Liebe Frau Holtschlag, Unsere Tochter wird diese Woche 4 Monate alt und es geht mir darum, den Status quo ein wenig zu checken, um zu verstehen, ob wir uns mittelfristig keine ungünstigen Schlafgewohnheiten eingewöhnen. Tagschlaf: einschlafen am Arm ohne viel Intervention, vl. Leichtes Schunkeln während ich an der Bettkante sitze. Nachdem es noch ein großes Geschwisterkind gibt, für das ich Zeit brauche, wenn die alleine schläft, lege ich sie oft in die Federeiege ohne Motor ab. Teilweise auch Ablegen ins Bett und ich bleibe daneben. Teilweise schläft sie auch in der Trage oder im Kinderwagen. Früher schlief sie sehr oft in der Federwiege mit angeschaltet Motor untertags und auch die erste Nachtgälfte, aber das habe ich vor ca. 2 Wochen beendet aus Angst vor Gewöhnung. Tagscglad ist meistens nur einen Schlafzyklus von ca 40 Min., manchmal auch länger in der Trage oder im Wagen. Im Bett sie zum Weiterschlafen zu bringen, klappt kaum. Auch das Einschlafen im Liegen zum Tagschlaf hat bisher nur 2 Mal geklappt. Nachtschlaf: meist wacht sie alle 2.5 Stunden auf und braucht Weiterschlafhilfe in Form von Stillen oder seit Neuestem auch kurzes Hochnehmen. Vielleicht greife ich da auch zu früh ein, sie wälzt sich mit geschlossenen Aigen durchs Bett und macht leise Geräusche. Was kann ich konkret tun/vorbereiten, damit Schlafzyklen verbunden werden (können)? Liebe Grüße
Liebe Larifari, Sie machen schon Vieles gut. Die Kleine läuft mit und so sollte es sein. Es ist auch gut, dass die Federwiege nur noch ohne Motor nutzen. Ich würde nun einfach am Tage noch etwas gucken, wie weit Sie der Kleinen Raum geben, Entwicklungsschritte selber zu gehen und "Mini-Krisen" zu meistern. Auch würde ich am Abend gucken, dass es nicht mehr so viele Reize gibt und wenn ihr dieses zu viel werden, dass sie auch mal die Chance bekommt, etwas darüber zu meckern. Da ist der Trost dann wichtig. Mit 4,5 Monaten hat ein Babys eine sehr große Wachstumsphase, so dass es schon sein kann, dass es öfter trinken muss. Mein Ziel wäre es aber, die Mahlzeiten in der Nacht auf Dauer etwas zu strecken. Die Nacht spiegelt den Tag von daher ist das wichtig, was ich oben geschrieben habe. Die Verknüpfung der Schlafphasen wird dann leichter, wenn ein Kind enspannt und wenig überrreizt in den Schlaf geht. Dazu gehört auch, dass wir ihm mal zuhören und Teil haben an all dem, was es neu gelernt und erlebt hat. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den Kindern und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Margit Holtschlag
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