Elternforum Coronavirus

Wechselunterricht mit Sinn und Verstand

Wechselunterricht mit Sinn und Verstand

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Das klingt doch jetzt gar nicht schlecht, was auf den Weg gebracht werden soll: "Nach einem Beschluss vom Freitag sollen in Hotspot-Gebieten mit sehr vielen Infektionen besonders betroffene Schulen ab der 11. Klasse auf einen "rollierenden Präsenzunterricht" in verkleinerten Lerngruppen umstellen können, also einen Wechsel von Lernen in der Schule und zu Hause. In einem zweiten Schritt ist das auch für untere Klassenstufen weiterführender Schulen vorgesehen. Die Abschlussklassen sollen in jedem Fall in der Schule bleiben. Die Unionsländer wollen etwas Ähnliches: In Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 soll es ab der 7. Klasse Wechselunterricht geben." und (generell, nicht nur Schulen): "...Nach dem Willen der Unionsländer sollen laut "Bild" Länder und Landkreise mit weniger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen die Möglichkeit bekommen, die Corona-Maßnahmen auszusetzen ("Opt-Out-Regelung")." Wegen mir könnten sie es den Schulen noch freistellen, schon ab Inzidenz 100 auf Wechselunterricht (ab Klasse 7 oder 8) umzustellen, wenn es technisch kein Problem ist und die Kinder von Zuhause aus zugeschaltet werden können. Die, die ohne große Probleme 50% zuhause bleiben können, sollen das tun. Und nicht erreichbare Kinder bzw Jugendliche dürfen/müssen eben zu 100% vor Ort teilnehmen. Gefällt mir, dieser Weg der jetzt beschritten werden soll. Hoffentlich kommt diese Ein-Haushalts-Regelung nicht mehr aus der Versenkung. https://www.n-tv.de/politik/Vieles-deutet-auf-laengeren-Teil-Lockdown-hin-article22184943.html


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Am sinnvollsten wäre der Wechselunterricht zur Eindämmung der Pandemie aus meiner Sicht ab einer Inzidenz von 50, wie auch das RKI vorschlägt, da die Gesundheitsämter bei > 50 nicht mehr in der Lage sind, die Kontaktnachverfolgung aufrechtzuerhalten. Und wenn man die Zahlen nicht konstant halten will, wie es im Moment geschieht, sondern tatsächlich eindämmen und reduzieren möchte, so sollten mindestens die Empfehlungen des RKI umgesetzt werden. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile


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Und auch Grundschulen sind betroffen. An dieser Schule wurde die Hälfte der getesteten Personen positiv getestet: https://www.news4teachers.de/2020/11/groesster-ausbruch-an-einer-grundschule-haelfte-der-schueler-und-lehrer-infiziert/


hgmeier

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>>Und auch Grundschulen sind betroffen.< < Und gerade die sind im Wechselmodell ein Problem.


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Das stimmt wohl. Aber trotzdem muss meiner Meinung nach auch hier dringend etwas passieren. Kinder erkranken zwar oft symptomlos, aber über Spätschäden weiß man noch nichts. Und Zusammenhänge zwischen Virus und Spätschäden erfährt man oft erst sehr viel später: HIV- AIDS, EBV-CLL, Lymphome, CFS, HOV- Zervixkarzinom, Masern-SPSS, Mumps-Orchitis, Infertilität, HHV8-Sarkom, VZV-Zoster, Keratitis, Neuralgie, Polio- Postpoliosyndrom, CMV-Reakt. nach Tx, Metastasen, HTLV-T-Zell-Leukämie, HCV HVV - Leberkarzinom... Von daher finde ich es lohnenswert, die Kinder in den nächsten Monaten so gut wie möglich zu schützen. Impfungen, Schnelltests usw. versprechen im nächsten Jahr eine Verbesserung der Lage. Das kritische sind die kommenden Wintermonate, und ich fände es wünschenswert, diese so sicher wie möglich zu überstehen, auch wenn das für den Einzelnen natürlich ein paar Unannehmlichkeiten mit sich bringt. Aber ich denke, dass es sich lohnt.


hgmeier

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>>Aber trotzdem muss meiner Meinung nach auch hier dringend etwas passieren.< < Ich kann dir da grundsätzlich nicht widersprechen. Dummerweise lassen sich die meisten epidemiologisch sinnvollen Ideen kaum umsetzen. Nehmen wir den Wechselunterricht: Wir haben rund 2,8 Mio Schüler an Grundschulen. Wenn nur bei 40% der Schüler ein Betreuungsproblem auftreten könnte, beträfe das ca. 560.000 Arbeitnehmer direkt und eine unzählige Anzahl indirekt. Also bliebe nur Betreuung durch den Bereich Schule. Würde man es direkt in den Schulgebäuden machen, wäre in Folge die Verringerung der Schülerdichte durch die Teilung nicht mehr bei 50% sondern allenfalls bei 30%, was die Maßnahme ja wieder aufweichen würde. Selbst wenn man dies in Kauf nehmen würde, würde die notwendige eine Verdopplung der Raum und der Personalanzahl diese wider verhindern. Auch die mobile IT-Ausstattung und Anbindung für diesen Personenkreis müsste sichergestellt sein.


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Wenn bei 40% ein Betreuungsproblem auftritt, wie du schreibst, heißt das, dass bei 60% kein Betreuungsproblem auftritt. Und wenn 60% weniger Schüler in den Schulen wären, würde das die Situation deutlich entschärfen.


dann

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Was dann ja aber (wenn man bei den Zahlen bleiben möchte, zumindest hier wären es deutlich mehr mit Betreuungsproblem) trotzdem bedeuten würde, dass die 40% immer da wären und die 60% nie. Also kein Wechselmodell , sondern ein entweder oder.


hgmeier

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Ich weiß jetzt nicht was du da rechnest... Wenn ich möchte, dass die Schüler mindestnes die Hälfte des möglichen Präsenzunterrichtes wahrnehmen und ich alle, die ein Betreuungsproblem haben zu 100% gehen lasse, dann habe ich eine Anwesenheitsquote von 70%. Im Durchschnitt! Je nach sozialem Umfeld der Schule düfte die Realität durchaus um eine zweistellige Prozentpunktezahl um dem Mittelwert liegen. Und selbst bei Betrachtung innerhalb der Schule rechne ich mit einem tageweise Schwanken von um die 10 Prozentpunkten. Und im Anschluss werden einige klagen, dass man sie nicht im gleichen Unfang geschützt hat, wie andere. Andere werden klagen, weil sie nicht entsprechend gefördert wurden. Und jetzt kommt das Tolle: Beide Gruppen werden recht bekommen.


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Antwort auf Beitrag von dann

Ja genau. Für diese 60% müssen dann Möglichkeiten gefunden werden, wie z.B. dass sie dem Unterricht „zugeschaltet“ werden, was zum Beispiel über ein einfaches I-Pad in der Schule per Videokonferenz möglich ist (Hybridunterricht), Distanzunterricht usw. Es gibt viele Möglichkeiten und da traue ich den Schulen und Lehrern zu, dass sie das Optimum für ihre jeweilige Situation finden. Ich denke, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und es wäre ja nicht für ewig. Wir müssen erst einmal über den Winter kommen.


emilie.d.

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Wenn AHA in einer Grundschule nicht umsetzbar ist (also Maske alle auf, Abstand, versetzte Pausen, Lüften), muss die betroffene Schule eben Klassen halbieren und z.B. wöchentlich wechseln. Bei uns sitzen wirklich alle mit vorgeschriebenen Abstand und Maske im Unterricht, Pausen finden zeitversetzt statt. Ja, in den Klassen ist es kalt, aber Hepa-Luftfilter haben wir leider noch nicht. Die Kinder laufen zu Fuß zur Schule, das Busproblem fällt bei uns weg. Ich halte das Ansteckungarisiko dort tatsächlich für relativ gering, auch weil es eben so aussieht, dass symptomlose Grundschüler weniger lang und heftig infektiös sind.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

>>muss die betroffene Schule eben Klassen halbieren und z.B. wöchentlich wechseln.< < Und schwupps, können rund 560.000 Leute nicht mehr arbeiten gehen.


hgmeier

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Jetzt habe ich dich verstanden... du möchtest also nur diejenigen in Präsenz beschulen, die ein Betreuungsproblem haben. Tolle idee! Nur , dass ich es für fraglich halte, dass ein dauernder Fernunterricht allen gut tut. Insbesondere bei bildungsfernen Schichten, gehe ich davon aus, dass die Kinder verlieren werden. Unabhängig davon, wird man sehr erfolgreich (vermutlich in allen BL) gegen diese Maßnahme klagen können


emilie.d.

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Wie gesagt, wir hatten hier schon geteilte Klassen. Verkäufer, Ärzte, Pfleger, Bankangestellte hatten die Brut in der Notbetreuung in der Turnhalle. Eltern in Elternzeit haben die eine Woche eben selbst helfen müssen, ist nicht toll, aber geht zeitweise. Zwei Nachbarn von mir hatten wegen Kurzarbeit da auch kein Problem. Viele können Homeoffice machen, ich kenne kein Tech Unternehmen in der Ungebung, dass sekne Belegschaft in voller Stärke im Büro hat. Hier 5-20 Prozent, Tendenz fallend wegen der hohen Fallzahlen. Die Restaurants haben massiv Personal abgebaut, auch die Hotels. Mein Sohn musste zeitweise allein Zuhause sitzen, ist nicht schön, aber einem Drittklässler durchaus zu zu trauen. Die am lautesten lamentiert und gemeckert haben, waren die, die eh daheim waren. Ich hab viel Verständnis dafür, dass Homeschooling mit einem 6-jöhrigen und Baby doof ist, abr es ist schon zumutbar.


Dream2014

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Also die kein Problem mit der Betreuung haben bekommen dann den wahrscheinlich Qualitativ schlechteren Online Unterricht für jetzt 3 bis 6 Monate. Sprich Lehrer werden zu Hause die Eltern sein. Nee ist klar. Dann habe ich definitiv ein Betreuungsproblem.


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Entweder man will oder man will nicht. Ist halt eine Frage der Prioritäten.


hgmeier

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>>Entweder man will oder man will nicht. Ist halt eine Frage der Prioritäten.< < Nein. es ist vielmehr ein juristisches Problem. Dürfte in mehrfacher Hinsicht erfolgreich angrefbar sein.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

>>Verkäufer, Ärzte, Pfleger, Bankangestellte hatten die Brut in der Notbetreuung in der Turnhalle.< < Klassenweise getrennt? Hatten sie die Möglichkeit in diesem Rahmen ihren Schulaufgaben nachzukommen? Wenn nein, dann ziemlicher Blödsinn!


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Wenn du meinst


hgmeier

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Ich bin mir da sogar sehr sicher. Schau dir doch mal die Urteile der letzten Monate an aufgrund welcher geringfügigen "Ungleichbehandlungen" regelungen gekippt wurden. In Hessen wurde schon erfolgreich gegen die Schrittweise (eine Woche Versetzt) wiederaufnahme des Unterrichts erfolgreich geklagt. Tenor war, dass die, die dann hinmüssen einem höheren Risiko ausgesetzt sind als die, die daheim bleiben dürften.


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https://www.br.de/nachrichten/bayern/gew-klagt-fuer-kleinere-schulklassen-und-mehr-platz,SGsruWR


hgmeier

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Das ist ja das Schlimme... selbst wenn man dieser Klage stattgibt, heißt es nicht, dass die dann als als Folge getroffenen Maßnahmen einer weiteren juristischen Prüfung standhalten.


emilie.d.

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Wenn 20 Kinder plus Aufsichtsperson in einer Turnhalle mit Abstand an Einzeltischen und Maske sitzen, wo ist da das Ansteckungsrisiko? Wobei zu dem Zeitpunkt bei uns das Absetzen am Platz noch erlaubt war. Und ja, sie haben an Ihrem Wochenplan in dieser Zeit gearbeitet, wie die restlichen Kinder ihre Gruppe aus der Klasse, die in der Woche keine Präsemzunterricht, sondern Fernunterricht hatten, eben auch.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Gehen wir doch mal von einer zweizügigen GS mit 24 Schülern pro Klasse aus. 8x 24 Schüler = 192 Schüler Davon sind 96 Schüler im Unterricht und 96 in der Fernlernphase. Somit müssten schon 38 Schüler so in der Turnhalle untergebracht werden, dass diese einen ausreichenden Abstand und nicht Klassenübergreifend in Kontakt kommen. Bei dreizügigen sind es so um die 57/58 Schüler. Und die kann man so Verteilen (und verteilt lassen), dass keine Kreuzkontamination erfolgt? Respekt! In den Pausen bzw. dem Schulweg wäre die Risikoabsenkung auch nur marginal. Wenigstens dürfte sich dann auch für alle Schüler die Frage nach dem Onlineunterricht erledigt haben. In kaum einer Schule dürfte sich dies dann aufgrund der Bandbreite realisieren lassen.


emilie.d.

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Hattet Ihr so viele in der Notbetreuung? Wiir sind zwei-dreizügig, es waren trotzdem nur etwa 20 Kinder. Und diese sind auch nicht jeden Tag gekommen, weil viele (meist Mütter) nur Teilzeit arbeiten. Die Pausen finden versetzt statt bei uns in der Schule, schon seit dem Frühling, das wurde zum Sommer hin gelockert und wird jetzt wieder strikter gehandhabt. Auch der Schulbeginn für die Notbetreuung war später (glaub 8.15). Kinder aus der NB, die früher kommen mussten, hat der Bufdi beaufsichtigt. 38 Kinder würdest Du in unserer Turnhalle unterbringen, wenn es so viele wären, würden sie aber wohl in die Aula ausweichen. Die Gemeinde hat jetzt achon zwei zusätzliche Aufsichten organsiert, die neben dem Bufdi bei dem zu erwartenden Ausfall von Lehrkräften aushelfen können. Notbetreuung ist ganz klar kein Unterricht, das ist nix für Schüler, die wegen mangelndem Rückhalt im Elternhaus zusätzlichen Unterricht brauchen. Die würde ich trotz Klassenteilung weiter voll am Unterricht teilnehmen lassen (KL wissen ja idR, wen das beträfe). Notbetreuung ist mehr oder weniger reine Beaufaichtigung, die gehen mit den Kindern raus, sie reden mit ihnen, manchmal bringen sie was zum Basteln mit. Es ist besser als alleim Zuhaus zu sitzen, aber im Prinzip verbringen die den Vormittag damit, ihre Arbeitsblätter abzuarbeiten. So richtig achön ist das nicht, aber zuemluch sicher, was Ansteckung angeht.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

>>Wie kommst Du auf 38 Kinder?< < Man geht davon aus, dass rund 40% der Eltern ein Betreuungsproblem haben. Dann kommt man bei 96 Schülern, die in der Fernlernphase sein sollten, auf 38 mit einem Betreuungsproblem. Die Zahl von 20 in der Notbetreuung kam auch u.a. daher, dass Anfang des Jahres nur Kinder von systemrelevanten Personen dort hin konnten. Das hat damals schon vielen Probleme bereitet und konnte (zumindest teilweise) nur unter Ausnutzung von Urlaubsansprüchen und Lohnverzicht erfolgen. < < Notbetreuung ist ganz klar kein Unterricht,< < Wenn die Schulleistungen außerhalb dieser Betreuungszeiten erfolgen soll, dann sind auch Maßnahmen wie Onlineunterricht (in Form von Übertragung aus dem Klassenraum) für diese Kinder nicht denkbar. Können diese das nicht machen, dann ist es auch für die anderen Fernlerner eigentlich kein Option. Somit wird man wieder zu dien Arbeitsblättern&Co greifen müssen. Was nichts daran ändert, dass diese Bevölkerungsgruppe zusätzlich belastet wird.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Wo ich lebe, sind viele Techunternehmen abgesiedelt, vor Corona hatten die meist maximal einen festen HO Tag, Seit Corona sitzen die Belegschaften zum Großteil im HO, logischerweise nicht die Produktion oder die, die Tests fahren. Aber der Rest, bei uns sind es aktuell unter 5 Prozent vor Ort, bei meinem Mann noch weniger. Wegen Corona sind viele arbeitslos geworden oder in Kurzarbeit. Mir fällt gerade nicht eine Familie ein in meinem Bekanntenkreis, die ein Grundachulkind nicht betreut bekäme, entweder arbeitslos, Kurzarbeit, Elternzeit, HO oder hätten eben Anspruch auf NB. Ist sicher nicht repräsentativ, aber 40 Prozent halte ich aktuell für zu hoch. Ja sicher sind die Belastungen für uns hoch!!! Ich gehe echt auf dem Zahnfleisch und sehne Weihnachten herbei, Kiga war grad zu wegen Corona. Ich bin mir aber sicher, dass bei geteilten Klassen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass mehr und länger Präsenzunterricht stattfinden kann. Belüftungsanlagen und besser ausgestattete GÄ hätten uns retten können, wurde im Sommer aber nicht umgesetzt. Jetzt isses, wie es ist.


Ingata

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Wäre halt ganz gut, wenn man die Empfehlungen umsetzen DÜRFTE. Unsere Schulleiterin hat nach den Herbstferien riesen Ärger von oben bekommen, weil sie eigenständig eine generelle Maskenpflicht in unserer Schule eingeführt hat. Sollte das sofort in eine Empfehlung umwandeln, sie würde ihre Kompetenzen überschreiten, NMS im Unterricht wäre überflüssig,... Hat sie nicht gemacht und zwei Tage später wurde es vom Land verpflichtend vorgegeben. Der Wunsch nach Wechselmodell war nix anderes als die ersten Positivfälle aufgetreten sind: Wir haben argumentiert, Elternvertretung ist zur ADD,... Ergebnis: Nein, dürfen wir nicht. Schule muss unbedingt regulär weiterlaufen, blablabla Ende vom Lied: die nächsten 2 Wochen sehen nur 5 Klassen (von 24) und 8 Lehrer die Schule von Innen, Ganztagsschule ist gecancelt. Läuft! Muss ja nicht jede Einrichtung ins Wechselmodell gezwungen werden, aber ich würde mir echt wünschen, dass man nicht von oben blockiert würde, wenn es der Situation förderlich wäre.


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Ja, das sehe ich auch als sehr wichtig an. Verpflichtend, wenn die Hütte brennt (spätestens ab 200) aber je nachdem ab 100 oder auch 50, wenn die Lage in den Schulen selbst brenzlig wird und oder die Schule und die Schüler /Lehrer technisch kein Problem mit Hybridunterricht haben.


kevome*

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Warum verpflichtend. Ich sehe es eher als Problem, wenn nicht die individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Schule berücksichtigt werden


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na wenn man es nicht verpflichtend macht, wird es genug Rektoren/Schulen geben, die sich zurücklehnen und sagen "bei uns nicht möglich!" Ausserdem halte ich es für absoluten Nonsens, bei einer Inzidenz von 200 die Schulen einfach weiterlaufen zu lassen als wenn nichts wäre. Bei den Kindern unter 12, ok. Sie scheinen (!) nicht viel zum Infektgeschehen beizutragen und v.a. sind sie zu klein für unbetreutes Homeschooling. Das ist dann ggf der saure Apfel, in den die Gesellschaft beissen muss.


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Ich denke schon, dass auch Grundschüler zum Infektionsgeschehen beitragen: https://www.news4teachers.de/2020/11/groesster-ausbruch-an-einer-grundschule-haelfte-der-schueler-und-lehrer-infiziert/


kevome*

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In der Klasse meiner Tochter sind 14 Kinder. Das Schulkonzept sieht maximal 20 Kinder pro Klasse vor. Warum soll da zwangsweise geteilt werden, wenn zudem die Klassenzimmer ausreichend groß sind. Das Gymnasium wird bewusst von vielen Eltern gewählt, weil die Kinder z. B. auf Grund von ADS oder anderen Defiziten Probleme mit der Selbstorganisation haben. Es wird hier immer so getan als ob es jedem Jugendlichen leicht fallen muss mit Distanzunterricht klar zu kommen oder er einfach nicht für die Schulform geeignet ist. Da werden Massen an Kindern hinten runter fallen. Auch wenn scheinbar alle Kinder von Forumsmüttern natürlich das prima hinkriegen Es gab an dieser Schule auch mit einer Inzidienz um die 200 bislang keine Infektion


emilie.d.

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Bin immer wieder bass erstaunt, wenn ich über meine Lehrergeschwister höre, was in NRW alles 'ging' trotz hoher Infektionszahlen. Knaller war bei meiner Schwägerin, alle Lehrer mussten in Q wegen gemeinsamen Frühstück im Lehrerzimmer zum Schulanfang (ein Kollege war pos.). Fehlen einem die Worte.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Zwei Wochen kein Präsenzunterricht. Dann doch lieber geteilte Klassen, wird im Winter bestimmt nicht besser.


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dann können sie mit 14 Schülern und viel Platz die Vorgaben doch einhalten. Ich denke (hoffe) nicht, dass die Vorgabe sein wird, 50% der Klasse heimzuschicken , sondern auf einen Abstand von 1,5 m zu achten und z.b. maximal 15 Kinder in einem Raum . Wenn man das hinbekommt ohne Hybrid, umso besser. Wie ich selber hier irgendwo schrieb, mein Großer hätte es nicht hinbekommen mit 12. Jetzt mit 15 scheint es gut zu laufen. Die Kleine mit 12 ist sowieso in allem sehr gut organisiert. Die ganz Kleine noch nicht betroffen, da GS. Ich weiss also schon, dass es nicht für jedes Kind geegnet ist. Aber es ist ja keine "moderne Form des Unterrichtens" , die hier diskutiert wird, sondern eine notwendige Maßnahme, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Alternative ist : Schulen zu, komplett! mit allen Konsequenzen. Das will ja keiner (mir wäre es noch am ehesten egal) Und wenn Kinder, die sich mit Ü12 überhaupt nicht organisieren können, ein Jahr wiederholrn müssen, ist das langfristig für das betroffene Kind überhaupt kein Weltuntergang, sogar eher nützlich. Selbstorganisation /Selbstverantwortung ist auch später ob in Ausbildung oder Studium wirklich eine Kernkompetenz.


kevome*

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im Frühjahr war die Vorgabe, dass Klassen geteilt werden müssen. Ganz gleich wie groß oder klein sie waren. * Und wenn Kinder, die sich mit Ü12 überhaupt nicht organisieren können, ein Jahr wiederholrn müssen, ist das langfristig für das betroffene Kind überhaupt kein Weltuntergang, sogar eher nützlich. Selbstorganisation /Selbstverantwortung ist auch später ob in Ausbildung oder Studium wirklich eine Kernkompetenz. * Diese Aussage finde ich ganz schön überheblich. Auch Jugendliche über 12, die Probleme mit der Organisation oder Konzentration haben, bekommen das normalerweise in ihren Interessengebieten sehr gut hin. Von daher muss nur die Ausbildung oder das Studium entsprechend gewählt werden. Schulisch macht die Breite des Wissenserwerb Probleme. Da wäre das wiederholen ein verlorenes Jahr, die der Schüler sich zum Abschluss kämpfen muss und kann durchaus ein Weltuntergang sein und hätte keinen Vorteil fürs spätere Leben


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Antwort auf Beitrag von kevome*

Aber welche Ausbildung, welches Studium fokussiert sich ausschließlich auf das Interessensgebiet? Vielleicht fallen einige Dinge weg, die einem überhaupt nicht liegen. Aber Selbstorganisation /Selbstverantwortung/ ... meinetwegen auch Disziplin brauchst Du immer. Ich hab hier wirklich extreme Chaoten/Verweigerer ... Die hätten aber entweder das zusätzliche Jahr genutzt (mein Mann ist bis heute der festen Ansicht, sein schulischer Werdegang wäre angenehmer und das Studium wäre zielgerichteter gewesen, wenn er ein Jahr mehr reifen hätte können, also irgendwo mal wiederholt hätte) oder hätten Verantwortung gelernt. Für unseren Großen wäre Wiederholen vielleicht (für ihn in diesem Moment ) ein Weltuntergang gewesen, deswegen hat er nach 180 Fehltagen in einer Klasse nochmal Gas gegeben, damit der den Wechsel schafft - gelernt an den richtigen Stellen. Richtig gesehen, was Selbstverantwortung heisst, hat er im ersten Lockdown. Trotzdem sage ich, wäre er von vielen Aspekten her eine Klasse niedriger gut aufgehoben. Ich sag sowas also nicht weltfremd und überheblich... sondern nach viel reeler Lebenserfahrung und auch guten Gesprächen mit Psychologen.


Mitglied inaktiv

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90 Fehltage... in einer Klasse. VON 180 Tagen.


kevome*

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Meine persönliche Erfahrung und auch die meiner Kinder ist eine andere. Nur so als Beispiel kann ein Naturwissenschaftler erfolgreich an Jugend forscht teilnehmen und in Studium und Beruf sehr erfolgreich sein und trotzdem sich zum lernen von Geisteswissenschaften in keiner Weise organisieren und motivieren können. Da braucht es dazu die "Peitsche" im Präsenzunterricht, damit es halbwegs klappt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Aber solange es reicht, die Fächer, für die man sich überhaupt nicht interessiert, einfach zu "bestehen"? Dass man trotzdem für Dinge den A... hochbekommen muss, die einem nicht liegen, finde ich eine wichtige Lernerfahrung. "Peitsche" im Präsenzunterricht? Mh. Gerade hier am Gym peitscht keiner. Mach mit oder lass es. Gilt auch "vor Ort".


Sille74

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Dass immer wieder dieses unseriöse Lehrerkampfblatt news4teachers hier zitiert wird ... Ganz ehrlich, da ist ja die Bild noch besser, deren Zitierung hier immer so vehement kritisiert wird. Die ist wenigstens "nur" reißerisch, aber der Kerninhalt stimmt in der Regel und sie gibt sich auch gar nicht als einigefmaßen nejtrale, sachliche Instanz. Dieser "teacher-müll" arbeitet hingegen mit Auslassungen bzw. Unterschlagung von Informationen und natürlich auch mit Übertreibungen, tut aber seriös. Und wenn ich mir dann noch die Kommentare zu den Artikeln durchlese ... dann gute Nacht! Nicht nur die haarsträubenden strukturellen (also nicht lediglich Tippfehler) Rschtschreib- und Grammatikschnitzer, sondern auch der Umgang mit anderen Meinungen (und nein, damit meine ich jetzt nicht irgendwelchen Querdenker-Mist) ist unter aller Sau... Solche Leute unterrichten Kindef ... So, das war total o.t., musste aber mal raus ...


kevome*

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Danke, Sille74


Babsi2

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Erste Ergebnisse der "Gurgelstudie" in Österreich deuten daraufhin, dass Grundschüler ähnlich am Infektionsgeschehen beteiligt sind wie Schüler von weiterführenden Schulen.


Mitglied inaktiv

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Ganz ehrlich, daran zweifle ich nicht. Wie gesagt, müssen wir uns aber überlegen, ob wir diese Schwäche im System aber akzeptieren, nur aufgrund Betreuung, da die Wirtschaft sonst stillsteht. Da müsste man mindestens genauso schnell alle Busse und Bahnen stoppen bzw nur noch mit 1,5 m Mindestabstand genehmigen. Ich vermute, dass ein Großteil der unbekannten Ansteckungsquellen auch im Öffentlichen Verkehr zu suchen wäre.


fritzi3

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Es gibt m.E. zwei Ebenen der Betrachtung: 1.) die gesellschaftliche. Damit meine ich die Frage: Wo nehmen wir insgesamt Ansteckungen in Kauf? Wie viele Ansteckungen sind verkraftbar, ohne die Gesamtinzidenz zu hoch werden zu lassen? 2.) die individuelle. Damit meine ich die Frage: Zu welchem Risiko darf man den einzelnen/ die einzelne Familie gerechtfertigterweise zwingen? In Bezug auf den zweiten Punkt besteht m.E. der gravierende Unterschied zwischen ÖPNV und Grundschule, da die Familien im Moment gezwungen sind (egal wie alt die Eltern sind, wer noch im Haushalt lebt oder welche Vorerkrankungen bestehen), ihre Kinder auch in Hochinzidenzgebieten in Grundschulen zu schicken, auch wenn dort nur wenig Maßnahmen zur Infektionseindämmung eingeführt wurden. Das ist m.E. für diejenigen Familien, in denen eine Person eine Sterberisiko von (teils weit) über einem Prozent im Falle der Erkrankung habt, nicht etwas, was man zum Wohle der Allgemeinheit (weil sonst die Wirtschaft zu sehr leidet) hinnehmen muss. Irgendwo ist bei der Höhe der Infektionszahlen einfach der Punkt überschritten, wo das Risiko für einen Teil der Eltern zu groß wird.


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moment... ganz aktuell : https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/wissen/sars-cov-2-covid-19-dunkelziffer-schulen-kinder-corona-1.5123603!amp Kurz: Keine hohe Dunkelziffer bei Kindern. Können auch Antikörper bilden, ohne jemals infektiös gewesen zu sein "Zunehmend zeigten Daten, dass die ursprüngliche Befürchtung von Schulen als Infektions-Hotspots sich nicht erfüllt habe. Zwar gebe es Corona-Infektionen an Schulen, es komme dort "aber nur selten zur Ausbreitung auf weitere Personen. Hinweise auf Ausbrüche mit vielen nachgewiesenen sekundären Infektionsfällen (sogenannte Superspreader-Events) gibt es bisher nicht". ... mal sehen wann der nächste mit seinen Studien um die Ecke kommt...


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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Fritzi, da geb ich Dir uneingeschränkt recht und ich bin froh, dass wir in BaWü leben und die theoretische Option haben. Wir kommen allerdings gerade von meiner Schwägerin. Schwere Autoimmunerkrankung. ähnlich ALS. schwer immunsuppressiert. Der Infekt wäre - wie viele andere auch- recht sicher tödlich. Sie lässt ihr Kind (11) trotzdem weiter in die Schule, denn Zuhause hätte sie 1) nicht die Kraft, ihn 24/7 zu bespassen bzw Homeschooling zu machen . 2) ist er Einzelkind und hätte dann über Monate nur noch die schwerkranke Mutter und abends am WE den Vater ... das wäre psychologisch schon extrem harter Tobak. Sie will nicht mal Wechselunterricht. Zu anstrengend. Denn eine saubere Möglichkeit mit Skype/Zoom zuhause am Unterricht teilzunehmen, bietet die Schule nicht.


fritzi3

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Ich kenne auch zwei Familien, die in dieser Situation sind. An sie denkt kaum einer. Eine "sicherere" Form des Unterrichts (aber auch der Kinderbetreuung im Kindergarten) würden sich beide Familien sehr wünschen. Auch eine deutliche Inzidenzsenkung würde aber eine gedankliche Erleichterung bringen. Eine wie deine Schwägerin stark immunsupprimierte Freundin mit einer fünf- und einer neunjährigen Tochter hat mir erzählt, dass sie kürzlich erschrocken ist, weil sie gemerkt hat, dass sie unbewusst inzwischen doch immer wieder mal ihren Kindern gegenüber räumlich auf Abstand geht, weil sie - berechtigterweise - große Angst vor Ansteckung hat.


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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Das ist so und leider auch nicht abwegig, gerade bei noch jüngeren Kindern. Meine Schwägerin hat sich aber dazu entschlossen, ihr Kind weiterhin zu Knuddeln. Auch wenn das nicht risikofrei ist. Dafür schränkt sie aber eben fast alle anderen Kontakte massiv ein. Unser Besuch heute war eine Ausnahme. Meine Hochrisikomutter war diese Woch auch zum letzten Mal stundenlang in unserem Haus. "Bis die Kinder sicher im Unterricht sitzen oder im Homeschooling sind" tja


kevome*

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Nach meinem Verständnis kann es bei der ganzen Diskussion um den Schulunterricht immer nur um Punkt 1 gehen. So bedauerlich es für die betroffenen Familien ist, können diese individuellen Risiken kein Maßstab für eingeschränkten Unterricht sein. Man kann nicht die Bildungschancen aller Kinder massiv beschneiden, um einzelne Familien zu schützen. Da müssen dann individuallösungen für die jeweilige Familie gefunden werden


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Die Studie, die du verlinkt hast, ist leider überhaupt nicht aussagekräftig, weil sie in einer Zeit mit insgesamt niedriger Prävalenz durchgeführt wurde. Das RKI schätzt die Situation entsprechend ganz anders ein: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-an-schulen-wissenschaftler-gegen-volle-klassen-17063963.html?GEPC=s3


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Die von höherem Risiko betroffenen Familien sind nicht in der Mehrheit, aber es ist auch keine so kleine Minderheit, wie viele glauben: Wenn man eine Sterberisiko von 1% eines Haushaltsmitglieds im Falle der Erkrankung als Schwellenwert annimmt, sind das nicht mehr einzelne Familien, sondern der Anteil dürfte in den zweistelligen Bereich hineingehen. Die Familien, die von schwerer Krankheit oder Behinderung betroffen sind, haben oft nicht mehr die Energie für ihre Rechte zu kämpfen. Darüber hinaus betrifft es aber auch viele "alten Eltern". So klein ist der Prozentsatz der alten Väter nämlich nicht. 2019 waren 6% der Väter bei Geburt über 44 Jahre alt. Die 6% der Väter sind dann, wenn ihr Kind in der vierten Klasse ist, 55 Jahre und älter. Da geht es dann recht schnell in Risikobereiche, die viele Menschen nicht mehr lustig finden würden, wenn sie denn selbst betroffen wären. Wollte man für die Kinder dieser "betroffenen" Familien Sonderwege finden, müsste man wohl auf jeden Fall für mindestens 10% der Schulkinder solche individuellen Sonderwege finden. Das ist auch kaum machbar.


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das dachte ich auch immer, das ist hier aber keine Studie sondern eine "Beobachtung" und der Artikel ganz neu aufgelegt. Drum schreib ich aber, dass ich quasi warte, bus der nächste um die Ecke kommt


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Entscheidend ist natürlich, wann die Daten gesammelt wurden, und nicht wann der Artikel aufgelegt wurde.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Ich habe meine Kinder selbst mit 40 und 42 bekommen und auch sonst noch den ein oder anderen Risikofaktor. Trotzdem sehe ich es als etwas, was wir als Familie managen müssen und nichts was in der Beurteilung des Risikos der offenen Schulen einen Platz haben sollte


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Naja, immerhin wurden diese Empfehlungen genau Jetzt auf dieser Grundlage gemacht. Auch die Kinder- und Jugendärzte schließen sich dem Aufruf an: https://www.dakj.de/pressemitteilungen/dakj-presseinformation-lasst-die-schulen-offen/ Zwar schreiben sie "Schule mit AHAL". Also auch "Abstand", was aber aktuell zumindest Im Klassenzimmer nicht möglich ist. Aber es sieht wohl für die Ärzte so aus, als seien Schulen keine Hotspots. Oder ihnen ist die (geistige/mentale aber dank Sport in der Schule auch physische) Gesundheit ihrer eigenen Patienten wichtiger als die Gesundheit der Hochrisikopatienten (die ja nicht allein betroffem sind, aber eben immernoch selten Kinder) Ich weiss es nicht...


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„Schule mit AHAL“ ist in den allermeisten Schulen nur mit Klassenteilung möglich. Und das würde natürlich einen Riesenunterschied machen. Ich glaube, über die Frage, ob Schulen Hotspots sind oder nicht, braucht man gar nicht mehr diskutieren. Alle seriösen Wissenschaftler sind sich einig, dass Kinder und Jugendliche genauso zum Infektionsgeschehen beitragen wie Erwachsene. Die Frage ist also einzig und allein, was politisch gewollt ist: Offene Schulen ohne Einhaltung der AHAL-Regeln, obwohl Kinder „Treiber der Pandemie“ sind (siehe FAZ-Artikel) oder Gesundheitsschutz auch an Schulen? Meiner Meinung nach werden bei der Diskussion Folgeschäden bei jungen, fitten Menschen, die nach aktuellem Erkenntnisstand bei mindestens 20% aller Infizierten auftreten (und zwar auch bei leichten Verläufen!) zu wenig berücksichtigt. Und mögliche Spätfolgen, die bei Viruserkrankungen häufig auftreten, über die man aber noch gar nichts sagen kann, da es sich immer noch um ein ganz neues Virus handelt. Und sowohl Lang- als auch Spätfolgen können dann eben auch Kinder und Jugendliche treffen. Und natürlich deren Familien, in die sie das Virus aus den Schulen tragen. Und da du von den Risikogruppen sprichst: Jens Spahn sagt, dass jeder dritte Deutsche einer Risikogruppe angehört. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-an-schulen-wissenschaftler-gegen-volle-klassen-17063963.html?GEPC=s3


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Diese Studie im ersten Link aus 131 Ländern bestätigt das, was ich geschrieben habe, nämlich dass Schulen eine bedeutende Rolle im Pademiegeschehen spielen: https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30785-4/fulltext https://www.timesofisrael.com/health-ministry-report-finds-kids-more-likely-to-catch-virus-than-adults/ https://montrealgazette.com/news/local-news/montreal-schools-now-driving-force-of-covid-19-spread-experts Die Frage ist also: Sollen Schulen trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse ohne AHAL geöffnet bleiben?


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Und noch zu den Kinderärzten: Abgesehen davon, dass es sich durch Anmahnung der Abstandsregel im Prinzip um ein Plädoyer für die Einhaltung der RKI-Kriterien handelt, weiß ich natürlich auch nicht, warum Sie die Empfehlungen so aussprechen, wie sie es tun. Das müssten sie schon selbst sagen. Und dies sollten sie auch tun und dabei ihre wahren Beweggründe nennen, anstatt Zahlen aus dem Sommer vorzuschieben, die in der jetzigen Situation keine Aussagekraft mehr haben.


emilie.d.

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Um es vorwegzunehmen, ich bin auch der Meinung, dass zumindest die älteren Teens ähnluch ansteckend wie Erwachsene sind, es gibt aber keine Studien mit Totschlagargumenten dafür. Auch, dass Schulen, egal, welche Hygienekonzepte sie fahren, prinzipiell Pandemietreiber sind, ist wissenschaftlich nicht belegt. Ob es z.B. einen 'Age cut' gibt - weiß man aktuell nicht. Auch dass Jugendliche zu 20 Prozent von Long Covid betroffen sein sollen, ist eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl. Ich 'glaube' auch daran, dass es wie bei anderen viralen Erkrankungen dieses Phänomen gibt, es wird aber wahrscheinlich eher Erwachsene betreffen und die Rate fer Betroffenen wahrscheinluch niedriger. Studien dazu laufen, auch in Deutschland. Ich bin für Klassenteilungen, weil ich auch denke 'better safe than sorry'. Aber nochmal, wir haben für Deutschland keine Studien, die das wirklich stützen würden.


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Danke für die Artikel. Ich les sie im Moment aber nicht sondern bin froh, dass unsere Zahlen hier runterr gehn, hol meine Kinder aus den Schulen wenn es zu prekär wird und sitze solange da: "ommmm". (Schlafschaf) Die Frage müsste man mit den Artikeln im Anhang aber mal dem Bund der Kinderärzte stellen, den Kultusministern usw.


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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Die Prozentzahl für Long Covid bezog sich auf alle Infizierten, nicht speziell auf Jugendliche. Wenn du an Links zu Studien über Long Covid insbesondere zu jungen Menschen mit leichten Verläufen interessiert bist, so kann ich dir diese gerne schicken. Schau auch mal auf der Seite des RKI zu Long Covid.


emilie.d.

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Studien zu Long Covid laufen noch bzw. kann man aus den Studien, die vorliegen, nicht schließen, wieviele betroffen sind bei diesem Virus.Das meiste sind Nachbeobachtungsstudien und die sind vom Design her schwach, was ihre Aussagekrsft betrifft. Als Beispiel, es gibt Zentren, auch in Deutschlabd, die ihre genesenden Covid Patienten zu Follow Up Sprechstunden regelmäßig einladen und per Fragenbogen befragen. Schon seit dem Frühling. Ich hab Zeischenergebnisse gesehen, Problem ist die Berichterstattung. Man kann davon ausgehen, dass die Angst vor LZS die Antworten der Patienten beeinflusst. Wenn man normale Patienten als Pulmonologe nachverfolgen würde, ergäbe sich wohl ein ähnliches Bild in der Breite. Es gibt LZ Schäden, die ganz typisch sind und sich objektiv zuordnen lassen, aber die wiederum sind relativ selten. Nichts Genaues weiß man nicht. Wir haben keine belastbaren Zahlen aktuell, nur viele Hinweise, dass es dieses Phänomen gibt. Ich hatte - ziemluch sicher - kein Covid, zeige aber schon seit Monaten Symptome von LC. Höchstwahrscheinlich verursacht durch den massuven Streß, dem ich im Privatleben (Homeschooling und Co), auf der Arbeit ausgesetzt bin, verbunden damit, dass ich Zuhause eben bis vor ein paar Wochen keinen Top ausgestatteten ergonomischen Arbeitsplatz hatte plus dass die Schlieàungen von Sportstätten für mich als BSV Patieten mit Nervenschädigungen eben doppelt problemtaisch sind. Leute wie mich müsstest Du bei Beobachtungsstudien sauber rausrechnen. Das ist sehr schwierig.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Longcovid: https://www.ardmediathek.de/daserste/video/plusminus/corona-und-langzeitfolgen/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy9jMDc4Y2QxZC05ZTQ4LTQ2NDctYTk1Ny0yNGNhY2RlYWY4YjQ/ Selbst Söder sagt inzwischen, dass Schule einer der Infektionsherde ist: https://www.tagesschau.de/inland/corona-massnahmen-deutschland-113.html


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Als einzelner hat man aber doch meist keine Chance, das Risiko durch den Schulbetrieb in irgendeiner Form zu "managen" - es sei denn, man trennt die Risikoperson komplett von dem Schulkind bzw. von den Schulkindern. Im Moment ist es ja z.B. in Bayern so, dass auch bei Risikoperson im Haushalt Schulpflicht im Präsenzbetrieb herrscht, dass einem die Grundschule per Sprengelprinzip zugewiesen wird (Echte private Alternativen mit größerem Coronaschutz hat man an meinem Wohnort auch nicht, schon gar nicht als Wechsler. Von 14 Schülern pro Klasse wie bei deiner Tochter kann man auch auf vielen privaten Gymnasien nur träumen), und dann hat man das Gedrängel, die vollen Klassenzimmer und die teils fehlenden Lüftungsmöglichkeiten hinzunehmen, egal ob man z.B. als Vater immunsupprimiert ist oder nicht. Und da bin ich schon der Meinung, dass von der (Schul-)Politik irgendwelche Lösungen für Familien mit Risikopersonen mitgedacht werden müssen, egal wie die dann aussehen. Entweder man sieht irgendwelche Maßnahmen an allen Schulen vor, um insgesamt das Risiko zu senken. Oder es müsste eben irgendwelche Wahlmöglichkeiten für die betroffenen Familien geben, z.B. dass es spezielle kleine Klassen für sie gibt, dass Schnelltests oder PCR-Tests in großer Menge zur Verfügung gestellt werden (statt für die Bundesliga). Z.B. könnte man ja andenken, an (bestimmten) Schulen konsequent mit klassenweisem Spuck- oder Gurgel- oder sonstwas-Tests das Risiko, dass sich eine Infektion unerkannt so weit verbreiten kann, dass dann 20% der Kinder betroffen sind wie in Hamburg, stark verringern. Und so weiter .... Warum sollte ein Risiko, das 5% oder 10% der Schulkinder bzw. deren Familien betrifft, nicht in die Gesamt-Abwägung eingehen bzw. warum sollte dieses Risiko nicht in irgendeiner Form Berücksichtigung finden? Auch für andere Minderheiten in der Gesellschaft gibt es ja berechtigterweise Regelungen und Konzepte, die durchaus sehr viel Geld kosten (z.B. spezielle Schulen und Integrationshilfen für blinde oder gehörlose Kinder, Hauslehrer für Kinder, die zu krank für einen Schulbesuch sind, Beschäftigungsverbote für Schwangere) oder die Allgemeinheit einschränken (z.B. die Parkerlaubnis für Pflegedienst-Autos auf den Geh- und Radwegen oder die inzwischen erfolgte Masern-Impfpflicht). Im Moment wird die Tatsache, dass es diese Familien gibt, von der Politik einfach ignoriert.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

man kann das Risiko z.B. sehr deutlich minimieren, indem man das Schulkind mit einer FFP2 Maske versorgt, die Kontakte außerhalb des Schulbetriebs massiv einschränkt (das ist z. B. mein Weg) .... Ich bin überzeugt, dass der Prozentsatz der Kinder, die bei eingeschränktem Schulbetrieb, deutlich reduzierte Bildungschancen haben oder deren sonstigen Nöte nicht erkannt werden, deutlich höher liegt als der mit Hochrisikopatienten. Und würde daher deren Anliegen auch höher gewichten. Die Familien mit Risikopatienten nur aufgrund von Alter, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes etc. sehe ich ausschließlich in der Eigenverantwortung und da schließe ich mich ein. Ich finde es absolut nicht lustig, dass sich meine persönlichen Kontakte aktuell auf meine Kinder beschränken. Meinen Kindern ermögliche ich darüber aber eine soweit wie aktuell überhaupt mögliche Jugend mit normalem Schulbesuch und Arbeit in der Eventgastronomie, was beides ein erhöhtes Infektionsrisiko bedeutet aber durch meine Einschränkung statistisch ausgeglichen wird


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Ich würde auch nicht automatisch die Probleme von Familien mit schulpflichtigen Kindern einerseits und Risikopersonen andererseits über alles andere stellen. Ich würde mir aber wünschen und finde es auch angebracht, diesen Aspekt - genauso wie auch die Bildungschancen von Schülern aus bildungsfernen Familien und viele andere Punkte - in die Gesamt-Abwägung und in die Planung mit einzubeziehen und nicht so zu tun, als gäbe es diese Problematik nicht oder würde nur ein Promille der Familien betreffen. Man könnte ja auch über Konzepte nachdenken, die mehr Schutz bedeuten, ohne dass für die Mehrheit der Präsenzunterricht eingeschränkt werden muss. Mit ein bisschen mehr Flexibilität wäre sicher so einiges machbar. Warum kann man nicht z.B. bayernweit einen einheitlichen Fernunterrichtskanal per Video anbieten, der von all denen genutzt wird, für die der Schulbesuch zu gefährlich wäre oder die in Quarantäne sitzen? Das würde ein 100 oder 200 oder 300 Lehrer binden und ein bisschen Aufwand bedeuten, aber bei einer bayernweiten Lösung müsste das doch machbar sein, wenn man z.B. ansonsten in jeder Jahrgangsstufe eine Präsenz-Schulstunde streicht und die Kinder sich dafür diese eine Stunde auch dem Digitalkanal zuschalten können. Aber im Moment denkt man einfach gar nicht über solche Lösungen nach. Solange es für die betroffenen Familien eben meist gar keine solchen Wahlmöglichkeiten (wie z.B. statt Präsenzunterricht einen geplanten Unterricht über MS-Teams zu nutzen) gibt, halte ich das reine Abschieben in die Eigenverantwortlichkeit der Familien für nicht gerechtfertigt. Außer FFP2-Maske im Unterricht bleibt dann ja tatsächlich nichts. Aber: Was bringt die Maske in einem vollen Klassenzimmer, wenn man sie zur Brotzeit absetzen muss und 50 cm links und rechts das nächste Kind sitzt? Auch würden wohl wenige Grundschüler 5 oder 6 Schulstunden mit gut sitzender FFP2-Maske (die ich noch nicht gefunden habe) durchhalten, in Sport schon gar nicht. Manche können sich tägliche FFP2-Masken wahrscheinlich gar nicht leisten. Aber trotzdem: Auch hier kann die Politik sich nicht einfach davonstehlen. Sie müsste über die Thematik nachdenken und könnte z.B. FFP2-Masken für bestimmte Schulkinder in die Gesamtplanung aufnehmen. Wieso verteilt z.B. Herr Piazolo 500 Euro Bonus an jeden Schuldirektor anstatt von dem Geld für Kinder aus bedürftigen Risikofamilien FFP2-Masken zu verteilen?


emilie.d.

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Oder weil es ein Politiker sagt? Ich spiel im Team Wissenschaft, eine einzelne Studie oder fünf schwache usw. machen eben keinen Sommer. Es ist ein Unterschied zwischen 'Wir haben Studien, die darauf hindeuten' und 'Wir haben Studien, die zeigen' Entscheidungen treffen letzrlich Politiker, Schulleiter usw. Aber die Studienlage, aufgrund derer sie entscheiden müssen, ist nicht solide. Das macht es so schwierig.


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Ich beziehe mich selbstverständlich nicht nur auf einen Fernsehbeitrag: https://coronalongplein.nl/informatie/six-months-after-infection-almost-all-patients-study-group-still-have-symptoms?utm_campaign=LF-worrying-picture-long-term-consequences-covid&utm_medium=social&utm_source=twitter https://www.kardiologie.org/covid-19/covid-19--schlaganfall-kann-auch-bei-juengeren-patienten-das-erste-symptom-sein/18447332 https://www.gov.uk/government/publications/covid-19-long-term-health-effects/covid-19-long-term-health-effects https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/corona-koennte-schwere-chronische-erschoepfung-ausloesen-li.82909 https://www.manchestereveningnews.co.uk/news/greater-manchester-news/manchester-students-in-intensive-care-19068537?utm_source=twitter.com&utm_medium=social&utm_campaign=sharebar https://www.nature.com/articles/d41586-020-02796-2?utm_source=Nature+Briefing&utm_campaign=6cfb77501c-briefing-dy-20201008&utm_medium=email&utm_term=0_c9dfd39373-6cfb77501c-44195757 https://gothamist.com/news/mount-sinais-post-covid-care-center-for-long-haulers-slammed-by-patient-demand https://www.nytimes.com/2020/10/08/well/live/covid-19-hospital-rehabilitation.html?referringSource=articleShare https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Neue-Corona-Studien-Remdesivir-Lockdown-Folgen-Masken-et-al-410212.html https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/pdfs/mm6940e2-H.pdf https://www.theyeshivaworld.com/news/headlines-breaking-stories/1905349/covid-19-patients-are-far-more-ill-during-current-wave-mayanei-hayeshua-director-says.html https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/die-corona-folgeschaeden-im-gehirn-16989465.html https://medicalxpress.com/news/2020-09-post-covid-syndrome-severely-children-hearts.html https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/dieses-virus-frisst-dich-auf-li.104798?fbclid=IwAR2Bvue3zkX_eA4R8Np_lrsaQWLh_zHjd5DYR8iqZQ7f4FQIMSmY4d2R6HA https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/jena/corona-langzeitfolgen-covid-experte-uni-klinik-100.html https://web.de/magazine/gesundheit/post-covid-syndrom-spaetfolgen-corona-erkrankung-35092354?fbclid=IwAR19w9eO1EfMcTIKJ6XfqRmDyQwzD4Os8OWf4x2otvpF2Y5hVcZv9G3-CKs https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.29.20164293v1 https://de.euronews.com/2020/09/25/corona-lage-am-25-9-krawalle-in-madrid-8-kinder-auf-intensivstation-in-frankreich?fbclid=IwAR1LaXXXAjUYk6Zn1aZh-JSEVTCdEWnpQSx1wWtOigSUejRI_hsm7vy6Svk https://www.theyeshivaworld.com/news/headlines-breaking-stories/1905349/covid-19-patients-are-far-more-ill-during-current-wave-mayanei-hayeshua-director-says.html https://academic.oup.com/cardiovascres/advance-article/doi/10.1093/cvr/cvaa267/5910550#.X2zUfhCpllA.twitter https://science.sciencemag.org/content/early/2020/09/23/science.abe2813.full https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.25.169946v2 https://www.makegoodtogether.com/coalition-posts/long-covid-kids?fbclid=IwAR0Ci9bQlHa83f7YVl7EbclyF2Bg6jw3SxpkzDSwgbJcEvPPRv_PLiftViM https://www.bbc.com/news/uk-scotland-54793726 https://www.webmd.com/lung/news/20201106/covid-19-linked-to-increased-risk-for-parkinsons https://www.tes.com/news/long-covid-what-teachers-and-pupils-need-know?amp&__twitter_impression=true https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(20)30462-4/fulltext https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0240784 https://www.20min.ch/story/taskforce-rechnet-bei-covid-patienten-mit-spaetfolgen-330003325326


emilie.d.

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Wenn Du das wissenschaftlich diskutieren möchtest, müsstest Du eben aufzeigen, wie Du aus Studien, die korrelative Zusammenhänge darstellen, einen kausalen Zusammenhang herstellen kannst? Und gleichzeitig eben auch die Studien, die Deiner These widersprechen, zitieren und diskutieren, warum die Deinem Body of Evidence eben nicht schaden? In Pubmed (oder Populärmedien) nach Artikeln suchen, die die eigene These stützen, ohne sie einzuordnen, ist fleißig, hat aber mit Wissenschaft nichts zu tun. Nochmal, ich widerspreche nicht grundsätzlich Deinen Thesen, aber zu behaupten, es gäbe kausale Belege dafür, ist eben falsch. Deswegen kann man trotzdem für Klassenteilungen sein.


Mitglied inaktiv

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Dann nenn mir bitte die Studien, die dem widersprechen.


emilie.d.

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Wenn Du bei Pubmed Covid und transmission eingibst, hast Du über 9.000 Hits. Völlig gemischt, Studien, die eher in die eine oder in die andere Richtung deuten. Aber es gibt eben zur Zeit keine Studien, die kausal belegen können, dass Schulen die Pandemie in Deutschland befeuern. Oder umgekehrt, gäbe es das, hätten wir keine Diskussion deüber. Kommt vielleicht demnächst aus Asien, würde man beim Drosten sicher als erstes mitbekommen. Oder beim Lauterbach.


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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Von einer habe ich nicht gesprochen. Außerdem waren wir gerade beim Thema Long Covid, wenn ich mich richtig erinnere.


Mitglied inaktiv

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Im übrigen verstehe ich die ganze Diskussion nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass ich für die Einhaltung von AHAL und der RKI-Empfehlungen an Schulen bin, also u.a. Wechselunterricht ab Inzidenz > 50, da mir zwar bewusst ist, dass Kinder meist einen leichten Krankheitsverlauf haben, sie aber dennoch Überträger in die Familien sein können. Und dass es neben dem akuten Krankheitsverlauf das Risiko von Langzeitfolgen gibt und auch von Spätschäden, die man bisher noch gar nicht einschätzen kann, da es sich um ein neues Virus handelt. Und ich denke, dass wir uns da gar nicht so uneins sind, oder?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Hast du aus Studien, die korrelative Zusammenhänge darstellen, einen kausalen Zusammenhang hergestellt und bist so zu deiner Meinung gelangt? Dann würden mich deine wissenschaftlichen Ausarbeitungen sehr interessieren.


Mitglied inaktiv

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Erstens nervt es mich dass es für Grundschüler nie eine Lösung gibt, auch hier gibt es viele Fälle, juckt nur wieder keinen! Zweitens werden wir in unserer Region den ganzen Winter nicht annähernd auf einen Wert von 50 kommen! Und trotzdem werden keine Maßnahmen ergriffen, muss ja auch nicht sein


hgmeier

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>>(...) auch hier gibt es viele Fälle, juckt nur wieder keinen!< < Das Problem ist schlicht und ergreifend die fehlende Lösung, die allen (halbwegs) gerecht wird.


fritzi3

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Ehrlich gesagt finde ich die Regelung, dass bis einschließlich Jahrgangsstufe 7 kein Wechselunterricht, aber auch sonst wieder mal gar nichts angedacht ist, auch wenn die Inzidenz längst über 250/300/400 liegen sollte, keine Lösung mit Sinn und Verstand. Wenn sich nämlich rausstellt, dass dieses Wechselmodell, dass ja in dem einen Fall nur für eine Jahrgangsstufen am Gymnasium, ansonsten in der Realschule nur für Klasse 8 und 9 bzw. am Gymnasium nur für die Klassen 8,9,10 und 11 gilt, nicht ausreichend "bremst", dann ist es vielleicht zu spät, um mit soften Lösungen noch großartig etwas zu erreichen. Jede Maßnahme dauert ja mehrere Wochen, bis sich ihre Wirkung zeigt. Und ich habe, ehrlich gesagt, auch keine Lust, als Mutter einer Zweit- und einer Fünftklässlerin die Kinder bei beliebig hohen Zahlen in die vollen Klassenzimmer zu stecken, ohne dass irgendein Konzept zur Schülerentzerrung beim Betreten und Verlassen des Schulhauses oder zur Vermeidung von Klassendurchmischungen existiert. In meinem Umfeld häufen sich die Fälle, wo sich die Eltern bei den Grundschulkindern angesteckt haben. Aber das will man ja nicht hören und vor allem auch nirgendwo die Daten sammeln. Es könnte ja rauskommen, dass es da ein Problem gibt, für das die Politik keinen Ansatz einer Lösung hat.


dann

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Ab Klasse 7 würde diese ja mit einschließen. Bei uns gibt es ab Klasse 5 für jede Jahrgangsstufe einen eigenen Eingang und jedes Klassenzimmer hat einen co2 Messer. In der Grundschule gibt es nur einen Eingang, da wird aber Klassenstufe versetzt eingelassen und jede hat einen eigenen Bereich im Schulhof. Also Kohortenprinzip wird umgesetzt. Somit sehe ich nicht, dass keine Maßnahmen ergriffen wurden, sollte das bei euch so sein müsstest du vielleicht mal vor Ort vorstellig werden!? Ich kenne in meinem Umfeld kein einziges betroffenes Grundschulkind. So unterschiedlich kann das sein. Und hätte deshalb überhaupt keine Lust auf Wechselmodell (noch dazu bei einer Inzidenz mittlerweile nur noch knapp über 50) nur weil es anderswo nicht funktioniert.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Da geb ich Dir schon Recht. Zumindest Konzepte um die Häufung beim Betreten/Verlassen des Schulhauses zu verbessern - also leicht modifizierte Anfangs- und Schlusszeiten sowie absolut getrennte Klassen sind auch in der GS realisierbar, wenn man will. Unsere Schule macht hier in der Theorie einiges. Trotzdem hocken die Lehrer ohne Maske zum Frühstück zusammen im Lehrerzimmer. Ein Fall in unserer Schule und wir dürfen komplett dicht machen. Klar, fällt es auch mir schwer, die Kleine weiterhin in die GS zu schicken, zumal sie Verschwörungskinder in der Klasse hat, die was weiss ich am WE auf irgendwelchen Demos gewesen sein könnten und ein "Infekt" in der Großfamilie sicher nicht abgetestet wird. Vielleicht hol ich sie auch noch ganz heim. In BaWü geht das und wir haben eine tolle Lehrerin, die das sogar unterstützen würde und mit den "Zuhause-Kindern" auch Skypen würde. Hat sie durchblicken lassen. Also mal sehn. NOCH sind unsere Zahlen (knapp) UHU.


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Antwort auf Beitrag von dann

Deswegen ja auch das Stufenmodell: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile


rabe71

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Naja, es klingt nicht schlecht, aber was soll das bringen? Das rollierende System ab der 11. Klasse heißt hier überwiegend nur IN der 11.Klasse- denn die 12. ist Abschlussklasse. Und ob das dann den entscheidenden Effekt bringt?


fritzi3

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Offiziell bilden ja die Klassenstufen 1 bis 4 eine Kohorte. Das sind dann bei uns über 600 Kinder. Die einzigen Maßnahmen außer Maskenpflicht und Lüften sind: - versetzte Pausenzeiten für Stufe 1 und 2 zusammen und für Stufe 3 und 4 zusammen. Das heißt dann: Jedes Kind hat auf dem Pausenhof 5 qm statt ansonsten 2,5 qm, auf der einen Treppe vorher kommen sich die Kinder aber sowieso schon recht nahe. - Sport in der Halle nur für Stufe 3 und 4 - Verzicht auf Unterrichtsgänge und klassenübergreifende Feiern wie Adventsfeier. Mit Verweis auf welchen Punkt des Hygieneplans könnte ich mich da beschweren? Im bayerischen Rahmen-Hygieneplan steht an den verschiedenen Stellen immer nur die Formulierung: "Man sollte xy umsetzen, außer es ist unterrichtorganisatorisch nicht möglich." Da kann die Schule alles entscheiden, und letztlich immer sagen: Bei uns geht das organisatorisch aber nicht anders. Deshalb meine ich, es müssten verbindliche Regeln her, die man nicht mit Verweis auf die übliche Unterrichtsorganisation wegschieben kann. Die könnten ja so formuliert sein, dass zum Beispiel eine Teilung nicht nötig ist, wenn der Abstand auch ohne Teilung eingehalten werden kann. Und dass keine Infektion bei den Grundschulkindern bekannt sind, bedeutet nicht, dass es keine gibt. Eines der Mädchen, die ich kenne, hat sich wohl wie die ganze Familie testen lassen, weil eine Großelternbesuch anstand. Zuerst war nur das Mädchen symptomlos positiv, der Rest der Familie war negativ. Eine Woche später hatten die Eltern Symptome und waren auch coronapositiv. Hätte nicht der Großelternbesuch angestanden, hätte man nie bemerkt, dass das Mädchen Corona hat. Bei einem Test als Kontaktperson der Eltern wäre sie wohl schon wieder negativ gewesen und wäre als einer der vielen Fälle in die Statistik eingegangen, wo sich die Kinder einfach wieder einmal nicht angesteckt haben.


dann

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"Und dass keine Infektion bei den Grundschulkindern bekannt sind, bedeutet nicht, dass es keine gibt." Das habe ich auch nicht gesagt, aber so wie es bei dir anscheinend so unglaublich viele zu geben scheint, weiß ich eben von keinem. Nur eine subjektive Feststellung. Bei uns ist eine Kohorte eine Jahrgangsstufe. Und da du konkret Dinge bemängelst,diebei uns ja zum Beispiel umsetzbar sind bzw zumindest teilweise auch sehr leicht, war mein Gedanke da ein Gespräch zu suchen mit eventuell konkreten Umsetzungsmöglichkeiten. Einheitlich geregelt ist schwierig denke ich, da entweder zu eng gefasst, dass es für viele eben nicht passt, oder zu weit, dass jeder der möchte ein Schlupfloch findet. Da ist doch ein konstruktiver Austausch mit der jeweiligen Schule besser, wenn man ein Problem damit hat.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von dann

Bessere Regelungen in der Schule umzusetzen, ist aber eben in vielen Fällen nicht so einfach, v.a. wenn schon vor Corona massiver Platz- und Lehrermangel herrschte. Und für den einzelnen ist das Einfordern bestimmter Maßnahmen vergebene Liebesmüh, wenn die Vorgaben des Kultusministeriums nur aus Wischiwaschi-Formulierungen bestehen, weil man nichts hat, worauf man sich berufen kann. Solange bei fast allen Regeln im Hygieneplan der Zusatz steht "wenn es organisatorisch machbar ist" (oder so ähnlich), wird sich an den Schulen nicht viel bewegen. Und solange nicht vom Kultusministerium die Vorgabe da ist, dass z.B. Ethik- und Religionsunterricht zusammengefasst, aber im Klassenverband stattfinden muss, prüfen halt auch nur 5% der Schulen ab, ob man das so regeln könnte. Da aber dafür in Bayern im Moment alle betroffenen Eltern ihr Einverständnis durch Unterschrift bekunden müssen, kann man sich vorstellen, dass es wohl kaum umgesetzt wird. Ich habe noch von keiner Schule gehört, die die Eltern auf diesen Punkt angesprochen hat. Bezüglich anderer aktuell stattfindender Klassendurchmischungen (z.B. für Fremdsprachenunterricht, aber auch geschlechtergetrennten Unterricht in den Naturwissenschaften in der Mittelstufe) habe ich mir sagen lassen, dass die Schulleiter solange den "normalen" Unterricht zu gewährleisten haben, wie nicht eine anderslautende Weisung vom Kultusministerium kommt. Da können sich die Schulleiter noch so tolle Lösungen ausdenken, es ist nicht erlaubt, sie umzusetzen, wenn das bedeutet, dass auch nur minimal vom Stundenraster abgewichen wird, z.B. indem jede zweite Stunde durch Hausaufgaben oder Distanzunterricht ersetzt wird. Deshalb würde ich mir verbindliche Vorgaben auf der Ebene "Abstand von .... muss gewährleistet sein" wünschen.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Jede verbindliche Aussage wird dazu führen, dass (u.a. auch aufgrund unterschiedlicher Ausgabgsvoraussetzungen an der Basis) diese Regelung angreifbar werden wird. Irgendeiner wird dagegen (erfolgreich klagen) und dann fängt man wieder von vorne an.


dann

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

In den Bereichen ja, da wären Vorgaben sinnvoller. Wobei unsere weiterführende Schule da schon sehr drauf achtet. Reli ist zwar leicht gemischt aber durch Sitzordnung trotzdem weitestgehend getrennt. Vorher hast du ja aber die Durchmischung beim reingehen/rausgehen und so angesprochen, Das wäre wiederum ein Punkt, der leicht von jeder Schule umzusetzen ist und auch selbst mit der Schule besprochen werden kann. Ich weiß nicht inwieweit sich die Vorgaben BW und Bayern unterscheiden, die unterschiedliche Auslegung einer schulischen Kohorte wundert mich aber schon.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

machen keinen fachübergreifenden Unterricht mehr. Es mussten die Eltern auch nicht unterschreiben, es gab einen Elternbrief mit Frist, bis wann man sich melden soll, wenn man was gegen fachübergreifenden Reli/Ethikunterricht hat. Nach der Frist kam dann die Mitteilung, dass das nur noch in der Klasse unterrichtet wird. Sportunterricht in der Turnhalle gibt es hier schon seit Oktober nicht mehr, Schwimmunterricht wurde nach den Sommerferien schon gestrichen.


Felica

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Dann warte noch etwas. Hier häufen sich die Fälle. Haben gerade den nächsten Fall an unserer Schule. Unsere eine Klassenlehrerin ist auch in Quarantäne weil Kontakt ausserhalb der Schule.


Kinderland

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Ab Montag gibt's in Sachsen Wechselunterricht. Die eine Hälfte der Klasse hat Schule, die andere Hälfte bekommt Aufgaben über Lernsax. Woche drauf ist Wechsel. War schon in 1. Lockdown so.


kati1976

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Gilt ja nicht für dich da du dich ja sowieso an nichts hälst.


memory

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Antwort auf Beitrag von Kinderland

Na da hätte ich gern mal ne Quellenangabe. Meine wissen davon näml. nix. Desweiteren hatten auch in Sachsen im Lockdown die Schulen zu. Da war auch nix mit Wechsel.