Cata
Ich denke, der dicke Hund kommt erst nach den Feiertagen. Außerdem könnte es ja sein, dass alles nicht wirklich viel bringt. Was dann?
Die dicken Hunde werden doch schon ausgepackt. - Überlegung ob Einzelhandel zu ab 24.12 - Überlegung ob verlängerte Weihnachtsferien - Kontakt Beschränkungen auch über die Feiertage - nächtliche Ausgangs Beschränkungen - ....
...
Also das komplette Runterfahren mit Geschäftsschließungen, Ausgangsperre etc? Tja, dann wäre man wohl in der Situation, diesen Zustand so lange aufrecht erhalten zu müssen, bis die Zahlen runter sind. Das würde - zumindest für einige Kreise - sicher ein recht lang andauernder Zustand sein. Irgendwann wären bei so einem Einschnitt die Zahlen sicher wieder unter Kontrolle. Das würde aber voraussetzen, dass auch entsprechend kontrolliert würde, ob man eben nicht unnötigerweise aus dem Haus geht. Nur: man müsste die Zahlen ja unter 35 bringen. 50 ist ja schon die Grenzte zu "Nachverfolgung wird schwierig/unmöglich. Wird dieser LD erst ach Weihnachten kommen, gehen die Zahlen ja erst nochmal hoch (Besuche etc) - der Zustand würde also entsprechend lange andauern müssen. Evt. würde in dieser Zeit bereits mit dem Impfen begonnen. Aber evt. müsste man überlegen, was man doch wieder hochfahren muss, um nicht pleite zugehen (Wirtschaft). Auch, wenn es viele nicht gerne hören - wir müssen auch den wirtschaftlichen Aspekt und die Bildung (die sich auch auf die Wirtschaft/Zukunft auswirken wird) im Auge behalten. Es werden nämlich unsere Kinder sein, die das Ganze bezahlen/finanziell ausbaden müssen. Ich denke, ab einem bestimmten Punkt wird man nicht umhin kommen, Infektionen und damit auch Tote in Kauf nehmen zu müssen, um nicht alles für die nachfolgenden Generationen vor die Wand zu fahren.
< < Ich denke, ab einem bestimmten Punkt wird man nicht umhin kommen, Infektionen und damit auch Tote in Kauf nehmen zu müssen, um nicht alles für die nachfolgenden Generationen vor die Wand zu fahren.>> Um`s mit Vallies Worten zu sagen....."ich bin sowas von bei dir!" Hoffentlich kommt dieser Zeitpunkt bald. Das braucht´s nämlich um nachhaltige Strategien auch für künftige Pandemien in Gang zu setzen.
Das" Problem" sind aber nicht die Toten in dem Sinne....sondern deren Wochen / Tage davor. Eine ständig am Limit kratzende medizinische Versorgung kann niemand wirklich als normal empfinden wollen.
Das hat nichts mit "wollen" zu tun - ab einem bestimmten Punkt muss man logischerweise solche Entscheidungen treffen. Bzw. die Priorität setzen. Die ist aktuell "Leben retten". Richtig und völlig verständlich. Aber ab dem Moment, wo klar ist, dass wir das nicht mehr packen ohne auf Jahrzehnte hinweg verschuldet zu sein, Bildung so zu vernachlässigen, dass dies auch einen Genrationen-Effekt hat, wird man nicht umhin kommen, zumindest darüber nachzudenken. Was ja auch zu Beginn der Pandemie bereits mal erwähnt wurde - und mit großem Shitstorm bedacht wurde. Natürlich hoffen alle, das es dazu nicht kommen wird. Aber die Frage wir ja nun erst mal theoretischer Natur - und theoretisch wird man auf Dauer nicht beides unter einen Hut bekommen.
Genau deshalb sollte man ehest damit beginnen die Kapazitäten der medizinischen Versorgung dauerhaft zu erweitern.....nur als kleines Beispiel.
Wenn die KH überlastet sind und am Limit laufen , kommt da einfach keiner und entscheidet irgendwas. Da verreckt der Herzinfarkt oder der mit dem allergischen Schock unter Umständen genauso , wie der mit C. und Luftnot. Und genau das will man nicht.
Äh ja....welche Kapazitäten?
Da wären wir wieder bei den langfristigen Strategien, die bisher eben nicht erarbeitet wurden. Das Problem ist ja - was ist nach dem Lockdown? Wie oft wollen wir das noch machen bzw. können wir das? Solange es keine dieser Strategien gibt, werden wir doch von einem LD in den nächsten taumeln. Erholungspause im Sommer, weil dann wieder alle draußen sind. Und im Herbst gehts dann wieder los. Ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, dass die Impfung nicht das sofortige Allheilmittel ist bzw. auch dieses Mittel nicht innerhalb von wenigen Monaten alles wieder in´s Lot bringen wird. Und auch der harte LD wird ohne weitere folgende Maßnahmen nicht dafür sorgen, dass danach alles erst mal wieder gut ist.
Ja, schrieb ich ja auch. Wenn dem LD aber nicht langfristige Strategien folgen, wird das doch nur kurz mal für "juchu" sorgen - und dann geht´s wenige Wochen später wieder in den LD. Und auf Dauer wird dann eine grundsätzliche Entscheidung getroffen werden müssen. Keiner sagt, dass er Wirtschaft über Leben stellen will. Das ist so ein Totschlagargument - was?? du willst jemanden sterben lassen, damit du weiterhin ein gutes Leben hast? Nein! Will ich nicht. Das will sicher keiner. Aber was (war eine theoretische Frage), wenn wir es eben nicht in den Griff bekommen bzw. keine Strategien haben, die dauerhaft etwas bringen. Und eine dauerhafte Strategie kann ja wohl kaum sein, dass keiner mehr aus dem Haus gehen darf.
komplett meinungsmäßig bei dir. und man darf auch nicht vergessen , schwächelt die wirtschaft und bildung auf dauer , kränkelt auch das gesundheitssystem stark mit und somit ist am ende gar nix gewonnen.
Wie ich schrieb..... medizinische Kapazitäten (nebst anderen natürlich)! Jetzt Leute in Ausbildung schicken, damit mittelfristig Intensivbetten auch mit qualifiziertem Personal betreut werden können. Jetzt medizinische Versorgung wieder flächendeckender verteilen und nicht die Landflucht der Ärzte fördern. Jetzt Langzeitarbeitslose zum Contact Tracing wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern. Jetzt Praktika in den Krankenhäusern für in Ausbildung Befindliche schaffen....möglichst ab dem ersten Semester. Und vielleicht auch mal drüber nachdenken, ob in gewissen Bereichen der Formulardschungel nicht doch ein wenig abgespeckt werden könnte, damit nicht wertvolle Arbeitskraft durch Ausfüllen derselben gebunden ist. Wenn schon meinem kleinen unterbelichteten Hirn einige Ideen entkommen, was kommt dann erst dabei raus, wenn sich jemand wirklich Gescheiter damit befasst...….. Und last but not least...….ich fände es endlich mal eine schöne Geste, wenn die komplette Regierungsmannschaft im Sinne der Solidarität auf nur einen Monatssalär verzichten würde. Ist nicht langfristig und trägt nichts zur Lösung bei, aber wäre ein Zeichen, dass die, die Maßnahmen verhängen, ja letzten Endes im selben Boot sitzen.
Cube, du hast so recht. Ich werde in meinem Umfeld fast gesteinigt wenn ich sage, das man auch einen Blick auf Wirtschaft und Bildung haben muss. Man wird dann immer hingestellt als wäre einem die Gesundheit nix Wert. Das stimmt aber ja nicht... Ich kann nachvollziehen warum in der jetzigen Situation ein lockdown wohl gemacht werden muss. Aber mir fehlt die längerfristige Planung bei der ganzen Sache. Das wir das nicht noch ewig so machen können dürfte ja auch klar sein. Im Gesundheitswesen wurde die letzten Jahre so viel versäumt das fällt uns jetzt auf die Füße
Das mit dem Spenden nehme ich zurück.....gerade gelesen, dass eine Fraktion unserer Landesregierung genau das gemacht hat. Chapeau!
Wo ja gerne über Egoismus und Todesopfer gesprochen wird - es gibt genügend Länder, die werden sehr viele Todesopfer haben. Die können ich den Impfstoff nämlich gar nicht leisten bzw. erst an welchen kommen, wenn wir (die reichen Länder) ein paar Reste übrig gelassen haben. Man sollte also eh nicht so tun, als wenn jeder, der mal das Wort Wirtschaft in den Mund nimmt, andere sterben lassen will. Wir werden sehr viele Menschen sterben lassen ohne etwas dagegen zu tun - nur halt nicht in unserem Land. Ich spende für Unicef und werde natürlich regelmäßig angeschrieben bzgl. zusätzlicher Spende für xy Notlage. Ich bin in den letzten Wochen aber bereits mehrmals angerufen worden (was sonst nie passiert) mit der Bitte um Spenden, weil nämlich auf Grund Corona sehr viele Menschen und auch Firmen ihre Spenden eingestellt haben. Tatsächlich lassen wir bereits Kinder sterben, weil wir aus wirtschaftlichen Gründen das Geld lieber für uns behalten (behalten müssen) - nur halt nicht bei uns vor der Haustüre.
Ich sehe das ja auch so , nur bei dem" alles halbwegs laufen lassen , akzeptieren der Toten und Kranken ect. pp , Hauptsache kein LD , komme ICH nicht auf = macht es für alle besser. Appell an die Bevölkerung war ja jetzt auch nicht der Erfolg, selbst Streecki ist ganz still. Im Gegenteil , man hat es hier in Sachsen doch gut laufen lassen , " mit dem Virus gelebt" ....und sooooo erfolgreich waren wir jetzt nun nicht. Und du stampfst nunmal in einem Jahr kein super Gesundheitssystem aus dem Boden . Da fallen mir ja gleich wieder 2 User ein , die jetzt schon die steigenden KK Beiträge bejammern. Ich möchte im Notfall auch nicht vom vorher 5Jahre arbeitslosen Maurergehilfen versorgt werden, weil man jeden einsetzt , den man( am besten kostenlos) bekommen kann.
Ihr müsst doch dann Ideen haben, wenn ihr das derzeitige weltweite Vorgehen so doof findet. ich persönlich finde, bei einer hochansteckenden Erkrankung die extrem leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird, gegen die es keine sehr überzeugende (ja, nicht "keine", ich weiß, Daffy) Grundimmunität gibt und die eine erstaunlich lange Inkubationszeit hat, kombiniert mit einer äußerst verwöhnten Bevölkerung voller Individualisten, die sich noch nie um ihre medizinische Versorgung sorgen mussten , gibt es kaum andere Möglichkeiten, als Kontakte so weit wie möglich zu verringern. und da eben ein relativ großer Anteil der Bevölkerung meint, es eh besser zu wissen, als Drosten, Lauterbach oder der Hausarzt oder gar Frau Merkel oder eben "die da oben" UND darauf besteht, sein Ego, sein ICHICHICH, sein persönliches Wohlbefinden über alles andere zu stellen, klappt das nicht gut auf freiwilliger Basis. Was sind denn dann Eure VORSCHLÄGE, wie es besser ginge? Habt ihr die euren Ministerpräsidenten, euren Schulämtern und Bildungsministern, den Wirtschaftsweisen und dem Finanzminister denn schon geschickt? denn was ich hier lese, ist weiter immer nur das Gejanker "So finde ich es doof und ich will das Corona jetzt vorbei ist, aber SOFORT" und das ist halt einfach Kindergarten.
in den letzten Wochen/Monaten. Die werden nur entweder direkt abgetan als "wenn das so einfach wäre ..." oder einfach übergangen.
dazu noch Frau Merkels Golddukaten scheißenden Esel und den Smaugschatz unter dem Kanzleramt nimmt, alle anderen Themen ignoriert und wissenschaftliche Erkenntnisse nur dann mit einbezieht, wenn sie einem passen... dann ist es ziemlich einfach, das stimmt.
Ja, genau darum geht es ja: man müsste eben auch mal nicht nur sofort einen Grund aus der Tasche ziehen um das alles sofort abzubügeln. Mit der Einstellung frage ich mich manchmal, wie wir es überhaupt mal geschafft haben, Innovationen zu entwicklen. Vermutlich hängen uns deswegen andere Länder inzwischen in großem Stile ab - die sind einfach flexibler und suchen nicht jedes kleinste Haar in der Suppe nur um etwas ablehnen zu können.
Niemand sagt, dass es aus dem Boden gestampft werden muss….aber anfangen könnte man immerhin. Wann sollte die Gelegenheit und die Akzeptanz, dass Gelder in diese Richtung fließen, denn größer sein als jetzt.
….um eben nicht den Maurergehilfen beim nächsten Ernstfall verpflichten zu müssen, weil´s niemand anderen gibt.
Staatsrecht, Föderalismus, Landesverfassungen etc. eben AUCH im Auge/Kopf haben und dann Vorschläge machen, die nicht komplett abseits jeglicher Machbarkeit stehen. Kann ja sein, dass ihr die habt, ich hab bislang noch kein so unfassbar überzeugendes Konzept gelesen außer "das kann doch so jetzt nicht weitergehen".
War doch einiges dabei in den letzten Stunden......ganz ohne Gejammer
Liest du eigentlich alles?
Was meinst du damit? Vorschläge hier im Forum? Oder aus der Politik?
Ich auch nicht. Hier gab es jedenfalls noch kein echtes Konzept. Wenn dann solche Sätze wie, sollen Risiko daheim bleiben. Oder sowas wie, dann sterben die halt. Aber nichts, wirklich nichts wie man jetzt anders handeln könnte. Wie man evtl mal irgendwann mit der nächsten Pandemie umgehen könnte, das kann man abgehen wenn wir die jetzige einigermaßen handeln können. Davon sind wir aber weit weg.
Also manchmal stellst du dich schon absichtlich begriffsstutzig, oder? Nachdem ich nicht direkt aus dem Plenarsaal komme.....wo wohl?
Dann würde mich interessieren, welche der vorgetragenen Ideen zur Bewältigung der jetzigen Situation du mit "gut" meinst.
Z.B. die nachhaltige Erweiterung des Gesundheitssystems für die Zukunft etc. Allerdings sehe ich wenig Sinn in einer nachhaltigen Diskussion mit dir, die du Dinge nur dann für gut hältst, wenn jemand, der dafür bezahlt wird, sie für dich entschieden hat. Die alle für dumm hält, die auch offen für eine erweiterte, vielleicht abgeänderte, aber dafür langfristigere Strategie gegen die Pandemie sind. Die ihre Meinung nur dann lautstark vertreten kann, wenn sie von der breiten Masse abgesegnet ist.
Da unterstellst du mir jetzt eine ganze Menge Dinge. Wo habe ich denn geäußert, dass ich dass ich nur das das für gut heiße, was bezahlte Experten und Politiker für mich gedacht und entschieden haben? Wenn du im Forum ein bisschen in die vergangenen Monate reinliest, kannst du lesen, dass ich aufgrund meiner Einschätzung der Lage (die auf verschiedenen Quellen und meinem Einblick an die Situation verschiedener Schulen beruht) seit Oktober der Meinung bin, dass die Politik zu spät und zu schwach reagiert, z.B. weil es es an den Schulen meiner Meinung nach aus dem Ruder läuft (was man nachvollziehen kann, wenn man sich die Entwicklung der Zahlen in den Bundesländern im Zusammenhang mit den Ferienzeiten anschaut) und dass ich für frühere, härtere und damit wahrscheinlich kürzere Einschränkungen plädiert habe. Das hat die Politik aber eben nicht so entschieden. Ich hätte es z.B. nachhaltig gefunden, die vorhandenen Herbstferien durch zwei Wochen Distanzunterricht zu verlängern und wesentlich stärkere Vorgaben im Arbeitsbereich (nicht notwenige Meetings auf Videokonferenz umzuschalten etc.). Ich brauche übrigens keine Bestätigung durch die breite Masse, um meine Meinung zu vertreten. Im Gegenteil: Mit meine seit Wochen geäußerten Überzeugung, dass die Schulen einen wesentlich größeren Teil zurr Epidemie beitragen als allgemein angenommen, und mein Plädoyer dafür, an dieser Stelle auch anzusetzen, so weh es auch tut, stand im Oktober/November ganz im Gegensatz zum breiten öffentlichen Konsens. Auch jetzt werden zwar immer mehr Stimmen in diese Richtung laut, aber es ist nach meinem Eindruck bei weitem nicht die breite Masse, die schmerzhafte einschränkungen an den Schulen fordert. Und ich würde gerne über sinnvolle Vorschläge zur Bewältigung der jetzigen Situation diskutieren, dazu müsste es aber Vorschläge geben, die sich mit der Ist-Situation auseinandersetzen und nicht nur lauten: Sollen die, die Angst haben oder besonders gefährdet sind halt daheim bleiben oder FFP2-Maske tragen. Solche Vorschläge zur Bewältigung der Ist-Situation habe ich aber im Forum aber nicht gelesen. Auch sonst habe ich keine gesehen. Ich hätte aber ein ehrliches Interesse daran, einen solchen Vorschlag zu hören und zu diskutieren. Man könnte jetzt diskutieren, inwieweit eine nachhaltige Erweiterung des Gesundheitssystems grundsätzlich sinnvoll ist, es ist aber ja kein Vorschlag, der uns JETZT irgendwie weiterhilft, oder hast du das anders gemeint? Und noch als Anmerkung: Die Wiederholung eines Lockdowns zeigt ja nicht das Versagen einer Strategie, sondern es ist ja gerade Teil der langfristigen Strategie "the hammer and the dance".
Aber genau das ist ja das Problem hier.....es kommen ja Vorschläge, und zwar sogar ganz ohne auf die aktuellen Maßnahmen einzudreschen. Du, und einige andere scheinen das aber nicht zu lesen, oder nur in ihrem eingeschränkten Gesichtsfeld verstehen zu wollen. Daher ist eine Diskussion schlicht nicht möglich.
Ich wäre dir dankbar, wenn du einen dieser Vorschläge nennen könntest. Mir ist nämlich tatsächlich hier keiner untergekommen.
Gib dir Mühe......das klappt. Kleiner Tipp: 2, 3......vielleicht auch 10 posts weiter oben allein in diesem Thread. Das meinte ich mit nicht lesen und verstehen wollen.
Dieses Spielchen spiele ich nicht mit. Das ist immer einfach, eine angeblich gute Idee auf der eigenen Seite zu haben, aber dann jede Diskussion darüber auf diese Weise abzublocken. Da muss man sich nicht wundern, wenn nicht über die guten Ideen diskutiert wird.
Ich schließe mich fritzi an, ich habe in diesem Forum tatsächlich keinen einzigen praktikablen Vorschlag gelesen, über den man ernsthaft diskutieren könnte. Ich habe eigentlich alles hier mitgelesen. Ich glaube tatsächlich, dass Lockerung im Wechsel mit mehr oder weniger strengen Lockdowns die einzige Strategie ist. Ich würde sehr gern auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen.
Ich denke das der deutschlandweite Lockdown noch kommt. Und das der besser funktioniert , als das wischiwaschi jetzt, sieht man ja an anderen Ländern.
Wenn nicht , können wir nur hoffen, dass niemand , den man liebt ernsthaft krank wird und eine medizinische Behandlung bedarf oder , dass es bei C. nicht die eigenen Risikopersonen in der Familie erwischt .
Ich zähle die Tage bis Impfung und Frühjahr. ![]()
Der Glaube an die Menschen ging bei mir verloren bei all den Partys und treffen die immer noch stattfinen und der Einstellung "ich muss mich nicht einschränken, mir passiert schon nichts" Was wird kommen ? Entweder es läuft so weiter und verbreitet sich wieder extrem dann braucht man auch nicht so viele Impfdosen denn viele sind vorher eh schon gestorben oder die Leute halten sich an die Verbote und schalten den Kopf ein und es werden weitere Lockdownverschärfungen kommen ich hoffe es kontrolliert dann auch endlich jemand konsequent denn wenn man den Menschen ans Geld geht werden sie empfindlich
Ich verstehe auch nicht, warum jetzt erst die großen Sympathiebekundungen für die leidende Wirtschaft kommen? Den Zustand hat sich doch die jetzt jammernde Mehrheit der "soweit-kommt-das-noch-dass-ich-mich-einschränken-muss"-Vertreter selbst zuzuschreiben? Seien wir doch ehrlich, das Versagen fand über die letzten Monate statt, und nicht in den letzten 4, 5 Wochen. Und allein wegen unserer Unfähigkeit, sich selbst mal für einige Zeit zurück zu nehmen, geht der Einzelhandel, die Wirtschaft kaputt - da ist weder "die" Politik, noch eine kurzfristige Maßnahme dran schuld.
ich verstehe es auch nicht ganz, die mögen wir doch gar nicht
Dass diejenigen, die sich selber nicht einschränken wollen und sonst immer schreien "wir sind das Volk" jetzt die Verantwortung auf die Regierung abwälzen will. so kann man sich natürlich auch schönreden, dass der derzeitige Schlamassel nicht auf das ureigenste Verhalten zurückzuführen ist, sondern weiter von einem Versagen der Politik fantasieren.
Ich lese hier eher wenig von "die Politik ist ALLES schuld" - eher von Kritik an der Politik. Und die darf und muss erlaubt sein - auch ohne gleich in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden.
ist doch so jeder ruft nach seinen Grundrechten die die bösen Politiker beschränken klar hätte das geholfen die Kurve nicht so steil werden zu lassen aber die Leute wollten doch raus ins Gastgewerbe, Kino, Museen, Urlaub, etc und selbst heute mit fast 30.000.- und vilen vielen Toten hört man überall dass man sich die Massentreffen zu Weihnachten und private Partys nicht verbieten lassen würde. Böse Polizei und Prdnungsamt die kontrollieren es ist vie leichter das Ganze so zu sehen als das eigene Fehlverhalten wo nichts ist kann nämlich auch kein Ordnungsamt etwas finden
Ichglaube, das es schon ein Unterschied gewesen wäre, wenn man nicht den Eindruck vermittelt hätte, jetzt ist erst mal alles tutti. Sondern von Beginn an eben nicht wieder alles hochgefahren hätte in großem Stil (jaja, die langfristigen Maßnahmen ;-). Natürlich ist der Aufschrei größer, wenn kurz alles normal ist und dann umso härter runtergefahren wird.
wäre eben eine andere Katastrophe auf uns zuggerollt. Dann wären noch viel mehr Pleiten auf uns zugekommen, Kinder hätten noch viel mehr Bildungschancen verloren. Menschen wären noch isolierter, verzweifelter und depressiver geworden. Es war völlig ok, in den Sommermonaten zu lockern. Ich finde zwar auch, dass man an "Notfallplänen" energischer hätte arbeiten können und dieses stillsitzen und zugucken, wie zB die Schulen IMMER noch nichts auf die reihe bringen KÖNNEN bzgl. Distanzunterricht ist armselig, aber andererseits ist es eine bislang nie dagewesene Situation und die Politiker sind ganz normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, viele haben zwar einen Hochschulabschluss und manche haben ihr Studium sogar abgeschlossen, einige haben sogar mal in echten Berufen gearbeitet, aber das sind dich nicht alles allwissende Genies mit umfassendem Überblick, die eine Lösung mal eben aus dem Ärmel schütteln können, zumal es ja TROTZ Corona auch noch reichlich andere Dinge gibt, um die sie sich kümmern müssen. Dann ist dir ein vorsichtiges "Könnte gut klappen mit den Impfungen" nicht positiv-juchzend genug (mich könnte man mit dem von Dir gewünschten "Tschakka! Ihr macht das SUPI!" ja nur verschrecken, ich würde mich so unendlich nicht ernst genommen fühlen, als mündigen Bürger), aber wenn gesagt worden wäre "Tschakka! Alles wird gut!" und dann 4 Monate später rauskommt "OH, nee, doch nicht" wären ja AUCH wieder die Politiker die Blöden, die Lügner, die Heuchler gewesen dund "Die da oben" schuld an unserer Misere. Es ist aber doch einfach: geht selbst in die Politik! Sitzt euch den Hintern in endlosen Ratssitzungen eurer Stadt platt, klebt Plakate, zählt Stimmen, verteilt Kulis und Prospekte und arbeitet auch hoch in der Partei eurer Wahl, dann seid IHR "die da oben" und könnte endlich die perfekten, durchdachten, alle berücksichtigenden, niemanden ärgernden, immer funktionierenden und nie nie falschen Entscheidungen treffen und endlich endlich, geht es TSCHAKKA! uns allen blendend. So funktioniert das hier, das ist doch großartig! Auch DU kannst Bundeskanzlerin werden!
die 2.Welle war schon immer im Gespräch und dass der Winter zu vielen Innenkontakten fährt und damit mehr Ansteckungsgefahr dürfte jedem klardenkenden Menschen klar gewesen sein. die da nicht mitdachten sind sicher auch die die jetzt glauben es ist alles übertrieben und ne große Lüge die werden sich auch nicht impfen lassen oder auf Partys verzichten Ich habe im Umfeld jemand ( IQ nicht gering) der Hausverbot in einer Hotelgruppe hat da er sich bei einer beruflichen Reise weigerte im Hotel Maske zu tragen Diese Menschen hast Du jetzt noch verteilt in allen Schichten dagmar
Meine Worte
Lese dir mal welche hier am lautesten jammern. Sind die gleichen welche sich am wenigsten zurücknehmen wollen. Wo auf Teufel komm raus alles ausgereizt werden muss was irgendwie geht.
Hallo! Die täglichen Zahlen lügen nicht, heute fast 30.000 Neuerkrankungen und 598 weitere Tote. Das beweist, dass dieser Pseudo-"Lockdown" (bei dem Shoppen gehen ein triftiger Grund ist) überhaupt keine Auswirkungen hat. Doch, er hat Auswirkungen, und zwar, dass die Erkrankungs- und Todeszahlen stetig steigen. KHs müssen teilweise schwer Erkrankte "verlagern" (was für die Erkrankten eine große körperliche Belastung ist). Ehrlich gesagt überrascht es mich, dass die Politiker sehenden Auges in die Katastrophe laufen. Wenn das bis Weihnachten so weiter läuft, sieht es im Januar finster, sehr finster, aus. Es wäre es besser gewesen, Anfang Dezember sofort harten Lockdown für mindestens einen Monat zu machen, anstatt über viele Wochen erst (nicht nur) die Gastronomie zu schließen, und danach die gesamte Wirtschaft und (nicht nur) die Gastronomie weiterhin für mehrere Wochen komplett herunterzufahren. Aber ich bin ja keine Politikerin, die das entscheiden muss, zum Glück.
Die bringen dann zuverlässig was, wenn jeder einzelne begreift, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch stattfindet und daher jeden unnötigen Kontakt meidet. Da die Maßnahmen nicht durchgehend kontrollierbar sind, liegt es an jedem Einzelnen mitzuhelfen. Genau daran ist der leichte Lockdown leider gescheitert.
Genau. Weil jeder Einzelne (oder genügend) denkt: an mir allein geht die Welt nicht unter ![]()
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