IngeA
.... dann ist jetzt jeder Hallensport verboten. Auch Tennis in der Halle, wo definitiv die Sicherheitsabstände ohne Probleme eingehalten werden können
LG Inge
Danke Söder. Meine Nageltante musste auch schließen. Wir sitzen im Abstand von über einem Meter, mit Maske, zu zweit in einem Raum.
Oooh, dann müssen die Damen ihre Nägelchen selbst feilen oder sogar auf diese grässlichen Krallen verzichten, wie furchtbar.
Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Frau die das macht. Ich habe mir früher in sehr dummer Angewohnheit die Nietnägel eingerissen. Seitdem ich Gelnägel habe, die im übrigen extrem kurz sind, tur ich das nicht mehr, weil es damit nicht funktioniert. Dazu ein sehr dezenter Lack und meine Hände sehen sehr gepflegt aus. Zufrieden?
*Wir sitzen im Abstand von über einem Meter*
Und was genau macht sie dann?! Nägel mit über 1 Meter Abstand?! Alles klar...
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Okay, 1m ist zu viel. So lang ist mein Arm gar nicht? Trotzdem. Ich stampfe mal auf.
Ist doch schön, dass die Fitnessstudios sich jetzt gleichberechtigt fühlen können. Der Schuss ging ja ordentlich nach hinten los.
Der arme Tropf der da geklagt hat ....kann einen fast leidtun ...die Freude wehrte best. nur kurz ![]()
In HH? wurde einer Klage von Fitn. First stattgegeben - aber mit ganz anderer Begründung: weil das Parlament in die Entscheidung nicht einbezogen wurde ist die Schließung generell praktisch nicht "rechtmäßig" beschlossen worden. Hier wurde aber darauf hingewiesen, dass dies nun dennoch nicht heißt, dass FF wieder öffnen dar - weil selbstverständlich sofort Revision eingelegt wurde. Dennoch finde ich es gut, dass endlich auch mal ein Gericht darauf hinweist, dass hier seit geraumer Zeit Maßnahmen beschlossen werden ohne die eigentlich festgelegte Vorgehensweise zu beachten.
Ich vermisse auch die Beteiligung der Parlamente. Im März habe ich ja noch verstanden, dass eine Allgemeinverfügung und Verordnung nach der anderen kam, aber langsam sollten unsere Volksvertreter doch wieder mit eingebunden werden. Nur, so schnell wie jetzt Bayern reagiert hat, wäre das natürlich nicht möglich gewesen, wenn erst der Landtag beteiligt werden müssen hätte. Im Grundsatz finde ich richtig, dass jetzt alle gleich behandelt werden. Ausnahmen für Fitnessstudios wären unschön gewesen, wenn der Breitensport der Vereine in den wirklich großen Turnhallen verboten ist. Das Fitnessstudio meiner Tochter pferchte durchaus viele Sportlerinnen in viel kleinere Räume und gelüftet wurde dann halt auch nicht immer regelmäßig.
Man hätte aber zB auch darüber nachdenken können, eine Flächen- bzw. "Besucher"-Begrenzung festzulegen - wie im Frühjahr bei den Geschäften geschehen und offenbar ja auch funktionierend. Und evt. hätte es bei einer tatsächlichen Diskussion über Maßnahmen bzw. deren Ausführung auch genau solche Möglichkeiten gegeben. Gerade die großen Ketten können sehr wohl ganz genau bestimmen, wieviele MG´s gerade im Studio sind. Sie könnten auch über Voranmeldungen den Zufluss steuern. Bei uns im kleinen Dorfverein genau so gehandhabt: zu Kursen muss sich über eine App angemeldet werden - voll ist voll. Und keine Ausnahme. Daten sind damit automatisch hintergelegt und wer da ist oder auch nicht wird nochmals vor Kursbeginn abgefragt. Probetrainings nicht möglich. Im Fitnessstudio des Vereins ganz genau so. Hier gab es sogar einen Zeitslot am Vormittag, der den Senioren vorbehalten war. Und das ist ein kleiner Dorf-Verein! Ich kenne mich aus früherer beruflich bedingter Erfahrung mit den Ketten gut aus - gerade die könnten absolut nachvollziehbar alles steuern. Ist aber natürlich Arbeit und man hat Angst, die Klientel zu verprellen, wenn man plötzlich nicht mehr ganz spontan kommen kann. Ich frage mich, warum das nicht eh von Beginn der Öffnungen an zu einer Vorgabe gemacht wurde. Statt dessen wurde nur gesagt es müssen Mindestabstände zwischen den Geräten gewährleistet werden. Eine Zugangsbegrenzung gab es nicht.
Zugangsbegrenzungen geben den Fitnessstudios den Rest. Wer geht denn dann noch hin? Das doch jetzt schon so. Es gibt keine neuen Vertragsabschlüsse, sondern immer mehr Kündigungen, vor allem von Leuten, die eh nicht regelmäßig gehen. Aber die sind ja wichtig für die Umsätze. Deshalb machen die Studios diese Verträge. Mich würden keine 10 Pferde gerade in ein Studio bringen.
Du darfst halt nicht von dir auf andere schließen. Es gibt genügend Menschen, die das aus gesundheitlichen Gründen brauchen oder auch einfach, um einen Ausgleich zum sonstigen Stress zu haben. Wer wirklich Sport gerne treibt (oder halt treiben muss), der geht auch mit Auflagen. Bei uns hat sich keiner abgemeldet. Im Gegenteil wurden viele Probetrainings eben abgelehnt wegen der Auflagen bzw. um zu schützen. Diese Menschen wollten gerade wegen Corona mehr für ihre Gesundheit tun und es gab genügend Eltern, die ihre Kinder gerne im Verein angemeldet hätten. Abmelden wollen/tun sich die Menschen, die auch vorher schon als mehr oder weniger Karteileiche die Regelmäßig-Trainierer "finanzieren". Für Menschen, die Sport eigentlich gar nicht gerne machen, sondern nur treiben, weil es dazu gehört, der Urlaub vor der Türe steht oder so ist das jetzt eine willkommene Ausflucht aus dem eh eher ungerne betriebenen "Hobby".
Ich würde, wenn auch nicht Fitness-Studio sondern Kampfkunstschule, sehr gerne hingehen, weil ich weiß, dass bei uns alles getan wird damit es sicher ist. Und das kann dann auch sein, dass in 2 Trainingsräumen max. 4 Leute jeder in seiner Ecke stehen und Basistraining machen. Mich ärgert einfach dieses durch die Politik verschenkte halbe Jahr. Man hätte Zeit gehabt in Gesundheitsämtern, Bereitschaftsdiensten, Ordnungsämtern etc. aufzustocken, zu schauen wo die schwarzen Schafe sitzen etc. Wenn die Zahlen sich DANN immer noch so entwickelt hätten wie jetzt, gut, dann hat man es versucht und muss halt doch wieder wie im Frühjahr (fast) alles zu machen. Aber man hat es ja nicht mal versucht! DAS ärgert mich. LG Inge
Da stimme ich dir durchaus zu. Meine Kinder machen auch Kampfsport und es gab strenge Auflagen. Trotzdem findet es eben drinnen statt und der Abstand und die Durchmischung kann im Grunde nicht gewährt werden. Auch einige Trainer hatten durchaus Bedenken. Wenn ich sie zum Training gefahren habe, waren unterm Strich viel zu viele Leute in der gesamten Halle unterwegs und die Hallen sind meist nicht gut zu lüften. Von Abstand bei den Mannschaftssportarten will ich gar nicht anfangen.
Ich kenne hier auch einige Fitnessstudios und die haben keine neuen Vertragsabschlüsse und auch vor dem Lockdown keine vollen Kurse gehabt. Das ist für ein solches Geschäftsmodell problematisch. Mein Chef hat seine Rehasportgruppen alle abgesagt, weil es ihm zu unsicher war und auch durch die erwartbaren Absagen, keine wirtschaftliche Durchführung gewährleistet gewesen wäre. Sogenannte Karteileichen sind eben auch Teil dieser Geschäftsmodelle. Wenn die wegfallen fehlt auch ein nicht zu vernachlässigender Teil des Umsatzes. Das diejenigen nicht kündigen, die regelmäßig dort Sport treiben, ist doch klar. Ich melde ja jetzt auch nicht meine Kinder von ihren Sportvereinen ab!
Bei Kindern ist das schwieriger als bei Erwachsenen. Zumindest unser Training ist ohnehin sehr fordernd und es wird auf Grundlagen sehr großen Wert gelegt.
Bei uns gab es keine Durchmischung, immer der gleiche Trainingspartner, sobald das erlaubt war, vorher NUR Training ohne Partner. Und immer Abstände. Was auch geheißen hat, dass der Trainer 3x hintereinander Training abgehalten hat, damit alle mit Abstand trainieren konnten.
Man kann Kinder nicht hinstellen und sie 2 Stunden lang nur Grundlagen und Formen trainieren lassen. Bei Erwachsenen geht das schon.
Ich hab im Sommer als Trainingspartnerin erst eine Anfängerin gehabt. 1x in der Woche ist Fortgeschrittenen-Training, da hatte ich Grundlagen und Formentraining.
Als die Anfängerin so weit war, dass die mit jemand anderen trainieren konnte, war sie erst mal 2 Wochen im Einzeltraining und ich auch. Danach erst neuer Trainingspartner.
Alles schön dokumentiert und die Abstandsbereiche am Boden markiert, damit sich die Leute nicht zu nahe kommen.
Ich hoffe die Schule überlebt das
Wir zahlen die Beiträge weiter, aber die Einnahmen aus den Einzelstunden, Seminaren etc. fallen halt weg.
LG Inge
So ist es halt, wenn man wegen Benachteiligung klagt. Muss man mit rechnen. Das wussten die durch ihre Anwälte garantiert auch vorher, nur wird es ihnen bei geschätzt 20% Erfolgsaussichten egal gewesen sein, wenn zu 80% dann eben alle schließen müssen. Hat sich gelohnt, würde ich sagen. Nicht.
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