InmeinemkleinenApfel
https://om-online.de/om/kinderarzt-blomer-fordert-schulen-und-kitas-offnen-59845
Und welches Schutzkonzept fordert Dr. Blömer in den Schulen und Kitas? Für LehrerInnen, SchülerInnen und deren Eltern? Welche Konzepte wurden und werden umgesetzt? Beispiel Notbetreuung an unsrer Grundschule - über 100 Kinder sind in der Notbetreuung angemeldet. Die Klassenlehrerin besorgt, denn MNS? An der Ausgangstür steht deutlich : "MNS für Schulfremde" Alle Kinder laufen ohne herum und die LehrerInnen sind selbstverständlich nicht befugt dieses von ihren SchülerInnen zu verlangen. Unsere Klassenlehrerin fühlt sich unsicher, trotz der eigenen ffp2 Maske und im Stich gelassen. Sie tut mir leid.
Ich bin immer fassungslos, fast ungläubig wenn ich sowas lese! Wir denken hier immer, mehr geht ja kaum noch einzuschränken, aber anderswo läuft das Leben so weiter... WARUM gibt es nicht wenigstens Maskenpflicht??? Geht mir nicht ins Hirn! An unserer Grundschule (okay, nur 3 Klassen) sind es 4 Kids, im Kiga (2 Gruppen+ Krippe) bis zu 6 Kinder... der Rest organisiert sich anderweitig! Und hier redet eigentlich schon jeder von "bis Ostern"...
Um irgendwas sinnvoll diskutieren zu können, sollten doch überall die gleichen Bedingungen herrschen. Und ja, hier sind die Zahlen nicht immens hoch - trotzdem sind die kompletten Schulen und auch Kitas zu. Und keine Betreuung wird angeboten ! Das ist so - ob das die Leute toll finden oder nicht - muss akzeptiert werden. Ich kann es aber nicht verstehen, warum dann in anderen Teilen Deutschlands alles anders läuft. Kann man überhaupt Schlüsse daraus ziehen ? Ob die Schulschließungen etwas bringen, wenn sie denn gar nicht überall geschlossen sind ? Vielleicht doch verständlich, dass hier alle noch nach schärferen Maßnahmen schreien, wenn es anderswo (zu hier) noch so "locker" läuft. Dann verstehe ich euch tatsächlich ! Lg, Lore
Ich weiß es nicht, startlight.S. Baden- Württemberg, Großstadt. Unsere Kultusministerin ist schon "speziell". Ich verstehe es auch nicht. LG, L.
Ob da jetzt die Kultusministerin schuld ist, was sie will macht man ja sowieso nicht? Oder die Organisation der Schule? Hier auch BW, alle mit MNS (sogar wenn man nur Arbeitsblätter abholt draußen) nur ein paar Kinder in den Notbetreuungen mit Abstand, alle versuchen es irgendwie anders ohne Notbetreuung hinzukriegen. Unterschied ist aber keine Großstadt. Bei uns läuft es wie bei starlight.s im Grunde.
Die Eltern tragen auch hier MNS beim Tausch der Arbeitsmappen. Aber eben nicht die Kinder in der Notbetreuung. Und es sind eben sehr viele, auch wenn sie in Gruppen eingeteilt werden. Unser Schulleiter erfüllt seine Pflicht und richtet sich nach Vorgaben. Ob es auch nach seiner "Wunschvorstellung" läuft, sei dahingestellt. Mein Eindruck - Nein. Wie auch immer, wir sind froh nicht auf die Notbetreuung angewiesen zu sein.
Hier auch bw, am Rande einer Großstadt. Notbetreuung nicht mal 5% der Kinder! In einer Einrichtung 1 kind von ca. 80 im Normalbetrieb. Jede Gemeinde macht eigene Regeln, da hat die kultusministerin nichts mit zu tun.
Also ganz klar: Ob Schulen auf oder zu sind und wer in Schulen notbetreut wird, ist ganz klar auf dem Mist der Kultusminister der jeweiligen BL gewachsen. Es gibt da klare Vorgaben. Die Ausgestaltung liegt im Ermessensspielraum der Schule, angepasst an die Umstände. Wenn aber das Kultusministerium vorgibt, dass die Schulen dicht sind, dann sind sie dicht. Wenn es die Abschlussjahrgänge einberuft, kommen die natürlich. Das Kultusministerium ist oberster Dienstherr der Lehrerschaft, nicht der Schulrektor. Anders sieht es mit privaten Einrichtungen und solchen in freier Trägerschaft aus. Recht habt ihr, wenn hier jeder sein eigenes Süppchen kocht, kann es nichts werden.
Es stimmt einfach nicht, dass es klare Vorgaben der Kultusminister gibt, welche Kinder notbetreut werden dürfen. Meine Kinder gehen in unterschiedlichen Orten zur Schule und da machen die Kommunen die Vorgaben, welche nachweise oder Voraussetzungen zu erbringen sind. Inwiefern Schulen in die Überlegungen einbezogen sind, weiß ich nicht.
Das mag sein, ist aber dann nur ein weiteres Beispiel für " jeder kocht sein eigenes Süppchen". Dass das Mist ist, ist ja zumindest ein Grundkonsens zwischen uns, oder? Ich ging jetzt von der Notbetreuung durch Lehrkräfte aus. Mir hat keine Kommune vorzuschreiben, wie und wann ich arbeite. Ich bekomme meine Anweisung vom Rektor, dessen Vorgesetztef der KM ist.
Das ist die notbetreuung durch Lehrer. Die kommune schreibt den Lehrern ja auch nicht vor wie und wann diese Arbeiten, das habe ich nie geschrieben. Sie regelt aber bei uns, wer Anspruch auf notbetreuung hat ( einheitlich für schule und kita). Den Plan wer wann arbeitet, macht wohl schon der Rektor. Hoffe ich. Manchmal habe ich den Eindruck auch das macht er nicht wirklich.
Wie haben momentan Glück... Mittelschule... in den Klassen 5 + 6 sind von 4 Klassen nur 7 Schüler in der Notbetreuung. Es gibt tatsächlich Unterricht - hinzu kommt der Schulbegleiter meiner Tochter (Autistin), der auch die anderen Kinder mit betreuen darf. FFP-2-Masken sind hier an unserer Schule für Lehrkräfte (Bayern) Pflicht. (?). Zumindest werden die gestellt. Für Schüler sind normale Masken Pflicht (aber schon lange). LG, Leonessa
so lange, bis die Kinder die dort lernen sollen, UND die Erwachsenen, die dort arbeiten, beide wieder ihre Gesundheit nicht gefährden. Das RKI hat festgelegt, dass dies der Fall ist, wenn die Inzidenzwerte einer Stadt bei 50 oder darunter sind, denn nur solange können die Fallmanager bei den Gesundheitsämtern die Fälle und somit die Infektionsketten nachverfolgen und bestenfalls durchbrechen. Schnellstmöglich kommen wir dorthin, wenn wir uns alle an die Regeln halten, nicht alles ausreizen, was erlaubt ist. Die Kinder brauchen auch die Erwachsenen, und wir müssen alle mithelfen, dass es für diese Erwachsenen eben sicher ist, dort zu arbeiten. Kinder sind mMn, eben dadurch, dass sie keine oder kaum Symptome haben, schon die heimlichen Pandemietreiber. Sind es doch immer... jeder Schnupfen, jedes Magen-Darm, das hier irgendjemand je ins Haus getragen hat, kam von den Kindern.
Ich stimme DecafLofat voll zu! Ich höre immer nur Forderungen aber keine Lösungen! Mein Kind war letztes Jahr von Mitte März bis Mitte Juni nicht in der Schule wegen der Pandemie. Letztlich machen wir lieber Distanzlernen als ständig in Quarantäne zu hocken. So können wir wenigstens raus zum spazieren gehen. Quarantäne schlägt uns mehr aufs Gemüt!
Kann sich das Lehrpersonal nicht durch eine FFP2 Maske schützen?
wie soll das gehen? Tragedauer maximal 75 Minuten bei geringer körperlicher Aktivität, mit einer jeweils 30 Minuten Pause darauffolgend. wobei ich allerdings davon ausgehe, dass das dauerhafte sprechen die Tragezeit noch weiter verringern würde.. außerdem versteht man kaum etwas damit. Bei kleineren Kindern (Grundschule) sehe ich das also keinesfalls möglich. Ich fände es tatsächlich leichter, den Rest der Gesellschaft Mal mit sehr strengen Maßnahmen dazu zu bringen, sich einzuschränken, mit entsprechenden strafen, die auch finanziell wehtun.
Kita-Erzieherinnen können sich so überhaupt nicht schützen. Kleine Kinder ziehen gern an den Masken.... Und Plexiglas zwischen Kindern & Erzieherinnen funktioniert ja auch nicht.
Ja, wir tragen alle FFP2-Masken. Im Unterricht hat das zwar den Nachteil, dass man schlecht verstanden wird, vor allem von Schülern mit auditiven Wahrnehmungsstörungen ( wovon es etliche gibt), aber dann wird eben mehr geschrieben. Dass man die Maske nur 75 Minuten am Stück tragen soll... geschenkt. Sie wird schon auch die restlichen 15 Minuten noch wirken. Bin gespannt, ob es hilft. Ab morgen geht's hier in Sachsen los mit den Abschlussjahrgängen.
Im Krankenhaus liegen so viele Erzieherinnen und anders pädagogisches Personal, die könnten dort glatt eine Dienstbesprechung abhalten (wenn sie denn noch mal können). Glaubst du, die sind alle zu doof, eine FFP2-Maske zu tragen?
Im Krankenhaus liegen so viele Erzieherinnen und anders pädagogisches Personal, die könnten dort glatt eine Dienstbesprechung abhalten (wenn sie denn noch mal können). Glaubst du, die sind alle zu doof, eine FFP2-Maske zu tragen?
Unterschreibe ich.
Hier ist ein Artikel von ebenfalls einem Arzt, der zu anderen Schlussfolgerungen kommt als der Kinderarzt Blomer: https://publikum.net/welche-rolle-spielen-kinder-schulen-in-der-pandemie/
... macht doch auch nichts anderes, als Beobachtungen aus seinem erweiterten Umfeld mitzuteilen (wer sagt denn, dass sich seins von meinem so sehr unterscheidet?). Und klar, wenn er eine Infektionssprechstunde anbietet, schlagen da natürlich Menschen mit einer Corona-Infektion auf, auch Eltern, Kinder, Lehrer, aber auch genügend andere und auch noch genügend, wahrscheinlich sogar die Mehrzahl, die andere Infekte als Corona haben. Und woher die Eltern, Kinder und Lehrer die Infektion haben, kann er ja auch nicht sagen. Auch verschweigt er geflissentlich, dass so gut wie alle Studien, die einen Effekt der Schulschließungen beschreiben, auch anmerken, dass daher keineswegs Kinder und der Unterrichtsbetrieb an sich Pandemietreiber sein müssen. Und wenn er sieht, dass Schüler eng an eng ohne Maske an der Haltestelle stehen, dann ist das doch zum einen individuelles Fehlverhalten, genau so, wie wenn Eltern Kinder mit klassischen Symptomen schicken, und zum anderen der ÖPNV-Situation geschuldet. Und wenn das Gesundheitsamt in seinem Kreis Klassen bei einem Fall nicht in Quarantäne schickt, ist das bedauerlich, aber auch nicht überall so. Hier gehen die Klassen in Quarantäne.
Genabgenommen ist es gar nicht vertretbar, Betreuung- und Bildungseinrichtungen zu schließen. Es gibt ein recht auf Bildung, das gilt auch für Kitakinder. Und wenn man schon alles schließt, müsste man das Lernen zu hause für alle (!!!) ermöglichen. Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Aber das ist eben nur ein Teilbereich, in dem sich die absolute Plan- und Konzeptlosigkeit bei dem Vorgehen gegen das Virus zeigt. Und bevor das wieder kommt (es kommt iwie immer): ich habe nicht DIE Lösung. Wirklich nicht, ich hätte sie wirklich schon verraten. Aber nur, weil ich diese Lösung nicht habe, darf ich trotzdem sagen, dass es so, wie es ist, kacke ist.
.. wenn es aber als Alternative zu "kacke" oder "schlecht" nur "noch schlimmer" gibt, kann man sich ja nur für die schlechte Variante entscheiden, bis jemand ein realisierbarer Weg einfällt, der zu einer besseren Situation führen könnte.
Wenn es nur schlechteren Alternativen gäbe, würde ich Dir sogar zustimmen. dem ist aber nicht so. Beispiel: In Berlin gibt es zB bei Grundschulen, also Klassen 1-6, quasi keinen Wegeverkehr. Die Kinder kommen nicht mit den Öffis, sie laufen oder werden gebracht, die Schulen sind oft fußläufig erreichbar. An unsrer Schule gab es seit dem Sommer 7 Fälle, keine einzige Weitergabe. An anderen Grundschulen im Sprengel keinen Fall, 2 Fälle, 4 Fälle..... Alle Schulen hatten gegenkontrollierte Hygieneknzepte und sind jetzt trotzdem zu. An unserer Kita gab es keinen Fall. Bei 145 Kindern plus Personal. An anderen Kitas dito. Warum wir d nicht jede Schule nach Infektionsgeschehen beurteilt? Das war bei Stufenplan auch möglich.
War Berlin nicht die Stadt wo die Teskapazitäten vorn und hinten nicht ausreichen und nur noch Leute mit starken Symptomen oder Symptomen + K1 getestet wurden?
Mir erschließt es sich immer noch nicht, dass Kinder jede Erkältung, jeden Magen-Darm-Virus etc. mit heim schleppen, aber bei Corona soll das ganz anders sein
Wir fahren hier im Rettungsdienst die Schichten, auch Nachts mittlerweile ohne Pause durch, mehr und mehr Krankentransporter werden als Coronafahrzeuge deklariert und fahren in der Schicht nur und ausschließlich bestätigte Corona-Patienten, der ITW (Intensivtransporter) ist nur noch Intensiv-Corona-Shuttle, der ist seit Ewigkeiten keinen Nicht-Corona-Patienten mehr gefahren.
Schutzausrüstung: Bauarbeitermasken, die dummerweise an den Seiten nicht abdichten, alternativ "FFP2-Masken" ohne Zertifizierung, nicht geeignete Schutzkittel = unter den undichten Schutzkittel eine Plastikschürze ziehen und bitte nichts langärmliges anhaben. Und damit stehst du dann u. U. im Schneetreiben 10 min. vorm Altenheim bis die da jemand runter kommt und dann noch mal vorm Krankenhaus bis dich jemand rein lässt.
Ach ja, alles aus dem Katastrophen-Zentrallager zugeteilt. Toll, was der Herr Spahn da so alles organisiert hat.
Aber wir haben ja alles unter Kontrolle.
Ehrlich? Wenn die Schulen wieder aufmachen, kenne ich SEHR VIELE die aufhören.
LG Inge
Es zeigt sich halt durch Zufallstestungen (wie in der österreichischen Gurgelstudie) immer mehr, dass die an den Schulen bemerkten Fälle nur einen Bruchteil des tatsächlichen Infektionsgeschehens an den Schulen abbilden. Dass sieben Fälle seit September bekannt geworden sind, sagt wenig über die tatsächlichen Ansteckungen aus. Da Kinder oft symptomlos sind, fallen sie in der Teststrategie durchs Raster, so dass man - mangels systematischer Zufallstestungen - monatelang sagen konnte: "Wir haben keine oder kaum Fälle an den Schulen", wobei es eigentlich heißten hätte müssen: "Wir haben keine Fälle an den Schulen festgestellt, aber wir haben auch nicht systematisch getestet"
Magen- Darm (außer die Sodexo- Lebensmittelvergiftung), auch keine Läuse oder Scharlach! Und aktuell sind hier hier Kitas offen. Die Eltern werden gebeten, die Kinder möglichst nicht oder so selten wie möglich zu bringen, das war alles bisher. Und Ansteckungen? Auch nicht mehr als anderswo, Inzidenz unter 200.
Wir schon, fing in der Grundschule an, ging hoch bis zur 9. Klasse. Also Läuse. Und Magen-Darm mehrfach, fing fast immer mit einem Kind an. Erkältungen auch.
Woher willst du denn sicher sein, dass es keine asymptomatischen Fälle an eurer Schule gab, die die Infektion weiter getragen haben, ohne es zu wissen?
Ja, die Kinder meiner Freundin hatten auch mehrfach Scharlach z.B. Bei Erkältungen kann ich es nicht so einschätzen, denn meine Kinder waren bereits im 1. LJ viel krank und haben über Jahre Asthma- Medis genommen bzw. nehmen sie noch. Meine 5jährige ist seit 6 Wochen zu Hause und hat trotzdem Schnupfen - kann also nicht als der Kita sein. So ganz genau wird man eswohl eh nie wissen.
Also bei den Läusen schon. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass das Mitbringsel aus der Schule waren.
Dann müssten aber doch die ein oder anderen Eltern auch mal in der folge positiv getestet worden sein. Zumindest bei der argumentationskette oben von der lieben Petra mit den läusen. Oder es sind doch nur die Kinder symptomlos erkrankt und geben es nicht weiter. Dann kann es uns wurscht sein.
Nochmal: sicherlich kann es diese Fälle geben. Aber was ist unser Ziel? Die Infektionen auf Null zu bringen? Das Virus wird Teil unseres Lebens bleiben, und zwar noch seeeehr lange. Also kann man meiner Meinung nach solch wichtige Dinge wie die Bildung unserer Kinder nicht jahrelang um jeden Preis hinten anstellen. Schnelltests an den Schulen, gescheite Luftreiniger etc. würden die Risiken nochmals um ein Vielfaches minimieren. Und so lange das alles nicht ausgeschöpft ist, sollten Schulen nicht pauschal geschlossen bleiben!
Dieser unsägliche Wahtaboutism. Was soll das? Wo genau hat denn eine Schreiberin hier behauptet, alles sei unter Kontrolle? Ich habe nicht alle Posts gelesen, das habe ich aber jedenfalls auch nicht gelesen. In Berlin wird übrigens nicht groß anders getestet als woanders. Nein halt...stimmt nicht. Es wird zumindest besser gemacht als in Bayern, wo man positiv getetestte nicht mehr erreichen konnte, wo man nicht mehr wußte, wer geimpft wurde.... Und wie ich bereits sagte: An unserer Schule (mehr als 400 Schülerinnen, zzgl. Lehrende, Erzieherinnen, Wirtschaftspersonal gab es genau 7 Fälle. Keine Weitergabe. Was genau das nun mit den vollen Rettungsstellen zu tun hat (waren die jemand leer?) kannst Du getrost für Dich behalten.Ebenso frage ich mich,....ach was. Vergoss es.
Wir hatten auch noch NIE Magen Darm aus der Kita oder Schule. In 10 Jahren nicht. Einmal Scharlach, war nach 2 Tagen symptomfrei und keine Ansteckung. Bronchitis gab es in den ersten beiden Kitajahren öfter mal. That's ist.
Ja, Berlin! , so ging es bei uns auch los. Einzelne Fälle, kann ja mal passieren, mal schnell hier und da eine Klasse in Quarantäne. Dann häuften sich aber auch in der Schule die Fälle, parallel zu draußen. Alle wurden schnell "weggesperrt" , 13 Klassen gleichzeitig in Quarantäne. Klar, dass sich dann keiner mehr groß ansteckt. Hätte man es laufen lassen, wären es ganz bestimmt mehr gewesen. Nach Hause geschleppt haben sie es mit Sicherheit. Wir hatten zeitweise über 600 pro HT.
Sind sie doch auch, also positiv getestet, aber aus der Schule mitgebracht? Ach wo, Kinder sind ja nicht ansteckend. Folge: Keine nachvollziehbaren Infektionsketten.
Bei euch scheint ja eh einiges anders zu laufen. Teststrategie, schule, notbetreuung, Vorgaben... Hier konnten lange die infektionsketten nachverfolgen werden, auch wenn das manchen nicht ins virgefasste Meinungsbild passt. Alle Kinder waren hier von Erwachsenen angesteckt.
Und wie hat man das herausgefunden? Genomsequenzierungen?
Die Wahrscheinlichkeit, wenn Papas arbeitskollege positiv ist, der Papa es dann hat und beim Kind erst der 2. Test positiv wird, ist schon hoch. Auch ohne genomsequenzierung. Aber vielleicht liege ich ja falsch. Das ga sieht es zumindest wie ich.
Leider ist in diesem Bereich viel getäuscht und gelogen worden, um die Behauptung „Kinder sind keine Pandemietreiber“ aufrechterhalten zu können https://www.tagesspiegel.de/wissen/von-bildungsbehoerde-unterdrueckte-corona-studie-einzelne-person-loeste-masseninfektion-an-hamburger-schule-aus/26753114.html
Das war eine Schule von tausenden! Es ist lächerlich, das immer als Beweis zu nehmen.
Es wurden aber leider ansonsten kaum Genomsequenzierungen durchgeführt und trotzdem behauptet die Infektionen seien „von außen“ in die Schulen getragen worden
Dass auch Kinder von Erwachsenen angesteckt werden, habe ich doch nicht abgestritten. Aber nimm mal dein Beispiel, das Kind ist vor dem positiven Test ja vielleicht noch in der Schule gewesen, hat unbemerkt ein anderes Kind angesteckt, welches symptomlos blieb und es aber vielleicht mit heim geschleppt hat. Das hat übrigens rein gar nichts mit Schuldzuweisungen zu tun, aber könnte es nicht so sein?
Bei einer isolierten Infektion ist das auch unmöglich.
Leider sind ja kaum Mitschüler getestet worden, so dass man gar nicht sagen kann, ob es sich um „isolierte Infektionen“ gehandelt hat. Es ist zudem inzwischen durch zahlreiche internationale Studien bestätigt, dass Schüler einen großen Anteil am Infektionsgeschehen haben, so dass sich diese Diskussion im Prinzip erübrigt.
Nein, das ist unmöglich. Hier wurden alle anderen Kinder der Klasse getestet. Alle ausnahmslos negativ.
Aber hätte es aller Logik nach nicht sein können? Vielleicht viele Male so passiert und nicht aufgefallen, weil eben die Mitschüler nicht getestet wurden, wie es bei uns immer war?
Und das ist eben einfach gar nicht wahr. Hier sind alle Mitschüler getestet worden. In allen Fällen, die ich hier kenne. Leider werden die Daten aber noch nicht einmal gesammelt. Also werden wieder nur die Tatsachen zur Schlagzeile, die Schulen als infektionsherde ausweisen.
Klar hätte es sein können. Die frage ist doch eher, wie hoch die Gefahr ist. Wenn es nachher bei einem von 100 Fällen passiert, dann ist das doch ein tolerierbares Risiko.
„Hier“ mag ja sein, generell war es nicht so
Kennst du die internationalen Studien zur Ausbreitung von Infektionen? Denen möchtest du ja wahrscheinlich nicht widersprechen, weil es in eurer Klasse anders war
Naja, es gibt ja schon viele Infektionen, die Zahlen sind hoch. Das sind ja nicht nur Leute ohne Kinder, oder? Nur, oft werden die Kinder nicht getestet da symptomlos und sowieso in Quarantäne, und für Kinder, gerade die kleinen, ist es ja so unangenehm mit dem Stäbchen. .. Oder sie werden getestet, sobald die Eltern krank sind, deren Test dann positiv war, und sind dann bereits nicht mehr positiv. Netter Nebeneffekt: Kinder sind also keine "Treiber" der Pandemie, wie auch immer "Treiber" definiert werden...
"Wir haben keine Fälle an den Schulen festgestellt, aber wir haben auch nicht systematisch getestet." Und es muss auch noch heißen: "Und wenn wir Fälle an Schulen feststellen, so kann das gar nicht sein, denn Kinder sind keine Pandemietreiber und geben das Virus auch nicht weiter und für das schulische Personal gilt die Schweigepflicht."
Also, bei allem Verständnis für eine gewisse Verbitterung aufgrund der (angeblichen) schweren Corona-Erkrankung ... Aber offensichtlich brauchen nicht nur Querdenker einen Aluhut ... Kein Mensch behauptet doch (noch nie), dass Kinder keinerlei Rolle spielen, nicht einmal der Hamburger Schulsenator. Aber es ist eben ja auch nicht so, dass sie bei dieser Pandemie die Haupttreiber sind, so wie es eben nachweislich bei der Spanischen Grippe war. Sonst hätten ja zum einen die Schulschließungen - bei uns seit 18.12., vor Weihnachten kaum Kinder in der Notbetreuung - sich bereits kurz nach Weihnachtsn extrem deutlich auf die Zahlen auswirken müssen. Zum anderen müsste man ja auch merken, "Schweigepflicht" hin oder her, dass insbesondere Familien mit Schulkindern betroffen wären von Corona-Erkrankungen. Ich weiß, es ist natürlich nicht repräsentativ, aber das kann ich aus meinem erweiterten Umfeld überhaupt gar nicht bestätigen. Und ich bekomme da aus verschiedentlichen Gründen da relativ viel mit ...
Da ist es wieder, das erweiterte Umfeld
ohne Worte: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Infektion-an-Schulen-Hamburger-Senat-weicht-aus,corona6346.html
Ja, und? Ich weiß selbst und schreibe ja auch, dass meine Beobachtungen nicht wissenschaftlich-repräsentativ sind. Dennoch bin ich der Meinung, dass es auch und gerade im Umfeld einer Familie zu beobachten sein müsste, wenn Kinder/die Schulen ein derartiger Treiber oder gar der einzige Treiber der Pandemie wären. Und, und das hat ja jetzt nichts mit meinem Umfeld zu tun, denke ich schon, dass man die Schulschließungen noch viel deutlicher an den Zahlen hätte merken müssen. Wie gesagt, hier in Ba-Wü sind die Schulen seit 16.12. (vertan oben) dicht.
Dann schau dir mal die Entwicklung der Zahlen in den jüngeren Altersgruppen seit Dezember an.
Ja, sind runtergegangen in KW 52 und 53 und in KW 1 wieder gestiegen - - wie in allen Altersgruppen. Ich bestreite auch gar nicht, dass Schulschließungen "etwas bringen". Natürlich reduziert das Kontakte. Trotzdem ist aber die Frage, ob es an Schule/den Schülern als Pandemietreiber an sich liegt oder ob es das Gesamtpaket ist, das damit verbunden ist. Und angesichts der Wichtigkeit von Schule (für die meisten) könnte man ja, wie gesagt, auch am Drumrum ansetzen...
Unfassbar wie unterschiedlich das ist. Bei uns ist alles dicht, und wer es irgendwie hin bekommt schickt auch kein Kind in die notbetreuung.
Auch hier eine Kinderärztin, die zu einem anderen Ergebnis kommt: https://twitter.com/KinderdocNina
Ohne dem Link gefolgt zu sein: es ist gar nicht vertretbar bevor man nicht alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft hat meiner Meinung nach.
Sehe ich auch so. Eigentlich ist das gar nicht vertretbar. Man sieht ja zudem, dass nach wie vor, nach fast einem Jahr, immer noch kein funktionierendes Distanzlernen möglich ist.
Ich fände auch totale Kontaktbeschränkung im privaten (also keinen anderen Haushalt treffen) + home office Pflicht wo möglich + ÖPNV nur für essentielle Reisen (systemrelevante Arbeit, Arztbesuch, Einkauf falls nicht anders möglich) ... bei offenen Kitas & Grundschulen besser als so wie es jetzt läuft.
Totale Kontaktbeschränkung? Hast du Kinder? Wenn, denk mal ein Stück weiter wie es ihnen damit gehen würde. Was soll das überhaupt bringen? Das Virus überträgt sich, so oder so und o auch immer. Einkaufen? Arzt? Beim Lüften? What ever.... Wir werden es nicht los. Wenigstens da sind sich ja alle einig. Also müssen wir lernen damit klarzukommen.
Wenn dir die Bildung der Kinder so wichtig wäre, wärst du doch bereit dafür auf private Kontakte zu verzichten? Und eben zu versuchen, die Infektionen zu verringern? Oder was meinst du mit "andere Maßnahmen"?
Hast du das nicht mitbekommen? Rs geht darum, dass das Virus solange zu kontrollieren, bis ausreichend Menschen geimpft sind. Wird das nicht gemacht besteht neben den ganzen bekannten Folgen die Möglichkeit, dass sich Mutationen bilden, gegen die der Impfstoff nicht mehr wirkt. Und dann geht alles wieder von vorne los. Wie würde es deinen Kindern dann gehen?
Es geht um den Schutz von Lehrern und Erziehern, die in den Einrichtungen arbeiten. Sicher wäre aus Sicht der Kinder gut, so schnell wie möglich Unterricht und Betreuung vor Ort an zu bieten, aber das darf nicht auf Kosten der Gesundheit der Menschen geschehen, die dort arbeiten. Nun hat man ja endlich auch in Studien erwiesen ( gewusst haben ich es schon länger, weil ich im Umfeld immer wieder von Übertragungen durch Kinder sogar im Kindergartenalter mitbekommen habe) dass Kinder das Virus eben genau so übertragen wie Erwachsene. Ich arbeite gern mit Kindern und ich fand schon die letzten Monate im Kindergarten sehr anstrengend mit all den Auflagen und Veränderungen, die den Alltag im Kindergarten sehr verändert haben. Pädagogisch gesehen sollen wir nicht mit Masken arbeiten, auch wenn es aus ärztlicher Sicht dringend an geraten wird. Für Schulen hoffe ich, dass man bald mit Wechselunterricht beginnen wird. Aber wir müssen abwarten. Wenn sich alle nun mal 2-3 Wochen an die Regeln halten, dann schaffen wir es, dass die Zahlen weiter runter gehen! Aber es müssen eben alle mit machen! LG Muts
Ich finde es gar nicht vertretbar! Kein bisschen! Das wirklich schlimme ist doch, dass wir was die Maßnahmen (Schulschließung, Lockdown usw) betrifft genauso "doof" dastehen wie vor einem Jahr. Als uns die Pandemie kalt erwischt hat. Klar da musste man sagen, dass es halt nicht anders geht. Aber jetzt???? Wie viele Lockdowns kommen noch? Welche Läden, Restaurants, Fitnessstudios ect. machen "danach" überhaupt noch auf? Ich habe da wirklich Magenschmerzen.
Mir fällt dazu grad ein - in Portugal gab es jahrelang (und jetzt wieder) Fernunterricht per TV https://de.m.wikipedia.org/wiki/Telescola
Das ist überhaupt nicht vertretbar, solange noch andere Möglichkeiten offen sind. Mann müsste Schulen und Betreibe mit den gleichen Maßstäben messen bzw. die Schulen sogar besser stellen. Wenn sich aber Menschen in den Büros knuddeln dürfen, sollten auch Schulen offen bleiben dürfen. Homeoffice ist ohne Effizienzverluste und Einbussen für Betreibe möglich, was man für den Distanzunterricht nicht sagen kann
Zustimmung. Schul- und Kitaschliessungen sollten als Maßnahmen erst ergriffen werden, wenn in allen anderen Bereichen (Arbeit, Privatleben) Kontaktminimierung bzw. Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln stattfindet. Genauso ist Maskenpflicht am Arbeitsplatz mit Kunden/Kollegenkontakt vertretbar, wenn Maskenpflicht im Unterricht vertretbar ist.
die Fälle wieder nachverfolgen kann.
Also sprich: wenn das Fax gerade mal geht und die 7 Mitarbeiter alle da sind? Ernsthaft.....ich habe keine Lust, meine Grundrechte von der schlechten bis miesen Ausstattung der GA abhängig zu machen.
Dann arbeite da doch mit, würde die Effektivität wahrscheinlich wahnsinnig steigern.
Ich lese hier sonst immer nur mit, aber zum Thema Schulen möchte ich sagen: Ich finde eine weitere Schließung GAR NICHT vertretbar. Bei uns klappt das Homeschooling so lala, aber ich mache mir riesige Sorgen über den Bildungsverlust bei den Kindern. Das geht ja nun schon seit fast einem Jahr so. Und ich denke nicht, dass sich vor Ostern etwas ändern wird. Macht ihr euch (und damit meine ich diejenigen, die die Schulschließungen immerzu und um jeden Preis befürworten) gar keine Sorgen um die Bildung eurer Kinder? Ich wäre für Wechselunterricht mit halben Klassen. Und im Corona-Fall wie bisher eben Quarantäne für die Klasse. Die Schulen individuell betrachten und nicht alles pauschal immer schließen. Maskenpflicht für alle. Wir hatten an unseren beiden Schulen (und beide sind riesig) seit den Sommerferien 6 bzw. 2 Fälle. Also überschaubar. Die Frage ist: Was ist das Ziel? Die Infektionen auf Null zu bringen und dafür die Schulen monatelang geschlossen zu halten? Nicht wirklich realitätsnah, oder? Also lieber kontrolliert öffnen und den Kindern soziale Kontakte und angemessene Bildung ermöglichen. Von mir aus mit Aussetzen der Präsenzpflicht. Meine Kinder würden definitiv gehen. Oder wollen wir das Spielchen jetzt noch 1,5 Jahre weitertreiben, bis "alle" geimpft sind? Horrorvorstellung. Und die Lehrer, die sich dem Risiko aussetzen? Ganz ehrlich, meiner Meinung nach gibt es diverse Berufsgruppen, die ein weit höheres Risiko einer Ansteckung haben. Also könnten sich Lehrer doch problemlos mit einer ffp2 Maske schützen. Oder sollen wir jetzt auch alle Altenheime, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäuser schließen, weil die Gefahr für das Personal dort so hoch ist? Sorry, nichts für ungut, aber aus diesen Berufsgruppen hört man eigentlich selten jemanden jammern....
„Macht ihr euch (und damit meine ich diejenigen, die die Schulschließungen immerzu und um jeden Preis befürworten) gar keine Sorgen um die Bildung eurer Kinder?“ Nein. Schule ist nicht gleich Bildung. Kind 2 hatte zweieinhalb Jahre keine vernünftige Grundschule, da wäre Homeschooling um Längen besser gewesen. Hat sich im Nachhinein dennoch nicht negativ ausgewirkt.
Meine Tochter (10.) hat auch null Probleme mit Homeschooling, aber das gilt vermutlich leider auch nur für Schüler aus einem Elternhaus, das sich kümmert und die Voraussetzungen schafft. Nun gibt es aber auch Eltern, denen das sch...egal ist, wo die Kinder zu Hause gar keine Umgebung zum Lernen haben. Kinder, mit denen nur in der Schule überhaupt mal normal kommuniziert wird. Und solche werden komplett untergehen, wenn noch Monate vergehen.
Aber nur, weil du, wie du ja schon mehrfach geschrieben hast, stundenlang mit deinem Kind gelernt hast. Das ist meiner Meinung nach nicht normal und auch nicht möglich für viele.
Habe ich nicht und hier auch noch nie behauptet. Die Einzige intensive Übungszeit war zu Beginn der 2. Klasse im Auftrag der Klassenlehrerin (Schreibschrift). Stundenlanges Üben wäre gar nicht möglich gewesen, bei einer Ganztagsschule...
Dann kannst du das ja zu 100% zuhause alles übernehmen. Ich nicht. Obwohl ich 5 Sprachen spreche, ein ordentliches Abitur und ein noch ordentlicheres Studium abgelegt habe. Aber ich habe weder die Zeit noch die Qualifikation, das Wissen 1:1 zu vermitteln. Die Lücken bei den Kindern werden immer größer, auch bei guten Schülern
Ich habe mehrere Schulkinder, arbeite Teilzeit, mein Mann Vollzeit, wir sind beide Akademiker und kümmern uns bestens um unsere Kinder. Aber nach all den Monaten kommen selbst wir an unsere Grenzen....
Bei meinen Kindern werden die Lücken nicht größer, es sind kein Vorhanden. Wenn es bei euch so ist dann ist es bei euch so,hier haben die Schulen alles getan für die Kinder.
Also wenn deine Kinder freiwillig, und damit meine ich ohne Prüfungsdruck, ohne Leistungserhebungen, alles 100% so lernen wie vorher, dann läuft es ja geradezu perfekt bei euch! Klasse! Wunderkinder! Ich hatte auch immer super Schüler, merke aber immer mehr, wie das Vokabeln-Lernen oder das Mathe-Üben einfach nachlassen. Obwohl ich sehr hinterher bin.
Meine sind schon länger für ihre Lücken selber verantwortlich. Ich hätte super gerne gehabt, dass Schule gleich Bildung ist. Und dass man nachher alles weiß und kann, was man so in der Schule gelernt hat. Und das Schule für lebenslanges Lernen motiviert. Ist das denn bei deinen Kindern so? Bei meinen nicht. Die lernen schon lange Bulimie, hängen bleibt nur, was sie selbst interessiert. Und wie schnell hat es gedauert, bis du einen großen Teil des Abistoffs vergessen hattest? Meine erste Fremdsprache war ziemlich schnell hinüber...und ganz viel anderes auch. Und das, obwohl ich sehr gern lerne.
Eltern sind einfach schlechte Lehrerinnen, das war schon immer so. Mathe machen mit Papa? Grausam! Vokabeln lernen mit Mama? Schrecklich! Ich bin Mutter. Ich habe einen Beruf. ich bin keine Lehrerin. Und für uns wäre es zum Glück kein Problem, unserem Kind zB einen Laptop zu organisieren. Wir sind auch an unseren Kapazitätsgrenzen. Unsere Kinder auch.
Keine Wunderkind,habe normale Kinder die Spaß am lernen haben. Warum sollten sie Druck haben? Ja es wird einiges benotet aber was sollte daran schlimm sein? Weil es hier bald Zeugnisse gibt wissen die Kinder wann Notenstopp für dieses Halbjahr ist aber Druck hat keiner. Alle machen sogar alle freiwilligen Aufgaben, warum auxh nicht. Die Großen 5.,7.,9. Und 10.Klasse arbeiten selbstständig und ich muss nur beim Kleinen 2.klasse ein Auge drauf haben. Hier findet aber auch richtiger Onlineunterricht statt bei den Großen.
Ja, normal sind meine Kinder auch. Sehr gute und motivierte Schüler. Du hast meinen Einwand nicht verstanden: eben weil es im Distanzunterricht KEINE Leistungserhebungen, Tests, Schulaufgaben gibt, lernen zumindest meine Kinder nicht so gut wie vorher. Aber wie gesagt, bei den meisten Familien hier scheint es ja super zu klappen und die Kinder vereinsamen auch nicht so langsam.....
Dass man in Ausnahmesituationen an seine Kapazitätsgrenzen kommt. Hast du eine Lösung?
Kenn ich, identische Konstellation. Dazu offenbar ebenfalls keine helikopter-eltern. Das ist für einige hier nicht nachvollziehbar. Da opfert man sich gefälligst für die Kinder. Ob das für die Kinder langfristig gut ist, halte ich für fraglich.
Werden denn bei euch keine Noten gemacht? Warum nicht? Also bei uns schon. Da wird ganz normal Latein abgefragt im online Unterricht, in Mathe müssen Rechnungen gemacht und vorgestellt werden, oder es heißt spontan 'Lara bitte teile jetzt deinen Bildschirm'....die machen alles am ipad in der Videokonferenz. Und natürlich gibt es nach wie vor Noten. Und ja, meine lernen dafür. Ich habe auch nicht das Gefühl dass es langsamer oder lockerer zugeht als sonst.
Du hast ein Kind, oder? Nicht zu vergleichen mit 2,3 oder noch mehreren Kindern....
Manche Kinder lernen besser, wenn es keine Leistungserhebungen gibt. Dann haben die jetzt mal Glück bei euch. Man kann es nie allen recht machen. Die Leistungen meiner Kinder werden übrigens aktuell auch bewertet.
Nein, keinerlei Noten. Nicht in Latein, nicht in Italienisch, nicht in Englisch, nicht in Mathe. Höchstens mal für eine Powerpoint Präsentation oder ein Lapbook, für welches man ja i.d. R. 1-2 Wochen Zeit bekommt.
Das ist aber sehr seltsam dass deine keine Noten bekommen. Hast du mal gefragt warum? Höre ich zum ersten Mal. Hier läuft alles ganz normal. Unterricht von 8 bis 16.15 Uhr, Stundenplan wie immer. Noten wie immer. Und auch alle Hausaufgaben werden überprüft, also müssen abgegeben werden, korrigiert nicht immer. Aber ordentlich machen tun sie es dadurch.
Gib es einfach auf. Das ist hier vergebene Mühe. Manche sind einfach bessere Mütter und haben bessere Kinder. Vielleicht müssen manche Frauen das immer wieder betonen, damit sie es selbst glauben.
Wer helikoptert hier denn?
Seltsam. Ich würde nachfragen was das soll.
Ich kann es offensichtlich nicht sein.
Warum gibt es keine Noten? Für die Stunden die nicht online stattfinden gibt es Aufgaben und die werden auch benotet so war es im letzten Jahr auch und so läuft es hier an allen Schulen.
Quatsch. Meine Kinder würden ohne Noten und Pflichten die von den Lehrern eingefordert werden auch nix tun. Fraglich ist doch was der Schmarrn soll dass es keine Noten und Kontrollen mehr gibt? Natürlich tun die Kids dann nichts mehr.
Zwei. Ich war alleinerziehend und bin jahrelang auf „Reserve“ gefahren. Ich weiß, was es bedeutet, an den Kapazitätsgrenzen zu sein. War ich oft, es ging dennoch immer weiter.
Das ist hier vorgabe Kultusministerium (außer Abschluß klassen).
Ich auch nicht, Schule liegt vollkommen in der Verantwortung meiner Kinder.
Da ist ja sehr merkwürdig, dann müssen die Lehrer auch damit Leben das es Kinder gibt die nichts machen,das ist ja dann auch keine Motivation für Kinder die es brauchen. Momentan ist bei meinen so das sie alles machen egal ob es Noten gibt oder nicht,sie sind einfach so
Und die, bei denen es den großen knall gab, weil es nicht mehr weiterging, können hier leider nicht mehr von ihren Erfahrungen berichten.
Wie alt sind die gleich?
Okay das ist dann ja echt blöd. Vermutlich geht bei dann im Präzensunterricht der Druck wieder los,das kann es aber auch nicht sein. Das ist wieder das Problem das jedes BL seinen eigenen Kram bekommt. Ich dachte wirklich das es normal ist, das die Kinder im Distanzunterricht auch Noten bekommen. Dann kann man ja einge hier verstehen.
Schon groß.
Zumindest für Januar war es ausgesetzt und im Dezember hatten wir ja gleich Ferien statt Unterricht. Mal sehen wie es dann weitergeht.
Ich hoffe für euch das es eine ordentliche Lösung für die Kinder gibt.
Und es könnte nicht unter Umständen daran liegen, dass deine Kinder alles alleine machen. Ich glaube du hast keine Vorstellung, wie es gerade mit grundschulkindern läuft.
Danke, aber da bin ich bei der Kombi Kultusministerin und Regierung skeptisch.
Deshalb habe ich die Erfahrung, das Lücken aus der Grundschule nicht so dramatisch sind. Ich halte sehr engen Kontakt zu einer alleinerziehenden Verwandten mit drei jungen Kindern. Es läuft. Wäre auch bei meinen gut gelaufen, ich wünschte, ich hätte bei Kind2 die Option auf Homeschooling gehabt.
Und dann hättest du deinen Job gekündigt? Oder warst du eh daheim? Oder wäre das gskind stundenlang alleine daheim geblieben und hätte gelernt? Doch, hier sind große Lücken da, die nur mit viel Fleiß aufgeholt werden können.
Ich konnte von zu Hause aus arbeiten. Als die Kinder klein waren, nachts.
Und das hättest du dann monatelang oder jahrelang durchgestanden? Respekt. Ich nicht. Ich widme mich gerne auch noch meinen anderen Kindern, meinem Sport und schlafen muss ich auch noch irgendwann.
Das habe ich jahrelang durchgestanden, alleinerziehend, zwei kleine Kinder, Arbeit. Vorher eigentlich auch schon, ich hatte zwei Wochen Mutterschutz - insgesamt. Es ist nicht schön. Aber es geht vorbei.
Ich glaub du verstehst es nicht. Dein Kind war ja offenbar den ganzen Tag betreut. Jetzt ist aber kein Kind auch nur eine Minute extern betreut.
Kinder machen sehr wohl was ohne Notendruck. Ist nur so, dass eure Kids das leider so gewohnt sind. Meine sind auf Montessori Schule und lernen sehr wohl viel. Bus Klasse 7 aber ohne Noten ohne immensen Druck. sie haben Spaß am Schulalltag und es läuft viel in gemeinsamen Projekten. Das macht es natürlich nun schwierig. Alleine lernen ist für meinen mittleren leider öde. Aber mit meiner Hilfe und den Lehrern klappt es. Viel eingetrichtert es wissen braucht kein Mensch, die Kinder sollten in der Schule eher lernen sich mit einem Thema zu beschäftigen, als viel auswändig zu pauken. Mein Erstklässler lernt weil es ihm Spaß macht, gut manchmal muss man etwas motivieren, aber gerade für jüngere gibt es soviel anregende und abwechslungsreiche Übungen. Ich mache mir um die Bildung wegen Corona wenig Sorgen. Der große lernt genau wie bisher, bekommt gute Zensuren und leider gar nicht.
Nein, meine Kinder waren vor dem Kindergarten nicht extern betreut. Weshalb hätte ich sonst nachts arbeiten sollen?
Also hier, Grundschulkind wird über LMS, Anton, Antolin Digital gelernt. Zusätzlich Zettel und Buch. 1-2 Videokonferenze die Woche über Jitsi. Täglich Mathe, Deutsch, plus 1 Nebenfach. Alles muss eingereicht werden damit es eben benotet werden kann. Es läuft recht gut. Kind könnte aber mehr Stoff benötigen, ist ziemlich schnell fertig mit den täglichen Aufgaben.
Und zwar alle Wir haben hier in unserem Ort insgesagt 4 aktive Fälle, keinen davon in unserem Pflegeheim. Keine 20 km weiter sind zwei Pflegeheime mit über 80 Infizierten, wovon schon 28 Menschen verstorben sind. Dennoch wurde unser Heim auch dicht gemacht. Der letzte offene Tag war der hl. Abend, aber da kam auch nur eine Person rein mit negativem Test und FFP2-Maske. Krankenhäuser sind auch dicht. Einzige Ausnahmen: Wenn jemand im Sterben liegt oder werdende Väter.
Schwierig ... Klar ist Kontaktminimierung das Gebot der Stunde und in der Schule finden halt Kontakte statt. Und dass Schulen keine Inseln der Glückseligkeit sind, ist ja klar (und hat im übrigen auch nie jemand behauptet). Ich denke, da beißt die Maus keinen Faden ab. Andererseits ist Bildung für die Kinder/Jugend eine hohes Gut. Und explizite "Treiber" der Pandemie sind Kinder und Jugendliche eben auch nicht. Und selbst, wenn Erhebungen jetzt zum Schluss kommen, dass mit den Schulschließungen die Zahlen sinken, sagt das ja noch nicht, dass das Problem die Schulen/der Unterricht an sich sind; es kann auch das Drumrum sein bzw. der Rattenschwanz, der die Schulschließungen nach sich zieht. Das wird im übrigen auch in den ganzen Studien betont. Ich finde, derzeit werden Kinder/Jugendliche überproportional belastet bzw. überproportional in ihr Leben eingegriffen im Vergleich zu den Erwachsenen/Arbeitbehmern. Bei ihnen geht das halt am einfachsten ...Von daher finde ich, man muss erst mal schauen, wo man noch ansetzen könnte, um Kontaktminimierung zu erreichen: mehr Schulbusse, damit die nocht so vollgestopft sind (vielleicht könnte man da die ganzen Reisebuss, die man ja jetzt nicht braucht, einsetzen), überhaupt irgendwie die Enge im ÖPNV verhondern, Ausweitung von Homeoffice bzw. Homeoffice-Pflicht und was es da noch so alles gäbe ...
Aber ich glaube, man versteht, was ich meine ![]()
Es braucht meiner Meinung nach eben ein gutes Konzept, welches Kompromisse ermöglicht und abwägt. Ich könnte mich z.B. auch mit Wechselunterricht (in kleinen Gruppen) anfreunden und eben dem Tragen von MNS, zusätzlich zu den bisherigen Hygienekonzepten wie Lüften etc. Digitale Unterstützung zum Präsenzunterricht. Aber einfach "öffnen" und "laufen lassen" finde ich geradezu verrückt. Dafür müssten quasi alle Familien ehrlich sein und ihre Kontakte wirklich minimieren, Homeofficewo nur möglich statt Präsenz im Büro, (gut sitzende und richtig benutzte) ffp2 Masken beim Einkaufen, Nahverkehr etc. genutzt werden. Also Disziplin und irgendwo Verzicht damit die Kinder sicher(er) zur Schule gehen können. Das ist, glaube ich, eine Wunschvorstellung. Wir als Familie kommen bis dato gut mit dem "Fernunterricht" und der Situation zurecht, aber selbstverständlich stehen wir nicht stellvertretend für alle Familien da. Nur auf "biegen und brechen" wird es auch nichts. Ich würde z.B. mein Kind seltener zur Schule schicken und dafür anderen den Vortritt/Platz lassen, wenn die Kinder mehr Unterstützung seitens der Lehrkraft brauchen. Es handelt sich letztendlich um Wochen, nicht um Jahre. Man darf nicht vergessen, dass es irgendwo irrsinnig wäre, die Chancen die jetzt vorliegen, dem Schrecken ein Ende zu setzen - vorhandener Impfstoff!, zu verspielen. Da braucht man z.B. nur an die Mutationen zu denken. Genau davor hat "man" aber Angst. Alles zunichte zu machen und von vorne anzufangen. Ich verabschiede mich für heute. Gute Nacht und bleibt gesund! L.
Hier unterschreibe ich vollumfänglich. Mit gutem Konzept können die Schulen gern öffnen. Aber bitte in kleinen Gruppen und vor Ort für das Wichtigste. 2 h dicht auf dicht mit 30 Leuten im eiskalten dauergelüfteten Zimmer mit Masken auf der Nase (was alles nichts bringt, wenn der Nebensitzer 15 cm nebenan positiv ist) und dann nur Vokabeln abschreiben o.ä. - das können sie auch daheim Bitte sinnvoll im Wechselunterricht - und Fokus auf die wesentlichen Fächer. Die Großen haben hier aber auch wirklich guten Online-Unterricht (unterm Strich), bei der Jüngsten (4.Klasse) muss ich ab nächster Woche allerdings noch besser nachschauen. "Laufen lassen" wie bei den Großen hat - trotz perfekter Vorbereitung durch die sehr engagierte Lehrerin und täglich 1-2 h Online-Unterricht - nicht so geklappt, dass es in dem Stil weiterlaufen kann ggf noch einige Wochen. Zumal sie alles abgeben müssen irgendwann. Allerdings bin ich durch eigene Erfahrungen auch entspannt, wenn Unterricht nicht in Perfektion läuft. Kind 1 hat vier Schuljahre lang sehr sehr viel versäumt und wir haben auch nur einen Bruchteil davon nachholen können. Trotzdem klappt es heute super. Wenn es im Moment allen genau gleich geht, muss das eben auch berücksichtigt werden von den Schulen. Ich hoffe auf Angebote in Form von Zusatzunterricht im nächsten SJ -wenn nötig- ähnlich bei unserem Gym schon in Kl. 5 und 6 angeboten um unterschiedliche Wissensstände aus den Grundschulen heraus zu nivellieren bzw auch langsameren Kindern noch eine Chance zu geben. Dass zur Kapazitätsschaffung dafür ein Schuljahr lang der gesamte Lehrplan nochmals etwas gekürzt werden müsste schadet nicht.
Es ist meiner Meinung nach für eine begrenzte Zeit vertretbar, weil Schulschließungen einen ganzen Rattenschwanz von Kontaktbeschränkungen nach sich ziehen. Kinder bleiben zu Hause, nutzen keine Nahverkehrsmittel, gehen nicht rudelweise zum Supermarkt oder Döner( der sowieso zu hat), Eltern müssen zu Hause bleiben, um Kinder zu betreuen, treffen keine Arbeitskollegen mehr, fahren nicht ÖPNV. Damit zieht man eine Menge Leute aus dem Verkehr. Es ist viel schwieriger umsetzbar, Leute Z.B. über Verpflichtungen an den AG ins Homeoffice zu zwingen. Das kann man noch viel schlechter kontrollieren. Müsste aber natürlich als begleitende Maßnahme stattfinden, wenn man konsequent sein will. Ich finde es wichtig, Schulen vorsichtig und mit sinnvollem Konzept (Abstand, Lüften, kleinere Gruppen, Maske) zu öffnen, sobald eine Kontaktverfolgung wieder möglich ist. Und die muss dann ordentlich durchgezogen werden. Man MUSS herausfinden, wo noch Infektionswege sind.
Also meine ganzen Kollegen ohne Kinder freuen sich, dass sie jetzt öfter in die Firma kommen dürfen . (50% dürfen anwesend sein) Ich sehe da nicht, dass da Kontakte verringert werden. Schließlich haben viele keine oder keine kleinen Kinder.
Ich finde, dass dieser Rattenschwanz an Kontaktbeschränkungen als erstes umgesetzt werden muss. Erst wenn das nicht genug bringt, dürften die Schulen dran sein. So geht man den einfachen Weg und belastet die Kinder und Jugendlichen weitaus überproportional.
Aber es funktioniert ja und viele, wie man hier sieht, halten es ja für den richtigen Weg.
Ich denke, dass die Kinder momentan eher von der Situation in den Schulen belastet sind. Ständig droht Quarantäne, keine Kontinuität. Angst sich selbst anzustecken und das Virus in die Familie zu tragen. Da ist der Distanzunterricht aus meiner Sicht im Moment weniger Belastung
Sehe ich auch so! Man sollte am "Rattenschwanz" ansetzen.
Vermutlich hängt die Meinung über den richtigen Weg davon ab welche Erfahrungen man mit dem homeschooling gerade macht. Bei uns wie gesagt läuft es super. Könnte ewig so bleiben. Wenn es bei jemandem eine hohe Belastung darstellt beeinflusst ihn das natürlich anders. Schade ist einfach dass nicht alle Kinder tolles homeschooling bekommen. Das ist der größte Fehler im Moment. Weil dass es möglich ist beweisen ja viele Schulen. Und dann ist es einfach eine Unverschämtheit diesen Unterricht nicht jedem Kind zu geben.
Und wer steht den Schulen mal auf die Füße? Wir haben alle Aufgaben für die nächsten 2 Wochen erhalten. Jetzt haben die Lehrer wieder 2 Wochen frei. Ich habe schon unzählige Mails geschrieben.
Meine Tochter bekommt hervorragenden Distanunterricht. Zusätzlich hat jeder Schüler 2 pädagogische/ psychologische Gespräche pro Woche um über Probleme zu sprechen. Trotzdem rutscht sie mir langsam aber sicher in eine Depression. Sie braucht den echten Austausch von Mensch zu Mensch um erfolgreich und glücklich zu sein. Und das finde ich für eine 17jährige nicht ungewöhnlich. Das hat nichts mit der unterrichtsqualität zu tun
Und du sollst das jetzt mit den Kindern bearbeiten? Ernsthaft? Ich kann mir das schwer vorstellen, glaube es dir aber natürlich. Bei uns werden seit vor Weihnachten auch die Hausaufgaben von Sozpäds per Videokonferenz betreut, ich müsste gar nichts machen eigentlich. Beim Sohn muss ich trotzdem ein bisschen hinterher sein. Aber die machen das alles zusammen und müssen auf Kommando Bildschirm teilen, schreiben mit Stift am ipad, dann sieht der sozpäd was er macht. Man kann auch Fragen stellen etc. 8 Kinder pro Gruppe. Ich verstehe deinen Ärger total, hab aber keine Idee wie man die Lehrer motivieren kann. Finde das was die tun ist Arbeitsverweigerung bei euch.
Ständig droht quarantäne? Bei mir war lediglich ein Kind einmalig in quarantäne. Angst sich oder die Familie anzustecken haben meine Kinder nicht. Nein, eher leiden sie unter fehlenden sozial Kontakten und auch unter fehlendem Schulstraße (das sit ihnen aber nicht bewusst).
Präsenzunterricht wurde hier nie als Belastung gesehen. Es gab vernünftige Hygienemassnahmen an der Schule und es gab daher auch keine ständige Quarantäne, da AHAL gelebt wurde
Aha, tatsächlich? Die Schüler konnten im Unterricht Abstand halten? Das glaube ich dir ehrlichgesagt nicht, oder eure Schule war eine große Ausnahme
Am Gymnasium meiner Tochter beträgt die durchschnittliche klassenstärke 16 Kinder. Da geht das
Bei der Klassengröße fände ich Präsenzunterricht vertretbar.
Mag ja sein, dass bei euch nur ein Kind in Quarantäne war (was ich im übrigen verantwortungslos finde, da du von einer Infektion in eurer Klasse gesprochen hast), bei uns gab es oft Quarantäne. Das sagt aber nichts aus, wie es bei euch oder uns war. Es kommt auf die Gesamtzahl an - und da habe ich jetzt zum Beispiel als erstes die Zahlen vom 3. November in Hessen gefunden: 21 300 Schüler in Quarantäne, und so könnte man jetzt weiter suchen. Da sind Einzelfälle nicht aussagekräftig
Einws meiner Kinder war in quarantäne. zahlen ohne Bezug sagen gar nichts aus. Wieviel Schüler gibt es denn in Hessen?
Das ist eine Pauschalisierung, mit der ich nichts anfangen kann. Ich gebe weder für 2 Wochen am Stück Aufgaben, noch habe ich danach frei. Ich habe 120 Deutsch-Oberstufenschüler, die eine Rückmeldung für JEDE ihrer Einsendungen bekommen. Die Zustände bei euch erklären aber deinen Frust. So spiegelt eben hier jeder genau seine Erfahrungen. Es ist wirklich schwer, eine Lösung zu finden, die allen gerecht wird. Aber einigermaßen verlässlicher Distanzunterricht gehört schon dazu, auf jeden Fall.
ja, natürlich
Drohende Quarantäne belastet uns nicht übermäßig. Wieso denn auch? Bisher ist diesbezüglich hier nicht viel passiert, auch wenn unser LkR teils sehr hohe Inzidenzen hatte (immer so um 200 herum). Angst? Nein, die vermittle ich meinen Kindern nicht. Wir gehen mit Verstand und Vorsicht mit dem Thema um, tragen Masken, halten Abstand, meiden Kontakte. Ich sage meinen Kindern offen, dass man natürlich vorsichtig sein muss. Aber von der generellen Angst mag ich mich eigentlich nicht anstecken lassen. Und sie vor allem nicht auf meine Kinder übertragen. Wir müssen schon auch irgendwie noch weiterleben. Interessant finde ich auch, dass immer von den Corona-Lamgzeitfolgen gesprochen wird, die es ja definitiv auch gibt/ geben wird. Aber denkt jemand auch mal an unsere Kinder, die seit Monaten nur bedingt Zugang zu guter Bildung haben und aufgrund mangelnder und mittlerweile komplett fehlender Kontakte (weil wir uns eben an alles halten) sich mehr und mehr zurückziehen und vereinsamen? Zum Glück haben meine wenigstens noch ihre Geschwister, aber die schulischen Kontakte ersetzt das halt auch nicht immer. Und Sport fehlt. So so so sehr!
Du scheinst dich da anhand irgendwelcher allgemeiner Zahlen ja total reinzusteigern. Hast du ein generelles Problem mit Angstzuständen? Bei einer Freundin von mir ist das der Fall und sie tickt jetzt während Corona völlig aus. Sperrt ihre 3 Kinder seit Oktober im Haus ein etc. DAS finde ich schlimm. Man sollte das Geschehen an Schulen eben etwas differenzierter betrachten. Und ganz wichtig; seinen Kindern einen vernünftigen, gesunden Umgang mit dem ganzen Thema vermitteln und beibringen.
Auch Kinder können Corona- Langzeitfolgen haben: https://www.longcovidkids.org/
Ich ticke weder aus noch sperre ich meine Kinder ein. Wie kommst du darauf? Zahlen finde ich wichtig, weil man nicht von Einzelfällen auf die Gesamtlage schließen kann. Das funktioniert nämlich nicht. Und ich denke, dass die Entwicklung von Kindern besonders gefährdet ist, wenn ihre Eltern oder Großeltern schwer krank werden.
Im Großen und Ganzen kann ich Deinem Beitrag zustimmen. Auch wir machen unseren Kindern keine Angst, allerdings gibt es Lehrer, die Angst haben und das auch formulieren/übertragen und wenn die ersten Großeltern der Klassenkameraden im KKH liegen oder gestorben sind, braucht es auch keine Eltern, um Kindern Angst zu machen.
Auch spielt das Alter eine Rolle, mein Großer (15) liest NTV und auch andere Medien, ist selbst informiert.
Darf ich mal fragen, warum Deine Kinder seit "Monaten" nur bedingt Zugang zu guter Bildung haben? Oben wurde auch schon geschrieben, dass die Lücken jetzt schon groß sind. Meinst Du den ersten LD im Frühjahr?
In BaWü hatten unsere Kinder Schule bis zum 16.12. (die Kleinste war schon vorher in Quarantäne aber das ist ja ein Einzelfall) Generell wären drei Wochen Ferien gewesen, somit fehlen uns fünf Tage vor und jetzt fünf Tage nach den Ferien.
bisher 10 Schultage.
Bzw uns fehlen sie bildungstechnisch nicht, im Gegenteil, es wird gerade sehr viel Stoff reingequetscht.
Aber klar, dort wo das nicht klappt... aber sooo viel kann zumindest momentan doch noch nicht fehlen?
Ich sehe allerdings die Schulen in der Verantwortung, im kommenden Schuljahr Lücken aufzuarbeiten. Vertiefungsunterricht für die wichtigsten Fächer für die Kinder, die es in diesem Fach benötigen. Im Gegenzug die normalen Lehrpläne etwas kürzen.
Die anderen Punkte soziale Kontakte, gemeinsamer Sport (auch im Verein) ... da geb ich Dir natürlich recht. Das fehlt und ich hoffe ja, dass die Kids da in zwei, drei Monaten durch sind.
Wo ich dir Recht geben muss: Es ist wichtig, wie man Kindern Dinge vermitteln. Aus diesem Grund haben meine Kinder auch keine Angst, dass sie „ihrer Zukunft beraubt werden“ - wie ich es hier schon gelesen habe - , wenn sie ein paar Wochen im Distanzunterricht sind. Dafür gibt es nämlich keine Zahlen ;)
Ja, Vereinssport und soziale Kontakte ohne Einschränkungen fehlen meinen Kindern natürlich auch
Kein Widerspruch! Das gilt aber in alle Richtungen ...
Auf jeden Fall
Gegenfrage: Warum sinken dann die Zahlen nicht gegen Null, wenn die Schulen den Hauptanteil an denn Infektionen ausmachen? Die sind nämlich seit 4 Wochen zu. Magst du uns dazu auch eine Studie vorlegen? Menschen wie du sollten ihre Kinder auch in Zukunft aus der Schule daheim lassen, auch wenn andere Krankheiten/ Viren umhergehen. Dann wären die Klassen ja per se kleiner, wenn da viele mitmachen. Du schreibst irgendwo von "ein paar Wochen" - ähm, meinen Berechnungen zufolge sind die Schulen incl. Frühjahr jetzt schon mehr als nur 2 oder 3 Wochen zu. Ende nicht in Sicht. Bildung, egal ob in der Schule oder im Kindergarten, ist auch soziales Lernen. Aber dazu scheinst du gar keinen Bezug zu haben. Traurig ist das, und das meine ich aufrichtig. Jedenfalls habe ich schon lange nicht so einen negativen Menschen wie dich erlebt, der hier irgendwelche Studien heranzieht und daran - ganz undifferenziert wohlgemerkt - seine ganze Argumentation aufhängt.
Es gibt nicht nur "Schulen sind unproblematisch" und "Schulen sind Haupttreiber der Epidemie", sonder noch eine Menge dazwischen: Schulen sind nicht Haupttreiber der Epidemie, weil es wohl den einen Haupttreiber der Epidemie nicht gibt. Inzwischen meinen aber die allermeisten Epidemiologen und Virologen, dass Schulen - genau wie private Treffen, Zusammenkünfte im Rahmen des Arbeitsumfelds u.a. - einen wesentlichen Beitrag leisten. Selbst wenn Kinder weniger ansteckend sein sollten (was sich in neueren Studien nicht so recht bestätigt hat), trägt der normale Schulbetrieb durch die ständige Durchmischung (die in vielen Jahrgangsstufen weiter stattgefunden hat) und die Vielzahl der Kontakte einen nicht unerheblichen Beitrag zu den Gesamtinfektionen bei. Es hat sich wahrscheinlich auch gerächt, dass man im Herbst nicht rechtzeitig auf Wechselunterricht oder andere Formen des Unterrichts mit Abstand und ohne ständige Durchmischung umgestellt hat. So blieb nur noch die Gesamt-Schließung ....
Ich schließe mich fritzi an. So dürfte sich das inzwischen rumgesprochen haben. Übrigens empfinde ich wm nicht als frustriert, sondern als rational denkend, im Gegensatz zu machen Foristinnen hier, die es persönlich zu nehmen scheinen, dass ihre Kinder Anteil an der Ausbreitung von Corona haben und für die "Pandemietreiber" sowas wie ein Schimpfwort ist.
Klar fehlen Sport und soziale Kontakte, meinetwegen auch ein paar Wochen Mathe, aber das kann man doch bezogen auf ein ganzes Leben alles wieder wettmachen.... nicht aber einen gesundheitlichen, bleibenden Schaden. Wobei ich ehrlich gesagt das Risiko in beiden Fällen für ziemlich gering halte, gerade bei Kindern. Und wenn deine sogar noch Geschwister haben, brauchst du ganz sicher keine A gut vor negativen Auswirkungen fehlender Sozialkontakte zu haben.
Genau so könnte man sich aber auch fragen, warum es manchen so immens wichtig zu sein scheint, dass Kinder die besonderen "Virenschleudern" seien und Schule die einzig und alleinige Wurzel des Übels ist. Das ist doch genauso Blödsinn und nicht rational wie ernsthaft zu glauben, dass Kinder als einzige Bevölkerungsgruppe vom Virus verschont bleiben und gar nicht ansteckend sind. Beides gibt der derzeitige Kenntnisstand doch nicht her. Und ich finde schon, dass Schulbildung eine solche Wichtigkeit hat, dass zumindest mal überlegt wird, ob der Effekt der Schulschließungen auch durch andere Maßnahmen, die nicht Schüler so überproportional betreffen, erreicht werden kann.
Wenn du oben liest, siehst du, dass es nicht darum geht, dass Kinder die besonderen Virenschleudern sind, sondern darum, dass Kinder auch nicht - wie lange angenommen und noch länger gerne behauptet - besonders unterdurchschnittlich zur Pandemie beitragen. Nein: Kinder sind Teil der Epidemie, sie fallen wegen Symptomarmut nur oft nicht (mehr) als Infizierte auf und sie dürften schon deshalb im normalen Schulbetrieb einen nennenswerten Beitrag zu den Ansteckungen leisten, weil sie im normalen Schulbetrieb (an vielen Orten aber auch im Schulbetrieb mit sogenanntem Hygienekonzept) wahrscheinlich um einiges mehr an nahen Kontakten haben als der durchschnittliche arbeitstätige Erwachsene.
Dein grokotziges Getue kannst Du Dir sparen... Natürlich generiert auch Schule an sich Kontakte, sogar relativ viele, wenn Schüler im Klassenzimmer zusammen sitzen. Wenn man aber Schule rein isoliert betrachtet, ist der Kreis der Kontakte doch sehr fest und umrissen. Denn wenn alles andere (Sportverein, Musikstunde etc.) wegfällt, bleibt es ja hauptsächlich bei den Klassenkameraden. Das hast Du bei vielen Erwachsenen in Ihrem Berufsleben so nicht. Handwerker, die täglich mehrere Haushalte müssen, Ärzte und med. Fachangestellte in Praxen, Tätige im Rettungsdienst, bei der Polizei, Busfahrer, Schaffner, Apotheker in Apotheken plus Verkaufspersonal bzw. Verkäufer überhaupt, Außendienst, dann werden Produktionsstätten verschiedentlicher Art auch nach Tönnies und Co. noch kein Hort der Coronalosigkeit sein etc.... Gut, da sind dafür die Kontakte oft kürzer, aber dafür ist auch permanente "Berieselung". Es geht ja darum, UNNÖTIGE Kontakte zu vermeiden und da ist halt die Frage, ob bzw. wie "unnötig" Präsenzunterricht ist ... Oder ob es vielleicht nicht auch noch an anderen Stellen Möglichkeiten gibt, Kontakte "einzusparen", z.B., was Homeoffice angeht (was dann wiederum den ÖPNV entlasten würde. Da ist doch noch massig Luft, was man so in der Presse liest...
Und "Durchmischung" der Schüler muss ja nicht sein. Das wäre sicher etwas, was organisiert werden könnte. Bei uns an der Schule hat das geklappt. Gut, es ist eine kleine (Grund) Schule mit dazuhin noch viel Platz/Räumlichkeiten, da ursprünglich auf mehr Schüler ausgelegt, aber trotzdem ginge da sicher einiges.
Was ist daran großkotzig, wenn ich darauf zum gefühlt hundertsten Mal hinweise, dass ich (und auch andere) nicht geschrieben haben, dass Kinder die Treiber der Pandemie sind. Man kann auch ohne diese These zu der Meinung gelangen, dass normaler Schulunterricht im Moment nicht angesagt ist, einfach weil Kinder im normalen Schulunterricht mit vollen Klassen eine solche Menge an Kontakten ohne Abstand (und teils ohne Maske) haben, die ein DURCHSCHNITTLICH arbeitender Erwachsener nicht annähernd hat. Natürlich sollte man auch im Arbeitsleben auf Infektionsprophylaxe achten. Man tut es ja auch an vielen Stellen mit Masken und Abstand etc.. Bestimmte Berufsgruppen, wie Ärzte und Polizisten kann man aber ja nicht so einfach heimschicken. Hier in der Großstadt sind viele Schulen überfüllt. An Abstand zwischen den Schülern ist bei ganzen Klassen nicht zu denken. Und im ganzen Jahr 2020 liefen, soweit Unterricht war, diverse Fächer (Religion, 2./3. Fremdsprache etc.) und natürlich 11. und 12. Klasse mit andauernder Klassendurchmischung. Viele Schüler, v.a. auf den weiterführenden Schulen kommen so auf jeweils 50-100 Kontaktpersonen, mit denen sie mindestens zwei Schulstunden pro Woche in einem Zimmer sitzen. Und auch die Grüppchen, die sich auf dem Schulweg und insgesamt um die Schule drumherum bilden, sind zwar nicht nötig. Solange aber Schule stattfindet, wird man sie nicht verhindern können. Deshalb bleibt m.E. - solange man nicht eine andere Maßnahme zur weiteren massiven Kontaktreduzierung findet - auch wegen der neuen Mutationen nur der Weg, die Schulen noch eine Weile im Distanzunterricht oder höchstens recht ausgedünnt laufen zu lassen, wenn man eine Situation wie in Irland oder England verweiden will - auch wenn ich mir das für meine Töchter sicher anders wünschen würde.
Ich finde, man hätte alles 14 Tage komplett über die Schulweihnachtsferien herunterfahren müssen, da wär die zeitliche Belastung der Eltern am geringsten gewesen. Die Kitas in.meinem Umfeld (NRW) sind zu 50-80 %, die Schulen weniger ausgelastet. Laut AOK Studie sind die Erzieher die Berufsgruppe mit der höchsten Anzahl an Corona Erkrankten. Es passt zu den Untersuchungen, dass viele Kinder symptomlos erkranken. Und die streuen ja alles weiter. 14 Tage komplett bzw. Betreuung nur für slsolute Notfâlle, denn die gibt es natürlich auch, aber das werden nicht 80% sein.
Ich kann ja nur für die Kitas sprechen da ich kein Schulkind habe, aber ich finde diese wochenlangen Schließungen furchtbar. Auch Kindergarten ist eine Form von Bildung... Ich wäre auf jedenfall für eine Öffnung, meinetwegen in kleinen Gruppen und rollierendes system wie im Sommer. Ist für die Kids auch wesentlich angenehmer. Ich meine auch das man Grundschulen anders bewerten muss als die höheren Klassen... Ich kriege es im Bekanntenkreis mit wie das bei den kleinen läuft... Beschulung durch die Eltern. Und das kann es einfach nicht sein. Momentan scheint es glücksache zu sein wo man zur Schule geht, ob das mit dem homeschooling funktioniert oder nicht... Und das darf es einfach nicht sein.
Kindergarten ist Bildung, die du deinen Kindern nicht zuhause geben kannst?
Durchaus ... Ich habe mein Kleinkind schon mal 1bis2 Stunden bespasst aber ab dem 1.gelebten Jahr mit Kind habe ich mich eher tagsueber beim arbeiten mit erwachsenen gesehen und die Nachmittagsstunden dem Kind gewidmet Es ist und war nie mein Traum ewig daheim mit Kind zu sein und auch meinem Kind taten die Kontakte in der kita sehr gut...es war bereichern für alle beteiligten Und was die kita mit ihren ausgebildeten Erziehern den Kindern gibt , kann man niemals daheim gleichtun, niemals
Sehe ich genauso! Und auch Erzieherinnen sind Bezugspersonen die wichtig für die Kinder sind. Mein Sohn vermisst seine Erzieherinnen sehr.
„Und was die kita mit ihren ausgebildeten Erziehern den Kindern gibt , kann man niemals daheim gleichtun, niemals“ Ich beschäftige mich sehr gerne mit meinen Kindern und wenn es den Kindern in der Kita besser geht als zuhause, dann finde ich das sehr traurig.
Das grundsätzliche Problem seit Jahren, das uns jetzt umso mehr auf die Füße fällt, ist doch, dass in Deutschland vieles versäumt wurde, was sogar teilweise in Entwicklungsländern besser läuft: - Bundesweiter Ausbau des Internets - Digitalisierung der Schulen - Abarbeiten des Investitionsstaus bei Schulgebäuden - Schulung der Lehrer - Höhere Budgets für Schulausstattung - Ausstattung aller Schüler mit mobilen Endgeräten... Nichts, aber auch gar nichts hat sich in diesen Bereichen verbessert, seit Jahrzehnten schon nicht. Nicht mal seit Beginn der Pandemie. Und das ist das große Problem. Diese Probleme verursacht die Pandemie nicht, sondern sie macht sie sichtbar. Wäre in den Bereichen endlich mal genug passiert, könnte Distanzunterricht locker längst zur Normalität gehören (zB bei Krankheit etc.) und wäre jetzt nichts spektakuläres mehr. Hier versagt die Politik schlicht seit Jahrzehnten.
Ich sehe das Problem , dass wir uns so daran gewöhnen und nicht mehr als skurril empfinden , dass die Kinder daheim beschult werden. Das macht es dann umso leichter , die Schulen im nächsten ,übernächsten ect.....Jahr zu schließen , immer dann, wenn das virus in veränderter Variante auftaucht. Das ist keine gesunde Entwicklung und am meisten bleiben die kids auf der Strecke , die Eltern haben , die sich aus Zeitgründen oder Desinteresse nicht adäquat kümmern . Außerdem bin ich kein Mensch der die extreme Digitalisierung unterstuetzt, sicher man geht mit der Zeit aber im normalen zwischenmenschlichen level bitte. Die Schule darf gern intern aufrüsten aber ich möchte das bitte nicht noch nach Hause verlagert bekommen .....bei Gott nicht.
Es macht sich bei den Eltern m.E. eine Art Resignation breit. Eine schlimme Entwicklung.
Habe 2 Schulkinder, es gab in den letzten (offenen) Wochen ganz wenige Fälle in der Schule, obwohl wir ein LK mit maximaler Inzidenz sind (waren). Anfangs wurden ganze Klassen getestet, später nur noch Freunde und Banknachbarn: nix, gar nix, auch nach 5 Tagen nicht. Sicherheitshalber ging die Klasse ins homeschooling, aber wenigstens ging es danach geregelt weiter. Das Problem war in den wenigen Fällen, dass erkrankte Eltern ihre Kinder in die Schule schickten. Das wurde erst zuletzt massiv verboten. Homeschooling läuft zzt. irgendwie, aber es sind schon massive Lücken und die Sozialkontakte fehlen. Sport fehlt auch!
Ich finde es langsam auch nicht mehr vertretbar. Meine Tochter 2. Klasse bekommt Sonntags Aufgaben und natürlich neuen Stoff übermittelt - Friss oder stirb, mehr hören wir nicht. Die Aufgaben sollen erst zum Schulstart mitgebracht werden, wann auch immer der dann mal ist. Neuen Stoff sollen die Eltern vermitteln. Das funktioniert super alleinerziehend mit Vollzeitjob im Homeoffice und Kleinkind was auch noch rumspringt *Ironie off. Ich arbeite auch nachts, aber ich komm an meine Grenzen - starte jeden Tag mit Kopfschmerzen, meine Geduld ist im Keller, ich werd schneller laut und DAS ist nicht gut für meine Kinder!! Wenn ich mit meiner Tochter HA machen, endet das mit viel Geheule- weil ich nunmal keine Lehrerin bin. Fazit unsere Lehrer machen gefühlt nix mehr und erwarten Wunder. Ich hab es so satt. VG Kathrin
und informiere die Schulleitung. Bringt es nichts, ruf beim Schulamt an.
Ich bin da hin- und hergerissen. Zum einen finde ich, dass hier Kinder sehr isoliert betrachtet werden. Aber der aus meiner Sicht wichtigste Punkt ist der, dass bei all den Überlegungen gerade vergessen wird, dass die bisher aufgetretenen Mutationen nach bisherigen Erkenntnisen deutlich ansteckender sind auch auch häufiger Kinder beeinträchtigen. Und die sind nicht weit weg - in einem angrenzenden Kreis wurde schon die Mutation aus Südafrika gefunden...vermutlich sind die schon viel verbreiteter. Ich verstehe nicht, warum man die Virenstämme nur so selten genauer untersucht. In Brasilien gibt es vermutlich noch eine weitere Mutation, die bereits Erkrankte erwischt - dort hatte man ja die Hoffnung, dass die Herdenimmunität greift, da dort ein Großteil der Bevölkerung schon infiziert war. Was vor 5 Monaten war, gilt in 4 Wochen u.U. schon nicht mehr.
Die Herdenimmunität scheint in Brasilien leider nicht zu greifen https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119216/Manaus-Keine-Herdenimmunitaet-trotz-Infektionsrate-von-76 https://science.sciencemag.org/content/371/6526/288?ijkey=7f0a55918941e8c59864bcfc3d544d010cee23ed&keytype2=tf_ipsecsha
Ich hatte das gester nur kurz gelesen und die Schlußfolgerung daraus, dass die Impfung dann wohl auch nicht hilfreich ist...dann habe ich ausgemacht - war mir für Sonntagabend zu frustrierend :-(
Ja, das ist allerdings so
Wieso ist die Impfung dann nicht hilfreich? Wenn sie Erkrankungen und schwere Verläufe verhindert, dann ist das doch auch schon mal gut...
Es ist wohl fraglich, ob diese Mutation ggf. imfstoffresistent ist - dann müsste der Impfstoff modifziert werden...aber das wird alles noch untersucht.
Ja, muss man schauen, wobei ja der Sahin zuversichtlich ist, dass sein Impfstoff auch gegen Mutationen wirkt. Und anscheinend gibt es jetzt auch erste Studien, die das bestätigen sollen.
Das wäre super!
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