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Weitere Idee zum aktuellen Umgang.....

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Zwergenalarm

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Ich setze es jetzt absichtlich in den Titel, weil Alternativvorschläge innerhalb diverser Threads gerne überlesen, oder wenn doch gelesen, dann als dumm weggebügelt werden. Was wäre denn, wenn man in Hochphasen die großen Handelsketten schließt und ausschließlich die kleinen Geschäfte und Boutiquen ums Eck, in die sich in Normalzeiten aufgrund der großen Konkurrenz kaum jemand hineinverirrt, offen lässt. In einem, sagen wir bis 50m2 großen Laden sollte die maximal tolerierbare Anzahl von Kunden unter Einhaltung aller Abstandsregeln und MNS doch sogar händisch überschaubar sein. In Apotheken funktioniert das doch auch.....?


Piranja1984

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Wenn du alle großen schließt dann weichen alle auf die kleinen aus und dann hätte man warteschlangen vor der tür und gedränge innen drin....leider nicht Sinn der Sache. Ich finde es auch schlimm, dass die großen Läden und das Internetgeschäft boomt und die kleinen Läden sich kaum über wasser halten können, gerade wenn nun auch das Weihnachtsgeschäft wegfällt.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

wenn unser kleiner Penny den Kaufland und Realsturm bewältigen wollte, wie würde das gehen sollen, 2 km Menschenschlangen vor dem Laden und drin nach 2 Std alles ausverkauft... Bei Klamottenläden wäre die Alternative für 99% der Leute der Onlinehandel alleine schon aus finanziellen Gründen Wir haben heute trotz Versandkosten ganz viel online bestellt weil mit den Werten hier ich nichtmehr freiwillig in Läden gehen ausser für Lebensmittel dagmar


Felica

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Hier werden aktuell gerade eben die kleinen Läden überrannt. Problem ist, wenn da in den kleinen Laden nur 15 Kunden dürfen, dann bilden sich draußen Schlangen. Vor allen deshalb, weil viele immer noch meinen zu zweit einkaufen fahren zu müssen. Da aber jede Person einen Einkaufswagen nehmen muss, blockiert man damit die für andere. Dazu kommt die Sache mit den Kassen. Wenn es nur 1 oder 2 kassen gibt, bilden sich auch dort wieder schlangen, mitubter wegen des begrenzten Raumangebotes werden dann auch theken blockiert. So kommt es das man sehr lange draußen warten muss, durchaus auch mal 30min und länger. Dazu kommt das das Personal aus dem letzten Loch pfeift weil es die Masse an Kunden gar nicht bewältigen kann. So schnell gibt es auch keinen Ersatz. Das grösste Übel aber, die wenigsten ändern ihr kaufverhalten. Wie gesagt, statt das einer den Einkauf übernimmt, am besten mit einkaufszettel bewaffnet, gehen Paare, am besten noch mit Kindern, zu den Stosszeiten zum gemütlichen Familienshoppen. Da schlendert man dann in Ruhe durch den Laden, die Kinder turnen im Laden rum und draußen bildet sich die immer länger werdende Schlange. Natürlich steht man dann an der Kasse und hat noch dies und das vergessen, gibt noch Bestellungen ab oder fragt weil man was nicht gefunden hat, den Kindern wird noch das essen ausgepackt usw. Abstand dann oft Fehlanzeige. Draußen wie drinnen. Auch Öffnungszeiten sind ein Thema. Den kleine Läden haben selten von 7.00-23.00 Uhr geöffnet. All das in dem letzten Wochen selbst erlebt da mein Stammhändler ein kleinerer Laden ist. Einkaufen bedeutet aktuell vor allen zeit mitbringen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

nicht zu vergessen ,dass dann die riesen supermärkte vom statt unterstützt werden müssen und viiieeeele arbeitnehmer kuzarbeit in anspruch nehmen . degegen sind diekleinen läden eben auch nur kleine fische


Marianna81

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hier in Münster sind es oft genau die kleinen Läden, die überteuertes Zeug verkaufen. Wo soll man dann einkaufen? Dann werden fast alle eben online ausweichen müssen.


Muts

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Nun, bei Apotheken, Metzger, Bäcker kauft niemand lange ein, aber wenn man was zum Anziehen kaufen will und ein paar Teile anprobieren will, werden die Leute, die draußen warten sicher schnell ungeduldig. LG Muts


Leewja

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sollte das gehen? "weil wir kleine Einzelhändler sympathischer finden" ist kein stichhaltiger Grund nach Gesetzeslage. Du hast da eine Art Planwirtschaft vor Augen, die erstmal sinnvoll klingt (wobei natürlich 1000 qm Geschäfte auch mehr Kunden halbwegs sicher reinlassen können, als 100 qm Läden), für die es aber keinerlei Grundlage außer "Bauchgefühl" gäbe. Zumal es Innenstädte gibt, die nur noch aus Filialisten bestehen, sollen die Einwohner von Krefeld oder Duisburg oder Dortmund dann woanders hin fahren, wo es kleine Einzelhändler gibt? Natürlich kann man sagen, dann ist schon was in der Planung schief gelaufen, aber das lässt sich ja nun nicht ändern.


sausewind73

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Antwort auf Beitrag von Leewja

Solange unsere Regierung nicht eingreift und nur noch alleine einkaufen möglich macht wird es nicht besser. Es ist schrecklich zurzeit im Einzelhandel zu Arbeiten. Warum hält sich keiner daran alleine einzukaufen . Es sollen doch unnötige Kontakte gemieden werden .


Felica

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Antwort auf Beitrag von sausewind73

Ich vermute mal, böserweise, Mann zublöde alleine einzukaufen oder Frauchen hat keine Kontovollmacht. Etwas anderes anzunehmen würde ja bedeuten das die Leute es auch nach Monaten nicht verstanden haben. Oder es nicht wollen. Ausrede, habe keinen Führerschein oä kann man kaum gelten lassen. In dem Falle könnte immer noch einer im Auto sitzen und dort warten. Das man zu zweit in ddn Supermarkt muss um dort wegen Tapete oder wanderte zu schauen, das wäre Fälle wo es Sinn macht zu zweit einzukaufen, eher unwahrscheinlich.


mirage

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Antwort auf Beitrag von sausewind73

Mir ist es egal wie groß das Geschäft ist. Ich glaube nur nicht wenn H&M geschlossen wird, dass man dann in einen kleinen Laden (Boutique) zum shoppen geht. Dafür haben einige Menschen, wegen Kurzarbeitergeld und den gestiegenen Nebenkosten wie Strom und Gas, kein oder weniger Geld übrig. Warum sollte ich alleine einkaufen gehen? Mein Mann und ich waren gestern Nachmittag im Outlet shoppen. Heute nach dem Frühstück sind wir zu dritt los um Lebensmittels und Tiernahrung zu kaufen. Ich nehme auch meine Enkelin zum einkaufen mit.


Himbaer

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Antwort auf Beitrag von mirage

Warum sollte man dir das erklären? Wenn du es bis heute nicht verstanden hast, dann willst du es auch nicht verstehen.


sausewind73

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Antwort auf Beitrag von mirage

Dann haben Sie es mit der Kontaktreduzierung nicht verstanden ,oder sind egoistisch


As

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Welche kleinen Läden sollen denn die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherstellen? Bei uns gibt es da gar keine. Oder meinst du Klamotten? Da sind ja alle zu, auch die großen. Leute, die im Moment alle notwendigen Dinge in einem Korb im Kaufladen haben, würden dann mehrere kleine Geschäfte mit Wartezeiten ansteuern, wenn sie nicht gleich auf Onlinekauf umsteigen würden. Mit deiner Idee würde man eventuell Kundenströme umleiten, aber nicht vermeiden. Was soll denn der Effekt deiner Meinung nach sein?


As

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Antwort auf Beitrag von As

Ein Korb im KAUFLAND meinte ich.


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Neben all den anderen beschriebenen Komplikationen geht das wahrscheinlich auch nicht, weil damit gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen würde. Warum sollte ein Geschäft mit 50 m2 (was sehr klein ist, das passt ja in unser Wohnzimmer rein) offen bleiben dürfen, eines mit 150 m2 aber nicht? Warum soll H&M mit 1500 m2 zumachen müssen, aber Tchibo mit seinen kleinen Läden nicht? Sind beides Handelsketten und verkaufen - auch - Kleidung. Dann müsste man auch Amazon verbieten, denn die sind groß und würden am meisten profitieren. Allerdings haben die keinen Publikumsverkehr, auf welcher Grundlage also sollten die schließen, wenn z. B. VW weiter Autos bauen darf. Das Problem bei all diesen wohlmeinenden Vorschlägen ist, dass sich immer jemand ungerecht behandelt fühlt und dagegen klagen wird. Silvia


cube

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

das System nun mal so und so ist und sich das jetzt nicht ändern lässt? Ganz generell (ohne jetzt speziell den Vorschlag kleine Läden vs. große Ketten zu meinen) - das ist doch genau das Problem: können wir nicht, weil das nun mal so ist. Das bedeutet doch aber Stillstand. Da könnte ich auch sagen, wir können an Corona nichts ändern, weil unser System das offenbar nicht hergibt. In dem Fall wird aber alles mögliche, was eigentlich bisher nicht möglich war, trotzdem gemacht. Schulen schließen zB. Ausgangsperren. Dafür werden dann auch Gesetze geändert oder irgendwelche Zusatzartikel geschrieben. Was ich meine: das Argument " das können wir jetzt aber nicht ändern" kann nicht sein. Genau daran scheitert es doch gerade zB in den Schulen - das geht nicht. Warum? Dafür reicht unser System nicht/gibt das System nicht her. Dann muss man es eben ändern. Flexibel sein. Neue Dinge ausprobieren. Sonst würden wir ja heute noch in den Höhlen sitzen, wenn schon immer so gedacht worden wäre.


As

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Antwort auf Beitrag von cube

Selbst wenn wir im konkreten Fall diese marktwirtschaftlichen Grundsätze außer Acht lassen / ändern würden - was sollte das denn in Bezug auf die Infektionswege und -Zahlen denn bringen? Das interessiert mich.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

In kleinen Läden sind aber die Aerosole vermutlich konzentrierter. In sehr großen Läden mit hohen Decken und sehr viel Fläche werden sie schnell "verdünnt", so hat das gestern ein Virologe im Fernsehen zumindest erklärt. Er meinte, dass die Gefahr auch gar nicht die Läden selbst sind, sondern das Drumherum. Man will die Bewegungen der Leute stark einschränken. Zum Shoppen muss man erstmal in die Stadt kommen, viele mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann stelle ich mich vielleicht auch mal an den Glühweinstand oder sonstiges. Die Menschen sollen halt zu Hause bleiben. Nur die kleinen Läden offen zu halten, finde ich Quatsch. Liebe Grüße, Gold-Locke


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Ich gehe gern in kleine Läden einkaufen. Fisch, Schlachter, Obst, Gewürze. Und such gern auf den Wochenmarkt, wenn ich Zeit habe. Wäre schade, wenn die zumachen müssten. LG


KKM

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Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Wenn ich bei uns, recht ländlich, einkaufen gehe, trage ich Maske. Aber: ich treffe vor den Geschäften, in den Geschäften und ggf. auf dem Weg in die Stadt Bekannte. Bleibe stehen, quatsche. Und manche beschließen evtl. spontan, dass man noch gemeinsam zu Hause einen Kaffee trinken könnte, weil man sich lange nicht gesehen hat..... Und nach meiner Auffassung stecken sich dann die Leute an....


As

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Bei uns haben auch die kleinen Lebensmittelgeschäfte noch auf. Ich habe auch nicht gehört, dass die schließen???