miaandme
Sowohl in unserem Landkreis als auch in großen Städten berichten die Ärzte (keine Politiker) der jeweiligen Kliniken, dass sich die Patienten mit Covid (die auch deswegen behandelt werden müssen) in den letzten vier Wochen verzehnfacht haben. Das ist momentan noch zu händeln, aber wenn die Zahlen so weiter steigen wie aktuell... man kennt die Aussagen. Auch Leewja hier in Forum hat berichtet. Hier im Forum gibt es ja Stimmen, dass Corona entweder nicht existent ist, die Zahlen nur wegen vermehrten Tests steigen oder eben wie die Grippe einer von vielen Viren sei, die wir jedes Jahr haben. Ich möchte keine Überzeugungsdiskussion starten, sondern gerne verstehen, wie sich diejenigen die gestiegenen Zahlen in den Krankenhäusern erklären?
„Wir betreuen mehrere Patienten deutlich unter 50 Jahren und teilweise ohne Vorerkrankungen.“ „Wer die Schilderung von Intensivmedizinern und Pflegekräften hört, kann Corona nicht mehr verharmlosen.“ „Es sei unmenschlich, in dieser Situation sein normales Leben weiterführen zu wollen und dabei die Haltung zu vertreten, dass Risikopersonen und die, die mit ihnen zu tun haben, selbst auf sich aufpassen müssten.“ https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117975/Mehr-junge-COVID-19-Patienten-auf-den-Intensivstationen-als-im-Fruehjahr
Ich lese eigentlich sehr selten hier, dass jemand Corona komplett verleugnet/als Verschwörung oä abtut. Ebenso eher selten, dass jemand behauptet, Corona wäre das Selbe wie eine Grippe. Ich lese aber viele Beiträge, in denen die Frage nach der Gefährlichkeit aufgeworfen wird und dann der Vergleich kommt "Grippetote - warum wird da nicht ebenso gehandelt wie bei Corona" oä. Und noch viel öfter Beiträge, in denen nach Maßnahmen gefragt wird, die wiederkehrende Lockdowns verhindern bzw. der Wunsch, zu einem normalen Leben zurück zu kehren und dafür eben andere Wege einzuschlagen. Das wird dann gerne als "Corona leugnen" abqualifiziert oder unterstellt, derjenige wolle wohl Menschen sterben lassen. Aber echte Leugner/Verschwörungstheorie-Anhänger lese ich nur vereinzelt.
Ja, ich weiß, ich habe auch nicht gesagt, dass das viele sind. Mein Post war am die wenigen gerichtet, die es tatsächlich als Lüge abtun. Ich wollte die Argumentation gerne verstehen.
Ach ja, und wer meine Beiträge liest, weiß dass ich auch dafür bin, dass wir Wege finden, zu einem einigermaßen normalen Leben mit dem Virus zurückzukehren.
Du hast echt ne sehr selektive Wahrnehmung, tut mir leid. Zumindest Verharmloser tummeln sich hier en masse und werfen anderen Angst vor. Du bist doch auch eine von denjenigen, die aus vergleichsweise minimalen Problemen ein riesen Ding machen, weil sie bisher nicht einsehen wollten, dass es hier nicht um persönliche Befindlichkeiten ( huhuhu, ich kriege keine Luft unter der Maske.... heulen, meine Tochter kann sich aber ohne psychischen Schaden nicht für eine ihrer Freundinnen entscheiden zum Nachmittagstreff...)geht, sondern um ein Geschehen, das uns ALLE in unseren Grundfesten erschüttern kann. Es gibt keine Maßnahmen, die einen Lockdown verhindern. Vor allem nicht, wenn die möglicherweise hilfreichen von einem Teil der Bevölkerung ständig hinterfragt werden.
Vergleiche mit den Grippetoten finde ich aber nicht richtig. Das hinkt an so vielen Punkten.
Ich frage mich beide den zahlen in beispielsweise frankreich, ob dort schon alle sterben gelassen werden und wir haben es verpasst.
@Momvon3 Frankreich: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117562/Zahl-der-Patienten-auf-Intensivstationen-in-Frankreich-steigt-auf-mehr-als-2-000
@Momvon3 Nochmal Frankreich vom 21.10. (Die Zahl der Neuinfizierten lag zu diesem Zeitpunkt bei etwas über 26.000/Tag, inzwischen bei über 86.000): https://www.tagesschau.de/ausland/corona-krise-frankreich-101.html
Triage?
Nicht einer deiner Links geht auf meine Frage ein.
Das war ja nicht meine Frage. Dass überhaupt so viele und Krankenhaus müssen wegen Corona, sollte doch denjenigen zu denken geben, die sagen "ist ein Virus von vielen".
Ist die Situation, die in den Links geschildert wird, nicht dramatisch genug? Patienten, die nicht versorgt werden können, werden zur Zeit noch in andere Landesteile verlegt: https://www.badische-zeitung.de/in-frankreich-werden-covid-19-kranke-ins-elsass-gebracht--197796098.html Belgien vor Triage: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-belgien-vor-triage-nrw-krankenhaeuser-nehmen-patienten-auf--100.html
Und auch in Deutschland wird es auf den Intensivstationen schwierig: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-deutschland-231.html
Natürlich ist Covid eine ernst zu nehmende Krankheit. Ich weiß auch nicht woher die Meinung kommt, mit einem Vergleich zu anderen (wie Covid durchaus mit schweren Verläufen einhergehende) Infektionskrankheiten würde man Covid verharmlosen. Ich möchte nur, dass Covid in die richtige Relation gesetzt wird. Das heißt nicht die absoluten Zahlen (die dramatisch klingen) sind von Bedeutung sondern erst im Vergleich zB mit Krankenhausbelegungen, Todeszahlen etc in den Vorjahren sieht man die wirkliche Dramatik. Alles andere ist ein verzerrtes Bild. Des weiteren bin ich der Meinung dass viele Probleme erst durch unverhältnismäßige Maßnahmen geschaffen werden. Schicke ich jeden Menschen mit positiven PCR Test (egal ob krank oder nicht) zwei Wochen nach Hause, reißt das Lücken in die Personaldecken jeder Einrichtung, die nicht mehr zu bewältigen sind. Grundsätzliche wirtschaftliche Folgen, an denen noch unsere Enkel zahlen werden. Psychologische Krisen die auf Teile der Gesellschaft zukommen. Wir verheizen hier gerade unseren Wohlstand und unsere sorglose Zukunft. Für ein Virus dessen Gefährlichkeit, was Ansteckung und Erkrankung (nicht positiv getestet) betrifft, eben vergleichbar mit einer schweren Grippe ist. Barbara
Das unterschreibe ich voll und ganz, Barbara.
@Barbara Grippe und Corona nicht vergleichbar: Für Corona besteht keine Grundimmunität in der Bevölkerung; gegen Corona haben wir bisher keine Impfung; Grippe: Übertragung nur durch größere Tröpfchen, Corona: Übertragung auch durch feinste Tröpfchen (Aerosole); deutlich längere Inkubationszeit bei Corona, sodass Übertragung stattfinden kann, ohne dass Erkrankung bekannt ist (bei Grippe kurze Inkubationszeit) Die Infektionssterblichkeit liegt bei Corona 20-mal höher als bei der Grippe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/58-Das-Gedaechtnis-der-Zellen,audio754708.html
Was soll denn mit Menschen mit positivem PCR Test Deiner Meinung nach passieren? Wenn Du eine Quarantäne für ungeeignet hältst?
Das stimmt einfach nicht und wurde hier schon bis zum umfallen diskutiert. Es ist nicht vergleichbar mit einer schweren Grippe, das sollte man endlich mal begreifen. Die schweren Fälle sind viel dramatischer, die Symptome vielfältiger und Langzeitfolgen wahrscheinlich schwerwiegender. Werden die Fallzahlen nicht unten gehalten, geht die Wirtschaft auch vor die Hunde. Aber das werden manche nie begreifen. ![]()
Gegenfrage, auch wenn das hier an Barbara ging..... Wieviel von deinem persönlichen Einkommen bist du denn bereit im März 2021 herzugeben, wenn die Opfer verschleppter Insolvenzen zu bezahlen sind. Und das wirst du, liebe Jana, wie wir alle.
Ach Quatsch, die EZB druckt Geld, so wie sie es seit Jahren tut. Wir bauen Staatsschulden auf und über Inflation bauen wir sie ab. Hat doch nun jeder verstanden, wie das funktioniert. Und nochmal, auch an Dich die Frage, was machen wir mit Infizierten, wenn eine Quarantäne Eurer Meinung nach übertrieben ist? Ansteckend sind die auch ohne Symptome.
Ich würde jeden Kranken (!) nach Hause schicken, bis er wieder gesund ist. Egal ob Kind, Erwachsener, Hund. Dass ein PCR Test Nichts über die ansteckungsfähigkeit der gefundenen Gensequenzen aussagt, sollte doch inzwischen bekannt sein. Selbst wenn diese Test ganz klar ein lebendes Virus nachweisen würde (was er nicht tut, er schlägt an ob das Virus im Wirt lebt oder nicht, weil vom Immunsystem bekämpft) werden keine Aussagen über die Viruslast (=ansteckungsfähigkeit) weiter gegeben. Und da schwer davon ausgegangen werden muss, dass es covid19 schon letztes Jahr gegeben hat und sich ein Virus selbstverständlich auch über Maßnahmen hinweg verbreitet kann es durchaus zu eine Grundimmunität gekommen sein (wenn diese auch geringer ausfällt als bei länger grassierenden Krankheiten). Und zu guter letzt heißt Kontakt mit dem Virus nicht gleich erkranken. Zum Glück haben die allermeisten Menschen ein Immunsystem, dass auch Mutationen jahrhundertealter Viren erfolgreich bekämpft. Barbara
Nur noch mal für mich: Du würdest diejenigen die symptomlos sind, nicht zu Hause lassen, weil nicht krank. Also weiter arbeiten, weiter rausgehen, Leute treffen, Sport treiben.
Oh danke, wusste ich nicht, dass das Geld aus der Maschine kommt, und bei Bedarf auf uns niederregnet. Und die Inflation ist ja nur ein Quatschausdruck der EZB, das betrifft uns ja nur theoretisch, kann ja auch nie aus dem Ruder laufen, so eine Inflation........echt, das kann ich mittlerweile nicht mehr hören. Zur Quarantäne. Weder Barbara noch ich haben behauptet, dass man die Quarantäne gänzlich aufheben soll. Was aber wäre mit einer Verkürzung oder Freitestung bei denen, die bereits 7 Tage symptomlos geblieben sind? Auch die Verbreitung des Virus durch jene, die symptomlos bleiben spielt eine untergeordnete Rolle im Geschehen. Been there, done that........nicht dass das jetzt eine wissenschaftliche Aussagekraft hat, aber allein in meinem nahen Umfeld gibt es deutlich gehäufte Fälle, wo die Quarantäne in voller Länge verhängt wurde, weil eine Person symptomlos getestet wurde, sich aber keiner angesteckt hat, oder bei Ansteckung ebenso symptomlos geblieben ist. Aus dem Geschehen gezogen wurden wir aber alle weit über die durchschnittliche Inkubationszeit von 5-6 Tagen. Und vor allem, wie lange wollen wir das Spiel denn so weiter spielen? https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/faq-coronavirus/
Wenn man sich mit den Ärzten unterhält gab es auf den Intensivstationen niemals so viele Grippekranke wie jetzt die Covid-Betroffenen. Auch wir im Bundesland haben schon wieder sehr volle Intensivstationen und viele Beatmungsplätze sind voll wegen der Covid-Kranken - noch ist das Ende nicht abzusehen, bei Grippe habe ich so eine Welle niemals erlebt Nicht jeder positiv Getestete ist auch krank, aber jeder kann andere anstecken und eigentlich geht es genau ja nur darum keiner sagt jeder der sich ansteckt verstirbt
@Barbara Hast du für deine Behauptungen Belege?
"Und da schwer davon ausgegangen werden muss, dass es covid19 schon letztes Jahr gegeben hat und sich ein Virus selbstverständlich auch über Maßnahmen hinweg verbreitet kann es durchaus zu eine Grundimmunität gekommen sein (wenn diese auch geringer ausfällt als bei länger grassierenden Krankheiten)." Hast du eine seriöse Quelle dafür, dass es Covid19 schon letztes Jahr gegeben hat, oder handelt es sich dabei um deine persönliche Einschätzung?
https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-und-der-pcr-test-die-wichtigsten-fragen-und-antworten,S7Wu0Pk Barbara
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Corona-Spuren-schon-2019-im-Abwasser-entdeckt-410501.html Barbara
> Für Corona besteht keine Grundimmunität in der Bevölkerung Untersuchungen dazu? Es gibt inzwischen eine hohe Zahl Fälle, wo Personen mit engem Kontakt zu Infizierten/Erkrankten und ohne Schutzausrüstung weder erkrankt sind noch einen positiven PCR-Test hatten (d.h., es geht hier nicht um asymptomatisch oder sehr leicht erkrankte Infizierte). Es scheint eine Grundimmunität in der Bevölkerung zu geben und daran wird geforscht: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1.full.pdf > gegen Corona haben wir bisher keine Impfung Die Grippeimpfung wurde bisher nur von einer Minderheit der Bevölkerung (selbst bei den Risikogruppen und beim medizinischen Personal) in Anspruch genommen, mit dem Risiko hat die Mehrheit einfach gelebt, Kino-, Konzert- und Gottesdienstbesuch inklusive. Warum wird eine Sterbewahrscheinlichkeit von 0,2% bei Grippe (also sagen wir 0,3% bei den Ungeimpften; die Impfung reduziert ja auch die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen wenn man trotzdem erkrankt) schulterzuckend hingenommen, dagegen stellt die Sterbewahrscheinlichkeit von 0,7% (höher für Ältere und Vorerkrankte - wie bei der Grippe auch) eine Katastrophe und einmalige globale Herausforderung dar?! Dafür wird bei uns Bildung, menschliches Miteinander, kulturelles Leben und berufliche Existenz über Bord geworfen, zumindest drastisch zusammengestrichen - global sieht es ja noch viel schlimmer aus (Ernährung, medizinische Prävention, Bekämpfung von Infektionskrankheit außer Corona, Bildung, Rechte von Mädchen und Frauen...)
Ich auch
Sehr gut formuliert, danke!
Ich hatte eigentlich ganz konkret diejenigen angesprochen, die es verleugnen oder verharmlosen.
Natürlich weist der PCR-Test nicht nach, ob jemand ansteckend ist, das behauptet auch keiner. Es gibt z.Z. eben noch keine vernünftige Alternative, deswegen müssen alle Positiven in Quarantäne, auch wenn diese in manchen Fällen unnötig ist, ganz einfach.
https://www.mdr.de/wissen/corona-barcelona-abwasser-maerz-zwanzigneunzehn-100~amp.html
Dass ein sehr hoher Anteil (lass es 40 oder 50 Prozent sein) problemlos SARS2 kontrolliert, ist völlig unstrittig. Gegen Grippe wird seit Jahrzehnten geimpft, logischerwrise nicht jedes Jahr die gleichen. Die Wirksamkeit lag je nach Saison bei 25-40 Prozent, der Rest profitierte zumindest häufig von milderen Symptomen. Sowas macht einen Riesenunterschied, weil Dir auf dem Höhepunkt der Gruppesaison eben dann nicht reihenweise das Personal zusätzlich zu erhöhtem Arbeitsaufkommen aus den Latschen kippt. Das fehlt bei Corona und ist ein Problem. In England hat es hunderte von Ärzten und Pflegern hinweggerafft (nicht bloß krank, tot), wie willst Du die ersetzen?
> 'Fehlende Grundimmunität' meint seronegative Bevölkerung. Wie nennt man dann die Personen, bei denen (wenn ich den Bericht richtig verstehe) der Körper die Covid19-Viren nebenbei erledigt hat (mit Hilfe dieser spezifischen T-Zellen), ohne sich die Mühe der Antikörperbildung zu machen? Sind diejenigen nicht immun? > In England hat es hunderte von Ärzten und Pflegern hinweggerafft (nicht bloß krank, tot), wie willst Du die ersetzen? Tragisch und für ihre Familien und Freunde unersetzlich. Aber hunderte von Ärzten und Pfleger verschwinden auch so - durch Berufsaufgabe, Schwangerschaft, Auswanderung... das Gesundheitssystem arrangiert sich damit (Polen und Buldarien haben jedenfalls nicht die Grenzen geschlossen). Irgendwie funktioniert es auch in Ländern mit einem ganz anderen Zahlenverhältnis Ärzte/Pfleger pro 100.000 Einwohnern. Und das gilt auch für Intensivstationen: Deutschland hatte jahrelang wesentlich mehr Intensivbetten als andere Länder - heißt das, dass z.B. in den skandinavischen Ländern qualvoll gestorben wurde und jugendliche Unfallopfer unversorgt blieben - oder dass Pflegefälle, die hier ´intensivpflichtig` gewesen wären, dort von vornherein nur noch palliativ versorgt wurden.
„Irgendwie funktioniert es auch in Ländern mit einem ganz anderen Zahlenverhältnis Ärzte/Pfleger pro 100.000 Einwohnern.“ Möchtest du im Fall der Fälle „irgendwie“ versorgt werden? „heißt das, dass z.B. in den skandinavischen Ländern qualvoll gestorben wurde oder dass Pflegefälle, die hier ´intensivpflichtig` gewesen wären, dort von vornherein nur noch palliativ versorgt wurden.“ In Schweden hieß es das wohl leider für viele alte Menschen während der ersten Welle.
Die Ärzte und Pfleger, die auch so "verschwinden", kommen ja noch dazu. Es werden ja plötzlich nicht weniger schwanger und eher mehr geben den Job wegen Stress auf. Warum soll in Skandinavien qualvoll gestorben worden sein? Vor Covid haben die Intensivbetten offensichtlich gereicht. Bevölkerungsstruktur und -Dichte sind völlig anders als bei uns, ebenso die Struktur des Gesundheitswesens.
> Möchtest du im Fall der Fälle „irgendwie“ versorgt werden?
Ich möchte ordentlich versorgt werden, wenn ich schwer verletzt oder erkrankt bin - das ist aber nicht in erster Linie eine Frage der Bettenkapazität. Da geht es eher um medizinisches Personal pro Bett. Aber die Bettenzahl in D war schon vor Corona aufgebläht - dafür wurde man dann gern mal ´zur Beobachtung` dabehalten (Auslastung ist ja wichtig, im Sinne des Bürgers - sonst hat unsere kleine Stadt womöglich bald kein KH mehr) oder, wenn alt und wehrlos, zur ´Abklärung`; idealerweise freitags, weil die Pflegeheime unterbesetzt waren...
>> „heißt das, dass z.B. in den skandinavischen Ländern qualvoll gestorben wurde oder dass Pflegefälle, die hier ´intensivpflichtig` gewesen wären, dort von vornherein nur noch palliativ versorgt wurden.“
> In Schweden hieß es das wohl leider für viele alte Menschen während der ersten Welle.
´Leider`? Bist Du sicher, dass am Ende des Lebens künstliches Koma und invasive Beatmung stehen sollten, weil man vielleicht noch ein paar Monate oder Jahre dranhängen kann (in welchem Zustand ist eine andere Frage, die wohl nicht wirklich interessiert)? Vielleicht sind Länder wie Schweden einfach erfahrener bei der Palliativversorgung.
> Warum soll in Skandinavien qualvoll gestorben worden sein? Vor Covid haben die Intensivbetten offensichtlich gereicht.
Bevölkerungsstruktur und -Dichte sind völlig anders als bei uns, ebenso die Struktur des Gesundheitswesens.
Im Zusammenhang mit Corona und Überlastung des Gesundheitswesens gibt es eben nur zwei Möglichkeiten: Intensivversorgung oder ´qualvolles Ersticken bei vollem Bewusstsein`
. On top noch das jugendliche Unfallopfer ("Es könnte Dein Kind sein!"), das unversorgt liegenbleibt, weil alle Beatmungsplätze belegt sind.
Die Altersstruktur von Schweden und Deutschland ist vergleichbar (Schweden hat eine etwas höhere Lebenserwartung und 20% über 65-Jährige, Deutschland 18%) und die Zahl der Intensivbetten wird auf 100.000 Einwohner bezogen. Warum waren in Schweden 6 Betten genug, während es bei uns 30 waren?
Weil in Schweden bestimmte Personen gar nicht ins Krankenhaus kamen, sondern einfach mit Morphium " behandelt " wurden.
Ich wäre sogar bereit, mit Dir darüber zu diskutieren, was Sinn macht und was nicht. Mich stört Dein generelles: die sind eh alt, die schaffens eh nicht, die werden nur zu Pflegefällen. Das stimmt so einfach nicht. Viele Alte sind durch einen Krankenhausaufenthalt auch wieder gesund geworden, nicht jeder Vorerkrankte und jeder über 70 wird durch Beatmung bzw durch einen Aufenthalt auf der Intensivstation zum Pflegefall - für manche bedeutet es auch eine Chance wieder gesund zu werden.
Ich denke, dass wir sehr unterschiedliche Einstellungen zum „Lebenswert“ haben. Auf jeden Fall werden die Intensivstationen in Deutschland in drei Wochen wohl überlastet sein: https://zeitung.faz.net/fas/politik/2020-11-08/032cb6987c14738bb140b389a78cb833/?GEPC=s3
> Weil in Schweden bestimmte Personen gar nicht ins Krankenhaus kamen, sondern einfach mit Morphium " behandelt " wurden. Während ´künstliches Koma und Beatmung` eine lebenserhaltende Maßnahme ist... egal wie die Erfolgsaussichten sind (Erfolg = derjenige kann irgendwann wieder selber atmen). Zumindest lag die Lebenserwartung in Schweden vor Corona ein Jahr über der in Deutschland. Man könnte auch sagen, in Deutschland wurden sieche alte Menschen um ein friedliches Sterben in vertrauter Umgebung und um das Abschiednehmen von ihrer Familie gebracht, um die Existenz der fünffachen(!) Anzahl Intensivbetten pro Einwohner zu rechtfertigen.
Nein, besagte Personen in Schweden sind einsam und ohne Hilfe gestorben, die Angehörigen wurden oft weder informiert noch gefragt. In Schweden werden Alte und Vorerkrankte um die Chance gebracht, wieder gesund zu werden. https://www.focus.de/politik/ausland/wir-wurden-gezwungen-menschen-sterben-zu-lassen-liess-schweden-alte-menschen-sterben-um-zweifel-am-corona-sonderweg-zu-verhindern_id_12528795.html "Berichten zufolge könnten die Vorgaben allerdings auch in Schweden manche Heime und Kliniken dazu veranlasst haben, nicht jedem Menschen die Hilfe zukommen zu lassen, die möglich gewesen wäre. „Wir wurden gezwungen, Menschen vor unseren Augen sterben zu lassen, obwohl wir wussten, dass sie bei Intensivbehandlung eine gute Überlebenschance hatten“, berichtete bereits im April ein Krankenhausarzt gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“. Von ähnlichen Vorfällen berichten später Angehörige in anderen Medien und im schwedischen Fernsehen: Immer wieder wurde demnach Morphium verabreicht und Sterbehilfe geleistet, anstatt den Erkrankten die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen - selbst dann ,wenn dies eigentlich möglich gewesen wäre. Weshalb genau dies geschah, bleibt unklar - doch es wird der Verdacht geäußert, dass eine Überbelegung der Intensivstationen quasi vorsorglich verhindert werden sollte."
Das Individuum ist immun. 'Fehlende Grundimmunität' bezieht sich umgangssprachlich auf die Gesamtpopulation. Mal Masern als Beispiel, in der deutschen Population gibt es eine Grundimmunität. Viele hatten es, viele sind geimpft dagegen. Weil wir seit Jhd. mit dieser KH leben, gab es bei uns Selektionsdruck drauf, dass man die KH einigermaßen gut verknapsen kann. Selbst unsere Kinder haben zumindest im 1. Halbjahr bei sero pos. Mutter maternales IgG im Blut, das siw schützt. Würden Masern auf eine seroneg. Südseepopulation treffen, ginge das höchstwahrscheinlich nicht so gut aus. Wobei auch dort wahrscheinlich dann nicht alle sterben, so lange die Population groß genug ist. Immunsysteme sind ziemlich divers innerhalb von menschl. Populationen. Zu den Pflegekräften in England, Nein, normal sterben nicht Hunderte von Pflegekräften in diesem kurzen Zeitraum. Über die Übersterblichkeit und darum, ob sich derjenige auf der Arbeit oder privat angesteckt hat, wird gestritten, weil es um Entschädigungszahlungen geht. Die Seite, die bezahlen muss (mein letzter Stand) sagt, dass sich in der 1. Welle 188 Fachkräfte während der Arbeit mit Covid infiziert und dran verstorben ist. Die Gegenseite sprach von 650 Fällen. Und die kannst Du in einem kleinen Land wie England nicht so einfach ersetzen. Woher sollen die kommen? Die ganzen kranken Ärzte znd Pflwger hast Du ja noch oben drsuf, das sind die, die eben tatsächlich nie wieder kommen. Der LD dort ist extrem unpopulär, Bojo macht das nur, weil das NHS mit dem Rücken zur Wand steht.
> Nein, besagte Personen in Schweden sind einsam und ohne Hilfe gestorben, die Angehörigen wurden oft weder informiert noch gefragt... "...doch es wird der Verdacht geäußert, dass eine Überbelegung der Intensivstationen quasi vorsorglich verhindert werden sollte." Das war aber in der ersten Corona-Welle. Vielleicht wurde in Schweden übereilt ´triagiert` (werden bei Triage die Angehörigen gefragt? Unwahrscheinlich) als es noch gar nicht erforderlich war. Das begleitete Sterben war in ganz Europa sehr eingeschränkt (auch bei uns konnte Menschen ihre Familienangehörigen nicht mehr sehen, weil weder in Altenheimen noch Krankenhäusern Besuche erlaubt waren) - inzwischen ist das zum Glück wieder anders. Trotzdem finde ich, dass die enorme Zahl Intensivbetten in D (die ausgelastet werden mussten) durchaus auch ihre grauenvolle Seite hatte.
> Die Seite, die bezahlen muss (mein letzter Stand) sagt, dass sich in der 1. Welle 188 Fachkräfte während der Arbeit mit Covid infiziert und dran verstorben ist. Die Gegenseite sprach von 650 Fällen. Grauenvoll. Vielleicht ist ein Aspekt, der berücksichtigt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit einer Heilung des Patienten im Verhältnis zum Risiko für das medizinische Personal.
Ist das jetzt Ironie? Wenn nicht, was schlägst Du vor? Die schwer Erkrankten ohne Hoffnung schieben wir auf die Strasse, damit das Pflegepersonal sich nicht ansteckt?
wenn es sich nicht selbst aus Müllbeuteln Schutzkleidung basteln muss und Mundschutz gestellt bekommt, statt mit einer Taucherbrille zur Arbeit zu gehen. Und wenn man sein Gesundheitssystem nicht überlastet, indem man das Virus sich einfach fröhlich ausbreiten lässt. Völlig ironiefrei, Deutschland ist ein Land, das das nicht so schlecht macht. Das UK ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.
Was mich so ärgert ist, wie die Zahlen zustande kommen. Jeder, der ins Krankenhaus kommt wird getestet. Das ist gut und richtig!! ABER: egal, warum er ins Krankenhaus kommt, er zählt als Corona Patient. Das ist nicht OK, denn es verfälscht die Lage. Ein extrem adipöser Raucher von 59 Jahren mit Herzinfarkt hat diesen wohl eher wegen dem vielen Fressen und Rauchen als wegen dem positiven Test. Und wenn er jetzt auf Intensiv liegt, dann zählt er trotzdem zu den round about 15% belegten Intensivbetten mit Corona-positiven. Genauso ist es mit den Verstorbenen, welche immer als Covid Tote zählen, sofern irgendwann ein Test positiv war. Egal woran sie sterben. Und bei keiner anderen Infektionskrankheit (auch die damals neue Schweinegrippe) wird anhand eines positiven PCR Test die Erkrankung diagnostiziert. Selbst Drosten sagte vor Jahren dass diese Tests sich nicht dazu eignen eine akute Erkrankung festzustellen. Ich bin mir sicher: würde man die Testerei komplett sein lassen, hätten wir ein Bild wie 2017/2018: vielen haben eine Grippe, einige trifft es echt schlimm und wenige sterben daran. Ohne AHA sicher mehr als in einer starken GrippeWelle, weil sich ja keiner Impfen lassen kann oder Grundimmun ist. Aber mit AHA, einem gesetzlichen Ende von übervollen Öffis (die ja immer noch nicht als gefährlich betrachtet werden. Dabei sitze oder stehe ich da durchaus länger und näher bei den gleichen Menschen als im Zoo oder Schwimmbad!!!), einer strikten Zugangsbeschränkung in Supermärkten (auch Dienstags und Donnerstags mit Kinderkleidung im Angebot!!!) und jeglichem Einzelhandel, dem Verbot von Indoor-Großveranstaltungen und Festen jeglicher Art, würden wir das alles gut überstehen... Und das ohne Covid Leugnen zu müssen oder Gates als Weltherrscher darzustellen oder einem TofuGuru hinterherzurennen...
Aber wie viele adipöse Kettenraucher haben zufällig gleichzeitig zum Herzinfarkt Corona? Abgesehen davon, ist das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen bei Corona erhöht - auch bei normalgewichtigen Nichtrauchern... Hier schreiben die Kliniken, dass sich die Zahl der Coronapatienten im KH in den letzten vier Wochen vervierfacht hat.
Ich sehe das genau so, was die nötigen und gesunden Maßnahmen betreffen würde. Nur dass ich AHA das AHA vom Beginn nehmen würde "Abstand Hanghygiene Armbeuge" und mit einem L für Lüften ergänzen würde. Barbara
Aber genau darum geht es ja: "an Corona gestorben" = ohne C würde der Mann noch leben "mit Corona gestorben" = der Mann hatte einen Herzinfarkt, den er auch ohne C gehabt hätte und daran verstorben wäre/hätte versterben können Das kann in vielen Fällen eigentlich nur anhand einer Autopsie festgestellt werden - und die wird idR nicht bei normalen Todesfällen vorgenommen. Es ist also nicht ganz uninteressant, ob nicht - zumindest in den Medien - viele Todesfälle einfach mal so C zugeordnet werden, obwohl man das gar nicht genau sagen kann.
@Cube Bei der Mehrzahl der Toten ist Corona die Todesursache: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-oder-am-coronavirus-gestorben-119707/
Meines Wissens nach wurde das anhand von Autopsien an ca. 2000 Verstorbenen geprüft. Und seit dem einfach hochgerechnet bzw als Beleg dafür genommen, dass auch alle anderen Verstorbenen wohl im gleichen Verhältnis an/mit verstorben sind.
@Cube Was willst du damit sagen? Das ist eine übliche wissenschaftliche Vorgehensweise.
Ist doch völlig unerheblich, warum jemand auf Intensiv liegt oder beatmet werden muss und eigentlich völlig egal, wie er gezählt wird. Das Bett ist BELEGT und steht für andere nicht mehr zur Verfügung.
"Es ist also nicht ganz uninteressant, ob nicht - zumindest in den Medien - viele Todesfälle einfach mal so C zugeordnet werden, obwohl man das gar nicht genau sagen kann." Oder umgekehrt...
Was corona is kannst du dir aus den aktuellen Statistiken errechnen. 40000000 sind infiziert. 1000000 gestorben. Statistisch gesehen jeder 40. Stirbt an dieser erkrankung. Deutschland hat ca. 80 000 000 Bevölkerung. Rein rechnerisch 2 000 000 Tote zu erwarten. Anhand der Daten kannst du vorhersagen wie viele Kinder krank werden, wie viel davon schwer krank oder kritisch krank. Diese Erkrankung verbreitert sich rasant schnell so dass das medizinische System schnell überlastet wird. So schnell dass andere Notfälle kaum versorgt werden koennen. Anhand von Zahlen kannst du errechnen wie viel Ansteckungen du in den nächsten Tagen haben wirst. Nun steht nicht die Frage ob das 2. Lockdown wirtschaftlich zu schaffen ist. Sondern ob die Gesellschaft oder die Wirtschaft 50000 Erkrankungen pro Tag bzw. 50000 Krankmeldungen pro Tag toleriert. Ab 50000 werden massenhafte Krankschreibungen ob schwere oder leichte Symptomatik in jedem Lebensbereich kommen. Wie die krankenversorgung, Kitas und Schulen, Post, Feuerwehr und Einkauf funktionieren. Wird dir keiner vorhersagen. Vielleicht kommt die Impfung. Vielleicht wirds genug genesene in guter Arbeitsform sein. Eins steht es kommen anstrengende Wochen bzw. Monate vor der Impfung.
Die WHO meint die Sterblichkeit wäre bei 0,2. Gehen wir hoch auf 0,5. Selbst wenn jeder Deutsche sich infiziert (was absolut unwahrscheinlich ist) wären es 400.000 Tote, davon 350.000 älter als 80. Wenn alle Deutschen innerhalb eines Jahres erkranken und sterben würde das dramatisch sein. Ansonsten sterben nämlich jedes Jahr auch ganz ohne Covid über eine Millionen Menschen in diesem Land. Nochmal. Corona ist nicht harmlos. Aber die totbringende Seuche, wie du es darstellst ist es einfach nicht. Barbara
Bei der Sterblichkeit gehe ich nicht mit, denn da sind alle ungetesteten Erkrankten nicht dabei. Aber die Sache mit den Krankmeldungen ist hoch relevant.
Und inwiefern hätte es Einfluss auf diese Zahlen, wenn keine Intensivbetten mehr zur Verfügung stehen?
@Barbara Du kannst sie WHO-Werte nicht auf Deutschland beziehen, da wir in einer vergleichsweise alten Gesellschaft leben. Der Anteil Verstorbener beträgt in Deutschland im Durchschnitt seit Pandemiebeginn 1,7%: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Nov_2020/2020-11-07-de.pdf?__blob=publicationFile Momentan natürlich täglich steigend.
Habe ich nicht gemacht. Schau bitte auf die Karte von John Hopkins Institut.. 40 000 000 kranke 1 000 000 Tote, 1: 40 Alle auf gar keine fall
1/40 =2,5 % Die Rechnung stimmt schon. Man muss auch bedenken, da sind alle drin. Länder mit vielen und mit wenigen Intensivbetten.... Aber wird schon stimmen....
Ja. Das ist die Frage. Wie schaff die Gesellschaft so viele Ausfälle in jedem Arbeitsbereich. Wie wird unser Alltag aussehen wenn über 50000 krankmeldungen kommen.
Sind die Patienten wegen Corana beatmet oder hat man bei beatmeten Patienten Corana festgestellt ?
Sind die Patienten wegen Corana beatmet oder hat man bei beatmeten Patienten Corana festgestellt ?
Himbeere, frau kämmerer ist pfui!!! Das wird dir wieder ohne ende zerpflückt....du arme!
Wieso, es stimmt doch, was sie sagt?
Na ja, dass jetzt alle Beatmungspatienten oder wegen mir nur ein großer Teil, sich rein zufällig auch mit Covid angesteckt hat, ist wohl ziemlich abwegig und das hatte auch sicherlich nicht die zitierte Virologin sagen wollen.
Wenn die Patienten nicht wegen Corona beatmet werden, dann haben wir ein noch viel größeres Problem.
Ich Frage mich halt, wenn jemand ohne Corona auf der Intensivstation liegt und/oder beatmet wird und ein Test nach 3 Wochen auf einmal positiv ist, woher hat er es dann.
Sinnerfassendes lesen ist nicht deine Welt, gell.
Die KH füllen sich nicht wegen Corona? Ich bin da bei Petra, wenn sie sich nicht wegen Corona füllen, weswegen dann? Das ist doch nicht normal, auch nicht im Rotz und Schniefmonat November.
Wie erklärt sich denn der Anstieg derjenigen, die beatmet werden müssen?
Woher hast du denn diese Erkenntnis? Fallzahlen? D Ich glaube nicht, dass bereits im Krankenhaus befindliche Patienten regelmäßig auf corona getestet werden, es sei denn, es gab einen Ausbruch und begründeten Verdacht. Dann würde sich ja auch erklären, wo es herkommt. Scheint mir aber insgesamt ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Aber gut, es ist eine Antwort auf meine Ausgsngsfrage und ich wollte das ja eigentlich nicht kommentieren.
Ulrike Kämmerer bei Coronaleugner-Demo: https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/corona-demo-in-schweinfurt-es-ist-zum-religionskrieg-geworden-art-10461010
Zumindest mein Eindruck gestern im Dienst: Die Altenheime versuchen Corona-positive Patienten in KH abzuschieben, und von da aus kommen sie, weil sie oft nur leichte Symptome haben postwendend zurück. Ich will jetzt weder die Altenheime anprangern, noch die Krankenhäuser. Problem: es ist sinnvoll Patienten mit Corona im Altenheim zusammen in der Kohorte zu isolieren. Trotzdem ist es, auch bei Patienten mit nur leichten bis mittelschweren Symptomen, ein wesentlich erhöhter Pflegeaufwand. Die Heime bräuchten also Hilfe, aber die bekommen sie nicht. Und: in einer Schicht 5!!!! Patienten die positiv auf Corona getestet und vom ärztlichen Bereitschaftsdienst in Krankenhaus eingewiesen wurden, obwohl sie noch topfit waren. Ich denke der Arzt hat die Einweisung durch den Türspalt geschoben ohne sich die Patienten anzusehen. Und dann natürlich mit KTW, weil Taxi fahren dürfen sie ja verständlicherweise nicht. NUR: Jemand der aus dem 4. Stock alleine zu Fuß runter geht, braucht kein Krankenhaus! Auch diese Patienten kommen nach der Untersuchung im KH am selben Tag noch wieder nach Hause. Wenn die Krankenhäuser diese Patienten alle aufnehmen, sind sie zu und auch so sind die Notaufnahmen schon oft überlastet mit diesen unnötigen Patienten. LG Inge
Ok, das ist doch auch malein andere Blick auf das aktuelle Krankenhausgeschehen.
Aber die Menschen übertreiben auch gerne in ihren Erzählungen.
Ich glaube an Corona (hört sich echt dumm an das so zu sagen
) und auch das es gefährlich werden kann.
Aber ich denke auch, dass durch Medien viel übertrieben wird. Und auch das Hören-Sagen ist gefährlich.
Wenn ich z.B. Auf der Seite des DIVI gucke, sind es nicht so viele Corona Patienten auf der Intesiv. Wobei das ja auch Ansichtssache ist.
Und auch bei den Neuaufnahmen sind heute erstmals 400 dazugekommen. In den letzten Tagen und Wochen und war die Zahl teilweise auch negativ.
Hier mal die Aktuelle Karte als Foto.
https://www.intensivregister.de/#/index
Das Problem sind (zumindest bisher) nicht die fehlenden Betten, sondern das fehlende Pflegepersonal
Es geht auch um die Gewährleistung der Qualität der Intensivmedizin. Im Frühjahr wurden wir verschont, aber unsere Intensivmediziner hatten Bedenken im Bezug auf die volle Auslastung und waren dankbar, dass es nicht dazu gekommen ist.
Huch, das Foto wurde nicht mit hochgeladen
Sind denn die freien Intensivbetten betreut? Oder stehen dort nur insgesamt alle, auch die die wegen fehlenden Personals nicht belegt werden können?
Eine italienische Corona-Ärztin hat gestern einen Hilferuf abgesetzt: "Hört endlich mit dem Feiern auf und haltet Abstand" Aber die Leugner leugnen weiter :(
Unbestritten ist das normalerweise so nicht Wir haben im Umfeld einige Ärzte egal wer nun erkrankt und warum er erkrankt, es wird eng werden und irgendwann voll - und dann ? Wann haben wir in normalen Zeiten solche überfüllten Zustände gehabt, so viel krankes Personal ? Welche Tests was wie anzeigen ist eigentlich völlig egal, die Folgen die wir aktuell haben, wie bekommt man die in den Griff nicht der positiv getesteten, derer die schwer erkrankt sind oder sind das alles eingebildete kranke die sich wichtigmachen und gherne beatmet auf Intensiv liegen wollen ? dagmar
Die Tests sind überwiegend falsch positiv, die wirklich Infizierten werden nicht krank und im Krankenhaus werden Leute eingesperrt, die mal versehentlich gehustet haben.
Quelle: Ein Coronaleug... äh, ein aufgewachter Aufklärer
hatte ich ganz vergessen
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