cube
Ganz ehrlich - ich verstehe das nicht. Es ist aber Wasser auf die Mühlen derjenigen, die eh gegen Schule waren/sind. Meiner (vielleicht falschen? ich weiß es langsam nicht mehr) Auffassung nach, dürfte das nicht an den Schulen/dem Schulstart liegen. Denn bis dahin waren ja wohl alle Kinder gesund. Die Kids müssen sich doch dann (wie Fall unten) im privaten Umfeld angesteckt haben. Bringen das dann - klar - mit in die Schule und stecken dort anderen an. Aber wie kommt es denn bitte, dass nun so viele Kinder/Eltern sich privat infizieren? Sind da plötzlich alle Hemmungen bzgl. Kontakten oder eben "Maske? nö" gefallen? SO werden Schulen dann zu Hotspots - die Schulöffnung selbst ist dann doch aber nicht der Auslöser; vielmehr das plötzlich offenbar unbesorgte Verhalten privater Natur. Müsste man nicht eher nachvollziehen, welche anderen Lockerungen/Verhaltensweisen zu diesen Infektionen führen anstatt den schwarzen Peter sofort den Schulen zuzuschieben? ZB Schwimmbadöffnungen - so sehr ich die begrüße angesichts des nahenden Sommers - aber ich bezweifle, dass dort überall auf Abstand etc geachtet wird. Urlaube/kreuz und quer durchs Land fahren ist auch wieder angesagt usw. Nicht, dass ich gegen diese Versuche bin! Dennoch meine ich, man sollte hier genauer hinschauen, wer zB im Fitnessstudio, Schwimmbad, Sportverein oder sonst etwas war und sich wohl eher dort infiziert. Das Schulen sofort komplett geschlossen werden, erschließt sich mir daher auch nicht. So weit ich das mitbekommen habe, sind auch nicht immer gleich ganze Firmen geschlossen worden, weil ein MA im Büro positiv getestet wurde. Die Lösung kann doch nicht nur lauten "alles zu machen" (Quarantäne? bleibt dann jedem selbst überlassen?). Irgendwie hab ich das Gefühl, man nutzt das ganz gewaltig aus um klar zu machen, das Schule in Normalmodus halt nicht mehr geht und nach den Ferien stehen wir da und es wird weiter gehen mit HS. Aber vielleicht bin ich inzwischen paranoid geworden ... ;-)
Ich denke auch eher, das liegt daran, dass ein Kind mit leichter Erkältung nicht in die Schule darf und getestet wird. Wenn ein Kind mit leichter Erkältung eh zu Hause ist, werden die wenigsten Eltern zum Arzt rennen und das Kind wird so nicht getestet. LG Inge
Hier stimme ich zu. Hätte mein Sohn in den letzten 12 Wochen eine Erkältung gehabt, wäre ich nie auf die Idee gekommen ihn testen zu lassen. Würde er jetzt aber Erkältungssymptome zeigen, dürfte er für 14tage nicht zur Schule. Außer man kann nachweisen daß er Corona negativ ist. Also würde ich da viel eher testen und es eben viel schneller/öfter bemerken.
Die sollte man vielleicht von ganz oben einfach beschließen. Denn in vielen Schulen (allen?) ist das ja nur eine freundliche Bitte und bei uns kenne ich mindestens 1 Familie, die ihre Kinder noch welche hat tragen lassen aber ihre Kids natürlich in die Schule schickt. Könnte natürlich auch ein Grund sein, warum sich Schüler plötzlich so oft infizieren. Und auch das wäre dann nicht "Schule ist gefährlich" - sondern Eltern instrumentalisieren ihre Kinder ohne Rücksicht auf Verluste/andere, um ihre eigene Ansicht zum zB MNS kund zu tun.
An unseren Schulen ist in den Gängen Maskenpflicht, nicht im Klassenzimmer. LG Inge
Ich kenne jetzt 3 Fälle....1x Urlaub Schweiz...2x Familienfeiern als Ansteckung ...die Kinder steckten sich aber alle bei Erwachsenen an. Und wurden auch erst getestet/ reagiert , als man schon die positiven Befunde der Erwachsenen hatte. Und ja ...wenn Kinder nicht mit Erkältungssymtomen in die Schule dürfen, ist nat. eine mögliche Diagnose / überhaupt Vorstellung beim Arzt wahrscheinlicher, als wenn die mit bissel Halskratzen , eh zu Hause bei den Eltern sind.
Da die allgemeinen Infektionszahlen runter gehen, ist die mediale Aufmerksamkeit da derzeit verstärkt drauf. Und es wird mehr getestet. Es ist genau so, das der R-Wert Mitte der Woche grundsätzlich über den kritischen Wert liegt, weil am Wochenende einfach weniger positive Ergebnisse übermittelt werden und die Zahlen dann bis Mittwoch hoch gehen, weil nachgemeldet. Wir haben derzeit 13 aktive Infektionen bei uns im Lk, und nur 13 Leute in Quarantäne. Das heißt, sie sind sehr isoliert.
auf Sparflamme laufen zu lassen.
in Hamburg habe ich jetzt noch nicht von vielen bzw. keinen Ansteckungen gehört. Und ich glaube auch einfach nicht, das Schulen die Hot Spots sind. Masken sind hier keine Pflicht. LG
@cube: Ich gebe dir völlig recht, es sind genau meine Bedenken!
Hier in BW läuft so ziemlich alles wieder recht normal, außer den Schulen.
Die Möglichkeiten, dass sich Kinder anstecken, sind immens gestiegen. Aus meiner Sicht hätte man als eine der ersten Lockerungen die Schulen auf Sparflamme öffnen sollen. Jetzt tragen Erwachsene das nach Hause und infizierte Kinder Corona in die Schule...
Und das mit dem Mund-Nasen-Schutz wäre echt gut, aber das ist hier gar kein Thema an unserer Schule...
Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, aber bei vielen, die ich kenne, ist privat die Zurückhaltung komplett dahin. Am Freitag traf ich einen Vater aus der Klasse meines Erstgeborenen und der kam mir "aus Spaß" ganz nahe und hauchte mir ins Gesicht.
Ich wäre beinahe ausgerastet!
Ich bin nicht übervorsichtig, nicht paranoid, ich will einfach nur Bildung für meine Kinder und meinen Job nicht verlieren.
"Am Freitag traf ich einen Vater aus der Klasse meines Erstgeborenen und der kam mir "aus Spaß" ganz nahe und hauchte mir ins Gesicht. Ich wäre beinahe ausgerastet! " Ich glaube der Herr hätte sich von mir wg. Belästigung eine Ohrfeige eingefangen. Selbst zu nicht-Coronazeiten ist das eine Distanz, die sich enge Angehörige und Freunde erlauben düfen, nicht irgendwelche Väter von irgendwelchen Klassenkameraden. LG Inge
"Am Freitag traf ich einen Vater aus der Klasse meines Erstgeborenen und der kam mir "aus Spaß" ganz nahe und hauchte mir ins Gesicht. Ich wäre beinahe ausgerastet! " Ich wäre ausgerastet, sowas finde ich in "normalen" Zeiten schon ekelhaft. Das geht gar nicht.
"Am Freitag traf ich einen Vater aus der Klasse meines Erstgeborenen und der kam mir "aus Spaß" ganz nahe und hauchte mir ins Gesicht. Ich wäre beinahe ausgerastet!" Bäh! Und da wundert man sich, dass sich Kinder angeblich mit dem Abstand schwer tun?! Wenn Erwachsene sowas tun? Sorry: Geht gar nicht!
dass die Kinder selbstverständlich Freunde treffen dürfen (die natürlich auch andere Freunde treffen und deren Geschwisterkinder andere Freunde treffen und die Omma hat ja doch auch Sehnsucht und hat auch nix dagegen, dann halt Corona zu kriegen etc. etc.) und dass man es selber auch nicht so genau nimmt mit der Isolierung... Das Lockerungen zu erneuten Infektionsanstiegen führen, ist ja irgendwie so gar nicht überraschend, oder? Und dass es dann natürlich auch in Schulen auftritt, überrascht mich irgendwie auch nicht...
Wo sind denn die Zahlen vom ansteigenden Infektionsgeschehen? Es gibt lokale Ausbrüche, ja, aber auf den deutschlandweiten Geschehen wirken sich die Zahlen nicht aus. Da dümpelt es so dahin, trotz der steigenden Anzahl von Tests.
ich finde es eigentlich nur logisch, dass die Zahlen steigen werden, je mehr geöffnet wird. Eben hoffentlich auf einem gut beherrschbarem Level. Aber ich bin ziemlich sicher, dass hier noch nix "ausgerottet" ist, das Virus ist ja dennoch noch da. Und wenn wir von wieviel? bis 30:1 ? Hattest Du das mal irgendwo geschriebene? Aber selbst bei konservativ geschätzten 4:1 asymptomatischen ausgehen? Dann wird mehr Kontakt/Reisen/Familienfeiern/Schule auch wieder steigende Zahlen bedingen, da muss man sich ja nix vormachen. Das ist ja auch exakt das bislang vorhersagbare und wir hoffen dann mal, dass es so begrenzt udnw enig bleibt, dass wir keinen kompletten neuen Lockdown (naja...) brauchen.
30 zu 1, ja, zur Zeit des Lockdowns, als die Zahlen oben waren. Ich schaue mir regelmäßig die RKi Zahlen an, auch die Zahlen der Tests, die durchgeführt wurden. Es gibt asymptomatische Fälle, ja, es werden sicher auch Leute durch die Gegend laufen, die nicht wissen, das sie aktuell infiziert sind. Die liefen aber auch im März und April herum. Es wird keinen zweiten Lockdowns geben, weil wir dann tatsächlich fertig sind und die sogenannten "Kolleteralschäden" alles übersteigen werden, was selbst ein starkes Land wie Deutschland abfedern kann. Denn es sind auch andere Faktoren, die beachtet werden müssen. Bei uns im Stadtgebiet hat es keine direkten Corona-Todesfälle gegeben. Ich weiß aber von einer älteren Frau, die sich umgebracht hat und im Abschiedsbrief die Einsamkeit des Lockdowns als Grund angab, bei uns im Stadtgebiet. Diese Fälle werden nicht mit eingerechnet, sie kommen aber vor. Wir werden sogar Effekte auf die Lebenserwartung im Allgemeinen haben, die nicht direkt mit Corona zusammen hängen. Und wir werden Kinder und Jugendliche haben, die nicht mehr ihr Potenzial ausleben können, weil der Lockdown sie aus der Bahn wirft. Es sind wie immer die Schwächsten. Die Zahlen sind rückläufig und wir müssen jetzt mit dem Wiederaufbau beginnen. Das heißt auch wieder die Kinder so gut es geht beschulen. Schulschließungen gibt es auch bei Masernausbrüchen. Und Covid-19 wird bleiben. Sogar mit Impfung. Es muss voran gehen. Und ja, wenn es einen Ausbruch in einer Schule gibt, dann wird der betreffende Bereich vorsorglich geschlossen, die Kontaktpersonen getestet und bei negativ geht es weiter.
ich wäre eher dafür gewesen, Tattoostudios und Ikea länger zuzulassen, als Schulen.
wir können also fröhlich beobachten, wie sich das alles so auswirkt, wie wir ja auch die hohen Todeszahlen in Schweden beobachten können. Was wir dann draus machen, müssen wir sehen, ich glaube aber nicht an eine angeborene deutsche Immunität und daher glaube ich auch nicht, dass es hier vorbei ist. Aber hoffentlich irre ich mich :)
und warum klappt das in DK mit den Schulen gut? Oder werden uns da Zahlen verschwiegen? Dort trägt niemand eine Maske. Evlt. sollten wir auch gucken, wo etwas besser läuft, als bei uns? LG
Bist du verrückt geworden? Was sollen denn dann die ganzen Menschen tun, die nur damit beschäftigt sind, GEGEN etwas zu sein? ;-)
Hast Du Ideen, woran es dort liegt? wie gesagt, ich will es gar nicht auf die Schulen schieben, eher auf das recht sorglose Freizeitverhalten und doch wieder stattfindende Massenveranstaltungen und so, aber natürlich wird es DANN auch Schüler betreffen, ich glaube nicht daran, dass Kinder immun sind.
evlt. ein anderer Virusstamm? Evtl. sollten wir das näher erkunden? Oder, sie erzählen halt nicht die ganze Wahrheit, davon gehe ich allerdings nicht aus. Ich glaube auch nicht, dass Kinder immun sind, aber ich glaube auch nicht, dass die Schulen/Kinder das größte Problem sind. Lg
Das ist nicht vorbei, es wird bleiben... In den USA sind dreiviertel der Todesfälle Afroamerikaner, sogar hier in Deutschland hast Du als H4- Empfänger ein höheres Sterberisiko. Wir haben sogar in Deutschland ein Effekt hinsichtlich des sozialen Status. In den USA ist es deutlich ausgeprägter, weil die medizinische Versorgung am Geldbeutel hängt. Dadrin sehe ich einen großen Anteil. Wenn wir aber uns zu sehr dicht machen, können wir unseren Vorteil der medizinischen Versorgung nicht mehr aufrecht halten. Sogar das Kurzarbeitergeld schützt uns, weil es die drängesten Existenzängste etwas abmildern und somit die Leute nicht in Arbeitslosigkeit und dann auf die Straße drängt. Es sind alles soziale Leistungen. Trotzdem wird es Insolvenzen geben und die wirtschaftliche Kraft, die unsere Sterblichkeit so schön unten ließ, schmälern. Das wird Jahre dauern, bis wir uns erholt haben und Phasen geben, die uns auch innenpolitisch herausfordern.
und die sind auch unter Berücksichtigung, dass meist erst richtig kranke hingehen, weil vorher kein Geld/Job sonst weg usw. , sehr hoch in den USA. Die wirtschaftlichen Probleme sind natürlich da, auch die Bildungsprobleme, keine Frage. Ich weiß halt nicht, ob es eine wirklich gute Alternative gegeben hätte, ich persönlich glaube, nein, aber ich hab auch wirklich keine große Ahnung.
Ich sehe keine Alternative, der Weg war nicht der schlechteste, wir haben Zeit gewonnen, aber ich sehe Potential in der Diskussion, die jetzt geführt werden muss. Es ist nicht alles nur noch Corona, RKi und Maske, es muss jetzt eine weiterführende Diskussion geben, wie der Wiederaufbau nach der "Zombie-Apokalypse" gut laufen kann. Wir müssen akzeptieren, das es Hotspots gibt und das ganz unaufgeregt abarbeiten. Ohne uns von den Headlines einiger Medien stürzen zu lassen, denn ich glaube, manche haben viel "Freude" an der Zombie-Apokalypse. Ich hätte gern die Beteiligung anderer Fachexpertisen. Ohne Aluhut und ohne den Verdacht, das da jemand, der sagt, ich sehe da Probleme auf uns zu kommen, ein Aluhut abgedichtet wird.
Aber dieser Vorwurf gleich wieder - Isolierung war hier nie vorgeschrieben, das Schreiben doch alle immer wieder.
Hallo, Seit wann gegen denn bei euch die Schüler wieder in die Schule? Wenn bei uns (Bayern) jetzt massenweise Kinder positiv getestet würden, könnte das nicht an der Schule liegen, da heute erst der dritte Schultag nach den 2wöchigen Pfingstferien ist. Ich habe den Eindruck, dass die Verbreitung von Corona eher durch die Erwachsenen passiert. Was man so hört, waren es doch eher Arbeitskollegen, Mitfeiernde, Reisende... die betroffen waren und dann das Umfeld angesteckt haben. Sind tatsächlich Fälle bekannt, von denen man weiß, daß Kind hat Klassenkameraden angesteckt und die wiederum Familie und Lehrer? LG luvi
Wenn ich das bei uns sehe, die Verantwortlichen (Stadt, Schulleitung, Kita-Leitung) haben einfach keine Lust nachher einen Ausbruch mit großer Zahl verantworten zu müssen. Gerade, weil das Thema Schule und Kita so kontrovers diskutiert wird, will auch nachher niemand nachsagen lassen, der hätte nicht rechtzeitig oder zu leichtsinnig gehandelt. Es stecken sich ja im Moment nicht insgesamt mehr Menschen an, es sind halt nur einfach auch Kinder dabei. Wie vorher schon geschrieben wurde, im Lockdown hätte man ein Kind mit leichten Symptomen gar nicht getestet.
Dass öffentliche Schulen strenger handeln als private Betriebe liegt auf der Hand - die öffentliche Verwaltung ist immer vorsichtiger als der Privatsektor, weil sie ganz andere Rechenschaften ablegen muss. Wo die Infektionen stattfanden, müsste man im Einzelfall nachvollziehen, allgemeine Unvorsichtigkeit anzunehmen, würde ich aus meinen alltäglichen Beobachtungen aber auch für eine wahrscheinliche These halten. Die Lockerungen werden halt um ihrer selbst Willen gemacht, anstatt dass man sie anhand der jeweiligen Forschungslage sinnvoll anpasst und erklärt, damit wir auch sinnvoll handeln und die Bevölkerung mit im Boot bleibt. Und uns auch abverlangt, zu lernen, dass medizinische Forschung, wie jede Forschung, nicht immer von heute auf morgen 100%ige Gewissheiten geben kann und man daher immer nur nach dem aktuellen Stand der Dinge gehen kann.
Hallo naja, 60 % der Deutschen haben kein Fieber u. auch sonst kaum Krankheitsanzeichen, fühlen sich mal ein- fünf Tage etwas müde u. das wars. Würdest du da dein Kind daheim lassen? ich nicht. Und schon werden andere damit angesteckt, die vielleicht aber dann zu den anderen 40 % gehören..... viele Grüeß
Moment mal, was heißt denn hier "ganz viele" oder sogar "massenweise"? Man spricht doch wohl hoffentlich nur von Einzelfällen, oder etwa nicht?
Das "ganz viele" ist ja auch so ein Ding, das eher impliziert wird. Es sind gerade Einzelfälle - dargestellt wird es aber in einer Art und Weise, das man den Eindruck haben müsste, überall schließen die Schulen wieder weil ...
Ich habe es grade über eine der betroffenen Grundschulen in den Nachrichten gehört. Es waren 2 von einer ganzen Schule
ganz genau, selbst in Hamburg gab es noch keine Schließung, zumindest steht davon nichts in den Medien.
Hier sind Schulbusse, bzw. generell der ÖPNV wieder brechend voll und viele sind darauf leider angewiesen. Gerade in den Öffis ist man tagtäglich mit immer wieder Fremden in Kontakt. Wenn sich Kinder / Erwachsenen untereinander treffen, bleiben die meist bis zu einer bestimmten Personenanzahl unter sich (die wiederum unter sich etc.).
DA sehe ich auch Potential. Ich überlege, ob ich die Kinder nächste Woche, wenn beide hinmüssen zumindest morgens fahre. Das sind dann 17 km einfache Strecke. Aber da sehe ich auch die meisten Gefahren. Corona-App auf das Smartphone der Großen? Sie ist noch nicht 16. Und die Lütte bleibt im Bus bei der Großen.
ich glaube, da fahren viele jetzt doch Mamataxi, bei uns klappt das arbeitszeittechnisch nicht. Aber ich hab auch schon von brechend vollen Bussen und Zügen gelesen und dann nutzt je jeder noch so fein eingehaltene Abstand in der Schule nix, wenn sie sich dann im Bus gegenseitig ins Gesicht niesen.
in Hamburg überlegt man, die Schule später starten zu lassen (am Morgen), damit der HVV nicht so voll ist. LG
Ich wäre eh generell für Schule nicht vor 8.30 Uhr.
für meine Kinder wäre das eine Höchststrafe, da dürfte die Schule schon um 7 anfangen. Das wird aber wohl nie kommen. LG
"Irgendwie hab ich das Gefühl, man nutzt das ganz gewaltig aus um klar zu machen, das Schule in Normalmodus halt nicht mehr geht und nach den Ferien stehen wir da und es wird weiter gehen mit HS" Wahrscheinlich haben die faulen Lehrer extra schnell ein paar Kinder angesteckt? Damit sie sich weiter ausruhen können! Mein Rat: "Gefühl" bringt uns nicht weiter - wir brauchen Schutzkonzepte, denn da wo viele Menschen in geschlossenen Räumen OHNE jeden Schutz aufeinandertreffen, werden sich Infektionen nunmal schnell ausbreiten. Aber die asymptomatischen Träger vergisst du ja gerne, genauso wie du unangenehme Realitäten mit der "Aber so kann es ja nicht weitergehen"-Keule einfach wegwischen willst. Das Virus wird sich davon leider kaum beieindrucken lassen und in letzter Konsequenz wird es dann wieder viele Schließungen geben - und letztendlich trotz deines Protests eben doch so weitergehen; leider dann halt mit einigen unnötigen Kranken oder gar Toten, die momentan im großen Menschenexperiment gerne in Kauf genommen werden. Stattdessen könnte man natürlich Konzepte entwickeln, die weiterhin Schutz ermöglichen und dazu eben so viel Präsenz wie irgend möglich. Dazu müssten die Ministerien dann allerdings mal ans Arbeiten kommen und entsprechende neue sinnvollere Vorgaben machen. Entgegen des Cube'schen Gefühls DÜRFEN wir in NRW momentan Räume nämlich z.B. nicht nacheinander für verschieden Klassen nutzen. Folglich bekommt entweder die Oberstufe keinen Kursunterricht (und dann kein "normales Abitur") oder die anderen Stufen können nur an wenigen Tagen kommen, so wie jetzt. Aber ein sinnvolles Konzept jenseits des blinden Aufreißens der Schulen ist natürlich nicht so publikumswirksam wie eine schnelle Öffnung, die der nicht so reflektierte Mensch dann mit: "Siehst du - es geht doch, wenn wir nur Druck machen!" kommentiert Nein, es geht eben nicht - auch wenn wir alle (!) uns das noch so sehr wünschen! Zumindest nicht in einem Bundesland wie NRW, wo es immer noch einige Fälle gibt. In China wird bei ähnlichen Zahlen halb Peking in den Lockdown gesetzt - aber bei uns wird das natürlich überflüssig sein, denn uns kann man so was halt einfach nicht zumuten. Kann ja schließlich nicht so weitergehen!
Danke, Schneeziege, du hast es auf den Punkt gebracht.
Stimmt so kann es schließlich nicht weitergehen. Was schlägst du denn vor ? Kleine Kinder unter 10 die eben noch nicht allein zuhause bleiben können hast du wohl nicht, oder?
dann evtl. erst einmal nur strengere Auflagen für NRW? Man sollte dann reagieren können, wo Fälle auftreten. Aber alles gleich dicht machen, wo es keine Fälle an Schulen gibt, ist doch auch nicht richtig. LG
Hier noch ein Geheimnis, das viele gar nicht erahnen können: Auch Lehrer sind Menschen, die eine Familie haben, in denen Menschen jetzt finanziell ruiniert wurden oder sogar an Corona gestorben sind. Mein Sohn ist 6 und hat ebenfalls wochenlang zu Hause gesessen, während ich versuchte Abiturklausuren zu korrigieren und Videokonferenzen bzw. Material für meine Schüler vorzubereiten. Nein, das war nicht schön! Nein, ich kann das auch nicht noch länger so aushalten. Nein, ich möchte nicht, dass mein Kind SO in sein erstes Schuljahr starten muss. ABER an Infektionsrealitäten ändert das leider alles nichts und als Biologin gelingt es mir halt nicht, auf die wundersame deutsche Immunität zu hoffen. Man muss seitens der Politik versuchen, den besten Kompromiss zu finden - GUT wird der leider verglichen mit dem Normalzustand nicht sein... Kann man akzeptieren oder weiterhin rufen, dass es so nicht weitergehen kann und keiner es so schlimm hat wie man selbst...
Achso du bist Lehrerin und hast zudem noch ein Einschulkind.. Sorry das wusste ich nicht. Auch ich mache mir Gedanken wie es wohl mit dem Schuleintritt wird, aber ich hoffe einfadh darauf das dann wieder möglichst normal beschult werden kann.
Aber wo hat es in Deutschland flexible Lösungen gegeben wo man die Leute an der Front gefragt hätte welche Ideen oder Konzepte sie vielleicht haben? Selbst unsere engagierteste Lehrerin hat keine zeit mehr für irgendwas seitdem der tolle Präsenztag eingeführt wurde und sie doppelt belastet ist mit zusätzlichem Homeschooling wo doch einige Schüler mit Vorerkrankungen vom Präsenzunterricht befreit sind. Einen Schritt zurück treten und mal 2 Wochen überlegen anstatt komische Experten zu befragen hätte uns sicherlich gut getan. Ich bin sehr gespannt wie unsere Schule auf den Präsenzunterricht ohne Schutzmaßnahmen reagiert. Wenn die das so durch ziehen überlegen wir auch zu klagen. Ich möchte kein Fall sein wo "sie hatte ja auch Vorerkrankungen" in der Zeitung steht.....weder für mich, noch für mein Kind oder den Rest der Familie. Wir schränken uns wochenlang ein und dann sowas......dann können wir Oma und Opa gar nicht mehr sehen weil das Risiko viel zu hoch wäre.
Wo bitte hab ich etwas geschrieben von "Klassenräume nacheinander nutzen"? Oder gegen Schulen gewettert? Ich habe das Gefühl, du hast gar nicht richtig gelesen, worum es ging :-)
Ach so, du bist Lehrerin. Ja das ist natürlich etwas anderes als "normal" arbeitende Eltern, die nebenbei Homeschooling betreiben müssen, Stunden bei der Arbeit kürzen wegen mangelnder Betreuung usw. Ja klar - dann bin ich auch dafür, das wir erst mal wieder alles schließen und noch ein bisschen länger abwarten. Sorry, aber kann man auch mal etwas differenzierter rangehen und sich nicht gleich als Berufsgruppe angegangen fühlen, weil Eltern Beschulung und Betreuung einfordern? Ja, da hat die Politik geschlafen - keine Frage. Was auch hier schon oft genug bemängelt wurde (auch von mir). Ich nehme unsere Politiker da keineswegs aus der Verantwortung. Und dennoch sehe ich einfach viele Schulen und Lehrer, die eben herzlich wenig getan haben, um die Situation zu verbessern. Nicht alle - ganz bestimmt nicht. Aber es ist doch nicht wirklich der Politik anzulasten, wenn Schule A täglich Kontakt sucht (ob telefonisch oder per Mail), Aufgaben schickt und auch kommentiert wieder zurücksendet nach Bearbeitung, Schule B sich nur 1 x wöchentlich "meldet" und ein paar schlecht kopierte Blätter abholen zu lassen und Schule C noch nicht mal das wirklich hinbekommt und statt dessen per WA ein halbleserliches Blatt rumschickt. Das liegt doch wohl am Bemühen der Schule respektive der einzelnen Lehrkräfte. Alles immer auf "die weiter Oben" zu schieben oder auf Eltern, die unverschämterweise Bildung & Betreuung einfordern, funktioniert auf Dauer auch nicht. Es hätte jeder Schule offen gestanden, selbst ein Konzept zu erarbeiten und mit "denen da Oben" zu besprechen. Aber ich weiß - wurde ja schon öfter so geantwortet: warum sollen wir etwas entwickeln, was dann doch nicht umgesetzt werden darf. Ja, dann lieber gar nichts tun und hinterher alles, was von oben aufgedrückt wird, mit Kritik überziehen und am besten nicht umsetzen müssen.
... es hat einfach keinen Sinn. Ich versuchte zu erklären, woran es wirklich liegt, dass momentan so wenig Unterricht stattfinden kann (Räume und Vorgaben) - du wetterst hier seit Wochen über faule Lehrer und Schulen, die trotz ausreichender Zeit keine Lust haben endlich ein Konzept vorzulegen... Von den Fakten keine Ahnung und du willst es auch wahrscheinlich einfach nicht verstehen... Ich kann sehr gut lesen, danke, und ich habe deinen Beitag sehr gut verstanden. Ich gebe jetzt hier auf und versuche mein Glück lieber bei den Schülern. Die sind noch etwas reflektierter und kritikfähiger...
Ich wettere nicht gegen "die Lehrer" im allgemeinen oder "die Schulen" - sondern gegen die, die eben sehr wenig getan haben und jetzt am liebsten auch wieder gar nicht öffnen wollen. Da bin ich im Übrigen nicht die einzige Foristin hier - aber scheinbar die, auf die du dich eingeschossen hast :-) Achja: so ein Spruch wie deiner gerade ist aber leider ziemlich Klischee des überheblichen Lehrers, der sich selbst als gebildeter sieht als so ziemlich Nicht-Lehrer. Die haben ja eh alle keine Ahnung. Mein Gott, wie bin ich eigentlich bisher nur durchs Leben gekommen ;-)
zB die KL unseres Sohnes ist top. Da würde ich niemals auf die Idee kommen, ihr mangelndes Engagement zu unterstellen.
Übrigens ist/war die Hälfte meiner angeheirateten Familie im Schuldienst.
Danke, Schneeziege, ich unterschreibe auch hier. Vielleicht gibt cube das zu denken, wenn die gesamte "Lehrerschaft" des RUB hier unterschreibt. Die können doch nicht alle faul und arbeitsunwillig sein.
Schulen werden nicht immer komplett geschlossen, es kommt darauf an. Ist ein Lehrer unter den Infizierten, ist es nicht allzu unwahrscheinlich, dass er im Lehrerzimmer Kollegen angesteckt hat. Betrifft es Schüler, werden nur die betroffenen Klassen geschlossen. Oft ist es aber unübersichtlich, da die Kinder sich in den Pausen doch mit Kindern aus anderen Klassen treffen. Oft sind zu der Klasse eine weitere Gruppe in der OGS betroffen. Und da jetzt der gesamte Abstand in Schulen hinfällig werden soll, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich auch Schüler der anderen Klassen infizieren. Oft haben die infizierten Kinder auch ein oder mehrere Geschwister in der Schule.
Hier (Schweiz) sind die Schulen seit dem 11.Mai wieder geöffnet, in den meisten Kantonen normal ohne Halbklassen, ohne Masken. Die Fälle an Schulen kann man dennoch an einer Hand abzählen. Ich musste heute mit meinem Sohn zum Test, er hat einen leichten Schnupfen. Bis morgen Abend wissen wir’s und wenn negativ darf er wieder in die Schule. Ich bin übrigens selbst Lehrerin und frage mich auch, warum es hier nur so wenige Fälle an Schulen gibt...es sollen alle mit Symptomen getestet werden und die Mütter, die ich kenne, machen das auch alle brav. Ich wundere mich wirklich, warum das in D so ist....auch in Dänemark klappt’s ja gut.
... eingeschossen, anerkennt die Tatsache, dass Corona nun eben in allen Bereichen des Lebens auftauchen kann, auch an Schulen und interpretiert die Zahlen an Schulen so, wie sie sind, nämlich niedrig ![]()
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