Chantie
Bei uns ist es nämlich genau so, wie in dem Thread unten beschrieben. Für mich stellt sich die Frage also nich hypothetisch sondern ist real.
Mein Kind wird jetzt erstmal zu Hause bleiben nächste Woche, ganz einfach weil es erstmal unser Beitrag ist unser Möglichstes zu tun, damit die Lage wieder besser wird.
Aber wir sind sehr unzufrieden damit wie es läuft. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben. Eltern sollen ihre Kinder möglichst zu Hause lassen.
Die Lehrerin der Klasse hat schon gesagt, dass sie online nicht zur Verfügung steht, da sie ja die Präsenzkinder unterrichten muss. Die Schulleitung sagt, dass definitiv normaler Unterricht stattfindet. Die Kinder zu Hause bekommen alle Blätter und müssen sie selbstständig bearbeiten.
Kontrolle findet wohl durch die Eltern statt.
Wenn es tatsächlich so ist, sind die Kinder zu Hause in meinen Augen benachteiligt.
Wir reißen uns hier echt ein Bein aus, um das alles zu stemmen. Morgen konnte ich ausnahmsweise mal Homeoffice eintragen, damit ich meinem Kind erstmal helfen kann. Nur gab es bis jetzt noch keine Info, außer das die Lehrerin mit den Präsenzkindern erstmal die Klasse aufräumen möchte.
Dienstag findet dann erstmal eine Lehrerkonferenz MORGENS statt und man bespricht das weitere Vorgehen. Vorher war ja keine Zeit! Ich könnte echt ko....
Fühle mich verar....!
Sollte s das tatsächlich so weitergehen wird mein Kind nach dieser Woche ganz normal in die Schule gehen, denn nur dort bekommt sie Unterricht.
Ich weiß, dass es an anderen Schulen ganz gut klappt, lese es hier auch immer wieder. Bei uns aber leider gar nicht.
Es ist mir aber sehr wichtig, dass die Schule läuft. Und trotzdem wäre es mir eigentlich lieber sie bliebe zu Hause...
In welchem Bundesland lebt Ihr denn? Bei uns sind die Schulen geschlossen und zur Notbetreuung dürfen nur Kinder, mit Bescheinigung vom Arbeitgeber der Eltern. Dass die Kinder Zuhause benachteiligt sind, finde ich gemein,das würde mich sehr ärgern.
so wie du das beschreibst würde ich mein Kind zur Schule schicken. Es ist nach wie vor unglaublich, wie schlecht das alles umgesetzt wird. Es gibt Schulen, die haben Konzepte und andere gar nicht. In Bayern sind die Schulen bis Ende Januar geschlossen, mal sehen, wie die Lehrer meiner Tochter es diesmal umsetzen. Bislang eher katastrophal, weil die Lehrkräfte sich mit der Technik nicht auskannten. Glücklicherweise ist meine Tochter schon erwachsen und macht eine kombinierte schulische Ausbildung mit zusätzlichem Abitur. Sie sucht sich die Infos anderweitig zusammen, damit sie nicht abgehängt wird und das Abitur zu schaffen ist.
In diesem Fall würde ich das Kind in die Schule schicken. Warum soll dein Kind ausbaden, was die Politik vergeigt? (Bzw in dem Fall auch die Schule vergeigt). LG Inge
Unsere Grundschule ist einfach nur schlecht was das betrifft. Die eigentliche Lehrerin ist als Risikopatientin zu Hause. Die Frage, warum nicht einfach sie jetzt den Distanzunterricht mit den Kindern zu Hause macht, bleibt unbeantwortet. Die neue Lehrerin gab gestern zu sich noch gar nicht mit der Technik beschäftigt zu haben und vermutlich gibt es ab Februar eine neue Lehrkraft - die dritte seid Corona. So wie aussieht, werde ich sie dann nach der Woche wieder normal schicken, aber eigentlich ist es unglaublich wie es läuft! Bin auch am überlegen eine Beschwerde an das Schulamt zu schicken. Aber was soll das bringen? Ich bin einfach so wütend und fühle mich machtlos...
Das ist ja ein absoluter Mist-Zustand. Ich würde mich massiv beschweren bei allen - insbesondere dass die ursprüngliche Lehrerin dann keinen Unterricht von zuhause aus macht ist unmöglich!
Wenn die Politik es nicht fertig bringt, den Schulen früher Klarheit zu geben, wie es in den nächsten Wochen aussehen soll, dann darf man den schwarzen Peter nicht den Lehrern in die Schuhe schieben. In BW hat ja Frau Eisenmann Anfang des Jahres noch verkündet, am 11.1 die Schulen ganz öffnen zu wollen.
Ist natürlich die Frage, seit wann die neue Lehrerin weiß, dass sie die Klasse übernimmt. Die erfahren das auch immer äußerst kurzfristig. Die Frage, warum die eigentliche Lehrerin nicht von zu Hause aus den Distanzunterricht macht, würde ich der Schulleitung stellen um da mal etwas den Druck zu erhöhen. Am Besten über die Elternvertreter (wenn ihr welche habt). Aber wahrscheinlich stellt die Schule der Lehrerin einfach keine Ausrüstung zur Verfügung oder will die Eltern indirekt zwingen die Kinder zur Schule zu schicken, weil sie keinen Bock auf Distanzunterricht haben. LG Inge
> Die neue Lehrerin gab gestern zu sich noch gar nicht mit der Technik beschäftigt zu haben und vermutlich gibt es ab Februar eine neue Lehrkraft - die dritte seid Corona. Ich finde es fraglich, inwieweit Lehrer für die technische Seite des Onlineunterrichts zuständig sind. Hardware/Softwarebeschaffung, Installation, Tutorials für die Schülern und Eltern..., dann kommt irgendein besonders besorgter Bürger und stellt fest, dass Dateschutzrichtlinien nicht eingehalten werden und hunderte Stunden (ehrenamtlicher) Arbeit sind für die Katz. Verständlich, wenn es dann nur noch Zettel gibt.
Aber hier gibt es ja noch eine zweite Lehrkraft. Nämlich die, die die Klasse eigentlich unterrichtet, aber als Risikogruppe zu Hause ist. Warum kann die dann nicht für alle Distanzkinder der entsprechenden Jahrgangsstufe (soweit die Schule mehrzügig ist) den Distanzunterricht machen? Dafür muss sie doch nicht das Haus verlassen. LG Inge
Das sehe ich überhaupt nicht so. Erst zu reagieren, wenn die Entscheidung gefallen ist und keinen Plan b zu haben, ist ein Armutszeugnis. Es war dem ganzen Beamten wohl nicht zuzumuten, im Vorfeld oder gar in den Ferien ein Konzept auszuarbeiten, für den Fall der Fälle? Bei uns läuft es eigentlich wie von der AP beschrieben und ich bin maßlos enttäuscht, dass nach einem Jahr mit Corona die Schulen genauso so reagieren wie damals im März - überrascht und konzeptlos. Unterricht per Videokonferenz ist doch keine Raketenwissenschaft.
Da würde ich mich massiv bescheren, bei Lehrer, Leitung, Träger. Meines Erachtens kann es bei freiwilliger Präsenz an normalen Schulen nur so laufen: Eltern legen für einen Monat verbindlich fest ob Schule oder daheim. Dann werden die Klassen in Präsenz zusammen gelegt für den Monat fest. Dadurch werden dann Lehrer frei für die beschulung der daheim bleibenden.
Aber zusammenlegen ist doch Quatsch. Durch die Aussetzung der Präsenzpflicht soll doch eine Verkleinerung der Klassen erreicht werden. Oder hab ich da was falsch verstanden? Was spricht denn gegen das Streamer von Unterricht? War bei uns gang und gäbe bei Kindern in Quarantäne.
Hier wird auch nichts zusammen gelegt - das würde ja den Auflagen bzgl. "keine Durchmischung" auch widersprechen und dem Ziel, möglichst wenige Kinder auf einem Haufen sitzen zu haben. Selbst wenn jetzt doch zusammen gelegt würde weil aus jeder Klasse zB nur 2-3 Kinder kommen, wird diese Gruppe dann bis 31.1. nicht mehr verändert. Auch musste man sich verbindlich bis 31.1. festlegen. Nachträglich noch rein würde nur gehen, wenn man einen Notfall nachweisen kann, der dies unumgänglich macht.
Ja stimmt, da hab ich jetzt gar nicht dran gedacht. Aber bei Grundschule wird ja zumindest hier gar nicht verkleinert, sondern nur auf feste Gruppen gesetzt. Kommt drauf an wie viel Kinder kommen, wenn aus 2 Klassen nur insgesamt 15 kommen zum Beispiel könnte man schon zusammen legen. Damit man eine Lehrkraft gewinnt. Irgendwas muss man sich überlegen um die daheim geblieben nicht zu benachteiligen. Finde das eigentlich auch Quatsch. Bin für Wechselunterricht für alle.
Och, das ist nicht nur bei euch so... Hier wird ja auch (Not)-Betreuung inkl. Aufsicht bei den Aufgaben angeboten. Hier sollen die Eltern an Tag x um x Uhr die Arbeitspakete abholen - also genau so wie schon im Frühjahr. Dazu will man mal im Laufe der Woche ausprobieren, täglich mit ein paar Schülern eine Videokonferenz zu machen. Mit welchem System - weiß keiner. Geplante Uhrzeit - weiß keiner (Eltern haben ja evt. auch terminierte Calls?) Ob überhaupt Endgeräte für´s Kind spontan während eigener HO-Arbeit zur Verfügung stehen - wurde nicht abgefragt. Ob das System überhaupt läuft - wurde nicht getestet. Macht man halt im Laufe der Woche mal mit den Kids zusammen. Waren ja Ferien und keiner konnte ahnen... Also hat Kind sicher mehr davon, in einer kleinen Gruppe mit Aufsicht die Aufgaben zu machen, als das wir zu Hause neben der eigenen Arbeit darum streiten, was jetzt bitte gemacht werden muss etc. Bevor auf beiden Seiten nur Frust und Stress beim Homeschooling entsteht, würde ich unser Kind schicken (was wir auch tun werden/müssen). Wenn dann nach dem 31.1. verlängert wird und das digitale Angebot tatsächlich läuft und da nicht nur 10 min. ein bisschen gequatscht wird, sondern echt gelernt/unterrichtet, schauen wir weiter.
warum haben eure Elternvertreter nichts unternommen?
... Eure Antworten haben mir bestätigt, dass meckern alleine nicht hilft. Die Elternvertreter sind mit im Boot, zumindest habe ich die Mail auch an sie geschickt. Ich hab das Gefühl es wird sich nicht so richtig getraut sich auch mal zu beschweren. Aus Angst das Kind leidet dann darunter. Geht mir ja nicht anders. Jetzt schaue ich mal wie es weitergeht...
Würde dann am Montag bei der Schulleitung auch anrufen. Nur Email schreiben reicht nicht. Die kann man geflissentlich ignorieren! Telefonisch fragen stellen uns sehen was sie darauf antworten.
Ist denn kein Livestream des Unterrichts nach Hause möglich? Bei uns geht das in manchen Klassenzimmern jetzt, da funktioniert das WLAN. Allerdings nicht in allen. Was ich für nicht vertretbar halte, wäre zu fordern, dass die Lehrerin früh die Klasse vor Ort unterrichtet und nachmittags die Kinder die zu Hause sind. Oder würdest du freiwillig Doppelschicht fahren, eine davon unbezahlt? Ich bin auch sehr gespannt, wie es bei uns ab 18.1. laufen wird, wenn die Abschlussklassen da sind. Das betrifft 50% meines Unterrichts. Irgendwie bin ich froh darüber, wieder in die Schule zu dürfen, aber ich habe mich die ganze Zeit dermaßen m zurueckgehalten, wieso soll es jetzt plötzlich wieder okay sein, mit so vielen Haushalten zusammenzutreffen? Das Homeschooling läuft übrigens nebenbei trotzdem weiter. Jetzt investiere ich zusätzlich noch die Fahrtzeit und kann deswegen, wenn direkt online, den Unterricht nur auf Nachmittags verlegen - mal sehen, was die Schüler dazu meinen.
Wir in BaWü hätten diese Wahlmöglichkeit seit schon das ganze Schuljahr.
Aber es ist eben ein "ganz oder gar nicht". Und wie Du schreibst sind die Kinder zuhause definitiv sehr benachteiligt. Die Lehrer werden für den Präsenzunterricht benötigt, d.h. die "Zuhause"- Kinder bekommen Blätter. Sind also doppel"bestraft". Werden zu absoluten Außenseitern (Die restliche Clique trifft sich ja jeden Tag) und bekommen keinen gescheiten Unterricht (außer die Eltern sind pädagogische Ausnahmetalente
)
Also machen das nur die mit extremem Risiko daheim.
Eisenmann ist ja auch ganz stolz, dass "die Eltern mit Bedacht diese Regelung nutzen" - unter ein Prozent. Bisher. Toll!
Wir für uns persönlich werden mal sehn was und wie wir es machen.
Wir hätten die Möglichkeit, eine befreundete GS-Lehrerin, die die Kleine etwas mitbeschulen würde und sehr nette Lehrer am Gym, die auch Livestreams für die Großen in den wichtigsten Fächern organisieren würden. Unser Gym kann das jetzt immerhin.
Wir haben eben einen Asthmatiker mit nicht so tollen Lungenergebnissen und dauerhafter immernoch recht hoher Cortison-Inhalation daheim. Deswegen arbeite ich daran, alle Optionen aufzuhalten. Aber... Gerade WEIL er jahrelang aufgrund Krankheit außen vor und viel daheim war weiss ich was es heisst, wenn die Kids als einzige nicht Teil der Gruppe sind. Und die 13 jährige Schwester hat auch keinen Bock "wegen des Bruders" zum Außenseiter zu werden.
Zumal unser Kia immernoch sagt, dass Kinder und Jugendliche auch trotz Asthma , auch mit inhal. Cortison, keine Risikopersonen sind. Ommm.
Wir in BaWü hätten diese Wahlmöglichkeit seit schon das ganze Schuljahr.
Aber es ist eben ein "ganz oder gar nicht". Und wie Du schreibst sind die Kinder zuhause definitiv sehr benachteiligt. Die Lehrer werden für den Präsenzunterricht benötigt, d.h. die "Zuhause"- Kinder bekommen Blätter. Sind also doppel"bestraft". Werden zu absoluten Außenseitern (Die restliche Clique trifft sich ja jeden Tag) und bekommen keinen gescheiten Unterricht (außer die Eltern sind pädagogische Ausnahmetalente
)
Also machen das nur die mit extremem Risiko daheim.
Eisenmann ist ja auch ganz stolz, dass "die Eltern mit Bedacht diese Regelung nutzen" - unter ein Prozent. Bisher. Toll!
Wir für uns persönlich werden mal sehn was und wie wir es machen.
Wir hätten die Möglichkeit, eine befreundete GS-Lehrerin, die die Kleine etwas mitbeschulen würde und sehr nette Lehrer am Gym, die auch Livestreams für die Großen in den wichtigsten Fächern organisieren würden. Unser Gym kann das jetzt immerhin.
Wir haben eben einen Asthmatiker mit nicht so tollen Lungenergebnissen und dauerhafter immernoch recht hoher Cortison-Inhalation daheim. Deswegen arbeite ich daran, alle Optionen aufzuhalten. Aber... Gerade WEIL er jahrelang aufgrund Krankheit außen vor und viel daheim war weiss ich was es heisst, wenn die Kids als einzige nicht Teil der Gruppe sind. Und die 13 jährige Schwester hat auch keinen Bock "wegen des Bruders" zum Außenseiter zu werden.
Zumal unser Kia immernoch sagt, dass Kinder und Jugendliche auch trotz Asthma , auch mit inhal. Cortison, keine Risikopersonen sind. Ommm.
Meine Enkelin geht in die 2. Klasse und besucht grundsätzlich, egal ob Lockdown stattfindet oder nicht, den Präsenzunterricht. In der Regel sind dort 6-8 Kinder. Ich würde mich an Deiner Stelle auch beschweren.
Bei uns werden die Kinder nicht unterrichtet, sondern betreut. Also an den Platz gesetzt und darauf geachtet, dass sie ihre Maske auf haben. Die Kinder bearbeiten selbständig (oder auch nicht) ihre Arbeitsblätter.
vor den Weihnachtsferien gab es in der letzten Wochen hier, NRW, die Möglichkeit der Wahl. Kinder, die nicht hingingen, haben nur Zetteln zum abarbeiten bekommen. Nun , da jetzt alle zuhause sind, gibt es Zettel für alle. Und bis zum 31.01 kein Matheunterricht, da der Lehrer in der Notbetreuung beschäftigt ist. Da ist jeder Cent, den ich für Nachhilfe bezahle, Goldwert.
die schule bietet präsenzunterricht an , den ihr aber aus eigenen gründen nicht wahr nehmen möchtet. wer oder warum soll euch das dann bitte ausgleichen? mein kind würde gehen , wenn dies ginge
nicht "aus eigenen Gründen" weil ich halt Bock darauf habe, mein Kind daheim zu haben. Sondern weil ich wissenschaftlich an das Thema rangehe (insofern möglich) und sehr wohl die Gefahr einer Infizierung in der Schule sehe. Drei Kinder. Drei Klassen. Die Kleinste ohne Maske mit Q-Anon-nahen Corona-Verleugnern in der Klasse ... und Deppeneltern, die wahrscheinlich auch heute noch schreien "was geht MICH China an??" Also aus Verantwortung heraus für meine Kinder und die ganze Familie. Kinder ohne AHA-L in die Schule schicken halte ich für verantwortungslos.
So sehe ich das auch
das ist ok , nur wie sll die schule einen adäquaten ausgeich finden?
Oh da gab es genug Vorschläge/Konzepte. Meine befreundeten Lehrerinnen hatten auch für ihre Schulen gute Ideen. Aber unser KM will das alles nicht . 100% Präsenz ist das einzige, was gewollt ist.
vielleicht waren die ideen nicht umsetzbar!?!? theorie und praxis eben
Ich erwarte definitiv keinen 1zu1 Unterricht auch für die Kinder zu Hause! Ich weiß, dass das nicht geht und auch nicht umsetzbar ist. Aber zu sagen man kann nicht für die Kinder zu Hause ansprechbar sein, weil man Unterricht halten muss ist nicht in Ordnung! Während die Kinder in die Schule arbeite können über Teams doch die zu Hause mal dazugeschaltet werden. Macht es ja auch aufregender. Da in der Schule ja auch nur dieselben Arbeitsblätter wie zu Hause bearbeitet werden kann die Aufsicht auch mal für eine Stunde eine andere Lehrkraft übernehmen und die Lehrerin widmet sich über Teams den Daheimgebliebenen. Und ich wiederhole nochmal: zu Hause sitzt die eigentliche Klassenlehrerin seid März! Sie dreht mit Sicherheit keine Däumchen, zumindest hoffe ich das nicht, aber jetzt könnte sie diesen Part übernehmen!
Bei uns war es in den letzten Wochen so, dass Kinder, die in Quarantäne waren, über Videokonferenz am Unterricht teilgenommen haben. So hat niemand etwas verpasst und alle sind auf dem gleichen Stand. Hat gut geklappt. Arbeitsblätter wurden vorab über die Lernplattform geschickt.
Natürlich ist vieles davon umsetzbar, wird auch teilweise gemacht aber es gibt sehr viele Widerstände auch im Kollegium. Keine Lust, etwas Neues zu lernen, umzusetzen. Solange dann "von oben" kein Druck kommt sondern nur die Ansage , bald gibt es wieder 100% Präsenz... dann passiert eben auch nichts.
Deine Idee mit dem Zuschalten per Teams zum laufenden Unterricht ist zwar gut gemeint aber nicht praxisnah. Bei uns gibt es nach Rückmeldungen von Eltern ( nicht Einzelfälle) die Anweisung, keine Onlinetermine zu festgelegten Zeiten mit den Schülern zu vereinbaren, weil es Familien gibt, die mehrere schulpflichtige Kinder haben, aber nicht für jedes ausreichend Technik oder nicht genug Datenvolumen oder nur Technik, die die Eltern im Homestudio brauchen. Es wurde darum gebeten Aufgaben zu erteilen, die möglichst nicht terminiert sind, da eine flexible Zeiteinteilung zur Erledigung gewünscht wird. Ich glaube, die Realität außerhalb unserer Blase bildungsorientierter Mittelständler hier im Forum sieht anders aus, als sich viele hier vorstellen können.
Das Zuschalten zum laufenden Unterricht ist zur Not selbst über Handy möglich. Und ich persönlich kenne keinen einzigen Schüler, der kein Handy besitzt
Ich persönlich kenne auch keinen einzigen. ICH habe mich aber auch nicht beklagt. Aber ganz ehrlich, wenn es nicht gewollt ist, wird halt nicht gemacht. Es gab übrigens auch schon Beschwerden, dass der Schulkram die mobilen Daten auffrisst. Tja, es gibt viele verschiedene Sichtweisen, die sich meinem Verständnis entziehen.
Aber gerade da würde doch die Struktur, die durch feste Termine während der normalen Schulzeit gegeben wird, mehr als gut tun
Sehe ich auch so.
mit der immer hochgepriesenen solidarität ist es aber nicht weit her. einerseits wird gejammert , das alles gerade nicht machbar und zuviel sei aber die schule soll bitte auf allen hochzeiten tanzen und liefern je nach gusto der eltern . jeder hat gerade seine vorstellung , wie es mit der beschulung zu laufen hat . welche chance hat die schule denn dann , es mal allen recht zu machen
auf der einen Seite zu verlangen, dass wenn es geht, Kinder daheim zu lassen. Und im gleichen Zug diese dann , im Vergleich zu denen die hingehen, wieder komplett sich selbst überlassen. Passt nicht zusammen irgendwie.
so wie ich hier lese, können die eltern selber entscheiden . da muss man dann eben je nach wunsch mit den entsprechenden konsequenzen leben . gibt es nur digitalunterricht kann man natürlich erwarten ,dass alles versucht wird was geht aber auch hier sollte man etwas milde walten lassen , denn neuland ist das fr alle beteilligten
Und jedesmal wartet die Schule aufs Neue bis auf den letzten Drücker? Zoom, Teams etc. war auch Neuland für mich und trotzdem habe ich mich reingefuchst! Die Präsenzpflicht ist hier nicht aufgehoben, um den Eltern einen Gefallen zu tun! Sie ist aufgehoben mit der dringenden Bitte die Kinder zu Hause zu lassen und nur im Notfall in die Schule zu schicken. So steht es Brief des Kultusministeriums. Da steht auch das kein Nachteil zwischen den Schülern entstehen soll! Mir ist schon klar, dass das die denkbar unglücklichste Entscheidung für die Schule war und es wirklich schwer bis unmöglich ist es genau so umzusetzen. Aber wenn noch nicht mal ansatzweise der Versuch unternommen wird es besser zu regeln, Lehrer monatelang zu Hause sitzen, sich nicht mit der Technik auskennen oder bereit sind private Geräte zu nutzen schwillt mir der Kamm!!! Nichts anderes musste ich auch machen und auch die Schüler! Ich erwarte Entgegenkommen! Ansprechbar sein für die Kinder zu Hause, zumindest zeitweise. Und wenn's nur eine Stunde ist. Die Kinder zu Hause mit den Kindern in der Schule in Kontakt bringen. Das ist doch nicht so schwer!
Da bin ich diesmal der Gebauer sogar dankbar, dass sie den Eltern die Entscheidung abgenommen hat. Und ein Grund war genug der, den du jetzt auch ansprichst. Die Lehrer können nicht auf zwei Hochzeiten tanzen und eine der beiden Möglichkeiten würde den Kürzeren ziehen.
die schulen warten genau wie wir auf generell neue entscheidungen vn ben , daher steht nix perfekt für wochen. soll es denn so sein ,dass frh die kids in der schule und nachmittags die daheim unterrichtet werden ? also ein 12 stundentag für einen lehrer?
Bayern hat Distanzunterricht. Geplant sind Videokonferenzen mit Eigenarbeit danach. Nicht die technische Ausstattung zuhause zu haben, finde ich nach 10 Monaten mit Corona ne lahme Ausrede. 1. Es war zu erwarten, daß es so kommen wird 2. Es gab Corona Kindergeld genau für diesen Zweck! 3. Aufstocker / Hartz 4 konnten bis Juli 20 einen Zuschuss von 250 Euro beantragen für einen Laptop 4. Man hätte 10 Monate 30 Euro weglegen können vom Kindergeld, das hätte für ein Chromebook gereicht. 5. Ein Smartphone hat komischerweise jeder Hartz IV ler, aber für die Kinder ist dann angeblich nix für nen Chomebook da? Da fühle ich mich als Vollzeitarbeitende echt verarscht. Ich muss für solche Dinge auch sparen. Wir haben die Variante gewählt einen alten PC schultauglich zu machen, Investition 30 Euro für einen gebrauchten PC, 30 Euro für einen gebrauchten Bildschirm für 2 x 4 GB Arbeitsspeicher nochmal 30 Euro, weitere 40 Euro ne Webcam, ne SSD Festplatte für 40 Euro. Waren also knapp 200 Euro Investition. Wer seinen Kindern Bildung vermitteln will, schafft das auch mit Hartz 4, ich kenne genug Familien mit 3 Kindern, wo mindestens 1 Tablet und ein Laptop gebraucht wurde. Zudem war ich selbst auch in der Situation. Achso, einen einfachen HP Drucker bekommt man für 80 Euro. Da ist nicht der Drucker das teure, sondern die Tintenpatronen, wer clever ist tut sich mit den Nachbarn zusammen und nimmt einen WLAN fähigen. Mein Nachbar im 3. Stock kann auf unserem im 1. Stock drucken.
Hat sie schon eine Empfehlung für die Weiterführende Schule? Ich habe keine Ahnung wie das so läuft. Aber ganz ehrlich? Ich würde mein Kind nicht schicken. Das wäre es mir nicht wert. Das was in der 4. bei uns im zweiten Halbjahr gelernt wurde, wurde in der Weiterführenden Gym NRW alles wiederholt damit alle Kinder auf dem gleichen Stand sind. Aber ich kenne dein Kind nicht. Dennoch finde ich versagt da die Politik massiv, so eine Entscheidung gehört nicht in Elternhände. Entweder haben wir eine Pandemie und es ist gefährlich in die Schule zu gehen, was es in meinen Augen ist, oder nicht. Und dann macht man die Schulen zu und es werden nur die Kinder betreut die nicht zu Hause bleiben können. Aber es sollte dann kein Unterricht stattfinden. Also lange Rede kurzer Sinn, ich würde mein Kind zu Hause lassen weil ich das Virus höher einstufen würde als das was sie in der Schule verpasst.
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