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Offene Gruppen- ich kann mich nicht dran gewoehnen!!!

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Offene Gruppen- ich kann mich nicht dran gewoehnen!!!

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Hallo Ihr, meine Tochter geht seit ca. einer Woche in einen Kiga mit offenen Gruppen. Also, dieser Kiga ist komplett offen, bis auf eins, zweimal am Tag werden diverse Stuhlkreise, Lesestunde etc angeboten. Aber die Kinder koennen sich immer aussuchen, wo sie hinwollen.... Am Anfang fand ich das auch toll, aber inzwischen habe ich so das Gefuehl, dass es dort doch ein wenig an Dziplin und Organisation mangelt. Regelmaessig, wenn ich meine Tochter abhole, muss ich Hausschuhe, Tasche und sonstige Dinge suchen, davor erstmal mein Kind an sich. Und auch so habe ich Probleme, dass so eigentlich niemand und alle fuer Viviane verantwortlich sind. D.H. z.B. ist sie noch nicht so richtig sauber. Sie muss aufs Klo geschickt werden, bzw. muss jemand mit. In einem Kiga mit Gruppen hat sie halt immer ihren festen Ansprechpartner, hier in dem Kiga ist das alles schwierig. Ich sage jeden Morgen der Erzieherin ( von dem Raum , in dem ich meine Tochter gebracht habe) Bescheid, dass sie mir ihr auf Toilette soll. Aber das hilft ja alles nichts, wenn viviane in ein anderes Zimmer zum spielen geht. Dann denkt die ERzieherin dort, dass sie schon war und kuemmert sich nicht weiter drum. Sie hat also regelmaesig eine andere Hose an, wenn ich sie hole. Auch so , finde ich es fuer die Kinder schwer, keinen festen Ansprechpartner zu haben. Jeden Tag fragt mich Viviane: Wie heisst die Frau, die mit mir fruehstucken war? Wie heisst die Frau , die mit mir STuhlkreis gemacht hat? Haltet mich nicht fuer verueckt, ich finde das alles schrecklich. Oder legt sich das mit der Zeit? Ich finde es fuer Kinder halt sehr wichtig, dass sie eine Art "STrucktur" erkennen. Also, feste Erzieherinnnen, feste Freunde aus der Gruppe etc. Hier kommt es mir nur wie ein Riesenhaufen Kinder vor, die wiil rumrennen..... Gehen Eure Kids in offene Kigas? Wie sind Eure Erfahrungen? Wird das noch besser? Im Moment habe ich immer Bauchweh, wennn ich sie dort hinbringe, bin ganz ungluecklich. Viviane findet es zwar schoen.Aber mir fehlt halt das "gewisse Mas an "Strenge" und Disziplin" Eure Tina


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hallöchehn da kann ich dich gut verstehen..mir liegt so ein "Chaos" auch überhaupt nicht...aber für die kinder denke ich ist es nach einer guten Zeit der eingewöhung wohl egal..dann kenne sie alle und dann läufts wohl ganz gut. Alelrdings fällt diesen kindern die umgewöhnung zur Schule hin dann MEGA schwer...ich bin lehrerin und wenn die "sommerhaus" kinder eingeschult werden, dann gitb das immer kampf, weil die es einfach nicht lerne, dasnn man manche dinge nun mal in eienr gruppe wie der schule zu einer bestimmten zeit machen MUSS. Aber warum hast du dich denn gfür so eine offene gruppe entschieden?? oder konntest du nicht aussuchen?? Meist sind es nömlich bei uns kinder aus sehr "offenen" familien, die dort angemeldet werden... Liebe Grüße !! Henni


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Hi, ich habe mich fuer den offenen Kiga entschieden, weil ich eigentlich keine andere Wahl hatte. Das heisst, Viviane war vor 3 Wochen in einem anderen Kiga im Nachbarort zum schnuppern. Dieser hat Gruppen. Allerdings waren die Erzieherinnen dort ALLE gut ueber 45 und hatten meiner Meinung nicht mehr die Nerven und Lust auf ihren Job. Ausserdem waren sie sehr streng zu den Kindern. Und der Umgangston war unter aller Kanone!!! Deshalb habe ich sie halt schweren Herzens in den Kiga bei uns im Ort angemeldet und dort sind halt die offenen Gruppen... Spaeter in der Schule treffen sich diese Kinder aus beiden Orten wieder. Ich habe mich mit einer Lehrerin unterhalten und sie kann es sich zwar auch nicht so richtig erklaehren, aber erstaunlicherweise seien eher die Kinder aus dem "Gruppenkiga" die, die am meisten zappeln und stoeren. Klingt fuer mich voellig unlogisch, aber bei uns zumindest ist das so... Also, heute war's ok, als ich sie holte, wussten alle, wo ich meine Tochter finde und sie sass ganz suess, bei einer Praktikantin auf dem Schoss und sie haben gespielt. Hat mich schon etwas versoehnlicher gestimmt, obwohl , ueberzeugt bin ich noch lange nicht!!!! vielen Dank Tina


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Lass uns doch mal telefonieren... Ich erzähl dir dann ein bißchen was über Emilys Kiga-Erfahrung. Sie geht ja auch in einen offenen Kiga, und es ist klasse!!! Die Kinder lernen wirklich ganz schnell mit dieser offenen Situation umzugehen, und werden dabei super selbständig. Ich war am Anfang auch skeptisch, aber jetzt überhaupt nicht mehr. Ruf' mich doch mal die Tage an, wenn du es heute liest, ich bin heute abend auf der Arbeit, da habe ich bestimmt so ab 20 Uhr Zeit (ich kann dich von da auch gerne zurückrufen, hab nur deine Nr. nicht mehr): 069-97103-278. Würd mich freuen! LG Yasmine


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Ich habe mich gegen eine Krippe mit offenen Gruppen entschieden. Ich finde es wichtig, dass die Kinder eine feste Gruppe um sich haben und wissen, wer genau für sie zuständig ist. Gegen 16Uhr sind nur noch wenige Kinder in der Krippe, die werden dann noch für eine Stunde zusammen in einer Mini-Gruppe betreut. Das findet mein Kind schon nicht so toll. ("fremde" Tante, anderer Krippenteil, usw) LG Nicki


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hmm, bei euch hört sich das tatsächlich etwas chaotisch an, daß die sachen keinen festen platz haben z.b. das geht ja auch bei offenen gruppen. bei uns sind es 35 kinder in theoretisch 2 gruppen. die gruppen besagen allerdings nur, wo die kinder ihren garderobenplatz haben (unten oder oben) und wo sie - aus platzgründen - essen. es sind 4 erzieherinnen, die leiterin und 2 praktikanntinnen, die in schichten arbeiten (öffnungszeit von 7.15 bis 17.15), aber die schichten überschneiden sich und zu den kernzeiten sind alle da. die kinder können sich fast alles aussuchen wo sie spielen wollen. es gibt um 10 (beginn der kernzeit) einen stuhlkreis. danach werden bis zum mittagessen manchmal verschiedene projekte bearbeitet (z.b. religionen, ernährung). oft machen sie auch ausflüge. das ist natürlich dann für alle. aber ansonsten ist freie spielwahl. die erzieherinnen sind keinen festen gruppen oder räumen zugeordnet. die kita ist so klein, da kann man das informell regeln. man muß ja auch sehen, was die kinder grad machen. die kinder müssen bescheid sagen wo sie hinwollen, schon allein weil es bei manchen dingen natürlich eine beschränkte anzahl gibt. ich kann da wirklich kein chaos feststellen. die jacken, stofftiere etc. sind immer am garderobenplatz oder in der schublade des kindes. manchmal muß man am spielzeugtag das spielzeug z.b. noch vom bauteppich holen, aber das ist auch alles. wenn ich morgens einer erzieherin was sag dann wissen es bald alle. die reden ja miteinander. sie wissen auch immer alle wo die kinder sind. liegts daran, daß die kita recht klein ist mit einer hohen erzieherinnendichte? oder am engagemant der eltern und erzieherinnen? ich kann echt nur positives bei uns sehen. liebe grüße susanne