Elternforum Coronavirus

Vielleicht einfach mal das Jammern einstellen...

Coronavirus
Vielleicht einfach mal das Jammern einstellen...

Windpferdchen

Ich möchte gern mal ein offenes Wort sagen: Wenn ich mir Meylas Situation unten anschaue, dann finde ich, dass wir anderen eigentlich die Klappe halten und nicht ständig wehklagen sollten. Es gibt einige wenige Menschen (Hochrisikogruppen usw.), die wirklich Grund zum Jammern haben. Für 95 Prozent von uns anderen gilt das nicht. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht: Wenn man aufhört, sich innerlich gegen die Situation zu wehren, hört man auch auf, ständig darunter zu leiden. Wir haben doch jetzt die Wahl: Wollen wir innerlich noch viele Monate mit dem Ist-Zustand, also den Einschränkungen, Regeln, Unbequemlichkeiten hadern, was völlig fruchtlos ist. Oder akzeptieren wir einfach die Tatsachen, wie sie sind. Wenn man die innere Abwehr aufgibt, dann entlastet das sehr. Die Corona-Müdigkeit, die hier oft erwähnt wird, kommt ja in erster Linie dadurch, dass das ständige Hadern wahnsinnig anstrengend ist und Energie frisst. Widerstand gegen Dinge, die nicht beeinflussbar sind, kostet Lebenskraft. Mir persönlich hilft es, die Realität komplett anzunehmen, wie sie ist, und sie auch nicht mit anderen Zeiten zu vergleichen. Es ist müßig zu sagen: „Das Leben sollte aber so nicht sein. Es sollte anders sein. Die Lage sollte nicht so anstrengend und beängstigend sein. Es sollte überhaupt alles viel besser sein.“ Man kann das machen, aber dann hält man nicht lange durch. Hier ist das buddhistische: „So ist‘s, so ist‘s“, wirklich hilfreicher. Und sich ein bisschen über die trotzdem noch unzähligen schönen Dinge zu freuen, ein bisschen zu genießen, ist auch erlaubt... Ist nur ein Denkanstoß. Zur Wirklichkeit Ja zu sagen, ist keine Esoterik, sondern hat einen konkreten Nutzen und einen echten Effekt: eine große Gelassenheit, viel mehr Energie und Geduld - und die Zuversicht, dass auch das vorübergehen wird. Wie alles.


cube

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Es ist wohl ein Unterschied, ob man über alles Mögliche jammert wie zB "die Masken sind soooo blöd, ich mag gar nicht mehr einkaufen gehen" oder ob man Sorge darum hat, das im Herbst die Schulen wieder zu sind, weil die Politik es nicht auf die Reihe bekommt, die Probleme mal anzupacken. Wenn dir die Bildung und Betreuung oder dein Einkommen egal ist bzw. du das alles selber super hinbekommst, dann ist das toll - Glückwunsch. Ich mache mir aber tatsächlich Gedanken darum, wie die Zukunft unseres Kindes aussieht, wenn das mit den Schulen weiter so ein Gemurkse bleibt.


Petra28

Antwort auf Beitrag von cube

Mein Kind hatte die ersten zweieinhalb Jahre keinen vernünftigen Unterricht, das war wirklich Murks (jedes Homeschooling wäre besser gewesen), jetzt ist er in der Oberstufe und macht in drei Jahren Abi.


cube

Antwort auf Beitrag von Petra28

Na, das beruhigt mich ja ungemein ;-)


Windpferdchen

Antwort auf Beitrag von cube

@cube: Naja, aber weißt Du: „Die Politik“ hat Corona nicht erfunden. Die bisherigen Maßnahmen haben sogar dazu geführt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern die Krise mit am besten meistert. Die böse „Politik“ für Unannehmlichkeiten und persönliche Unzufriedenheit verantwortlich zu machen, finde ich Kindergarten- und Stammtisch-like. Mir sind Bildung, Betreuung und Einkommen nicht egal, genau wie Dir. Aber stelle Dir einmal die Frage: Was genau an Deiner Frustration hilft Deinem Kind bei all diesen Punkten konkret weiter? Hatten Dein Zorn und Deine Ungeduld bereits einen Vorteil für Dein Kind? Werden seine Bildungschancen besser, weil Du täglich haderst? Geht es Dir persönlich besser, weil Du Dich aufregst? Oder kostet Dich das alles einfach sinnlose Kraft? Du hast die Wahl: fruchtloses Hadern, das Dein Kind eher belastet als ihm zu helfen. Oder Akzeptanz. Ob Dein Kind ein erfolgreiches Leben haben wird, liegt ganz sicher nicht an Corona. Vielleicht aber wird dafür entscheidend sein, wie DU mit so einer Krise umgehst, wie es DICH darin erlebt. Welche Botschaft sendest Du, was lebst Du Deinem Kind vor: Alles ist Schei... - oder: Alles wird auch wieder besser (denn das wird es). So etwas ist prägend, nicht die äußeren Umstände.


Trini

Antwort auf Beitrag von Petra28

Wir wissen jketzt, dass dein Kind von ganz allein lernt und keine Schule braucht. Bei anderen Kindern ist es anders. Trini


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Trini

sorry, Petra.....


lilly1211

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Ein Kind darf ruhig sehen und lernen dass nicht immer alles rosa ist. Man muss nicht jeden Frust vor seinem Kind verstecken!


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Welche der Maßnahmen die allein Deutschland getroffen hat, hat denn zu dem großen Erfolg in Sachen Corona (der unbestreitbar ist) in unserem Land beigetragen? Haben andere Länder nicht die gleichen, sogar strengere Maßnahmen durchgezogen und standen nicht so gut da? Ist unser glimpfliches Davonkommen nicht viel eher dem Zustand des Landes schon vor Corona zu verdanken? Ein marodes System zeigt sich in der Krise am deutlichsten.


Windpferdchen

Antwort auf Beitrag von lilly1211

@lilly: Du, es geht nicht ums Verstecken von Frust, davon habe ich nichts gesagt (bitte Postings richtig lesen, wenn man sie schon kommentiert). Sondern es geht darum, dem Kind zu zeigen: Es ist nicht alles rosa. Aber wir gehen möglichst (!) gelassen und konstruktiv damit um. Dann kann eine Krise etwas Positives bewirken. Generell finde ich es lustig, aber auch bedenklich, wie hier alle ihre schlechte Laune verteidigen. Ich will sie Euch doch gar nicht wegnehmen! Ihr dürft sie behalten. Ich wollte lediglich einen Anstoß dafür geben, dass man zwar so reagieren kann, es aber nicht MUSS: Jeder hat die Wahl. Ich bin auch oft genervt, aber ich will das nicht und versuche es dann mit Akzeptanz. Und das hilft sehr. Die meisten lieben ihren Frust aber so sehr, dass sie gar keine andere Haltung ausprobieren wollen. Und dann ist das eben so.


cube

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Und woher meinst du zu wissen, dass alle, die hier deiner Meinung nach jammern, das auch ihren Kindern so vermitteln?


Sille74

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

"Die meisten lieben ihren Frust aber so sehr, dass sie gar keine andere Haltung ausprobieren wollen" Aha ... das schließt Du aus aus einem oder von mir aus auchein paar Posts hier... Wie war das nochmal mit dem Verallgemeinern und Unterstellen? Ich glaube, dass die meisten, die hier posten, einfach gerade etwas beschäftigt, sei es Schule, Kita oder ausgefallener Urlaub und sie wollen es los werden und "besprechen"/"diskutieren". Und ansonsten meistern sie ihr Leben, auch und gerade jetzt.


Petra28

Antwort auf Beitrag von cube

Das freut mich. Hab Vertrauen in dein Kind!


Häsle

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Ich finde es nicht gesund, schlechte Gefühle nicht zu beachten. Ich bin traurig, dass ich meine Oma wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Ich mache mir Sorgen um den Schulabschluss meiner Tochter, die im September in ihr wichtigstes Schuljahr starten wird, möglicherweise wieder ohne jeglichen Unterricht, höchstwahrscheinlich ohne Praktika (zwei sind schon weggefallen). Da wird ihr wahnsinnig viel fehlen an Prüfungsstoff und Orientierung. Und es kotzt mich an, dass ich meine Arbeitsstelle, die aktuell beschissen ist, nicht wechseln kann, weil wir sonst unseren Erstklässler nicht betreut bekommen, wenn (nicht falls!) kein normaler Unterricht stattfindet. Dass mir der Urlaub und 4463 Euro fehlen, regt mich nur immer sehr kurz auf. Ich rege mich nicht über die Maske auf und kann fast alle Regeln nachvollziehen. Mein Alltag wird nicht großartig eingeschränkt, und ich denke meistens nicht mal an Corona. Ein Freund von mir ist auch genervt von seiner Kurzarbeit und hat Angst um seinen Job in der Eventbranche. Obwohl seine Familie und Freunde in der Heimat gerade am Verrecken sind. An/mit dem Virus und wegen der wirtschaftlichen Folgen von Corona. Natürlich geht es ihm tausendmal besser, aber als Afrikaner ohne Job in München zu überleben ist auch kein Zuckerschlecken. (Vallie, da samma wieder bei de Afrikaner ;-)


Petra28

Antwort auf Beitrag von Trini

In der Oberstufe kann man schon selbständiges Lernen erwarten, finde ich. In der Grundschule musste ich mein Kind nachmittags und abends beschulen, nach einem anstrengenden, aber ineffektiven Schultag. Die Homeschooling-Variante hätte ich da gern genommen.


Maxikid

Antwort auf Beitrag von Petra28

die Grundschulen meiner Kinder waren richtig gut. Mehr wäre nicht gegangen. LG


Petra28

Antwort auf diesen Beitrag

Trini war am Thema vorbei. Meine sind schon groß, da kann man Selbständigkeit erwarten. Aber ich befand mich mit einem Kind in der Grundschulzeit eben schon mal in einer ähnlich murksigen Situation - und kann berichten, dass es auf die schulische Gesamtlaufbahn betrachtet dann irgendwann keine Rolle mehr spielt. Das mag bei Kindern, deren Eltern sich gar nicht kümmern, anders sein - aber cube gehört ja nicht zu dieser Kategorie.


InmeinemkleinenApfel

Antwort auf Beitrag von cube

"Es ist wohl ein Unterschied, ob man über alles Mögliche jammert wie zB "die Masken sind soooo blöd, ich mag gar nicht mehr einkaufen gehen" oder ob man Sorge darum hat, das im Herbst die Schulen wieder zu sind, weil die Politik es nicht auf die Reihe bekommt, die Probleme mal anzupacken." So sehe ich das auch. Danke!


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

was hat meyla eigentlich mit der gesamtsituation zu tun?


cube

Antwort auf diesen Beitrag

Das man sich mit dem Hinweis auf Einzel-Schicksale (und damit will ich Meylas Situation NICHT herunterspielen) super moralisch überlegen fühlen kann, andere belehren kann oder sowas in der Art?


Windpferdchen

Antwort auf Beitrag von cube

Dass Menschen, die WIRKLICH Grund zum Klagen haben, die Maßstäbe etwas gerade rücken. Das Gequengel über den ach so schlimmen Alltag ist eben doch eine andere Kategorie. Und ich finde, das könnte man einfach lassen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

da sind wir wieder bei den kindern, die in Afrika verhungern. ich hoffe, ich muss dir das nun nicht auch noch erklären, hab ich mich schon mit dem fritzi aufgerieben. wer entscheidet das, wer klagen darf und worüber?


lilly1211

Antwort auf diesen Beitrag

Meyla hat tatsächlich größere Probleme als die meisten corona jammerer. Ich kann trotzdem jeden verstehen der angepisst ist von corona, egal ob er nur nur geschränkten komfort hat oder seine Existenz bedroht ist. Es gibt ja immer jemanden dem es NOCH schlechter geht, da dürfte man ja immer nur demütig zufrieden sein. Meylas Schicksal lässt hier sicher jeden mal über seine eigenen Sorgen reflektieren, es bereinigt damit aber keineswegs anderer Leute Probleme. Ich selbst bin nicht sooo negativ von corona betroffen, ich kann trotzdem jeden verstehen der sich aufregt und sich sorgt über was auch immer ihn dadurch betrifft. Man kann Schicksale doch nicht gegeneinander aufrechnen!


lilly1211

Antwort auf diesen Beitrag

Man braucht keine Klageerlaubnis. Also bei mir darf sich jeder ausheulen, ich nehme jedermanns Kummer ernst, auch wenn es immer jemanden gibt der NOCH kränker ist und dem NOCH mehr Kinder gestorben sind oder dem NOCH weniger Geld zur Verfügung steht....


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von lilly1211

dir darf ich sogar vorjammern, wenn es keine liegen und schirme am strand von Maspalomas gibt


Ichx4

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Gequengel? Du nennst das Gequengel, wenn sich der mündige Bürger kritisch über diese ganze Situation äussert. In einer Situation, in der Menschen Ihre Arbeit verlieren, Ihren Betrieb schließen müssen, kaum Einnahmen haben, die Kinder gezwungen werden zu Hause zu bleiben, Eltern nicht wissen wie die Kinder betreut werden sollen, wegen einer Krankheit, an der 225.000 erkrankt sind. Dann quengel mal weiter über die Quengler.


lilly1211

Antwort auf diesen Beitrag

Na das ist ja auch scheisse wenn man im Sand liegt und der Rücken weh tut und der Schirm dauernd wegfliegt. Und nein - selbst wenn man sich zwingt das ganz toll zu finden sterben nicht weniger Kinder! Das ist der Punkt.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Ichx4

du vergisst die anzahl der verstorbenen in d. und die irre überlastung des gesundheitssystems. ich würde ja gerne einen bildartikel einstellen, aber derlei gequengel ist hier nicht gern gesehen.


cube

Antwort auf diesen Beitrag

Mensch Kravallie! Also ehrlich - böse böse: du gönnst dir Urlaub während andere ...


Windpferdchen

Antwort auf diesen Beitrag

Ich entscheide nicht, wer klagen darf. Sondern ich geb‘ einen Denkanstoß und spreche von mir selbst und was mir gegen den Corona-Frust hilft. Ich mag das Verallgemeinern, Unterstellen und Sachen-in-den-Mund-legen nicht.


Ichx4

Antwort auf diesen Beitrag

Ja, die Überlastung des Gesundheitssystems haben wir hier total gemerkt. Eine nahe Verwandte, die auf der ITS arbeitet sagte, dass sie so einen ruhigen Job schon lang nicht mehr hatte. Und dann das Gejammer über die Urlauber und Reiserückkehrer. Die kannst Du doch an einer Hand abzählen. Die meisten Reiserückkehrer sind die, die Ihre Familien im Kosovo, im Libanon und sonst wo besuchen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

*Ich mag das Verallgemeinern, Unterstellen und Sachen-in-den-Mund-legen nicht* na DAS kannst du aber gut verbergen!!!! wie gut, dass ich nicht die einzige bin, die das aber gaaaaanz anders in den hals kriegt.


Gold-Locke

Antwort auf diesen Beitrag

Ja, das frage ich mich auch. Ich darf doch wohl die Situation doof und nervig finden ohne schlechtes Gewissen. Ich fand es schon immer furchtbar unter dem Motto zu leben "Anderen geht es aber noch viel schlechter.


memory

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Ich denke es ist auch Typ und Erfahrungssache. Wenn man oft genug schon am Boden lag, überlegt man halt den Keller auszubauen . Ich mache mir auch Sorgen finanziell etwas , bildungmäßig ein wenig. Aber es bestimmt nicht unseren Alltag . Egoisten kann ich auch ohne C. nicht besonders ab. Obwohl ich mittlerweile mich auch dabei erwische , wie ich gleichgültiger werde. Und froh bin , dass wir den Kopf über Wasser haben. Wir kennen es zu genüge auch anders....mich nervt dann nur die 1!!!! Sache....es ist NIE DAS SCHXX VIRUS , wenn jemand mit der ganzen Sit. nicht klar kommt.... ....nein es sind die Lehrer , die Bill Gates Anhänger , die Politik, die Lämmer ect pp. und sowieso ALLE die Vorsicht walten lassen und nicht einfach zurück zur Normalität wollen , weil der IST Zustand zwar Schxx ist , aber das was passieren könnte , im Fall einer Ansteckung oder neuen Lockdown noch beschissener wäre.....sowas geht mir auf den Senkel.


Sille74

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Menschen sind unterschiedlich und für manche ist es einfach wichtig zur "Psycho-Hygiene", mal etwas Dampf abzulassen, Frust loszuwerden, ihre Gefühle auszudrücken und ja, zu "jammern". Ich glaube nicht, dass diese Menschen allgemein schlechter mit der Situation zurechtkommen, sich innerlich ständig gegen die veränderten Realitäten wehren und diese nicht bereit sind, anzunehmen. Gold-Locke unten z.B. wurde eben jetzt, nach Schulstart, besonders bewusst, was sich (zum Negativen, das ist nunmal so) verändert hat und sie trägt es auf der Zunge bzw. Tastatur. Mir kann niemand erzählen, dass er solche Momente nicht hat. Aber bei manchen, z.B. bei der AP, ist der Umgang damit halt anders. Da wird dann halt "das Leben ist schön!" beschworen. Wenn wir jetzt schon die Küchenüsychologie bemühen, dann frage ICH mich, warum es manche so nötig haben, sich als die gelassenen, zufriedenen, budddha-gleichen zu profilieren . Ist die Gelassenheit dann vielleicht doch nicht so groß und man muss sich selbst Mut machen, indem man sich erhöht? Manchmal kommt es mkr auch so vor wie das berüh,te laute Singen im Keller: "ich habe keine Angst, ich komme super zurecht, ich sehe nur die scbönen Seiten, nehme alles gaaanz toll an, trallalalala!" Und ganz allgemein: wenn wir nur dann jammern dürften, wenn es nicht noch scblimmer ginge, dann dürfte (fast) niemand jammern.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Dem stimme ich gar nicht zu. Es gibt Dinge, die hat man nicht in der Hand. Das Wetter zB. Sich darüber zu ärgern oder zu beschweren macht keinen Sinn. Es gibt Dinge, die will ich nicht ändern (bzw der Aufwand es zu ändern wäre größer als der Aufwand es zu ertragen). Aber es muss mir klar sein, dass ich es nicht ändern WILL und damit auch kein Recht habe mich ständig darüber aufzuregen. Aber dann gibt es eben auch Dinge, die ich ändern kann und will. Und das muss man dann einfach tun, auch wenn es unbequem und anstrengend ist. Und das Virus kann ich nicht ändern, der Umgang damit aber ist menschgemacht und damit durchaus veränderbar. Zu sagen "es ist scheiße, lässt sich aber nicht ändern also lass ich es einfach so stehen" ist nicht wirklich hilfreich. Ich gebe dir insofern recht, dass man die Maßnahmen akzeptieren muss, wenn man nicht die Notwendigkeit sieht sie zu ändern. Und man es sich wesentlich leichter macht nicht darüber zu jammern. Aber es geht auch anders, wenn man das denn möchte. Das darf jeder für sich entscheiden. Grundsätzlich kann ich mit dieser "es lässt sich eh Nichts ändern, es ist wie es ist" Einstellung wenig anfangen. Jeckyll


Windpferdchen

Antwort auf diesen Beitrag

Ich hab‘s oben schon gesagt: Ich will Euch Euren heißgeliebten Frust doch gar nicht wegnehmen! Es ist okay, ihn zu haben, und es ist sicher normal, Dampf ablassen zu wollen. Ich will lediglich den Anstoß geben, wie man entspannter damit umgehen kann und dass mir das hilft. Wenn man das nicht will, ist es auch okay. Komisch finde ich die Wut, die eine andere Herangehensweise hier auslöst. Ist der Frust etwas so Wertvolles, dass man ihn so vehement verteidigen müsst? Ich finde das überraschend, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Es ist seltsam, jemandem, der nicht mit dem Rudel heulen will, zu unterstellen, er wolle sich über andere erheben. Das ist das Letzte, was ich will. Wozu auch? Ich finde, man kann es aushalten, wenn jemand einen anderen Weg probiert und davon erzählt, dass es hilft. Man kann ja für sich entscheiden, lieber seinen Frust zu pflegen, das ist in Ordnung.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Es geht nicht darum, alles "abzunicken", was ist. Sondern seine innere Einstellung zu Dingen zu ändern, die sich auf absehbare Zeit nicht verändern lassen, weil darauf niemand Einfluss hat, auch "Entscheidungsträger" nicht. Sondern in einen Gemütszustand zu kommen, wo man mit dem, was ist, umgehen kann und nicht zornig oder jamnernd Tag für Tag dagegen anrennt. Das heißt nicht, dass man alles toll finden oder leicht nehmen muss. Sondern es akzeptieren, wie es ist, und das beste draus machen.


Ichx4

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht. Toller Spruch von einer tollen Frau.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Das ist nicht dein Ernst, oder? Dass du in diesem Zusammenhang Sophie Scholl zitierst?


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

... Sophie Scholl würde sich im Grabe herumdrehen, wenn sie wüsste, was für A...löcher heute dieses Zitat missbrauchen. Ich sage nur "KenFM".


Windpferdchen

Antwort auf diesen Beitrag


Felica

Antwort auf diesen Beitrag

Sind wir aus der Ecke anderes gewohnt? Ist doch jetzt keine echte Überraschung.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Wut kann eben eine sehr hilfreiche Emotion sein. Sie kann der Antrieb sein, etwas verändern zu wollen. Und sind wir ehrlich, es gibt nur sehr wenige Dinge die man tatsächlich nicht ändern kann. Das Virus kann man nicht ändern, wie man versucht diese Gefahr zu minimieren kann man sehr wohl ändern, wenn man mit der aktuellen Art unzufrieden ist. Das Gefühl der Ausweglosigkeit oder Hilflosigkeit ist dagegen ein echtes Problem. Da sehe ich viel größere Gefahren, denn sie führen zur Resignation. Und die darf in Krisenzeiten nicht Oberhand gewinnen, denn sie verstellt den Blick auf Alternativen. Jeckyll


As

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Ich stimme dir zu, Windpferdchen. Auch den Einwand,dass das nur Leute so sehen können, die nicht wirklich betroffen sind, lasse ich nicht gelten. Betroffen sind wir nämlich in irgend einer Weise alle. Selbst existenzbedrohende Umstände werden nicht besser, wenn man sich ständig sorgt, was wie passieren KÖNNTE. Im Ernstfall muss man eine Lösung finden und braucht dafür alle Energien. Das Vertrauen, dass es immer irgendwie weiter geht, kann einem eine große Gelassenheit geben. Ohne dieses Vertrauen hätten sich die Menschen aus schlimmeren Krisen als dieser nicht wieder aufrappeln können.


Shanalou

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Lass doch die Leute jammern. Das tun sie immer, sonst geht es ihnen nicht gut. Es gibt Menschen, die haben ernsthafte Gründe, andere eben nicht. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Egal ob Corona oder was anderes. Ich hab auch immer wieder Jammerphasen. Grad gab ich ne Blasenentzündung, vor ein paar Wochen ne schwere Sommergrippe. Wer braucht da Corona? Auf das hab ich mich schon im Frühjahr eingestellt, andere nicht. Ändert aber nicht, dass wir da durch müssen. Egal wie, ob mit oder ohne Jammern.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Was mich eben wundert, ist, dass jetzt alle so tun als wäre Schule und Unterricht das Nonplusultra und die atmen Kinder bekommen jetzt keine Bildung *hust* Vor Corona war das Forum voll von Jammerei über die Schule, die Lehrer, die Klassenkameraden, Klassenarbeit.... Aber all das scheint vergessen. Hauptsache die Kinder sitzen jeden Tag 10 h eng an eng in der Klasse und bekommen perfekten Unterricht. Anscheinend müssen viele eben immer schimpfen. Klar, es geht bei den Kleineren um Betreuung. Aber das Argument kommt selten. Eher dieses "Recht auf Bildung". Dieses Recht wird schon so gut es geht erfüllt werden, eben mit Unterstützung durch Eltern, Freunde, Bekannte ggf auch bezahlte Nachhilfe. Aber ich sehe es so: es geht allen Kindern WELTWEIT gleich. Weltweit haben die Kinder weniger Bildung für 1, 2 Jahre. Vielleicht. Viel kann auch zuhause aufgefangen werden. Es gibt auch Kinder, die zuhause besser lernen. Unser Schulsystem generell ist nicht perfekt. Wir sollten deutlich mehr Geld in dieses System stecken. Generell kleinere Klassen etc. Wer weiss, ob Corona langfristig hier die Weichen etwas verändert und unsere Kinder langfristig sogar von diesem Umdenken profitieren. Wenn ich dann lese, wie manche schimpfen/heulen buhuuu kein Theater/Kino/Feste/Homeschooling/... "alles wie immer auf dem Rücken der Familien" - da geht mir die Hutschnur hoch. Es gibt gerade kaum eine Branche, die nicht unter den Auswirkungen leidet. Mein Gott, wir haben eine weltweite Krise, ist es da sooo schlimm, mal zurückzustecken? Übrigens... Kino geht. Mit vielen Abständen. Sehr angenehm. Für das Kino auf Dauer so nicht tragbar, aber die "armen benachteiligten Familien" können doch reingehen...


Felica

Antwort auf diesen Beitrag

Es geht denen doch gar nicht um das lernen. Das ist mit oder ohne Corona in vielen Schulen einfach beschissen. Es geht darum das man die Kinder betreut hat, sich nicht mit denen auch noch zusammen setzen muss um den Stoff zu erklären. Das sollen doch bitte die Lehrer übernehmen. Genau wie die auch am besten die Erziehung übernehmen. Langt doch völlig wenn Mama schon den nachmittag damit verbringen muss Kind von A nach B zu kutschieren. Seien wir doch mal ehrlich, einen großen Teil von dem was die Kinder in den Schulen lernen, brauchen sie später nie wieder. Oder wer von uns braucht im normalen Alltag das Wissen wie ein Drama aufgebaut ist oder wie Analysis funktioniert? Das mag für den Schulabschluß noch wichtig sein, für die Ausbildung danach selten. Weil es in aller regel dann noch mal dran kommt. Wobei da dann oft eh nur noch Formelsammlungen genutzt werden, weil das die Kinder das ja auswendig können ist oft heute noch nicht mal mehr wichtig. Wir haben jedenfalls vorgesorgt. Sobald die Schulen wieder schließen tun wir Eltern uns zusammen, dann wechseln wir uns beim unterrichten und betreuen ab. Die Kinder hängen auch so immer zusammen, macht da also keinen Unterschied.


Häsle

Antwort auf Beitrag von Felica

Ist halt nur dumm, wenn das Kind eine Prüfung bestehen soll, ohne Unterricht. Und noch dümmer, wenn ein Elternteil den Job verliert, weil es sein Kind daheim betreuen muss.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Häsle

förderschulunterricht kriegt man ja noch gut hin und Job verlieren? das ist nicht schlimm....man war ja schon mal obdachlos. DAS ist schlimm!


Häsle

Antwort auf diesen Beitrag

Es geht immer schlimmer, ja. Ach was, zur Not wird mein Kind halt wohnungslose Putzfee, wenn sie zu dumm ist, allein zu lernen, und ich zu unfähig bin, ihr den Stoff einzuprügeln. Den Erstklässler lasse ich auch einfach selber machen. Der hat ja noch viele Jahre bis zum Abschluss.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Häsle

meine Großnichte1 und chefinsohn werden auch eingeschult, ich bin mal gespannt, da steckt beidesmal megaehrgeiz dahinter, eigentlich könnten beide schon das abi machen. mein kind2 wird wieder spielerfrau, das war ja eh mal der plan, dann hab auch ich ausgesorgt und muss mir keine sorgen um meinen Job machen. man muss sich lt fritzi nur in grünwald und sta tummeln


Häsle

Antwort auf diesen Beitrag

Mein Kind1 ist gerade mega verliebt in einen hübschen Kerl aus reichem Hause. Die gibt's auch hier am Land. Aber da kann ich mich jetzt bei einer 14-Jährigen noch nicht drauf ausruhen ;-) Kind2 ist von der schlauen, aber unbelehrbaren Sorte. Das wird beim Homeschooling übel ausgehen. Und sogar die Internate hier haben die Kinder im Frühling heimgeschickt. Das ist leider auch keine Lösung. Entweder kapiert er also alles von selber, oder er lernt halt in zwei, drei Jahren erst Lesen, Schreiben und Rechnen. Macht ja nix. Vor allem nicht im schönen Bayern. Uns geht's doch allen gut. In Deutschland muss niemand verhungern.


Zwergenalarm

Antwort auf Beitrag von Felica

Lebst du eigentlich in einer Kommune? Sonst kann ich mir langsam nicht mehr vorstellen, wie du deinen kompletten Perfektionismus in einem Tag unterbringst


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

oh jetzt mußte ich schmunzeln...:)


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Häsle

tja bei kind2 wird es schwierig, wenn der jetzt auch noch eine reiche förderin braucht, da gib es nicht so viele....NOCH weniger. nein, es muss niemand verhungern, noch nicht mal hungern. ich mache jetzt weight watchers. die versprechen das


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

ich auch.....Pauline und zwergi, ihr seid in der geächtetenliste von feli sicher mit aufgenommen. sie unterschreibt ja eh fast nur noch


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

dann soll es wohl so sein grins


fritzi3

Antwort auf diesen Beitrag

Dass man sich nur in Grünwald tummeln muss, habe ich nicht gesagt. Ich habe nur geschrieben, da wäre die Millionärsdichte hoch, weil du ja meintest, die Millionärsdichte interessiert dich mehr als die Coronazahlen (die heute durchaus auch wieder besorgniserregend sind). In Grünwald schotten sich ja alle so ab mit meterhohen Mauern und ohne Namen an den Klingelschildern. Da wird es schwierig, an jemand ranzukommen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von fritzi3

Starnberg auch noch....vll sind da die mauern nicht ganz so hoch. es wird eh schwierig *seufz*, früher brauchte man nur ins P1 oder ins maximilian´s zu gehen oder zur säbener strasse, zack. muss ich schon zittern wegen den zahlen oder sind die kh´s schon überbelegt?


fritzi3

Antwort auf diesen Beitrag

Starnberg ist auch nicht mehr das, was es mal war. Vielleicht besser das Kind vom Zahnmedizinstudium überzeugen und dann soll es dort auf Partnersuche gehen. Ob du bei 84 Fällen gestern in München schon zu zittern anfängst, weiß ich nicht. Die Tendenz ist jedenfalls eher unschön und ich glaube noch weniger als vor einer Woche, dass Kind1 seine neuen Klassenkameraden am 1. Schultag kennenlernen wird.


Zwergenalarm

Antwort auf diesen Beitrag

Glaubst krieg ich noch die Antwort auf meine Frage?


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von fritzi3

ach du, ich habe auch lange nicht zu hoffen gewagt, dass ich meine reise nach gc antreten kann und mich auch ziemlich von zu testenden ferngehalten, damit mir da jaaa nix dazwischengrätscht. sind noch drei Wochen bis Schulanfang, das wird schon.. einfach positiv denken, wo viel getestet wird, kommt viel raus. der vater von kind1 mitsamt seiner lg sind auch positiv, die haben sich ein neues bett gekauft und nutzen die Quarantäne so sie sind btw symptomfrei und auch gaaar nicht mehr so jung.


fritzi3

Antwort auf diesen Beitrag

Na dann wünsche ich unbekannterweise viel Spaß im neuen Bett! Da ich glaube, dass wir Corona im Februar schon hatten, habe ich wenig Bedenken wegen Ansteckung unserer Familie (wobei das ja nicht vor Quarantäne schützt). Aber nach meiner Einschätzung der politischen Entscheidungsfindung in Bayern dürfen die Zahlen jetzt kein bisschen mehr steigen, sonst halte ich den Schulbeginn mit 30 Kindern in einem Klassenzimmer für äußerst unwahrscheinlich. Mal abgesehen davon, dass es auch nicht sinnvoll wäre. So viel Tee kann ich gar nicht trinken, wie man hier beim ständigen Abwarten bräuchte.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von fritzi3

meine Freundin war in Asien bis mitte Januar und war sich auch sicher, dass sie es hatte----nix da! 30 in der klasse sind auch mächtig, egal ob mit oder ohne cörönö, würde ich nicht wollen..... tee…*örks* trink lieber gin!


fritzi3

Antwort auf diesen Beitrag

ein negativer Antikörpertest Monate später sagt aber nicht aus, dass man es nicht hatte. Mein Hausarzt meint, wegen komplettem Geruchs- und Geschmacksverlust meinerseits, dass es ziemlich sicher Corona war - trotz fehlender Antikörper.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von fritzi3

ahhh, dann schmeckst du gin nicht mal?


fritzi3

Antwort auf diesen Beitrag

inzwischen schmecke ich wieder alles. Ich kann auch wieder Alkohol riechen. Sogar das war weg. Aber Gin würde ich jetzt nicht als erstes bestellen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Ich freu mich, dass du die jetzige Situation relaxt hinnehmen kannst, wieder eine Seele die in sich ruht, sehr schön. Nichtsdestotrotz können das andere nun mal nicht, auch wenn man sich dauernd sugeriert" ist halt so" zahlt sich die miete nicht,wenn man ohne job ist, kinder dauerbetreut werden müssen und man dann ja den job zur Mietzahlung nicht ausüben kann. Wenn Menschen mit Krankheiten , die einer op oder anderen Behandlungen bedürfen in den Hintergrund treten, da verschoben oder ausgesetzt, weil Corona über allem schwebt. Alte Menschen seelisch mit all dem nicht klarkommen und lieber sterben wollen. Ach ja und die ganzen Branchen, welche schließen müssen, weil es ebennicht mehr funktioniert mit Einnahmen und Ausgaben Sieht man von dem allen unempathisch ab, weil es einen nicht persönlich betrifft, dann ja dann kann man die Gesamtsituation entspannt angehen


Häsle

Antwort auf diesen Beitrag

Ja, mit sicherem Homeoffice-Job und hyperintelligenten, fleißigen, selbständigen Oberstufen-Kindern bekommen gesunde Menschen wohl gar nicht so viel von Corona mit.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Häsle

Natürlich sind Leute total unterschiedlich betroffen, ich betrachte mich z. B. als extrem privilegiert bzw. weiß, dass ich das bin. Und ich kann total gut nachvollziehen, dass hier keine belehrt und beschwichtigt werden will, die ernsthafte Sorgen und Probleme hat, und was ernsthaft ist und was eher Luxusproblem, da sind die Wahrnehmungen eben verschieden. Was mich dann aber wiederum nervt, ist wenn hier so getan wird, als wäre Windpferdchen (die die meisten von uns kennen dürften, sie schreibt ja z. B. sehr oft im Partnerschaftsforum) gedanken- oder womöglich sogar empathielos. Das ist doch Käse.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

…..ellenlange beiträge und auch immer so gscheid….. Gedanken- und empathielos halte ICH sie zumindest nicht, sondern eher schulmeisterlich und abgeklärt.


Shanalou

Antwort auf diesen Beitrag

Das ist doch im Moment nicht mehr so! Alle Altenheime sind offen, die meisten Operationen werden gemacht. Und was Arbeitslosigkeit betrifft so gab es das schon in viel schlimmere Form, als im Moment. Was nicht ist, kann natürlich noch werden. Ich sehe aber immer mehr Menschen, die kaum Rücklagen bilden und ihr Leben ziemlich spitz auf Knopf finanziert haben. Alles nach dem Motto, es wird schon immer so weiter gehen. Tut es aber nicht. Das erfahren jetzt einige auf die ziemlich harte Tour. Ich hab übrigens auch keinen gemütlichen Homeoffice Job und bin eigentlich immer einem gewissen Infektionsrisiko ausgesetzt.


Häsle

Antwort auf diesen Beitrag

Es werden sich halt manche Leute dadurch angegriffen fühlen, die richtige Probleme haben. Ich bin auch privilegiert. Theoretisch könnte ich auf psychisch krank machen, meine Kinder von meinem Gehalt auf's Internat schicken, und schon wären meine persönlichen Corona-Probleme weg. Tatsächlich werde ich mich daheim und in der Arbeit täglich rumärgern müssen, noch mehr als sonst, wegen Corona. Wenn man Tag für Tag mit den Auswirkungen von Corona zu tun hat, kann man das nicht immer weglächeln und nur das Positive sehen. Als privilegierter Mensch nicht. Und noch viel weniger als nicht-privilegierter. Ich denke auch nicht, dass es hier User gibt, die zwischendurch nicht ganz normal und fröhlich leben. Aber hier tauscht man sich über Corona aus, und Corona ist nunmal sch... Außerdem ist mir wurscht, wer was geschrieben hat. Ich reagiere auf Posts, nicht auf den Schreiber. Ganz unabhängig davon, ob ich deren Ansichten sonst teile oder nicht, und ob ich sie kenne und mag oder nicht.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Häsle

Ich glaube auch, dass jede/r unterschiedlich gute Phasen hat. Für mich war es z. B. eine Riesenentlastung (emotional), als mein Sohn wieder jeden 2. Tag zur Schule konnte. Dabei ist er schulisch und auch sonst überhaupt kein Sorgenkind, mir hat eher Sorgen gemacht, dass er sich außerhalb der Aufgaben, die er für die Schule zu erledigen hatte, so vergraben hat. Von außen betrachtet gehört er aber vermutlich zu den Teenagern, bei denen man sagen würde, dass sie gute Coping-Strategien im Umgang mit den Corona-Beschränkungen entwickelt haben. Gerade aktuell bin ich zwar total überarbeitet (was ich Ende März auch noch nicht gedacht hätte) und urlaubsreif, aber ansonsten geht's mir echt gut, der "Lagerkoller", den ich zwischendurch mal hatte, ist auch weg. Aber gerade mache ich mir auch Gedanken um meine Tochter, die eigentlich ein Workaway in Südwestfrankreich machen wollte, jetzt aber davon Abstand nimmt, weil die französische Regierung gerade wieder darüber nachdenkt, die Beschränkungen überall da hochzufahren, wo sich Hotspots entwickeln. Maskenpflicht draußen gilt z. B. in Montpellier schon. Und da Frankreich ein zentralistisches Land ist, wird da bei den Maßnahmen eher auch nicht so genau hingeguckt, welche Gemeinde jetzt betroffen ist, sondern das geht nach Fallzahlen pro Gebiet. In Südwestfrankreich im französischen Lockdown zu sitzen und nur mit anschließender Quarantäne wieder nach L fahren zu können, will sie natürlich auch nicht. Und so sitzt sie jetzt halt erst mal hier fest. Ich schaffe es aber z. B. im Gegensatz zu dir nicht, die User von den Postings zu trennen. Irgendwie baue ich mir so "virtuelle Persönlichkeiten" zusammen, was auch damit zusammenhängt, dass ich so ein Elefantengedächtnis dafür habe, wer was mal irgendwo erzählt hat. Ich kann das selten abschalten und sehe dann immer die "Gesamtperson" vor mir.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Shanalou

auch wenn es nicht mehr so die sachlage ist wie im märz bis mai, so zieht das doch vieles nach sich. ich habe viele ältere gesehen ,die so abgebaut haben mental und körperlich , das es erschreckend ist..elider meist nicht umkehrbar. rücklagen? ich sehe du bist angestellt und mußt dir mit solchen dingen nicht die zeit vertreiben. wer seinen job verloren hat ,hat den auch nicht wiederbekommen , weil alles immer weiter gelockert wird. die nachwehen werden uns noch jahre begleiten , soweit vorauschauend sollte ein erwachsener denken können. ich bin ja jetzt auch nicht pro jammern aber hinterfragen und vieles ,wie es gehandhabt wurde negativ finden ist absolut legitim


Sille74

Antwort auf diesen Beitrag

Klar ist es für manche ganz übel gelaufen. Aber trotzdem ist da die Frage, wie es besser hätte laufen können, nicht nur für die einzelnen, sondern für die Gesamtheit. Was genau hätte man machen müssen? Da muss ich Leewja (und anderen) schon Recht geben. Für mich steht jedenfalls fest, dass ein Laufenlassen nicht besser gewesen wäre. Das sieht man ja dort, wo später runtergefahren wurde und/oder früher wieder alles auf normal gestellt wurde. Gerade in den USA oder auch in GB gibt es ja eine riesen Arbeitslosigkeit und ein Sterben kleinerer Betriebe und Lädchen. Schweden ok, da kann man schauen, ob sich das langfristig womöglich als der beste Weg herausstellt, wobei der Preis dann zumindest anfangs hoch war mit den vielen Toten und Unversorgten in den Pflegeheimen. Es ist aber ja nicht so, dass Schweden einfach alles laufen lässt. Der Aufruf zu Social Distancing und Home-Office kam da schon sehr vald und an den Handy-Daten der Menschen konnte mN ablesen, dass das auch zügig umgesetzt wurde.


dana2228

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Nur weil es Situation gibt die immer schlimmer sind darf man nicht jammern??? Was ein bullschit!! Also ehrlich! Mein Sohn kam auch zu früh, ist behindert. Es hätte auch sterben können, ging mehrfach an seidenden Faden. Heute geht's ihn gut und ich bin dankbar. Darf ich deswegen nicht mal jammern oder neidisch auf den Sohn meiner Freundin gucken, die zeitgleich schwanger war und sich normal entwickelt. Darf meine Freundin mit den gesunden Kind deshalb nicht mal "jammern" weil er gerade ne anstrengend Phase hat? Und ja mir ist bewusst das Corana viele Leute härter getroffen hat wie unsere Familie! Trotzdem war es eine anstrengende Zeit und wir mussten viel verzichten, vieles viel einfach weg was nicht nachgeholt werden kann. Traurig, für uns! Und ich fühle mich nach 6 Monaten alle 5 Kinder dauert zu Hause mit Homeschooling ausgelaugt.... Und die Sorge jederzeit schließen sie die einer der 3 Schulen meiner Kinder und der sch...geht von vorne los, ist eine Belastung!


Hexhex

Antwort auf Beitrag von dana2228

Sehr intelligenter Betreff. Und was genau hat denn nun Dein Sohn mit dem ständigen Jammern über Corona zu tun...? Ich bin zumindest in Sachen Corona und Alltag (z. T.) sehr beim Windpferd.


Leena

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Erst macht man sich Sorgen um dieses und jenes. Irgendwann bangt man dann nur noch um das Leben eines geliebten Menschen. Und irgendwann sitzt man am Sterbebett und muss sich auch darum keine Sorgen mehr machen. Natürlich relativiert das vieles und macht ganz viel, was einem vorher wichtig erschien, nichtig und klein. Trotzdem bin ich aktuell frustriert und will diese Gefühle auch ausdrücken, ohne erklärt zu bekommen, dass ich mir damit nur unnötig das Leben schwermachen würde... Zu Schulzeiten war ich bis zu den Ferien irgendwann am Limit, zum einen, weil die Grundschullehrerin es schaffte, alle 2 Wochen Arbeitsblätter in der Schule zum Abholen bereit zu legen und das war's. Und es dann zu 99% an mir hängen blieb, Kind4 den Stoff zu den Arbeitsblättern dann zu vermitteln. Während ich eigentlich im Homeoffice konzentriert arbeiten muss - während alle Familienmitglied inkl. Ehemann dauerhaft zu Hause sind. In den Ferien war es ja okay, da gab es ja keine "dringenden Kindertermine" und ich hatte Zeit zum Arbeiten. Aber jetzt geht es wieder los, ich weiß nicht, wie viel Mails in Sonntag Abend bekommen habe, was die Kinder bis spätestens Dienstag brauchen und mitbringen müssen. Und die Grundschullehrerin kündigt schon wieder an, dass sie mit Schließung rechnet und die Kinder dann wieder alle 14 Tage sich Arbeitsblätter holen können... Ich hab so gar keinen Nerv mehr, weiterhin brav zu funktionieren... Und damit meine ich nicht mal Corona an sich, sondern den Umgang mit dem Ist-Zustand, den sich manche Leute verdammt einfach machen. Das frustet mich und reibt mich auf, ja! Aber ich könnt ja mal auf die Idee kommen, alles freundlich lächelnd mit stoischer Ruhe zu ertragen. Edler Dulder und so... Im Zweifelsfall fliege ich demnächst jemandem um die Ohren, der es am wenigsten verdient hat, aber mit dem letzten Tropfen mein Fass zum Überlaufen bringt. Das will ich ja auch nicht... Aber die Grundeinstellung "Muttern macht schon" von Familie, Schulen, Kinderbetreuung, Vereinen etc. ist mir gerade sowas von zu viel...


Honigblumenherz

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Die Frage ist doch: wird es irgendwann aufhören mit den Einschränkungen oder findet man möglicherweise Gefallen daran als Staat? Das sind ernstzunehmende Sorgen. Man muss schon sehr vertrauen, wenn man das nicht hinterfragt.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Honigblumenherz

"wird es irgendwann aufhören mit den Einschränkungen oder findet man möglicherweise Gefallen daran als Staat?" Das Kommentieren spare ich mir, hat eh keinen Zweck.


Honigblumenherz

Antwort auf diesen Beitrag

Wir werden sehen, was passieren wird. Nicht jeder vertraut uneingeschränkt.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Honigblumenherz

Ich finde es gefährlicher, dumpf eine dräuende Gefahr zu wittern hinter etwas, das einfach pragmatisch und sinnvoll ist. Leute, die solche Gedankengänge füttern (und Misstrauen säen) sind für mich widerliche Gestalten, denen eine Zersetzung der Gesellschaft sehr gelegen käme. Das sind so die Punkte, wo ich anfange, mir Gedanken zu machen, ob ein demokratischer Rechtsstaat wirklich genug Handhabe hat, um gegen solche Leute vorzugehen. Und ich zweifle mitunter daran. Das macht mir am allermeisten Sorgen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

wie aber der liebe florian s. so schn meinte"eine demokratie muß auch leute wie uns ertragen" ,das gilt andersrum ja genauso. und glaub mal, kein politiker der welt, zu keiner zeit ,war je daran interessiert ,ziele durchzusetzen , die dem volk dienen sollen . sicher gibt es da unterschiede in der skrupellosigkeit aber summasumarum verflgen sie eigene ziele. wobei ich glaube, dass es jeder tun würde ,auch wenn wir jetzt noch empört schreien " niemals"


Sille74

Antwort auf Beitrag von Honigblumenherz

... in vielfältiger Weise eingeschränkt, tagtäglich, auch ohne Corona, sei es durch das ersammöungsgesetz, durch Baurechtsvorschriften, durch Geschwindigkeitsbeschränkungen, durch Regelungen, wie man Straßen und Plätze nutzen darf, durch Regelungen wer wie ein Gewerbe ausüben darf, durch bisher schon bestehende Hygienevorschriften für die Gastronomie, ja, sogar durch erbrechtliche Vorschriften etc. pp. Und das sieht das Grundgesetz so vor. Es geht ja auch nicht anders, da ja (Grund)Rechte immer mit anderen (Grund)Rechten kollidieren können. Da muss eben eine Balance her. Nur jetzt, in der "Corona-Krise" fällt es uns halt auf, weil jeder von uns angesprochen ist, mit KLEINEN Eingriffen in den meisten Fällen wie z.B. Masketragen. Wichtig ist dabei doch, dass die rechtsstaatlichen Grundsätze und Verfahren eingehalten werden, die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist, dass die Gewaltenteilung und Kontrollmechanismen noch funktionieren. Und das ist doch hier - anders als z.B. in Ungarn, wo Orbàn die Lage genutzt hat, um sich bzw. der Exekutive viel Macht am Parlament vorbei zu verschaffen, auf Dauer - der Fall. "Der Staat" (wahrscheinlich meinst Du eher die Regierung...) hat doch bisher hier noch nichts unternommen, um die ohnehin schon - zu Recht - vorhandenen Mögöichkeiten auszuweiten, Grundsätze auszuhebeln. Das funktioniert hier doch alles, auch die Kontrolle durch Gerichte.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Definiere "das Volk", Pauline. "Das Volk" besteht ja aus Individuen mit sehr unterschiedlichen Interessen. Ich kenne keine Bundespolitiker, aber Lokalpolitiker. Und das sind sehr wohl Leute, die mit sehr viel Herzblut bei der Sache sind und, ja, das beste für "das Volk" ihrer Gemeinde wollen. Und dabei sehr verschiedene Interessen abwägen müssen. Ich bin übrigens schon lange gegen die Politik der großen Koalition, ich würde niemals CDU und auch nicht mehr SPD wählen (habe ich einmal getan). Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass man gerade in Berlin sitzt und sich die Hände reibt, dass man etwas gefunden hat, womit man alle Bürger so schön knebeln kann. Eher sieht man in der Politik mit großer Sorge, dass es einen zunehmenden Anteil an Leuten gibt, die auf Solidarität sch***en und lieber auf ihrem Ego-Trip unterwegs sind. Und je mehr und je heftiger solche Leute sich gebärden und damit auch Ziele der Gemeinschaft gefährden, umso mehr Maßnahmen gegen ihr Verhalten müssen eben auch beschlossen werden. Ich habe kein grenzenloses, blindes Vertrauen in die Politik oder Politiker, keineswegs. Aber ich halte ziemlich viel von Solidarität in einer Gemeinschaft. Und von Selbstreflexion. Und davon, Leuten das Handwerk zu legen, die Gedankenbomben in eine Krisenstimmung schmeißen, weil Unzufriedenheit, Hass und Angst ihr Geschäftsmodell sind.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

das volk besteht für die große politik aus menschen ,egal in welche ecke sie gehören und welches gedankengut sie verfolgen. das ist norma und war nie anders. gelnkt wird die politik, wie wir ja wissen , durch wirtschaftsgrössen daher reibt sich spahn und co auch nicht die hände ,die menschen zu knebeln ,denn es ist ihnen schlicht egal... aber das ist menschlich...hat man eine gewisse machtposition ,wird diese ausgenutzt. moralisch verwerflich ,sicher aber dennoch menschlich


Sille74

Antwort auf diesen Beitrag

Echt jetzt? Wo sind wir denn bier in D "geknebelt"? Weil wir in einigen wenigen Situationen eine Maske tragen müssen? Oder man im Moment keine Großkonzerte veranstalten und besuchen darf? Und ja, die Wirtschaft betreibt Lobbyismus und hat eine Lobby. Gerade hier in meiner Region kann man davon ein Lied singen. Aber welches Interesse sollte diese an Corona und den derzeitigen Maßnahmen haben? Bei denen läuft es doch auch nicht gerade rund derzeit ...


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Sille74

knebeln habe ich übernommen von hase....hätte ich so nicht genutzt aber ich habe ja auf ihre fragen geantwortet.....nicht gelesen?


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Ja, das war eine rhetorische Übertreibung. Ich glaube trotzdem, dass du "die Politik" oder Politiker unterschätzt. Und es nicht so einfach ist, wie du denkst.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Sille74

Was bin ich froh, das die Religionsfreiheit eingeschränkt ist, keine Steinigungen, keine "Hexen"-Verbrennungen, und die Anhänger des fliegenden Spagetti-Monsters dürfen die Ungläubigen auch nicht mit Teigwaren bewerfen. Sonst gebe ich Dir Recht


Sille74

Antwort auf diesen Beitrag


Felica

Antwort auf diesen Beitrag

unterschreibe ich.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

das wäre schön:)


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Kein Politiker der Welt zu keiner Zeit... Was für ein Bullshit Aber jetzt mal im Ernst, wie soll die Gesellschaft funktionieren, ohne Politik? Und ohne Politiker*innen? Ein Diktator und alles passt? Politik bedeutet Kompromisse zu schließen, um für so vielen Menschen wie möglich ein gutes Leben zu ermöglichen. Natürlich gibt es da schwarze Schafe, auch, wie überall, aber Politik ist natürlich nicht dazu da, damit alles zu DEINER Zufriedenheit geschieht. Und wenn es Dir nicht passt, gehe selbst in die Politik


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

ooch ich will nicht in die politik, da ich ja gar nicht meine es besser zu machen und wie ich schon sagte , so funktioniert die gesellschaft ja schon immer , egal zu welchen bedingungen. welche wre denn meine zufriedenheit?


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Ich verstehe Deinen letzten Satz nicht. Aber noch einmal die Frage an Dich: was ist Deine Alternative zu Politik und den Politiker*innen, die ja alle weltweit nichts für das Volk tun?


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

du ordnest mir doch meine zufriedenheit zu...welche denn? ich bin aus diesem grund friseur geworden , da ich dass zu komliziert finde, da oben rumzumauscheln und ja, auch zu anstrengend, denn ich gehe gern unerkannt zum aldi und mag mich nicht auf fotos


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Was hat Deine Zufriedenheit und Dein Job mit Deiner Aussage zu tun? Noch einmal, was ist Deine Alternative zu Politik und Politiker*innen, wenn sie doch alle immer und weltweit nichts für die Menschen machen? Wie stellst Du Dir das Zusammenleben der Menschen ohne Politik vor?


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

So ne quatschfragen immer,natürlich geht es nicht ohne ,nur muss ich nicht alles fressen,was mir serviert wird. Und es passiert auch,gar nicht so selten, dass in der Politik Dinge geboren werden,die mehr als kompatibel mit meinen Ansichten sind.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

Das ist ja fein, das in der Politik Dinge geboren werden, mit denen Du konform gehst. Und das, obwohl Du oben die These aufstellst, das alle Politiker weltweit nur eigene Interessen nachgehen. Es wäre eine Möglichkeit, Dinge differenzierter zu betrachten.


Felica

Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

So sehe ich es auch. Mich nerven auch viele Dinge, aber da Energie reinzustecken was man eh nicht ändern kann, da habe ich wirklich wichtigeres zu tun. Man mault halt kurz und dann wendet man sich weit wichtigeren Dingen zu. Oder schaut welche Lösungswege es geben kann daran was zu ändern.


Momvon3

Antwort auf Beitrag von Felica

"da habe ich wirklich wichtigeres zu tun" Der ist sowas von gut!


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Felica

leider sind dass für viele gerade die wichtigen dinge im leben. die gehen dann nicht in ihre doppelhaushälfte, wo papa homeoffice schiebt und trotzdem volle kohle bekommt, so dass mama weiter hausfrau sein kann und es ihr egal ist ob die kids daheim betreut werden oder auswärts. ladysfitness findet ja auch wieder statt und mutti kann sogar öfter, da vati ja auch daheim ist und möge die macht mit dir sein aber mit welchen lösungsansätze bitteschön kann man in das geschehen gerade einwirken? also ich habe keine connections nach oben


Felica

Antwort auf diesen Beitrag

Sag mir mal was du da täglich schluckst um solch bunte Bilder vor den Augen zu haben? Hätte ich auch gerne was von. Ist nämlich so weit weg von der Realität wie nur sonst was. Oder sieht dein Leben so aus und du denkst das hat jeder?


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Felica

...bekommt man sicher eine ganze menge mit, was so bei anderen abgeht. oft ziemlich großes Kino! feli, du kannst ja umschulen, da brauchst du keine bunten pillen.


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

egal ob ironisch gemeint oder nicht aber da gebe ich dir recht


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

du hast nicht nur hater im Forum, Pauline, manchmal bin ich absolut bei dir! und ich war oft und lang genug wegen meinen extensions beim Stylisten, da braucht es keine illustrierten mehr..... aber auch hier gewähren ja doch manch Mädchen einen Einblick hinter die Kulissen


Mitglied inaktiv

Antwort auf diesen Beitrag

ich dachte es mir fast, war nur nicht sicher...:) ;);) ich bin ein sehr authentischer mensch, zwar stink normal, vielleicht sogar langweillig aber ich schwenke nie meine fahne nach dem wind wie manch eine hier. auch stöhrt mich die obermoralschlaumeierrei hier, die s tief drinstckt, dass sie zum hals schon wieder rauskommt...entschuldigung ,es geht wohl etwas durch mit mir


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Felica

ich glaube du wiederholst hier wohl nur, was du schon mal irgendw gelesen hast....ich erinnere mich an solch eine antwort zu meinem post. nur passt dass hier nicht wirklich...tut mir leid.