IchIch
Es heißt ja, man soll seine Kontakte auf das Notwendigste reduzieren. Was zählt nun aber zu Kontakt? Z.b. auch einkaufen oder Post mit Maske oder Treffen draußen mit Abstand und/oder Maske?
Das alles verstehe ich unter Kontakte. Kein sinnloses einkaufen, also mit Zettel und nur so oft und so lange wie möglich. Öffis meiden, ich gehe zu Fuß oder mit Auto. Bis vor ca. 3 Wochen nur eine Freundin Mal zum spazieren getroffen, jetzt aktuell auch nicht mehr. So wenig wie möglich auf Arbeit..... Einfach alles reduzieren was geht und verträglich ist, egal ob draußen oder drinnen.
Beim Einkaufen stecken sich die Menschen regelmäßig an, potentiell auch draußen in vollen Einkaufsstraßen. Treffen draußen mit Abstand und Maske minimiert das Risiko, ist aber auch ein Kontakt.
Wieso stecken sich die Menschen mit Maske beim Einkaufen regelmäßig an?
mit Abstand und Maske halte ich Einkaufen für relativ sicher. Aber wenn viele Menschen sich wo knubbeln und man quetscht sich dann da vorbei. Das wäre dann nicht mehr so sicher. Aber da muss man sich dann mal zurücknehmen und warten. Aber genau deswegen bin ich heute nirgends mehr in einen Laden gegangen.
Ich lese immer nur von Feiern oder Familienkontakten (wobei Kita und Schule ja auch zutreffen müssten). Beim Einkaufen bin ich neben niemandem länger als eine Minute, ich rede (idR) mit niemandem, fast alle tragen Masken - wieso sollte es da regelmäßig zu massiven Ansteckungen kommen?
Mein Mann arbeitet in Einzelhandel und wenn er mir abends erzählt was er da so alles erlebt hat, kann ich mir gut vorstellen das Einkaufen im Supermarkt/Discounter für die vielen "keine-ahnung-wo-ich-das-her-habe-ich-gehe-doch-nur-einkaufen" Ansteckungen verantwortlich sind.
Das kann man weltweit beobachten. Die Menschen stecken sich auch beim Lebensmitteleinkaufen an. Dadurch, dass Lebensmittelläden offen bleiben müssen, summiert sich das schon. Warum? Bzw. wie kann man sich schützen? Wir gehen aktuell nur mit gutsitzender FFP2 einkaufen und möglichst nicht zu den Stoßzeiten. Ich denke, es kommt drauf an, wie gut ein Laden durchlüftet wird und wie gut sich die Kunden dort an Maskenpflicht halten bzw. eben nicht mit Symptomen einen Laden zu betreten. Es gab ja auch immer mal wieder Überlegungen, die Anzahl der Kunden weiter zu reduzieren pro Fläche oder älteren Menschen ein exklusives Zeitfenster einzuräumen.
Aber eben stetig. Lebensmittelhandel kannst Du ja nicht schließen.
Da stehtst du nur u. U. 10 sec. nachdem jemand Infiziertes am Kühlregal gestanden ist genau in dem seiner Aerosolwolke ![]()
Dann wäre es aber arg erstaunlich dass der Einzelhandel vor lauter infizierten Angestelten nicht schon lange zum Erliegen gekommen ist.
Auch einkaufen. Das sind die Infekte wo man nicht nachvollziehen kann wo sich jemand infiziert hat. Was aktuell den größten Anteil ausmacht.
So sieht es aus. Und ich bezweifel das viele wirklich ihre wocheneinkäufe unter 30-45 min hinbekommen.
Ich hab eine amerikanische Studie gesehen (Seattle? bin mir nicht mehr sicher), wo 1/3 der getesteten Angestellten in Lebensmittelgeschäften während der Studie Corona hatte (Rest der Bevölkerung glaub 1.5-4.5 Prozent oder sowas). Viele allerdings auch asymptomatisch, Regale räumen idR ja nicht die 80jährigen ein. Selbst die Pflegeheime und Krankenhäuser halten ja ihren Betrieb aufrecht und da stecken sich die Angestellten ja wirklich reihenweise an. Und müssen dann zum Teil krank weiterarbeiten.
Ich war heute auf der Sparkasse weil wir relativ viel Geld nicht über die Feiertage hier liegen lassen wollten. Dabei hatte ich Kontakte. Zwar mit Maske und Abstand, aber ich hatte welche. Wäre mir Abends am Automaten ohne lieber gewesen, ging aber nicht weil wir keinen Automaten haben. Wollte noch zum Aldi, aber das hab ich nicht mehr gemacht. Meinen Nachbarn mit dem ich mich über die Straße hinweg unterhalten habe würde ich jetzt nicht als Kontakt verbuchen.
Laut Statistiken des RKI lässt sich etwa ein Viertel der Ansteckungen einem konkreten Ausbruch zuordnen - z.B. im Privathaushalt, in Heimen und am Arbeitsplatz. Heißt für mich aber auch, drei Viertel der Ansteckungen sind ungeklärt. Nach dem, was die Forschung so hergibt, sind längere Kontakte in geschlossenen Räumen sicherlich mit dem höchsten Risiko behaftet. Das heißt aber nicht, dass man nicht Pech haben kann und sich über einen unwahrscheinlicheren Weg anstecken. Meine beiden Kollegen, die Corona hatten, haben beide alle Regeln eingehalten und sich trotzdem angesteckt. Deswegen finde ich es durchaus sinnvoll, alle Kontakte möglichst zu reduzieren, wo es vertretbar machbar ist. Auch vor dem Lockdown nicht täglich in die Kneipe oder das Restaurant gehen, nur weil es erlaubt war und Hygienekonzepte gab. Nicht unnötig mit dem Bus zu fahren. Mich nicht täglich mit einem weiteren Haushalt zu treffen. Und eben auch nicht jeden Tag durch den Supermarkt zu schlendern. LG sun
Einkaufen oder zur Post ist für mich kein Kontakt im Sinne der Pandemie jetzt. Ebensowenig wäre das der Nachbar am Zaun (Frischluft und mehr als 2 Meter) , Spaziergänger mit ausreichend Abstand, Paketbote (der ist eh meist schon wieder am Tor, wenn ich öffne). Kontakte sind für mich Besucher, Kollegen, Kitapersonal, ggf. Ärzte oder Schwestern, auf die ich treffe (ich war gerade im KH...), Musiklehrer meiner Kinder, Freunde meiner Kinder.
Ich verstehe unter Kontakte alle Kontakte, auch Einkaufen, dem Hermesboten die Geschenke entgegen nehmen und die Begegnung beim Wandern im Wald. Auch mit Maske. Und da werde ich nichts mehr reduzieren wollen.
Für mich Kontakt jegliches Zusammentreffen mit Menschen. Konkret im Alltag, so selten wie möglich einkaufen gehen oder zur Post sich nichtmehr zu verabreden wie früher wenn mir nun aber jemand beim Gassigehen begegnet renne ich nicht panisch weg... Dagmar
"Für mich Kontakt jegliches Zusammentreffen mit Menschen." Ja, so sehe ich das auch. Wobei die Ansteckungswahrscheinlichkeit natürlich geringer ist, wenn man Leute nur verhältnismäßig kurz und draußen trifft. Ich nehme dem Postboten die Briefe auch nicht mit Zange und Mundschutz ab, genauso wenig wie dem Nachbarn, der uns gestern die Schlüssel vorbeigebracht hat, und ich habe gestern auch mit den Nachbarsmädchen draußen vor der Haustür geredet, die unser Waveboard ausleihen wollten.
Wenn ich einkaufen gehe, sehe ich drei Viertel der Kunden nicht als Kontakt. Aber die, die sich neben mir ans Regal drängeln und die Maske auf halb 8 hängen haben, die unbemasktede Lidl Frau, die "ärztlich attestiert" keine tragen muss und sich überall rein quietscht weil sie ja regale befüllen muss und ja, auch die kassiererin hinter ihrer spuckwand und die leute vor und hinter mir an der Kasse, die sind für mich kontakt. Wir wohnen neben der Post und da war gestern eine Schlange mit ca. 25 Menschen, da in das kleine kabuff nur 2 Kunden rein dürften gleichzeitig. Die standen da schon ne. Halbe Stunde, zwar draußen und Abstand aber der eine zieht seine Maske runter zum rauchen der nächste haut sich in der Wartezeit ne Brezel rein und die dritte nimmt die Maske zum telefonieren ab, weil sie nicht verstanden wird. Ansonsten natürlich wenn ich am Spielplatz bin und die Kinder mit anderen spielen, das ist Kontakt. Auch draußen und Abstand und quatschen mit der anderen Mutter. Daher vermeide ich das. Natürlich Arbeit, wenn jemand in mein Büro kommt, ist es für mich trotz Maske und lüften Kontakt.
ich weiß ja nicht, wo die werte forengemeinschaft einkauft, aber ich würde einkaufen nicht als kontaktbörse werten... auch die kollegin von hr nicht, die mit Maske zweimal am tag an mir vorbeischwebt. kontakt ist mein Kind, mein Exgatte, der das Kind jeden samstag besucht, meine Freundin und kollegin und noch das kieselchen, bei der ich am freitag vorbeigestochen bin. nicht mal meine walkingbegleitung würde ich als kontakt betrachten, denn wir sind draussen und es war sooo affenkalt, dass wir nicht mal gesprochen haben. aber gut, sollte mich das ga mal fragen und mir eine Definition bieten, dann mach ich das halt!
mal schnell in die Bank huschen, zum Bäcker oder Metzger ….. das ist für mich kein Kontakt. Aber mit der Musiker-Kollegin zusammen im Auto sitzen und aus einem Notenständer schauen - das ist für mich Kontakt. Aber für mich gibt es vermeidbare und unvermeidbare Kontakte. Arzt z.B. ist auch ein Kontakt aber eben unvermeidbar. Alle anderen Kontakte sind ja nur noch eingeschränkt möglich.
Ja, das verstehe ich auch unter Kontakt: Einkaufen, Anstehen, egal wie lange - es sind Kontakte. Allerdings wenn ich bedenke, was vorm GSA wirklich als Kontakt gilt, zählt das vielleicht nicht. Aber für mich heißt Kontakte einschränken, auch möglichst nicht einkaufen zu gehen etc., auch nichts vom Lieferdienst abholen, ... ... Lg, Lore
Natürlich hat man auch beim Einkaufen Kontakte. Aber die dürften ja mit MNS und Abstand nicht allzu gefährlich sein. Ich gehe aktuell eh nur zu Lidl, der ist sehr weitläufig und passt die Anzahl der geöffneten Kassen optimal an. Da komme ich keinem nahe, und schon gar nicht über 15 Minuten. Wir waren letzte Woche noch bei Müller und dm, die beide sehr streng sind mit Kundenanzahl etc. Das selbe gilt für's Essen abholen in einem leeren Lokal. Oder für den Kleinanzeigen-Käufer oder den Postboten an der Tür, mit Maske. Für mich persönlich zählt das nicht als gefährlicher Kontakt. Genauso wenig, wie wenn ich aus dem Auto steige und den Nachbarn auf der anderen Straßenseite verbal und durch Handzeichen grüße, ohne Maske. Unsere gefährlichen Kontakte in den letzten Tagen: Kind 2 zwei Mal beim Spielen draußen mit dem Nachbarsbub Kind 1 ein Mal drinnen beim Knutschen mit ihrem Freund Mann beim Wandern mit seinem Kollegen (im Auto mit FFP2-Masken) Ich beim kurzen Ratsch aus dem Auto heraus mit einer alten Bekannten Die Kinder waren am 11.12. zuletzt in der Schule. Ich war am 12. zuletzt in der Arbeit und wurde am 15. per PCR-Test negativ getestet. Mein Mann war seit dem 10. daheim und am 17. nochmal arbeiten (mit FFP2-Maske, wenn er nicht gerade im Einzelbüro saß). Weniger gefährliche Kontakte werden wir alle zusammen wohl nie wieder haben. Da sich der Corona-Scheiß noch ewig lang hinziehen wird, nutzen wir die Gunst der Stunde und genießen Weihnachten mit unseren Familien, und danach kommen noch zwei liebe Menschen zu Besuch, bevor der Arbeitswahnsinn wieder losgeht und wir enge Kontakte zu widerlichen Fremden haben müssen.
...den Griff vom Einkaufswagen zu desinfizieren das tun die wenigsten (anfangs wurde das eher gemacht, jetzt wieder nicht so.) Und das mit der Händehygiene ist bei vielen immer noch nicht angekommen. Dann wird sich halt doch im Gesicht rumgefummelt, eine geraucht oder was gegessen ohne sich vorher die Hände zu waschen. Ich glaube, das wird noch oft vernachlässigt und dann kann man sich halt doch auch anstecken wenn man "nur kurz einkaufen war...).
Alles was ich bisher zu dem Thema las war "auf dem Weg keine Ansteckungen nachgewiesen" dagmar
Man kann aber auch gleich nach dem Heimkommen ordentlich Hände waschen und sich vorher eben nicht im Gesicht rumfummeln ;-)
Ich habe mal von einem Virologen die Aussage gelesen: "Wir können nachweisen, dass auf der Türklinke Viren gestorben sind." Aber es wäre nicht gelungen, noch aktives Material aus den "Schmieren" zu gewinnen. Fand ich eine schöne Aussage.
Das sind alles Kontakte. Und bei Maske, wenn ich sehe wie manche ihre tragen, da könnten sie diese auch weglassen. Wenn deutlich sichtbar Öffnungen am Rand zu erkennen sind oder ein Nasenflügel rausschaut ...
Relevante Kontakte im Sinne vom Gesundheitsamt sind alle mit denen ich mehr als 15 Minuten Kontakt ohne Abstand und Maske in geschlossenen Räumen hatte. Also K1. Aus dem einfachen Grund, dass unter diesen Umständen die höchste Ansteckungsgefahr besteht, statistisch gesehen. und da das GA nicht genug Kapazitäten hat, um wirklich jeden einzelnen Kontakt nachzuverfolgen bzw das Risiko einer Ansteckung dann so gering wäre, dass es nicht gerechtfertigt wäre, vorsorglich Quarantäne anzuordnen - darum wurden eben bestimmte Kriterium festgelegt, ab wann man als K1 gilt. Das heißt eben aber nicht, dass eine Ansteckung mit Maske oder beim Einkaufen unmöglich wäre. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach nur geringer.
60 % geringer soll das mit Maske sein ( den Allttagsmasken) Bei manchen Ansteckungen ist halt Glück oder dummer Zufall erforderlich oder was auch immer dagmar
Unterschreibe ich
Für mich alle Kontakte draussen unter 2 m und generell drinnen. Das ist natürlich strenger als die Definition des GA. Heisst: wir vermeiden unnötige Fahrten per ÖPNV, gehen einzeln und möglichst 1 mal pro Woche zu "ruhigen" Zeiten einkaufen - versuchen aber möglichst zu bestellen. Mich hätte dieses Jahr keiner in ein Einkaufszentrum bekommen ... Und auf Friseur etc. haben wir auch verzichtet. Treffen andere privat (ausser 1 fester anderer Haushalt) nur draussen. Vermeiden es, uns draussen aufzuhalten wo viele andere sind. Und achten generell auf Abstand & Maske. Alle Kontakte kann man nicht vermeiden, das ist klar (z.B. Arbeit, Kita, KiA..) - aber ich frag mich echt bei allem: ist das nun nötig? Und wie kann ich Risiko minimieren?
Wenn ich mit jemandem länger spreche, auch draußen oder mit Maske, sehe ich das als Kontakt. Ich habe momentan nur mit meinen Kolleginnen Kontakt, mit meiner Familie und meinen Eltern. Alles andere meide ich.
Alle Menschen mit denen man ausserhalb der eigenen 4 Wände agiert. Also ja, auch beim Einkaufen oder tanken. Selbst Paket annehmen.
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!