Sylvia Ubbens

Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo,

unsere Tochter Lucy (im August 3 Jahre geworden) geht seit Anfang September in den Kindergarten. Sie ist ein wenig Sensibel und war schon immer sehr Mama fixiert.
Die Eingewöhnung ging unserer Meinung nach viel zu schnell.
3 tage lang gings Stundenweise zusammen mit Mama hin,
Bereits am dritten Tag sollte Mama aus der Gruppe raus und "einer Erzieherin" helfen (war 1 Stunde weg). Am vierten Tag das gleiche.

In der Woche darauf sollte Mama bereits das erste mal nach Hause. Laut Erzieher am liebsten direkt 3 Stunden und dann abholen. Die Mama ist dann aber schon nach 2 Stunden zurück gekommen und sollte dann aber nochmal für 1 Stunde aus der Gruppe. Die tage danach ist Mama von Tag zu Tag etwas länger weg geblieben. Bis hierhin hat alles wunderbar funktionert.

Die Woche danach ist Sie dann schon bis zum Mittagessen geblieben. In dieser Woche fing morgens die Trennungsangst an. Hat aber durch beruhigende Worte nur leicht geweint und sich verabschiedet.

Dann aber (Montags) war die Bezugsperson morgens nicht da, da es nur eine 30 Stunden kraft ist und jede zweite Woche erst um 9 Uhr kommt. Ab da wurde bei der Trennung immer geweint. Es hat sich quasi von Tag zu Tag gesteigert. Lucy´s Erzählungen vom Kindergarten waren meist durchweg Negativ. (Sie hat sich an nichts beteiligt, nicht gegessen, nicht zur Toilette).
In der nächsten Woche, als die Bezugsperson wieder Frühdienst hatte, ging es wieder einigermaßen. Sie hat auch nach dem Kindergarten meist positive Dinge erzählt, was sie alles so gemacht hat. Außer als es auf den Hof ging, da hat sich sich immer in ein Gebüsch versteckt.
Doch seit der 5. Woche wird alles immer schlimmer. Sie hat schon Abends im Bett Angst am nächsten Tag wieder hin zu müssen. Den ganzen Morgen sagt sie, sie will nicht hin. Auf dem Weg (300m) sagt sie immerzu das sie nicht hin will, Angst hat, und bei Mama bleiben will (Mama ich brauch dich doch), Der Abschied ist die Hölle mit lautstarkem Weinen und fest klammern.
Auch beim Abholen weint sie meist und fragt laut Erzieher schon 1 Stunde lang wann Mama kommt. Sie geht ca. von 08.30 bis 15.00.
Problem ist auch, das fast jeden Morgen eine andere Besetzung in der Gruppe ist (durch Krankheit, Besprechungen etc.). Wir können sie also nie richtig auf den Morgen vorbereiten. Auch beim Abholen gibt es nichts woran sie erkennen kann wann Mama sie abholen kommt, da ab 14 uhr kein geregelter Tagesablauf mehr ist. Manchmal gehts raus, manchmal wird noch etwas gebastelt, etc.
Wir denken das die Eingewöhnung nicht funktioniert hat und es nun nicht mehr richtig klappen wird und möchten Sie gerne wieder aus dem Kindergarten nehmen.

Ihr verhalten zu Hause hat sich auch sehr verändert.
Sie provoziert sehr viel (keine Jacke anziehen) macht andauernd quatsch und wartet auf Reaktion. Gestern hat sie mit Buntstiften Ihren Boden angemalt. Solche dinge hat sie vorher nie gemacht.
Auf dem Spielplatz sitzt sie nur noch auf der bank herum statt zu spielen.
Lucy war immer sehr Mama-bezogen, aber nun darf Papa garnichts mehr. Immer nur Mama. Selbst das abendliche ritual mit Papa zähne putzen wird zur qual. Weil sie es schon nicht ertragen kann das Mama im anderen Raum ist. Wir gehen oft am Wochende schwimmen, auch das war am Samstag nicht möglich. Bis zur Tür war noch alles gut, aber dann konnte sie sich nicht von Mama trennen.

Macht das Sinn eine Pause zu machen und wieder von vorne zu starten?
Oder sollte man lieber auf das nächste Kindergartenjahr warten?
Meine Frau ist Tagesmutter und arbeitet zu Hause. Lucy weiß also auch das Mama zu Hause ist. Allerdings nicht das die Tageskinder auch weiterhin kommen.

von StefanK am 13.10.2015, 12:42 Uhr

 

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Lieber StefanK,

vielleicht ist es eine Option, die tägliche Kitazeit vorübergehend zu kürzen. Gibt es so etwas wie einen Mittagskreis, nach dem Ihre Tochter abgeholt werden kann? Viele Kinder sind in den ersten Wochen von der langen Betreuungszeit überfordert. Besprechen Sie dies mit der Kita und auch, wie Lucy am Morgen die Sicherheit gegeben werden kann, dass sie in der Kita gut aufgehoben ist. Manchmal hilft ein Ritual, das alle Erzieher gleichermaßen mit ihr vollziehen, so dass es egal ist, ob die Bezugserzieherin schon im Haus ist oder noch nicht. Das Riutal könnte ein Puzzle legen, gemeinsam ein Bild malen o.Ä. sein. Das kann Ihrer Tochter Sicherheit vermitteln. Hat sich nach zwei Wochen nichts geändert können Sie erneut überlegen, Lucy noch ein Jahr zu Hause zu behalten.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 13.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo,

ihr könntet gerade von meiner Tochter berichten, nur das sie durch den Kindergarten nicht "aufmüpfig" geworden ist, sondern noch viel sensibler und verschlossener. Melissa kam das erste mal mit einem Jahr in die Kita, das funktionierte nicht und sie blieb zuhause, sie erkrankte schwer und blieb bis zu ihrem 4.5 Lbj zuhause, seit diesem September besucht sie die Kita. Es fällt ihr sehr sehr schwer, hat Angst vor den Kindern, von dem Lärm, von den Abläufen. Bereits frühs nach dem Aufstehen, verhandelt sie mit uns. Mittlerweile kann sie das toll :-) ...
Zuhause ist sie immer in Angst, dass der nächste Tag beginnt und die Kita beginnt. Wir sind sehr überfordert mit der Situation aber wir müssen dran bleiben. Die Schule geht ja auch irgendwann mal los und dann bleibt uns keine Wahl.

Wir haben es so geregelt, dass sie nur stundenweise hingeht. Zur Zeit, bis Jahresende nur 3h ohne Frühstück ohne Mittag. Wir reden viel über die Kita über die tollen Sachen, die man da machen kann. Haben einen kleinen Kalender entwickelt und sammeln "Kitasticker" sind 10 Sticker zusammen (werden verteilt, wenn sie nicht weint), geht's ins Schwimmbad oder zum Eisessen. Es ist eben eine kleine Motivation für sie. Klappt aber nicht jeden Tag..!

Ansonsten würde ich dranbleiben, mit der Kita sprechen und vereinbaren die Eingewöhnung zu ziehen und individuell zu gestalten.
Das Papa-Problem hatten wir auch und wir haben es geregelt, indem es Dinge gab, die einfach nur der Papa gemacht hat, z.b Essen verteilen, Bettrichten, Geschichte vorlesen etc. Auch wenn es Theater gab, habe ich mich da immer zurückgehalten und unsre Tochter begreiflich gemacht, dass das Mama eben nicht tut, sondern nur Papa. Da müssen beide an einem Strang ziehen und das durchziehen. Kinder merken schnell die Schwachstellen und können sehr ausdauernd sein.

Lg und ganz viel Glück

von Colien07022004 am 13.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita... sie sehen auch das es nicht so weitergehen kann. Ihr Bezugserzieher wird nun täglich von 9-15Uhr da sein und wir haben uns auf einen kurzen.. wahrscheinlich tränenreichen abschied geeinigt. Sie hat durch die Kita sehr starte Trennungsängste entwickelt... mittlerweile ist egal wer geht.. sie ist traurig und fragt immer wohin geht er/sie?! Sogar als gestern die Freundin ihrer großen Schwester ging.. das hat sie noch nie interessiert.. die sind 13 ;) . Das schlimmste sind eigentlich diese traurigen Phasen vor dem Einschlafen.. das tut sie mir besonders leid.. so einschlafen zu müssen... sie fragt.. hat der Kindergarten wieder auf wenn es hell ist? muss ich da morgen wieder hingehen? ich will nicht in den Kindergarten.. bitte Mama :( und morgens geht es so weiter bis ich sie schreiend in der Gruppe lassen muss :( Die Erzieher sagen.. sie macht ein bisschen mit..den Morgenkreis zb. sie bastelt. nur den Kontakt zu den Kindern will sie nicht.. sie orientiert sich nur an den Erziehern und redet auch nur mit ihnen...und fragt natürlich öfter wann ich komme. Ich bin momentan echt damit überfordert und habe angst eine falsch Entscheidung zu treffen. :(

von StefanK am 14.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo,
unser Sohn ließ sich auch im Alter von drei Jahren nicht in den Kindergarten eingewöhnen. Wir haben ihn erst zwei Wochen täglich begleitet, dann fand ein 45 minütiger Trennungsversuch statt, den mein Mann auf Anraten der Erzieher durchzog. Als mein Mann mit meinem Sohn heimkam, war ich schockiert. Das Kind wirkte traumatisiert. So einen traurigen, leeren Blick hatte ich bei ihm noch nicht gesehen... "Nicht alleine lassen, bitte..."waren seine Worte am nächsten Morgen. Wir haben die Eingewöhnung daraufhin abgebrochen, obwohl uns viele noch schrecklichere Szenen beim nächsten Versuch prophezeit hatten.
Ein Jahr später versuchten wir es nochmal in einem anderen Kindergarten und alles klappte gut. Er ging zwar nicht besonders gerne , aber er war in der Lage die Situation zu meistern, ohne in Verzweiflung zu geraten. Mit fünf Jahren ging er dann total gerne in den Kindergarten.
Ich würde Euer Kind an Eurer Stelle noch zuhause betreuen und im nächsten Jahr einen neuen Versuch wagen. Wenn Deine Frau als Tagesmutter arbeitet, müsste das doch eigentlich gut gehen.
Alles Gute für Euch!

von Miezemau1978 am 15.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo, Ihre Tochter hat große Schwierigkeiten und muss trotzdem 6,5 Std. im Kindergarten bleiben. Das ist sehr lange - wundert mich nicht, dass das sensible Kind überfordert ist. Sprechen Sie mit den Erzieherinnen und lassen Sie Ihr Kind erst mal nur zwei Stunden dort. Dann können sie ja langsam steigern, wenn es klappt. Lässt sich das Kind im Kindergarten gar nicht beruhigen, soll man Sie anrufen und sie holen es ab. Ich halte nichts davon, das Kind abzumelden. Versuchen Sie es weiterhin und erleichtern Sie dem Kind das Ganze durch eine kürzere Zeit. Ein Trick wäre auch, dem Kind anhand einer aufgemalten Uhr zu zeigen, wann es abgeholt wird. Lassen Sie sich etwas einfallen und bitten Sie auch die Erzieherinnen darum. Kleine Belohnungen können Wunder wirken, müssen aber nicht. Also ist Ihre Phantasie und die der Erzieherinnen gefordert. LG

von Charlie56 am 16.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Also wir hatten damals auch solche Probleme. Die Eingewöhnung war zu kurz, die Erzieherinnen eher genervt. Das war die Hölle. Ich ging oft mit solch einem schlechten Gefühl nach Hause. Das Kind war richtig unglücklich. Dann haben wir gewechselt und der Kindergarten war viel besser, netter, freundlicher.Die Eingewöhnung durfte man selbst so lange wie nötig bestimmen, denn jedes Kind ist anders. Ich würde niemals wieder mein Kind gegen ihren Wille wo lassen, wo ich selbst ein schlechtes Gefühl habe. Und wir haben die Zeit nur bis 12 Uhr. Das reicht auch in dem Alter. Viele Kinder sind einfach überfordert. Viel Glück, aus Erfahrung kann ich sagen, alles wird gut und die Sorgen gehen vorbei!

von Elli30 am 16.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo,
wir hatten mit unserem 3 jährigen Sohn das selbe Problem. Ist sehr auf Mama fixiert und extreme Trennungsangst. Bei uns hat bisschen geholfen, dass ich ihm in die Kindergartentasche Passbilder (eine Seite Mama und andere Papa) von uns mitgegeben habe und wenn er mal starke Sehnsucht hat, schaut er drauf.
An sonsten Geduld, es legt sich wieder.
Gruß Olga

von oneib am 16.10.2015

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Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo Stefan,

wenn ein kleiner (oder großer) Mensch so leidet, wie es Ihre Tochter augenscheinlich tut und es eine Möglichkeit gibt dies zu beenden, würde ich es unbedingt tun!

Man kann keinen Menschen an Trennungs- oder sonstigen seelischen Schmerz gewöhnen. Man kann nur abhärten. Aber das ist nicht gesund für die psychische Entwicklung. Das wird Ihnen jeder Entwicklungspsychologe bestätigen.

Die Verhaltenspsychologen hingegen kommen gern mal mit Abhärtungsideen oder Belohnungssystemen. Hierbei geht es in erster Linie um Anpassung des Kindes an die Begebenheiten. Aber so underdrückt das Kind nur (ja tatsächlich tiefsten) Seelenschmerz... für einen Sticker. Gefühle und Leid runterschlucken bzw. verdrängen rächt sich aber irgendwann, oft erst im Erwachsenenalter, mit z.B. Depression, Burn-out, Sozialphobie, Panikattacken, psychosomatische Bauch-/Kopf-/Ohrschmerzen... all das hat meistens seine Ursachen im erfahrenen Leid der Kinderseele. Dazu braucht es nicht zwingend traumatische Gewalterlebnisse, wie oft von Laien angenommen. Es reichen auch schon so ''Kleinigkeiten'' wie wochenlang subjektiv leidvoll erlebte Kindergartentage, so objektiv toll der Kindergartenalltag in den Augen der Erwachsenen und vieler anderer Kinder auch sein mag. Es geht aber um Ihre Tochter, wie sie sich (derzeit noch) damit fühlt.

Oft wird von den ErzieherInnen angeführt, dass Weinen beim Abschied ''normal'' ist. Das stimmt auch. Es ist normal, dass der kleine Mensch weint, wenn er sehr leidet. Aber es muss nicht normal sein ihn so leiden zu lassen. Man kann die Eingewöhnung auch sanft und tränenlos gestalten. Nämlich dann, wenn man das Kind sich selbst loslösen lässt. Dazu braucht es individuelle Übergangszeiten statt starrem Berliner Modell. Und intensive Beziehungsarbeit seitens einer/m BezugsbetreuerIn während der Eingewöhnung.

Auch wird von den ErzieherInnen oft angeführt, dass die Kinder schnell aufhören zu weinen, wenn die Eltern weg sind. Auch das stimmt. Das ist so, eben weil die Kinder sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als die Gefühle runterzuschlucken. Wer hat schon die Kraft, wochenlang jeden Tag viele Stunden zu weinen? Die Kinder geben auf und passen sich der Situation an. So sind alle Menschen von der Evolution ausgestattet... mit einer enormen Anpassungsbereitschaft. Aber wie gesagt, nicht ohne Preis.

Und klappt es mit dem Runterschlucken/Verdrängen bzw. mit dem erzwungenen Anpassen mal weniger gut, also ''funktioniert'' der kleine Mensch mal schlechter als erwünscht, muss er neben dem Trennungsschmerz außerdem noch mit dem Gefühl des Scheiterns und dem Gefühl, die Eltern enttäuscht zu haben, klar kommen.

Ziemlich viel für ein Wesen, dass erst seit 3 Jahren auf dieser Welt ist.

In Lucys Sinne... fragen oder lesen Sie Entwicklungspsychologen wie etwa Dr. Karl-Hrinz Brisch oder Dr. Rüdiger Posth. Es gibt viele aussagekräftige Studien zu diesem Thema, die sie dort geschildert finden. Vor allen wird Ihnen die Lektüre die sichere Zuversicht geben, dass jedes Kind sich von den Eltern loslösen will und wird. Aus sich heraus. Es ist ein natürlicher und vor allem individueller Reifeprozess. Jetzt ist ihre Tochter noch nicht soweit. Sicherlich auch, weil die Eingewöhnung nicht optimal verlief. In einem halben oder ganzen Jahr und dann mit ''sanfter Eingewöhnung nach Dr. Rüdiger Posth'' wird ihr die Ablösung von den Eltetn und der Alltag im Kindergarten schon viel leichter fallen.

Vertrauen Sie bitte Ihrem Kind und schenken Sie ihr Geduld. Lucy hat ihr Tempo, bei allem was sie tut und lernt und erreicht. Das wissen Sie ja. Den meisten Kindern wird heute viel zu viel Druck in Reifeangelegenheiten gemacht (angefangen beim Babyschlaftraining über Töpfchentraining etc.). Zeit geben und Geduld schenken ist alles, was es für die kleinen und großen Wunder der Entwicklung braucht.

Wie ein chinesisches Sprichwort so schön sagt:

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

von Mamea am 16.10.2015

Antwort auf:

Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo.
Unserer hat damals auch geweint beim Abschied. s ist ja auch für die Kinder das erste mal das sie länger von den Eltern gerennt sind-und somit ist das normal. Ich denke nicht, das ein Kind psychischen Schaden nimmt wenn es in den Kindergarten gehen muss. Was macht denn eine Alleinerziehende Mama die arbeiten geht? Die könnte ihr Kind gar nicht ständig aus der Kita nehmen weil es weint. Mein Gedanke ist: Die Kinder müssen sich daran gewöhnen-ob sie das nun möchten oder nicht. Sicher ist das alles schwer für die Kleinen-aber mit 3 Jährigen kann man schon ziemlich gut darüber reden-und wenn man verspricht das man das Kind dann wieder abholt dnn weis das Kind bescheid...ich habe meinem Kind gesagt das er viele Spielkameraden dort hat und sehr nette Erzieherinnen und habe ihm, stets Mut zugesprochen...so ging er nach einer Woche sogar gerne in den Kindergarten...und manchmal will er nichtmal mit nachhause kommen. Kinder müssen sich daran gewöhnen-denn das Leben läuft nunmal nicht im Schneckentempo ...wenn man das Kind ständig aus der Kita nimmt dann bestätigt man ihm doch sein ungutes Gefühl noch und die Angst verstärkt sich nur... Meine Meinung

junima

von junima2011 am 16.10.2015

Antwort auf:

Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo Stefan,
eigentlich kommentiere ich ja nicht mit aber hier muss ich doch mal meinen Senf dazu geben.
Ich würde mein Kind auch erstmal Zuhause lassen damit sie erstmal wieder Vertrauen fasst und zur Ruhe kommt.
Stöbert doch mal ein bisschen durch das Expertenforum des verstorbenen Dr. Posth.
Er hat viele Fragen zu diesem Thema ausführlich und plausibel beantwortet.
Viel Glück für Euch und alles Gute.

von spooky am 16.10.2015

Antwort auf:

Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo Stefan,

es ist gut, dass du dir so viele Gedanken machst. Ich würde deine Tochter noch ein Jahr zuhause lassen und es dann in einem anderen Kindergarten versuchen. Dort würde ich vor allem auf eine sanfte Eingewöhnung bestehen und das Kind keinesfalls schreiend und weinend dort abgeben. Du siehst ja jetzt schon, welche Folgen das haben kann.

Und zum Schluss, bitte sei mir nicht böse, aber der Gedanke kam mir eben: ist es nicht irgendwie verrückt, sein eigenes Kind abzugeben, um fremde Kinder zu betreuen? Wenn deine Frau auch nur ein einziges Kind gegen Geld betreuen würde, hätte sie einen Job; betreut sie euer eigenes Kind, ist sie halt "nur zuhause"... - eigentlich doch verkehrte Welt, oder?

von Oktaevlein am 16.10.2015

Antwort auf:

Eingewöhnung Kindergarten hat nicht funktioniert, 3 Jahre

Hallo,

erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.
Nach dem Gespräch und der Umstellung der Eingewöhnung (Immer der gleiche Ablauf, immer die gleiche Person) ging es stetig besser und innerhalb von 2-3 Wochen gab es keine träne mehr.

Seit dem Januar geht sie sogar sehr gerne in den Kindergarten.
Doch seit letzter Woche ganz plötzlich weint sie wieder total beim Abschied. Möchte bei Mama bleiben und klammert sich fest.

Ich hoffe das ganze ist nur eine "normale" Phase und legt sich bald wieder.
Ist es normal das nach einem halben Jahr Kindergarten auf einmal wieder so ein Abschiedsdrama kommt?
Ich denke sobald sie sich beruhigt hat, verläftihr Tag ganz normal. Auch beim Abholen ist alles gut. Sie erzählt dann auch ganz normal mit wem sie gespielt hat usw.

Seit 4 Wochen hatte sie auch immer wieder mal Wutanfälle aus heiterem Himmel (meist ums Thema Essen/Naschen). Diese waren Anfangs 2-3 mal täglich und sind nach etwa einer Woche von Tag zu Tag weniger geworden und mittlerweile wieder eher selten. Generell wollte sie die letzten Wochen am liebsten ununterbrochen Essen. Seit 1 Woche ist es wieder recht normal geworden.

Gruß
Stefan

von StefanK am 11.05.2016

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