oOSmoky
Guten Abend :) Vorab möchte ich mich schon mal für die Mühe der Beantwortung meiner Frage bedanken. Es geht um unseren Sohn Finn. Dieser ist nun 20 Monate alt und entwickelt sich toll. Er war noch nie ein guter Schläfer aber die letzten Monate sind zunehmend schlechter. Natürlich gab es auch mal ein paar gute Tage/Nächte aber die lassen sich beinahe an einer Hand abzählen. Finn schläft insgesamt durchschnittlich nur 10-11 Stunden. Abends von 20/21 Uhr bis maximal 05 Uhr und mittags nach der Tagesmutter noch ca eine Stunde. Die Zeitumstellung hat ihn da wenig interessiert, abgesehen davon das der Nachtschlaf sich nach hinten verschoben hat, die Aufstehzeit bleibt die selbe. Wir haben das "Problem" das mein Mann um 05 das Bett verlässt (Finn schläft in seinem eigenen Bett, etwas abgeschottet von unserem Bett da halbwand im Schlafzimmer und nachts wenn er wach wird, legt mein Mann sich zu ihm. Mich akzeptiert er nachts nicht und es wird nach Papa verlangt) und dann wird Finn auch wach. Aber auch wenn mein Mann am Wochenende liegen bleiben kann, der kleine wird wach und möchte aufstehen. Ich finde die gesamt schlafdauer sehr niedrig und mache mir dahingehend Sorge, vor allem da er nicht ausgeschlafen wirkt. Wir haben schon einiges versucht, sind einfach liegen geblieben, spielen nicht, reagieren nicht, sind also "langweilig" wenn er wach wird. Durchschlafen ist auch noch lange nicht in Sicht und das ist auch in Ordnung. Ist die Dauer des Schlafes noch im norm Bereich oder sollte ich hier etwas unternehmen? Liebe Grüße oOsmoky
Liebe Osomky, ich denke, es wäre sinnvoll, erst einmal am Durchschlafen des Kleinen zu arbeiten, denn damit helfen Sie nicht nur sich, sondern vor allen Dingen ihm. Mit 20 Monaten kann ein Kind das und dann ist es am Tage auch konzentrierter und aufnahmefähiger. Damit das klappt, würde ich zunächst einmal ab 17.00 Uhr auf viel Ruhe und eine gewisse "Lange-Weile" setzten. Dass der Kleine nachts nur den Papa "akzeptiert" ist auch kein Schicksal, sondern ein Lernprozess, dem er sich bislang noch nicht stellen musste. Wenn es besser in Ihr Familienleben passt, dass Sie nachts zuständig sind, würde ich das auch mit Liebe, Klarheit und Geduld "kommunizieren". Generell sollten Sie noch mal auf den Tagesablauf gucken. So ein kleiner Mensch erlebt sehr viel und er braucht auch mal die Gelegenheit, diese Erlebnisse zu "erzählen" und anderen mit zu teilen. Das bedeutet: Halten Sie "Mini-Krisen" und kleiner Konflikte aus und greifen Sie etwas langsamer ein. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dem Kleinen und stehe gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Herzliche Grüße und bis bald, Margit Holtschlag
oOSmoky
Vielen Dank für Ihre Antwort :) Wie kann ich das Thema durchschlafen denn angehen? Tatsächlich wird er 1-2x pro Nacht kurz wach, lässt sich von meinem Mann aber binnen Minuten wieder in den Schlaf begleiten - bei mir wird er dann richtig wach und turnt herum. Dafür kann zb nur ich ihn mittags oder abends zu bett bringen, da klappt es mit meinem Mann nicht. Über ihren fachmännischen Rat bin ich sehr dankbar, die große Schwester hilft uns da Erfahrungstechnich nicht weiter, sie ist bereits elf Jahre alt und war immer ein guter Schläfer Liebe Grüße
Liebe Smoky, an dem Durschlafen sollten Sie so arbeiten, wie ich das in der Antwort oben beschrieben habe. Achten Sie darauf, dass der Kleine versteht, dass Sie wissen, was er braucht. Er selber weiss es leider nicht. Auch nur Sie wissen, dass beide Eltern ihn zu jeder Zeit wieder beruhigen und schlafen legen können. Für weitere Fragen würde ich eine persönliche Beratung empfehlen, auch weil, das Kind schon relativ alt. Herzliche Grüße und eine entspannte Zeit, Margit Holtschlag
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