Elternforum Coronavirus

Würden ihr?... Wenn..

Würden ihr?... Wenn..

Salatgurkenmutti

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.... Ihr in eurem alten Job gekündigt werdet wegen corona, Umschulen in ein Pflegeberuf/Krankenpfleger/in? Wenn Nein, warum? Wenn Ja, warum?


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

ja, weil mich das schon immer fachlich interessiert hat. Aber nein, da ich nicht gut mit Menschen kann und die nicht mit mir, wäre das für mich der komplett falsche Beruf. LG


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein. Auch wenn das Entgelt (entgegen vieler anderslautender Aussagen) durchaus brauchbar ist, ist die Pflege kein Bereich in dem ich mich heimisch fühlen könnte.


lilly1211

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein, obwohl ich da wesentlich mehr verdienen würde. Ich könnte es einfach nicht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Möchtest Du das machen? Das ist die entscheidende Frage. Ich würde da jetzt nicht hinwechseln, das liegt aber auch daran, das ich dazu schon zu alt bin. Suchst Du nach mehr "Sinn" in Deiner Arbeit?


shinead

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Der Schichtdienst (speziell die Nachtschicht) würde mich abhalten. Aber grundsätzlich finde ich den Job des Gesundheits- und Krankheitspflegers interessant. Wobei ich eine Spezialisierung im OP oder der Intensivmedizin und nicht auf einer Station vorziehen würde. Aber der Schichtdienst wäre eben nichts für mich.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von shinead

meine Tochter hat ja ein 3 wöchiges Praktikum im Krankenhaus absolviert und war so sehr begeistert. So etwas in die Richtung, wird es wohl nach dem Abi werden. Es sollen aber noch einige Praktika folgen, in anderen Krankenhäusern. LG


Salatgurkenmutti

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Nein, ich arbeite schon in einer Klinik. Wollte halt nur wissen wegen corona, ob man dann auch Abstriche macht und umschult um so sein Brot zu verdienen. Aber man arbeitet dort am und mit Menschen. Da denke ich, ist man fehl am Platz wenn man nicht mit Herz und Seele dabei ist.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

jupp, daher ist das der perfekte Beruf für meine Große. Sie blühte dermaßen auf....LG


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein. Ich hab eine ähnliche Ausbildung und bin gezielt da raus. Der reale Kontakt mit Menschen außerhalb meiner Familie überfordert mich, ich bin ein Nerd.


cube

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ja, mich interessiert das ganze Themenfeld. Allerdings wäre es wegen des Schichtdienstes aktuell noch unmöglich - da müsste unser Kind erst mal aus der GS raus sein. Mein Mann könnte seine Arbeitszeiten nicht so anpassen, dass dies jetzt schon gehen würde. Aber grundsätzlich ja - Krankenpflege.


Korya

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein, ich glaub das wär nichts für mich. Ich bin nicht die geduldigste Person auf Erden, und je nach Klinkik wäre der Dauerdruck zwischen den Betten hin und her zu springen und im Zweifelsfall keinem so richtig gerecht werden können für mich eher eine belastende Erfahrung. Ich bin glaube ich auch nicht besonders gut darin, unglückliche / weinerliche Patienten zu trösten oder übermäßig fordernde Patienten mit einem Lächeln zu betüddeln. Und ganz schlecht bin ich im Umgang mit Sterbenden. Also besser für alle, wenn man mich da lässt, wo ich bin, oder mir eine ausreichende Abfindung zahlt, dass ich mich selbstständig machen könnte.


Tini_79

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ich habe absolute Hochachtung vor allen, die im dem Bereich arbeiten und das sogar noch gern tun. Niemals wollte oder könnte ich das. Anstrengende, belastendende Arbeit (sowohl körperlich als auch emotional), Schichtdienst und nicht allzu üppige Bezahlung - freiwillig wäre das keine Option für mich.


Holzkohle

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

mich würde es interessieren, zumal ich in den letzten Monaten oft die Erfahrung gemacht habe, dass ich mit älteren/pflegebedürftigen Menschen echt gut kann. ABER ich könnte z.B. kein Blut abnehmen oder Kacka wegmachen und würde anfangen, in den Aufgaben wählerisch zu sein. Wenn ich so denke, bin ich in dem Job falsch....


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Holzkohle

meine Tochter meinte auch, dass sie lieber alte Leute (ab 30...böses Mädchen) versorgt. Da macht ihr das Windelwechseln etc. nichts aus. Aber, eine Jungen 17 Jahre alt, mochte sie nicht saubermachen, da hat sie abgeben. Das war ihr zu nah am Alter dran. LG


memory

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein auf keinen Fall. Weil: 1. im KH gearbeitet und froh dort weg zu sein. 2. Ich hab,s nicht so mit Menschen ...und mit kranken und pflegebedürftigen....gleich gar nicht....entweder lass ich das zu nahe an mich ran oder die gehen mir ( was öfter ist) total auf den Senkel 3. scheiß Arbeitszeiten 4. Stress 5. Wertschätzenung eh 0


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von memory

ich wäre auch jemand, der sagen würde....nun reissen sie sich mal zusammen und rein mit der Spritze..und ja keinen Mucks. Ganz kurze Lunte...Ich habe da schon bei meinen Kinder keine Geduld und beddüddele sie kaum...das wissen die aber auch ganz genau. LG


cube

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Mhh ... na gut - vielleicht sollte ich das nochmal überdenken. So superirre geduldig bin ich oft auch nicht - insbesondere bei "DramaDramaDrama" ohne Grund (also ohne Grund für mich ;-). Aber ich würde es dennoch nicht grundsätzlich ablehnen und evt. siegt das Interesse über Ungeduld.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von cube

ich wäre evtl. dann auf der Notaufnahme zu gebrauchen......LG


memory

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ich hab da auch keine Geduld. Vorallem wenn im Nachbarzimmer jemand liegt, dem es richtig dreckig geht und sich zusammenreißt und die Person vor dir ewig jammert , weil sie 2 Tage net kacken konnte


cube

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Das wäre es! Tatsächlich. Sowas würde ich super gerne machen und ich weiß, dass ich unter Druck gut arbeiten kann.


2o11

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein würde ich nicht. Warum? Weil ich mir diesen Job sonst schon früher gesucht hätte. Ich kann das einfach nicht mit alten und kranken Menschen. Ebenso wenig würde ich im Kindergarten arbeiten können.


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ich habe vor corona umgeschult zur Pflegeassistentin und werde in drei Jahren auch die große Ausbildung machen ( mein Arbeitgeber unterstützt mich da), ich habe da meinen Beruf gefunden. Aber raten, nein würde ich niemanden zu es nur zu machen um Geld zu verdienen. Man muss dafür gemacht sein


reblaus

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Jein : wenn nur Hebamme - obwohl das ein ideeller Beruf ist , man muss dazu berufen sein. Da muss dann auch die Familie hintendranstehen- und das hätte ich nie. Oder eben andere Tiere , die Rasse Mensch ist sooo widerspenstig. Ob Corona, Grippe, Hiv, Tollwut: man lernt mit dem möglichen Risiko umzugehen. Das ist wie in der Chemie, wenn man mit hochexplosiven oder ätzenden etc Chemikalien umgehen muss. Also wäre nun ein Virus , der die ganze Welt betrifft, nicht per se ein Hinderungsgrund.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

JA - definitiv !! Mir reichts !! Ich würde umschulen auf Gebäudereinigung... aber hmmm... weiß auch nicht... zumindest ist das nicht mit so viel Verantwortung verbunden...


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Würde auch lieber Klos putzen!


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Kann ich nachvollziehen. Auch bei uns hat Corona mal wieder aufgezeigt, wer bei uns der Depp vom Dienst ist. Das war eigentlich schon vorher klar, aber das jetzt ist ein ordentlicher Schlag auf den Hinterkopf. Und ins Gesicht. Ist nur scheiße, wenn man den Job an sich sehr gerne mag. Mich wundert eh, dass im Gesundheits- und Pflegesektor noch nicht mehr zusammengebrochen ist. Meinen Respekt habt ihr! Meine Schwägerin will in zwei Jahren vom Verkauf in Richtung Pflege umschulen. Mein Bruder hat vom Vertrieb zum Rettungsdienst gewechselt. Trotz viel weniger Geld. Und ist glücklich. Für sowas braucht man schon besondere Menschen.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Das Schlimme daran ist ja, dass es Spaß macht :-( Ich arbeitet total gerne mit älteren Menschen und kann das (glaube ich) auch ganz gut. Da bin ich viieeel geduldiger als sonst im Leben. Interessant ist es auch - ich mag die Medizin. Und ich finde, dass gerade die ältere Generation es verdient hat, ordentlich und würdevoll und mit genug Zeit gepflegt zu werden. Es ist nur der eine Grund, der mich grad wieder (aber schon seit Jahren, also nicht wg. Corona) zum Zweifeln bringt: die Arbeitsdichte wird immer mehr. Und die Verantwortung dadurch nicht weniger. Auch die Freizeit wird immer weniger. Und es wird immer normaler, dass man immer parat sein muss. Es könnte solch ein toller Beruf sein für Menschen, die es gerne machen und können, und davon gibt es sehr viele (tatsächlich auch Quereinsteiger, die nie damit gerechnet hätten, dass es ihnen so gut liegt). Es sollte sich wirklich was ändern - ich kann leider gerade niemandem empfehlen, dorthin umzuschulen.. Lg, Lore


dann

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein. Meine Toleranz gegenüber Körperflüssigkeiten (außer Blut das geht gerade noch so) ist irgendwo im Minus Bereich. Bei den eigenen Kindern geht's noch, aber bei anderen..... Und ich befürchte, ich bin nicht dazu geschaffen, ältere Menschen zu pflegen. Und ja, Geduld bei sowas ist auch mäßig. Also nein, ich glaube ich würde da nicht glücklich werden und die anderen mit mir auch nicht. Der Kranken-/Pflegeberuf ist das Metier meines Mannes, einer reicht. Und zwei im Schichtdienst bei kleinen Kindern finde ich auch nicht so prickelnd. Da ich Beamtin bin, ist aber die Gefahr arbeitslos zu werden jetzt im Moment nicht die größte Gefahr, somit bleibe ich wo ich bin.


sun1024

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein. Ich arbeite in der IT und hätte sofort einen neuen Job in meinem Beruf. Ich könnte sicher auch in der Pflege arbeiten, hab auch während meines Erststudiums in der mobilen Krankenpflege Hilfstätigkeiten gemacht - aber noch besser bin ich mit dem Kopf, und daher würde ich den gerne weiter in hohem Maß einsetzen. LG sun


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von sun1024

Ich bin in 7,7 Stunden die ganze Zeit konzentriert und muss überlegen, abwägen, delegieren, handeln - Kopf arbeitet, Hände arbeiten. Es ist nicht nur körperliche Arbeit - du musst genau nachdenken und mitdenken bei der Arbeit - es hängt alles daran. Lg, Lore


Philo

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ich habe Gott sei Dank als Erzieherin und Heilpädagogin einen corona-krisensicheren Job. Mein Mann als Medizintechniker auch. Daher stellt sich uns die Frage nicht.


aeonflux

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein, aber ich würde im Gesundheitsamt anfangen wollen...


Felica

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein. Auch dann ich wenn auch ich dadurch deutlich mehr verdienen würde. Ich würde aber auch trotzdem des relativ hohen Gehaltes keine Umschulung im Bereich Erzieher oder Lehrer machen. Liegt mir einfach alles nicht, da ist es mir das Gehalt nicht wert. Arbeit sollte, wenigstens zum Teil, auch so etwas wie Berufung sein.


knödelchen00

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ich weiß die Arbeit zu schätzen, persönlich würde ich aber sehr viel mit nach Hause nehmen, am Ende daran kaputt gehen.! Bewundere die Menschen, die nach einem anstrengenden Tag Heim gehen und den Schalter umlegen können! Großes DANKESCHÖN


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nein, könnte ich nicht. "Wenn Nein, warum?" -zu anstrengend -Wochenend-/Feiertagdienste/Nachtschicht -kann überhaupt nicht mit Exkrementen umgehen -die vorgegebene/vorgeschriebene Zeit


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Nachklapp noch, da noch vergessen (warum ich das nicht machen wollte und könnte): -viel zu wenig Geduld (was ja bei alten und kranken Menschen vonnöten ist) -kann - nebst Exkrementen - wie bereits erwähnt - auch kein Blut sehen -kann mit Leid und Sterbenden/Tod nicht umgehen und keine (Schwer)verletzten sehen


User-1721940186

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Antwort auf Beitrag von kaempferin

Nein, weil ich es psychisch nicht verkraften könnte. Ich bewundere jeden, der es macht.


luna8

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Antwort auf Beitrag von Salatgurkenmutti

Ich hab es mir auch schon überlegt.... Ich hab 2 (Ex) Kolleginnen, die beide im "Service" im KH bzw Pflegeheim arbeiten. Ich finde das super von denen - vor Allem auch, dass die nicht tagelang meckern und daheim sitzen. Ich kann es mir ( dank meinem Mann) noch leisten daheim zu bleiben, ich denke, für mich wär das nix - dann eher Regale im Supermarkt einräumen. Diese Woche hab ich aber 54 Std, die Hälfte wäre super - aber ab Jan 2021 muss sich da was ändern, also der Gedanke an Wechsel der Branche ist da. ;)


luna8

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Antwort auf Beitrag von luna8

...aber ohne Umschulung. Und beide werden auch in andere Bereiche herangeführt, besonders die im UKB ( durchläuft auch verschiedene Stationen und wird quasi als Pflegerin eingesetzt).