Mitglied inaktiv
Auch wenn ich nicht damit rechne, dass die Q/Leerdenker offen sind für Fakten, die nicht auf ihren Youtube-Kanälen gezeigt werden... An der Grafik kann man ganz gut sehen, was passieren kann, wenn man den Lockdown zu früh beendet. Irland machte einen frühen Lockdown, allerdings beendete es diesen zum 30.11 und die Zahlen schossen darauf hin in die Höhe. Deutschland schafft mit seinem nur halblebigen Lockdown und der uneinsichtigen, nach Lücken suchenden Bevölkerung nur, dass die Zahlen nicht explodieren sonderneinigermaßen der "Deckel" drauf bleibt. Wobei die Situation jetzt schon in den Klinikrn, bei den Bestattern usw angespannt ist. Wie jemand ernsthaft auf die Idee kommt, dass wir doch bitte JETZT die Beschränkung aufheben und dazu noch Angst macht vor den PCR und Schnelltests... das ist schon extrem schädigend für die Gesellschaft. Aufwieglerisch in eine Richtung, die noch vielen 10.000 Menschen mehr bis Ostern das Leben kosten würde. Und nochmal vielen 10.000 ein Stück Lebensqualität, weil sie lange unter den Folgen (z.B. Intensivbeatmung) weiter leiden werden. Obrigkeitshörig, Leitlinientreu... das sind Worte, die wirklich nicht passend sind für alle, die sich sehr wohl informieren. Die Entwicklungen WELTWEIT im Blick haben. Studien, gut recherchierte Artikel, Entwicklungen der Nachbarländer im Blick haben usw und aufgrund all diesem Wissen den Empfehlungen der Regierung in den wichtigsten Punkten zustimmen können. Masken sind nicht angenehm aber sinnvoll. Kontaktbeschränkungen sind nicht schön aber sinnvoll. Auch diese Tests sind unangenehm aber schon auch sinnvoll. Natürlich gibt es auch Punkte, die man anzweifeln kann, die man diskutieren kann. Aber besser nicht hier, denn da springt dann gleich wieder ein Honk an und zieht alles ins Lächerliche. Was habt ihr Schlafschafe (die Youtube-Gucker, die Corona immernoch für eine 0815 Grippe halten) eigentlich davon, dass ihr hier aufmischt? Ich geh doch auch nicht in Euer Telegram und verteile Ard/Zdf-Nachrichten (die in Eurer Welt ja genauso viel Wert sind wie in der normalen Welt komische youtube-filmchen oder facebook-bildchen
Dass du dir die Mühe überhaupt noch machst. Man kann solche wie unten doch eh nie mit Argumenten überzeugen. Selbst dann nicht, wenn im engeren Familienkreis jemand am Beatmungsschlauch hängt. Warum das so ist, muss man irgendwann mal aufarbeiten. Diese Krise zeigt ja, dass hoher Bedarf an Bildung besteht, oder dass in der Vergangenheit einiges versäumt wurde. Diese Schwurbler liefen zu lange unterm Radar und kommen jetzt wie die Ratten aus ihren Löchern. Ihr Motiv ist für mich nicht erklärlich. Ich habe nur manchmal den Verdacht, dass die momentane Situation eher gefällt und alles dafür getan wird, das Ganze so gut wie möglich in die Länge zu ziehen. Aber, es ist und bleibt weiterhin ein sehr geringer Teil der Bevölkerung, der halt nur sehr laut rumblökt um Gehör zu finden. Macht manchmal den Eindruck, als wären die in der Überzahl, ist aber nicht so,
“Diese Krise zeigt ja, dass hoher Bedarf an Bildung besteht“ Befürwortest du die Schließung der Schulen?
Im Moment geht es nicht anders. Die Blöker sind ja eh nicht mehr schulpflichtig, da ist es schon zu spät.
Viele dieser Blöker haben Kinder, die sich sowas jetzt 24/7 anhören müssen.
Da hast du natürlich vollkommen recht. Ja, arme Kinder.
Und hier ist es wieder, das Herauspicken eines Satzes, um die Grundaussage nicht lesen zu wollen. Das ist so durchschaubar, nervig und raubt Energie, die an anderer Stelle gebraucht wird. Die Bildung, die Einstein meint, ist seit Jahrzehnten verschlammt worden. Ich hoffe, das das zukünftig besser aufgestellt wird.
Ich kenne keinen der Schlusschliessungen gutfindet - abr als notwendig ansehen sehr sehr viele. Knackpunkt an den Schliessungen jetzt ist doch die scheinbar nicht vorhandene Vorbereitung in Sachen Alternativen und das werfe ich dem System vor, nicht die Schliessung an sich. Warum funktioniert an den Unis das onlinelernen perfekt ( ich meine nicht das Austauschen untereinander etc, das ist weg und fehlt aber die Stoffvermittlung klappt) und an den Schulen nichtmal in Ansatz. Eltern hätten viel weniger Mühe Kinder vor den Onlineunterricht zu setzen es müssten nicht nervenaufreibend Dinge beigebracht werde und Blätter geholt und abgegeben.
“Im Moment geht es nicht anders. Die Blöker sind ja eh nicht mehr schulpflichtig, da ist es schon zu spät.“ Und wie lange darf der “Moment“ sein, ohne dass unzählige “Blöket“ für die Zukunft geschaffen werden? Jeder Tag mit unzureichender Bildungssituation, verschiebt die Probleme von heute auf Morgen und das ist langfristig demokratiegefährdend. Im Zweifelsfall wäre mir ehrlich gesagt die Zukunft meiner Kinder wichtiger als die körperliche Unversehrtheit meiner 85jährigen ( noch recht fitten) Mutter.
Ja, aber nach fast einem Jahr müsstest doch auch du bemerkt haben, dass es nicht ausschließlich um Leute wie deine Mutter geht, oder? Du kannst die Gesamtproblematik nicht verstehen und ich befürchte, die Mühe es dir nahezulegen ist für die Katze.
https://www.google.de/amp/s/www.spiegel.de/panorama/bildung/studie-zu-corona-schulschliessungen-kinder-haben-wenig-oder-nichts-gelernt-a-88d91b2c-840c-4e79-b7c3-3fb98adbdac9-amp Es ergibt für mich keinen Sinn, die Einführung einer krisenverstärkenden Maßnahme ( Schließung der Schulen) damit zu rechtfertigen, dass es schon vorher nicht optimal lief. Das wäre ja eher ein Argument dagegen.
“Du kannst die Gesamtproblematik nicht verstehen“ Das ist Polemik und kein Argument. Die Gesamtproblematik ist mir durchaus bewusst, dennoch halte ich die aktuelle Kapitulation im Bildungssystem für falsch und langfristig gefährlich.
du hast sicherlich recht, aber dieses abkoppeln eines Teilstückes gehört - für mich - in einen separaten Thread. Denn der Kontext von @Einstein war und ist ein anderer.
Ja, es ist kontraproduktiv, dass Kinder dem uninformierten und emotional aufgeheizten Eltern ausgeliefert sind. Aber das wird in einem Jahr keine Spätfolgen für die Demokratie auslösen. Denn DAS - sollten wir uns vor Augen halten - ist zum Glück eine Minderheit, die nur so laut blökt, das man meinen könnte, es sei eine Mehrheit.
Reality check für Dich:
Wenn Du meinst, dass es nur die "ollen" trifft, um die es, wie wir immer deutlicher zu hören kriegen, nicht schade ist, dann träume mal schön weiter.
Mein Bekannter liegt mit 60 Jahren seit bald 2 Monaten auf der Intensivstation mit Corona. Keine Vorerkrankungen, kerngesund. Wenn er aufwacht, falls er das jemals wird, wird er ein Pflegefall sein.
Ein 39jähriger (Sohn eines Kollegen von meinem Mann) hatte C, es wurde besser, dann schlechter, dann Hirnschlag.
Meine Bekannte, Mitte 50, war kurzzeitig im KH, und laboriert jetzt, Monate später, an den Spätwirkungen.
Ich selber hatte im April Corona, und war kurz vor der KH-Einweisung. Monate später hatte ich noch Kurzatmigkeit und neurologische Probleme. Wurden seit September besser. Ich bin nachgewiesen kerngesund, schlank und sportlich.
Denk doch einfach mal an die vielen Menschen, die Vorerkrankungen haben. Nein, die sollen sich nicht gefälligst einigeln, die haben das Recht, so wie Du und ich, sich frei und ANGSTfrei draußen zu bewegen.
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Für Bildung bedarf es mehr als Präsenzunterricht...
Wenn ausdrücklich auf das Problem von Bildungsdefiziten hingewiesen wird, finde ich es eigentlich nicht so unpassend anzumerken, dass geschlossen Schulen diesbezüglich nicht förderlich sind.
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Gibt es denn tatsächlich geschlossene Schulen? Ich kenne nur Schulen im Distanzunterricht
https://www.google.de/amp/s/www.spiegel.de/panorama/bildung/studie-zu-corona-schulschliessungen-kinder-haben-wenig-oder-nichts-gelernt-a-88d91b2c-840c-4e79-b7c3-3fb98adbdac9-amp
Bei uns läuft es aber bestimmt super ![]()
Für den ersten Lockdown mag das für viele stimmen. Aber inzwischen hat sich einiges geändert, zum Beispiel dass die Leistungen des Distanzunterrichts jetzt bewertet werden. Und ich glaube, dass alleine dieser Punkt für viele einen Unterschied machen wird.
Bildung bedeutet nicht automatisch das das nur über Schulen passieren kann. selbst die beste Schule langt nicht damit jemand eine super Bildung hat, da muss schon mehr passieren. Auch außerhalb der Schule. Und das haben wir Eltern in der Hand. Im besten Falle aber gehen Schule und Elternhaus Hand in Hand und ergänzen sich perfekt.
Unterschreibe ich
Danke für Deinen Beitrag. Es wir leider vergebene Liebesmühe sein....
Was die Leute davon haben andere aufzumischen verstehe ich auch nicht. Wenn deren Theorien wirklich stimmen würden dann hätten sie doch nr Vorteile wenn wir Dummen alles über uns ergehen lassen, impfen, sterben, versklavt würden. Sie blieben über als Sahnehäubchen und hätten nur Vorteile
Die haben mittels Lockdown ihre Inzidenz auf unter 50 runtergebracht (38/100.000, wenn ich mich richtig erinnere) - war der Lockdown zu kurz? Fortführen bis zum Frühjahr? Drastischere Nachverfolgung (digital, GPS-Datenübertragung, verpflichtend sowieso...)? Ja, aber Datenschutz ist doch ein Grundrecht (so wie vieles andere, was gerade keine Rolle spielt - Bildung, zwischenmenschliche Kontakte, Berufsausübung...)
Ich denke, Du kannst es in Europa weitgehend vergessen.
In Vor-Corona-Zeiten wurde im Bereich Bildung und psychische Gesundheit gern mit Zahlen zur Lebenserwartung um sich geworfen - höhere Lebenserwartung durch gesündere Ernährung, mehr Bewegung, weniger Gewalt (mit aus Traumata folgenden Konsequenzen auf das ganze Leben) - d.h. der Staat SOLLTE sich einmischen, bis hin zu einer utopischen ´Chancengleichheit` (wo statistische Unterschiede in Bildungs/Beruf nach Geschlecht oder Herkunft als gesellschaftliches Versagen dargestellt wurden). Jetzt reicht es nicht mal mehr für Minimalstandards.
Wir können uns JETZT auf die Schulter klopfen als ´Lebensschützer` und jeden Verweis auf das Durchschnittsalter der Coronatoten als menschenverachtend beiseite wischen (ebenso wie der Hinweis darauf, dass inzwischen ein erheblicher Anteil der Senioren ihr Leben in einem Maß isoliert verbringt, wie es einem Mörder nicht zugemutet werden dürfte). Global ist schon klar, dass die Anti-Corona-Maßnahmen mehr Leben kosten als retten und auch in den Industrieländern kommt die Abrechnung in ein paar Jahrzehnten. Und vielleicht kommt man dann auch wieder (gezwungenermaßen) davon ab, dass normales menschliches Leben (Familientreffen! Schlittenfahren!) nur möglich sein darf, wenn die Ressourcen es hergeben, dass jeder Pflegefall ohne eindeutige Patientenverfügung vor seinem Ableben invasiv beatmet wird.
Die Entwicklung der Infektionskurve aus Irland diente nur als Beispiel - aktuell gut aufbereitet durch NTV. Diese Kurven - ohne Lockdown, nach einem zu frühen Lockdown- Ende hast Du auch in zig anderen Ländern. Nach bzw in der ersten Welle gesehen, jetzt auch in der zweiten. Sicher könnte man noch 25 Beispiele ergänzen aber... wer das nicht sehen will sueht es auch dann nicht.
> Diese Kurven - ohne Lockdown, nach einem zu frühen Lockdown- Ende hast Du auch in zig anderen Ländern. Den ´zu früh beendeten Lockdown` könnte man auch sinnlosen oder destruktiven Lockdown nennen (´Selbstmord aus Angst vor dem Tod`). Andere Länder haben andere Strukturen und Voraussetzungen (gesellschaftliche, geografische...). Wenn Du Tagpfauenaugen auf Maulbeerblätterdiät setzt, kriegst Du trotzdem keine Seide.
Es gibt ganz viele Berechnungen, die darlegen, welche Konsequenzen die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen und Schließungen haben wird. Aufgrund des expotentiellen Wachstum an Neuinfizierten hätten wir innerhalb der nächsten 6 Wochen täglich 180.000 Neuinfektionen in D bei geschätzten 8.000 Toten pro Tag. Dies hätte zur Folge, dass sowohl unsere Wirtschaft als auch das Gesundheitssystem vollständig zusammengebrochen ist. Ich will so etwas nicht!
Ein Hochfahren würde unserer Wirtschaft doch noch viel mehr schaden, als dieser Lockdown. Das ist reine Mathematik und darin war ich nie gut. Aber DAS begreife sogar ich!
Fakt ist aber auch, dass die bisherigen Lockdown im Winter nicht den Erfolg gebracht haben, der erreicht werden sollte. Das immer nur auf "die Menschen strengen sich nicht genug an" zu schieben ist auch ziemlich einfach. Und es bringt immer mehr Menschen dazu, die Maßnahmen nicht mehr richtig zu finden. Jedem, der sich anstrengt wird ja suggeriert, das es nur nicht klappt weil die anderen ... Wir haben aber viel zu viele Menschen, die sich einfach gar nicht so isolieren können, wie es notwendig wäre, damit der LD die Inzidenz auf den "gewürfelten?) Wert von 50 bringt. Dazu müssen einfach zB viel zu viele Menschen natürlich zur Arbeit aus dem Haus, am Besten mit dem ÖPNV. In welchen Ländern hat denn ein sogar viel strengerer LD als bei uns tatsächlich dauerhaft zur Eindämmung des Virus geführt? Selbst, wenn wir jetzt 3 Wochen lang wirklich alles zu machen - was passiert denn beim Öffnen?
Das funktioniert deshalb nicht mehr so gut wie im Frühjahr, weil zum Zeitpunkt des Lockdowns die Infizierten schon viel zu hoch waren. Im Frühjahr haben wir die Schotten bei 6000 dichtgemacht, die Leute hatten Angst, die Situation war noch nicht überschaubar, der Frühling hat uns zudem auch noch geholfen. Diesmal ist es sehr viel schwieriger. Es liegt aber tatsächlich nicht nur an den Querdenkern, sondern die größere Schwierigkeit sind die Betriebe. Mein Freund ist Statiker, der sitzt also am PC und berechnet Szenarien, die er auch daheim berechnen könnte, wenn sein Betrieb es geschafft hätte ihm HO zu ermöglichen. In diesem Betrieb arbeiten in der Fertigung viele Arbeiter aus Tschechien, die tragen alle keine Maske und sitzen in der Pause eng beieinander. Und das ist jetzt nur EIN Betrieb in dem es nicht so läuft wie es eigentlich müsste. Bei uns genauso. Infizierte Putzfrau, die den MNS in den Zimmern nicht getragen hat, die Konsequenz ist genau keine, außer ein PCR Test bei allen Patienten (auf den ich sehr gespannt bin). Kein Aufnahmestop, keine Kohortenisolation. Also, das Problem liegt nicht nur am normalen Menschen, der der Maßnahmen müde ist, oder sie nicht begreift. Da gibt es noch zu viel gewinnorientierte Betriebe, die eben unterm Radar verschwinden, da Kontrollverlust der Behörden.
Ja, das denke ich eben auch. Es liegt nicht daran, dass eine kleine Anzahl von Corona/Masken-Gegenern sich nicht daran halten, sondern an den vielen vielen Bewegungen/Kontakten, die eben dennoch stattfinden müssen. Und dann zT eben auch sorglos gehandhabt werden. Kontrollen in dem Maße, wie sie nötig wären, können aber nicht gemacht werden. Schlichtweg nicht möglich. Und zB deswegen stelle ich eben in Frage, dass der LD mit dem Ziel 50 überhaupt realistisch ist. Es bringt doch nicht, allen immer wieder das Gefühl zu geben, sie hätten sich nicht genug angestrengt, wenn diese Anstrengungen eines Großteils der Bevölkerung gar nicht zum Ziel führen KANN aufgrund des Gesamtumstände.
Eine Entlastung könnte es tatsächlich durch die FFP2 Pflicht in den Öffentlichen geben. Den Wert unter 50 zu bringen ist schon realistisch, aber eben nicht innerhalb der nächsten vier Wochen. Glaub mir, ich bin es auch leid. Ich hab sämtliche Maßnahmen ja schon seit ende Oktober umgesetzt, obwohl sie erst jetzt amtlich verordnet wurden. Das heißt, für mich dauert der LD schon unendlich lang und ja, man hat das Hamsterrad echt satt. Wenn jetzt noch über eine totale Ausgangssperre diskutiert wird, werde ich auch unleidig, weil ich mich absolut unschuldig fühle und mein bisschen Freiheit schwinden sehe.
Ich finde es ziemlich grenzwertig keine anderen Meinungen anzuhören. Mir fehlen auch kritische Berichte in den Medien. Es gibt viele Ärzte und Virologen, die dem ganzen nicht so viel beimessen wie Drosten, Spahn und Co. das tun. Die werden ebenfalls nicht gehört und nicht ernstgenommen. Es ist unbestritten, dass das Virus eine Sterblichkeitsrate von 1-2% hat. Die Langzeitfolgen (zumindest die schwerwiegenden) treffen ebenfalls nicht jeden. Vielebleiben einfach nur 2 Wochen Zuhause und sind dann wieder gesund und munter wie vorher. Und das ist doch schon der größte Teil derer, die an Corona erkrankt waren. Auch diesen Aspekt sollte man beleuchten. Mir wird mulmig bei der Panikmache, die von Anfang an seitens der Regierung lief.von wirklichem Grund zur Panik sieht man nur sehr wenig. Alles, was gerade passiert, passierte schon immer in derVergangenheit und wird jetzt nur breitgetreten.
Mir ist die Betrachtungsweise zu einfach gestrickt. Dazu gehört, viele "Ärzte" und "Virologen" zu erwähnen, ohne diese namentlich zu nennen. Um welche Ärzte und Virologen geht es? Wer wird an dieser Stelle und in welcher Position nicht ernst genommen? Und warum wird ER/SIE nicht ernst genommen? Welche andere "Meinungen" sollen es denn sein, auf die "nicht gehört" wird? Nochmal: Die Wissenschaft basiert auf (internationalen) Forschungserkenntnissen, die belegbar sein müssen, nicht auf Meinungen und ergoogelten Thesen. Wissenschaftlicher Disput wird gerne medial aufgebauscht und sorgt für Schlagzeilen. Für den Laien ist es nicht immer einfach die Hintergründe zu erkennen. Es ist schwach, auf andere Lösungen zu verweisen, ohne diese zu nennen und belegen zu können. Du machst bei deiner Betrachtungsweise einen entscheidenden Fehler - es macht bei deiner Betrachtungsweise (Sterblichkeitsrate/ Langzeitfolgen) einen riesigen Unterschied, wie viele Menschen sich mit dem hochansteckenden Virus infizieren. Nicht einbezogen ist die Begünstigung des Auftretens neuer Mutationen. Um diese Dynamik dreht sich doch letztendlich alles. Um den Verlust/Gewinn der Kontrolle und die Folgen für das gesamte gesellschaftliche/wirtschaftliche Leben.
Steeck, Kekule zB. Und es geht nicht darum, das deren Überlegungen nicht 100% passend sind oder in einigen Punkten evt. doch nicht so gut funktionieren würden/können. Es geht darum, dass ANDERE Meinungen rigoros abgebügelt werden. In einem normalen Brainstorming würden diese Stimmen gehört und durchdacht. Evt. als Anstoß zum anders denken genommen, weitergedacht - und dann erst verworfen wenns ich rausstellt "geht doch nicht". Hier aber wird alles, was nicht 100% RKI, Drosten oder Lauterbach ist direkt abgekanzelt. Und das stößt auf Dauer sauer auf - insbesondere, wenn die Dinge die Drosten, RKI etc so vehement fordern/vertreten nicht wirklich zum Erfolg führen. Steeck und andere waren schon recht früh darauf bedacht, dass wir nicht von e nem LD zum nächsten hüpfen können und haben zumindest mal darüber nachgedacht, was man tun könnte, damit das nicht passiert bzw. was überhaupt dauerhaft machbar ist und was eher nicht.
Generell kann von "abgebügelt" gar nicht die Rede sein. In keinem Bundesland wurden die Empfehlungen des RKI bezüglich Schulen umgesetzt.
Hendrik Streeck wird für seine HIV Forschung sehr geschätzt. Wenn du die wissenschaftliche Diskussion bezüglich der Maßnahmen (ich mag das Wort immer noch nicht) verfolgst (z.B auf Twitter Streeck/Binder/Brinkmann/Eckerle) dann erkennst du, dass er seine Meinung z.B. im Bezug auf die Infektionszahlen durchaus revidiert. Der bestmögliche Schutz der Pflege- und Altenheime ist sehr erstrebenswert, wird aber als einzige Pandemiebekämpfungstrategie z.B. von der GfV abgelehnt. Zitat: "Wir weisen erneut darauf hin, dass die Risikogruppen viel zu zahlreich, zu heterogen und zum Teil auch unerkannt sind, um aktiv abgeschirmt werden zu können. Ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ergibt sich z.B. bei Übergewicht, Diabetes, Krebserkrankungen, einer Niereninsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, nach Transplantationen und nach ersten Erkenntnissen auch während einer Schwangerschaft. De facto sind also weite Teile der Bevölkerung in Deutschland den Risikogruppen zuzuordnen. Dementsprechend ist eine allein auf diese Gruppen abzielende Abschirmungsstrategie in der Realität weder umsetzbar noch ethisch vertretbar." Die ausführliche Begründung kann man auf der Webseite auch gerne nachlesen. Aber auch hier, aus dem Nähkästchen geplaudert, die Medien nutzen manche (Teil)-Aussagen für eigene Zwecke. Das ist falsch und leider Gift für die Wissenschaft. Dann muss man noch weitere Punkte kritisch betrachten. Zum einen sprechen wissenschaftliche Gremien Empfehlungen aus und die Politik setzt diese, nach eigenen Erwägungen entsprechend um. Die Wissenschaft per se betreibt keine Politik! Ich persönlich bin sehr optimistisch, dass "wir" die schlimmste Zeit in den warmen Monaten des Jahres überstanden haben und auch sehr froh darüber, dass es gelungen ist, nun Impfstoffe im Rekordtempo zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen.
So sieht es - leider - aus. Auch die GfV hat hierzu eine klare Stellungsnahme bezogen. Z.B. im Hinblick auf die Grundschulen (das Tragen von MNS, ggf. Wechselunterricht). Neue Forschungserkenntnisse werden von so manchen KultusministerInnen ignoriert und stattdessen zu Druckmitteln gegriffen - "Entweder/Oder". Kompromisse, Lösungen? Fehlanzeige.
Diese Feststellung hat doch damit nichts zu tun. Das zeigt nur, das Merkel als Führungsperson langsam ihre Macht über die BL´s verliert bzw. die MP´s offenbar auch keinen Bock mehr auf alle möglichen Einschränkungen haben. Oder aber auch, dass viele Dinge, die man bitte in ganz D umsetzen soll in den BL´s aber gar nicht funktionieren. Was auch wieder ein Hinweis darauf wäre/ist, dass man evt. auch mal anders denken müsste als immer nur noch härter, länger an dem festhalten, was gar nicht alle umsetzen können.
Hendrik Streeck hat - neben vielen anderen Wissenschaftlern - dieses Papier unterschrieben: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-gesundheitspolitik-priesemann-1.5153123
Das hat aber nichts mit "vielen Ärzten und Virologen" zu tun. Und darum ging es. Wie müsste man denn anders denken? Ich kann für mich nur antworten, dass ich mir niemals anmaßen würde, den Überblick zu haben, um irgendwelche Empfehlungen auszusprechen. Und damit bin ich auch ganz zufrieden.
Wo zB auch die Art und Weise der Kommunikation erwähnt wird. Nicht immer nur mit Szenarien drohen - sondern die positiven Auswirkungen herausstellen. Nutzen darlegen. Was gestern auch mal ein Thema im Radio war bzgl. Masken tragen/FFP2-Masken tragen müssen/sollen. Als ich das hier mal erwähnte von wegen "anders kommunizieren" ging sofort der Shitstorm los, warum man den Menschen "die Wahrheit nicht sagen sollte"/"sind doch aber Fakten" etc. Es ist aber nunmal nicht unwichtig, wie ich etwas kommuniziere - und immer nur Angstszenarien aufbauen (was ebenfalls von Wissenschaftlern/Psychologen schon als falsch kritisiert wurde) und damit Regelbefolgung erzwingen wollen ist auf Dauer nicht hilfreich. Man motiviert Menschen deutlich mehr, indem man neben den negativen Folgen die positiven deutlich! herausstellt. Den persönlichen Nutzen klar macht. Und nicht darauf baut, dass dies doch jeder wissen müsse. Der Mensch ist nun mal per se eher faul - und wenn er nicht immer mal erinnert wird, wieviel mehr Nutzen er SELBST vom zB Maske tragen hat, wird das einfach verschlampt. Ebenso ist die Maßnahme, man solle sich europaweit auf eine Linie einigen nichts Neues oder widerspricht dem, was zB Streeck vor meinetwegen 5 Monaten mal gesagt hat. Ich sag´s mal so: hätte man zB einem Dr. Gassen ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt - der hat nämlich schon sehr früh darauf gepocht, dass man den Menschen FFP2-Masken zur Verfügung stellen solle, Pflegeheime mehr testen etc. Aber da Gassen eine polterige, undezente Art hat und es wichtiger ist, dass er seine Praxis "in der Nähe der Kö hat" - klar, kann man dem nicht zuhören. Lieber einem RKI, dass lange Zeit Masken eine eher untergeordnete Rolle zugewiesen hat.
Danke für den Link wm;-) LG, L.
Strecke, Kekule... hatten aber am Ende auch keine bessere Idee.
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