Coronavirus

Forum Coronavirus

Was macht ihr mit euren Einzelkindern?

Thema: Was macht ihr mit euren Einzelkindern?

Hallo zusammen, ich lese hier fast nur wie toll alles ist, dass man soviel Zeit zu Hause hat. Aber mal ganz ehrlich, ich bin langsam aber sicher einfach durch. Betrieb geschlossen, komplett daheim und eine 7 jährige die ihre Freunde vermisst, traurig ist und wieder in die Schule möchte. Die Große ist schon ausgezogen und in Bayern soll man sich ja nicht besuchen. Ihr fehlt ihre Schwester ganz arg. Ja und so langsam haben wir einfach alles durch was man machen kann, Fahrrad fahren, spazieren...Im Garten möchte sie nicht alleine spielen, ich muss dabei sein, aber im Haus gäbe es ja so viel zu tun und ich komme zu nichts mehr. Ich fühle mich extrem eingesperrt und eingeengt. Ja wir halten uns daran, aber ganz ehrlich weiß ich nicht wie ich dass die nächsten Wochen möglicherweise Monate aushalten soll... Ich beneide alle, die mehrere Kinder haben, mein "Einzelkind" leidet sehr unter diese Situation. So, jammern auf hohem Niveau, aber das musste mal raus. Grüße Ela

von Sonnenblumen77 am 07.04.2020, 17:44



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Hier ist auch nur noch die Kleine (9) zu Hause. Wir haben uns mit der Familie ihrer Freundin abgesprochen. Die sind, genau wie wir, nur unter sich. Deshalb lassen wir die zwei miteinander spielen - aber nur die zwei. Sollte es, wie letzt bei uns, einen Kontakt mit einem Infizierten - selbst über drei Ecken - wird der Kontakt für 14 Tage ausgesetzt. Das funktioniert aber auch nur, weil wir der anderen Familie vertrauen können und sie uns. Ansonsten habe ich jetzt Tomatensamen und Pflanzen gekauft und wir werden Gärtnern über Ostern.

von Chantie am 07.04.2020, 17:53



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Man „soll“ sich nicht besuchen, aber man darf, wenn es Familie ist, oder? Deine Kinder gehören nicht zur Risikogruppe, und ich sehe keinen Grund, warum sie sich nicht sehen sollten. Ihr müsst ja nicht gleich alle zusammen Oma und Opa besuchen. Mein Sohn verabredet sich gelegentlich auch mit Freunden, aber mit immer nur einem, weil man nur zu zweit unterwegs sein darf. Sie gehen dann Mountainbike-Fahren im Wald und halten dabei Abstand. Ich finde, man sollte nicht in Angst erstarren. Es gibt natürlich viele Eltern, die keinen Kontakt ihrer Kinder mit Freunden möchten, und das finde ich auch okay. Es gibt aber auch welche, die gelegentliche Verabredungen zu zweit und draußen erlauben. Zu denen gehören ich und auch einige andere Eltern von Freunden meines Sohnes, denn es ist bisher legal und erlaubt (NRW). Vielleicht könntet Ihr doch ab und zu eine Freundin Deiner Tochter einladen. Oder, wenn das gar nicht geht, wenigstens Deine große Tochter kommen lassen. Wenn bei Euch kein alter Mensch mit im Haushalt lebt, würde ich das machen. Es gibt kein Verbot, einzelne Verwandte einzuladen. Man soll den Kontakt reduzieren, aber muss ihn nicht monatelang völlig einstellen, schon gar nicht den zum eigenen Kind. LG

von Bela66 am 07.04.2020, 17:57



Antwort auf Beitrag von Bela66

Meine Kinder dürfen sich auch draußen mit einer Freundin, immer der gleichen, verabreden und spielen. Wir wohnen in einem tollen Wohngebiet am Feldrand, da können die Kinder super Fahrrad oder Inliner fahren. Ich finde, man muss die Kirche im Dorf lassen und die Sache auch nicht total übertreiben. Schließlich wollen wir alle mit gesunder Psyche aus der Sache herauskommen. Ich sehe es nicht ein, meine Kinder den ganzen Tag bei diesem tollen Wetter vor der PlayStation zu parken. Ansonsten wenn wir zu Hause sind arbeiten wir viel für die Schule, packen zusammen basteln zusammen was man halt so macht.

von Tonic2108 am 07.04.2020, 19:23



Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Soll das jetzt eine Anspielung auf mich sein bzgl. der PS? Falls ja, ich parke mein Kind nicht davor, aber hier halten sich nun mal alle Eltern daran, dass die Kinder nicht zusammen spielen. Auch nicht immer die selben Kinder. Was ich auch gut finde. Ebenso kontrolliert hier das Ordnungsamt. Mir ist es aber relativ egal, wie es andere handhaben, aber ich möchte dann bitte selbst auch nicht so eine abfällige Bemerkung hören. Denn auch wenn es mir egal ist wie es andere regeln, muss ich es ja noch lange nicht gutheißen.

von DanniL am 07.04.2020, 20:32



Antwort auf Beitrag von DanniL

Nöö, eigentlich nicht. Aber wenn du dich da angegriffen fühlst - sorry. Es haben meine ich mehrere geschrieben, dass die Bildschirmzeit gerade deutlich erhöht ist. Bei uns ist es erlaubt, dass sich zwei nicht im selben Haushalt lebende Personen draußen bewegen. Ich wüsste nicht, weshalb das Kinder ausschließt. So gesehen finde ich es besser, meine Kinder treffen sich mit einer Freundin regelmäßig draußen als jeden Tag mit einer anderen. Das wäre ja auch erlaubt.

von Tonic2108 am 07.04.2020, 22:57



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Wir haben auch ein Einzelkind im Alter von 10 Jahren. Unser Vorteil ist, dass sie "schon" drei Jahre älter ist und dadurch einen kleinen Vorteil haben. Sie hat im November eine PS4 bekommen und spielt damit online mit ihren Freunden. Eigentlich war die Grenze bei einer Stunde, aber ich sehe es gerade jetzt nicht eng und lasse sie auch mal länger. Ebenso sollte sie erst im 5.Schuljahr ein Handy bekommen, was wir nun schon vorgezogen haben. Ebenso spielen wir, backen, gehen spazieren usw. Sie schlägt sich wirklich tapfer und für uns ist es noch ok. Aber... Sie ist auch drei Jahre älter.

von DanniL am 07.04.2020, 17:58



Antwort auf Beitrag von DanniL

Treffen mit Freunden wird hier im Umkreis nicht gemacht. Auch nicht auf der Straße, wo viele Kinder wohnen. Alle unter sich.

von DanniL am 07.04.2020, 18:00



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Euer Kind hat wenigstens noch euch,meine Freundin ist Krankenschwester auf ITS im Corona Gebiet,sie hat ihren Sohn zu ihren Eltern gebracht,seit zwei Wochen nur noch Whats App Video anrufe,weil sie so Angst hat dass sie es mit nach Hause bringt. Wir haben eine quirlige 3 Jährige als quasi Einzelkind,da die großen Schwestern 12 und 14 Jahre älter sind,manchmal dreht sie auch ganz schön am Rad,zumal wir beide in der Pflege arbeiten und eben nicht massig Zeit haben sie zu bespaßen,aber es muss gehen.

Mitglied inaktiv - 07.04.2020, 18:02



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Ich würde sie bei den Hausarbeiten mit einbeziehen. Das geht mit 7 Jahren doch schon gut. Schön laut Musik an und dann wird zusammen gearbeitet. Wenn ihr was geschafft habt, dann wird eine Zeit zusammen gespielt. Gut kommt hier an, etwas für andere zu machen. An Verwandte Briefe schreiben/ malen, Steine bemalen und auslegen, etwas für die große Schwester basteln. Einen festen Kontakt, wo man sich gegenseitig vertraut, den würde ich zulassen. Nach Möglichkeit draußen im Garten. Geht jetzt ja wieder gut.

von Sonnenkäferchen am 07.04.2020, 18:03



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Mein Sohn ist auch Einzelkind (9) und hat dementsprechend schneller langeweile als zb seine Cousins die zu viert sind. Ich habe noch an dem Wochenende als die Schulschliessungen und Kontaktbeschränkungen beschlossen wurden ordentlich Material bestellt. Ein Magnetbauset und ein Brandmalerei Set mit Holzscheiben habe ich schon am Anfang direkt rausgeholt. In Reserve habe ich jetzt Keramiplast, Acrylfarbe und Klarlack. Damit wollen wir dann - sobald die nächste langeweile Welle kommt - einen Topf für Oma töpfern. Draussen im Garten spielen ist aktuell zb für uns gar nicht umsetzbar. Wir wohnen in einer DDH. In der anderen Hälfte wohnt unser Vermieter. Einen Zaun gibt es zwischen den Grundstücken nicht, wir haben nur "mündliches Mitnutzungsrecht", können also auch nichts abstecken oder so. Jedenfalls sind sie mit den Kids permanent draussen, oft mit Besuch, sodass wir nicht raus gehen können. Alternativ haben wir zb einen großen Badesee mit zwei großen Stränden direkt um die Ecke. Da gehen wir nun öfter mal spazieren. Nur leider darf man sich aktuell dort nicht aufhalten, nur spazieren gehen, nicht mal auf die Wiese setzen oder so. Es ist also schon sehr schade für ihn. Aber noch hält er gut durch. Bisher gab es immer irgendetwas das wir machen konnten. Aber langfristig gesehen mache ich mir da natürlich auch meine Gedanken. Dann wird es wirklich nicht einfach werden. Ich kann nur hoffen das es bald zumindest wieder möglich ist die Kontaktbeschränkungen soweit zu lockern das wir in den Garten können. Das würde ja schon helfen.

von mausebär2011 am 07.04.2020, 18:04



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Ich habe zwar keine Tochter in dem Alter sondern ein Kleinkind Zuhause. Aber ich habe mal überlegt was ich in dem Alter gemacht habe. Zum Beispiel in den Sommerferien wenn alle im Urlaub waren... -Ich habe kleine Aufführungen für meine Eltern gemacht. Zum Beispiel Miniplaybackshow oder kleine Sketche gespielt. Habe dafür dann Einladungen und Plakate gemalt für meine Eltern. Vielleicht könnt ihr das ja auch zusammen machen? Ihr denkt euch eine Show aus und jeder überrascht den anderen mit einer kleinen Show-Einlage. Mit verkleidungen und allem drum und dran. -Töpfern! Es gibt Ton der an der Lufttrocknet. Daraus könnt ihr einfache Kerzenständer, Figuren ect. basteln und bemalen. Gibt es eventuell in der Drogerie oder eben im online shop. -Schmuck basteln -vielleicht malt sie gerne? Vielleicht hat sie Lust ihrer Schwester ein Comic zu zeichnen -Höhlen bauen -Zimmer umstellen/umdekorieren -Kuchen backen

von Pippi_Lotte am 07.04.2020, 18:49



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich kann das Gejammer von vielen nicht mehr hören. Du bist anscheinend zuhause (freigestellt? Kurzarbeit? nach Homeoffice klang es jedenfalls nicht...) und ihr habt einen Garten!!! Ich muss Überstunden schieben (35 anstelle sonst 30 h bei täglich 1,5 h Wegstrecke) und mein Mann macht Homeoffice. Das heißt so richtig arbeiten kann er nur wenn der Kleine Mittagsschlaf macht bzw. wenn ich dann zuhause bin, arbeitet also bis spät abends. Die Große (5 Jahre) vermisst auch die Kita und ihre Freunde, aber kann sich wunderbar lange allein beschäftigen (außer der Maus kein Fernsehen). Der Kleine (1 Jahre) ist halt recht betreuungsintensiv. Die zwei spielen recht wenig zusammen: immer mal ein paar Minuten aber es gibt dann schnell Streit und dann verschwindet die Große wieder in ihr Zimmer. Falls es dir weiterhilft ein paar Dinge die meine Große aktuell recht ausdauernd macht: Hörbücher hören (deine Tochter kann ja auch schon lesen), dabei puzzeln oder malen (verschiedene Stifte, Farbmalkasten), verschiedene Ausmalbücher, Steckerperlen (es gibt schöne Vorlagen was man für Motive stecken kann), Lego, Rätselhefte, basteln, draußen im "Vorgarten/Hofeinfahrt" (wir haben keinen Garten) mit Kreide malen, Ball spielen, Springseil, Käfer etc. beobachten und mit Stöckern und Steinen Wohnungen für die Insekten bauen ;-).... Ihr fällt eigentlich immer etwas ein. Sie hilft auch gerne im Haushalt z.B. beim Essen vorbereiten, Spülmaschine einräumen, Wäsche abnehmen, Saugen. Und es tut Kindern auch mal gut Langeweile zu haben und mal nicht unter ständiger Bespannung zu sein, nur so kann man Kreativität entwickeln.

von bellis123 am 07.04.2020, 19:03



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Mir wurde ja schon gesagt, ich hätte wegen der acht Jahre Altersunterschied zwei Einzelkinder. Ganz so ist es sonst nicht, aber zur Zeit sehen wir die Große (14) kaum, weil sie in ihrem Zimmer oder auf dem Balkon hockt. Der Kleine wird im Juni 6. Er klebt zur Zeit an uns, Tag und Nacht. Er spielt schon eine Weile alleine, aber nur in unmittelbarer Nähe, und dann muss man alles bewundern, was er tut. Lego und Knete gehen am besten und, pädagogisch weniger wertvoll, Xbox und Nerf. Es ist eigentlich nicht so viel anders als sonst, aber jetzt halt auch am Vormittag, und die Großeltern sieht er nur im Garten, mit Abstand. Wir haben das "Glück", dass ich seit vier Wochen schon daheim bin und auch mein Mann zwischendurch eine Woche freigestellt war. Wir haben wahnsinnig viele Puzzles und Spiele aussortiert und das Kinderzimmer umorganisiert. Dabei hat der Kleine recht brav geholfen. Da sind auch viele Bastelsachen rausgekommen, dir für kurze Beschäftigung sorgten. Und dir Kinder haben zusammen ein paar Mädchenfilme zum Verkaufen überprüft. Es gibt schon sehr viel Bildschirmzeit gerade :-( Seit gestern hängt der furchtbar nervige 12-jährige Nachbarsbub an unserer Einfahrt rum. Mein Sohn ist begeistert, ich weniger. Sie beschießen sich jetzt gegenseitig mit Nerfs und bauen Crashs mit ihren ferngesteuerten Autos. Alles mit viel Abstand. Das hat mein Kleiner verinnerlicht wegen der Großeltern. Ich drehe einfach meine Musik lauter und blende die Chaoten aus. Morgen wird jetzt doch noch ein Abstrich bei mir gemacht, und dann darf ich hoffentlich bald wieder arbeiten. Evtl. schon am Osterwochenende, bei meinem Glück ;-)

von Häsle am 07.04.2020, 19:09



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Vielen lieben Dank für eure netten Worte und Tipps. Ja, irgendwie müssen wir da durch. Danke euch :-)

von Sonnenblumen77 am 07.04.2020, 19:21



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Unser Kinder haben 10 Jahre Unterschied und spielen nicht im dem Sinne zusammen. Obwohl, immerhin kann die Kleine endlich Mariokart an der Wii bedienen . Musst du denn arbeiten von zu Hause oder brauchst du nur Tips für euch beide zusammen? Backen oder Kochen Ausmisten Renovieren Beauty- Tag Basteln Lernen und Lesen üben :-) Briefe für ihre Freunde gestalten Beim Aufräumen/ Putzen helfen Für den Garten Riesenseifenblasen, Sprungmatte, Balanceboard bestellen, Zelt aufbauen und Picknick machen, Steine bemalen, etwas pflanzen, gießen Sport machen. Und mal zwei Stunden am Stück kann sich eine Siebenjährige schon beschäftigen, finde ich. Es gibt eine FB- Gruppe "Wie beschäftige ich mein Kind". Da gibt es wirklich tolle Ideen!

von Tini_79 am 07.04.2020, 20:27



Antwort auf Beitrag von Tini_79

Wir haben auch ein Einzelkind, 6 1/2 und Vorschülerin. Sie vermisst zwar ihre Freunde aber über Langeweile hat sie noch nie geklagt. Sie ist jetzt nur halt länger zuhause als sonst. Es kommt sogar vor das wir uns vorgenommen haben zu basteln, aber dann doch nicht mehr dran gedacht haben. Allein beschäftigen kann sie sich zwar ganz gut, will aber meist um mich herum sein und Rückmeldung geben was sie grade macht! der einzige der ab und zu mal Ruhe für sich selbst haben möchte bin also ich!! auf die Idee ein 2tes Kind von den Kitafreunden dazu zu holen bin ich noch nie gekommen, v.a. weil fast alle auch noch Geschwister haben und nicht glaube das es erwünscht wäre.

von SunnyGirl!75 am 07.04.2020, 22:13



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Sorry,es ist vielleicht doch ein wenig wie Kindheit in den 80ern, oder? Mal ohne Blig-bling Indoor Spielplatz, Schwimmen und Kinderyoga und Englisch Sprachschule. Das Wetter ist super,pflanzt was im Garten an, Fahrt Rad, geht zum Bach, macht Stockbrot, backt Osterlämmchen, bastelt ein Nadelkissen, geht in die Badewanne. Sechs Wochen sind lang....und es werden bestimmt noch mehr.

von StiflersMom am 07.04.2020, 20:51



Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich hatte auch schon oft den Gedanken, dass viele Kinder mal wieder Spiele "wie früher" machen, man alles ohne moderne Bespaßung à la Tanzkurs hier, Turnen da etc. angeht. Aber der große Unterschied ist: in den 80ern konnten sich alle Kinder treffen, zusammen auf der Straße Fußball spielen und Rollschuhe fahren. Und eben das geht im Moment nicht.

von Anniquita83 am 07.04.2020, 22:17



Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Wie Kindheit in den 80ern ... Ich war Anfang der 80er so alt wie das Kind der AP und ja, in den 80ern gab es (bei uns zumindest) in der Tat noch kein Kinderyoga, keine Kindersprachschule und kein "Bling-Bling" (Schwimmkurs, Kinderturnen und/oder sonstiger Sportverein, Musikschule gab es allerdings auch schon). ABER: insbesondere bei schönem Wetter waren wir auch in dem Alter schon den ganzen Tag draußen, am liebsten auf dem Spielplatz oder dem Bolzplatz, mit ANDEREN KINDERN. Man hat beim Nachbarskind geklingelt, ob es mit raus kommt und hat draußen dann zumeist noch weitere Kinder getroffen. Und Spielbesuche bei anderen Kindern zuhause oder bei uns gab es auch, in meiner Erinnerung sogar eher häufiger als bei meinen Kinden heutzutage, gerade weil es weniger sonstige "Termine" gab und kein Kind ganztags in irgendeiner Betreuung war.

von Sille74 am 08.04.2020, 03:36



Antwort auf Beitrag von Sille74

Spieltreffen zu hause gab es bei uns so gar nicht, dass war wirklich hier gar nicht angesagt. Man hat sich draussen getroffen, klingeln und abholen war auch nicht gern gesehen. Meine Kinder, haben trotz Ganztagsschule, sehr viel Besuch zu hause und Übernachtungen. Übernachtungen waren in meiner Kindheit komplett nicht angesagt. LG

von Maxikid am 08.04.2020, 10:10



Antwort auf Beitrag von Sille74

Ziemlich genau so läuft das sonst bei uns auch heute noch. Also wenn keine Beschränkungen gelten. Das gefällt mir an unserer Gegend.

von Häsle am 08.04.2020, 10:18



Antwort auf Beitrag von Sonnenblumen77

Hallo mit 7 kann sie schon kleine Aufgaben im HH u. Garten bekommen u. das würde ich auch ohne Corona jetzt einführen. Es ist wichtig, dass Kinder herangeführt werden zu helfen u. von Zeit zu Zeit auch intensiver mithelfen. Macht einen Plan was zu machen ist (können auch kleine Dinge sein wie Waschbecken putzen, Blumen gießen, kehren etc.) u. beratet, wer was an welchem Tag macht. Hat bei uns gut geklappt, mein Sohn ist jetzt 16 u. es klappt schon lange auch ganz ohne Plan. Ansonsten vielleicht auch ein bisschen einen Tagesplan machen, morgens machen wir HH, mittags gehen wir 1-2 h im Garten nur spielen, danach pflanzen wir das Beet ein etc., einfach ein bisschen strukturieren. Abends spielen wir Karten...... Ich hatte auch in den 70ern nicht oft Spielbesuch in dem Alter, einfach weil wir zu weit auseinander wohnten u. damals war es nicht üblich, dass die Eltern 2 Autos hatten u. die Kinder dann zueinander fuhren. Meine Schwester ist 7 Jahre älter u. war somit für mich auch nicht unbedingt der Spielkamerad, zumal sie mit 15 anfing mit ihrer Ausbildung u. dann tagsüber weg war. viele Grüße

von RR am 08.04.2020, 10:28