Mitglied inaktiv
Meine Tochter (gerade 2 geworden) ist noch sehr an mich gebunden, was ja auch schön ist und für Ihr Alter normal. Sie geht ohne Probleme zu den Omas (wenn ich 3x/3STd.) arbeite und ist bei vertrauten Personen ein sehr aufgewecktes Kerlchen. Zuhause natürlich auch. :) Auch bei fremden Erwachsenen ist Sie in meiner Nähe recht aufgeschlossen und sprich auch entfernte Bekannte von mir nach ner Std. schon mit Namen an. Alles kein Problem. ABER: Sie hat unheimlich Angst (ob es Angst ist?) vor anderen Kindern. In der Spielgruppe geht Sie zwar schon von mir weg, aber es darf Ihr kein Kind zu nahe kommen. Auch beim Fangen spielen fängt Sie an zu schreien, wenn ein Kind Ihr nachläuft. Sie will sofort auf meinen Arm. Was ist das denn? Es ist einfach nur anstrengend, ich hab jedesmal tellergrosse Schweissränder (*G* übetrieben) unter den Achseln. Heute hatten wir Besuch von einem Kind (das kennt Sie seit der Geburt), es war so stressig für alle, dass mein Freundin heimfahren wollte. Wir bekommen eher weniger Kinderbesuch, weil wir nicht so viele Mütter m. Kindern kennen. Aber was soll ich machen? Ich kann ja keinen Zettel bei Edeka aushängen: "Suche Mutter m. Kind für Besuch"! Ausserdem gehe ich auch arbeiten, und möchte gerne auch mal Zeit für umliegende Dinge (die ich auch mit Ihr erledige) haben. Sie ist auch furchtbar eifersüchtig auf alle, die sich mir nähern. Dieses oben besagte Kind mag mich sehr gerne, setzt sich ab und an auf meinen Schoß, Sarah dreht dann voll ab. Mir ist es ja echt peinlich, aber ich sag dann immer zu der Mutter, Sie soll Ihr Kind wieder zu sich herlotsen. Auch wenn mein Mann und ich uns ein Bussi geben sagt Sie: "Papa, nich mit Mama schmusen!" Wir können auch kaum ein Gespräch in Ihrem Beisein führen, Sie will einfach immer im Mittelpunkt stehen. Das macht mich echt traurig momentan, ich fühl mich so hilflos!!! An was könnten diese Problem liegen, oder ist das normal in dem Alter? Was kann ich anders machen? Ich hab Sie als Baby viel getragen (mach ich auch heute noch, wenn Sie es möchte), Sie nicht schreien lassen und hab mich viel mit Ihr beschäftigt. Vielleicht zu viel? Meine Mutter meint, ich fange erst jetzt wieder an ICH zu sein, vorher war nur noch SARAHANJA! Aber soll es denn nich so sein? Ach, ich weiss auch nicht. Ich schreibe sehr selten hier, aber ich hoffe, ich bekomme ein paar Stellungsnahmen zu meiner Geschichte. Darüber wäre ich Euch sehr dankbar, viell. bekomme ich ja eine andere Sicht der Dinge erkärt. lg anja
hallo anja! meine kollegin hat einen jungen von 20 monaten. wenn ihm ein kind zu nahe kommt, schreit er aus leibeskräften.- sehr anstrengend für die mama und natürlich auch für den kleinen. meine tochter weint, wenn ein fremder mann zur tür herein kommt oder wir in eine fremde whg müssen. nicht immer, kommt aber schon mal vor. und wehe, ein kind möchte zu mir auf den schoss. ich denke das sind alles phasen. mach dir nicht zuviele gedanken. auch in der erziehung hast du bestimmt alles richtig gemacht. jedes kind ist anders und manche phasen sehr anstrengend. bei dem einen ausgeprägter beim anderen weniger. meine tochter lässt sich nicht mal für eine halbe stunde von jemand anderem betreuen. auch nicht von ihrem vater den sie jeden abend sieht.aber auch das wird sich irgendwann ändern. alles liebe jeanne
zuerst zur Eifersucht: Das ist normal, bei meinem Kleinen war es auch extrem, er hat sich immer zwischen uns Gedrängt wenn wir zusammensassen, oder wenn mein Grosser mal mit mir kuscheln wollte kam der Kleine immer dazwischen. Das ist völlig normal, ich habe ihn dann meistens ganz kurz in den Arm genommen aber dann gesagt, dass jetzt sein Grosser Bruder mal dran ist oder dass die Mama halt auch mal gern mit Papa kuschelt, habe aber das ganze (zumindest mit Papa) nicht auf weig ausgedehnt und mit der Zeit ging es weg. Jetzt ist er 7 und sagt am WE nachdem ich mit ihm gekuschelt habe: So ich stehe jetzt auf dass Du mit Papa kuscheln und knutschen kannst. Was das Ängstliche betrifft. So war mein Grosser auch, solange ich in der Nähe war war alles o.K. bei Opa Oma oder guten Bekannten hatte er auch kein Problem alleine zu sein. In der Krabbelgruppe gab er keiner anderen Mama die Hand für Kreisspiele oder das Abschiedslied, wir sassen da immer am Rand. Er hat sich auf Spielplätzen immer ein Plätzchen alleine gesucht und nur mit seiner besten Freundin gespielt weil sie einfach anderst war. Alle anderen haben ihn geärgert, gehauen oder auch das Spielzeug weggenommen - er hat sich nie gewehrt. Mit 5 habe ich ihn dann in einer Kindersportschule angemeldet zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Trainer der genau wusste wie er jedes Kind anpaken musste um das Selbst zu stärken. Er wurde innerhalb kürzester Zeit ein ganz anderes Kind offen und Kontaktfreudig und das obwohl die ganzen Chaoten mit in seiner Gruppe waren die ihn davor immer ärgerten. Er kam mit allen gut aus, als er mit 7 in die Schule kam wurde er sofort von der ganzen Klasse akzeptiert, ist sehr sozial eingestellt und wird von Lehrern und Schülern der Klassen 1-4 hoch geschätzt er konnte sich vor Einladungen kaum noch retten und hat seit der 1. Klasse 2-3 sehr gute Freunde die er davor nicht hatte. Vielleicht wäre das bei Euch auch richtig. Wir haben mit Mutter-Kind-Turnen angefangen, die Kindersportschule hat leider erst bei uns angefangen als er 5 war, allerdings gibts die auch schon ab 3 mit wirklich guten Sportpädagoken. Und aufgrund der Entwicklung meines Sohnes kann ich gute Sportvereine mit Gemeinschaftssport nur empfehlen. Gruss Birgit
Kinder sind wild und unberechenbar - und das merkt auch dein Kind. Scheinbar gehört es zu den ängstlicheren und zurückhaltenderen Typen, weshalb sie davor einfach erschrickt und Angst hat. Es ist quatsch jetzt möglichst viele Treffen mit Kindern zu forcieren, um sie immer wieder dieser Angst auszusetzen ... schließlich muss sie das ja lernen und ähnliche Gedanken sind fehl am Platz. Es gibt nichts zu lernen. Sobald sie ausreichend Selbstbewusstsein entwickelt hat und in ihrer Reife voran geschritten ist, wird sich das legen. Sie findet selbst Strategien mit ihren Veranlagungen umzugehen, und das richtig gut, wenn sie weiß dass du hinter ihr stehst. Wenn sie weiß, sie kann jeder Zeit auf deine Präsenz (oder die einer anderen vertrauten Person) zählen, dann wird sie die Angst immer mehr verlieren oder gar aus eigener Kraft, die Neugierde siegen lassen. Jeglicher Versuch deinerseits, ihr klar zu machen, dass sie falsch ist, dass sie sich nicht so anstellen braucht, dass sie keine Angst haben muss, wird zwar dazu führen, dass sie sich äußerlich anpasst, aber die emotionale Seite in ihr wird leiden. Fazit: Akzeptiere ihren Wesenszug mit allen Konsequenzen. Auch wenn es jetzt anstrengend ist. Jedes Kind hat Phasen, wo man meint an seine Grenze gekommen zu sein. Mach es dir selbst einfacher, indem du es nicht als Problem siehst, sondern als den Wesenszug deines Kindes, der einfach zu ihr gehört - so ist sie eben. LG
es auf keinen Fall "dressieren", um Gottes Willen. Aber als Mutter macht man sich einfach Gedanken, ob man viell. das Kind unterstützen kann ( natürlich kindsgerecht) usw.. Kurzum, es gibt einfach Phasen (bei mir zumindest), da bin ich wahnsinnig unsicher. Ich grüble dann auch sehr viel. Aber ich finde es wichtig, sich darüber in Maßen Gedanken zu machen. Viele erzieherische Maßnahmen kann man nicht wieder gutmachen. Zumindest die, die auf Dauer geschehen. Mein Fehler ist nur mein Perfektionismus. Mir ist es so wichtig, dass mein Kind etwas lässiger sein kann als ich.
o.T.
Huhu, ich kriege auch immer wieder zu hören, wie schüchtern Alina doch ist... Jaja, die müßten sie dann aber auch mal zu Hause erleben. Wenn wir wo anders waren, hatte sie auch immer "Angst" vor anderen Kindern, weil die meißtens sofort zu ihr rannten und ei machen wollten oder wegziehen, schubsen oder sonstwas. Da ist Alina regelmäßig ausgetickt. Ich habe uns dann mal zum Mutter-Kind Turnen angemeldet und hatte schon voll die Angst, das sie das nicht gepeilt bekommt, aber durch das intensive zusammen sein mit den anderen Kindern wird sie immer selbstbewußter. Ich finde, das es uns ein ganzes Stück nach vorn gebracht hat (auch wenn ICH dieses Kinderturnen ganz schrecklich finde)! Wir gehen einmal die Woche hin! LG Katja
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