lisa182
... mein Eindruck ist, dass diese Schnittmenge möglicherweise auf sehr viele hier im Forum zutrifft :)
Wobei ich die Maßnahmen im Frühjahr autoritärer und im Nachhinein zum Teil zu hart fand. Ich kann mich erinnern, mit den Kindern nicht Auto gefahren sein. Da ich ihnen ersparen wollte, von Polizisten aufgehalten und kontrolliert zu werden. Ich habe mich im März entschieden, mich nicht mit meiner Mama zu einem Spaziergang zu treffen, obwohl ich das sehr, sehr gern gemacht hätte, weil das damals unter Strafe stand (wurde später gekippt).
Jetzt würde ich mir in Österreich andere Maßnahmen wünschen, wie zum Beispiel Empfehlung von Homeoffice, bevor die Zahlen weiter explodieren.
Wie gesagt, ich glaube, es gibt mehr Schnittmengen als wir glauben.
Lg und einen schönen Tag
, trotz Allem
Ich weiss zwar nicht vom wem diese Grafik stammt aber ja absolut. So geht es vielen die ich kenne. Wir sind in diesem Jahr gut durch die Zeit gekommen. Als der Lockdown im März kam, war mein erster Gedanke, was ist mit den Kindern die selbst kein schönes zu Hause haben und auf Hilfe angewiesen sind. Ich bin da relativ frisch zum 3. mal Mama geworden und ich glaube deshalb hat es mich so beschäftigt. Nur weil es uns gut geht, heisst es nicht, dass es anderen Menschen auch so geht. Es ist als würde man sagen ich kenne keinen der an Corona erkrankt ist, also gibt es auch niemanden der daran erkrankt. Zu sagen das bisschen Maske tragen ist keine Einschränkung ist ein Schlag den Menschen gegenüber ins Gesicht, die eben nicht gut durch diese Zeit kommen. Sei es weil Ihre Existenz zerstört wird, Kinder die kaum noch Hilfe durch Dritte erfahren, Menschen die vereinsamen etc. Ich bin in meinem Leben auf insgesamt 4 Menschen getroffen, die sich das Leben genommen haben (wirklich nur mal angetroffen) und das schlimme daran ist, die Familien/ Freunde haben es Ihnen nicht angemerkt! Generell bin ich der Meinung, wir sollten versuchen mehr auf unsere Mitmenschen zu achten anstatt uns wie Helden zu fühlen weil wir eine Make tragen. Daher nervt mich persönlich diese vorgeschobene Solidarität. Reiner Eigennutz von Menschen, die mit finanziellen Mitteln und allem was Sie brauchen gut versorgt sind und sich gut versorgt wissen! Wäre das nicht so, wäre die Solidarität auch dahin, denn unterm Strich denkt jeder als erstes an sich und seine Familie. Was natürlich auch richtig ist. Ich sage ja zu Schutzmaßnahmen aber bitte lasst uns nicht vergessen, Corona ist nicht der einzige Tod den wir sterben können!
Einiges würde ich unterschreiben, aber mit zwei Aussagen habe ich massive Probleme: Du schreibst: "Zu sagen das bisschen Maske tragen ist keine Einschränkung ist ein Schlag den Menschen gegenüber ins Gesicht, die eben nicht gut durch diese Zeit kommen. Sei es weil Ihre Existenz zerstört wird, Kinder die kaum noch Hilfe durch Dritte erfahren, Menschen die vereinsamen etc." Warum ist das ein Schlag ins Gesicht? Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber gerade die Aussage "das bisschen Maske tragen ist keine Einschränkung" ist doch für die Menschen, die wesentlich massivere Auswirkungen als ein Maskengebot zu spüren bekommen, eher unterstützend. Denn sie rückt die Dimensionen gerade, nach dem Motto: Das bisschen Masketragen ist keine relevante Einschränkung gegenüber anderen Corona- und Coronamaßnahmenfolgen, ja: sie kann sogar helfen, genau diese zu minimieren. Und das zweite: Warum nimmst du an, dass die Solidarität von vielen/manchen/allen (?) vorgeschoben ist? In der Gedankenwelt der meisten Menschen steckt man m.E. nicht weit genug drinnen, um die Intention ihrer Handlungen so einfach zu entschlüsseln. Was wäre denn das Eigeninteresse einer solchen "vorgeschobenen Solidarität"? Sie gut zu fühlen, ähnlich wie wenn man einem Bettler einen Euro überreicht hat? Dafür ist, glaube ich, die Coronathematik zu komplex und v.a. haben die meisten Menschen viel nähere Bindungen zu Menschen, die (sei es, weil sie Risikopersonen sind, sei es, weil ihnen die Existenz wegbricht, sei es aus anderen Gründen) die Solidarität nötig haben, als im Bettlerbeispiel.
Ja da verstehst du mich falsch, ich kann es hier ja auch nicht in O-Ton rüber bringen. Es geht mir eher um die Menschen die immerwieder betonen Sie hätten keine Einschränkungen durch die angeordneten Maßnahmen und es auf andere Menschen übertragen. Nach dem Motto, ich brauche keine Restaurantbesuche, Reisen etc. Es stimmt darunter leise ich persönlich nicht aber der Restaurantbetreiber schon. (Das wird gerne verharmlost mit das bisschen Maske tragen und Hände waschen) Zu zweitens kann ich nur sagen es gab hier auch eine Mutter im Forum, die musste arbeiten und der Sohn war viel alleine. Der hat sich dann eben mit einem Kumpel zusammen gesetzt, damit Sie nicht den ganzen Tag alleine sind. Prompt kamen Antworten wie, wäre ja nicht im Sinne der Eindämmung. Sprich solidarisch Maske tragen aber unsolidarisch erwarten, dass ein Kind sich zu Hause alleine einschließt. Mein Text bezieht sich auf die expliziten Fälle im Netz, die negativ Beispiele die meinen alles richtig zu machen und in erster Linie sich selbst sehen. In meinem Umfeld ist es zum Glück nicht so, vermutlich in deinem auch nicht.
Danke, so verstehe ich, was du meinst.
Ist WIRKLICH genau so bei mir. Aber die meisten wollen die Kreise einzeln nebeneinander sehen. Ist ja auch einfacher. Man kann sich einen Kreis aussuchen. Dann pauschal über alle darin herziehen und sich selber als "außerhalb" des Kreises GANZ toll fühlen. Ich habe das echt satt. die Diskussion MÜSSEN unbedingt mit Aggression. Pauschalisierung/ Sarkasmus/ Arroganz/ Überspitzung oder undsooooooooweiter aufgeladen werden.
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