Milchreiselli
Hallo zusammen, ich habe heute folgenden Link von jemandem geschickt bekommen, der der Corona- Impfung und dem ganzen "Drumherum" äußerst skeptisch gegenüber steht: https://freie-impfentscheidung.de/covid-19-impfung-immunsystem/ Im Großen und Ganzen geht es darum, wenn ich richtig verstehe, dass durch die Impfung auch nicht neutralisierende, verstärkende Antikörper entstehen, die dann im Fall einer Infektion mit dem Wildvirus für schwerere Verläufe bis hin zu Zytokinstürmen mit massiven Entzündungsreaktionen führen. Weiterhin wird noch angeführt, dass sich die Wirkungsdaten der Impfung quasi "schöngerechnet" wurden. Ich gebe ehrlich zu, ich steige nicht ganz durch den Text durch und kann nicht beurteilen, ob etwas dran ist (ich lasse jetzt die Tatsache außer Acht, dass der Verfasser, soweit ich bei kurzer Recherche herausfinden konnte, recht stark gegen Schulmedizin und Impfungen zu sein scheint) oder ob das komplett Fake-News sind? Hier sind doch einige Damen unterwegs, die sich auch von Berufs wegen gut mit der Materie auskennen. Könntet ihr den Link mal anschauen und eure Meinung dazu mitteilen? Ich bin jetzt schon wieder total verunsichert worden... Herzlichen Dank schon vorab und einen schönen Abend noch!
Ich hab mir den Text jetzt ehrlicherweise nicht durchgelesen, wir mussten das im Studium mal mit ähnlichen Seiten machen und das hat was von Zähne ziehen. Vertraust Du diesem Autor, wenn er Dir sagt, dass Impfungen mehr schaden als nützen? Auf nichts Anderes läuft es am Ende des Tages hinaus. Ich kann mir bei den neuen Impfstoffen einen Haufen von möglichen Nebenwirkungen vorstellen. Deshalb macht man ja Sicherheitsstudien. Da hat man bisher keine krassen Nebenwirkungen gefunden. Was wirklich gut ist. Es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Bei Impfungen muss man deshalb immer abwägen zwischen dem Risiko, das die Erkrankung mit sich bringt und dem der Impfung. Würde ich irgendwo leben, wo es wenig bis kein Risiko gäbe, an Corona zu erkranken, würde ich mich nicht impfen lassen. In meiner Realität bin ich schon zweimal knapp an einer Infektion vorbeigeschlittert, obwohl ich mich extrem vorsichtig verhalte. Dein eigenes Risiko musst Du selbst einschätzen.
Auch wenn es dem Autor Klicks bescherrt. 1. Absatz auf der Seite Wer über Impfung und Impfschutz redet, der geht von der uralten Hypothese aus, dass eine Impfung das Immunsystem des Geimpften zu einer Antikörper-Produktion anregt, die sich gegen das Antigen oder Teile des Erregers richten. Und wenn dann der natürliche Erreger auftritt, dann wäre der Geimpfte aufgrund seiner bereits bestehenden Antikörper vor selbigem geschützt. Das ist nicht völlig falsch, aber eben auch nicht richtig. Insbesondere bei Viren braucht man häufig va die zelluläre Abwehr. Fehlende neutralisierende AK bedeuten nicht automatisch fehlende Immunität. Nächster Absatz, dass Impfungen die Krankheit verstärken können, ist jedem klar, der eine Impfung baut. Gleiches gilt z.B. auch die von Trump so gelobte Antikörpertherapie. Deshalb macht man erst Laborversuche im Tier, dann Phase I, Phase II, Phase III Studien. Weiter hab ich nicht gelesen, für mich sinnfreies Geschwurbel.
Also ich hab den Link gelesen, bin gespannt auf Reaktionen medizinisch versierter Leute. Was mir beim Lesen aufgefallen ist: Ich weiß, dass eine Denguefiebererkrankung bei einer zweiten Infektion mit dem selben Erregerstamm auch auf natürlichem Wege ( also ohne Impfung) immer das Risiko birgt, wesentlich schwerer zu verlaufen. Das scheint eine Besonderheit dieses Erregers zu sein, denn das ist bei anderen mir bekannten Virusinfektionen eher nicht der Fall. ( Über Dengue weiß ich bisschen was, weil ich es selbst hatte und es mich deshalb besonders interessiert hat) Eine Dengueimpfung wurde tatsächlich nicht fertiggebracht, obwohl das eine Krankheit ist, die inzwischen fast weltweit epidemisch auftritt. Pharmakonzerne hätten also ein berechtigtes Interesse auch an der Herstellung eines Dengueimpfstoffes, haben den aber nicht fertiggebracht. Es gibt keinen, er wurde auch nie irgendwo außerhalb von Entwicklungsstudien eingesetzt. Deswegen kann man, finde ich, den neuen Covid-Impfstoff schonmal nicht in dieser Art vergleichen. Das wird im Artikel aber suggeriert. Ob bei einer Covid-Zweitinfektion verschärfte Verläufe zu erwarten sind, weiß ich nicht. Wenn es so wäre, wäre es Mist. Und ganz ehrlich, als ich von einer Studie von John F. Kennedy gelesen habe, hab ich innerlich auf Abwehr geschaltet. Der Meisterschwurbler dient für mich leider nicht als seriöse Quelle. Bin gespannt auf qualifizierte Äußerungen.
Was Dengue betrifft, so gibt es eine Impfung, die aber nur gegeben wird, wenn man Dengue schon einmal hatte. Die Impfung ist in D nicht zugelassen. Ich weiß nicht, ob Du sie hier Off-Label bekommst. In Thailand gibt es sie bspw. In den Studien von Pfizer/Biontech hat sich nicht ergeben, dass mit Impfung eine Covid-19-Infektion schlimmer ausfällt. Grds. (siehe Dengue) ist das möglich. Das hätte aber gegen die Zulassung gesprochen.
Danke für den Hinweis, ich wusste tatsächliCh nicht, dass es da inzwischen einen Impfstoff gibt. Als ich Dengue hatte, gab es den vielleicht noch nicht? ODer er stand halt tatsächlich hier in D. nicht zur Debatte? (2011) So ist es halt leider, wenn man nicht nochmal gründlich recherchiert, bevor man was von sich gibt.
Das mit Dengue und der 2. Infektion ist übrigens nicht mehr aktuell. Ich hatte gerade ganz frisch Dengue und mir wurde gesagt dass das jahrelang eine Annahme, dass die weiteren Virusstämme des Dengue schwerwiegendere Verläufe verursachen, was aber heute nicht mehr gilt.
Dengue Fieber ist eine echte Ausnahme, da es wohl sehr viele Mutationen gibt. Wenn also eine Infektion durch gemacht wurde, kann eine zweite nicht automatisch abgewehrt werden. Aber - da ist Dengue Fieber wirklich eine Ausnahme!
René Gräber... Dieser Typ springt auf alles an, was er hofft, zu Geld machen zu können, sich zu vermarkten. Hier mal seine Bücherliste: https://www.renegraeber.de/Buecher.html Jedes Thema, das sich gut verkauft, wird aufgegriffen Cholesterin Vitamin D Impfen Schlafprobleme Übergewicht Leberprobleme Herzprobleme Zucker Übersäuerung Heilfasten ... jetzt eben neu: Corona Besonders gut finde ich den Titel: Die wundersame Wirkung des Kaffee-Einlaufs... nett. Auch bei ADS/ADHS hat er mal mitgeplappert. Was kann er also? Auf sich aufmerksam machen. Mehr nicht. Mit solchen "Meinungen" von notorischen Besserwissern versuche ich mich nicht verunsichern zu lassen.
Ich habe die umgekehrte Frage (ob denn eine Impfung nach einer Covid-19 Infektion wegen infektionsverstärkender Antikörper problematisch sein könnte) vor drei oder vier Wochen an Prof. Heininger gestellt. Die Antwort war eher ausweichend, so im Sinne von "das würden im Moment viele gerne wissen ...". Drosten hat die Problematik der infketionsverstärkenden Antikörper in einer Podcast-folge im Oktober besprochen, hier nachzulesen: https://www.ndr.de/nachrichten/info/62-Coronavirus-Update-Der-Ueberlastschalter,podcastcoronavirus254.html allerdings auch ohne eindeutiges Ergebnis. Ich verstehe es eher so, dass man nicht davon ausgehen muss, dass die Problematik eine große Rolle spielen dürfte, dass es aber nicht ganz ausgeschlossen ist. Und hier (in einem Nature-Artikel vom September): https://www.nature.com/articles/s41564-020-00789-5 wird das Ganze am Tiermodell und abstrakt (ohne konkreten vorliegenden Impfstoff) diskutiert. Ich kopiere die die Zusammenfassung hier rein: "ADE has been observed in SARS, MERS and other human respiratory virus infections including RSV and measles, which suggests a real risk of ADE for SARS-CoV-2 vaccines and antibody-based interventions. However, clinical data has not yet fully established a role for ADE in human COVID-19 pathology. Steps to reduce the risks of ADE from immunotherapies include the induction or delivery of high doses of potent neutralizing antibodies, rather than lower concentrations of non-neutralizing antibodies that would be more likely to cause ADE. Going forwards, it will be crucial to evaluate animal and clinical datasets for signs of ADE, and to balance ADE-related safety risks against intervention efficacy if clinical ADE is observed. Ongoing animal and human clinical studies will provide important insights into the mechanisms of ADE in COVID-19. Such evidence is sorely needed to ensure product safety in the large-scale medical interventions that are likely required to reduce the global burden of COVID-19."
Danke, fritzi!
„Covid 19 Impfung - und was daran ich wirklich nicht verstehe: - Für uns Reisende war eine Impfplicht (!) in Ländern wie Afrika oder Südamerika völlig normal und bisher kein Grund, nicht dort hin zu reisen. - Alle Impfungen (auch die 'nur Empfohlenen') haben wir uns als Globetrotter völlig selbstverständlich geben lassen und auch noch selbst bezahlt. - Fast alle Krankheiten, gegen die wir uns impfen ließen, spielen sich auf einem anderen Teil dieser Erde ab, nicht vor unserer Haustür. Wir haben das trotzdem als notwendig eingestuft. - Impfreaktionen waren uns bis dato völlig wurst, rote Einstichstelle, Müdigkeit und Muskelkater - völlig normal bei einer Impfung. - Wir haben stolz gepostet, wenn wir all unsere Weltreise-Impfungen endlich injiziert hatten. - und es hat uns bis dato auch nicht interessiert, wie lange diese Impfstoffe schon zugelassen sind oder auf welcher medizinischen Basis funktionieren. Wir haben nicht eine der Pflicht- oder freiwilligen Impfung hinterfragt. Und plötzlich ist das alles relevant für uns? Das erste Mal in unserem Leben gibt's einen "echten Grund" zur Impfung: - eine Krankheit die bei uns an die Haustür klopft und nicht nur im afrikanischen Busch stattfindet. - Eine Krankheit, die sich offensichtlich sehr schnell ausbreitet und für uns alle gefährlich ist. - Eine Krankheit, die unser Leben auf den Kopf stellt und für uns alle sehr unterschiedliche Einschränkungen mit sich bringt. Und jetzt, mit dieser Ausgangslage - komplett durchgeimpft für alle Länder dieser Welt - stellen wir uns hin und diskutieren erstmal die medizinische Basis der Covid-Impfung, die Dauer der Zulassung, die evtl. involvierten Personen, alle Virologen und die Art der Impfung - um für uns selbst eine vernünftige Entscheidung zu treffen? Leute, manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Wollen wir die Situation wirklich lösen - oder wollen wir nur die geliebte, kritische Opferrolle gegenüber der bösen, bösen Regierung nicht aufgeben?“ Quelle:Facebook Das ist so wahr!
Total wahr! Dazu dieses Rumgemeckere von wegen "fehlende Langzeitstudien" - kein Mensch befasst sich mit Langzeitstudien aller Produkte die er sonst so einnimmt (und auch geraucht und getrunken wird ja trotz vorliegender Langzeitstudien) bzw. Zulassungsverfahren für sicherheitsrelevante Technologien (Fahrzeuge etc.). Aber jetzt bei covid vertraut man den Experten nicht mehr und denkt man weiß es besser.
Das Problem ist halt, dass immer nur die gleichen Experten zu Wort kommen dürfen. Und unser bekanntester Virologe Drosten lag ja damals bei der Schweinegrippe schon total daneben mit seinen Aussagen. Von daher finde ich es vollkommen ok wenn jemand auch mal kritisch nachfragt.
Drosten ist einer von vielen. Sicher nicht DER Berater. Die meisten Menschen in Deutschland haben allerdings wenig Ahnung von Virologie. Nur beim Thema Covid 29 gibt es auf einmal Millionen von Experten im Land.
D hast du vollkommen recht. Mich macht wütend und traurig zugleich, dass in meinem Umfeld mehrere Personen immer noch mit den Folgen der Covid 19 Erkrankung zu kämpfen haben, aber Mensch mit keinem Fachwissen alles als Verschwörung abtun.
Das ist doch gar nicht so. Es werden viele Experten gehört. Es sind aber nur wenige geeignet, in den Medien aufzutreten. Der o.g. ist aber alles andere als ein Experte! Er hat absulut keine fundierte Wissensbasis, sein einziges Ziel ist es, seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, Bücher zu verkaufen, ...
So ist es.
Der Text birgt zwar schon einen wahren Kern, ist aber irgendwie trotzdem auch Blödsinn! Er suggeriert ja fast, dass eine Impfung gegen die meisten Erkrankungen, gegen die hier geimpft wird, eigentlich unnötig wäre, njr gegen COVOD-19 nicht. So ist es ja nicht! Viele, wenn nicht alle Erkranlungen, gegen die wir hier impfen, würden nicht nur "im afrikanischen Busch" eine Rolle spielen, sondern auch hier, wenn nicht geimpft würde (Masern, Diphterie, Polio ...). Das sieht man ja an Ländern, die ursprünglich eine gute Durchimpfung hatten und das dann aus irgendeinem Grund aufgeben mussten (z.B. Syrien). Da flammen die Krankheiten schnell wieder auf. Und andersrum spielen diese Krankheiten genau deshalb "im afrikanischen Busch" noch eine solch gefährliche Rolle, weil dort eben vielfach nicht in dem Maße geimpft wird bzw. geimpft werden kann wie hier.
Diese René Gräber ist doch kein Experte. Seine Qualifikation lautet "Arztsohn" und Heilpraktiker. Wem das reicht, um zu vertrauen, bitte ...
Echt? So ist es? Also dass im Grunde alle Impfungen außer die gegen Corona hier unnötig sind, weil diese Erkrankungen sonst nur im "afrikanischen Busch" auftreten? Da haben wir aber auch ein schönes Präventionsparadoxon, oder wie das heißt.
Hä, diesmal hast du aber was falsch verstanden, glaube ich. Es ging doch oben darum, dass diverse Leute sich ohne groß mit der Wimper zu zucken, z.B. gegen japanische Enzephalitis impfen lassen, weil sie Urlaub im asiatischen Irgendwo machen, obwohl selbst dort die Chance zu erkranken, wesentlich geringer ist, als hier zur Zeit an C. Man nimmt da evt. Nebenwirkungen in Kauf und die wenigstens recherchieren, wie lange und wie oft der Impfstoff schon in Verkehr ist. Und so ist es mit diversen Malariamedikamenten, oder wenn Gelbfieberimpfung verlangt wird, gibt man sich halt Gelbfieber. (Oder auch, wenn man beruflich in ein Land mit z.B. Gelbfieberimpfpflicht muss.) Jetzt hockt ein Virus quasi direkt vor der Tür und die Leute tun so als wäre ausgerechnet diese Impfung vom Teufel gemacht und sträuben sich?
Vielleicht. Dann finde ich es aber schon missverständlich formuliert, wenn von " die meisten Impfungen" oder "durchgeimpft" die Rede ist ... Die "meisten Impfungen", die der reisende Mensch braucht, sind doch die, die man auch hier braucht bzw. haben sollte (Masern, Polio ...). Und sobald man in den "afrikanischen Busch" reist und das womöglich öfter vorhat, ist man doch genau dort, wo die jeweilige Erkrankung auch vorkommt und dann macht doch auch eine Impfung gegen diese Erkrankungen Sinn und ist "nötig", selbst wenn man sie hier nicht braucht. Unnötig wäre höchstens ggf. die Reise an sich in das entsprechende Land. Diejenigen, die ich kenne (das sind aber nur wenige), die jetzt an der Impfung arg rummachen, sind grundsätzlich Impfskeptiker und -gegner oder "kritische Hinterfrager und sich Informierer" und haben sich häufig mitnichten für irgendwelche Reisen irgendetwas impfen lassen, was ich persönlich sehr fahrlässig fand. Aber ich bin sowieso zuversichtlich: ich glaube, dass bald die ersten Staaten eine mit der Gelbfieber-Impfpflicht (die wenigsten Staaten haben ja per se eine Impfpflicht für Gelbfieber, sondern "nur" dann, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreisen will) vergleichbare Corona-Impfpflicht einführen werden. Wenn darunter ein paar beliebte Urlaubsländer der Deutschen sein sollten, hat sich das dann bei vielen schnell mit der Impfskepsis. Insoweit stimme ich dem Text durchaus zu und wenn er sich nur auf die Reiseimpfungen bezieht, ok. Für mich las er sich aber schon ein bisschen so als ob es grundsätzlich um das Impfen geht.
Covid-29...
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch!
ES GIBT SO VIELE iMPFUNGEN... wie ist es denn da ? Kind 3 hatte trotz Impfung Keuchhusten nicht schlimmer als es andere ohne Impfung haben
Na ja, es gibt auch immer wieder Kinder, die wegen Keuchhusten auf die Intensivstation müssen.
Die Keuchhusten Impfung ist leider eine mit dem schlechtesten Wirkungsgrad ca. 75% d.h. es gibt im Gegensatz z.b. zur Masernimpfung relativ viele wo die Impfung nicht anschlägt.
Woher weißt du das?
https://www.who.int/wer/2015/wer9035.pdf Nur ein Beispiel gibt viele Studien dazu. Kommt auch auf den Impfstoff drauf an. Der alte Ganzkeimimpfstoff wirkt besser ca. 80% hat aber mehr Nebenwirkungen als der Azellulare der normalerweise heutzutage geimpft wird. Problem ist auch, dass sich der Schutz bei Pertussis über die Jahre leider auch abbaut. Das gleiche passiert auch wenn man Keuchhusten hatte auch dann ist man nicht lebenslang immun sondern der Schutz baut sich relativ schnell wieder ab. Lebenslange Immunität wie bei Masern gibt es leider hier nicht. Deshalb ist es so wichtig in der Schwangerschaft zu impfen und auch regelmäßig an die Auffrischungsimpfung zu denken.
https://www.netdoktor.de/krankheiten/keuchhusten/impfung/ Das deckt sich mit dem, was meine Hausärztin sagt. Und zwar, dass die Impfung nur in extrem seltenen Fällen "versagt". Meist nur, wenn bspw. die Auffrischung vergessen wurde.
Impfversager gibt es leider immer wieder. Darum ist es ja so wichtig, dass sich möglichst alle durchimpfen, damit man mit dem Erreger gar nicht in Berührung kommt. Bei Schwangerschaft z.b. die Scgwangere, ihr Mann, die Kinder und auch eine Auffrischung bei den Großeltern bzw eben allen, die das Baby in den ersten Wochen betüddeln wollen. Meine Antikörper waren auch weg , Titer Null. Nach etwas über 10 Jahren.
Fake News. Das Besondere an dem neuen Impfstoff ist, dass er der erste seiner Art ist. Es wurde lange geforscht und jetzt wurde zum ersten Mal ein Einsatz dafür gefunden. "Der Mechanismus, den ich gerade für die Dengue-Impfung beschrieben habe, scheint auch für Impfungen gegen Coronaviren zu gelten" --> Eben nicht. Diese Person wettert einfach allgemein gegen Impfungen, hat sich aber offensichtlich so gar nicht damit befasst. Hier ein Link, der den Impfstoff und das Drumherum verständlich und vor allem korrekt erklärt: https://youtu.be/0LnkoEOHSiM
Sorry aber von “lange geforscht“ kann hier ja wohl echt nicht die Rede sein.
Ich habe es auch nicht gelesen, ABER schon der Begriff „nicht neutralisierte Antikörper“ zeigt von gnadenloser Unkenntnis! 1. Antikörper sind das, was der Körper selbst bildet, als Antwort auf die Antigene des Erregers. Bei einer durchgemachten Infektion, oder Impfung, kennt der Körper den Bauplan der Antikörper und kann diese bei Befall sehr schnell produzieren (spart Zeit, ermöglicht eine frühe Immunantwort des Körpers - und kann deshalb - rein logisch deduktiv - eine umgerichtete Kanonenkugel Antwort (bei der der Körper alles was er hat in Richtung Erreger wirft) eher verhindern) 2. Man hat sehr vielversprechende Studien mit dem mRNA Impfstoff nach genau denselben Zulassungsplänen wie bei allen Impfstoffen gemacht und keine gravierenden Nebenwirkungen entdeckt (Es wurden Sehr wohl Phase 1, 2 und 3 gemacht - und sogar mit mehr Probanden als üblich!)! 3. würde ich annehmen, dass auch Antigene eine Halbwertzeit haben. Wenn ich Corona durch mache, besteht die theoretische Chance ja auch, dass noch etwas da bleibt und nach und nach ausgeschaltet wird. Denn - siehe 1. der Körper hat den Antikörper Bauplan auf Abruf! Also... Es gab bei dem Oxford Impfstoff bei der Studie einen Fall, bei dem sie einem Teil der Probanden eine zu niedrige Dosis gegeben hatten und diese trotzdem mitzählten - das wurde aber später soweit ich weiß, raus gerechnet. Die BionTech Studien sind super sauber! Die Impfgegner arbeiten gerne mal mit falschen Studien! Und selbst wenn diese dann widerlegt werden, beziehen sie sich trotzdem darauf - die ganze Aussage zu Masernimpfung und Autismuss basiert auf einer einzigen gefälschten Studie!
Ich will keinesfalls den oben zitierten Text schönreden, aber: Ganz so einfach ist es, soweit ich es verstehe, nicht, dass es "nicht neutralisierende Antikörper" nicht gäbe. Drosten hat (in dem oben von mir zitierten Podcast-Skript (aber auch an anderer Stelle) die Thematik der Antikörper aufgegriffen und sagt z.B.: "Ja, das wurde von Anfang an immer schon diskutiert. Antibody-dependent Enhancement ist eines von mehreren Phänomenen von Antikörper-Wirkungen. Bei einer Impfung entstehen nun mal Antikörper. Es ist immer die Frage, ob auch die richtigen Antikörper entstehen, die neutralisierenden Antikörper. Und ob deren Vorliegen im zahlenmäßigen Verhältnis zu allen möglichen anderen Antikörpern so dominant ist, dass letztendlich nichts passiert." Das impliziert ja schon, dass es auch "nicht neutralisierende Antikörper" gibt. In einer anderen Folge, die ich gerade nicht parat habe, hat Drosten ausführlich besprochen, dass bei älteren Infizierten das Problem ist, dass zwar Antikörper gebildet werden, dass diese nicht so zielgerichtet wie bei jüngeren gebildet werden, sondern teils recht "konfus" sind, d.h. nur so grob passen, dass sie zwar an das Virus binden, dieses aber nicht unschädlich machen. Das wären ja auch Antikörper, die nicht neutralisieren. Mein Eindruck ist: Es gibt nach allem, was bisher bekannt ist, keinen deutlichen Beleg, dass das Problem der infektionsverstärkenden Antikörper (oder antibody-dependent enhancement= ADE) bei der Corona-Impfung eine größere Rolle spielen dürfte. Die bisherigen Daten deuten darauf hin, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis (zumindest für alle über 30, 40 oder 50) also deutlich dafür spricht, sich impfen zu lassen. Aber: Es gibt auch noch keine hundertprozentige Entwarnung. Bisher sind ja noch sehr wenige Menschen nach Impfung erkrankt. Es ist ja durchaus möglich, dass bei Menschen mit einem gewissen Typus des Immunsystems das Risiko für ADE erhöht ist. Im Moment deutet aber wohl nichts stark darauf hin.
Ich verstehe schon mal nicht was der Vergleich mit dem Dengue Virus überhaupt soll? Nur weil das auch ein RNA Virus ist kann man das noch lange nicht mit Covid 19 vergleichen und mehr führt er als Gemeinsamkeit ja nicht an. Influenza Viren, Rota oder Tollwut usw. alles auch RNA Viren wo man solche Probleme bei der Impfung nicht beobachtet hat. Die erwähnt er aber nicht warum wohl? Er will nur auf dem Thema ADE rumreiten was halt bei den anderen RNA Viren wo es schon eine Impfung gibt nicht Auftritt. Auch das Thema ADE ist ja nicht neu dazu schreibt das Paul Ehrlich Institut: https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-coronavirus-inhalt.html Was sind infektionsverstärkende Antikörper (ADE) und sind sie ein Problem? "Es gibt bei SARS- und MERS-CoV-Hinweise darauf, dass unerwünschte infektionsverstärkende Antikörper (antibody-dependant enhancement, ADE) nach einer Impfung oder einer durchgemachten COVID-19-Erkrankung bei einer weiteren Infektion im ungünstigen Fall zu einer verstärkten Infektion führen könnten. Bislang gibt es weder im Tiermodell einer SARS-CoV-2-Infektion, noch bei COVID-19-Genesenen oder SARS-CoV-2-Infizierten Hinweise auf das Vorkommen einer ADE-verursachten Infektionsverstärkung. Das Paul-Ehrlich-Institut betreibt eigene Forschungsarbeiten zu dieser Thematik und adressiert dieses Thema als theoretisches Risiko von COVID-19-Impfstoffen frühzeitig in seinen regulatorischen Beratungen der Entwickler und verlangt nicht-klinische Untersuchungen dieser Fragestellung. Auch während der klinischen Prüfung sind Daten zum ADE zu erheben. Bei mRNA- und Vektor-Impfstoffkandidaten gegen andere Infektionskrankheiten wurde ein ADE bisher nicht beobachtet." Also es gibt keine Hinweise auf ADE bei der Covid 19 Impfung sonst hätte es bei der Zulassung Probleme gegeben. Mittlerweile sind über 6 Millionen Leute in 26 Ländern geimpft da wäre doch mittlerweile was aufgefallen wenn da gepfuscht worden wäre so wie er behauptet. Für mich einer der typischen Schwurbler der mit fragwürdigen Behandlungen (Ausleitungen, Entgiftungen, Kaffee Einlauf usw.) Leuten das Geld aus der Tasche zieht.
Vielen Dank... ... für die vielen Meinungen, Links und Zitate. Ihr habt mich schon sehr beruhigt. Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein hoffentlich glückliches und gesundes neues Jahr! Liebe Grüße!
Im letzten Jahr ist Drosten in seinem Podcast mal auf die Problematik der infektionsverstärkenden Antikörper im Zusammenhang mit Corona eingegangen. Da hat er eine Studie erwähnt, die von einigen hervorgeholt wurde, um diesen Zusammenhang bei Corona zu belegen. Drostens Einschätzung von damals war damals, dass der unterstellte Mechanismus bei Corona so nicht anwendbar ist, weil das Virus andere Zellen befällt etc. Genauer hier nachzulesen: https://www.ndr.de/nachrichten/info/62-Coronavirus-Update-Der-Ueberlastschalter,podcastcoronavirus254.html
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