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Wie wird eigentlich getestet, ob ein Impfstoff für Kinder sicher ist?

Thema: Wie wird eigentlich getestet, ob ein Impfstoff für Kinder sicher ist?

Das habe ich mich heute gefragt und Google hat mir keine befriedigende Antwort gegeben. Nachdem ja der reguläre Kita- und Schulbetrieb an eine Impfung geknüpft wurde, liegt ja der Gedanke nahe, dass die Kinder dann geimpft in die Kita/Schule müssen/sonst nicht dürfen. Also wie bei der Masernimpfung. Nun kann ich mir nicht vorstellen, dass Eltern ihre Kinder freiwillig für Impfstudien zur Verfügung stellen. Bei der Schweinegrippen-Impfung Pandemrix gab es ja gerade bei Kindern und Jugendliche schwere Nebenwirkungen, für die ja nun auch Entschädigungen von Staaten gezahlt werden, weil die Impfstoffhersteller damals von der Haftung befreit wurden. Wie also wird dieses Mal sichergestellt, dass die Kinder keinen Schaden nehmen? Gerade vor dem Hintergrund, dass sie durch das eigentliche Virus nicht übermäßig gefährdet sind. Oder meint ihr, dass Kinder nicht geimpft werden müssen? Das beunruhigt mich derzeit echt.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 19:32



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Ich bin keine grundsätzliche Impfgegnerin.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 19:35



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Es gibt bestimmt Sorgeberechtigte, die ihre Schutzbefohlenen auch in einer Erprobungsphase impfen lassen. Wenn nicht hier, dann anders wo, alles eine Frage des Anreizes. Ich hoffe, das die Kinder erst dann getestet werden, wenn genug Erwachsene schon dran waren. Schön wäre es, wenn es tatsächlich völlig einfach, unkompliziert und sicher klappen würde.

Mitglied inaktiv - 30.04.2020, 19:39



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelzulassung/Arzneimittel_fuer_Kinder/_node.html

von Berlin! am 30.04.2020, 19:42



Antwort auf Beitrag von Berlin!

Das klingt ja ganz beruhigend, was die da so schreiben.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 20:05



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

BISHER IST NOCH NICHTS ENTSCHIEDEN. Sorry, aber so langsam frustet es mich, wenn hier falsche Infos verbreitet werden. Das war ein Gedankengang einer Politikerin. Nicht mehr. Über Kitas wird erst am 6. Mai noch mal geredet. Grundsätzlich kann man sich über das Zulassungsverfahren von Impfungen im Internet informieren. Corona bildet da nur insofern eine Ausnahme, dass es deutlich schneller laufen soll, die verschiedenen Stadien aber alle stattfinden müssen. Mögliche Nebenwirkungen kennt man umso besser, je länger ein Impfstoff schon genutzt wird. Es gibt verschiedene Szenarien zur Priorisierung. Da aber der fertige Impfstoff noch weit in der Ferne liegt, genau so, wie das komplette Verständnis über Covid19, vor allem, mögliche Spätfolgen, kann man dazu noch nichts genaues sagen. Auch ob eine Pflicht und wenn ja, für wen, kommen wird, steht noch in den Sternen. Da braucht man sich keine Gedanken darüber zu machen. ich persönlich schätze ehrlich gesagt auch eher, dass wie die Herdenimmunität vor der Impfung erreichen. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass wir einen Zustand herstellen können, der ein zufriedenstellendes Gleichgewicht darstellt zwischen persönlicher Freiheit, dem wirtschaftlich und gesellschaftlich Vertretbaren und Corona Schutzmaßnahmen. Ich gehe davon aus, dass die Regierung über kurz oder lang dazu gezwungen sein wird, Corona in weiten Teilen "ihren Lauf zu lassen". Ich gehe auch davon aus, und das hat Söder heute sogar in der PK bestätigt, dass die Leute keinen erneuten Lockdown, dulden würden. Darum wird nach dieser momentanen Phase der Öffnung und dem damit verbundenen Anstieg der Fallzahlen zwar der Versuch kommen, wieder Beschränkungen zu etablieren, umsetzen lassen wird sich das aber nicht mehr so wie es die letzten Wochen war.

von Schnegge89 am 30.04.2020, 19:51



Antwort auf Beitrag von Schnegge89

Hä? Ich habe keine falschen Infos verbreitet. Ich hab lediglich gefragt, wie so etwas gehandhabt wird, nachdem es in der letzten Pandemie ja leider nicht so optimal verlaufen ist.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 20:07



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

"Nachdem ja der reguläre Kita- und Schulbetrieb an eine Impfung geknüpft wurde, liegt ja der Gedanke nahe, dass die Kinder dann geimpft in die Kita/Schule müssen/sonst nicht dürfen. Also wie bei der Masernimpfung." --> ich denke das meint Schnegge, es liest sich bei Dir so, als ob es sicher sei, das es eine Zwangsimpfung gibt (um in die Schule gehen zu können, analog zur Masernimpfung) Und das ist nicht sicher, wir haben ja noch nicht einmal einen Impfstoff. Und ob es dann eine Zwangsimpfung für Kinder gibt ist auch noch sehr fraglich

Mitglied inaktiv - 30.04.2020, 20:16



Antwort auf diesen Beitrag

„Der Gedanke liegt nahe“ soll ausdrücken, dass das eine Vermutung/Befürchtung ist. Außerdem wurde Zwangsimpfung ja auch von verschiedenen Politikern immer mal wieder in den Diskurs geworfen. Da das Wohlergehen von Kindern ja bis vor kurzem auch nicht so im Fokus stand (mittlerweile findet das ja mehr Beachtung) und sowieso Dinge passieren, die ich bisher in unserem Rechtsstaat nicht für möglich gehalten hätte, kann ich mir so langsam einiges vorstellen, das noch kommen könnte. Ich wollte damit nicht behaupten, dass feststeht, dass eine Zwangsimpfung für Kinder kommt. Aber da es ja auch schon eine gibt (Masern), ist der Gedanke ja auch nicht völlig abwegig. Wobei die Masern-Impfung natürlich schon sehr erprobt ist.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 20:55



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Wie ein Impfstoff von Kindern vertragen wird kann man immer erst sagen wenn ausreichend Kinder diesen bekommen haben. Das ist, wie in übrigen bei allen Medikamenten, immer so. Das Erwachsene den testen und das dann entsprechend sichere Rückschlüsse auf Kinder gezogen wird ist gar nicht möglich. Bestenfalls kann man es vermuten Denn das Immunsystem von Kindern unterscheidet sich erheblich von dem Erwachsener. Am sichersten ist es also wahrscheinlich auf bereits erpropte Impfstoffe zu setzen welche entsprechend modifiziert werden. Vermute auch stark das man genau das machen wird.

von Felica am 30.04.2020, 19:57



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Hallo Alice, gibt Berichte aus Impfstudien (= Experimente) in Afrika und Indien (zu anderen Impfstoffen). Gibt Interessante Dokus (zwar nicht direkt zur Impfung), aber wie zB Hüftgelenke, Spiralen etc an den Markt kommen und die Testverfahren sind.(Amazon = TrustWHO und Netflix = Das Geschäft mit der Gesundheit).

Mitglied inaktiv - 30.04.2020, 19:59



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Ich habe die Aussage „erst wieder normaler Kita-/Schulbetrieb wenn Impfstoff da ist“ eher so verstanden, dass ein Großteil (70%?) geimpft seine muss, damit es nicht wieder zu einer Welle kommt. Wer das in der Bevölkerung ist, also eher die Risikogruppe oder eher alle anderen steht dabei noch nicht fest. Kommt bestimmt auch auf die Wirkweise und Verträglichkeit des Impfstoffs an. Liebe Grüße

von Niki1980 am 30.04.2020, 20:43



Antwort auf Beitrag von Niki1980

Ich wollte auch mit meinem Post überhaupt nicht behaupten, dass da irgendwas schon feststeht. Ich habe mich nur gefragt, wie das wohl gemacht wird. Also Impfstoffe an Kindern testen. Und da die Impfung im Kontext mit Schule/Kita genannt wurde, kam mir direkt der Gedanke, dass die Kinder dann nur noch geimpft in die Einrichtungen dürfen. Hoffe natürlich nicht, dass das so kommt.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 20:59



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Das es keiner Impfpflicht Bedarf da die Nachfrage nach einer Impfung Anscheinend groß genug ist.

von DannaM am 30.04.2020, 21:14



Antwort auf Beitrag von DannaM

Das wäre ja eh der Optimalfall. Dass sich einfach alle impfen lassen können, die möchten und dass das dann ausreicht, damit keiner muss, der nicht möchte.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 21:19



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Trittbrettfahren und Impflinge als Lemminge beschimpfen hat bei Masern sehr lange gut geklappt!

von Einstein2.0 am 30.04.2020, 21:20



Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Hä?! Wo bitte habe ich Impflinge als Lemminge bezeichnet? Mein Kind war auch schon vor der Pflicht gegen Masern geimpft. Ich tatsächlich bis vor 2 Jahren nicht, weil ich mit einer Impfgegner-Mutter aufgewachsen bin und als Erwachsene war es dann nie Thema beim Arzt, bis ich schwanger war. Habe sie dann ganz freiwillig nachgeholt. Es ist ja aber schon ein Unterschied, ob man einen langjährige erprobten Impfstoff verabreicht bekommen soll oder einen, der holter-die-polter in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft werden soll. Besonders, wenn man jung und gesund ist und das evtl. nach einer Impfung nicht mehr wäre. Nach Covid vielleicht auch nicht, aber da ist es mir lieber, wenn ich mein Gift selber wählen darf.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 21:35



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Weil es so kommen wird. Glaub mir! Das med. Personal wird sich freiwillig drauf stürzen und hier wird die Post abgehen, weil die Pharmaindustrie es wagt einen Impfstoff zu haben und die Weltherrschaft an sich zu reißen.

von Einstein2.0 am 30.04.2020, 21:41



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Pandemrix war ein Impfstoff vorn mehreren Möglichkeiten und er war von Anfang an umstritten. Die anderen waren sicher.

von Lauch1 am 30.04.2020, 21:18



Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ich weiß, dass es auch andere Impfstoffe gab. Aber dass einige dadurch langfristig Schaden genommen haben, ist ja mittlerweile offiziell. Und das wurde halt in Kauf genommen.

von AliceBrownful am 30.04.2020, 21:21



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Auch bei Corona wird es mehrere geben. Und bis der bei unseren Kinder angewendet wird, werden sicher schon Millionen Erwachsene auf der Welt die systemrelevant sind vorher geimpft.

von DannaM am 30.04.2020, 21:31



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Ja das stimmt und es war von vornherein klar, dass Pandemrix zumindest ein höheres Risiko birgt als die anderen.

von Lauch1 am 30.04.2020, 21:58



Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ich möchte meine Kinder nicht mit einem Impfstoff impfen, der innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft wird. Es ist doch allgemein bekannt, dass es sonst 5-10 Jahre dauert, bis ein Impfstoff auf Langzeitwirkung beurteilt werden kann. Meine Meinung!

von Mia186 am 30.04.2020, 22:14



Antwort auf Beitrag von Mia186

Grippe impfen und mache mir da keine Sorgen. Das Verfahren, wie die hergestellt werden, ist asbach uralt und gut erforscht. Bei Corona sind aber auch Ansätze in der Pipe, die wirklich so noch nie im großen Maßstab angewendet wurden. Am Ende des Tages glaube ich aber nicht, dass man sich um Zwangsimpfungen Gesanken machen muss. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es viel zu wenig Impfstoff geben wird. So wir überhaupt einen haben werden.

von emilie.d. am 30.04.2020, 22:33



Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ich glaube schon. Ich denke sogar, dass er aus Deutschland kommen wird und wir damit gute Chancen bei der Verteilung haben werden.

von Petra28 am 30.04.2020, 22:52



Antwort auf Beitrag von Petra28

mRNA? Kann gut sein. Wobei mich schon stört, dass es bisher noch keine LZ-Erfahrungen mit einen solchen Impfstoff gibt. Aber in der Not...

von emilie.d. am 01.05.2020, 07:11



Antwort auf Beitrag von Petra28

Dann hat "Bill Gates" ja gar keine Chance uns die Mikrochips zu spritzen.

Mitglied inaktiv - 01.05.2020, 07:17