Mitglied inaktiv
Hallo, ich weiss nicht mehr weiter. Mein Sohn ist jetzt 8,5Monate alt und schläft noch nicht durch. Im Moment hat er eine Magen Darm Grippe und zahnt, aber wenn er richtig fit ist, muss ich ihm nacht immernoch ein bis zwei Flaschen Milch geben. Ich gebe ihm meist so gegen 20Uhr die letzte Flasche und dann schläft er so bis 1 oder 2 Uhr nachts dann will er aber ne Flasche haben. Mir wurde gesagt, ich dürfe ihn nicht mehr füttern, solle ihn FERBERN, doch das will ich nicht, kann ich ihm nicht sanfter beibringen das es nachts nichts mehr zu essen gibt. Ich füttere ihn mit Aptamil, wie kann ich diese Flaschennahrung denn verdünnen, um ihn so reinzulegen, damit er nachts nicht mehr milch isst, denn mittlerweile hat er mit 8,5Monaten schon 10,4Kilo auf dem Buckel. Danke im voraus
Liebe Melly, ich bin wirklich froh, dass Dir nun schon viele andere Mütter berichtet haben, dass ein "Durchschlafen" relativ ist.... Durchschlafen heisst in der Tat etwa 5-6 Stunden für ein Kind im ersten Lebensjahr. Wann es dann erwacht und wie störend es von den Eltern empfunden wird ist ganz subjektiv. Denn - wenn ein Baby die Eltern in ihrer eigenen Tiefschlafphase "stört", so ist dies natürlich viel ausgeprägter, als wenn es sich in einer Phase meldet, wo die Eltern sowieso u.U. noch wach sind oder gerade erst am Einschlafen. Wahrscheinlich hast Du schon viele Beiträge hier im Forum gelesen und auch meine Tipps und Einstellungen zum Thema "Wiedereinschlafen". Ich halte es nämlich für wirklich sinnvoll, dass ein Kind gerade in Phasen, wo es wieder mal einen Entwicklungsmeilenstein schafft, zu den Eltern ins Bett geholt wird. Oft ist die Nähe, das Einkuscheln, Streicheln hilfreich. In solch einer beruhigenden Nähe kann man dann auch den Verzicht auf die Flasche besser üben bzw. nur das Wasser anbieten, wie schon vorgeschlagen wurde. Das Üben sollte schon mit dem Ziel und der Zuversicht verbunden sein, dass Ihr es schaffen werdet!! Dazu ist es wichtig, dass Ihr Euch keinen Druck macht; also das ganze am Wochenende beginnt oder in einer freien Zeit, damit Ihr nach gestressten Nächten am nächsten Tag ggf. länger schlafen oder Euch ausruhen könnt. Zudem ist auch die Unterstützung vom Partner erste Priorität und nicht nur allein die Sache von Mama!!! Bis dahin sollte Euer Kind aber wirklich wieder ganz gesund sein und das Zahnen hinter sich haben. Sollte Euer Baby tagsüber nicht viel zu sich nehmen, da es den Infekt hat, ist es gut, dass es sich nachts die Flasche holt und die Nahrung scheinbar bei sich behält. Auch wenn Euer Sohn gesund ist, könnte es sein, dass er einen vermehrten Kalorienbedarf einfordert, da er durch den Infekt seine Reserven gelassen hat. Also, bis zum richtigen Übungszeitpunkt kann noch eine Weile vergehen. Vielleicht im nächsten Jahr und dann, wenn Ihr alle ausgeruht und gesund seid. Das empfohlene Buch "Schlafen und Wachen" ist eine schöne Literatur, um das Verhalten seines Kindes mit anderen Augen zu betrachten und um Ermutigung zu finden sich ganz nach kindlichen und familiären Bedürfnissen zu richten. Viele Grüße von Katrin und gute Besserung!!!
Mitglied inaktiv
Ich kann dir mitteilen, dass selbst wenn du dein Kind des Nachtens milchfrei bekommst, es nicht zwangsläufig heißt, dass er durchschläft. Durchschlafen heißt übrigens nicht von 20uhr-8uhr, sondern von Mitternacht bis 5Uhr. Ich weiß nicht, was du jetzt hier genau mit Ferbern meinst. Das ist ja ein "Modeschimpfwort" geworden. Mit Argumenten wirst du jedenfalls deinen Sohn nicht überzeugen können von der Gewohnheit zu lassen. Das sanfteste ist zu warten bis er bereit ist. Ansonsten hier ein Weg, von dem viele berichten, dass er funktioniert. Du wirst ihm die Flasche nicht ohne Geschrei wegnehmen können. Zuerst kannst du seine Milch schrittweise verdünnen oder es einfach gleich mit Wasser versuchen. Manchen Babies reicht alleine das aus und sie werden nicht mehr wach. Aber die Mehrheit will dann erst einmal weiter Wasserflasche, wenn es schon keine Milch gibt. Viele brauchen aber Mamas oder Papas Anwesenheit wieder in den Schlaf zu finden. Ob du die Wasserflasche abgewöhnen kannst, musst du sehen. Das geht zwar auch nicht ohne Geschrei, aber wenn du hinter der Sache stehst, steht dein Kind auch dahinter. Biete konsequent alternative Beruhigungsmethoden an, von Streicheln, leise reden, singen..... Eltern berichten oft von 3 Nächten mit viel Geschrei, weil das Kind sich von seiner liebgewonnenen Gewohnheit unfreiwillig trennen muss. Wenn du überlegst, was es dich an Kraft, Willen und Energie kostet Gewohnheiten abzulegen, und wenn sie dann noch auferlegt werden.... Ihr müsst ihm aber bei seiner "Trauer" liebevoll und verständnisvoll begleiten. Wichtig ist, dass du dir genau überlegst, was auf euch zukommt. Es wird ca 3 harte Nächte mit wenig Schlaf und viel Geschrei und Tränen geben. Danach kann es anders sein oder wie zuvor. Das Kind sollte zu dem Zeitpunkt, wo es seine Gewohnheiten ändern muss gesund sein und alles relativ normal, damit die Belastung nicht zu hoch wird. Du und dein Partner solltet das nicht mal nur so aus Spaß, um zu schauen wie es ist, das ausprobieren. Steht dahinter oder lasst es bleiben und freundet euch damit an, dass es dann einige Zeit so weitergeht. Aber es hört von selbst auf. Dann aber unkomplizierter, weil das Kind freiwillig lässt. Seht es als Erfolg, wenn ihr erst einmal auf Wasser umstellen könnt. Das wäre sanfter als gleich nichts mehr. Oder ihr geht gleich aufs Ganze. Dann solltet ihr sichergehen, dass er tagsüber genügend isst und trinkt, damit er nachts nicht wirklich wegen Hunger oder Durst aufwachen muss. Ich stille nachts meine fast 16monatige Tochter auch noch. Habe aber kein Problem damit. Deswegen bleibt mir das erst mal erspart, wovon ich geschrieben habe. Ich halte das mit dem Durchschlagen übrigens für ein Gerücht. Ich kenne fast ausschließlich Babies, die das nicht tun. Außerdem sind die ersten Lebensjahre so fluktuativ und anstrengend für das Kind, dass es ganz schön damit zu tun hat und mE auch nachts aufwachen darf. Und was für mich viel schlimmer ist: Es ist sehr leicht von einem Anderen zu verlangen sich zu ändern und dies auch zwangsweise umzusetzen. Aber man sollte immer im Hinterkopf haben, wie verdammt schwer es ist sich zu ändern, vor allem Unfreiwillig. Und das gebürend Honorieren! Nichtsdesto trotz kannst es versuchen. Suse
Mitglied inaktiv
meine erfahrung: ich kenne kein baby, das mit 8 monaten wirklich "durchschlafen" würde. keins! klar schlafen manche mal 6 stunden am stück, unsere kleine ist phasenweise so eine. aber das ändert sich immer wieder mal. plötzlich gibt es wochen, da wird sie 2 oder 3 mal wach, dann wieder schläft sie lange am stück. ich würde mich da nicht stressen lassen. schon gar nicht von leuten, die kategorisch meinen, ein baby "dürfe" nachts nicht mehr trinken. so ein unsinn! und was das gewicht betrifft: na und? unser großer war ein richtig feistes baby, groß und schwer. jetzt ist er 6,5 jahre alt und schlank + rank. mach dich doch nicht verrückt wegen sowas. lg paula
Mitglied inaktiv
Mein kleiner ist jetzt 7 Monate und schläft auch immer noch nicht,oder sehr selten durch... meißt ist es das selbe wie bei deinem... Und mit dem Gewicht musst du dir auch keine sorgen machen,meiner wiegt auch 10400 gramm.... aber ist auch ziemlich groß für sein Alter... Und verdünnen ... naja also ich mach immer ma noch ein Schluck Baby Saft in seine Flasche...
Mitglied inaktiv
Mein kleiner ist jetzt 7 Monate und schläft auch immer noch nicht,oder sehr selten durch... meißt ist es das selbe wie bei deinem... Und mit dem Gewicht musst du dir auch keine sorgen machen,meiner wiegt auch 10400 gramm.... aber ist auch ziemlich groß für sein Alter... Und verdünnen ... naja also ich mach immer ma noch ein Schluck Baby Saft in seine Flasche...
Mitglied inaktiv
Ist es nicht grausam, dass dank vieler "Fachliteratur" und "Experten" immer noch so viele Eltern glauben, ihr Baby müsse mit X Monaten durchschlafen? Mein Exemplar ist 9 1/2 Monate alt und ebenfalls fernab von Durchschlafen. Aber dank Schlafbüchern wie "Schlafen und Wachen" von William Sears lebe ich zumindest in der Gewissheit, dass das völlig normal ist.
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