Mitglied inaktiv
Es geht in diesem Beitrag nicht um die Sterblichkeit, Komplikationen, schwere Verläufe und Folgen der Erkrankung. Es geht auch nicht um den Sinn des Lockdowns. Aktuell steigen die Zahlen und die Anzahl der Krankschreibung aufgrund dieser Erkrankung oder Quarantäne steigen. Ich frage mich wie unser Alltag bei gehäuften Krankmeldungen (kranke Aerzte, kranke Pfleger, kranke Lehrer und kitaerzieher, kranke Familienangehörige und viele viele mehr) funktionieren soll. Wie viele krankmeldungen täglich kann eine Gesellschaft vertragen?
Keine Ahnung. Was soll ich tun? Habe wieder husten, Schnupfen, Halsschmerzen, darf so nicht auf Arbeit.. also wieder zum Arzt.. zum Glück kann man beim Arzt vor der Praxis warten und mein Hausarzt hatte schon Corona..
Dann funktioniert unser Alltag jedenfalls schlechter als im totalen Lockdown, weil nichts mehr planbar und vorhersehbar ist. Das ist genau der Fall, den Maßnahmenbefürworter seit Anfang der Pandemie voraussagen. Der Schaden wird noch größer sein als der von maximalen Einschränkungen. Und dann wird auch der Staat die Verluste nicht auffangen ( können). Querdenker sehen das natürlich anders und latschten gestern zu Hunderten durch Leipzig. Die haben den Schuss echt nicht gehört.
Die, die noch da sind, müssen mehr arbeiten und nebenbei Kinder betreuen. Ich versuche mich mental damit zu retten, dass es bis Weihnachten nicht mehr weit ist und ich dann Urlaub habe. Aber mir geht es aktuell nicht besonders gut. Mehr Stress, kein richtiger Sport zum Ausgleich, alles was bleibt ist Joggen und Gymnastik. Es muss halt irgendwie. Im Frühling haben wir es auch hingekriegt, wobei ich glaube, dass das meine Akkus nachhaltig geleert hat.
machen, und draußen auch. Gibt so viele gute Tipps im Internet.
Mannschaftssport und Krafttraining im Fitnessstudio fallen weg. Dass selbst Profisportler es nicht hinbekommen, das Zuhause adequat zu ersetzen, hat man ja im Frühling gesehen. Es ist auch eine Art von Stessabbau, wenn man sich im Kreise seiner Mannsxhaft erst mal ein paar Minuten über den Alltag auskotzt. Es ist ein Luxusproblem, aber Vereinssport zu verbieten, hat eben auch negative Konsequenzen. Ich habe täglixh Sport getrieben und habe trotzdem mehrere cm Muskelumfang an den Oberschenkeln verloren und im Frühsommer wieder mühsam aufbauen dürfen. Ich konnte ausdauernder und schneller laufen, was mir in meiner Sportart nix bringt. Auch das ein Luxusproblem, aber eben auch eine Auswirkung von Corona. Aktuell ist es für alle schwieriger, sich in dem Wetter zu bewegen. Im Frühling sind wir jeden Tag mit den Kindern abends nach der Arbeit joggen gegangen. Bei knapp über 0 und Dunkelheit ist es nicht leicht, sich zu motivieren. Die Kinder lassen wir daheim, mir ist das auch zu gefährlich, dass die im Wald stolpern und sich verletzen.
ja, um Fittness Studios und Mannschaftssport ist es sehr schade. Trotzdem es so aussichtslos hinzustellen ist auch nicht der Weg.
Ich hab gesagt, der Winter wird stressig, mehr nicht. Und Gründe, warum es stressiger als sonst wird ist eben, dass ich mehr arbeiten muss als sonst, wir Zuhause wieder Betreuung von Kindern organisieren müssen, Mannschaftssport zum Dampf ablassen wegfällt. Ua
Jaaaaaa. Klappt auch total suuuuper, wenn du da noch 1-4 Zwerge um dich rum hüpfen hast ![]()
Obwohl es sehr viele gute Sportstunden im Internet gibt, ersetzt mir nichts meine Kurse. Da werde ich vom Trainer motiviert, strenge mich mehr an und es macht viel mehr Spaß in der Gruppe. Zudem korrigiert ein guter Trainer auch, damit die Übungen nicht eher schädlich sind. Diesen Herbst fällt es mir allein auch viel schwerer, den Schweinehund zu überwinden, es fehlen die verpflichtenden Termine. Mit diesem Argument könnte man auch sagen, man kann sich zuhause durch Lernvideos musikalisch über die Wochen bringen und für sich üben und musizieren. Zeitlich sogar viel unabhängiger!
Die, die noch da sind, müssen mehr arbeiten und nebenbei Kinder betreuen. Ich versuche mich mental damit zu retten, dass es bis Weihnachten nicht mehr weit ist und ich dann Urlaub habe. Aber mir geht es aktuell nicht besonders gut. Mehr Stress, kein richtiger Sport zum Ausgleich, alles was bleibt ist Joggen und Gymnastik. Es muss halt irgendwie. Im Frühling haben wir es auch hingekriegt, wobei ich glaube, dass das meine Akkus nachhaltig geleert hat.
Die, die noch da sind, müssen mehr arbeiten und nebenbei Kinder betreuen. Ich versuche mich mental damit zu retten, dass es bis Weihnachten nicht mehr weit ist und ich dann Urlaub habe. Aber mir geht es aktuell nicht besonders gut. Mehr Stress, kein richtiger Sport zum Ausgleich, alles was bleibt ist Joggen und Gymnastik. Es muss halt irgendwie. Im Frühling haben wir es auch hingekriegt, wobei ich glaube, dass das meine Akkus nachhaltig geleert hat.
Owt
Wie soll es den funktionieren. NOCH MEHR AUFLAGEN, NOCHN MEHR MASSNAHMEN BEI WENIGER PERSONAL.
Im Frühling, als bei uns auf der Arbeit der Wahnsinn losging, habe ich zu meiner Chefin gesagt, wie ich mich an die Vorgaben denn halten soll, wenn a, b, c usw. nicht mehr machbar sind. Sie meinte darauf zu mir, glaubst Du, dass wenn wir eine Pandemie bekommen (sprich a, b, c nicht mehr machbar sind), noch irgendwer fragt, ob wir uns an die Vorgaben gehalten haben? Wenn die Pandemie kommt, die Zahlen nicht runtergehen, das Virus in den Altenheimen ausbricht, dann haben wir Chaos und Leid. Und das trifft dann Patienten, Menschen in Altenheimen usw., die davon abhängig sind, dass sich andere um sie kümmern, logischerweise am stärksten.
Ja, es wird noch stressiger werden. Ich empfand die Monate seit April, als ich meine Arbeit ziemlich aufstocken musste, sehr, sehr anstrengend, dazu die Kinderbetreuung und alles unter einen Hut zu bekommen, dann immer das Gefühl, eine Rabenmutter zu sein. Ganz ehrlich ? Ich fühle mich innerlich fix und fertig.... es geht noch, ich schaffe weiter, aber irgendwie so ohne Licht am Horizont (bald wird die Personaluntergrenze ausgesetzt, es gibt also noch mehr Arbeit, noch mehr Verantwortung, noch weniger Möglichkeit abzuschalten, nachts kann man ja eh kaum schlafen). Ich überlege, meinen Job als Krankenschwester endgültig aufzugeben... ich stehe kurz davor... Sollten die Schulen nun wieder schließen, dann muss ich die Notbremse ziehen, dann kann ich diese Schichtarbeit nicht mehr mit meinem Familienleben vereinbaren. DAS ist auch Corona und die Nachwirkungen/Auswirkungen, ich merke es gerade ziemlich ! Dachte nach der ersten Phase im Frühjahr, dass man drüber weg kommt, aber es fängt nun alles wieder an, noch ungewisser, noch mit mehr "schaffe ich das" vor mir - ich kann und mag nicht mehr.. Lg, Lore
Doch, natürlich wird gefragt. Die Berufsgenossenschaften werden wie üblich nicht zahlen wollen bei Unfälle und werden das auch nicht müssen, weil die Arbeitszeit überschritten ist... Und Angehörige/ Patienten werden klagen. LG Inge
Bei meinem Arbeitgeber gibt es so viele Krankmeldungen, auch Corona Fälle, dass der Betrieb schwierig wird. Die, die da sind, haben 10 Stunden Schichten. Die Autowerkstatt, in der mein Mann sein Auto bringen wollte, hat so viele Kranke, dass es nicht möglich ist. Ich kann nächste Woche einen wichtigen Arzztermin mit meiner Tochter nicht wahrnehmen, weil die Praxis nur noch Notfälle wegen Personalmangel nimmt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass immer noch viele glauben, man müsste wegen der Wirtschaft keine Maßnahmen ergreifen. Und natürlich gehen die Leute hier auch weniger einkaufen, weil sie krank sind, keine Zeit haben oder Angst haben sich anzustecken.
Natürlich kann es sein dass demnächst einiges was wir als selbstverständlich kennen nicht mehr funktioniert weil viele krank oder auf Quarantäne sind. Ob das dann besser ist als vorab schon alles zuzusperren wird ewig diskutiert und ungelöst bleiben.
Ich muss ehrlich sagen... Ich stelle diese Frage seit 2 wochen auf allen möglichen Foren. Lockdown Gegner und lockdown Befurwörter schweigen. Ich glaube momentan in Deutschland kann keine einzige mutter beantworten, wie betreue ich mein Kind wenn Lehrer und Erzieher krank sind. Oder umgekehrt wer kümmert sich um meine Kinder wenn ich krank werde. Betreue ich als Ärztin, Krankenschwester oder Altenpflegerin meine Kinder zuhause was passiert mit den Patienten? Wie schaffe ich mein Job wenn Kollegen ausfallen. Es ist schon zu bemerken dass diese Fragen für mich selbst unbeantwortet sind. Und für mich ist es beängstigend. Die Frage ob lockdown sinnvoll oder nicht für mich schon längst überholt. Die Realität in Deutschland ist so dass jeder Mutter in Deutschland jeder Zeit angerufen wird, es gibt positive Fälle wir muessen alle testen, wir muessen in die Quarantäne.... Und die Frage ist die wie lange jede einzelne Mama es schaffen kann, wie viele Ausfälle sind vertretbar...
...
Den LD light gibt es doch nicht aus Langeweile, sondern eben genau aus den Gründen, die Du anführst. Werden zuviele auf einmal krank, bricht vieles zusammen. Gerichte, Polizei, Verwaltung usw. und so fort.
Ja das ist doch ein weiteres Argument, warum die Fallzahlen insgesamt niedrig bleiben müssen.
Aber für mich als Mutter ist es kein Unterschied, ob kind in quarantäne, schule zu wegen Lehrer krank oder lockdown. Das betreuungsproblem hab ich so oder so. Als Ärzte etc eventuell schon, wenn notbetreuung erfolgt, aber das ist ja wirklich ein kleiner Teil aller Eltern, die das bekommen.
Hallo, unser Alltag verläuft holprig. Meine Zwillinge haben Schnupfen, das heißt morgen kein Kindergarten. Mal wieder.... Das ist hier schon ein Ausschluss Kriterium, der Kindergarten lässt auch beim geringsten Anzeichen einer Erkältung abholen. In der sehr kleinen Grundschule unseres Ältesten befindet sich das ganze Lehrer Kollegium in Quarantäne. Alle 6 Lehrer sind zuhause. Das bedeutet homeschooling. Großeltern sind Risiko Patienten und ängstlich. Daher keine Betreuung möglich. Das alles führt dazu, dass ich im Januar nicht wie geplant wieder als Krankenschwester arbeiten kann. Ich habe mit den ständigen Fehlzeiten meiner Kinder in ihrer Einrichtung keine Kinderbetreuung. Diese Fehlzeiten sind nicht aufzufangen. Deshalb musste ich meine Elternzeit verlängern. Mein Mann arbeitet auf covid intensiv. Der hat völlig unberechenbare und lange Arbeitszeiten. In der Klinik meines Mannes arbeiten schon längst Ärzte und Pfleger in Quarantäne, Kontakt Personen ersten Grades. Mit Symptomen. Selbst positiv getestete Ärzte arbeiten, solange sie noch gerade aus schauen können zumindest. Da gibt es kaum krank Meldungen.... Getestet wird vom Personal auch selten jemand, aus Kostengründen und aus Angst vor dem totalen Kollaps. Politisch wurde es im Sommer schlicht verpennt einen Plan für den Winter zu machen. Ich bin nicht die einzige Mutter die ihre Elternzeit verlängern musste in unserem Kindergarten/Schule. Zwei haben ihre Jobs sogar ganz verloren, weil sie mit mehreren Kindern in Einrichtungen horrende Fehlzeiten hatten. Das wird ein übler Winter. Die große Infekt Zeit ab Januar steht uns noch bevor. ....
es soll kein Problem sein, einen gesunden jungen Menschen zu finden, als Babysitter.
Ich haette ein Problem meine Kinder einem fremden anzuvertrauen. Insbesondere wenn die kleinen krank sind.
Ich glaube, unser ganzer Lebensstil, der eigentlich nur auf Arbeiten und Konsum ausgerichtet ist, fällt uns gerade auf die Füße. Im Prinzip wird einem doch seit Jahren eingeredet, beide Elternteile müssen Vollzeit beschäftigt sein um Abhängigkeit zu vermeiden. Dass man massiv vom Staat und seinen Betreuungsmoeglichkeiten abhängig ist spielt keine Rolle. Oder im Erwachsenenalter von den eigenen Eltern. Ich haette niemals, nicht mal meine 4 Stunden täglich, berufstätig sein können, wenn ich meine Eltern nicht gehabt hätte. Mir war das oft sehr unangenehm, weil ich mit weit über 30 so abhaenig war. Ich will das gar nicht alles schlecht reden, aber offensichtlich reicht ja schon eine Unvorhersehbarkeit und nichts funktioniert mehr richtig.
Doch. Kranke und rotzende Kinder nimmt momentan auch kein junger Babysitter gern . Vor allem nicht wenn der Vater der Kinder auf einer covid Station arbeitet. Schon gar nicht 3 auf einmal. Und erst Recht nicht morgens um 6,wenn wir beide zur Schicht müssen.... Zumal die Zwillinge Epilepsie haben, wovor viele Angst haben. So intelligent sind wir selbst, dass wir das nicht längst probiert hätten.
wundern, warum Frauen „angeblich“ benachteiligt werden im Berufsleben.
und dann? Hartz 4 für alle solange es C.gibt?Grundeinkommen?
Ja es Wird allen eingeredet, Kind braucht unbedingt Gymnasium, Realschule geht gar nicht,,,. was folgt daraus.. es fehlen die Berufe, die gerade jetzt gebraucht werden.., Pflege, Krankenschwestern. Ja, eingeredet, Frau darf sich nicht abhängig von Mann machen, Ergebnis beide Vollzeit, kaum Zeit mit Kindern.. und ich denke, das funktioniert bei vielen nur mit Oma und Opa.., außerdem muss das Haus abgezahlt werden.., das man angeblich für die Kinder gekauft hat.. Mich wundert schon lange nichts mehr.., Veränderung beginnt beim Denken, man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen... Vielleicht lernen wir in dieser Zeit, die Dinge zu schätzen, die wirklich wichtig sind...
Nein 1. Die Impfung kann kommen. Hoffentlich. 2. Man kann vielleicht Infektionsgeschehen mit lockdown light ausbremsen. Hoffentlich. Dafür ist es auch aufgeführt 3. Wenn es sehr viel wird und die Kinder nicht betreut werden koennen, wird lockdown 3 von alleine kommen, ohne dass die Politik es erzwingt
nach LD 2 und ggf.3 auffangen? Bis die alle was neues finden wird’s dauern. Miete etc. muss ja monatlich gezahlt werden? Reicht dann Hartz 4 für alle? Und was ist, wenn die Impfung keine große Abhilfe schafft?
Und wer wird Kinder betreuen? Wer wird arbeiten wenn die Betreuung durch Krankschreibung oder Quarantäne nicht möglich wird?
Genauso ist es. Wir hatten nur das " Glück" , und mussten durch unseren Großen , mit seinem Autismus , schon eher die Reißleine in dieses System ziehen. Denn das ist nur für " funktionierende" Kinder gemacht . Was uns jetzt nat. bei Corona zugutekommt.
haben. Na, dann arbeitet eben keiner. Und es wird richtig spannend.
Die Berufe jetzt fehlen, fehlen nicht unbedingt weil alle aufs Gymnasium geschickt werden. Die fehlen wegen der Umstände, die seit Jahren eine Katastrophe sind. Seit Jahren wird das vom Pflegepersonal auch kommuniziert. Seit Jahren schaut die Politik tatenlos zu. Miese Bezahlung bei immer mehr Arbeit. Überstunden bis zum Abwinken, alleinige Verantwortung für 30 Patienten, bei zeitgleich immer mehr Bürokratie, immer mehr dokumentations Irrsinn. Ich mag meinen Job. Es war noch nie ein Job, bei dem. Man stundenlang Kaffee trinkt. Aber es wird seit Jahren immer härter. Immer weniger Personal auf immer mehr Patienten. Man ist nach einer Schicht mittlerweile kaputt. Dazu keine politischen Bemühen diesen Job Familien tauglich zu machen. Hier gibt es keine Schicht Krippe, keine Mütter Schichten in den Kliniken. Ärzte dürfen ohne weiteres ganze Wochenenden am Stück arbeiten (läuft unter dem Deckmantel Ruf Dienst, der in Realität aber kein Ruf sondern Anwesenheit Dienst ist) Das Arbeitsschutz Gesetz für die Angestellten wird in vielen Kliniken sehr lachs ausgelegt. Patienten müssen versorgt werden, Ops laufen, damit die Kliniken Geld verdienen. Das führt dazu, dass viele den Beruf nicht mehr lernen. Und das echt viele aussteigen. Das fällt einem jetzt auf die Füße. Pflegenotstand wurde ignoriert, obwohl es seit vielen Jahren bekannt ist. Keine Bemühungen den Beruf attraktiver zu gestalten. Ich liebe meinen Beruf sehr, es ist ein toller Beruf. Aber echt stressig geworden. Viele Kolleginnen und Kollegen werden krank, packen es nicht mehr. Das ist so schade. Ich habe vor 20 Jahren gelernt, da war das alles noch ok. Mittlerweile dokumentiere ich stundenlang in jeder Schicht. Das ist Zeit die am Patienten fehlt...
Lass dich nicht ärgern durch solche Antworten. Hier wäre das Thema "außerfamiliärer Babysitter" auch unlösbar. Ich beobachte sehr viel nebenei und hier in unserer Gegend schreien diejenigen Mütter am lautesten nach geschlossenen Schulen, die entweder "hartzen" oder bei denen der Mann so viel verdient, dass sie sich "Hausfrau" nennen dürfen. Es gibt aber noch die sehr große andere Gruppe, die sich eben nicht zuhause hinsetzen kann, um ihre Kinder zu unterrichten. Und man darf auch nicht vergessen, daß die allermeisten keine Lehrer sind. Wenn ich mir da zB. meinen Mann angucke, der hätte niemals die Geduld, unsere Kinder zu unterrichten. Auch sowas gibt es. Ein Lehrer studiert nicht umsonst viele Jahre.
Ich war früher an einer UK angestellt, zwar wissenschaftlich, aber Arbeitsschutzgesetz galt für uns auch nicht. In sozialen Berufen tut man aich einfach schwer mit dem Streiken, wegen der Auswirkungen auf die Patienten. Bei den Wissenschaftlern kommt noch hinzu, dass man dann keinen Job mehr findet. Aber letztlich muss gestreikt werden, sonst wird sich nichts ändern.
Das stimmt. Ein Lehrer studiert Jahre und seit dem homeschooling vom Frühjahr , ist mir auch noch einmal mehr klar geworden warum . Ich hatte schon immer Respekt vor Lehrern. Aber nun merke ich am eigenen Leib wie schwer es ist, jemand etwas beizubringen, auch wenn n man es selber kann. Mein Sohn ist ein sehr guter Schüler, aber da kam ich manchmal echt an die Grenze, ihm etwas Neues beizubringen. Nicht weil ich es nicht verstanden habe, eher weil ich nicht wusste wie man das erklärt.
"eingeredet, Frau darf sich nicht abhängig von Mann machen" Okay, allein der Satz rückt manche Beiträge für mich zurecht.
Mein Mann darf von Gesetz her nicht streiken , Intensivpfleger
Mein Mann als intensiv Mediziner und ich als intensiv Schwester auch nicht. Auflagen wie Beamte, ohne die Vorteile
Die nicht, aber der Rest an der Klinik ja schon, mit Augenmaß. Ich will ungern ins Detail gehen, weil dann klar ist, wo ich lebe, aber durch Streiks kann man schon Veränderungen bewirken. Immer noch nicht genug, aber zumindest ein bisschen was.
Vor einigen Jahren haben in Schweden alle Pflegekräfte gestreikt, auch intensiv. Sind halt einige Hops gegangen aber seit den bekommen die da mehr Geld. Manchmal habe ich das Gefühl die Politik drängt zu diesem Weg, allem voran der liebe Herr spahn
"... , eingeredet, Frau darf sich nicht abhängig von Mann machen, ..." Man muss sich ja nichts einreden lassen ... Man soll und darf hierzulande doch das tun und lassen, was man will ... Das klassische Familienmodell hat durchaus auch seine Vorteile, derzeit ganz besonders. Man muss dann aber bereit sein, auch die Nachteile hinzunehmen und ein Nachteil ist eben die Abhängigkeit vom Mann. Ich habe beruflich so gut wie jede Woche mit heulenden Frauen zu tun, deren Rentenansprüche winzig sind und die - aus verschiedentlichen Gründen - nicht mehr abgesichert durch einen Mann sind.
so ein Job würde der garnichts nützen dagmar
Bei uns brennt schon jetzt der Baumwir haben 8 Krankmeldungen gleichzeitig,für uns bedeutet das Doppelschichten fahren,aufs Frei verzichten (was bei 12 Tagen Dienst mit nur 2 Tage. Frei dazwischen wirklich hart ist),wir können schlecht die Leute unversorgt daheim lassen Das ist aber der nächste Schritt,dann werden Versorgungen wie wöchentliches Baden bei Patientin die sich ansonsten selber waschen können abgesagt
Liebe mama's und Papas, die in diesem forum lesen. Es geht mir nicht drum über sinn oder Unsinn des Lockdowns zu sprechen. Ich sehe schon dass unsere Familie ( Vollzeit Arbeit Vater und teilzeit Mutter.) erhebliche Schwierigkeiten unsere Kinder zu betreuen hat. Auch ohne corona. Ich habe kein Plan. Und ich merke es haben sich einige mutige hier gefunden zugegeben sie haben auch kein Plan. Wie soll eine Gesellschaft funktionieren wenn jede einzelne Familie betroffen ist? Keine Ahnung. Ich bin kein Ökonom. Was ist schlimmer 4 Wochen lockdown wie im früher oder diese schleppende steigende Ausfälle. Keine Ahnung. Was verursacht mehr Schaden? Gesellschaftlicher stillstand oder Überlastung der Gesellschaft.. Ich habe drauf keine Antwort. Aber diese Fragen muss sich heute jede Familie stellen und an die Massnahmen halten.
Warte noch ein paar Wochen. Dann kannst du dir diese Frage selbst beantworten. Wenn es weiter so steigt wie es sich aktuell entwickelt werden wir da recht schnell hinkommen.
Was bleibt uns noch übrig. ....
Das größere Problem ist wohl eher, dass soviele Leute, die gar nicht erkrankt sind in Quarantäne müssen. Bei meinem Mann war letzte Woche das halbe Büro nicht da, weil die in Quarantäne mussten, weil sie Kontakt mit positiv getesteten Personen hatten. Gsd hat sich keiner Infiziert, aber die Arbeit leidet sehr darunter, wenn das jetzt permanent so weiter geht. Genauso an der Schule. Diverse Lehrer sind auch in Quarantäne weil irgendjemand aus deren Umfeld positiv getestet wurde... Nicht falsch verstehen, ich finde das absolut richtig, dass man so vorsichtig ist, aber das führt halt dazu, dass nciht mehr so gut gearbeitet werden kann, wie man das gewohnt ist. Zumindest in meinem Umfeld ist mittlwerweile die Zahl der Leute in Qurantäne höher als die Zeit der Menschen, die krank sind (egal ob Covid oder andere Krankheiten).
Das kann sich schneller ändern als uns lieb ist und mit der Quarantäne zögern wir es vielleicht bissel hinaus...also, dass mehr krank als in Quarantäne sind, meine ich. Das wär ja nicht grad wünschenswert. Die Arbeit würde darunter auch ziemlich leiden, glaube ich.
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