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Dr. med. Ludger Nohr

Die psychische Entwicklung von Babys
und Kindern besser verstehen

Dr. med. Ludger Nohr

   

 

Wie den Wechsel Krippe zu Kindergarten erleichtern?

Lieber Dr. Nohr,
Einzelkind, sehr sensibel geht seit er 20 Monate ist in die Krippe.
Das hat ziemlich gut geklappt, tolle Krippe ausgezeichnete Erzieherinnen. An die Krippe ist auch ein KiGa angegliedert.

In 4 Wochen steht der Wechsel in den KiGa an, allerdings nicht in den angegliederten,
sondern der bei unserem Wohnhaus, damit er später mit den Kindern aus der Gegend in die gleiche Schulklasse kommt, gemeinsamer Schulweg etc.
Leider hat der KiGa ein offenes Konzept, d.h. ca 40 Kinder gemeinsam 'unterwegs', es gibt nur ca. 1h pro Tag Kleingruppen.
Außerdem fehlt momentan eine Betreuerin, wir sind nicht so glücklich mit dem KiGa.

Seit ca 2 Wochen ist unser Kind sehr weinerlich, weint auch unvermittelt in der Krippe, will tlw gar nicht mehr hin.
Wir vermuten, dass dies mit dem Wechsel zu tun hat, den wir noch nicht bewußt thematisiert haben, aber der natürlich im Raum steht.

Wir sind nun sehr verunsichert. Sollen wir lieber versuchen in dem jetzigen angegliederten KiGa einen Platz zu bekommen oder doch am Wechsel festhalten?
Wie können wir unser Kind am besten unterstützen? Es wird ja noch viele Veränderungen und Wechsel geben, mit denen er klar kommen muss.

Ich arbeite Teilzeit, von daher wäre eine lange Eingewöhnung für mich schwierig zu realisieren, ich fürchte aber dass es dazu kommt.

Danke für Ihre Hilfe!

von Karlafrodo am 07.02.2019, 09:40 Uhr

 

Antwort:

Wie den Wechsel Krippe zu Kindergarten erleichtern?

Hallo,
ich verstehe schon die praktischen Gründe für den Wechsel, aber das würde alles nichts nützen, wenn Ihre Tochter in den "falschen" KiGa kommt. Sie scheinen weder vom Konzept, noch von der Ausstattung des KiGas überzeugt zu sein und sind deshalb auch nicht sicher, ob Ihre Tochter damit klarkommt.
Wenn sie in dem jetzigen Bereich bliebe könnte es sein, dass sie bei Schulbeginn etwas mehr Kontakt- und Integrationsschwierigkeiten hätte, was aber nicht sein muß und sie wäre schon 6 Jahre,also "kompetenter".
Wie Sie vielleicht merken, versuche ich zwischen den Zeilen Ihre Entscheidung herauszulesen und das habe ich verstanden.
Versuchen Sie die verschiedenen Argumente nochmal zu gewichten, dann wird es sicher klarer.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. Ludger Nohr am 08.02.2019

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