Mitglied inaktiv
Wenn wir alle 3 Wochen konsequent zuhause bleiben? Was ist schlimmer (vor allem wirtschaftlich) 2. Lockdown oder die 2 Corona Welle mit überfüllten Intensivstationen, immer wieder Quarantäne in den Schulen und Kitas, geschlossenen Gastronomie etc., Krankmeldungen, Millionen von Testungen?
In drei Wochen wären wir alle tot, wenn alle zu Hause bleiben würden. Ja, dann wäre die Krankheit besiegt. Dummerweise wäre die radioaktive Strahlung ziemlich hoch.
Nein, wäre sie nicht. Es können nicht alle weltweit 3 Wochen zu Hause bleiben, das geht nicht und wurde schon im Frühjahr diskutiert. Manchmal komme ich mir vor, wie in einer Zeitschleife.
Klar mein Mann bleibt als Intensivpfleger drei Wochen Zuhause
Warum denn nicht? Dann hätten wir auch die steigenden Krankenkassenkosten ad acta gelegt und wenn die altenpflege mitmachen, würde die rentenkasse auch entlastet werden *ironieoff* An die ap:ja, theoretisch ginge es. Allerdings sind da ja noch die ein oder anderen Berufe, die man zum Überleben braucht. Seien es Krankenschwestern, ärzte, Polizei oä, aber auch in der lebensmittelherstellung. Sonst haben einige nach 3-4 Wochen Nix mehr zu futtern zu hause ;)
Wenn die Krankenschwester zu Hause bleibt, dann sterben nur (!!!) die Alten und Kranken. Wenn die Fachleute in den AKWs zu Hause bleiben, sterben wir alle
Es gibt Leute, die sind sogar noch wichtiger als die Gesundheitsvorsorge
Da hast du auch wieder recht :)
Klar hast du da Recht, es viel mir halt als erstes ein weil mein Mann neben mir saß ![]()
Ich weiß, das mein Post fies ist. Aber letztendlich ist es so. Natürlich bin ich sehr dankbar, das es Leute gibt, die sich der Pflege und Gesundheit anderer Leute widmen, aber diese blöden AKW´s sind halt nicht gut für die Gesamtnatur, selbst, wenn man sie noch runterfährt, bleibt das Risiko der Nicht-Wartung. Selbst wenn die Schöpfung sagt, lasst sie mal aussterben, die Menschen, sie machen zu großen Schaden und zu viel Müll, bleibt das strahlende Erbe. Wenn man es mal auf den Planeten bezieht. Für den einzelnen Menschen, krank und, oder alt, sind natürlich die Pflegekräfte für ihr Leben wichtig. Für die Angehörigen die Gewissheit, das der betroffenen Person irgendwie geholfen wird. Ja, drei Wochen Quarantäne für alle hilft gegen das Virus, nur halt anders. So ein paar sehr isolierte Naturvölker könnten überleben, wenn sie weit weg von der Strahlung leben.
Ja klar, super Idee, die Patienten in Krankhäusern und Bewohner in Pflegeheimen werden einfach eingeschlossen so lange und sich selbst überlassen, genauso die Insassen von Gefängnissen usw. und was es da sonst noch so alles gibt in verschiedenen Bereichen. ![]()
Manchmal ist man doch froh, daß die Leute an der Macht meistens doch ein klitzekleines bißchen weiterdenken....können... Das ist natürlich die theoretisch beste Lösung, aber, wie Du merkst, absolut nicht machbar --- schau Dich mal um, wer da alles nicht mehr arbeiten würde: Kranken- und Pflegepersonal sowieso, oder müssen dann alle Notfälle auch 3 Wochen warten? Altenpflege, Strom- und Wasserversorgung, Internet (braucht an nicht?, naja.. regelt auch mehr als unsere Posting im Muttiforum...) , Fernsehen/Radio (mind. für aktuelle Nachrichten), Polizei - und ob sich die Verbrecher an dieses Quarantäne halten, bezweifeln wir - nicht nur, daß die Kriminalität steigt, dann wären zumindest die allerdings auch nicht isoliert und trügen das Virus weiter. Selbst wenn ich locker 3 Wochen ohne Einkaufen überstehe - nicht jeder hat soviel Platz und Geld, für so lange und länger vorzusorgen. Tiere im Zoo und anderswo wollen gefüttert und ausgemistet werden; Menschen sterben auch ohne Virus und müssen beerdigt werden (da arbeitet nicht nur der Pastor für, kann ich Dir gerade aus trauriger Erfahrung wieder sagen); Tankstellen sollten wohl auch genügend Benzin haben für die Transporte für diese Notfälle; Feuerwehr ... Undundund... Also ehrlich,wenn Du in 9 Monaten DAS noch nicht erkannt hast, solltest Du wirklich mal mit weiterdenken anfangen; sonst denken wirklich andere für Dich. Meine ich nicht böse, aber daß das nicht geht, sollte doch wirklich sehr einleuchtend sein. Nichts für ungut - aber diese Idee war ein Schuß nach hinten - nämlich in den März zurück,w oe sie auch nur sehr kurz angedacht wurde... manchmal... Gruß Ursel, DK
Oder wie wäre das, wenn wir keinen Strom, kein fließend Wasser, etc. mehr haben... Plünderungen, Macht... Oh nein, das mag ich mir gar nicht ausmalen ! Und medizinische Versorgung gibt es auch nicht mehr... schon einmal überlegt, wieviele im medizinischen Bereich arbeiten ? Alle dann daheim bleiben ? Lg, Lore
Och, ich hätte aktuell nix dagegen daheim zu bleiben und Dosenfleisch zu essen, bei Kerzenschein. Ohne TV und Internet wird’s aber blöd.
Nun, wenn die einen zuhause bleiben, andere am Arbeitsplatz bleiben - dort schlafen- für die gesamte Zeit, wir alle Lebensmittel genug hätten, ja, aber nur so lange, bis das Virus wieder von jemandem von außen "reingetragen" wird. Das würde nicht funktionieren!
... darf man außerdem nicht vergessen, dass in dem "zu Hause" häufig nicht nur 1 Person lebt. Nach 3 Wochen kann es deshalb immernoch sein, dass der letzte in der Familie / im Haushalt gerade erst frisch von einem Familienmitglied angesteckt wurde. Dann geht man nach 3 Wochen raus und an einzelnen Stellen geht die Sachen wieder (wenn auch nun zahlenmäßig auf einem niedrigeren Startpunkt) von vorne los. Das kann man dann noch paar Mal so machen und dann ist nach dem Winter nicht mehr viel mit Wirtschaft, psychischer Gesundheit und co. Leider ist die Lösung also nicht so praktikabel wie sie klingt, weil man diese (wie schon bemerkt wurde unmenschliche) Isolation zusätzlich noch deutlich länger durchhalten müsste als 3 Wochen, zumindest für Mehrpersonenhaushalte. PS: Übrigens schade, dass man Gedankenspiele hier mitunter so genervt kommentiert, es muss ja niemand antworten...
Andere Länder, die viel strengere Beschränkungen haben, und wo die Menschen tatsächlich nur mit einem trifftigen Grund aus dem Haus dürfen, haben auch keine besseren Zahlen als wir, zum Teil sogar noch schlechtere. Wenn die strengen Ausgangsbeschränkungen was bringen würden, müssten die ja deutlich besser da stehen als wir.
Hej! Das ist zwar, wie auch bei Masken, ein berechtigter Einwurf, dem man auch mal ein bißchen fundierter nachgehen sollte (z.B. sind das ja oft Länder, die schneller an die Grenzen ihret medizinischen Kapazitäten stooßén--- andererseits ist das mit den Masken zwischen Dtld. und Skandinavien nicht damit zu begründen, aber... Aber wie gesagt, an irgendwas muß es liegen, und das sollte man mal untersuchen - man kann nicht Ergebnisse 1:1 von Land zu Land überrtragen. Letztendlich finde ich, ein Physiker bei Markus Lanz hat es kurz und schmerzlos auf den Punkt gebracht: Das Virus ernährt sich, lebt von Kontakten. Also ist die logische Folge: Je weniger Kontakte, umso weniger Ansteckung ist mlöglich. Das ist leicht zu verstehen und irgendwie auch für jeden abwandelbar zu berhzigen. Reduktion der Kontakte bringt eben was. Und wenn Kontakte, so der Physiker, dann eben Abstand halten. Gruß Ursel, DK
Ich denke, auch der Zeitpunkt, zu dem eine Maßnahme beginnt, ist entscheidend. Wenn z.B. eine strenge Ausgangssperre zu einem Zeitpunkt sehr hoher Zahlen verhängt wird, dauert es ja noch ein bisschen, bis sich diese Maßnahme in den Zahlen widerspiegelt, indem die Neuansteckungen zurückgehen. Und wenn der Anfangswert recht hoch war, dann sind die Neuansteckungen selbst bei einem Rückgang nach drei bis vier Wochen immer noch hoch.
Bin bei fritzi - anders herum wird ein Schuh draus. Gerade weil einige Nachbarländer so schlechte Zahlen haben, wurden viel strengere Beschränkungen auferlegt. Letztendlich zeigt sich frühes und konsequentes Eingreifen am hilfreichsten. In Japan gehen, seit es kälter wird, die Zahlen auch wieder hoch. Diese Woche waren wir in Tokyo bei über 300 Neuinfizierten pro Tag, und alle reagieren extrem nervös. Bin gespannt wann hier auch wieder um erhöhte Vorsicht gebeten wird und die Firma uns wieder verstärkt ins Homeoffice schickt... zur Zeit ist das Leben noch relativ normal.
Etwas vereinfacht, aber jetzt nur das Prinzip, wenn Du bei 1 Mio Fälle pro Woche startest und Du kannst Dein R mit extrem strikten Maßnahmen auf 0.8 drücken, hättest Du immer noch wöchentlich 800.000 Neuinfektionen. Die Woche drauf 640.000 neue Fälle usw. Bis die in der Statistik ankommen, dauert es, wenn Du überhaupt noch Unterschiede messen kannst, kann auch sein, dass das betroffene Land alles über 100.000 Fälle sowieso nicht mehr erfassen kann wegen mangelnder Testressource oder GÄ. Zusätzlich stellt sich die Frage, wie gut Du die Massnahmen überwachen kannst. Länder, die von Corona überrollt werden, haben damit logischerweise ziemliche Probleme. Insofern sind Fallzahlen immer mit Vorsicht zu betrachten. Gute Indikatoren sind die Auslastung der KH, Positivrate beim Testen, Anzahl Arttbesuche (in D. Gibt es ein Frühwarnsystem dafür, ursprüngl. wegen der Gruppe eingeführt).
Das stimmt nicht. Es gibt Länder wo die Zahlen deutlich niedriger sind. Dort können und werden oft auch die Kontakte wieder nachvollzogen und dsnn knallhart in Quarantäne gesetzt.
Wie schon gesagt - 3 Wochen würden nicht reichen (Ansteckungen innerhalb von Haushalten) und bestimmte Berufsgruppen sind so essentiell, dass sie eben nicht zu Hause bleiben können (MA im medizinischen Bereich, Pflege, Kraftwerk, Wasserwerk, Lebensmittelherstellung, Versorgung von Tieren, Landwirtschaft, Müllentsorgung ... ). Was wahrscheinlich sinnvoll wäre: 4 Wochen sehr harter Lockdown am besten parallel europaweit mit Kontaktbeschränkung auf den eigenen Haushalt und Arbeiten nur im wirklich systemrelevanten Bereich als richtiger Wellenbrecher. Danach Lockerungen unter Beibehaltung von Kontaktbeschränkung (z.B. nur 2 Haushalte gleichzeitig, muss man erstmal probieren) und Minimierung von "unfreiwilligen" Kontakten sowie eben Maske tragen etc. Jetzt müssten sich halt noch alle dran halten...
Nein, wäre sie nicht. Gab doch schon die theoretische Idee. Dabei sind sie von mindestens 6 Wochen, besser 8 Wochen und weltweit gleichzeitig. Denn wenn nur in der EU oder nur Deutschland, würde dieser Virus ganz schnell wieder zurück sein. Aber das wird niemals funktionieren, denn alle Lebenswichtigen Arbeitsplätze müssten weiter besetzt sein. Kraftwerke, Krankenhäuser, Seniorenheime, Wohnheime, Apotheken, Polizei, Feuerwehr, Rettung, ... , Müllabfuhr. aber auch Lebensmittelgeschäfte und Handwerker. Und natürlich muss einiges auch weiter Produziert werden. Angebaut, geerntet. Und rein theoretisch reicht 1 unerkannt Infizierter, der den Virus wieder weltweit verbreiten könnte.
Monate dauern. Wer glaubt, dass nach diesen 4 Wochen es besser geworden wäre, ist naiv. Politiker wussten schon von vorne rein, dass es lange dauern wird. Sie haben sich nicht getraut es direkt zuzugeben. Scholz faselt was von November Hilfen. Da muss Olaf sich was zügig für Dezember und weitere Wintermonate überlegen.
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Öhm...das soll der Menschheit schon mal gelungen sein... ![]()
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