Elternforum Coronavirus

Zusammenhänge - gerne Emelie

Coronavirus
Zusammenhänge - gerne Emelie

Betty Beggy

Hallo - mich würde es interessieren wie ihr die Zusammenhänge zwischen Schlaganfälle und Corona Pandemie seht…. In meinem Umfeld hatte ich zuvor nur vereinzelt Schlaganfälle älterer Leute … seit 3 Jahren nun den 6!!!!!Schlaganfall. Tatsächlich steckten dahinter: bei 2 Herzrhythmusstörungen, 1x Gehirnblutung, und 3 x rasch fortschreitende Arterielle Gefäßverkalkung. Bei meinem Bruder aktuell sehr plötzlich auftretend und wohl auch verstärkt beschleunigt durch eine im CT ersichtliche Herzbeutelentzündung) (der vergangenen Zeit, wohl unbemerkt). Langsam denk ich mir, wie gibt es das? Ich mache mir Gedanken darum dass Corona wohl tatsächlich Gefäßinnenwände stark angreift durch entzündliche Prozesse erzeugt und somit zum einen anfälliger für „Risse“ , aber auch anfälliger für Ablagerungen / Verkalkung macht…. Größtenteils würde ich es darauf schieben, muss aber auch sagen dass mind 3 davon auch zusätzlich geimpft waren…. Was hat das für einen zusätzlichen Einfluss? Im Sinne von trotzdem nicht geschützt vor dieser Problematik plus vielleicht zusätzlich ein „Corona-Kontakt“ weil ja dieser 3x lige bewusste Kontakt via „Spikeproduktion“ zusätzlich stattgefunden hat und somit ja zusätzlich eventuell vorübergehende entzündliche Prozesse ausgelöst worden sind. Dann on top 2x Corona Beispielsweise und daraufhin stark angegriffene Gefäße , folgend beschleunigte Arterienverkalkung. Ich bin mittlerweile wirklich frustriert von sovielen Zufällen…. Vieles schiebe ich auf Corona, aber ich frage mich schon zusätzlich ob die on top Impfung und trotzdem Corona nicht 5fach belastet hat in der Hinsicht. Ich erinnere mich an die Thesen der angegriffenen Gefäßinnenwände durch Impfung…. Dachte mir immer bla bla macht Corona noch stärker(was ich auch glaube)…. Nun bestätigt der Arzt meines Bruders: ja diese entzündlichen Prozesse werden Hauptverantwortlich gemacht für Arteriosklerose…. Plus hoher Cholesterinspiegel, den wir in der Familie alle haben erblich bedingt, führt zu diese problematischen Entwicklung….. heisst: Corona plus Cholesterinspiegel plus evtl Rauchen , heisst Arterienverkalkung und warten auf Schlaganfall? Plus viell 3x zuvor zusätzlich geimpft mit zusätzlichen entzündlichen Prozessen in kleiner Form und dann aber trotzdem Corona? noch schlimmer? Da werde ich wohl doch unbedingt zumindest Cholesterinsenker nehmen, wenn man gegen diese entzündlichen Prozesse schon nichts machen kann …. Ich finde das alles höchst bedenklich …


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Impfung + Corona. Nur Corona. Vielleicht auch nur Impfung? Was genau zu den gehäuften Schlaganfällen führt - wer weiß das schon? Wir kennen weder die Langzeitfolgen von Covid, noch die der Impfung. Das ist ja das Fatale.


KKM

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In 3 Jahren sind die Menschen auch älter geworden..... Alter ist evtl. ein weiterer Faktor


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Ich habe für 2023 in Deutschland keine Zahlen, dass z.B. Schlaganfälle signifikant zugenommen haben, hast Du da einen link? Anekdotisch ist schwierig, wir werden älter und logisch sehen wir in unserem Umfeld dann mehr Herzinfakte, Schlaganfälle, Krebs. Das muss nichts heißen. Covid erhöht insbesondere bei Vorerkrankten die Risiken für z.B. Herzerkrankungen. Das funktioniert direkt (dass SARS-Cov2 Herzmuskelzellen zerstört) oder indirekt indem Signalwege durch das Binden an ACE2 gestört werden. Daneben gibt es noch eine Theorie, dass die Aufnahme von Cholesterin gestört wird (was dann Atherosklerose beschleunigt) und was bekannt ist, dass SARS-Cov2 ein entzündliches "Milieu" schafft. Dass die mRNA Impfungen Endothele schädigen, wäre für mich jetzt neu. Das kann bekanntermaßen SARS-Cov2. Wenn Dein Cholesterin zu hoch ist, solltest Du da unbedingt aktiv werden. Über Sport, Ernährung und Statine.


Betty Beggy

Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Zahlen zu mehr Gehirninfarkten habe ich nicht, ich kann nur sagen ,dass sich mein Umfeld zufällig enorm verändert hat im Hinblick auf Herzinfarkte und Herzmuskelentzündungen , Schlaganfälle im Zusammenhang Herzrhythmusstörungen und Arteriosklerose…. Mein Bruder hatte nie geraucht, keinen Alkohol getrunken, sich sehr gesund ernährt und va immer viel Sport gemacht , bis 30 sogar mit erfolgreichen Sport Titeln… am Lebensstil lag es sicher nicht. Tatsächlich war es Arterienverkalkung mit ausschließlicher annehmbarer Ursache Cholesterin und er hatte wohl kürzlich eine Herzbeutelentzündung (unbemerkt). Entzündliche Veränderungen in Zusammenspiel mit Cholesterin beschleunigten wohl diese Entwicklung (Rasche Entwicklung). Der Arzt sagte unserer Familie mit hohem Cholesterin (Bespiel LDL 138 hdl 98, Gesamt 236 ) dass der Index ja bei 1,3 läge und somit HDL den LDL mehr als ausgleiche, und man sogar geschützt sei …. Stetine hätten mehr Nebenwirkungen als Nutzen… man hat sich darauf verlassen und sich nichts gedacht und war immer gesund…. Plötzlich war die Luft weg, Herz verkalkt Plus Schlaganfall…. Sehr seltsam… was soll man da glauben. Ganz ehrlich, nur weil ich nicht mehr 37 sondern 4 Jahre nun älter bin , glaube ich nicht dass mein Umfeld plötzlich um 20 Jahre gealtert ist … ich kannte sehr wenige solche Fälle früher und wenn dann weit Ü 60/70 Das Thema Cholesterin würde mich trotzdem interessieren, sollte man senken auch bei sehr hohem gutem HDL? ist der auch schlecht? bzw gibt es keine „Ausgleichsfunktion“?


emilie.d.

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Ich kenne mich mit Blutfetten echt nicht aus, aber wenn ich Therapieziele google der ESC/EAS 2019, steht dort, dass der relative Wert nicht aussagekräftig sei und man auf den LDL schaue. Ich hab einen Screenshot gemacht, bei hohem Risiko (was man automatisch habe bei familiärer Vorbelastung) wäre der Zielwert 70 mg/dl? Das wäre ja viel niedriger als das, was Dein Bruder hatte? Wenn Dich das auch betrifft, würde ich mir bei einem Kardiologen einen Termin holen, die sollten sich ja auskennen, wann man senkt und wie.


Astrid

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Man kennt sehr wohl die Ursachen für Schlaganfall, und zwar ganz genau: Sie heißen Übergewicht, Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Rauchen, zu viel Alkohol oder falsche Ernährung. Mindestens eines dieser Risiken hatte sicher jede der von dir erwähnten Personen. Es gibt heute eine Pandemie des Übergewichts und des Bewegungsmangels. Diese Pandemie ist unendlich viel gefährlicher als Corona. Sie kostet jedes Jahr Zehntausende Menschen das Leben und ist heute die Haupt-Todesursache (begünstigt Herzerkrankungen, viele Krebsarten, Schlaganfall, chronisches Nierenversagen, Diabetes usw.). Es ist fast lustig, wie manche davor fest die Augen verschließen, um nichts an ihrem Lebensstil ändern zu müssen. Es ist natürlich viel, viel bequemer, Covid oder auch die Impfung verantwortlich zu machen, anstatt seinen Lebensstil zu verändern, was ja immer mühsam ist. LG


Sille74

Antwort auf Beitrag von Astrid

Dann sei es auch so. Das die von Dir genannten Faktoren Erkrankungen wie Schlaganfall begünstigen, gar Hauptursache sind, ist ja nix Neues. Und natürlich sollte man da vorrangig ansetzen, etwas zu ändern, denn das ist etwas, was man selbst in der Hand hat. Ich denke auch, dass man in solche Einzelbeobachtungen wie die von der AP nicht zu viel hineininterpretieren sollte. Ich kenne jetzt den Stand der Wissenschaft nicht zu Corona- bzw. Impffolgen (und mir scheint es jetzt auch nicht so, als ob Du da Näheres wüsstest ...). Aber "nur", weil es schon bekannte, gewichtige Ursachen gibt, heißt das doch nicht, dass nicht neue Risikofaktoren hinzukommen könn(t)en. So stellst Du das aber dar. Das finde ich unseriös!


Betty Beggy

Antwort auf Beitrag von Astrid

Hallo Astrid , wie oben geschrieben hatte mein Bruder wenn dann Untergewicht (allerdings erblich bedingt bei uns in der Familie einen wohl guten Stoffwechsel), er war Sportler , bis 30 sogar im Profibereich erfolgreich und seither mit seiner Frau täglich unterwegs, lange Spaziergänge, Bergtouren, Aktivurlaube. Er hatte noch nie eine Zigarette geraucht und lebenslang sehr wenig Alkohol getrunken- in den letzten 10 Jahren quasi gar nicht mehr. Er hat weder Diabetes noch benötigt er sonstige Medikamente. Was das Essen betrifft: seine Frau kocht ökologisch, sie bauen im Garten an und essen eingeweichtes Müsli und Nüße, Obst Gemüse…. Deswegen sage ich ja: ich bin baff … da hätte es mich vor ihm umhauen müssen!!! Wir hatten das alles mit den Ärzten auf Intensiv besprochen: sein Risiko war ausschließlich der erblich bedingt hohe Cholesterin, der sich auch durch Ernährung nicht senken lässt - hier aber va der Gute Cholesterin sehr hoch (ich habe gelernt dass auch das nicht gut sein soll ???) plus eine Wohl kürzlich stattgefundene Herzbeutelentzündung (hier sagte der Arzt das das oft von fehlender körperlichen Schonung bei Infekt kommt…. Heisst zu viel statt zu wenig bewegt) …. Ich bin echt weg , wie kann das sein? Nichts nichts nichts ansonsten macht ihn zum Risikopartienten!!! Bei den restlichen 5 waren zumindest 3 auch sehr sportlich und gesund und U60


Lillimax

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Naja, ein magerer, ökologisch ernährter Mensch ist sicher ein seltenes Schlaganfallopfer. Klar ist auch er nicht gegen alles gefeit, trotzdem geht es um Wahrscheinlichkeiten. Und da hat Astrid natürlich völlig recht. Wer wissen will, was die typisch deutsche Lebensweise (Wurst, Weißmehl, viel Bier, no Sports) mit der Gesundheit macht, der weiß es. Wer‘s nicht wissen will, bemüht halt Verschwörungstheorien.


Mijou

Antwort auf Beitrag von Sille74

(„Unseriös“ finde ich persönlich es eher, Leute, die etwas Vernünftiges sagen, anzupöbeln - das nur nebenbei an Sille…). Inhaltlich bin ich bei Astrid. Da geht‘s halt um Wahrscheinlichkeiten. Dass die Mumps-Masern-Röteln-Impfung, die man als Baby gekriegt hat, oder der Vorbeiflug eines Meteoriten oder der Klimawandel das Schlaganfallrisiko erhöht, ist sehr unwahrscheinlich. Wenn 99 Prozent der Schlaganfälle aufs Konto der üblichen Verdächtigen gehen, darf man die unwahrscheinlichen Ursachen ausblenden. Zumal ja die Zahl der Schlaganfälle seit Corona sonst eklatant zugenommen hätte, was offenbar nicht der Fall ist. LG


Sille74

Antwort auf Beitrag von Mijou

Darum geht es nicht! Dass die anderen Faktoren wesentlich wahrscheinlicher sind, ist unbestritten, anderes geht ja auch nicht aus meinem Post so hervor. Astrid tritt aber hier mit einer Absolutheit und einer vom Duktus her mit einer abschließenden, sich jeglicher Diskussion entziehenden Bestimmtheit auf (wie im übrigen oft hier in allen möglichen Foren), die man so, zumal als Laie, einfach nicht haben kann. Nicht umsonst gibt es (ernstzunehmende) Studien zur Frage, ob zwischen Scnlaganfall und Corona ein Zusammenhang besteht und meines Wissens kam sogar heraus, dass 3 Monate lang nach der akuten Phase ein erhöhtes Risiko besteht und (erst) nach 12 Monaten das Risiko wieder gleich ist wie bei einem zuvor nicht an Corona erkrankten Menschen. Über weitergehende Langzeitfolgen weiß man halt bisher noch wenig, ausschließen kann man da eben bisher auch noch wenig. Immerhin gilt Corona als systemische Erkrankung und nicht als banaler Atemwegsinfekt


Sille74

Antwort auf Beitrag von Mijou

Und dass inzwischen schon etwas spöttisch-freche, aber in keiner Weise irgendwie von der Wortwahl her prollige oder gar beleidigende Anmerkungen als "Anpöbeln" verstanden werden ...


Neverland

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

So viel zum Thema Untergewicht und Schlaganfall. Der bei einem ehemaligem Leistungssportler auch wenig überraschend ist. https://archiv.gesundheitsstadt-berlin.de/untergewicht-unterschaetzter-risikofaktor-fuer-schlaganfaelle-und-andere-herz-kreislauf-erkrankungen-12354/ https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/vorhofflimmern-warum-ausdauersportler-haeufiger-betroffen-sind/ Manche Vereine gehen wohl inzwischen dazu über und bieten regelmäßige CheckUps an, auch nach Beendigung der Karriere. Weil sich das wohl langsam herumspricht. Eine Kollegin hat so erst von ihrem Herzfehler erfahren und wurde zügig operiert.


sunshine-24

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Manche Menschen hören tatsächlich auch nach 4 Jahren noch nicht auf, alle Hätte-Wenn-Möglicherweise-Eventualitäten zu zerpflücken und alles auf Corona zu schieben.


Maca

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Ein signifikanter Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, der meiner Wahrnehmung nach oft sehr unterschätzt wird, ist chronischer psycho-sozialer und berufsbedingter Stress. Auch erhöht dieser wiederum das Risiko für einen ungesunden Lebenstil.


Kathi1977

Antwort auf Beitrag von Betty Beggy

Die Impfung ist hier hauptursächlich. Sie bewirkt Thrombozytenveränderungen sowie unspezifische Entzündungen, die sich in sämtlichen Körperregionen manifestieren können. Das war ja damals einer der Hauptkritik Punkte: man weiß über die Auswirkungen NICHTS. All das, was wir jetzt in unserem Umfeld erkennen können, ist quasi die Feldstudie. Wer behauptet, die Impfung könne nicht daran beteiligt sein, begibt sich in eine Schutzbehauptung. Die Covid-Impfung ist und bleibt weiterhin eine unberechenbare Zeitbombe .