emilie.d.
Ich lese das immer wieder, wenn das so wäre, warum können dann deutsche Unternehmen global dieses Tool nutzen? Und Nein, da werden keine Ethikhausaufgaben ausgetauscht, sondern für Wirtschaftsspionage erwas relevanterer Inhalt. Wir nutzen es in der Schule hochoffiziell. Vor dem Herbst mussten wir einiges an Zettelkram unterscheiben, Kinder haben was über Nettiquette gelernt, das war es.
Ich glaube das "Problem" liegt daran, dass einige Daten nicht auf europäischen Servern liegen. Darunter Dinge wie die Anmeldeinformationen. Aber wie unten schon geschrieben: Realitätsfremder Irrsinn, der sinnvolles Arbeiten verhindert.
Ist mir auch ein Rätsel. Es ist leichter, einen Unternehmenskauf von zuhause abzuwickeln als eine Stunde Latein an deutschen öffentlichen Schulen (schon für die dänischen Schulen in Deutschland und auch Privatschulen gilt das nicht).
Die Unis bekommen es ja auch hin...aber da wollen die Leute ja auch vorankommen! Ich habe auch den Eindruck, dass man sich hinter den technischen Problemen versteckt.
Ist eben eine nette Ausrede. Wobei an der Schule des Patenkindes ganz egal wäre, welches Programm. Die Lehrer wollen keine Bilder von ihrem Zuhause übertragen und auch nicht "Gefahr" laufen, dass sie von Eltern /... beim Unterricht beobachtet werden oder womöglich noch irgendein Mitschnitt erfolgt. Zu dem Thema gabs von unserem Gym ein Formular, wo wir unterschreiben mussten, dass kein "Fremder" dem Unterricht beiwohnt und nichts aufgezeichnet wird.
Bezahlt werden wollen sie aber schon? Warum wechseln sie nicht wie jeder normale Mensch den Hintergrund?
Aber da zeigt eigentlich nur, wie wenig sich derjenige mit dem Programm überhaupt beschäftigen wollte. Kein Mensch muss etwas von seinem Wohnzimmer oä zeigen wenn er nicht will. Aber DS ist halt ne super Begründung wenn man einfach nicht will.
lässt aufhorchen. Bei mir auf der Arbeit ist es Gang und gäbe dass es zwischendurch Kontrolle gibt, was wir im Unterricht machen.
Sehe ich auch so. Alle Bereiche, in denen es davon abhängt, wie sehr man sich engagiert, bekommen die Probleme gelöst - und das schon letztes Jahr. Auch an den Unis wurde das letztes Jahr schon gelöst...aber da ist "es geht nicht" ja auch keine Option - außer, man möchte sich im internationalen Vergleich selbst abhängen und das eigene Grab schaufeln. Da müssen sich die Lehrer ja GsD keine Gedanken drum machen...
meine Älteste hat gar keine Kamera, sie ist mit Phantom-Standbild dabei, weil sie keine Bilder von sich im Netz haben möchte. Geht ohne Probleme.
Eben...Das geht auch. Ich hatte kürzlich eine Fortbildung (4 Referenten und über 80 Teilnehmer) und da haben die Referenten zur Entlastung der Datenleitungen auch ihre Cams nach der Vorstellung ausgestellt und den Bildschirm geteilt...die Teilnehmer waren letztendlich alle ohne Cam dabei. Zur Kommunikation wurde die Chat-Option genutzt. Hat über 3 Stunden lang sehr gut funktioniert.
Keine Ahnung... Das hat eine Lehrerin eben so in der Klasse verlauten lassen. Wie gesagt betrifft das Patenkind. Die Lehrer meiner Kinder sind da nicht so. Klar kann man je nach Programm auch Hintergründe einstellen. Oder man setzt sich vor ein Stück Wand... wenn man möchte ... aber es gibt schon auch Lehrerstimmen, die sagen, solange sie keine Dienst Laptops haben machen sie sowieso gar nix im Internet.
denn jeder normale AN würde seinen privaten Rechner nutzen wenn es denn seinem Job und der Perfomance dienlich wäre. Habe ich auch gemacht und es war gar keine Frage für mich. Die Dinge, die ich nicht im Büro machen konnte oder wollte habe ich zu habe gemacht und ganz sicher nicht bockig rumgesessen und gesagt "ohne xy mache ich mal gar nichts". Hat natürlich auch etwas mit Verantwortungsgefühl gegenüber den in der Kette von mir abhängigen Menschen zu tun.
Das war hier auch so. Eine ganz lange Zeit am Anfang haben die meisten Kollegen private Hardware genutzt und keiner hat das in Frage gestellt. Ich habe das Glück, dass ich einen fest ausgestatteten Arbeitsplatz daheim habe, da ich schon vorher HO hatte; alle anderen wurden jetzt im letzten Jahr nach und nach mit Laptops ausgestattet...aber viele nutzen die Geräte dann zu zweit, d.h. man muss sich absprechen und die Geräte austauschen.
Hier ebenso. Wie oft ich schon, auch vor Corona, daheim den PC genutzt habe für die Arbeit. Kann man gar nicht zählen.
Wenn ich sehe was man in Hessen ausfüllen/unterschreiben muss, damit man seinen Privat-PC als Lehrer nutzen darf, kann ich die Lehrkräfte verstehen, die sich da weigern. Wem man u,a. alles jederzeit und ohne Ankündigung den Zutritt zur Wohnung erlauben muss ist für micht schon ein NoGo
tja... ich hab mich früher auch oft genug über den Privatrechner eingelogged. Noch was aufarbeiten, mal kurz am WE rein... aber ich bin schon froh am geschäftlichen Laptop. Als wir VPN-Probleme hatten anfangs zu Corona, wurden wir sogar aufgefordert, auch die privaten Handys für Skypeforbusiness zu verwenden. Auch heute noch finden größere Veranstaltungen online nur uber Privatgeräte statt (ausdrücklich!) um die normale VPN Leitung des Unternehmens zu schonen. Naja und da gehts nur um "Geld" . Nicht primär um Menschen /Kinder.
Ich kenne überhaupt keinen Lehrer, der zu Hause etwas anderes als seinen privaten Laptop nutzt. Sorry, hat hier im Osten , zumindest in meinem BL , mangels Alternative noch nie zur Debatte gestanden. Ja, wir dürfen es nicht. Aber alle tun es. Deswegen kann diese Diskussion hier nur jemand führen, der überhaupt keinen Einblick in die Realität hat.
Also Lehrer haben "Angst" davor dass der Unterricht von den Eltern mitverfolgt wird/ dass es aufgezeichnet wird -> ich will jetzt keinen Lehrer in Schutz nehmen, sicherlich ist es in den meisten Fälle eine dumme Ausrede, ABER wie krank kann man als Eltern auch sein, dass man den Onlineunterricht filmt/ aufnimmt!? Das käme mir im Traum nicht in den Sinn! (Aber leider haben wir auch keinen Onlineunterricht.) Schlechten Unterricht, wenn vorhanden, genießen die Kinder dann auch in der Schule, da kann auch keiner mitfilmen und es würde wohl auch an der Qualität nix ändern, manche können einfach den Stoff nicht gut vermitteln. Da sind sie wohl leider im falschen Job, aber das ist dann ein anderes Problem, das man bei Lehrermangel jetzt nicht bewältigt bekommt.
Das Filmen wäre außerdem ein Rechtsverstoß, zumal wenn vorher eine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Da sollte man sich dann nicht erwischen lassen
Das frage ich mich auch immer mal wieder, wenn ich hier im Forum lese. Die Schule meiner Tochter arbeitet erfolgreich damit und meines Wissens ist die Plattform in Bayern offiziell neben Mebis zugelassen
Wir mussten unterschreiben wenn aus dem Klassenzimmer gestreamt wird. Es wird seit März genutzt für homeschooling und dazwischen auch für wechselunterricht und Quarantäne Kinder. Funktioniert 1a. Man muss nur wollen.
Die Schule meiner Großen Kindern nutzt es seit diesem Schuljahr.
und darauf hat Schule eben keinen Bock.
Was jetzt genau bei uns erlaubt ist, weiß ich nicht - machen ja meine Kinder, aber ich habe die Info der Schulleitung gelesen, dass es eben keine genaue Angabe/Vorgabe des Landes gibt. Da man das Hin und Her nicht mitmachen will, wird es eben schwierig ein Programm zu finden, was denn nun dem Land passt. Denn das sollte man schon haben um den Schreien nach Datenschutz der diversen Elternschaft den Wind aus den Segeln nehmen zu können. so lange wie kein Kläger da kein Richter, aber wehe wenn!
Meines Erachtens ist das eine faule Ausrede, denn bei meiner Tochter an der schule (Gym. 7.Klasse, Berlin) wird das seit diesem Schuljahr (letztes Jahr Frühsommer) genutzt-auch wenn Kinder während der Präsenzphase in Quarantäne waren.
Schaust du hier: https://www.kuketz-blog.de/kommentar-datenschutz-bei-microsoft-teams/ Das kann bei der Kaufversion evtl. etwas anders aussehen. Aber: Das Grundproblem mit dem Serverstandort und dem Transfer von Daten in die USA bleibt. Aus meiner Sicht - und ich hab täglich damit zu tun - ist der Datenschutz kein Problem sondern eine gute Sache. Mich ärgert es tierisch, dass sich Leute mit Null-Ahnung dahinter verstecken, nur weil sie nicht WOLLEN! Es gibt datenschutzkonforme Videokonferenzlösungen und auch bei Teams kann man gewisse Absicherungen treffen. Hätte man alles seit März in die Wege leiten können! Bei uns wird Jitsi auf einer sicheren Plattform genutzt. Klappt theoretisch gut, praktisch noch gar nicht, weil die Lehrerinnen noch völlig unbedarft sind.
das stimmt für 'datensparsame' Lizenzen nicht. Wir haben unsere Server z.B. in Europa stehen. Theoretisch könnte die US Regierung oder die NSA trotzdem Daten abgreifen. Man muss allerdings sehr naiv sein zu glauben, dass sie das nicht auch bei Tools könnten, deren Server im Schulkeller steht.
Ist hier halbwegs gut erklärt: https://netzpolitik.org/2020/office-365-in-der-schule-grobe-verletzungen-datenschutzrechtlicher-vorschriften/ Wir Deutschen neigen halt immer dazu, das Kind gleich mit dem Bade auszuschütten. Datenschutz ist schön und gut, aber ob irgendjemand (egal wer) Zugriff auf die Mathehausaufgaben meines Kindes hat, ist mir total egal. Ich will, dass es etwas lernt. Silvia
Ich glaube, es liegt daran, dass die Daten in den USA gespeichert werden können und dass theorhetische US Behörden auch mitlesen könnten. Aber es gibt halt keine bessere Alternative aus Europa, weil man hier konsequenterweise verpennt hat, sich in diesem Bereich aufzustellen und sich auf andere verlassen hat. Können würden wir das sicherlich, aber das in wenigen Monaten aufzubauen ist utopisch. Trotzdem zwingt man das den Schülern jetzt auf... Muss man nicht verstehen. Ich bin heilfroh, dass unsere Schule weiter Teams nutzt. Das läuft stabil, stürzt nicht ab, unser Internet läuft auch bei 2 Videokonferenzen gleichzeitig noch ohne Störungen...
Die Daten werden in Europa gespeichert, theoretisch könnten die US-Regierung und die NSA mitlesen. Aber ich bin da wieder bei dem, was ich schon schrieb, wie kann es sein, dass z.B. Siemens das Tool für Interna als sicher genug einstuft, KMs aber nicht? Arbeiten bei Siemens dann nur Deppen? Oder bei Bosch? Haben die nix zu schützen?
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