Christiane Schuster

Förderung

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Frau Schuster,
erst einmal vielen Dank für ihre Antwort auf meine letzte Frage.
Nun habe ich noch eine weitere Frage.
Unser Sohn, Jan-Niklas (2 1/2 Jahre) scheint ein sehr aufgewecktes Kerlchen zu sein. Bereits mit 3 Monaten konnte er sich lange und ausdauernd mit Bilderbüchern beschäftigen. Mit 10 Monaten ungefähr zeigte er beim Bilderbuchanschauen auf die Schrift und wollte wissen, was das ist. Dann zeigte er auf einzelne Buchstaben, die ich ihm dann auch mitteilte. Als er knapp zwei Jahre alt war, bekam er von meiner Mutter, die seine Vorliebe für Buchstaben kannte, ein Alphabetpuzzle, das wir ab da jeden Tag immer wieder spielen mußten. Nach zwei Wochen konnte er das gesamte Alphabet aufsagen. Inzwischen kennt er jeden Buchstaben (klein und groß) und kann diese in jedem Text erkennen. Wenn wir unterwegs sind, müssen wir alle Plakate zusammen buchstabieren. Worte wie Oma, Opa, Mama, Papa versucht er schon zu lesen.
Auch ansonsten ist er ausgesprochen interessiert an allem und sehr geduldig beim Zuhören und Zusehen. Er kennt auch schon alle möglichen geometrischen Formen und kann von 1 bis 20 zählen. Erkennen kann er die Zahlen von 1 - 9.
Ich glaube nicht, daß Jan-Niklas hochbegabt ist. Aber ich würde ihn gerne fördern, weil ich das Gefühl habe, er verlangt danach. Die üblichen Spiele für sein Alter benutzt er zwar gerne, aber sie sind selten eine große Herausforderung für ihn. Sie werden schnell langweilig.
Vielleicht haben Sie einen Tip für mich. Gibt es Bücher mit Anregungen oder kennen Sie Spiele, die gezielt fördern.
Vielen Dank für ihre Antwort.
Gruß Bea

von Bea am 28.01.2000, 22:33 Uhr

 

Antwort auf:

Förderung

Hallo Bea
Geben Sie auf alle Fragen, die Ihr Sohn stellt auch eine Antwort. Wenn er von sich aus auf Sie zukommt, fördern Sie ihn ohne zu überfordern. Die Altersangaben bei den Spielen stellen nur einen Richtwert dar und haben keine Allgemeingültigkeit. Ist sein Interesse an Puzzlen groß, wird er sich viel damit beschäftigen und natürlich zu immer anspruchsvolleren greifen. Bei Büchern ist es genau so. Ein gutes Training läßt sich z.B. mit Memory erreichen, das es in vielen Variationen gibt. Ob Farben, Formen, Gegenstände oder Buchstaben. Je nach Wunsch Ihres Sohnes können Sie ihn damit sicherlich optimal fördern.
Bis bald?

von Christiane Schuster am 31.01.2000

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