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Warum Inzidenwert

Warum Inzidenwert

Finale

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Mittlerweile verstehe ich nicht mehr, warum das überhaupt eingeführt wurde. Wir haben einen Wert von über 300 und es spielt keine Rolle. Wir haben, ausser einer Maskenpflicht in der Innenstadt, keine anderen Regeln als Orte mit einem deutlich niedrigeren Wert. Ist das bei euch auch so? Hat dieser Wert irgendwelche Konsequenzen?


Marianna81

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109.


Philo

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Ich verstehe es auch nicht. Als im Sommer der Inzidenzwert die 35 überschritten hat, wurde erst mal eine Zeit abgewartet (vielleicht sinkt der Wert auf wundersame Weise wieder?) und dann besprochen, was man jetzt zu tun gedenkt und dann ein paar Tage abgewartet, bis die Maßnahmen eingeführt werden. Bei der 50 war es das Gleiche. Schulen und Kindergärten laufen immer noch auf Stufe 35-49,9. Der Rest des Landes in dunkelrot. OK. OBWOHL auf allen der vielen Schreiben vom KM steht, dass bei Inzident xx folgende Maßnahmen gelten - und die gelten halt jetzt doch nicht. Warum hat man in den Sommerferien für dieses Konzept ausgearbeitet? Dachte man, das Virus bekommt Angst, weil ein Konzept vorhanden ist und verschwindet? Ja, und da die 50 flächendeckend überschritten wurde, hat man einen neuen Wert eingeführt. 100. Dunkelrot. Ich frage mich, wann dunkles dunkelrot und sehr dunkles dunkelrot und hellschwarz oder andere kreative Inzidenzwerte kommen. Farben hätten wir ja noch genug zur Auswahl ...


emilie.d.

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Dass sich Hygienekonzepte an Schulen und Kigas nicht umsetzen lassen und diese eklatant zur Befeuerung der Pandemie beitragen werden. Das sieht ja eher nicht so aus. Die Politik versucht, R durch andere Maßnahmen zu drücken (Lockdown Light), sollte das alles nichts beingen, werden vielleicht auch wieder Schulen und Co dran glauben. Halte ich für eine mittlere Katastrophe. Ich denke auch, dass man alles tun muss, um diese offenzuhalten. Hier sind aktuell DIY Belüftungen im Gespräch (Max Planck Institut).


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Gibt es denn seit Sommer neue belastbare Daten, die nahelegen, dass Schulen nicht wesentlich am Epidemiegeschehen teilhaben? Ich habe bisher nur Studien gesehen, die entweder das Blut auf Antikörper untersucht haben (teilweise Monate nach dem ersten Infektionshöhepunkt) oder solche wie die neuere Studie um Sandra Ciesek, die auf aktuelle Infektionen in einer Zeit der insgesamt sehr niedrigen Zahlen untersucht hat. Auch die Fälle an Schulen werden zumindest z.T. nicht systematisch nachverfolgt (wie ich hier in meinem näheren Umfeld mitbekommen habe), so dass das RKI keine belastbaren Daten über Schulcluster haben dürfte. Daraus kann man - wie auch Herr Drosten bei seinem Vortrag am Windthorstabend betont hat - keine gesicherte Erkenntnis über Ansteckungsgefahren an Schulen und in Kitas ableiten, zumindest kann man nicht in dem Sinne Entwarnung geben, wie das oft geschieht.


Felica

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Hier im Kreis sind 20 Schulen und Kitas betroffen. So viel zum Thema, Kinder sind kein Problem.


emilie.d.

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Sondern ob sie die Pandemie befeuern. Sprich ob ein infizierter Schüler oder Lehrer dafür sorgt, dass sich zwanzig oder mehr anstecken. Wenn ein Lehrer pos. ist, weil er sich privat angesteckt hat und die Lehrer zusammen im Lehrerzimmer hocken, muss die komplette Schule dichtmachen. Das heißt aber im Umkehrachluss nicht, dass sie zur Verbreitung beiträgt. Hier waren aktuell 3 Jahrgänge im Quarantäne. An der einen Schule hat man außer den initial infizierten Schüler niemanden sonst positiv getestet (und die haben alle durchgetestet, auch die Eltern und Geschwister daheim). Bei den anderen zwei Jhg. weiß ich es nicht.


emilie.d.

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Im Sommer gab es einige Studien, die zeigten, dass Schulöffnungen kein Problem sind mit Hygienekonzept, aber auf den Winter lässt sich das natürlich wegen der schlechteren Möglichkeiten zum Lüften, Nahverkehr etc. nicht übertragen. Aber Studien, die zeigen, dass Schulen aktuell problematisch sind deutschlandweit kenne ich auch nicht. Bei mir im Umfeld sind ein Haufen Lehrer und Schüler in Quarantäne, aber es war nicht so, dass dort reihenweise pos. Schüler und Lehrer identifiziert wurden, die sich im Unterricht angesteckt hätten.


Caot

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dass sich keiner weiter innerhalb der Schule ansteckt - zumindest hier. Ich bin nicht für eine Statistik tauglich, aber diese Information finde ich schon mal wunderbar. Das spricht auf jeden Fall dafür, dass Bildungseinrichtungen so lange wie möglich offen bleiben sollten.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Caot

installiert zu bekommen in der Klasse. Baupläne kann man anfordern, Kosten angeblich 200 Euro ohne Einbau. Keine Ahnung, welche verwaltungsrechtlichen Hürden da einen erwarten, Brandschutz etc. Aber dann bräuchten die Kinder zumindest mal.keine Decken mehr im Unterricht.


Ellert

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ob de sich da verbreitet haben oder ausserhalb wird nie einer sagen können Statistiken beweisen was sie sollen dagmar


Häsle

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Hier werden trotz Maskenpflicht am Platz ganze Klassen in Quarantäne geschickt, aber inzwischen tatsächlich auch durchgetestet. Aktuell bei der Freundin meiner Tochter. Ein Mädel hatte sich (vermutlich) privat angesteckt und wurde wegen Erkältungssymptomen positiv getestet. Der erste Test (Tag 4 nach letztem Kontakt) war bei allen Klassenkameraden negativ, heute (Tag 7) müssen sie alle nochmal zum Test. Sollte der bei allen negativ sein, dürfen sie nächste Woche wieder zur Schule gehen. Also nur eine Woche Quarantäne statt wie bisher pauschal zwei. Das ist schon ein Fortschritt. Falls beim zweiten Test jemand positiv ist, wird für alle anderen die übliche 14-Tage-Quarantäne weitergeführt (bis Mittwoch). Ich finde gut, dass das aktuell ordentlich gemacht wird. Wenn jetzt noch die Spaßtesterei hier in Bayern aufhören würde, hätte man sein Ergebnis bei Erkältungssymptomen ruckzuck und viel weniger Ausfälle in Schule und Arbeit.


Mitglied inaktiv

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Schön wäre es. Aber in Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Großbritannien und Tschechien zeigt sich leider ein anderes Bild.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ich habe in meinem direkten Umfeld zwei Coronafälle an weiterführenden Schulen und das nachfolgende Management mitgekriegt: Im 1. Fall wurden die anderen Schüler gar nicht getestet, weil ja sowie alle Masken getragen hätten. Dabei hatte man aber nicht bedacht, dass der ganze Jahrgang ohne feste Sitzordnung und ohne 1,5 Meter Abstand das Mittagessen gemeinsam einnimmt. Im 2. Fall wurde zwar die ganze Klasse getestet, allerdings erst 11 Tage, nachdem der später als positiv mitgeteilte PCR-Test abgenommen wurde. Da könnten angesteckte Schüler ja längst wieder negativ gewesen sein (aber in dre Zwischenzeit andere angesteckt haben. Insgesamt macht mich das äußerst misstrauisch, was die Aussagen zum Ansteckungrisiko an Schulen betrifft.


fritzi3

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Ich glaube, Bayern hat inzwischen längst die Strategie umgestellt, ohne das an die große Glocke zu hängen. Meine Schwester ist K1 wegen einer Stunde Instrumentalunterricht (Blasinstrument) für ein später positiv getestetes Geschwisterpaar. Ohne Symptome wird sie aber gar nicht getestet.


Häsle

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Vielleicht sind sie an den Schulen vorsichtiger geworden? Und es kommt vielleicht auch auf den Landkreis an. Wir sind OAL. Mein Bruder ist an Teststationen im Raum M und FFB eingesetzt und berichtet immer noch über eine Vielzahl von Testungen ohne Anlass. Auch bei uns ist da angeblich noch viel los.


As

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Antwort auf Beitrag von Caot

Kann ich mir nicht vorstellen, dass Viren vor den Schulen halt machen. Es widerspricht für mich jeder Logik, zumindest bei den höheren Klassen, und nichts spricht dafür außer bei Grundschülern, da soll es ja Studien geben. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich in der Schule arbeite, aber die einzigen Fälle, die ich tatsächlich persönlich kenne -außer im örtlichen Pflegeheim- sind in meiner Schule und in der meiner Kinder. Nicht Lehrer, sondern Schüler. Dass es sich dort nicht verbreitet, liegt meiner Meinung nach daran, dass Verdachtsfälle und Positive sofort aus dem Verkehr gezogen werden und diese Kinder in Quarantäne dann ja keinerlei Veranlassung haben, sich unter Volk zu mischen.


Philo

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Beim Essen gibts kein Virus und man kann sich nicht infizieren, darum dürfen Erzieher ja beim Mittagessen / der Brotzeit / dem Verzehr von Geburtstagskuchen die Maske abnehmen. Den restlichen Arbeitstag muss die Maske getragen werden, denn da ist das Virus aktiv.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Alle in Q, 1. Test, dann nach ein paar Tagen 2. Test, weiter in Q seine 14 Tage abhocken. Dann Anruf von GA, ob man Symptome hat, falls Nein, darf man raus. Ich finde es krass. Maskenpflicht, alle 20 min Lüften, Abstand gegeben, keine Symptome, zwei neg Tests. Und man hat trotzdem keine Chance, diese 14 Tage zu umgehen. Ich glaube, dass man mit entsprechenden Hygienekonzepten in der Schule das Risiko wirklich weit runterschrauben kann. Es darf hier niemand mit Symptomen in die Schule (geht nur mit neg. Test), Sport und Singen finden nur noch draußen statt, Essen am Platz. Nur noch Frontalunterricht. Ich mach mir Sorgen wegen der Temperaturen, wobei mein Sohn sagt, sie hätten bisher die ganze Zeit Fenster auf (er sitzt daneben) und er fände die Frischluft eher angenehm. Na denn...


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Philo

Wahrscheinlich hofft man, beim Essen würden die Leute das Virus sowieso schlucken, und in der Magensäure wird ihm dann der Garaus gemacht.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Das klingt echt nach dem anderen Extrem. Hier: kein Abstand gegeben, keine Maskenpflicht für Grundschüler, Klassendurchmischungen in mehreren Fächern letzte Woche beim Abholen von außen gesehen: Sport in der Turnhalle (so eine Art Staffellauf) ohne Maske, die Kinder dicht an dicht .... Die einzigen Einschränkungen in der Grundschule sind im Moment: Maske auf dem Weg zum Platz und auf dem Pausenhof, Sport in der Turnhalle nur in Doppelstunden mit Lüften zwischen den Klassen und kein Singen mehr, Pause in zwei Schichten und andauerndes Händewaschen ...


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Philo

Wie würdest Du es an Deinem Arbeitsplatz besser regeln, wenn Du entscheiden könntest? Bzw. würdest Du Kitas komplett schließen?


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Wäre wirklich interessant, wenn man wüsste, ob wir uns diesen ganzen Heckmeck hier sparen könnten und auch ohne das durch den Winter kämen. Aber wenn es da Auswertungen gibt, sicher nicht vor nächstem Jahr.


Felica

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Woher will man den wissen wie viele sich anstecken? Wenn es hier einen positiven Fall in einer Schule oder KiGa gibt, dann gehen die betroffenen Kinder, Lehrer und Erzieher in Quarantäne. Nur in wenigen Fällen wird dann getestet. Meistens einfach nur 14 Tage Quarantäne. Da gerade Kinder aber milde Verläufe haben, oft symptomarm oder -los dürfte die Dunkelziffer in dem Falle hoch sein. Erst recht wenn Eltern sich an die Empfehlung halten die Kinder auf Abstand zu halten. Hier sind es nämlich, oh Wunder, oft die gleichen Schulen über Wochen. Da trifft es erst die eine Klasse, dann irgendwann die nächste, usw. Wer da an Zufälle glaubt.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Vor allem deshalb, weil gerade dort an den Schulen ja keiner getestet wird. Wie sollte da irgendwas auszuwerten sein?


Felica

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ausser man arbeitet in der Fleischindustrie. Da langt ein negativer Test wenige Tage nach Kontakt und man darf weiter arbeiten


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Felica

Testkapazität verschwenden? Sie sind symptomlos, selbst wenn sie sich angesteckt haben, ist es nicht sehr wahrscheinlich, grad die paar Tage zu erwischen, wo sie Viren verteilen. Ich wäre ja dafür, bei Symptomlosigkeit nach 5 oder meinetwegen auch 7 oder 10 Tagen freizutesten. Kommt vielleicht noch. Dass grad in Regionen, wo es viele Fälle gibt, auch Kinder Corona in die Schule tragen, ist doch klar. Wichtig ist nur, dass sich die Mitschüler nicht massenweise anstecken.und es heimtragen. Bzw. die Lehrer.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Bei Erwachsenen schätzt man (mein Stand) 30-40 Prozent symptomlos, bei den Teenies wird sich das wahrscheinlich in einem ähnlichen Bereich befinden. Die Kranken müssen laut Infektionsgesetz gemeldet werden, da müsste es also schon irgendwann Zahlen geben, welche Schule wieviele Fälle hatte. So eine Studie müsste man dann bereinigen, Fallzahlen im Kreis, welche Alterskohorten waren beteoffen etc. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man - wenn Lüften und Co vor Ansteckung tatsächlich schützen - da signifikante Unterschiede finden würde.


miaandme

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Antwort auf Beitrag von Felica

Bei uns im Landkreis wurde immer die ganze Klasse getestet und angesteckt hatte sich vereinzelt mal ein anderer Schüler. Definitiv waren Kitas und Schulen bisher nicht die Infektionstreiber.


Häsle

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Da aber nicht jede Schule auf einen Test bei leichten Erkältungssymptomen besteht, wird eben nie bekannt werden, wie viele Schüler tatsächlich infiziert waren. Und mir scheint, dass gerade die Schulen, die keine Abstands- und Maskenregeln haben, auch nicht auf einen negativen Test bestehen. Da gehören jetzt einfach Regeln von oben her. Sonst können sie ihre Statistiken und Inzidenzwerte gleich bleiben lassen.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Das mit dem Freitesten läuft hier ja gerade. Aber dazu muss die gesamte Klasse bei beiden Tests negativ sein. Sonst bleiben sie alle für zwei Wochen in Quarantäne. Finde ich auf jeden Fall besser als alle pauschal für zwei Wochen einzusperren, bei dem tollen Arbeitsblätter-Homeschooling. Und würde man die Spaßtesterei einstellen, hätte man genug Testkapazitäten für sowas frei.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Müsstest Du irgendwie rausrechnen... Bzw. hoffen, dass gute Hygienekonzepte so große Unterschiede machen, dass es signifikant messbar bleibt. Neg. Test für Schnupfen bei niedrigen Fallzahlen halte ich eh für Schmarrn. Wenn es hoch geht so wie jetzt, ist es was Anderes.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Vielleicht kommt das hier dann ja auch bald...


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ja, von der Warte aus betrachtet ist das richtig. Aber so kriegt man nie richtigen Einblick in das Infektionsgeschehen in Schulen. Und wenn ich dann höre, dass Piazolo auf Präsenzunterricht (wahrscheinlich auf auf das Wechselmodell) umstellen will, wenn nachgewisen ist, dass an der Schulen ein Infektionsgeschehen stattfindet, egal wie hoch die Inzidenz außenrum klettert, dann stellen sich mir alle Haare auf. In Augsburg geht das Gesundheitsamt inzwischen von einer so hohen Dunkelziffer aus, dass wohl aktuell pro Woche 1-2% der Bevölkerung neu infiziert sind. Die Schulen bleiben offen, weil man ja - mangels durchgeführter Tests - nicht feststellen kann, dass an den Schulen vielleicht doch ein Infektionsgeschehen vorhanden ist. Da beißt sich irgendwie die Katze in den Schwanz ....


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Häsle

An unserer Schulen gibt es auch bei schweren Krankheitssymptomen keine Pflicht, einen negativen Coronatest vor dem Schulbesuch vorzulegen. Man muss nur seit 36 Stunden fieberfrei und frei von sonstigen Symptomen (außer leichtem Schnupfen oder gelegentlichem Husten) sein. Die Stufe 3 des bayerischen Plans, die ja mal für eine Inzidenz von über 50 angedacht war, wurde ja nie ausgerufen.


kuestenkind68

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Das wird aber auch von den Medien immer sofort aufgebauscht a la "wieder Corona Fall in Schule xyz", "30 Schüler und 10 Lehrer in Quarantäne" usw. Da denkt dann der nicht denkende Leser sofort, dass da 30 Schüler erkrankt sind. Es ist aber vermutlich nur einer, der sich auch nicht in der Schule infiziert hat, sondern das Virus von Zuhause eingeschleppt hat. An unserer Schule gab es einen corona-Fall. Und es hat sich niemand angesteckt. Warum? Weil bei uns durchgängig seit den Sommerferien freiwillig Masken getragen wurden. Wir haben jetzt hier im Bekanntenkreis und auf der Arbeit ein paar Corona-Fälle. ALLE haben sich im Urlaub oder auf Feiern infiziert. Noch Fragen? Niemand auf der Arbeit oder in der Schule, weil da Masken getragen werden und Abstand gehalten wird. Und gerade in den Schulen werden die Regeln ja auch wirklich eingehalten, weil die Lehrer das kontrollieren. Ich verstehe nicht, warum alle immer wieder die Schulschließung herbeireden müssen. Es wäre eine Katastrophe. Bei uns wurden bis zu den Sommerferien der Stoff des letzten Schuljahres nachgearbeitet. Erst jetzt geht es in vielen Fächern mit dem neuen Stoff weiter. Käme jetzt wieder ein lockdown, das wäre eine Katastrophe. Bei meinem Sohn in der Oberstufe ist es inzwischen so, dass mindestens 50 Prozent der Schüler inzwischen Nachhilfe haben (nicht nur in Mathe sondern auch in Physik, Chemie, Deutsch, Englisch die gesamte Bandbreite) um Versäumtes aus dem lockdown nachzuarbeiten. Da geht es um die Schulabschlüsse und die Abi-Noten. Ein weiterer Lockdown würde bei vielen Schülern zu massiver Verschlechterung der Abschlüsse führen. Denn die Prüfungsbedingungen wurden nciht geändert...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Solche Studien gibt es. Die University of Edinburgh hat die Daten von 131 Ländern untersucht. Die Schulöffnungen verursachen durchschnittlich eine Steigerung der Ansteckungen um 24%. https://www.independent.co.uk/news/science/coronavirus-r-rate-school-closures-lockdown-lancet-study-b1251617.html


emilie.d.

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Sie finden in ihrem study design einen schwachen korrelativen Zusammenhang, zwischen Erhöhung von R und Schulöffnung, können aber - eigene Aussagen der Autoren - nicht genau diskriminieren, wer welche Hygienekonzepte zum Zeitpunkt der Öffnungen verfolgt hat und ob diese auch durchgesetzt wurden. Du bräuchtest eine Studie, die sich auf deutsche Schulen oder zumindest auf einen vergleichbaren Staat mit vergleichbaren Fallzahlen und Hygienekomzepten bezöge. Für den Sommer haben wir das (keine Erhöhung der Fallzahlen). Ob die HK für den Winter ausreichend sind, weiß leider niemand sicher. Bzw. lerne ich hier gerade, dass es ja meilenweite Unterschiede gibt, wie Schulen das handhaben. Qie achon geschrieben, mein Kind sitzt im Dauerzug, mit Schnupfen darf man nur mit neg. Test in die Schule, Maskenpflicht überall, ab nächster Woche Einzelplätze, Essen nur am Platz, kein Sport, kein Singen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Die Erhöhung beträgt 24%. Hygienekonzepte sind in die Bewertung nicht mit eingeflossen. 24% ist also der Durchschnittswert von Schulen mit den unterschiedlichsten Hygienekonzepten. https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30785-4/fulltext


Petra28

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Antwort auf Beitrag von kuestenkind68

Hier wurde nichts nachgearbeitet, es ging ganz normal im Stoff weiter. Für eins meiner Kinder war die Stress-Pause im Frühjahr ein Segen, es bringt inzwischen Noten heim, an die vorher nicht zu denken war. Wenn so viele Schüler bei euch Nachhilfe brauchen, dann ist das ein Versäumnis eurer Schule und liegt nicht an der Schulschließung an sich.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von kuestenkind68

Dann muss man das aber auch knallhart durchziehen und nicht mehr ganze Klassen und alle Lehrer für zwei Wochen in Quarantäne schicken, nur weil eine Person positiv getestet wurde. Wer keine Symptome hat, muss/darf zur Schule gehen. Wie es bisher hier mit der Quarantäne läuft, findet nämlich dann für die ganz Klasse kein Unterricht statt, weil es ja nicht geplant ist. Bestenfalls gibt es dann ein paar Arbeitsblätter und -Aufträge für die zwei Wochen. Da der Unterricht für alle anderen normal weiterläuft, hat kein Lehrer Zeit für Online-Unterricht. Unsere Grundschule und das Gymnasium haben im letzten Jahr gezeigt, dass es mit 50:50-Unterricht sehr gut laufen kann, wenn man das planbar macht. Präsenz-Stundenplan reduziert auf die Hauptfächer; Nebenfächer und am Gymnasium auch speziell die Abi-Kurse per echtem Online-Unterricht. Die Realschule hat auch das nicht wirklich hinbekommen, aber da sind eigentlich eh nur die Hauptfächer wichtig für den Abschluss. Es gibt keine Lösung, die alle zufriedenstellt. Aber schlechter als aktuell kann es zumindest hier nicht laufen. Das ist super, solange es keine Fälle gibt, aber bei Inzidenzwerten von mindestens um die 200, kann man sich vorstellen, wie lange das gutgeht, wenn jedes Mal alle Schüler und Lehrer zwei Wochen weg sind. Wenigstens sind sie jetzt so weit, dass man sich innerhalb einer Woche mit zwei Tests freitesten kann. Wobei vermutlich auch das nur beim Gymnasium funktioniert, weil die Leitung sich ordentlich dahinterklemmt. Dass sich niemand ansteckt, kann man nur sicher wissen, wenn alle Mitschüler und Lehrer zum richtigen Zeitpunkt getestet werden.


Mitglied inaktiv

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Auch die bisher umfangreichste Studie der Princeton University hat gezeigt, dass Kinder effiziente Überträger sind. Die Zahl der infizierten Kinder sank deutlich, nachdem die Schulen geschlossen wurden. Und auch Drosten hat vor wenigen Tagen nochmal bestätigt, dass es keinen Zweifel gibt, dass Schüler das Virus genauso übertragen wie Erwachsene: https://www.youtube.com/watch?v=JFiIxkQ6F2I Die Frage aus meiner Sicht ist also nicht mehr, ob Schüler Überträger sind, sondern wie Schulunterricht so gestaltet werden kann, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Und da ist das momentane Konzept - nahezu Regelunterricht durchzuführen - sicherlich nicht der richtige Weg.


Häsle

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Das denke ich auch. Halbe Klassen, mit Maske, regelmäßiges (nicht Dauer-) Lüften, Essen draußen oder in größeren Räumen mit Abstand wären mE vernünftig. Und wenn man sich darauf mal dauerhaft eingerichtet hat, auch gut durchführbar. Ungefähr so läuft es seit Wochen an unserer Grundschule. Der Homeschooling-Teil könnte noch optimiert werden. Das haben sie im letzten Jahr sehr gut hinbekommen. Aber da war auch sehr schnell klar, dass es bis zu den Ferien so weiterlaufen würde. Jetzt wird ja jede Woche irgendein anderer Mist verzapft. Notbetreuung von staatlicher Seite gibt es nicht. Das müssen Ehrenamtler übernehmen. Ein Armutszeugnis.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Das klingt ja schonmal ganz gut, wie es bei euch läuft. Bei uns leider nicht :( Ich fände es gut, wenn die Präventionsmaßnahmen an Schulen, die das RKI am 12. Oktober herausgegeben hat, angewendet würden. Aber leider werden diese bisher von allen Bundesländern ignoriert: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile


IngeA

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Antwort auf Beitrag von Felica

Daten sollten schon da sein, in Bayern wird alles getestet was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Was ich in der Umgebung so mitbekommen habe waren zwar immer mal wieder einzelne Schüler oder Lehrer positiv getestet worden, die Kontakt-Schüler/ Lehrer aber nicht. Es scheint also keine Weiterverbreitung stattefunden zu haben. LG Inge


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von IngeA

Hier (auch in Bayern) habe ich eben die zwei anderen Erfahrungen mitbekommen. In einem Fall wurden die Mitschüler gar nicht getestet. Und gestern hat meine meine Schwester vom Gesundheitsamt (auch in Bayern) die Aussage bekommen, dass sie nach den "neuen Regeln" als K1 nur noch getestet wird, wenn sie Symptome entwickelt. Es scheint also auch innerhalb Bayerns große Unterschiede zu geben, wahrscheinlich je nachdem wer im Gesundheitsamt für den jeweiligen Fall zuständig ist.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Ja. Man sollte nur die Landkreise auswerten, wo es auch tatsächlich Zahlen zum Auswerten gibt. Wenn die Schulen aus fritzis Landkreis mit reingerechnet werden als "es gab null Ansteckungen", dann verzerrt das das Bild erheblich. Hier gab es zumindest schon zeitgleich an einer Schule einen Lehrer, einen Hausmeister und mindestens einen Schüler, die positiv getestet wurden. Ein Zusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden, aber auch nicht bewiesen. Als was zählt das dann? Vermutlich als "null Ansteckungen innerhalb der Schule".


emilie.d.

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Aber die Paper, die Du zitierst, belegen nicht kausal, dass Schulöffnungen Pandemietreiber sind. Im scientific writing darfst Du je nachdem, wie gut dein 'body of evidence' ist, bestimmte Worte benutzen. Das ist festgelegt und verklausuliert wie bei Arbeitszeugnissen. 'Suggest' bedeutet, These wird durch die Daten nur schwach gestützt. Die Daten vom Lancet paper zeigen nicht, dass der R Wert bei Schulöffnungen steigt. Die Daten könnten darauf hindeuten, dass der R Wert durch Schulöffnungen steigt. Das ist in der Wissenschaft ein meilenweiter Unterschied, weit weg davon, einen kausalen Beleg zu liefern. Das geht bei einem study design, wie es die Autoren gewählt haben, von Haus aus schon nicht, auf die Weise findet man Korrelationen. Wir haben in den meisten Bereichen aktuell keine gute, solide Datengrundlage. Es müssen trotzdem politische Entscheidungen getroffen werden, aber die lassen sich derzeit halt schlecht wissenschaftlich fundiert untermauern. Gilt z.B. auch für die Behandlung von Covid. Dexa, Heparin, Remdesivir ist schon in den Richtlinien angekommen, die Datenlage an sich ist nicht berauschend.


emilie.d.

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Kinder übertragen (ich spiele da auch eher im Team Drosten, aber auch da wie gesagt ist die Datenlage insgesamt einfach schwierig und wird sie diesen Winter wohl bleiben), auch hier wieder nur ein erstauntes Häh?!? Wo findet aktuell normaler Regelunterricht statt? Fände ich persönlich irre, ist doch ein vermeidbares potentielles Risiko sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer. Wie gesagt hier Abstand, Einzeltische, Maske, kein Sport, kein Singen, alle 20 min Fenster auf bzw. in der Klasse von meinem Sohn Dauerlüften, nur Frontalunterricht.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Hier (Grundschule und Gymnasium in der Großstadt) findet (fast) normaler Regelunterrichts statt: In der Grundschule keine Maske (im Gymnasium schon), zu zweit an einem Tisch. Die Größe der Klassenzimmer gibt es nicht her, die Kinder auf Abstand zu setzen, Einzeltische sind nur in kleiner Anzahl vorhanden. Ohne eine wundersame Raumvergrößerung oder Lehrerverdopplung und Vormittags- und Nachmittagsschichten kriegt man also 100% Präsenzunterricht mit Abstand nicht hin. Deshalb wird gelüftet und auf Singen verzichtet. die Maskenpflicht für Grundschüler wurde - wegen der negativen Elternreaktionen nach 2 Tagen gejkippt. Ich bin eher erstaunt, dass anderswo anscheinend die Klassenzimmer so groß sind und so viele Einzeltische vorhanden sind, dass man Präsenzunterricht mit Abstand realisieren kann. Dann ist das wahrscheinlich eine gute Lösung. Bei uns hat man aber - natürlich auch aus gutem Grund (um die Eltern nicht zu überlasten und den Kindern gleichwertigen und gerechten Unterricht angedeihen zu lassen) - trotz fehlendem Abstand entschieden, alles weitgehend normal weiterlaufen zu lassen. Und mich ärgert es inzwischen ziemlich, dass man mit relativ nichtssagenden Studien ständig das Risiko an den Schulen kleinredet (ohne Genaueres zu wissen). Und ich glaube, das geht mehreren so, wenn ich mir manche Kommentare hier durchlese. Die oben zitierte Lancet-Studie hat immerhin für zwei Maßnahmen (bzw. deren Rücknahme) einen signifikanten Anstieg des R-Werts ermittelt: für die Rücknahme des Verbots von Kontakten/Treffen über 10 Personen und für die Schul-Wiedereröffnung. Bei allen anderen Maßnahmen war der Effekt statistisch nicht signifikant. Einen besseren "body of evidence" haben die Studien, die herangezogen werden, um zu in öffentlichen Auftritten zu "belegen", dass die Schulen keine große Rolle im Infektionsgeschehen spielen, eben auch nicht.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Weder in die eine noch in die andere Richtung gibt es verlässliche Daten. Zur Studie, ich hab doch gar nicht bestritten, dass sie in ihrem Setting keine signifikanten Unterschiede finden. Aber über die Art von Studie kannst Du eben kausal keine Zusammenhänge belegen. Nur Korrelationen, das ist alles interessant, aber halt wie immer bei sowas mit Vorsicht zu genießen. Wir haben keine Einzeltische, die nehmen die normalen und setzen da dann die Kinder dran. Und ja, mit Platz haben wir Glück. Zwei Klassen mussten unziehen, der Rest passt in ihre alten Räumlichkeiten.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Da habt ihr wirklich Glück. Bei uns sind die Schulen zum Teil so voll, dass einzelne Klassen in der "Besenkammer" sitzen. Etliche Schulen haben seit Jahren Container vor dem Hauptgebäude stehen, um die Schüler unterzukriegen. Da wären dann Ansteckungsdaten, wenn man sie denn hätte sowieso nicht vergleichbar.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Hier, Gymnasium, NRW: +/- 30 Schüler in der Klasse, KEIN Abstand, alle 20 min lüften, Sportunterricht wie immer in der Halle, Schwimmunterricht ganz normal, täglich Gruppenarbeit, Durchmischung mit anderen Klassen in Fächern wie Religion, zweite Fremdsprache usw.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Finale

Was Du ja eigentlich wissen willst, ab wann muss ich Kontakte wie und wo beschränken, um Überlastungen im Gesundheitssysten bzw. der GÄ zu vermeiden. Beim Inzidenzwert kommt es also auch drauf an, ob man Einträge in Risikogruppen hat bzw. wie sehr sich das Virus unkontrolliert verbreitet. Ein betroffener Fleischbetrieb, deren Mitarbeiter sich tracken und isolieren lassen ist weniger schlimm als Fälle über eine komplette Stadt verteilt. Im Sommer wären 50 Fälle ein guter Indikator gewesen, um lokale Ausbrüche auszumachen und nur hier die Menschen zu beschränken. Den Luxus haben wir im Winter nimmer. Daher die landesweiten Beschränkungen für alle.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Finale

Zumindest die Schulen haben hier in unserem bayr. Landkreis sofort auf die Inzidenzwerte reagiert, mit Maskenpflicht und teilweise Klassenteilung, sehr streng nach Plan (der ja regionale Betrachtung explizit vorsieht). Aktueller Stand ist, dass laut Landratsamt nach den Ferien auf den 1,5m-Abstand verzichtet werden kann, weil die Zahl der Ansteckungen an den Schulen nicht mehr gestiegen ist. Empfohlen wird der Abstand aber weiterhin. Unsere Realschule wird zu ganzen Klassen zurückkehren. Die Grundschule hat sich noch nicht geäußert. Maskenpflicht an allen Schulen, auch am Platz, wird beibehalten. Inzidenzwert ist gerade bei 191. Dass diese Werte anderswo nichts bewirken, liegt also zumindest nicht nur an der Bundes- oder Landesregierung, sondern auch an den Landratsämtern und Schulleitungen. Ob das immer so gut ist, die Entscheidungen weiter unten treffen zu lassen?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Finale

Hier das gleiche Ü300 und nix passiert... Ganz toll, dann gehen wohl bald wieder eine Klasse nach der anderen in Quarantäne.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Finale

190 oder so. 4 KH hatten gestern die Kapazitäten erreicht, sprich es konnten keine Patienten mehr aufgenommen werden. Betrifft nicht nur Corona. Seit heute sind wohl wieder ein paar Betten frei. Auswirkungen ausser, bitte, bitte haltet euch an die Regeln, gar keibe. Nachweisbare K1 werden getestet und dann wieder arbeiten geschickt. Nichts mit 14 Tage Quarantäne. Mal schauen wann es richtig knallt.


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Felica

Hier ändert sich auch nichts. Bei K1 hab ich das auch schon mitgekriegt (im Altenheim ) oder gar nicht getestet, weil keine Symptome. So wird das nix.


Trini

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Antwort auf Beitrag von Finale

Wir sind bei 23 im Kreis, bei 46 in der Landeshauptstadt. Ist schon ärgerlich, dass unser Leben genauso stark eingeschränkt wird wie in den roten Kreisen. Trini


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Trini

Sei froh, dass es so ist. Dann habt ihr vielleicht wirklich die Chance unten zu bleiben. Ansonsten würde es sicher über kurz oder lang rüber schwappen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Trini

Wir waren vor ... nicht mal 2 Wochen auch um die 25/30 . Ging dann ganz schnell hoch, inzwischen bei rd 80 und vom Gefühl her wär es jetzt auch explodiert. Kenne plötzlich wirklich einige Fälle. Sei froh, dass es noch rechtzeitig eingebremst wird.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Finale

Habe auch den Vortrag von Herrn Drosten gesehen gesehen.., ich glaube auch, das Kinder und gerade Jugendliche auch das Virus weitergeben. Hier in Bayern fordern die Lehrer ffp2 Masken.., ich frage mich, wofür, ich denke Kinder übertragen kaum?? Find das langsam peinlich und lächerlich! Wer schützt eigentlich unsere Kinder?!? Die sitzen zu 30 im Zimmer, stehen in vollen Bussen.., da redet keiner drüber, keiner.


Mugi0303

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Letzte Woche im Ferienhort bei uns war eine Erzieherin positiv. Daher ist jetzt seit Dienstag mein kleiner Erstklässler in Quarantäne, haben in seit Sonntag abgesondert, als es hieß es wird eine Erzieherin getestet. Ergebnis Montag Abend da. Heute rief Mal Gesundheitsamt an. Aber es findet wohl keine Testung der Kontaktpersonen statt, bzw. Nur der Lehrer und Erzieher. Unsere Stadt hat nicht mehr die Kapazitäten da alle durch zu testen.


Häsle

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Lehrer haben da überhaupt nichts zu melden. Der Lehrerverband wünscht sich doch sogar geschlossene Schulen. Lehrer müssen genauso wie Schüler ausbaden, was kommt. Wahrscheinlich sind die Schulen hier auch deshalb inzwischen so dahinter, dass bei einem Fall alle getestet werden. Wie sollte man sonst die Verbreitung innerhalb der Schulen nachweisen?


Mitglied inaktiv

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"Hier in Bayern fordern die Lehrer ffp2 Masken.., ich frage mich, wofür, ich denke Kinder übertragen kaum?? Find das langsam peinlich und lächerlich!" Geht´s noch!?!? Die Lehrer haben sich diese Situation sicherlich NICHT ausgesucht und finden sie ganz sicherlich NICHT toll! Da wird man doch vom Chef mal FFP2 Masken fordern dürfen! Natürlich verbreiten die Kinder das Virus genauso weiter, hat der Herr Drosten schon lange vorher gesagt, aber die Politik will das nicht hören! Bayerische Lehrerverbände fordern schon lange eine Teilung der Klassen, juckt weder den Söder noch den Piazolo! Wir haben einen Wert von Ü300 und es gehen alle munter weiter zur Schule als sei nichts gewesen!


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.... ich hoffe, unsere Kinder müssen nichtigen Preis für seine Unfähigkeit zahlen


Häsle

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Das kann aber nicht mehr an Söder oder Piazolo liegen, weil andere Landkreise im Bayern und einzelne Schulen sehr wohl schon vor Wochen ihre Klassen geteilt haben. Da sollte man mal im Landratsamt oder bei der Stadt nachfragen, oder sogar bei der Schule.


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Ja. Unser Landkreis hat die Stufe 3 einfach ausgesetzt.. Klassen werden nicht geteilt...


Häsle

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Der gesamte Landkreis? Dann steigt dem LRA auf's Dach. Söder und Piazolo haben in dem Fall nix damit zu tun. Außer dass sie jetzt langsam landesweit verpflichtende Vorschriften rausgeben könnten... Wobei aktuell auch hier die Info kam, dass die Klassen nicht mehr geteilt werden MÜSSEN. Auf Abstand könne verzichtet werden, weil sich die Ansteckungszahlen in den Schulen nicht (nachweislich) erhöht haben. Der 1,5m-Abstand wird aber weiter EMPFOHLEN. Wischiwaschi-Dreck von unserem LRA. Jede Schule kocht da ihr eigenes Süppchen. Ich hätte mir eher weiterhin geteilte Klassen gewünscht, aber ohne Maske. Zumindest für die Grundschulen. (Auch wenn mich das Homeschooling irre macht und ich immer fetter werde vor Frustessen).


lilly1211

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Was wurde denn beim Schulgipfel heute beschlossen? Finde nichts darüber.


Häsle

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Es ändert sich wohl nix.

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Antwort auf Beitrag von lilly1211

In Bayern kann aber nicht jede Grundschule für sich entscheiden wie sie es machen wollen! Es gehört wie letztes Jahr vom Kultusministerium eine Verfügung her die verpflichtend für alle gilt und zwar geteilte Klassen Ü50! Vom Schulgipfel hört und sieht man nichts, wahrscheinlich weil alles beim alten bleibt


Häsle

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Unsere Grundschule hat(te) geteilte Klassen (mal schauen, wie es nächste Woche weitergeht). An der Realschule wurden nur die größeren Klassen geteilt, die kleineren blieben zusammen. Jetzt dürften wieder alle zusammen unterrichtet werden, die Entscheidung liegt aber angeblich bei der Schule. S.u.

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Mitglied inaktiv

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Genau das ist der Punkt. Bei uns wird schon wieder nur der getestet, der nicht eh in Quarantäne ist, selbst wenn er etwas Fieber etc hat. Da werden keine Schüler getestet... aaaalso sind auch keine Schüler in der Statistik und man liest heraus: Kinder bekommen das Virus nicht. Das ist doch absoluter Schwachsinn.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von lilly1211

Laut BR: "Laut Kultusminister Piazolo soll künftig erst dann auf Präsenzunterricht verzichtet werden, wenn ein Infektionsgeschehen an der Schule stattfindet. "Also nicht für einen ganzen Landkreis oder eine ganze Stadt, sondern, dass wir die Schule im Einzelnen betrachten", so Piazolo." Dann müsste man das Infektionsgeschehen an den Schulen aber auch mal ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen ....


lilly1211

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BR schreibt der 3 Stufen Plan sei außer Kraft gesetzt! Ob das auch den Irrsinn mit den Tests bei Schnupfen beendet?


Häsle

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Antwort auf Beitrag von lilly1211

Wäre für mich persönlich und meine Nerven gut... Aber vermutlich liegt dadurch noch mehr Entscheidungsfreiheit beim LRA. Und die geben den Schwarzen Peter weiter an die Schulen.


Mitglied inaktiv

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Lies bei km Bayern nach, kann, muss aber nicht durchgesetzt werden, 50/100000 hin oder her,, am Ende entscheidet Gesundheitsamt..


Häsle

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Genau. Wir hatten ja auch schon Fälle im Kita-Umfeld. Oder erkältete Kinder. Da wurde man beschimpft, wenn man sagte, man würde sein Kind testen lassen. "Wie kannst du ihm sowas antun?" "Mach das nicht, sonst sperren sie die Kita zu, falls er positiv ist" usw. Wie sollen da jemals belastbare Zahlen rauskommen?