bettina_7
Hallo zusammen, Jetzt muss ich meinem Ärger mal Luft machen. Sollte ich es falsch verstanden haben, darf man mich gerne eines Besseren belehren. Ab nächste Woche startet ja bekanntlich an den Grundschulen in BW der Wechselunterricht. Schon diese Lösung finde ich nicht glücklich. Mein Kind hat also an 2 1/2 Tagen Unterricht. Der Gemeindetag hat beschlossen, dass an diesen Tagen auch nach dem Unterricht eine Betreuung stattfindet. So, an den Tagen ohne Präsenzunterricht, hat man jedoch keinen Anspruch auf Betreuung. Wiedermal typisch. Großartig Schulöffnungen anbieten, damit sich die Politik sonnen kann. Hintenrum dann wieder Steine in den Weg legen. Dann sollen sie die Schulen doch gleich ganz zu lassen. In unserem Fall bedeutet es für uns zu entscheiden, ob wir unseren Kindern wenigstens wieder ein Stück Normalität bieten, was sie dringend brauchen. Oder ob wir sie zu Hause lassen, damit die Großeltern auch weiterhin gefahrlos die Betreuung übernehmen können. Ich bin gerade wirklich verärgert, verzweifelt..... Bettina
in Bayern läuft der Unterricht auch wechselweise, Gruppe A am Montag Mittwoch und Freitag, Gruppe b dienstags und donnerstags, in der Folge Woche dann umgekehrt. allerdings wurde auch schon bekannt gegeben, dass an den Tagen, an denen Unterricht stattfindet, der Unterricht nicht nach stundenplan stattfindet sondern meist gegen 11 Uhr oder 11 Uhr 20 enden wird. Danach ist nämlich noch die notbetreuung zu stemmen, ebenfalls von den vorhandenen Lehrkräften, und die haben sonst zu viele Stunden auf ihrem stundenkonto. Kind zu Hause lassen wäre zwar eine Option, allerdings finde ich es wichtig, dass sie mal wieder in so etwas wie einen normalen schulbetrieb kommt und ihre Freunde sieht und eine richtige Lehrerin vor sich stehen hat, und nicht nur die Mama, die man dann anmeckern kann, wenn man mal schlechte Laune hat. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sie dann wieder in Quarantäne muss, weil die ersten Fälle im schulumfeld aufschlagen. Ich gebe dem ganzen Spiel gute zwei bis drei Wochen. Dann sind die Zeilen wieder explodiert. Meine zwei Söhne (realschule und Gymnasium) bleiben ohnehin weiterhin erstmal im Distanz Unterricht und das finde ich auch wirklich die bessere Variante. für Berufstätige ist die jetzt hoch gepriesene schulöffnung jedoch wirklich ein absoluter hohn. Zwei meiner Freundinnen sind am extrem abkotzen, weil es ihnen genau nichts bringt, im Gegenteil, sogar mehr Aufwand als jetzt.
Ihr habt schon einen Plan? Bei uns (auch Bayern) kam gerade eine E-Mail von der Schule, dass man noch die versprochenen genaueren Vorgaben des Kultusministeriums abwarten müsse, bevor man den Familien Details mitteilen können, wie z.B. ob tage- oder wochenweiser Unterricht ist.
Ich habe tatsächlich nach meinem Posting hier kurz bei der Schulleiterin angerufen (die Grundschule ist quasi in Sichtweite von hier, ich habe das Auto der Rektorin auf dem Parkplatz gesehen) und sie gefragt, ob sie schon weiß, mit welcher Art Masken die Kinder kommen dürfen (stoffmasken oder op Masken für Kinder). Sie sagte mir dann, dass das was die Lehrerin uns bereits gesagt hatte (Wechsel Unterricht, wie oben beschrieben) korrekt sei. Sie aber noch nichts genaueres zu der genaue Uhrzeit sagen könnte, da die Kinder am Morgen gestaffelt kommen müssen, und das sind sie derzeit noch dabei einen Plan auszuarbeiten. Morgen gibt es wohl anscheinend vom kultusministerium irgendeine Richtlinie, die warten sie noch ab, bevor sie die Eltern dann abschließend informieren wollen. Thema Masken: sie wusste tatsächlich keine Antwort darauf. Ich habe jetzt vorsichtshalber mal Kinder Einmalmasken besorgt.
Danke! OP-Masken habe ich inzwischen auch besorgt. Allerdings haben Herr Söder und Herr Piazolo bei der letzten Pressekonferenz vollmundig verkündet, sie hätten 4 Millionen Masken besorgt, die jetzt zu den Schulen gebracht und dort verteilt würden. Oder waren die Masken nur für die Lehrer gedacht? Da meine Tochter geruchsmäßig äußerst sensibel ist (und ich nicht weiß, wie hygienisch die Verteilung läuft) habe ich jetzt vorsorglich mal 100 Stück besorgt.
Da muss ich aber jetzt mal einwerfen, dass es bei der Schulöffnung, egal wie sie organisiert wird, nicht darum geht, dass Eltern es dann möglichst bequem haben, sondern dass den Kindern das ( hier stets laut geforderte) soziale Miteinander in einer richtigen Schule mit echtem Lehrer zu ermöglichen. Es geht ja wohl nicht ums Betreuungsproblem??? Eltern sollen, wo auch immer möglich, weiterhin oder erst recht ins Homeoffice, um die Kontakte, die Kinder nun zwangsläufig haben, anderswo zu minimieren. Ich verstehe nicht, wie das bei betroffenen Grundschulkindern im Normalfall ( ohne C.) funktioniert hat. Da mussten sie doch auch irgendwie in hier Schule und wieder heim kommen? Oder geht es um die fehlende Notbetreuung an den schulfreien Tagen? Dann wäre es doch zumindest eine Erleichterung, dass es jetzt nur 2 oder 3 sind, die abgedeckt werden müssen. Hmmm, wenn uns die Schulöffnung im Sinne der Bildung unserer Kinder so wichtig ist, muss man vermutlich da was organisiert kriegen.
Ich hatte ja geschrieben, dass bei uns meine Eltern die Betreuung übernommen haben. Darum waren haben wir seit den Ferien unsere Kontakte nochmal sehr eingeschränkt. Inzwischen merke ich, wie sehr die Schule den Kindern fehlt. Und wenn sie jetzt zur Schule gehen, fällt die Option Großeltern dann weg. Bei 2 präsenzpflichtigen Jobs lässt es sich leider nicht anders regeln. Bisher waren unsere Kinder nach der Schule dann noch in der Betreuung. Es geht mir nicht darum, dass ich es bequem habe. Ich geht mir darum meinen Kindern ein bisschen Normalität bieten zu können.
Das weiß ich jetzt auch nicht genau, für die Lehrer besteht auf jeden Fall ffp2 Pflicht. meine Tochter mag die einmal Masken eigentlich gar nicht, sie liebt ihre stoffmasken und hat auch wirklich sehr viele davon. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, dachte ich mir: es kann nicht schaden, sich schon mal zu haben. In der Apotheke habe ich einen Schwung geholt, und jetzt noch bei Amazon einige bunte bestellt (die kommen allerdings erst Anfang März) PS mittlerweile hatte ich jetzt auch von der realschule eine Mitteilung bekommen (betrifft allerdings nur die zehntklässler, die auch am Montag starten) da ist anscheinend aus irgendeinem Grund schon mehr bekannt zum genauen wie und wo und wann.
Unser Kind hat normalerweise Randstundenbetreuung, diese entfällt aber. OGS findet zwar statt, da das aber eine andere Betreuungsform ist, darf Kind da nicht rein. In unserem Falle nicht so tragisch, wir haben eine Lösung. Aber andere sind da wirklich angeschmiert. Ist halt ein Unterschied ob Kind schon um 12.00 daheim ist statt wie sonst mit Randstunde erst gegen 13.30.
Das glaube ich dir, dass das Mist ist. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass ausgerechnet an den Schulen alles so weiter läuft wie bisher ( vor C.), nur halt in geteilten Klassen, sprich doppelt so vielen Klassen, mit der gleichen Anzahl an Personal. Wie soll das gehen? Wir haben leider eine Pandemie, da ist nix normal. Es ist wirklich nahezu unmöglich, es so zu regeln, dass es für alle passt. Einer freut sich über Schulöffnung generell, einer findet es verfrüht der nächste völlig unmöglich, jener möchte lieber drei Tage l Unterricht und zwei gar nicht, der nächste möchte Wochenwechsel, dann Schichtsystem mit einer Gruppe Vormittags, einer nachmittags, einer kann die Kinder früh nicht bringen, der nächste um 11 nicht holen, der nächste Montag leider gar nicht... Alles sicher im Einzelfall berechtigte Einwände. Aber wie soll man das unter einen Hut bringen? Schon hier im Forum hat jeder eine andere Meinung.
Bei uns ist es anders geregelt. Die otgs hat alle Tage offen und wenn man die nutzen will, für 5 Tage die Woche. Also auch an tagen, an denen keine Schule ist. D.h. vormittags keine Schule, ab 13 Uhr Betreuung. Es werden aber keine Hausaufgaben dann dort erledigt. Ist genauso ein Schwachsinn.
Ich würde schauen ob die Kinder mit der Beschulung zuhause gut zurecht kommen und ihr müsst abwägen, wie stark ihr auf die Betreuung durch die Großeltern angewiesen seid. Und das Versprechen wurde erfüllt-die Schulen haben auf. Der Rest ist Regierenden wurscht.
Hier in NRW ist es etwas anders, wie oft Unterricht stattfindet, wissen wir noch nicht, die Klasse wird wahrscheinlich halbiert. In der restlichen Zeit gibt es weiter Notbetreuung, falls nötig bzw für die OGS Kinder wieder zu normalen Zeiten. Wie das organisiert werden soll???? Schließlich sollen die Gruppen getrennt sein, es gibt aber nicht doppelt Räume oder Lehrer. Für uns heißt es dann, an den Tagen ohne Präsenz werden wieder zu Hause Zettel bearbeitet, keine Zoomkonferenzen, kein Kontakt.
Es ist einfach bitter wenn man sieht, wie die Kinder unter der Situation leiden. Man kann nicht helfen und ist einfach ausgeliefert. Ich befürworte wirklich viele der Maßnahmen die getroffen wurden. Aber was die Schulen und Kitas angeht, bin ich wirklich enttäuscht
wie mundgerecht httest du es denn gern? leider kann man nicht jeden erreichen und damit glücklich machen ,daher muss man eben das beste draus machen , auch wenn es einen anstinkt. würden jetzt alles klassen getrennten dauerunterricht bekommen , bräuchte man ja auch doppelt soviel personal, demnach nicht machbar. haben die großeltern dann angst bei weiterer betreuung oder nur du stellvertretend?
Das Problem ist einfach, dass Kinder und Bildung keine Lobby haben. Bildung kostet ja leider. Hier rächt sich eben, auch wie im Gesundheitssystem, dass die letzten Jahre alles kaputt gespart wurde.
Vollkommen richtig, nur nuetzt uns das nicht sonderlich im Augenblick
Ich kann Dir nicht sagen, ob Duo as nun falsch verstanden hast, da ich aus Berlin komme. Andere Regelungen. Aber ich kann Deinen Ärger gut verstehen. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Bei uns startet der Wechselunterricht ab Montag auch, allerdings nur für die Grundschule und da auch nur für Klasse 1-3, meiner ist Klasse 4 und für uns ändert sich nicht viel. Noch nicht. Wir konnten immerhin zusammen mit der Schulleitung weiter oben einen Wechselunterricht durchsetzen, der tageweise wechselt. Vorgesehen war eigentlich eine Gruppe vormittags, eine nachmittags. Bei uns wird in dieser Zeit auch keine Notbetreuung angeboten, wohl aber der normale Hortbetrieb. Problem bei uns ist, dass man die Kinder ja in Hortgruppen entsprechend der Klassengruppen einteilen muß. Das kann nicht jeder Hort leisten. Viel Kraft. Wir können sie gebrauchen. Und die Kids erst recht.
Kann deinen Frust verstehen. Mir geht es auch immer so, mit dem hin und her an Gefühlen , was die Schule betrifft . Vorallem, wenn man dann liest, lass sie halt Zuhause , wenn es ( dir)nicht passt , als ob es immer so einfach wäre.
Was sagen denn die Großeltern dazu? Sind die da auch so ängstlich? Könnte man die Betreuung vielleicht mit rausgeben und Abstand machen? Sind ja keine Kleinkinder mehr. Um wieviel Stunden geht es denn an den freien Tagen, kannst du da kürzer arbeiten? Ich würde auch mal andere Eltern fragen, ob sie das gleiche Problem haben, vielleicht kann man die Betreuung auch anders organisieren. Hier ist auch 2x in der Woche ein Klassenkamerad mit da, wo die Eltern arbeiten.
Aus gesundheitlichen Gründen geht eben nur die eine oder die andere Variante. Mein Vater hatte Lungenkrebs, dementsprechend einen Teil der Lunge verloren und er leidet an COPD. Als eine Ansteckung wäre denkbar ungünstig. Aber ist jetzt auch egal. Mir würde jetzt n8ch viel einfallen, was mich an der momentanen Schulsituation aufregt. Ändert aber leider nichts dran. Aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. Wie sehr das Ganze all unseren Kindern schadet, wird sich in Zukunft ( nicht nur in der Näheren) zeigen.
Ich glaube wir Erwachse haben die größeren Schäden , wenn das alles vorbei ist.
Mein Teenie weiß schon jetzt nicht mal mehr, was er vorige Woche um diese Zeit gemacht hat. Und der Kleine hat heute nach dem 2. Tag Schule gestöhnt, dass er lieber ausschlafen will. ![]()
Das kann ich gut verstehen. Da stimme ich Dir auch absolut zu. Abstand und Maske / gerne Lüftungsanlage usw. macht alles Sinn. Aber die Kinder dann nur an ein paar Tagen für ein paar Stunden reinzuholen, bzw nicht viel mehr mit gutem Konzept anzubieten, ist absolut daneben. Die ganze Zeit versuche ich schon, unsere GS davon zu überzeugen, dass man in der Zeit, wo kein Unterricht stattfindet (dass man Lehrer nicht halbieren kann ist klar) die Kinder in anderen Räumlichkeiten gebauso mit den AHAL -Regeln betreut. Dafür muss es doch Personal geben! Studenten, Hausfrauen, GemeindemitarbeiterInnen. usw klar, mit Führungszeugnis usw. Platz hätten wir hier in Massen direkt in und neben der Schule. Aber nö, ist von oben her nicht im Konzept, also... geht man den einfachen Weg. Dass man den Unterricht sogar mit ein paar Tablets ins Gemeindezentrum/Aula/Gaststätte/Hotel... streamen könnte, wo der 2. Teil der Klasse sitzt usw. Undenkbar. Sehr ärgerlich. Für uns nicht, mir ist das ganz egal, unserer Tochter auch. Sie wird jetzt dann jede zweite Woche für je zwei Stunden oder zwei Tage in die Schule gehn. Das hat dann eher Ausflugcharakter für sie. Wir sind da... sie kann auch daheim bleiben. Sozialkontakte hat sie. Ggf kann auch eine Schulfreundin mit hierher. Aber wenn ich seh, wie andere in ähnlichen Fällen wie bei Euch hier Handstand machen müssen... da müsste wirklich mehr gemacht werden, zumindest eben bei den Kleineren bis 12 Jahren. Gibt es für die Randzeiten wenigstens eine organisierte Notbetreuung?
Gäbe es dafür bei euch Räumlichkeiten, also pro Klassenzimmer ein Ausweichzimmer, wo die Klasse hinkann, die gerade keinen Unterricht hat? Bei uns wäre das wohl der absolut limitierende Faktor.
"Dafür muss es doch Personal geben! Studenten, Hausfrauen, GemeindemitarbeiterInnen. usw klar, mit Führungszeugnis usw. Platz hätten wir hier in Massen direkt in und neben der Schule." Es ist nicht erlaubt, Studenten, Hausfrauen usw. die Aufsichtspflicht zu übertragen. Diese haben nicht einmal die "Alltagshelfer" die in Kitas und OGS in NRW jetzt eingesetzt werden.
Ja, wir haben inzwischen eine recht kleine GS, die aber auf mehr Klassen (-zimmer) ausgerichtet ist. Plus Aula, Werkraum, direkt nebenan noch Hallen mit extra Zimmer für Vereine, daneben noch Vereinsheime, Gemeindehaus.... unweit auch sehr großzügige Gaststätten. Ist ja alles wie ausgestorben gerade. Platz ist mehr als genug da.
Ich weiss schon, dass es dafür Voraussetzungen gibt, ein Führungszeugnis usw. Im Kindergarten hatte ich vor C zeitweise die Betreuung (spezielle Projekte wöchentlich) übernommen, auch an der GS gab es schon vor C Mütter, die die Randbetreuungen unterstützt hatten. Es geht also... wenn man will. Im Moment wird nicht mal die FSJlerin eingesetzt für die Notbetreuung, weil sie "nicht unterrichten" darf. Sagt ja keiner, dass die Helfer unterrichten sollen....
Es ist so, dass ein "Helfer" zu keinem Zeitpunkt alleine die Aufsichtspflicht hat. Auch nicht eingearbeitete "Alltagshelfer" (selbstverständlich mit Führungszeugnis). Von daher ist der Einsatz in der Notgruppe nicht lohnenswert. Wenn unter der Aufsicht der FSJlerin etwas passiert, sind die Verantwortlichen dran.
Tja, haben doch so viele geschrien man solle die Schulen wieder öffnen weil die Kinder daheim so leiden. Dabei war abzusehen das genau dieser Mist herauskommt. Selbst schuld sage ich da. Mir wäre es deutlich lieber es wäre beim HS geblieben statt den Mist jetzt wieder. war deutlich einfacher und entspannter. Danke da an die ewig gleichen Nörgler.
entzerrt die Klassenstärke für Kinder die hin gehen. ![]()
Ist nur leider nicht überall erlaubt.
Blöd das man keine Wahlmöglichkeit hat. Also spar dir diesen Vorschlag. Eigentlich solltest du das als angebliche Fachfrau wissen.
Ach lass doch den Vorschlag mal stecken. Es ist nicht überall erlaubt und dort wo es erlaubt ist, bekommen die Kinder zuhause dann keinen Online-Unterricht mehr, vielleicht nicht mal mehr alle Arbeitsblätter und sind die Gelackmeierten.
Hier ging es aber gar nicht um Klassenstärken, sondern um organisatorische Rahmenbedingungen. Schlaf weiter.
...
ihr hochwertiges Unterricht daheim. Wo ist dein Problem dabei? Die, die daheimbleibenden, sind doch die Gewinner.
Sagt die richtige. Immer wenn man hier reinschaut kommt von dir nichts anderes.
anscheinend denke ich im Gegensatz zu Dir nicht nur an mich und meine Kids...
"anscheinend denke ich im Gegensatz zu Dir ".....hätte schon gereicht. ![]()
stimmt! ![]()
Und in der (Not)betreuung tragen die Kinder keine Masken. Und es befinden sich Kinder aus mehreren Klassen in einem Raum. (Am Rosenmontag noch mal neu gemischt). Und sie treffen auf Geschwisterkinder und auf dem Hin- und Her-Weg auf andere Kinder. Natürlich auch wieder ohne Masken. Es wird bald wieder zu Schließungen kommen. Das ist jetzt schon klar. Hier waren schon vor Wochen ca. 30 Schulen von Corona betroffen und diverse Jahrgänge in Quarantäne. Das einzige was erfreulich ist, ist die aktuell hier niedrige Zahl an Infizierten im Kreisgebiet.. Sonst wäre das ganze Kuddelmuddel nicht auszuhalten.
Vielleicht mal nicht nur an die Kinder, sondern auch an das Personal denken. Ich bin bis zur 12 SSW in der Schule rumgerannt, hatte eine FFP2 auf um mich irgendwie zu schützen. Die Treppe hoch war für mich mit der Maske eine Qual, Puls 144. Die Kinder hielten keinen Abstand egal wie sehr ich mich bemühte. Letztlich fror ich unfassbar stark, weil ständig die Fenster aufgerissen werden mussten. Die tägliche Angst und der Stress, den die Eltern gemacht haben kamen dazu. Letztlich bekam ich Blutungen und fiel gänzlich mit drohendem Abort aus. Meine Kolleginnen und Kollegen hatten Angst, mehrfach wurde geweint, weil Kolleginnen erkrankten und die Älteren bei uns Angst hatten sich angesteckt zu haben. Kinder kamen wieder in die Schule, ohne ein Go vom Gesundheitsamt zu haben. Mir wurde nebenbei am 13. Tag nach Kontakt gesagt, dass ich 90 Minuten neben einer positiv getesteten Person gesessen habe, ich war in der 8 SSW! Auch danach wurde ich nicht in Quarantäne geschickt. In Klassen mit positiven Fällen, wurden nur die Sitznachbarn nach Hause geschickt. Der Rest musste weiter beschult werden, auch die gemischten Kurse. Ich verstehe die Eltern, dass sie ihre Kinder wieder in die Schule schicken möchten, aber bitte denkt auch mal an das Personal und beschwert euch nicht über die Maßnahmen, die zumindest etwas Schutz bieten sollen.
...
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Wer ich? Bleibe ich auch, wegen der Schwangerschaft. Der Kommentar war aber echt überflüssig. Habe extra vor der 12 SSW nichts gesagt, weil ich schon eine Fehlgeburt hatte. Das war für mich auch keine Option. Andere können das aber nicht und es kotzt mich einfach an, dass keiner auch mal Kompromisse ertragen kann und ständig nur gemeckert wird. Vielleicht mal zu schätzen wissen, dass es Leute gibt, die auf eure Kinder aufpassen, trotz dieser Infektionszahlen. Ich verstehe echt auch die Eltern und habe wirklich Mitgefühl, aber ein bisschen an andere denken kann man ja wohl verlangen. Ein Danke statt Gemecker würde es schon tun.
Schämen Sie sich.
Pandemie schwanger zu sein. Und jetzt müssen alle Eltern ihre Kinder selbst betreuen wegen was? Weil du schwanger bist? Kündige halt.
Sie sind absolut unter meinem Niveau und da Sie nicht mal verstehen, was ich mit meinem Beitrag sagen wollte, macht es auch keinen Sinn weiter mit Ihnen zu sprechen. Tschüss.
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Abschaum
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Da du bisher nur dumm angegangen wurdest von meiner Seite aus noch ein absoluter Zuspruch. Das wird doch in der Diskussion "Kinder sind nicht die Treiber" immer wieder vergessen. Erzieher und Lehrkräfte haben kein kindliches Immunsystem und müssen genauso geschützt werden. Deswegen von meiner Seite aus immer der Hang dazu, so viel wie möglich mit Hygienemaßnahmen arbeiten. Wo Homeschooling /Abstinenz vom Kindergarten/Hort keinen Sinn macht bzw die Kinder ihre Peergroup auch mal wieder brauchen, trotzdem an die AHAL denken. Mehr Platz, mehr (junge aber auch geschützte) Betreuungspersonen. Lehrer und Erzieher sind kein "Kanonenfutter". Bei uns wurde eine Lehrkraft Ü50 angesteckt und hatte wochenlang zu kämpfen. Weiss gar nicht, ob sie inzwischen ganz symptomfrei ist. Natürlich gab es auch die 30 jährige Lehrerin, die nur eine Woche starkes Kopfweh und etwas Husten hatte und eine mit Ü60, die nur durch Zufall merkte, dass sie hohe AK-Titer hat, sie konnte sich an gar keinen Infekt mehr erinnern. Kinder hatten es auch schon einige (vermutlich viel mehr als gedacht).
Ja, ich versteh dich, man sollte keine Angst haben müssen in der Arbeit. Und wir Mütter möchten unsere Kinder doch nur beschützen, auch wenn sie noch so klein sind. Es tut uns sicher allen gut, auch andere Seiten zu sehen. Es ist nicht leicht, weil man mittlerweile schon dünnhäutig geworden ist, aber es ist wichtig.
Also, wenn ich die Schreiben unserer Schule (auch Ba-Wü) nicht komplett missverstehe, dann findet bei uns ganz normal die Notbetreuung statt ![]()
Da würde ich nachhaken. Denn so wie es bei Euch geplant zu sein scheint, wäre es ja wirklich suboptimal. Ich persönlich (auch wenn ich zugegebenermaßen leicht reden habe, da bei uns ja die ganze Zeit Notbetreuung stattfindet ...) finde es trotzdem gut, dass die Kinder zumindest zeitweise wieder in der Schule sind, auch wenn es natürlich so von Normalität weit entfernt ist. Zum einen halte ich es für wichtig, dass wieder wenigstens ansatzweise so etwas wie "Schul-Atmosphäre" aufkommt mit Regeln, Stillsitzen. sich Melden etc.. Und zum anderen ist es für viele Kinder sicher besser, wenn sie den Stoff vom Lehrer (m/w/d) vermittelt bekommen.
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