cube
wie in der Stadt unweit (Katzensprung) von uns entfernt. Alle Schulen und Schüler sind komplett digital ausgestattet, arbeiten schon seit letztem Jahr reibungslos mit Teams und streamen vollen Unterricht. Gleichzeitig ist jeder Lehrer hingegangen und hat die Eltern persönlich angesprochen, deren Kinder bitte zum Päsenzunterricht kommen sollten (Sprachhindernisse, soziale Umstände oä.) um keine großen Diskrepanzen aufkommen zu lassen bzw. die Kinder gezielter unterstützen zu können. In dieser Stadt ist seit letztem Jahr auch der ÖNV komplett kostenlos für alle Einwohner, es gibt dort die ersten autonom fahrenden Busse usw. Ja, mag sein dass jetzt jemand kommt mit "das sind doch in einer kleineren Stadt ganz andere Voraussetzungen" - warum? Es ist eine Stadt mit denselben Rechtsgrundlagen, Verordnungen, bürokratischen Hürden etc wie die größere Stadt 5 km weiter. Nur das sich diese Stadt auf die Fahne geschrieben hat, sich attraktiv zu machen und sich nicht abhängen zu lassen, nur weil man zB nicht die "Stadt mit K" ist oder so. Was ich sehe: wenn man wirklich will - also von oben! her will - geht es. Umso wütender macht mich wenn ich ständig höre "aber das geht doch gar nicht (so schnell)/dürfen wir nicht/können wir nicht" etc.
Da bin ich voll bei dir.
wenn alle einen PC oder Laptop haben, meine Schwester hat 3 Kinder sie hat nicht 4 Laptop, Ihr Mann hat Home Office, dann Kinder 11, 14, 17, schwierig es aufzuteilen.. Die Schule hat 1 Laptop zur Verfügung gestellt. die Stadtbibliothek will aushelfen , so dass Schüler aus der selben Klasse bis zu 4 Schüler hin dürfen, es muss noch vom Ordnungsamt bewilligt werden
Sei mir nicht böse, aber in dem Alter der Kinder gehört für mich sowas wie PC, Laptop oder Tablet zu dem MustHave welche jedes Kind haben muss. Und dank Corona-Kinderbonus hätte da auch jeder das Geld für haben müssen wenigstens ein gebrauchtes Gerät zu kaufen. Nach einem Jahr Corona war auch mehr als ausreichend Zeit. Und das unabhängig davon wie die persönliche Internet-Leistung daheim ist. Den Laptop wie auch Tablet sind mobil.
über den Digitalpakt. Es gibt keinen Schüler, der nicht teilnehmen kann weil ein Endgerät fehlt. Das meinte ich mit "wenn man als Stadt will, geht einiges"
Jetzt sei du mir nicht böse. Ich finde man kann nicht urteilen, ob jede Familie mal eben 5 oder 4 Laptops leisten kann. Es gibt Schicksalsschläge, die man nicht vorher sehen kann und dann ist man froh, wenn man das nötigste bekommt. Ich habe im Moment den Spaß. Ich bin aktuell in Elternzeit und mein Mann hat einen gehirntumor bekommen und muss vom Krankengeld leben. Es ist im Moment nicht mal sicher, ob er jemals wieder arbeiten kann. Ich werde ab August wieder arbeiten. Solange können wir nur das aller nötigste holen. Wir haben immer noch zu viel um Unterstützung zu bekommen, aber zu wenig um mit Geld um uns schmeißen zu können. Zum Glück haben wir noch kein Schulkind. Erst nächstes Jahr. Ich bin froh, dass wir die letzten Jahre genutzt hatten, um Geld für die Kinder zur Seite zu legen. So bin ich noch entspannt wegen nächstes Jahr, aber das macht auch längst nicht jeder.
Bei uns kam die Info / "Ansage", dass Schüler, die keinen Zugang habe, in die Schule kommen können und dort die vorhandenen Rechner nutzen können. Ich gehe mal davon aus, dass man nicht wirklich mit vielen rechnet, da sich die meisten längst ausgestattet haben.
huhu unsere haben die technik an sich für die Schule früher schon gebraucht und bekommen aber wenn dannhalt 4 Kinder und 2 Erwachsene im Netz sind dann reicht die Leitung nicht vermute ich An der Technik sollte es nicht scheitern nach 9 Monten Vorlauf weder an der Schule noch am Elternhaus
so ist es bei meiner Schwester , das Geld fehlt auch mit den Zulagen vom KIndergeld. Ich kann sie leider auch nicht unterstützen. Sie weden eine Lösung finden die Schule arbeiten darn, sie sind nicht die einzigen
So leid mir eure Situation tut, und ich weiß recht genau wie scheiße sowas ist. Auch wenn jetzt wieder einige behaupten werden ich habe keine Ahnung, eure Situation ist die absolute Ausnahme. Hier in dem Beitrag von Melkerin geht es nicht um ein Kleinkind, sondern um 3 Teens. Auch ohne Corona empfinde ich es als normal das ein Kind, wenn es an die weiterführende Schule wechselt, so etwas wie ein Endgerät in Form von einem Tablet oder PC hat. Wenn ich daran denke wie viele Sachen ich schon in der Ausbildung am PC erarbeiten musste, wie oft Vorträge in der Schule, da finde ich, machen manche Eltern es sich verdammt leicht. Wie ich bereits schrieb, es geht nicht um Highend-Geräte. Für die allermeisten Dinge dürfte der einfachste PC auslangen und die bekommt man oft genug für unter 50 € bei ebay hinter hergeschmissen. Wir waren selbst 4 Kinder daheim. Nie im Leben hätte da ein PC gelangt. Und in den 80iger und 90iger Jahre wurde deutlich weniger an solchen Geräten gearbeitet als heute. Es gab nichts nervigeres wenn man sich dann irgendwo in der Schule in Listen eintragen musste um einen der wenigen Plätze zu ergattern. Alternative war, nachmittage damit zu verbringen sich durch die Bibliothek zu wälzen. All das kann man den Kindern heute abnehmen.
Bei uns persönlich ist das Problem immer noch das schnelle Internet und das ärgert mich. Nächste Woche habe ich eine private Weiterbildung, die jetzt nur noch via Internet geht. Das wird mein Zugang hier nicht hergeben. Bezahlt ist sie schon. Die Kinder können an den Tagen nicht an Videokonferenzen teilnehmen. Mich ärgert das alles sehr. Ich habe den schnellsten Internetzugang, der hier möglich ist, bekomme an guten Tagen 3000 mbits, bezahle 43 € im Monat plus 15€ für jedes weitere 10 GB-Vollumen. Der Vertrag für das schnelle Internet ist schon seit einem Jahr unterschrieben, das Leerrohr liegt am Haus. Verzögert wurde es durch die Bahn, die Monate brauchte, um die Erlaubnis zu erteilen, das das Kabel unter einer Bahnstrecke gelegt wurde. Ich werde jetzt echt langsam sauer. Dafür kann die Schule nichts. Die wissen von unsere Situation.
Für Frau Merkel war das Internet 2013 Neuland. Was will man erwarten. Was meinst Du was bei uns los ist. Es gibt eben wichtigere Dinge. Haha.
Soviel haben wir hier auf dem Dorf nicht, viele Kinder können einfach nicht vernünftig am Unterricht teilnehmen, leider hat nicht jeder Lehrer, dafür Verständnis.
Es rückt immer näher, es sind noch drei Dörfer vor uns dran. Dann ist hoffentlich die Pandemie auch beendet. Geplant war drittes Quartal 2020. Im ersten Lockdown hatte der günstige Mitbewerber hier vor Ort die Funkmasten abgestellt. Da war was los, die Leute im Home-Office aber ohne Internet. Also dann alle auf dem Masten von meinem Anbieter. Schön. Mein Anbieter hatte ja sogar angeboten, die paar Wochen mich höher zu setzen aus Kulanz. Geht aber nicht, der Mast gibt nur das her, was ich bekomme. Das Nachbardorf hinterm Berg hat noch nicht einmal Handyempfang...
Verständnis haben sie hier schon. Wenn es sein muss, rufen sie auch an, streckenweise auch irgendwann abends, um zu schauen, wo die Kinder so stehen. IServ und E-Mails gehen ja über Smartphone halbwegs, aber Videokonferenzen, tjaaaaa. Ton und schwarzes Bild oder kurz da dann wieder weg. Wie schon gesagt, die Schule hat keine Schuld, es gibt ja auch Lehrer hier im Dorf, die es am eigenen Leib erfahren. Und je mehr auf dem Mast liegen, desto langsamer läuft es.
Hier haben viele Orte nominell nur eine 16er-Rate - nominell... in der Praxis häufig sogar weniger.
Lol, kbits, 3000 kbits, ich träume von deutlich mehr deshalb die mbits. Fehler liegt bei mir. 16.000 kbits ist mein Vertrag, 3000 kbits kommen an bei gutem Wetter. Der neue Vertrag hat 50 mbits, für 19,95 €, wenn es denn so weit ist. Für 5 € mehr kämen wir bis 100 mbits. Ein Träumchen, ein Träumchen
Genau das ist das Problem. Viele wollen eben nicht. Sei es Gemeinden, sei es Schulen, sei es die Eltern. Und jeder schiebt sich den Buhmann zu warum und weshalb es nicht geht. Ist halt leichter als sich mal damit auseinander zu setzen, was ist denn aktuell möglich und was kann man tun um es noch besser zu machen.
um genau diese Stadt attraktiv zu machen. Fortschritt zu leben und mit ziemlichen vielen Dingen einfach lebenswert zu machen - auch für Gutverdiener, Firmen etc. Schnelles I-Net gibt es dort natürlich auch.
Vor allem, für teuer Ipones haben ja viele das Geld, können sich aber dann nicht mehr die nötigen Tablets (welche es schon um die 200€ gibt!!! Und auch gut sind!!) oder Laptops leisten, und schieben dann die Verantwortung auf die Schule. Man muss eben Prioritäten am richtigen Ort setzen... Man kann (bestimmt auch in DE) eine Mobile Datenkarte fürs Handy kaufen dann einen Hotspot auf das benötigte Gerät einrichten.... man muss es eben nur wollen.... Aber, wie so oft, ist es einfacher die Verantwortung oder dann eben die Schuld jemandem anderen zu zu schieben!
Das ist es eben. Da bekommen 7 und 8 jährige ein teures Handy für mehrere hundert €, aber kein Tablet oder PC. Was ist wohl wichtiger? Also mir wäre ein Tablet weit wichtiger ab Schulbeginn als ein Handy. Aus dem Grund hat Kind Groß auch damals, vor Corona, zum 7ten Geburtstag eben ein eigenes Tablet bekommen. Wer dann noch die absolute Kontrolle benötigt oder Kind immer und jederzeit erreichen will, der fährt doch mit einer SmartWatch deutlich besser. Dann kann das Kind im Notfall auch Nachrichten absetzen oder anrufen oder man kann es per Radar orten.
Ich verstehe es eh nicht, warum man ein Kind mit GPS und was weiss ich kontrollieren sollte.... muss ich den wirklich immer wissen wo mein Kind ist?? Ich vertraue doch meinem Kind. Und wenn sonst was passiert, passiert es auch mit so einem GPS Dings.... es weiss doch mittlerweile jeder das man Handy, Smartwatch und Co stalken kann, wenn ich also ein Kind entführen möchte, wäre meine erste Handlung diese Dinger dem Kind abzunehmen.... Kommt das Kind nicht pünktlich nach Hause, kann es tausend Gründe geben, dann schaue ich nach, sehe dass das Signal noch von der Schule kommt, renne hysterisch zur Schule, nur um festzustellen, dass das Kind das Handy dort vergessen hat und das Kind schon lange zu Hause ist...??!!
Frag mich nicht. Ich höre nur immer, aber Kinder brauchen ein Handy damit man diese erreichen kann oder diese anrufen können. Das geht eben auch per SmartWatch und die kann man nicht so eben verlieren.
Ich glaube, bei mir liegt es am „Alter“ ich bin noch mit Briefchen schreiben, Festnetz telefonieren, Telefonzelle, einfach klingeln gehen gross geworden, ich habe aber auch das Internet, PC und Handys von anfangen mitbekommen. Ich habe als Kind gelernt, dass es auch ohne all diese Sachen geht, durfte aber auch von den frühen Vorzügen dieser Technik profitieren.... ich bin also quasi ein Hybrid Modell ![]()
Ich glaube, bei mir liegt es am „Alter“ ich bin noch mit Briefchen schreiben, Festnetz telefonieren, Telefonzelle, einfach klingeln gehen gross geworden, ich habe aber auch das Internet, PC und Handys von anfangen mitbekommen. Ich habe als Kind gelernt, dass es auch ohne all diese Sachen geht, durfte aber auch von den frühen Vorzügen dieser Technik profitieren.... ich bin also quasi ein Hybrid Modell ![]()
Ich finde auch, dass man in der heutigen Zeit ab spätestens 5. Klasse einen eigenen Rechner oder ein Tablet benötigt. Wenn man 3 oder 4 Kinder in dem Alter hat, muss man sich halt entweder in der Schule darum bemühen (Angebote gabs ja) oder nach und nach gebrauchte Dinger besorgen. Dafür kann dann keiner was, wenn man schreibt, man hätte kein Geld dafür, denn für 4 Kinder in die Welt setzen ist auch jeder selbst verantwortlich.
Hier sind einige Mitschüler (1. und 9. Klasse) mit dem Smartphone der Eltern in der Videokonferenz. Das klappt genauso, nur dass das Bild natürlich etwas kleiner ist. Meine Tochter bekam in der 8. Klasse ein Tablet mit Tastatur, Maus und Stift. Für die Schule braucht sie es erst seit Corona. Und auch da könnte sie den PC ihres Vaters benutzen oder ihr Smartphone. So ist es aber praktischer, weil sie in ihrem Zimmer in Ruhe arbeiten und Arbeitsblätter direkt bearbeiten kann. Mein Sohn ist in der 1. Klasse. Als abzusehen war, dass die Schule öfter ausfällt, haben wir uns ein Tablet gekauft. Das nutzt er jetzt für seine Konferenzen, für die Aufgaben in der Anton-App und zum Zocken. Aber es ginge auch ohne. Er könnte das alles genauso gut mit einem abgelegten Smartphone machen.
Wir haben unsere kinder im ersten lockdown direkt mit eigenen tablets ausgestattet, 2x Samsung, 1x firetablet für kind klein (3. Klasse). Im Herbst gab es doch den Corona Kinderbonus, 300€ pro Kind. Müsste doch daher eigentlich kein Kind mehr ein Leihgerät von der Schule benötigen, oder?
Wenn die Eltern wg. Kurzarbeit od. Arbeitslosigkeit das Geld für Miete, Nahrungsmittel und Kleidung gebraucht haben schon. LG Inge
Vater in Kurzarbeit, Mutters Neben/TZ-Job wegen Schließung des Ladens nicht möglich und gleichzeitig muss das Haus abbezahlt werden. Was meinst du denn, wo dann die 300 Euro Bonus für draufgehen? Ja, es gibt bestimmt viele Eltern, die ihrem Kind ein teures Smartphone verpassen oder eine neue Glotze kaufen statt es in ein Tablet zu investieren - aber es gibt mindestens genau so viele Eltern, die es sich tatsächlich nicht leisten können. Und dafür ist eigentlich das Digitalpaket. Bzw. wenn Schulen auf Digital umstellen, sollen sie dieses Geld nutzen, um alle Schüler gerecht und gleich auszustatten. Nur, dazu hätte man die Schulen auch zwingen müssen, diese Gelder abzurufen und ein digitales System aufzubauen. Und man müsste die Bürokratie, die teilweise auch die Ausstattung verhindert, verringern. Bspl.: Kind soll mit Tablet von der Schule ausgestattet werden. Tablet da. Nun muss aber erst mal nachgewiesen werden, dass die Eltern es benötigen. Ämtermarathon. Dann muss ein Leihvertrag aufgesetzt werden. Der beinhaltet aber, dass die Eltern entweder für Schäden am Tablet aufkommen oder aber eine entsprechende Versicherung abschließen. Bis das alles amtlich/behördlich richtig und überall abgesegnet ist, ist 1 HJ rum.
Wenn man so ein Ding dann auch problemlos noch in fünf, sechs oder sieben Jahren nutzen könnte, ohne dass es für alles Mögliche zu alt ist, wären wahrscheinlich viel mehr Eltern bereit, ein Tablet oder Notebook auf Vorrat zu kaufen. Wenn ein Kind aber im normalen Leben keinen Bedarf an einem Notebook hat(te), war es u. U. nicht sinnvoll, Anschaffungskosten im Gegenwert von einer Woche Familienurlaub in der Ferienwohnung zu tätigen, um dann, wenn man es tatsächlich braucht, dann ein veraltetes Gerät zu haben. Bei meiner jüngeren Tochter steht im Moment noch nicht fest, ob es mehr als eine MS-Teams-Fragemöglichkeit an drei Tagen die Woche über Computer geben wird. Wieso sollte man sich dafür vorab in Unkosten stürzen?
Bei uns lag es auch nie am Geld. Wir fanden es nur unsinnig (aus finanziellen und Nachhaltigkeitsgründen), einem Kind ein nicht benötigtes Gerät zu kaufen, das dann, wenn es später mal für die Schule oder die Ausbildung gebraucht würde, veraltet wäre.
"Und dafür ist eigentlich das Digitalpaket. Bzw. wenn Schulen auf Digital umstellen, sollen sie dieses Geld nutzen, um alle Schüler gerecht und gleich auszustatten. Nur, dazu hätte man die Schulen auch zwingen müssen, diese Gelder abzurufen und ein digitales System aufzubauen." Und dafür hätte man die Gemeinden zwingen müssen den Schulen einen anständigen Internetzugang zu spendieren. Und dazu wiederum hätte man in vielen Gebieten die Telekom zwingen müssen dieses schnelle Internet überhaupt anzubieten. LG Inge
Tja, jetzt kommt halt all das geballt zu Tage, was Deutschland jahrelang verschlafen hat. InBildung ist halt über viele Jahre nicht wirklich investiert worden bzw es wurde sich nicht darum gekümmert, dass bestimmte Dinge auch wirklich zwingend umgesetzt werden müssen. Aber es darf ja eh jedes BL und jede Gemeinde letztendlich selbst entscheiden, was sie kann oder "nicht geht". Wir schaffen es nicht mal jetzt einheitlich festzulegen, ob die Schulen auf oder zu sind bzw. wieder Unterricht gestaltet werden soll im Minimalanspruch. Begründung: "es herrschen ja unterschiedliche Voraussetzungen an den Schulen". Jau, und wer hat die geschaffen? Die Politik selbst - indem alle 4 Jahre auch noch wieder jemand Neues an der Schule rumdoktoren darf.
Ich bin heilfroh wenn der Neue der bei uns seit 2018 an den Schulen rumdoktoren darf endlich seinen Hut nimmt. Entweder vorzeitig oder zum Ende der Amtsperiode. Die kurzen Amtszeiten haben mitunter auch Vorteile.
Ganz ehrlich, Fritzi, meine Kinder haben ab Klasse 5 schon vor Corona regelmäßig ihre Laptops für die Schule gebraucht. Spätestens als es begann, dass wir uns in unserer eigenen Arbeit nach den Kindern richten mussten, weil sie an unseren PC mussten, haben sie ein eigenes Gerät gekriegt. Ich dachte tatsächlich, dass man das heute einfach braucht, mindestens so dringend wie ein Handy. Und nicht nur für eine Videokonferenz wöchentlich. Aber ich habe nicht nur hier im Forum, sondern auch bei meiner Arbeit ( Schule) gelernt, dass andere Menschen andere Prioritäten setzen. Die jetzige Situation, wo Lernen eben nur so aus der Ferne möglich ist, braucht einfach technische Unterstützung. Damit es was wird, sind alle Beteiligten gefragt: Der Schulträger, der die Mittel liefert und für Anschlüsse sorgt, das Ministerium, das sich um Rechtssicherheit kümmert die Eltern, die ihre Kinder entsprechend ausstatten und die Lehrer, die das System dann mit ihrem Unterricht füttern. Dass die Technik in ein paar Jahren gnadenlos veraltet ist, stört mich aber auch extrem und stellt natürlich auch ein riesiges finanzielles Problem für klamme Kommunen dar. Ich finde es auch als Beserverdiener gruselig, auch aus ökologischer Sicht. Aber da kann auch die Schule nichts dafür. Die Technik wird nunmal jetzt gebraucht.
Hier bekommen die Kinder spätestens ab der 3. Klasse als Hausaufgabe Recherchen am PC auf. Da wir unsere privaten Geräte gar nicht für die Arbeit nutzen dürften und auch stellenbedingt gar nicht von daheim aus arbeiten können, ist der PC immer frei bzw. wird halt dann frei gemacht. Und wie gesagt, das, was an unseren Schulen online gemacht wird, dafür reicht eigentlich auch ein (abgelegtes) Smartphone. Die Tablets werden hauptsächlich "privat" genutzt (Zocken, Netflix, Zeichnen). Praktisch sind sie natürlich, aber sogar meine Neuntklässlerin könnte noch ohne auskommen.
Meine beiden Kinder sind in der 2. und in der 5. Klasse. Einen Computer für die Schule haben beide heute zum ersten Mal gebraucht. Bei der Zweitklässlerin ist nach wie vor unklar, ob es ab nächster Woche über ausgedruckte Arbeitsblätter oder z.T. auch über Teams weitergeht. Wenn jetzt sicher wäre, dass ab nächster Woche mindestens 4 Stunden pro Woche Unterricht z.B. über MS-Teams stattfinden, wären wir gerne bereit, ein Gerät und einen Homespot (zur Stabilisierung des Internet) anzuschaffen (Gesamtkosten wohl an die 1000 Euro), damit sie problemlos am Unterricht teilnehmen kann. Aber solange das noch nicht geklärt ist, habe ich keine Lust, so viel Geld für eine womöglich nie genutzte Internetmöglichkeit auszugeben. Womöglich kommt am Samstag- oder Sonntagabend die Meldung, dass man am Montag ab 8 Uhr wieder den Hefter mit den Arbeitsblättern für nächste Woche abholen soll. Ein bisschen Planungsvorlauf (z.B. 5 Werktage) sollte man den Eltern schon auch geben.
Wenn das Smartphone ausreicht, stellt sich ja die Frage nicht, ob man ein Laptop oder Tablet kaufen muss. Hier würde theoretisch ein Smartphone auch reichen, aber ein größerer Bildschirm macht das Arbeiten halt auch für Kinder komfortabler,finde ich.
Finde ich auch. Das war einer der Gründe für den Kauf des zweiten Tablets (außerdem wollte ich auch mal wieder ein neues haben zum Urlaub buchen ;-) ). Gearbeitet muss am Tablet nicht werden, nur an der Videokonferenz teilgenommen. Aber auch das ist mit größerem Bildschirm natürlich angenehmer. Hier an unseren Schulen (auch am Gymnasium und an der Mittelschule unseres Ortes) zählt die "Ausrede" mit dem fehlenden Endgerät nicht. Es ginge tatsächlich ohne. Man bekommt auf Antrag aber auch ein Leib-Tablet für 10€/Monat. Wer keinen Drucker hat, kann die Arbeitsblätter in der Schule abholen. Wo es hapert, ist die Notbetreuung. Da gibt es keinen Online-Unterricht und auch keine echte Aufgabenbetreuung (wobei die Betreuer auf Fragen natürlich antworten; schlechter als ein Elternteil ist das bestimmt auch nicht).
Das was die für die Schule leisten müssen können dir auch nach 5-6 Jahren. Mein normaler PC ist nun schon fast 10 Jahre alt und der langt völlig.
Da gebe ich dir nur bedingt recht, denn das Problem an den alten Teilen ist ja oft, dass sie die Systemanforderungen für die neue Software nicht mehr erfüllen. Das ist jetzt für die Rechner zu Hause, mit denen man ein bisschen schreibt und im Internet recherchiert ( als Schüler) oder mal an einer Videokonferenz teilnimmt, nicht problematisch. Aber in der Schule läuft irgendwann neue Software nicht mehr. Ganz zu schweigen vom Informatikunterricht, wo man sich mit 15 Jahre alten Rechnern einfach nur lächerlich macht. Also mein alter Dell, der jetzt 10 Jahre alt wird, funktioniert noch tadellos und superschnell, nachdem mein Mann ihn mir ein bisschen getuned hat, aber die alten eher billigen Schullaptops kommen da echt nicht mehr mit.
Der Präsenzunterricht wurde doch ausgesetzt. Oder sollte das nur für NRW gelten? Hier betreut "sonstiges schulisches Personal" die Notgruppen - die Lehrer sind an die Videostunden gebunden.
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