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Unfrage: Ihr wärt Entscheidungsträger

Unfrage: Ihr wärt Entscheidungsträger

Saralina

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Hallo aufgrund der aktuellen Ereignisse, stelle ich mir die Frage, ob der getroffene Mini Lock Down angemessen ist. Ich trage die jetzige Entscheidung mit und wir halten uns an die Vorgaben. Aber nach längerer Überlegung hätte ich vielleicht anders entschieden: Ich wäre nach den Sommerferien mit den Schulen im B- Szenario geblieben, das würde auch die Schülerbeförderung entspannen. Treffen (egal welche) mit jeweils nur 2 Haushalten mit maximal 10 Personen Alles andere würde ich unter Einhaltung der Hygienekonzepte und strengerer Kontrollen und Konsequenzen offen halten. Begründung: Bei uns schliessen immer mehr Schulen und Kigas wegen positiver Covid Fälle. Es gibt in diesen Bereichen immer mehr Verdachtsfälle. Wesentlich mehr als es in Restaurants& Co der Fall war. Ich bin gespannt, was ihr für sinnvoll haltet Vg


Kinderland

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Die Rückkehr zur Normalität halte ich für sinnvoll. Oder meinst du ernsthaft, daß unsere Wirtschaft das noch lange durchhält? es ab sofort wieder die montägluchen spaziergänge und die demos nehmen zu


User-1721940186

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Antwort auf Beitrag von Kinderland

Ich bin bestimmt kein C-Leugner, aber das, was jetzt wieder abgeht, da geh ich nicht mehr mit. Wir werden C noch ganz lange haben, genauso wie die Grippe. Normalität wäre a gute Sache. Wirtschaft, Menschlichkeit, alles geht verloren.


Saralina

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Antwort auf Beitrag von Kinderland

@Kinderland Entweder hast du meinen Thread nicht richtig gelesen oder wir schreiben aneinander vorbei. Genau darum geht es mir ja, die Wirtschaft zu erhalten, die Situation der grössten Grossveranstaltung, namens "Schule" etwas zu entspannen und dadurch Kontaktminderungen zu ermöglichen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Zweimal negativer Test im Abstand von 5 Tagen beendet die Quarantäne. Strenges Nachverfolgen, wenn Att ste zur Befreiung der Maskenpflicht erschlichen wurde, da diese Betrüger die wirklich Kranken schaden. Allgemein auch Durchgreifen und Strafen, nicht nur androhen. Das macht es ja unglaubwürdig.


hgmeier

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Wie wäre es mit folgendem Ansatz: - Klare Schutzvorgaben für Klinken und Altenheime (Betretungsverbot, Maske, ...). - Maksenpflicht in Behörden und Schulen - Empfehlung an alle Betriebe geeignete Hygienemaßnahmen zu treffen. - Errichtung von geschlossenen Einrichtungen zur Quarantäne. - Verbringung von allen Infizierten und Kontaktpersonen 1. Grades in diese Einrichtungen - Lohnfortzahlung der Leute in Quarantäne 35% Staat / 35% Arbeitgeber. Würde meines Erachten vieles von selbst regeln.


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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Einiges ist ja schon längst, aber wenn Du die Leute in geschlossenen Anstalten verbring n möchtest, passt Du dann auf die Haustiere, Blumen und Wohnungen auf und versorgst die Leute in den Einrichtungen angemessen? Insbesondere die alten, dementen Menschen aus den Pflegeeinrichtungen?


hgmeier

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Die Versorgung würde Unterkunft, Verpflegung und der Zugang zu medizinischer Behandlung umfassen. Personengruppen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. Pflegebedürftige) erhalten diese im angemessenen Umfang. Mehr braucht es nicht. Um den Rest können die Betreffenden sich selber kümmern. Es lebe das Telefon.


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Was ist mit den Haustieren? Blumen und Garten das Haus selbst?


Jana287

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Woher nimmst Du das Personal für diese Einrichtungen? Was für Einrichtungen könnten das sein? Hotels, Rehakliniken? Allein in Berlin sind Stand heute 11.492 Personen infiziert, davon 691 im Krankenhaus, davon 172 auf ITS.


memory

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Was ist damit wenn man in den Urlaub fährt oder im Kh liegt?


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Ich kenne hier im Dorf sehr viele, die nicht in den Urlaub fahren wegen ihren Tieren oder ihren Hund mit nehmen. Es sind auch bei Krankenhausaufenthalten meist nicht der gesamte Haushalt im Krankenhaus.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Ein kleiner Blick auf die Zahlen sagt, dass dieses durchaus leistbar sein sollte. In 2015 haben die Kräfte des Katastrophenschutzes weitausmehr geleistet. Zudem kann man -ebenfalls wie 2015- nach und nach einige Bereiche (z.B. Verpflegung) an private Dienstleister übergeben.


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Antwort auf Beitrag von Jana287

Und dazu die in Quarantäne...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Du hast sicher einen Link parat für Deine Aussagen


Jana287

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Ah, Du meinst wie 2015 die Flüchtlingsunterbringung? Nun, die Flüchtlingsheime stehen aber nicht leer für tausende Corona infizierte plus Kontaktpersonen, sondern sind weitgehend voll soweit ich weiss. Also wohin mit den Leuten?


hgmeier

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Nimm zunächsteinmal dieses als Basis: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtlingskrise_in_Deutschland_2015/2016 Die genauen Zahlen versuche ich mal rauszusuchen. Aber hier in Hessen wurde im mehr oder weniger jedem Landkreis eine oder zwei manchmal sogar mehr, Außenstellen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung mit jeweils zwischen 500 und 1000 Plätzen aus dem Boden gestampft (bestehende Gebäude ertüchtigt etc.).


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Die meisten Erstaufnahmeeinrichtungen sind mittlerweile wieder stillgelegt worden. Von den ehemals ca. 14 in Nordhessen sind nur noch 2 übriggeblieben. Und das waren bei weitem nicht die Größten.


memory

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Bei C ja auch nicht.


Jana287

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Ok, die Zahlen kenne ich für Berlin nicht. Ich weiss nur, dass viele geflüchtete auch nach Ankennung in den Flüchtlingsheimen bleiben, weil es schwierig ist Wohnungen zu finden. Bzw werden in Hotels für teures Geld untergebracht. Aber ok, denken wir das mal weiter... machen wir den Hangar auf dem Tempelhofer Feld wieder auf - wie willst Du Berliner dazu bringen, dort ihre Quarantäne zu verbringen?


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Antwort auf Beitrag von memory

Bei Corona werden sie trotzdem noch ihre Hühner, Hunde und Katzen versorgen, wenn sie zu hause in Quarantäne sind. Sie werden ihre Blumen gießen und jeden Abend wird das Licht angehen in den Zimmern, so dass Einbrecher davon abgeschreckt werden. Sie können Post bekommen und ihre Briefkästen ausleeren. Die Leute können zu Hause sich Bücher aus den Regalen nehmen, die sie lesen wollen, sie haben ihren Fernseher, ihre Laptops und können kommunizieren. Sie bekommen das Essen was sie sich kochen und was ihnen schmeckt. Sie behalten ein bisschen ihre Würde und ihre Freiheit zumindest in ihren vier Wänden und in ihren Garten. Sie haben ihre eigenen Toiletten und Badezimmer. So lange sie nicht ins Krankenhaus müssen, ist ihr zu Hause der sinnvollste Aufenthaltsort.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Jana287

In Berlin ist vermutlich das Problem, dass die Verantwortlichkeiten für Primär- und Sekundärunterkunft der Geflüchteten in einer Hand liegen. Das verringert den Leidensdruck ein wenig. Es wird die entsprechende Anordnung zur Quarantäne mit Festsetzung eines Quarantäneorts getroffen. Rechtlich durchaus möglich. Der Betreffende hätte zwar die Möglichkeit dagegen Widerspruch einzulegen, da aber in dem Fall auch "sofortiger Vollzug" angeordnet wird, hätte dieser Widerspruch keine aufschiebende Wirkung.


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Wir haben vor Ort dezentral aufgenommen, die Flüchtlinge in kleine Wohnungen vermittelt (und deshalb haben wir vor Ort auch so wenige Probleme gehabt) Wir haben hier ein Hotel, das wäre sechs oder siebenfach belegt mit all den Quarantänemenschen, das heißt sechs oder sieben Menschen teilen sich ein Bett. Hmmm, und was genau machst Du mit den Tieren? Hunde, Katzen, Maus?


memory

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Bestreite ich ja nicht ...nur das Argument Blumen und Hunde fand ich schräg.


hgmeier

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Das ist alles nicht das Problem des Staates. Das Volk schreit doch nach Selbstverantwortung. Viele meinen sie brauchen keine staatlichen Maßnahmen um sich zu schützen. Na also! Bei meinem Vorschlag haben sie das. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Ich gehe doch davon aus, dass der eigenverantwortliche, selbständige Bürger auch ebenso eigenverantwortlich und selbständig Regelungen getroffen hat, für den Fall, dass seine Maßnahmen versagt haben und der Staat ihn - zum Schutze der restlichen Bevölkerung- aus dem Verkehr ziehen muss.


Jana287

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

In dieser Situation kannst Du die Leute noch nichtmal zwingen, die Corona App zu installieren bzw ihre Erkrankung dort zu melden. Einfachste Sachen kannst Du nicht erzwingen, selbst Wirte die klagen, bekommen das ok ihre Läden zu öffnen. Und da willst Du ernsthaft behaupten, Berlin könnte tausende Corona infizierte samt Kontaktpersonen gegen ihren Willen in Sammelunterkünften unterbringen? NEVER!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von memory

So? Ist es Dir egal, was dann mit den Haustieren passiert? Mir nicht. Wir haben einen zugeflogenen Nympfensittich, der würde dann verhungern. Die Nachbarn haben einen Hund und einen Garten. Der Hund ist nicht ohne und riesig groß, soll er verhungern oder aus dem Garten ausbrechen, weil er Hunger hat? Die Hühner von Gegenüber? Das sind alles Leute, die nicht in der landwirtschaftlichen Hilfe eingebunden sind. Manche werden es überbrücken können, aber wir haben hier in der Nähe ein Dorf, da sind knapp 5 % infiziert und dann noch weitere in Quarantäne. Da fallen ziemlich viele aus, in dem sie wo (???) auch immer interniert werden. Was machst Du mit diesen Tieren?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Die Idee, alle Leute, die infiziert und in Quarantäne sind, in Einrichtungen unterzubringen kam von Dir, also wirst Du doch Dir sicher auch Gedanken gemacht haben, wie es dann funktioniert, oder? Oder schlägst Du solche Maßnahmen vor, rennst dann aber aus der Verantwortung?


Felica

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Was macht man mit Hunden wenn man wegen Quarantäne nicht raus darf? Dann muss auch eine Lösung her. Blumen und Haustiere kann man wirklich regeln. Aber mir wäre es menschlich wichtig in den eigenen 4 Wänden zu bleiben. Ich würde aber auch dort bleiben. Das machen genügend Leute halt nicht.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Gut... die Berliner sind ein komisches Völkchen und deren lokalpolitische Spitze ein deutlich unfähiger Haufen. Beweisen sie ja ständig auf neue. Aber ja, grundsätzlich kann und darf man diese dazu zwingen. Sind sogar gesetzliche Grundlagen die sauber parlamentarisch abgesegnet wurden. Alles ein Frage des politischen Willens.


hgmeier

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Ich mache mir auch keinen Kopf darüber wie die ihre Miete bezahlen etc. Ist nicht mein Problem. Ist letztlich erstmal auch nicht das Problem des Staates. Da würde nur eingegriffen werden, wenn Gefahr im Verzug ist. Fälle dieser Art gab es durchaus auch in Vergangenheit (Besitzer konnte oder wollte sich nicht adäquat um die Viecher kümmern) und man hat entsprechende Lösungen gefunden.


Shanalou

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Was ist das denn für ein totalitärer Mist ?


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Felica

>>Das machen genügend Leute halt nicht.< < Genau. Daheim ist durchaus angenehmer. Aber es soll ja bewusst nicht angenehm sondern nur zuverlässig sein. Droht was "Unangenehmes" dürfte der Leidensdruck sich im Vorfeld adäquat zu schützen eindeutig größer sein.


memory

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Meine Haustiere werden versorgt , wenn wir nicht da sind , genauso wie die Blumen..... Wäre nicht schlecht , wenn man sowas klärt, wenn man mutterseelenallein mit zig Viehzeug lebt ...man könnte ja auch mal länger ausfallen...so ganz ohne C.


Mitglied inaktiv

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Ich bin wirklich froh, das Du keine Macht hast, Du würdest sie missbrauchen


kevome*

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Gehst Du davon aus, dass alle Menschen, die sich anstecken selbst schuld sind und bestraft gehören? Anders kann ich mir Deinen Ansatz nicht erklären


Zwergenalarm

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....hgmeier, ich glaub du drehst grad völlig ab.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Warum? Weil ich den Regelungsrahmen des IfSG ausnutzen würde?


hgmeier

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Warum? Weil ich den EXISTIERENDEN Regelungsrahmen des IfSG ausnutzen würde?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Nein, weil du so denkst, wie du grad denkst +fürcht+


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Der vorgestellte Ansatz war den Leuten ihren gewünschten Freiraum zu geben und die Wirtschaft nicht einzuschränken. Staatliche Eingriffe in das tägliche Leben sind dabei minimal gehalten und erfolgen nur wenn die Eigenverantwortung der Bürger nicht gegriffen hat.- dann aber zugegebenerweise mit voller Härte (jedoch formal erstmal ohne Bestrafung). Übrigens. Versucht mal nicht mur die Maßnahmen sonadern auch die daraus resultierenden Folgen abzuschätzen. Bisher kamen: "Oma Ernas Wellensittich verhungert" "Blumen gehen ein" "Die Leute wollen inicht in Quarantäne" Ich persönlich sehe u.a. im Bereich der Arbeitgeber noch eine Reihe potentieller Reaktionen.


Cata

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Echt, du würdest sie wegsperren? Geht gar nicht. Ich finde schon die Ansagen für den Privatbereich nicht ok. Ich darf in meiner Wohnung entscheiden wer mich besucht. Ich finde das sehr übergriffig und wurde auch keine Kontrolle reinlassen.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Mich ging es nur darum einen Ansatz aufzuzeigen, der einen minimalen staatlichen Eingriff in das tägliche Leben und die Wirtschaft beinhaltet, jedoch im Ereignisfall konsequent im Rahmen der geltenden Gesetze Maßnahmen ergreift um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen den Art 2 GG zu vernachlässigen.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Übrigens war die Maßnahme einer geschlossenen Quarantäneeinrichtung das, was man Anfang des Jahres bei den Wuhan-Rückkehrern durchgeführt hat.


LeRoHe

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

.., dass du vor Gewalt nicht zurück schrecken würdest. Aber Corona-"Internierungslager"? Das schlägt jetzt alles.


Oktaevlein

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"Klare Schutzvorgaben für Klinken und Altenheime (Betretungsverbot, Maske, ...)." Hier herrscht schon seit Wochen wieder Besuchsverbot in Altenheimen. Ich finde das einfach schrecklich für die Bewohner. Evtl. bringen schnelltests etwas. "- Maksenpflicht in Behörden und Schulen" sinnvoll, haben wir aber auch seit Wochen bzw. In Behörden seit März. - "Empfehlung an alle Betriebe geeignete Hygienemaßnahmen zu treffen." Ha, ha..... Klar, das ist doch auch nicht neu. - "Errichtung von geschlossenen Einrichtungen zur Quarantäne." Ist das dein Ernst? An unserer Schule waren vor den Herbstferien 200 Kinder in quarantäne. - Verbringung von allen Infizierten und Kontaktpersonen 1. Grades in diese Einrichtungen" siehe oben. Das kannst du doch nicht ernst meinen. Willst du Kinder dann getrennt von ihren Eltern unterbringen, weil zufällig ein positiv getesteter symptomloser Lehrer an der Schule war und alle Kinder in quarantäne müssen? - "Lohnfortzahlung der Leute in Quarantäne 35% Staat / 35% Arbeitgeber" Hä, gehst du davon aus, dass Arbeitnehmer an der quarantäne selbst schuld sind?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Und nur weil etwas schon mal passiert ist, rechtfertigt es die Wiederholung?


Felica

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Hier war das ja Thema als Tönnies zuschlug. Wer Gütersloh kennt, der weiss über den grossen Flughafen dort bzw ehemaligen und der dazugehörigen kaserne. Dort könnten zig Menschen untergebracht werden, wenn denn dann dort die entsprechenden Möbel, küchen usw noch wären. Ist aber eben nicht der Fall und ist auch kaum schnell lösbar. Aber selbst wenn, würde das wohl niemand rein aus einem Verdacht heraus machen. Zumal die Versorgung der Menschen dort wohl deutlich teurer sein dürfte. Verl ist einfach hingegangen und hat mal eben 3 Straßenzüge abgesperrt. Völlig egal ob die Leute bei Tönnies gearbeitet haben. Die Stadt hat aber vorbildlich auch die Versorgung übernommen. Und ist hier im übrigen auch in anderen Dingen fitter rund um Corona. Kosten waren und sind aber auch nicht ohne.


Barbara79

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Was ich getan hätte? Das was ich schon im April getan hätte: die Menschen in Dauerschleife erklären wie wichtig ein gesunder Lebensstil ist und wie asozial es ist zu rauchen, übergewichtig zu sein, Alkohol zu konsumieren, sich nicht genügend zu bewegen. Von mir aus mit Programmen, die einen gesunden Lebensstil fördert (etwa wie die Bonusheftchen beim Zahnarzt). Auf ausreichend Handhygiene, Husten in Armbeuge und Abstandshalten bestanden und auch hier ordentlich Dampf gemacht dass weite Teile der Bevölkerung da mitziehen. Die Beschränkungen die es von Gästenzahlen in Restaurants/Bussen/Messe-Hallen/Bars etc schon immer gegeben (aus Sicherheitsgründen) hat konsequent überprüfen und durchziehen. Das Testen dorthin verlagert wo es hin gehört: zu Menschen mit behandlungsbedürftigen Symptomen (um zu wissen was ich behandeln soll). Die Schulen endlich so ausstatten, dass auch hier grundlegende Hygiene aufrecht erhalten werden kann. Wenn die alles nicht ausgereicht hätte, DANN hätte ich jede Veranstaltung mit mehr als 50 Personen abgesagt. Jedes Parteitreffen, jedes Konzert, jede Hochzeit,... Und das war's. Barbara


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

„Wenn ein gesundes Immunsystem, getriggert durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und Freude beim Kontakt mit anderen erleben, helfen würde eine Ansteckung mit Viren jeder Art zu reduzieren hätten wir sicher in den letzten Monaten davon erfahren. Da darüber aber kein Wort zu hören ist halte ich das für verschwurbelte Verschwörungstheorie von ein paar rechten Spinnern„ Ein paar threads weiter unten hast du noch nicht an das gesunde Immunsystem als Unterstützung geglaubt........woher der Sinneswandel?


Barbara79

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Ja.... Sarkasmus ist nicht jedermanns Sache. Barbara


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Sarkasmus richtig rüberzubringen aber auch nicht


Hexhex

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Natürlich ist es gut, gesund und fit zu sein und Rauchen sowie Ernährungssünden und Bewegungsmangel zu meiden. Es ist aber leider kein Schutz vor einem schweren Corona-Verlauf. Wir haben hier einen jungen Mann (27), viermal die Woche Lauftraining, Halbmarathon, Vegetarier, fröhlich, fit und gesund. Er läuft im Moment aber nur am Rollator, und das schon seit längerer Zeit. Weil er nach einem schweren Corona-Verlauf (künstliche Beatmung, Lebensgefahr für mehrere Tage) so schwach ist, dass er noch nicht wieder ohne Gehhilfe laufen kann. Er erholt sich nur sehr langsam, bleibende Schäden nicht ausgeschlossen. Die bekannte Sterne- und Fernsehköchin Lea Linster (sehr dick, null Bewegung) wiederum hatte einen ausgesprochen leichten Corona-Verlauf mit nur minimalem Halskratzen. Sie wurde getestet, weil sie auf einer Veranstaltung war, bei der anschließend mehrere Fälle aufgetreten waren. Es war ein Zufallsbefund, mit dem sie gar nicht gerechnet hatte. Fazit: Klar sterben die Menschen mit ungesunder Lebensweise, Übergewicht und Vorerkrankungen sowie Bewegungsmangel vermutlich statistisch etwas häufiger an Corona. Aber ein schwerer Verlauf kann absolut jeden treffen. Es ist nicht mehr als eine schöne Illusion, dass eine gesunde Lebensweise vor einem schweren Verlauf schützen würde. Deshalb bin auch ich (ebenfalls Läuferin, sehr schlank, Vegetarierin etc.) lieber vorsichtig. Ich hatte ehrlich gesagt noch nie die Idee, dass ich vor Corona gefeit wäre, und es gibt dazu auch keine wissenschaftlichen Belege. LG


Barbara79

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Natürlich ist ein gesunder Lebensstil keine Garantie ein Leben lang gesund zu bleiben. Mir ist durchaus klar, dass auch fitte junge Menschen schwer an Covid erkranken können. Aber die Wahrscheinlichkeit sinkt doch rapide. Deswegen würde es großen Sinn machen neben den selbstverständlichen und schon immer wichtigen allgemeinen Hygienevorstellungen auch den gesunden Lebensstil ins Auge zu fassen und ernsthaft zu propagieren. Beides in Kombination würde Covid wahrscheinlich genug zurück halten um keine Katastrophe werden zu lassen. Auch jede andere Krankheit KANN für junge fitte Menschen, sogar Kinder gefährlich werden und sogar tödlich enden. Da bildet Corona keine Ausnahme. Barbara


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

"die Menschen in Dauerschleife erklären wie wichtig ein gesunder Lebensstil ist und wie asozial es ist zu rauchen, übergewichtig zu sein, Alkohol zu konsumieren, sich nicht genügend zu bewegen. Von mir aus mit Programmen, die einen gesunden Lebensstil fördert (etwa wie die Bonusheftchen beim Zahnarzt)." Und genau DAS macht dann schwuppdiwupp alle chronisch Erkrankten gesund? Wow, du bist mein Held.......


Barbara79

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Nein, das macht nicht alle gesund. Aber es reduziert (!) schwere Verläufe UND stationäre, vermeidbare Erkrankungen vieler Arten. Das zusammen mit grundlegender Hygiene gibt wahrscheinlich genug Ressourcen für diejenigen, die trotzdem krank werden - Problem gelöst. Ganz ohne jeglichen schaden für die Gesellschaft. Barbara


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Auf jeden Fall hätte ich Reisen ins Ausland verboten und nach den Sommerferien, die hier in Bayern bis Mitte September gehen, die Klassen geteilt, dafür hatten die Schulen 6 Monate Vorlauf und ich halte nichts von der These, das Schüler weniger infiziert sind.., gerade ältere Klassen nicht, denn die feiern Party.., und die könnten zu Hause alleine lernen .., hätte zur Folge.., man vermeidet übervolle Busse und massenansammlungen vor und nach der Schule, während der Pausen..,


Philo

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Aber: Kindergärten und Schulen sind doch SICHER und im Pandemiegeschehen nicht treibend (aber WO sich die Menschen aktuell infizieren, kann nicht mehr nachverfolgt werden - und wenn Kinder nicht selbst erkranken, das Virus nur weitertragen, kann man dieses Argument auch lange aufrecht erhalten). Darum gab es zu Schuljahresbeginn ja auch den Plan, wie in den verschiedenen Inzidenzen / Stufen umgegangen wird, der munter kopiert und an Eltern in mehrfacher Ausführung verteilt wurde - nur hält sich keiner dran. Ich frage mich, was man im Sommer gemacht hat, wenn das jetzt nicht mehr gilt, was man vor ein paar Wochen noch großmundig verkündet hat, ob man wirklich so blind war zu glauben, dass die Inzidenz den ganzen Winter über bei maximal 7 bleiben wird... Gestern fällt der Bayerischen Staatsregierung ein, dass für Kindergärten ein riesiger Topf an Geldern ausgeschüttet wird - für Desinfektionsmittel, CO2-Ampeln und Masken. Vielleicht sind Kinder ja doch nicht so unbeteiligt, oder warum werden KiTas jetzt damit ausgestattet? Bis der letzte Kindergarten die versprochene CO2 - Ampel hat, ist es vermutlich Sommer - 2022. Als Entscheidungsträger hätte ich VORAUSSCHAUEND agiert (es war klar, dass der Winter kommt!) und verbindlich geltende Konzepte aufgestellt. Meine Kolleginnen sind fast allesamt Risikopatienten, auch viele Kinder unserer KiTa zählen aufgrund ihrer schweren Vorerkrankungen zu Risikopatienten (Integrationseinrichtung). Aber einige Kinder fahren mit ihren Eltern in den Herbstferien munter quer durch die Republik zu Verwandtenbesuchen. Täglich weiter zu den nächsten, damit man in den 7 Tagen möglichst viele Verwandte sieht. Die darf man ja besuchen! Ich hoffe, dass es gut geht. Wohl ist es uns Erziehern nicht, wir arbeiten OHNE Abstand, bei niedrigen Temperaturen (die noch weiter fallen) und ob uns die Mund-Nase-Maske tatsächlich im Falle eines infizierten Kindes schützen wird, wenn wir sie beim Mittagessen und zur Brotzeit zur Einnahme des "pädagogischen Happens" für 40 Minuten absetzen sollen? Vor kurzem wurde hier in den Medien spekuliert, dass nach den bayerischen Herbstferien die Schulen in geteilten Klassen unterrichtet werden... Mal sehen, es sind noch 7 Tage und bis dahin können noch viele Maßnahmen beschlossen werden. Mir währe wohler damit.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Philo

Zusätzlich zu den geteilten Klassen (um länger überhaupt ein Art von Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten) hätte ich mir gewünscht, dass man die Nachmittagsbetreuung und die Horte in den Blick nimmt. Im Moment vermischen sich hier immer noch in einer Hortgruppe die Kinder vieler verschiedener Klassen, teils mehrerer verschiedener Schulen. Da kann dann im Zweifelsfall ein Kind, wenn es halt doch ansteckend ist, die Viren in kurzer Zeit an doch sehr viele andere Kinder weitergeben, die es dann wieder in ihrer Einrichtung verteilen.


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Saralina

1] Der neue Lockdown light kommt zu spät und setzt mit Gastro- und Kultur am falschen Ende an. Okay, hier "vor meiner Nase" gibt es 2-3 Gastronomen, die bekennendermaßen auf alle Regeln sch...., aber genau die würde ich als Entscheider konsequent schließen und nicht alle anderen leiden lassen. 2]Ich hätte im Mai den Kauf von Luftfiltergeräten für Schulen etc. eingeleitet. Digitalisierung dort wäre zwar auch wünschenswert aber nicht realistisch. 3] Spätestens nach den Sommerferien: Erneute Verlagerung von Personal in der Öffentlichen Verwaltung hin zu den Gesundheitsämtern: Ja, dann hat eben die Kfz-Zulassung kürzer auf und das Bürgerbüro ist nur zur Hälfte besetzt. Dann können sich die Leute da schon nicht anstecken. Dafür wäre eine echte Kontaktverfolgung möglich. 4] Verpflichtende Testung aller K1 (hier ist das freiwillig, womit dann infektiöse Familienmitglieder fröhlich verteilen gehen) 5] Suche nach den Ansteckungsereignissen (Clustern) nicht nur nach den Kontaktpersonen. 6] Kontaktbeschränkungen im Privaten auf 2 Haushalte pro Tag. 7] Kontrollen mit Bußgeld bei Verstößen, nicht nur "Ermahnungen" 8] Homeofficepflicht (obwohl ich es selbst nicht so gern mache) wo möglich. D.h. einschlägige Einrichtungen müssen ggf. rechtfertigen, warum es bei ihnen NICHT geht. Das hätte bei uns definitiv Fälle verhindert, denn es gab die Argumentation der "Gleichbehandlung" aller. Und wenn der Hausmeister kommen muss, müssen auch alle anderen kommen (


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Saralina

1] Der neue Lockdown light kommt zu spät und setzt mit Gastro- und Kultur am falschen Ende an. Okay, hier "vor meiner Nase" gibt es 2-3 Gastronomen, die bekennendermaßen auf alle Regeln sch...., aber genau die würde ich als Entscheider konsequent schließen und nicht alle anderen leiden lassen. 2]Ich hätte im Mai den Kauf von Luftfiltergeräten für Schulen etc. eingeleitet. Digitalisierung dort wäre zwar auch wünschenswert aber nicht realistisch. 3] Spätestens nach den Sommerferien: Erneute Verlagerung von Personal in der Öffentlichen Verwaltung hin zu den Gesundheitsämtern: Ja, dann hat eben die Kfz-Zulassung kürzer auf und das Bürgerbüro ist nur zur Hälfte besetzt. Dann können sich die Leute da schon nicht anstecken. Dafür wäre eine echte Kontaktverfolgung möglich. 4] Verpflichtende Testung aller K1 (hier ist das freiwillig, womit dann infektiöse Familienmitglieder fröhlich verteilen gehen) 5] Suche nach den Ansteckungsereignissen (Clustern) nicht nur nach den Kontaktpersonen. 6] Kontaktbeschränkungen im Privaten auf 2 Haushalte pro Tag. 7] Kontrollen mit Bußgeld bei Verstößen, nicht nur "Ermahnungen"


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Gesundheitsämter besser ausgestattet bzw aufgestockt Veranstaltungen mit maximal 25 Personen erlaubt (drinnen) Home Office gefördert (finanzieller Anreiz für Firmen, Anweisung für Behörden etc) Home Schooling beibehalten ab Klasse 9 Stärkere Gruppentrennung in Kita & Schule Maskenpflicht verbindlich an öffentlichen Orten etc. Attest ermöglicht nur Zugang zu essentiellen Orten ohne Maske (zB Arzttermine) Digitalisierung vorangetrieben (naja....) In Luftreiniger investiert Ggf Anreize zur sinnvollen Benutzung der corona-app gegeben (wie auch immer man das ausgestalten sollte) Urlaub im Inland statt Ausland gefördert bzw Empfehlung gegen nicht-essentielle Auslandsreisen ....


As

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Spontan: Klassenteilung und Unterricht jeden 2.Tag ab Klasse 5 Mundschutzpflicht in der Schule, je nach Größe der Räume nicht im Unterricht, aber sonst Beherbergungsverbot für Urlauber in D. Auslandsreisen vorläufig untersagen Bars und Gastronomie dicht, leider auch die mit den Konzepten, die umgesetzt wurden ( hier sehr sehr selten zu erleben) Keine Familienfeiern, Verbot von Raumvermietungen Nicht mehr als 2 Haushalte zusammen in der Wohnung, auch draußen nicht Keine Gottesdienste Vereine und Freizeitsport dicht Maskenpflicht im öffentlichen Raum, auch Fußgängerzone Öffentliche Zusammenkünfte unterbinden Homeoffice für Betriebe verpflichtend machen, wo es geht; Alle Zugeständnisse verlängern die Situation unnötig. Pflegekräfte für den Einsatz an Beatmungsbetten schulen- keine Ahnung von der Komplexität, aber vielleicht wäre das kurzfristig möglich? Na, ich merke schon, bin nah am merkelschen Lockdown. Das mit den Internierungslagern vom hgmeyer will ich natürlich nicht, aber ich verstehe schon das Gdedankenspiel. Wer Eigenverantwortung fordert, muss sie auch konsequent leben. Bisher hat das ja wohl nicht so dolle geklappt. Ich glaube nicht, dass z.B. Kinderlands oder Mariannes Verstand plötzlich einsetzt, nur weil sie offiziell selbst entscheiden dürfen, welche Maßnahmen zielführend sind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Die Entscheidung bezüglich der schulen ist eine Katastrophe in meinen Augen. Ab Klasse 7 hätte man auf Distanz- und Präsenzunterricht im Wechsel umstellen müssen. So können alle Eltern arbeiten gehen und das Virus hat keine Chance sich weiter zu verbreiten. Als Lehrerin sehe ich jeden Tag Jugendliche ohne Maske, die sich umarmen und knutschen und nach der Schule zusammen Arm in Arm ohne Maske nach Hause laufen. Ich kann mir trotz der Ansagen der Politik, dass Schulen "sichere Orte seien" einfach logisch nicht vorstellen, dass sich alle Menschen überall anstecken, aber ausgerechnet in den Schulen nicht. Es wird auch vieles verschwiegen. Von den Fällen bei uns erfährt man nur durch Flurfunk und nach 5 Tagen Unterricht sind bereits 4 Schüler in Quarantäne und keiner spricht darüber.


Estepona

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Das ist auch Blödsinn. Covid kommt sowohl an Schulen als auch in Kitas vor. So blauäugig darf man nicht sein. Die KM setzen darauf dass die Schulen mit Glück irgendwie da durch kommen. Bislang ist es aber tatsächlich so dass in über 90 % der Schulen in Deutschland ein "Normalbetrieb" läuft.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Estepona

Bezweifel ich. Ich kenne inzwischen deutlich mehr Schulen mit Coronafällen als welche ohne. Fällt halt weniger auf weil wenn meistens nur die betroffenen Klassen in Quarantäne sitzen. Und oft nicht mal mehr die.


Estepona

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Antwort auf Beitrag von Felica

Hier ist keine einzige Schule und kein Kindergarten betroffen. Bis jetzt.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Estepona

Wie sind eure Zahlen? Wir sind bei 170 auf 100.000, Tendenz extrem schnell steigend. Es explodiert.


Estepona

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Antwort auf Beitrag von Felica

Wir sind heute im Kreis bei 120 aber das schwankt jeden Tag um +- 20. Unsere Kommune ist was bei 70 rum


Felica

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Antwort auf Beitrag von Estepona

Wärst du dir den sicher das du erfährst wenn es eine Schule erwischt? Also hier erfährst du es eher über den buschfunk. Offiziell nicht wirklich.


Estepona

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Antwort auf Beitrag von Felica

Soweit ich weiß agieren die Schulen hier bislang sehr transparent und haben für sich auch sehr gute Hygienekonzepte. Es ist aber auch alles eher dörflich hier. Das würde sonst auch schnell die Runde machen. Mir ist eingefallen dass wir einen Fall eines Erwachsenen hatten in der Grundschule bzw Ogata. Da aber konsequent Maske getragen wurde sind alle informiert worden aber niemand musste zusätzlich in Quarantäne und danach ist auch nichts weiter passiert. Ich mache mir ehrlich gesagt mehr Gedanken um die Lehrer die bei 1,5 m Abstand keine Maske tragen müssen. Das interessiert aber Aerosole nicht. Unsere Nachbarin ist Lehrerin und hat am Samstag erstmal fett eine Halloween Party veranstaltet. Bei sowas wird mir um die Kinder Angst und Bange. Aber unvernünftige gibt es leider überall.


Estepona

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Ich persönlich denke dass die Annahme verkehrt ist, dass sich niemand im Restaurant ansteckt. In 75 % der Fälle weiß man nicht WO die Ansteckung erfolgte. In Schulen oder Kitas sind es feste Gruppen so dass eine Nachvollziehbarkeit im Gegensatz zu Shopping Mall, Gastro oÄ gegeben ist. Und jetzt in Herbst und Winter wird es viele Verdachtsfälle geben aber die wenigsten werden zu bestätigten Covid Fällen


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Saralina

A) Ich war schon immer für Teilung der Klassen, besonders bei älteren Schülern. Bei jüngeren Schülern können die Eltern das nicht leisten. B) Man weiß nicht, wie viele Menschen sich in Restaurants anstecken, hier können in 2 von 3 Fällen nicht mehr ermittelt werden, wo sich angesteckt wurde.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Nachbargemeinde ist bei über 400, Autofahrt 10min bis dahin. Viele pendeln. Die finden keinen cluster oä, wissen nicht woher die Zahlen kommen. Hier auch 170 und es steigt extrem schnell an. Schon wieder 3 Schulen betroffen.


Korya

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Vernunft kann man nicht diktieren. Und mir fällt es schwer die Wirksamkeit einer weitere Verschärfung bereits existierender Maßnahmen abzuschätzen, an die sich eh nur immer die gleichen halten. Mein Problem mit deutscher Schule und Gesundheitssystem zur Zeit bezieht sich auf die Unfähigkeit, langfristige Programme zur Verbesserung der Zustände (Lehrer-/Ärzte-/Schwestermangel, veraltete Gebäudestrukturen, Digitalisierung etc) umzusetzen. Dazu braucht man Zeit und muss Geld in die Hand nehmen. Es wurden schon vor Corona viele Misstände aufgezeigt, aber wenig gemacht. Wäre ich Entscheidungsträger, hätte ich vor 10 (20??) Jahren auf diese Bereichen einen Fokus gesetzt. Aber jetzt??? Müsste ich ab morgen früh Entscheidungen treffen, sähen die vermutlich ähnlich aus wie eh schon beschlossen. Wieder konkrete Verbote und drastische Einschränkungen über die nächsten Wochen. Hilft aber auch nur punktuell und zeitlich begrenzt. Und ich wage zu bezweifeln, dass Schaden und Kosten solcher Hauruckaktionen geringer sind als es im Falle einer frühzeitigen Investition in Schlüsselbereichen gewesen wäre. Nun ja, too little, too late.


Muts

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Antwort auf Beitrag von Saralina

Ich glaube, den Leuten hätte jedes Verständnis gefehlt, die Maßnahmen ohne akutes Infektionsgeschehen weiter zu handhaben. Aber ich sehe jetzt den Moment, wo die Rückkehr zum Wechselbetrieb in Schulen dran wäre. Lieber das, als alle paar Tage eine andere Klasse in Quarantäne! Die Coronafälle und Quarantäne Fälle in meinem Umfeld stehen alle mit Schule oder Kita in direkter Verbindung!