Streifenhörnchen
"Auffallend mehr Notfälle in Kinder- und Jugendpsychiatrien Für viele Junge bedeutet die Pandemie einen massiven Einschnitt. Psychiater sind in der Krise gefordert. 21.11.2020 21:05 Die Corona-Pandemie schlägt aufs Gemüt, das bekommen auch die Kinder- und Jugendpsychiatrien deutlich zu spüren. Sie haben teilweise massiv höhere Belegung auf den Notfallstationen – und die Notfälle lassen sich auch in der Psychiatrie nicht aufschieben, weil sonst ernsthafte Gefahr besteht für die Betroffenen. Es kann zum Beispiel sein, dass sie sich in der Not das Leben nehmen. « Wir haben derzeit auf unserem Notfallzentrum doppelt so viele Patienten, wie wir eigentlich Plätze haben. » Michael Kaess Direktor der Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bern Michael Kaess, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bern, stellt fest: «Wir haben dieses Jahr schon 50 Prozent mehr Notfälle gehabt als in den Vorjahren.» Das Notfallzentrum sei mit doppelt so vielen Patienten belegt, wie man eigentlich Plätze habe. Die Betten stünden im Gang, die Angestellten seien nahe an der Belastungsgrenze. Sorgen, Ängste und Eskalationen Kaess und sein Team sehen Kinder und Jugendliche, nachdem die Situation in der Familie eskaliert ist, sie sehen auch viele junge Menschen mit Ängsten und Zwängen, weil ihre Zukunft ungewiss ist oder weil sie sich um die Gesundheit von Eltern oder Grosseltern sorgen. «Wir sehen tatsächlich auch eine starke Zunahme ganz schwerer Krisen, also schwerer Suizidversuche aus unterschiedlichen Gründen. Und sehr viele psychotische Erstmanifestationen mit Realitätsverlust. Wir wissen, dass ein grundlegendes Klima des Stresses und der Verunsicherung solche Erkrankungen mitauslösen kann», erklärt Kaess. « Die Jugendlichen sind mit der Situation im häuslichen Umfeld wie auch in der Schule überfordert. Zu Hause können sie sich nicht mehr frei bewegen, weil die Eltern Videocalls haben. » Gregor Berger Leiter Notfalldienst der Uniklinik Zürich Kinder auch daheim eingeschränkt Gregor Berger, Leiter des Notfalldienstes der Uniklinik Zürich erklärt, weshalb viele junge Menschen gestresst sind: «Weil die Jugendlichen mit der Situation im häuslichen Umfeld wie auch in der Schule überfordert sind. Zu Hause können sie sich nicht mehr frei bewegen, weil die Eltern Videocalls haben. Sie müssen ruhig sein, was zu Spannungen in der Familie führt.» In der Schule seien die Jugendlichen mitunter überfordert, weil sie nicht mehr das Klassenzimmer wechseln dürfen und Maske tragen müssen. Zudem bestehe zu Hause die Gefahr, dass sie in eine Medien-Abhängigkeit rutschen – dass sie also ununterbrochen gamen, chatten und Filme schauen. Mobile Krisenteams könnten helfen Auf seiner Notfallstation hätten die Fälle fast um 40 Prozent zugenommen, sagt Berger. Die Belastung sei grenzwertig, auch die Überzeit. Eine Möglichkeit, um die Versorgungssituation der Kinder schweizweit zu verbessern, sähe Berger in mobilen Krisenteams. Sie könnten die Familien in angespannten Situationen vor Ort unterstützen. Solche Modelle stehen und fallen aber mit den finanziellen Mitteln. Die Kräfte müssen auch in Basel eingeteilt werden. Alain Di Gallo, Direktor an der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Uniklinik, sagt: «Wir haben jetzt eine ganz wichtige Aufgabe, sehr sorgfältig zu beurteilen, wer braucht sofort Hilfe, wer braucht dringend Hilfe und wer muss und kann auch warten im Moment.» « Es ist jetzt unsere Aufgabe zu schauen, dass diese Kinder möglichst viel Sicherheit erhalten. » Alain Di Gallo Direktor Kinder- und Jugendpsychiatrische Uniklinik Basel Massiver Einschnitt Ein Jahr der Verunsicherung in einem jungen Leben kann schwer wiegen – viel schwerer als für Erwachsene, wo ein Jahr nur einen kleinen Bruchteil des Lebens ausmacht. Darum beschäftigt Di Gallo die Frage: «Was bedeutet so eine Pandemie für Kinder? Welchen Einfluss hat dieser massive Einschnitt auf die mittelfristige Entwicklung? Das können wir jetzt noch nicht so genau sagen. Aber jetzt ist unsere Aufgabe zu schauen, dass diese Kinder möglichst viel Sicherheit erhalten.» Damit meint Di Gallo nicht nur die Fachkräfte. Er sieht das als Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Echo der Zeit, 21.11.2020, 18 Uhr; srf/bers
Es ist jetzt unsere Aufgabe zu schauen, dass diese Kinder möglichst viel Sicherheit erhalten. » Und das bekommen die Eltern nicht hin, weil...?
Zitat: "Und das bekommen die Eltern nicht hin, weil...?" Stell Dir vor, es gibt Eltern, die selbst Probleme haben, selbst nicht aus stabilen Beziehungen kommen. Es gibt Eltern, die kaum Deutsch können und selbst bei größtem Bemühen kein Homeschooling leisten können. Es gibt Alleinerziehende, die lange keinen Anspruch auf Notbetreuung hatten und teils mehrere Kinder parallel zu Job und Haushalt betreuen mussten und schlicht am Ende der Leistungsfähigkeit angekommen sind. Ich hoffe, diese Frage war nicht ernst gemeint.
Das lesen verzweifelte Eltern, die nun keine adäquate Hilfe im Umgang mit ihren chronisch kranken Kindern mehr bekommen können, bestimmt gerne. Dass dieses gar nicht aktuelle Thema ( die Unterversorgung in der psychiatrischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen besteht seit Jahren) nun von Coronaleugnern und rechten Ideologen instrumentalisiert werden würde, war ja soooooo klar. Dennoch besteht für die betroffenen Familien ein furchtbarer Leidensdruck, der durch Schuldzuweisungen nur noch unnötig gesteigert wird.
oder Angststörung, weiß ich nicht mehr, sie schrieb auch hier darüber. Hier im Forum kann man es wunderbar kompensieren und sooo mutig sein. Nimm sie nicht ernst.
Dann ist ihr Beitrag um so unverständlicher. Aber gut, Du hast recht. es lohnt eigentlich schon die Antwort nicht....
Decaf hatte panikattacken. Weil sie zu viel um die Ohren hatte, noch dazu unaufgearbeitete altlasten. Psychotherapie, Job beenden und mich um die Kinder (die aktuell wichtigste aufgabe) kümmern: Check. Ich habe prioritäten gesetzt. Mich um mich gekümmert, als es wichtig war. Gib es doch wenigsten dir selbst zu: du bist neidisch auf mein Leben. Wie du mich immer angehst, ist fast pathologisch.
...
ein Hund. Neidisch auf dich? Jaja. Hoffentlich polstert es dein Selbstbewustsein. ![]()
Ja genau. das ist Neid. bestimmt
Ernsthaft:
Wenn Du selbst solche Probleme hattest, warum gestehst Du das denn Kindern nicht zu und negierst, dass die Möglichkeiten, ihnen fachliche Hilfe zukommen zu lassen, ausgeschöpft bzw. überlastet sind?
Das mache ich doch gar nicht. Natürlich sollen die Kinder Hilfe bekommen. Das habe ich doch nirgends bestritten? Lies gerne noch mal oben nach. Ich habe nur gefragt, wo die Eltern in dieser Gleichung auftauchen.
Darauf habe ich geantwortet und kann immer noch nicht glauben, dass das eine ernst gemeinte Frage ist. übrigens: Auch Eltern, die sich kümmern, die fürsorglich sind etc. scheitern dann daran, dass es im Moment einfach kaum Angebote gibt.
..
toll,sich über Angstörungen und Panikattacken lustig zu machen. Das ist das letzte!!
daher kann sie es sicherlich bei sich gut wegstecken.
Weil sie sich plötzlich mit den eigenen Kindern beschäftigen müssen. Geht doch gar nicht das man das nicht mehr abschieben kann.
So sieht es aus. Corona deckt auf woran due Gesellschaft seit Jahren kränkelt. Eben auch in diesen Bereichen. Wie in vielen anderen. Aber jetzt hat man einen Schuldigen der nun an allem Schuld ist, nämlich Corona. Ist doch viel leichter statt einfach zuzugeben das es schon seit Jahren 5 nach 12 ist
Und das bedeutet was?
von deinem kopierten Bericht. Das also Kinder die Pandemie viel besser verkraften als wir Erwachsene vermuten.
Es also nicht aufs Gemüt schlägt.
Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ich würde das nicht unter einer Problematik vernorden.
Ich schaue meine Kinder an. Sooo wahnsinnig viele Einschränkungen müssen die nicht ertragen. Schule hat offen, die Hobbys können weitestgehend eingehalten werden, Treffen mit Freunden ist möglich und in den Urlaub gefahren sind wir auch. Zeit zum runter kommen und/oder chillen ist hier durchaus vorhanden. Und da vieles einfach noch geht, ist auch die Gefahr der Medienabhängigkeit wohl eher mehr herbei geredet als das sie jetzt überproportional existiert.
Das Thema Pandemie ist viel eher Thema bei uns Erwachsenen als bei meinen Teens. Die gehen ihrem Tagwerk ganz normal nach.
Eventuell trifft es aber auch lediglich die Gruppe, die schon vorher störanfällig war und sich jetzt mit einem Grund noch mehr dazu hinreißen lässt, alles negativ zu sehen.
Das glaube ich auch. Kinder leben in der Echokammer ihrer Eltern, je nachdem , wie die damit umgehen, wird das Kind es also auch damit gut oder weniger gut klarkommen.
jupp. wie bei sehr vielen Themen. Bin ich von etwas pos. überzeugt, lieben meine Kinder das auch bzw. haben keine Vorbehalte. Ist ja beliebig anzuwenden. LG
Deine Kinder/ihr seit aber nicht der Maßstab Viele Therapieangebote, Kindergruppen, Nachmittagsbetreuung zB in der Arche, sind weggefallen. Das Problem der Kinder, die dort hingehen, ist sicher nicht, dass sie nun nicht mehr nachmittags zum Tennis gehen können, um es überspitzt auszudrücken. Im Moment geht viel, ja. Aber niemand weiß, wie lange. Und die zeit, in der wirklich nix ging, ist noch nicht lange her. Viele Kinder verkraften das nunmal nicht so gut.
viele Kinder an unserer Schule sind nicht mehr erreichbar, weil sie eben auch Eltern haben, die gerade selber sehr große Probleme haben. Arbeitslos, Firma pleite....LG
Und nur weil die Eltern (von beiden Extrem-Seiten) ihren Kindern keine Zuversicht und Stabilität bieten, ist es dir egal was mit diesen Kinder passiert? Weil sie quasi einfach in die falsche Familie geboren wurden? Wenn du solch eine Gleichgültigkeit und Verharmlosung für die betroffenen Kinder haben darfst, dann darf ein anderer sie auch gegenüber den wirklich Alten und schwer Vorerkrankten haben, oder nicht?!
"Ich schaue meine Kinder an. Sooo wahnsinnig viele Einschränkungen müssen die nicht ertragen." Echt nicht? Meine haben ihre kompletten Freizeitaktivitäten aufgeben müssen. Jeglicher vereinssport, Musik, schwimmen... Das machte bisher bestimmt 2 - 3 Stunden am Tag aus. Das halte ich doch für erhebliche Einschränkungen. Und ja, die zeit verbringen sie nun durchaus öfter mal am PC oder TV.
Schrieb ich, dass wir Maßstab sind?
Ich schrieb, dass ich bereits das Gegenteil des verlinkten Berichtes gelesen hab und hab es auf uns herunter gebrochen!
Schade, dass keine Diskussionskultur möglich ist.
Hier bei uns sind noch viele Betten frei. Also nein.
eingeschränkt - schrieb ich, aber es ist vieles wieder machbar. Also depressiv in der Bude vorm PC hocken ist hier bei uns nicht. Ja, es sind auch Aktivitäten momentan nicht möglich. Aber es ist auch kein Nichtstun oder Stillstand.
Schrieb ich etwas von Gleichgültigkeit? Wo von Verharmlosung?
Du interpretierst ein bisschen falsch würde ich sagen.
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Hat es da bei Euch keine Alternativen zum normalen Training gegeben? Bei uns findet Reiten jetzt im Einzelunterricht statt, die Turner treffen sich online via Skype (und haben total viel Spass...) auch ein weiterer Verein bietet Online-Meetings mit Übungen. Klar geht Teamsport nicht direkt aber doch kreative Übungen usw. Musik findet ganz normal statt (Klavier) . Klar funktionieren nicht alle Sportarten (Schwimmen auch seit März nicht) wie "normal" aber Termine und Abwechslung gibts genug... Vielleicht mal den Verein anstupsen? Soll ja noch ne Weile so weitergehn...
Die Situation der Kinder finde ich auch zumindest besorgniserregend. Ich denke, es entstehen viele Ängste und vieles wird man vielleicht auch erst im Nachhinein sagen können. Manches kommt vielleicht erst später hoch, auch bei denen, die jetzt alles, auf den ersten Blick, recht gut wegstecken. Sicherlich liegt vieles auch im Elternhaus, ist man unmittelbar betroffen, gibt es in der Familie einen Corona-Todesfall oder einen schweren Verlauf, wie gehen die Eltern mit der Situation um, hat vielleicht ein Elternteil durch die Maßnahmen die Arbeit verloren. Dazu kommt es, dass in der Schule manches nicht so entspannt läuft wie unter normalen Umständen. Es muss vieles an Stoff nachgeholt werden und das ist natürlich weder für Kinder noch für die Lehrer einfach. Man kann nicht pauschal sagen, wenn ein Kind Probleme bekommt hängt das nicht mit der Pandemie und den Maßnahmen zusammen, sondern es liegt ausschließlich daran, dass die Eltern was falsch machen. Ich denke, da spielen viele Faktoren mit rein und jeder Fall ist sicherlich auch für sich zu betrachten. Bei manchen Kindern oder Jugendlichen lag sowieso schon etwas im Argen, bei anderen wurde sicherlich vieles erst durch die Corona-Situation ausgelöst. Dann gibt es eben auch sensiblere Kinder und eben auch Menschen, die schon als Kinder nicht so viel an sich heran lassen. Um die Kinder mache ich mir auch Sorgen. Und im Moment wird wieder darüber beraten, was man ändern könnte und es kommen gefühlt jeden Tag neue Vorschläge auf den Tisch. Früher Ferien, Ferien verkürzen (für Kinder ist so was wichtig), Home-Office, teilweise Home-Office, Klassenteilung, verzerrte Unterrichtzeiten, mal dies mal das. Und die ganze Zeit über Maske tragen ist auch nicht angenehm. Dem einen macht das gar nichts aus, ein anderer leidet vielleicht wirklich darunter oder wird vielleicht ausgeschlossen, wenn er gar keine tragen darf. Es ist sicherlich auch nicht gut, wenn Kinder verinnerlichen, dass jeder andere Mensch eine potentielle Gesundheitsgefahr sein könnte. Wie sich das später auf die Haltung zu anderen auswirken wird, wird sich vielleicht auch erst mit der Zeit zeigen. Vielleicht werden diese Kinder später Probleme haben, Beziehungen aufzubauen, weil tief drin ein Misstrauen ist, dass sie vielleicht gar nicht selber so wahrnehmen weil sie vielleicht gar keine Verbindung zu der dann vielleicht schon 15 Jahre zurück liegenden Corona-Zeit herstellen.
unsere Vereine machen alles online (z.B. Skyp funktioniert hier nur recht schlecht,andauern gibt es Störungen...) auch hier, meine Lütte macht da einfach nicht mit und meine Große auch nur mäßig. Es ist für sie nicht das gleiche und wird nicht gern angenommen. Bei den Kumpels nicht viel anders. Ich kann das verstehen, beim online Elternabend stelle ich die Kamera aus, so dass man mich nicht sieht. Es ist mir einfach unangenehm, meinen Kindern auch, obwohl der Vater beruflich schon weit über 10 Jahre online Unterricht anbietet. Sie sind damit aufgewachsen. LG
Oder Du schreibst einfach zweideutig, Caot. Und wirfst anderen fehlende Diskussionskultur vor, reagierst selbst aber auch schnippisch. es gibt seit Jahren eine Unterversorgung von psychisch Kranken. es fehlen Plätze für ambulante Psychotherapien, es gibt keine neuen Kassenzulassungen für Psychotherapeutinnen. Für Kinder und Jugendliche ist es noch dramatischer, nicht erst seit Corona. Und die allermeisten Tageskliniken etc. sind völlig überfüllt, auch in Deutschland. Insgesamt tragen die Hauptlast aller Coronamaßnahmen Familien mit Kindern, in quasi jeder Beziehung.
Glaubst du bei Grundschüler wäre online bei Kontaktperson tatsächlich eine Alternative? Das möchte ich sehen. Musik geht nur als Einzelunterricht. Das haben wir aber nicht.
alba - ich bin da in ganz vielen Dingen bei Dir. Es ist jedoch unmöglich alles aufzuzählen was eben Umstände schwieriger macht oder nicht. Von einer allgemein gültigen Pauschalierung war und bin ich aber weit entfernt. Ich las, dass viele Kinder doch sehr gut durch die Pandemie kommen und weniger anfällig für Probleme sind als wir Erwachsene glauben. Dass die Probleme in und rund um Spezielles teilweise massiv sind, war ja schon vor Corona so. Natürlich wirkt da eine Pandemie wie ein Verstärker. Für Betroffene um so mehr. Aber mehrheitlich stecken Kinder- und Jugendliche die Pandemie eigentlich ganz gut weg.
Meine Kinder sind deshalb nicht depressiv, das schrieb ich nie. Aber ich ist rein gar nichts wieder machbar.
Das stimmt, ist bei uns auch unterschiedlich. Die Kleine liebt es, hat schon in meinem Online-Sportkurs immer reingelinst und auch mitgemacht und ist jetzt Bollestolz, einen eigenen zu haben . Auch gemeinsame Kochevents online ... sie war voll dabei und fand es einfach nur toll. Die Große mag die eingeschaltete Kamera nicht, macht aber mit. Sucht sich aber auch selber Youtube-Trainings-Videos ... oder geht einfach allein oder mit dem Bruder laufen. Oder begleitet die Freundin beim Gassi-Gehen. Aber ich wollt auch nicht sagen, dass das alles so easy peasy ist, natürlich fehlt den Kindern was. Aber die Vereine hier tun wirklich viel dafür, Alternativen anbieten zu können. Auch wenn es überhaupt nicht die eigentliche Sportart abdeckt, es wird versucht, die Kids in Bewegung zu bringen. Wenn da so gar nichts kommt und nichts angeboten wird, würde ich mal nachhaken. Auch Musikschule. Die war bei uns sogar im strengsten Lockdown - übers Telefon. Da geht schon was, wenn die Lehrer/Trainer mitziehen
Ja, hier. Vierte Klasse. Einmal "Kontaktsport" (eigentlich) und einmal Gruppensport (Voltigieren) ... halt "anders" jetzt aber sie freut sich drauf, zieht sich um, Matte, kleine Hanteln, ... Trinkflasche daneben und los gehts. Echt süß .
aber das lustige ist ja immer, zumindest ist es bei der Lütten so, dass sie Video Anrufe mit den Mädels liebt.Stundenlanges Videotelefnieren und malen dabei.....das geht dann. Und technisch sind sie ja alle bestens ausgestattet und auch fast Profis. Meine Mädels könnten auch zusammen Laufen gehen, wie beim Aufwärmen im Verein...nö. LG
Nachhaken kann was bringen, muss aber nicht. Bei uns leider letzteres. Training fand seit März 4Mal statt. Ich glaube nur wenn es auch wirklich kostet, wird sich bemüht. Sportverein Jahresbeitrag ist keine Mühe wert. Bei uns kam seitens des Vereins noch kein einziges Lebenszeichen. Online Angebote gibt es in diesem Verein nur für monatlich kostende Kurse, die dürfen wir aber nicht nutzen.
Finde ich nicht süß. Funktioniert bei ballsportarten auch nur, wenn man es fürs bessere Gewissen macht, für Leistungsverbesserung einfach nur lächerlich. Das sagen auch die Trainer. Wenn man es daheim macht, um eine Beschäftigung zu haben, hat es eine Berechtigung. Da gehen meine Kinder dann doch lieber raus.
Raus gehn meine auch. Die Meetings sind abends, wenn es draussen dunkel ist. Leistungsverbesserung natürlich nicht in dem Sinn. Aber Kraft, Koordination, Teamzusammenhalt... ich finde es ist besser als nichts. Aber wenn Du das blöd und unnötig findest ... ist es ja egal, wenn nichts angeboten wird.
Der eine Verein hat nur einen Jahresbeitrag. Das andere wird monatlich abgerechnet, stimmt. Das normale Vereinsturnen hat auch nichts, leider! Aber die Fussballer treffen sich glaub auch... Steht und fällt mit den Trainern bzw im einen Fall managen das die älteren Mädels zwischen 14 und 18. Im anderen Fall hat der Trainer einen "Personal Trainer" gefunden, der das durchzieht. Ich finde es auf jeden Fall traurig und schade, wenn Vereine so gar nichts alternativ machen. Irgendwas geht immer. Im März haben wir die Alba-Berlin-Sportstunden mitgemacht, da war auch noch nichts anderes. Aber inzwischen gibts hier überall Programme. Klar, wär es anders schöner und besser, aber wir freuen uns über das, was geht.
Unterschreibe ich. Egal ob Erwachsene oder Kinder, dort wo es eh schon ohbe Coroba nicht wirklich gut lief, dort kann es nun richtig eskalieren. Aber, das wäre es mit ziemlicher sicherheit auch ohne Corona, nur dann eben zu einem anderen Zeitpunkt, bei eibem anderen letzten Tropfen
Interessant, dass ihr nur wenig Einschränkungen habt. Hier trifft es total den Freizeit- und Hobbybereich. Vereinssport ist für meine Kids gar nciht mehr möglich und das waren bei beiden mehrere Nachmittage in der Woche. Freunde treffen geht ja nur noch 1:1 und meine Kids vermissen vor allem das gemeinsame Losziehen in der größeren Gruppe, das Treffen mit Freunden auf Parties etc... Mein Großer ist 16, der will feiern und Spaß haben, das geht alles gerade nicht. Immerhin konnte er die Zeit nutzen mit dem Führerschein anzufangen. Theorie ist durch, aber er bangt jetzt, ob die Fahrstunden zukünftig noch weiter durchgeführt werden können. Das ist das größte Problem, dass alles irgendwie in der Schwebe ist und unklar. Manche Leute kommen halt mit Ungewissheit besser klar als andere. Ich finde aber, da sollte man Verständnis haben für diejenigen, die sich damit schwer tun. Gsd läuft die Schule noch regulär, aber die haben unglaublich angezogen, powern den Stoff nur so durch, damit vor dem nächsten Lockdown möglichst viel Stoff geschafft wird. Gleichzeitig fehlt den Kindern insbesondere in Mathe ganz viel Stoff aus dem letzten Schuljahr, der jetzt auch noch nachgearbeitet werden muss. Dazu kommt dann das übliche Pensum an Klausuren und Referaten... Was aber total eingeschränkt ist, ist die Berufsorientierung. Die Praktika entfallen alle, weil keine Firma jetzt Praktikanten einstellt. Für viele Kinder ist das wichtig um zu sehen, ob der gewünschte Beruf wirklich passt. Und man hat da ja leider kein extra Jahr Zeit, denn der Termin des Schulabschlusses steht ja fest. Und genau in diesem Bereich, was Abschlussprüfungen etc. angeht, da passiert gerade gar nichts, da werden die Kinder so im Stich gelassen. Und da geht es um die berufliche Zukunft dieser Jahrgänge. Da würde ich mir sehr wünschen, dass sich Politik und Verwaltung da mal Gedanken machen...
Wie ich das finde ist zweitrangig. Meine Kinder finden es langweilig und überhaupt nicht fordernd. Sie sind selbständig und können das selbst beurteilen, müssen Sie auch. Ich hab da eh keinen Vergleich, denn ich gehöre nicht zu den helikoptermüttern, die in der Halle beim Training zuschauen. Folglich kann ich da eh keinen Vergleich ziehen. Auch bei uns gab es online was, das hab ich nie gesagt, dass es das nicht gab. Fanden allerdings so gut wie alle über alle möglichen Medien und sportarten hinweg- Kinder wie auch Trainer- nicht zielführend. Aber es kommt eben bei sport sehr auf den Anspruch an. Meine Kinder sind auch im Dunkeln noch draußen unterwegs, was anderes dürfen sie ja nicht.
du hältst mich für einen Helikopter, der in der Halle usw beim Training zuschaut, gelle ... ohje bei drei Kindern mit zig Hobbies und eigenen Terminen ...
Aber egal, lustig, welche Infos die sie irgendwann mal gemeint haben zu lesen, sie zusammenpuzzeln.
Gut, ich hab zum ein oder anderen auch ein Bild im Kopf. Vermutlich wären wir überrascht, wenn wir den anderen im RL begegnen.
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Ja das ist auch ein richtig blödes Alter mit 16!! Meiner hat auch Kein Praktikum gehabt, kein Soziales , kein Arbeitspraktikum. Aber er ist erst 14 (1.LD)/ 15 und am Gym, hat also noch Zeit. Ich hab einfach Glück, eine geschickte Zeitspanne "erwischt" zu haben mit den Kids. Groß genug um selbstständig sein zu können , auch homeschooling solange ich im Home-Office arbeite, aber noch nicht alt genug, um nur noch mit der Clique und auf Partys abhängen zu wollen . Jünger und älter würde das echt verkomplizieren UND wir haben Glück mit den Vereinen und auch den Schulen/Lehrern. So im Großen und Ganzen.
Gibt dir das was, wenn du versuchst alles zu verdrehen? Ich habe geschrieben, dass ich nicht zu den helikoptermüttern gehöre... Daher das Training nicht beurteilen kann. Aber komisch ist das schon, wenn du das auf dich beziehst. Vielleicht habe ich unbeabsichtigt ins Schwarze getroffen, wer weiß. Lass mich mal überlegen: Aber das warst schon du, die homeschooling so toll fand, sich gerne den eigenen Arbeitstag nach den Kindern legt, damit sie ihnen helfen kann. Das doch auch kein Problem war, früh morgens und dann halt nachmittags oder abends zu arbeiten. Nein, du hüpft gewiss nicht um deine 3 rum.
Du hast mir das Helikoptern schon (mehr als einmal?) direkt vorgeworfen. Wenn Du in meiner Lage wärst... relativ frei einteilbares Homeoffice (bei Meetings klappt es eben nicht) - und drei Schulkinder im Homeschooling. Was würdest Du machen? Da macht es doch mehr Sinn, den Kindern ein Zeitfenster einzuräumen, wo man helfen kann (v.a. die damals Drittklässlerin hat noch etwas schubsen gebraucht, aber auch Kl. 6 und 9 Gymi lief nicht komplett von allein - aber größtenteils, nur irgendeiner hatte immer was) Dafür mittags oder abends nochmal ein, zwei Stunden ran, was auch Kollegen und Chefs gut fanden und auch meetings mit den USA erleichterte. "kein Problem" - naja es war saumäßig anstrengend aber ich war froh, dass es geklappt hat. Auch meinen Kindern total dankbar, dass sie gut mitziehen. Deswegen bin ich aber so ein Fan von Skype/Zoom-Meetings. Das ist wertvolle Zeit, wo Lehrer (oder eben auch Trainer) meine Kinder sinnvoll bespassen. Bzw die Kinder eben auch die Möglichkeit haben, in Kontakt mit der Peergroup zu bleiben (Schule/Verein) Immer als Alternative zum kompletten Lockdown. Und wenn ich etwas vorsichtiger bin und 15 Kinder pro Klasse besser finde als 30 , dann hat das auch seine Gründe, die nichts mit "betüddeln" zu tun haben.
Völlig richtig. Probleme in einer dysfunktionalen Familie werden in so einer Krise und mit solchen Maßnahmen, die kein Weglaufen und Entziehen ermöglichen, deutlich sichtbarer. Es stimmt also beides: Im Allgemeinen sind die Kids resilienter als man denkt, aber die gefährdeten Kids sind noch gefährdeter als sonst. So scheint es jedenfalls zu sein, Wenn man sich laufende Studien weltweit zu dem Thema ansieht.
Und jetzt stell dir vor du hast neben schulkindrrn noch ein Kleinkind, das sich logischerweise nicht alleine beschäftigt. Und offenbar mehr Stunden Arbeitszeit. Aber anscheinend auch kin der, die den Kontakt zur peergroup -glücklicherweise- nicht per Hilfsmittel, sondern in echt suchen. Leistungssport machen und total unausgeglichen sind. Und dann stell dir darüber hinaus noch vor, dass es Mütter gibt, die ihre eigenen Bedürfnisse nicht komplett hintenanstellen oder sogar ganz vergessen. Wiese rechtfertigt du dich eigentlich? Mach es doch wie du es für richtig hältst, aber versuche nicht ständig alle anderen als nicht so perfekt hinzustellen. Ich glaube du bist dir sehr wohl darüber im klaren das du deine Kinder weitaus mehr betüddelst als andere das können und auch wollen.
Es sollte nur ein Tipp sein, dass Vereine statt überhaupt nichts auch irgendetwas alternatives für die Zeit im Lockdown anbieten könnten. Mehr nicht. Du klangst sehr gefrustet und es sieht ja so aus als ob es noch dauert bis es wieder normaler läuft alles Mit kleineren Kindern und kleinen Fussballern, die ihr Team brauchen, ist der Mutterfrust aber auch verständlich. Bin froh, dass meine älter sind und keine großen Gruppen um sich rum brauchen. Ist einfach auch Charaktersache.
Wer ist denn "ihr"? Schon am Anfang des Lockdowns im März habe ich gesehen, was das mit meinen Kindern macht. Und die wachsen in einem stabilen familiären und sozialen Umfeld auf. Es ist der Wahnsinn, was in den entsprechenden Ambulanzen los ist. Eine sehr gute Freundin arbeitet dort in einer leitenden Position und kann jeden Tag nur noch verzweifelt den Kopf schütteln, weil der Ansturm nicht zu bewältigen ist. Wartezeit für einen Platz in der Tagesklinik liegt mittlerweile bei 6 Monaten, vorher wenige Wochen. BTW: Um die medizinische Versorgung hier in Deutschland habe ich mir zu keiner Zeit ernsthafte Sorgen gemacht.
Sorgen gemacht wie schön. Dann können die Pflegekräfte und Ärzte auf Intensiv ja aufhören, sich Sorgen zu machen und Angst zu haben und überarbeitet zu sein. Auch, dass plötzlich gegen jede Arbeitszeitgesetze 60h-Wochen Normalität sind ist dann einfach zu ignorieren. Das ist prima, alles ist fein, denn Berlin! hat sich noch nie Sorgen gemacht und fühlt sich supersicher.
Hej! ichwill das nicht anzweifeln, ich habe auch gerade keine Gegenquellen,aber gerade im TV kam in den letzten tagen,daß die psychiatrischen Jugendkliniken ansonsten überfüllt sind, lange Watrelisten, und erst Lockdwon und Corona die Situation etwas entspannt haben. denn die meisten (vorher) litten an Streß und wie sie damit eben nicht klarkamen: Angststörungen., Eßstörungen jeder Art, Süchte ... Die Entschleunigung, aber sicher auch der Schwerpunkt auf anderen Themen als reiner Leistung undDruck, helfen den jungen Menschen und sollten uns Erwachsene dazu bringen, einmal über unsere Gesellschaft nachzudenken, die bereits von KIGA-Kindern mehr fordert als sie das sein läßt, was sie sind: Kinder/Jugendlicheauf dem weg zu sich. Man kann immer so und so argumentieren - und oft hängt die Einstellung der jungen Menschen zu Corona auch von den Erwachsenen ab, die sie umgeben. Man muß heute nicht mehr Zukunftsängste haben als in Zeiten des Kalten Krieges,oder gar des Heißen Krieges, in Wirtschaftskrisen und anderen Problemen, die die Welt hatte. Aber wenn die Eltern nicht Mut machen und den Druck rausnehmen,sondern womöglich gar erhöhen (jetzt werden Stellen noch knapper, jetzt mußt du dich noch mehr anstrengen), dann kommt das fatal bei den jungen Menschen an. Nein, ich rede die Probleme nicht klein, aber wir sehen doch auch,daß wir sie schrittweise lösen können, wenn wiraktiv dazu beitragen -- und das sollten wir auch unseren Kindern vermitteln statt dauernd nur zu meckern und den druck zu erhören. Gruß Ursel, DK
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -therapieplätze gibt es auch ohne Pandemie zu wenige. Die Wartezeiten sind definitiv zu lang. Dass das jetzt gegen die Wand fährt, finde ich gar nicht so unlogisch. Bei Spendenaktionen werden Kinder- und Jugendpsychiatrien gerne vergessen. (So als Denkanstoß für die kommende Spendensaison). Aber ist es schlimm, wenn ich mir Gedanken um die Psyche der Menschen, und um die Intensivbetten mache?
Vielleicht ist da ja ein Zusammenhang....die Schweiz mit ihren paar Intensivbetten , steigenden Zahlen und die psychologischen Folgen. Hatten die eigentlich auch einen Lockdown in den letzten Wochen? ![]()
Viele Kinder leiden sicher sehr unter den Schwierigkeiten ihrer Eltern, deren Unsicherheit. Auch das Betreuungsproblem spielt da sicher mit. Als meine Tochter kleiner war, war sie ständig krank, ich musste ständig in der Arbeit anrufen, weil ich später kam oder mal wieder gar nicht. Die Kollegen waren sauer und ich war so unter Druck, dass ich mir manchmal das Weinen verkneifen musste, wenn sie morgens über Halsweh geklagt hat. Was das mit der Psyche meiner Tochter gemacht hat, war unglaublich. Sie hat sogar mal gesagt, dass es besser wäre, wenn sie nicht da wäre, weil ich dann keine Probleme mit der Arbeit haette. War damals ein Weckruf für mich und mein Verhalten hat sich sofort geändert. Man sollte sich als Erwachsener jetzt zusammen nehmen und seinen Kindern Sicherheit vermitteln.
Danke, dafür würde ich dich sowas von gerne umarmen. Das trifft es genau. Es liegt an uns! Erwachsenen wie gut oder wie schlecht die Kinder das schaffen. An niemanden anders. Jeder von uns Eltern sollte da mal den Arsch zusammen kneifen und sich seinen Kindern zuwenden.
Natürlich schlägt es auf Gemüt, wenn man mitten in einer Pandemie ist. Wo siehst du da die Wahlmöglichkeit zwischen Sorgen um Psychiatrie- und Intensivplätzen. Den Menschen geht es doch schlecht, WEIL die Situation zu prekär ist.
Psychatrie: Doppelt so viele Patienten wie Betten in der Notaufnahme. Instensiv: Auslastung von 75-80% der Betten. Ich finde dass man da schon einen Unterschied zu der Prikäre der Situation erkennen kann... Vielleicht ginge es vielen Menschen nicht gar so schlecht wenn die beiden Extremen nicht immer extremer werden würden, sondern Medien und Politik versuchen würden, den Graben zwischen beiden Lagern zu verkleinern... Aber es findet ja nur noch Hetze gegeneinander statt. Keine Versuche einer Mediation...
Trotzdem kann man sich um beides Sorgen machen. Um Psychiatrieplätze übrigens auch ohne eine Pandemie. Sind nämlich chronisch zu wenige vorhanden. Es interessiert die gesunden Menschen nur abseits einer Pandemie nicht.
Dann sei lieber froh, dass du dich in einer Region befindest, die genug Polster bei den Intensivbetten hat. Und ich sehe weder Gräben noch Hetze, sondern eine Pandemie. Und meine Forderung an die Politik wäre, eine Impfstrategie zu entwickeln um diese schnellstmöglich zu beenden.
...Du eröffnest den Beitrag mit 'Und ihr macht Euch Sorgen um die Intensivbetten', was impliziert, dass diese Sorge nicht oder weniger gerechtfertigt ist als andere und schreibst jetzt, dass nur noch Hetze gegeneinander stattfindet?
Das passt nicht wirklich zueinander...
Davon abgesehen: Ich finde Beides bedenklich und dass DRINGEND etwas getan werden muss im Bereich der körperlichen und geistigen Pflege. Das Problem auf den Intensivstationen ist außerdem weniger die Auslastung als das fehlende Personal. Was nützen freie Betten, wenn niemand da ist, der sich um Neuzugänge kümmern kann?
und hat mit Corona gar nichts zu tun.
Wie schön, dass theoretisch noch Intensivbetten frei sind. Fragt sich nur, wer die Patienten versorgen soll....
Ich habe wie auch Ursel keine Zahlen (die mich jedoch interessieren würden, nicht nur unterteilt nach Alter / Generation, sondern auch nach Ländern). Aber ich entsinne mich an einen Artikel aus der Zeit, in der in Japan die Schulen dicht waren, und etliche Schüler Probleme machten, als die Schließungen aufgehoben werden sollten: sie waren endlich dem ewigen Druck der Klassenkameraden entkommen, blühten auf, konnten sich wieder ganz aufs Lernen konzentrieren. Dass man zuhause ruhig ist und sich nicht frei bewegen kann, kennen sie eh nicht anders - das führte also nicht zu einem erhöhten Stresslevel. Dafür geht die Selbstmordquote jetzt gerade hoch, eventuell als Antwort auf die schlimme Situation in den US und in Europa, weil viele langsam Sorgen um ihren Arbeitsplatz bekommen... Mich würde ernsthaft mal interessieren, inwieweit die Erwartung des Einzelnen und die Umgebung da mit hinein spielt, wenn die psychologische Reaktion so unterschiedlich auszufallen scheint?
also die Pandemie frei laufen könnte - würde das die Lage der Kinder und Jugendlichen verbessern, weil?
Eben Petra. Davon ab, die Psychiatrien sind schon seit Jahren überfüllt und die KJP hatte schon immer Wartelisten, das liegt nicht an Corona, sondern hat ganz andere Ursachen, die das Streifenhörnchen niemals interessieren würden, könnte man das Thema nicht JETZT instrumentalisieren.
Ach Petra.....das war doch gar nicht die Frage. Und ich bin mir sicher, das weißt Du auch. man darf sich eben nicht nur Sorgen um die Versorgung schwerkörperlich Erkrankter machen, alles reglementieren und runterfahren und sich dann wundern, dass die Kleinsten leiden. Seelisch.
Bei einer Naturkatastrophe leiden nun mal Menschen, aber es wird versucht, dieses Leid so gering wie möglich zu halten, indem man reglementiert und runterfährt.
ein problem , dass man ansprechen muß... in unserem jugendsportverein sind über 100 kinder, 1/3 davon aus problemfamilien , die hier bei uns eine anlaufstelle finden , wo sie merken , hier kümmert man sich um mich . geht soweit , dass unser cheftrainer immer mehr freizeiten organisiert hat, was die kinder widerum sehr glcklich machte und sie kind sein konnten. auch gibt es hier immer ein offenes ohr für alle probleme und problemchen und es wird versucht zu helfen. die meisten hier messen immer an einer intakten perfect familie, mit homeoffice eltern oder einer hausfrauen mutti. dass man das ganze so rocken kann ,ist ja wohl klar aber dabei werden die vergessen , die gerade arg ins abseits geraten und dazu zählen für mich auch ältere menschen
Ja.... definitiv. Diese beiden Punkte kannman nicht miteinander vergleichen. Die Kinder haben Ängste aus diversen Gründen die vor allem corona verursacht. Dieses Virus würde wohl jeder gerne qeg zaubern, liegt aber nicht in unserer Macht. Was muss sich denn deiner Meinung nach ändern? Keine Maßnahmen mehr und die Großeltern hslt direkt hops gehen lassen (ist js eine der obigen Ängste)?
Ja teilweise unter den Tisch gekehrt. So geht das nicht weiter und ich bin froh das die Stimmen lauter werden. Ich selbst schlage mich irgendwie durch, bin aber jedesmal kurz vor einem Zusammenbruch. Meine zwei ältesten Kinder leiden enorm. Gerade der Autist, das ist nicht auszuhalten. Und wer hilft da?? Niemand! Es geht am Arsch vorbei... Aber beim Ordnungsamt anscheißen wenn Kinder den Schulweg zu 4. ohne Maske zurück legen... Ich habe eine Freundin. Drei Kinder (1+4 Klasse und Neugeborenes). Gefühlt sitzen die auch dauernd im Homeschooling, und/ oder Quarantäne... Krim Garten nix.. interessiert niemanden. Letzens ist ihr bei der Großen die Hutschnur geplatzt und hat ihr mit den Mathebuch und Gesicht geschlagen.... Sich nicht in Ordnung.. aber sie sagt seid Wochen sie kann nicht mehr.... Habe jetzt für 3 Stunden ihre Kinder hier. Auch wenn's wegen der Quarantäne sicher grenzwertig ist aber ganz ehrlich, drauf geschissen... Wer hilft da??
....und hätte ihr die Kinder auch abgenommen. ich habe so einen ähnlichen Deal mit meiner besten Freundin, auch 3 Kinder. es ist nur ein Nachmittag in der Woche, aber für sie eine Erleichterung. Und es ist mir wirklich egal, ob ich damit Kohorten vermische. Für Familien am Limit gibt es jetzt noch weniger Hilfe als vorher, weil die von privaten sozialen Organisationen wie zB der Arche ausfällt. Und wenn etwas geht, weiß man nie, wie lange.
Ohne alles gelesen zu haben... die psychatrische und psychlogische Mangelversorgung ist ein ewiges Thema! Ob das jetzt wegen Corona verstärkt wird? Ganz bestimmt, aber was wäre die Alternative? Keine Maßnahmen und jeder der Intensivmedizin braucht hat halt Pech???? Gesunde Kinder aus stabilem Elternhaus wird es weniger betreffen, da die Einschränkung in Deutschland ja durchaus noch human sind. Echte Psychosen sind definitiv unabhängig von Corona... Es ist schon immer (mein immer umfasst auf diesem Gebiet etwa 15 Jahre) dramatisch, dass die Versorgungen hier so schlecht ist. Aber ich frag mich, ob ein suizidales Kind auf einem Klinikflur ohne gescheite Versorgung echt besser aufgehoben ist wie zu Hause... da dreht sich einem alles um, ABER hat meiner Meinung nach eben wenig mit Corona zu tun. Die Intensivmediziner werden ja selten in Kinderpsychiatrien abgezogen. Und das es für die jetzige Generation ein solches Drama ist für eine gewisse Zeit Einschränkung hinnehmen zu müssen ist wohl ebenso hausgemacht wie Mediensucht... wenn es keine lebensbedrohlichen Probleme wie Kriege gibt, gibt es eben andere.
Sicherlich haben Kinder, die in Kriegen aufwachsen ein schreckliches und schweres Schicksal. Aber das macht die Situation für diejenigen, denen es jetzt durch die Corona-Situation nicht gut geht ja nicht besser. Ich kann ja auch nicht sagen, meine Zahnschmerzen werden weniger, wenn ich daran denke, dass andere gerade einen natürlich gesundheitlich weitaus schlimmeren Herzinfarkt erleiden. Es hätte im Vorfeld einiges passieren müssen. In vielen Ländern, in denen die Situation jetzt schlecht ist war auch die medizinische Versorgung schon vor Corona schlecht und es gab alljährlich massive Probleme. Hat nur nie jemanden interessiert (außer den Betroffenen). Da blieben viele Rufe ungehört. Und jetzt wird durch Corona vieles noch mal schlimmer. Hat nicht auch in Deutschland bereits vor ein paar Jahren ein junger Pfleger der Kanzlerin mal öffentlich die Leviten gelesen, weil es schon damals chronische Unterbesetzung in den Krankenhäusern gab? Hat man nicht auch hierzulande noch kurz vor Corona darüber nachgedacht, Krankenhäuser zu schließen, weil es angeblich zu viele waren? Da wurde jahrelang an der falschen Stelle gespart, in manchen anderen Ländern noch mehr als bei uns. In der aktuellen Situation nutzt die Erkenntnis natürlich auch nichts. Aber für die Zukunft muss man sich wirklich was einfallen lassen, um die Lage zu verbessern. Und das gilt für den Bereich der Altenpflege, der Intensivmedizin und auch im Bereich der Kinderheilkunde oder der Psychiatrie. Dass man sich jetzt mal Gedanken über die Lage der Kinder macht ist vielleicht wirklich in ein paar Jahren mal wichtig, wenn ein junger Mensch Probleme hat, an Verlustängsten oder gestörten Beziehungen leidet. Dann sollte man vielleicht die Erlebnisse dieses Menschen während der Corona-Zeit neben sicherlich anderen möglichen Faktoren miteinbeziehen. Vielleicht kommt dann wirklich raus, dass sich eine gewisse Angst vor anderen Menschen eingeschlichen hat, weil man in frühen Jahren eingeimpft bekam, dass andere Menschen eine potentielle Gefahr für Leib und Leben darstellen. Es gibt im Moment nicht viele andere Möglichkeiten, als eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Aber dennoch sollte man auch bedenken, dass dies bei Kindern langfristig etwas auslösen kann. Dasselbe gilt vielleicht für Dinge wie Zwangsstörungen. Putzwahn (und ich meine jetzt nicht, dass jemand ordentlich und sauber ist. Das ist natürlich zu begrüßen, sondern die ungesunde, schon krankhafte Version. Ich wette, das wird später häufiger auftreten als bislang) oder Waschzwang. Oder jemand wird ein regelrechter Hypochonder und wittert hinter jedem Pups eine todbringende Krankheit. Wenn man jetzt böse wäre könnte man sagen, dass zumindest Psychologen und Psychiater in den nächsten Jahren nicht unter zu wenig Kundschaft leiden werden.
Mal beispielhaft einige Kindheiten in meiner Familie: Mein Vater: geboren in der Weltwirtschaftskrise, gehungert Meine Mutter: geboren im zweiten Weltkrieg, Vater im Krieg, Bombenalarme Ich: Wechsel des Gesellschaftssystems, hohe Arbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung, lange finanzielle Unsicherheit Mein Mann: Flucht in den Westen, anschließend bittere Armut Meine Kinder: Corona Und da hat es in jeder Generation Menschen gegeben, die es besser oder schlechter verkraftet haben. Ich würde sagen, Psychologen hatten durchgängig gut zu tun...
stimmt und die menschheit überlebte das immer. wir sollten uns mal zusammenreißen , das bitteschön auch den kindern so vermitteln und etwas dankbarkeit und demut erwarten
Ja, gab es zu jeder Zeit. Allerdings war es in früheren Jahren vielfach noch nicht "salonfähig" zum Psychologen zu gehen. Ich musste als Kind Anfang der 80er zum Logopäden weil ich gelispelt habe. Auch mein Ältester war als er klein war beim Logopäden. Heute kein Problem mehr. Im Wartezimmer traf ich jedes Mal Eltern mit Kindern aus dem Kindergarten meines Sohnes. Der eine stotterte, der andere lispelte, ein anderer hatte was anderes. Und wir alle sind froh, dass heute frühzeitig etwas getan werden kann statt sich später mit 30 über sein Lispeln zu ärgern. Aber als meine Mutter damals sagte, sie geht mit mir zum Logopäden war das verpönt. "Mit dem Kind stimmt was nicht"...., sagte eine andere Mutter (dabei hätte dem eigenen Sohn ein Logopäde gut getan. Sagt er heute, als Erwachsener). Psychische Probleme waren da noch mal etwas ganz anderes, das hätte niemals jemand zugegeben. Böse Zungen sagen, dass Kneipen in den 60er und 70er Jahren so eine Beliebtheit hatten, weil viele ihre Probleme da gelöst haben... Meine Tante hatte übrigens auch ihr Leben lang mit Problemen aus der Kriegszeit zu kämpfen. Sie war bei Kriegsende im Grundschulalter und hat erst im Alter gesagt, dass sie manches hätte aufarbeiten sollen, weil ihr vieles noch immer nachhing, sie aber nicht groß drüber gesprochen hat und vieles mit sich selber ausmachte.
darf ich das hier mal so provokativ sagen, sind wir in der heutigen Generation mehr verweichlicht als eben die ältere Generation? Meine Oma, aus Schlesien geflohen, wurde zum Lösung suchen angehalten und nicht zum jammern. Geht nicht, gab es nicht. Geht so nicht, dann geht es anders meinte meine Oma immer zu mir. Kann ich nicht links laufen, muss ich rechts herum. Die im Ausgangsthread angesprochene Thematik gab es schon immer und solange wie nicht genügend Ärzte und Fachpersonal nachkommt, wird diese Problematik auch immer so bestehen bleiben, egal ob mit oder ohne Corona. Aber davon gibt es ja genügend Beispiele. Fängt in der Pflege an ……..
Sicherlich gibt es Menschen, die das auch so sehen. Aber es gibt eben auch sensiblere Menschen, die das nicht können und was sollen die machen? Still vor sich hin leiden? Und weiß man denn überhaupt, wie die einzelnen Menschen überlebt haben? Wie ging jemand im 30 jährigen Krieg mit etwas um, selbst wenn derjenige überlebte und alt wurde? Die Menschen dürften in früheren Jahrhunderten und Jahrzehnten genauso unter manchen Dingen gelitten haben. Es gibt übrigens durchaus Berichte über Menschen, die erst im hohen Alter manche Dinge aus Kriegszeiten aufarbeiten und die sagen: "Darunter haben wir unser Leben lang gelitten. Aber es wurde uns nicht zugestanden, darüber zu reden." Altersgenossen sehen sie vielleicht erstaunt an und sagen: "Das ging uns doch auch so. Aber mir hat das nie sonderlich viel ausgemacht." Menschen sind eben verschieden. Menschen mit Problemen zu sagen, dass sie sich zusammen reißen sollen halte ich für falsch. Für den einen ist das Problem vielleicht ein winzig kleines und man selber würde sich gar nicht drüber aufregen. Für einen anderen bedeutet es sehr viel. Man sollte die Probleme von anderen schon ernst nehmen und demjenigen nicht das Gefühl vermitteln, dass er sich anstellt. Ich gönne es jedem, dass ihm selber etwas nicht so viel ausmacht und eine Sache gut weggesteckt wird, sei es jetzt eine Krankheit, Katastrophe, Corona oder noch Schlimmeres wie ein Krieg. Aber ich nehme jeden ernst, der es eben nicht so sehen kann und der unter etwas leidet, auch wenn ich erst mal denke: "So schlimm ist das doch auch nicht." Für den anderen ist es das aber anscheinend. Das ist jetzt nicht gegen irgend jemanden hier gerichtet, will niemandem auf dem Schlips treten. Die Meinungen und Menschen sind eben verschieden.
man hörte vielleicht nicht die ironie aus meinem oberen post heraus....ich bin da ganz bei dir
Genau diesen Ansatz verfolgst du doch beim Umgang mit dem Virus selbst?
Du verstehst das Gelesene falsch....
Warum soll ich mir um die psychische Belastung der Kinder (bei uns bisher nicht wirklich spürbar) mehr oder weniger Sorgen machen als um die Intensivbettenbelegung. Sagen wir mal so, die Psyche meiner Kinder kann ich etwas beeinflussen. Wenn aber ein Familienmitglied einen Unfall hat und nicht adäquat versorgt werden kann, weil im Krankenhaus heillose Überforderung herrscht, (noch mehr) Fehler passieren weil (noch mehr) Personalmangel... Da kann ich dann gar nichts tun. Nur hoffen, daas es irgendwie gut geht.
Ja es geht vielen Kindern schlecht , nicht allen aber vielen. Trotzdem die Betten im Auge behalten, bzw die Zahlen
Natürlich sollte das eine (Intensivbetten) und Probleme bei Kindern nicht gegeneinander ausgespielt werden. Was die Kinder angeht: Ich denke, es ist schon viel gewonnen, wenn im allgemeine Bewusstsein die Erkenntnis da ist: "Ja, hier gibt es möglicherweise ein Problem und auch da müssen wir etwas tun. Hier gibt es neben den vielen anderen noch eine weitere Baustelle, um die sich gekümmert werden muss."
Der Bericht ist aus der Schweiz! Über die Versorgung in Deutschland sagt er nichts aus.
Ach, und den deutschen Kindern wird es besser gehen? Oder gar den Spanischen oder Französischen?
fühlen? Neben den eh instabilen Elternhäusern gibt es auch noch behinderte Kinder. Sind das auch die Eltern schuld, wenn sie dann straucheln in der perfekten Erziehung trotz eigener Sorgen um die Zukunft? Was ist mit den Kindern, deren Eltern sozusagen alles richtig machen, die aber einfach zB wenig Selbstbewusstsein haben? Kinder werden nicht als weißes Blatt geboren und es liegt ausschließlich an den Eltern, wenn diese Kinder durch die ganzen Veränderungen zB ängstlich werden oder aggressiv oder sonst etwas. Sind es auch die Eltern automatisch schuld, wenn ein Kind unter Depressionen leidet und Corona diese noch verstärkt? Es gibt so etwas wie Prädispositionen - aber klar, wenn man nur perfekt genug erzieht, müssten auch diese Kinder immer auf Spur laufen. Seltsam, dass es dann überhaupt so etwas wie zB AD(h)S gibt. Hätten die Eltern sich mal ein bisschen mehr Mühe gegeben, wäre auch ihr Kind sicher "normal" geworden (ironie off). Sorry, aber wer so perfekte Kinder hat, die das alles locker wegstecken - der sollte froh und dankbar sein, dass trotz ihrer eigenen sicher vorhandenen "Erziehungsfehler" offenbar alles tutti ist. Aber sich ganz sicher nicht auf´s hohe Ross setzen und so tun, als wenn das ausschließlich ihrer fehlerfreien perfekten Erziehungsarbeit zu verdanken wäre und alle anderen Eltern dann eben etwas falsch machen.
das sind dann die kinder,
die dann als junge erwachsene in der psychiatrischen tagenklinik eingeliefert werden,
weil sie die erwartungen der perfekten supermuttis nicht erfüllen konnten!
ja, das ist traurig, wenn man die jungen menschen dort sieht... ![]()
Ich erzähle in diesem Zusammenhang gerne von meinem 6 Jährigen, der über den Spielplatz läuft und andere Kinder anschreit: „Corona! Abstand halten!“
Eine völlig normale Generation wird das
![]()
nach Auffassung einiger hier. Setzen, 6 ;-)
Da erzähle ich Dir aber von einem 6-jährigen der hier allen Anwesenden erklärte wie Corona auf sein Alter sich auswirkt und wie eben auf ältere. Was man beachten muss und wo. Ganz sachlich! Klang nicht gestört! Wir sagen auch wenn einer hustet: Komm mir nicht zu nahe, Corona! Ähm ….. nur mal so. Dafür brauche ich kein Intensivnotbett in der Psychiatrie. Da finde ich ja jetzt schon fast anmaßend das ins problemhafte zu ziehen, wenn einer so über den Spielplatz rennt und Vorsicht, Corona ruft. DAS hat nichts mit der Ausgangsthematik zu tun. Vielleicht sollten wir uns dem bewusst werden.
und ich bin ganz gestört, weil ich keine Angst hab angehustet zu werden etc.? Ich bin in solchen Dingen sehr abgehärtet....LG
Naja, heutzutage kommen Leute wegen Liebeskummer in die Psychiatrie, oder neulich einer, weil er nicht das geerbt hat, was er sich so vorgestellt hatte. Für Notfälle gilt übrigens auch für Psychiatrien eine Aufnahmepflicht, falls das beruhigt.
da kommen wir mit Corona noch glimpflich davon, aber auch ohne den Gedanken glaube ich, dass das keineswegs regulär schwere psychische Störungen hervorruft.
Zunächst handelt der Bericht von der Schweiz. Und ich weiß ja nicht, wen du mit "Ihr" meinst, aber ich persönlich mache mir sowohl aktuell durch Corona Sorgen um die Auslastung von Krankenhäusern in Deutschland als auch seit vielen Jahren schon Sorgen um sie stetig abnehmenden Psychiatrie- und Psychosomatikplätze in Deutschland, sowohl stationär als auch ambulant. Das ist seit sehr langer Zeit ein ganz akutes Problem, das immer schlimmer wird, auch völlig unabhängig von Corona.
Den Klassenraum nicht wechseln zu können kann schon echt traumatisierten...
supervorzeigemütter geht es ja gut
, aber
z.b. ist eine freundin im - krisenchat -
sie kommen gegen die große flut gar nicht an
nun sind das kinder und jugendliche, die wenigstens per whatsapp hilferufe absenden können
schlimmer geht´s kleinen kindern ohne halt,
die allein dastehen und im falle von
alkohol/ drogenabhängiger eltern, emotionaler vernachlässigung, misshandlungen, missbrauch keine unterstützung oder hilferufe absenden können,
nun ist das erkennen sowieso schon schwierig, aber momentan auf 0 gesunken
fälle wie bergisch gladbach, lügde etc werden immense ausmaße annehmen
das macht mich momentan ganz traurig!
aber gut, nichts ist wichtiger als natürlich corona! ![]()
so schauts aus, Mandala! aber hauptsach, die 90jährigen werden 100. unfähige/schlechte/verhinderte Eltern darf es in der allgemeinen rosa forenwelt nicht geben. sind eh alle perfekt. ich kann nicht soviel essen, wie ich speiben könnt, echt!
des darftscht doch aber net so kundtun!
des isch gfährlich! mei wasch bischt -san wir- unsolidarischhhh
ich kenne eben auch einige über 80 und 90-jährige - denen ist´s wurscht, die würden lieber liebe menschen sehen und auch IN DEN ARM nehmen können...
ich rege mich über einige verwandte auf, die ihre mutter noch nicht einmal iumarmen, weil sie ANGST haben....und die mama findet das ganz blöd und ist völlig am boden zerstört!
aber sie wollen ja nur das beste für die alte lady
und es kann morgen so oder so vorbei sein!
so wie auch mein leben zack vorbei sein kann! und wenn mir nen ziegel auf den kopp fliegt.
das leben ist endlich ![]()
du, mein ruf ist eh schon am popo.
ich hab auch immer weniger bock auf dieses gelaber hier, das war in den letzten 16 jahren nie der fall....
![]()
ja corona spaltet die gesellschaft!
das schafft das drecksvirus wirklich und ich finde es fast noch gefährlicher
und hier weiß jede/r wie es richtiger ist,
besser geht
und eine/r ist solidarischer als der/die andere - RESPEKT solidarische supermuttis
och je....
ich schaue immer mal (eher selten) rein,
aber was hier teilweise abgeht
- diese aggression - dieses besserwissigetue - diese ... ach vergiss-es
gute nacht ! ![]()
wünsche ich auch und gehe weiter Champions league kucken, obwohl die Bayern erst morgen spielen. das Virus schafft die Spaltung nicht, das arme kann nix dafür. es ist wie es ist, aber die Rettung in form von Impfung naht ja.... ich bin froh, dass mein Umfeld weitestgehend normal geblieben ist, das zählt.
schlimmer geht´s kleinen kindern ohne halt, die allein dastehen und im falle von alkohol/ drogenabhängiger eltern, emotionaler vernachlässigung, misshandlungen, missbrauch keine unterstützung oder hilferufe absenden können, nun ist das erkennen sowieso schon schwierig, aber momentan auf 0 gesunken Hallo ach u. deshalb opfert man dann lieber die älteren Menschen o. die Risikopatienten die evtl. auch Kinder haben? Vielleicht auch dich damit die Kinder von Drogenabhängigen die MÖglichkeit haben sich leichter anderen Menschen anzuvertrauen? viele Grüße
Man, was für ein plakative Schxxx
Kein Mensch "opfert" Omi und Opi, wenn man auch andere nicht ganz aus dem Blick verliert und der Anklang à la selbst schuld bei drogensüchtigdn Eltern ist einfach widerlich!!! Die Kinder können nichts dafür!
Die Ki-Ju-Psychiatrien waren auch vor Corona völlig überlaufen, Plätze rar. Das ist leider Tatsache. Dass sich das auch Corona verschärft, Ist natürlich tragisch. Dennoch muss man die Zahlen in Relation setzen und, um sich ein Urteil zu bilden, "das große Ganze" sehen. Kinder/Jugendliche aus dysfunktionalen Familien sind nach dem aktuellen Stand der ersten Studien (z.B. aus China) besonders gefährdet für psychische Krankheiten, Erfahren häuslicher Gewalt, etc. Diese gilt es zu schützen! Kinder aus "normalen" Familien dagegen nicht. Überspitzt muss man halt sagen, dass es den gefährdeten Kids auch nichts bringen würde, wenn ihre Eltern auf eine volle Intensivstation müssten (muss nicht mal Corona sein), dort Aber abgewiesen werden, weil keine Kapazitäten mehr frei sind. Das gegeneinander auszuspielen halte ich persönlich für sehr unangebracht. Wie immer bin ich der Meinung, dass man psychische Gesundheit, häusliche Gewalt etc gesellschaftlich mehr diskutieren müsste und Berufsgruppen drumherum (Psychiatrien, Heime, Erziehungshilfen, Psychotherapeuten, etc) besser unterstützen músste. Überall fehlt es an Geld und Mitarbeitern, alles ist unterfinanziert und dadurch leiden Menschen.
Beste Zusammenfassung. Danke.
Hallo ganz ehrlich verstehe ich es nicht u. denke mir manchmal "warum fühlen sich Kinder von solchen Änderungen derart betroffen/unwohl - weil sie wohl immer der Mittelpunkt der Familie waren u. alles durften....". Mein Vater wurde chronisch krank als ich 3 war, ich durfte so gut wie nie Spielbesuch haben u. wenn dann im Freien damit er nicht angesteckt werden konnte u. auch damit er seine Ruhezeiten einhalten konnte. War nicht schlimm, man traf sich im Garten, auf Spielplätzen, im Schwimmbad, zum Radfahren,.... So gut wie jedes Kind hat doch heutzutage ein Zimmer für sich. Und falls nicht kann man die Videokonferenz eben in 1 Zimmer abhalten u. die Tür schließen, dann dürfen die Kinder im Rest der Wohnung eben auch laut sein.... Nur noch Medien? Warum eig.? Fällt Kindern kein "normales" Spiel, basteln, werkeln, backen, etc. ein? Gerade wenn Mama/Papa zu Hause im Homeoffice ist? Ich habe seit mein jetzt 17jähriger geboren ist eig. nur Homeoffice gemacht, er kam anfangs auch immer mal dazu u. hat was gefragt etc. Ansonsten hat er gespielt o. wir haben auch mal zusammen Plätzchenteig gerührt u. er durfte dann alleine ausstechen während ich 1 h Büroarbeit gemacht habe. Er hat sich später als er mal krank war u. zu hause bleiben musste seine Laubsäge genommen, Motive aus dem Netz ausgedruckt u. die dann aus Sperrholz ausgesägt u. das dann an Weihnachten verschenkt. Wo ist die Kreativität der Kinder geblieben? Auch verstehe ich nicht warum man von einer Maske im Unterricht derart überfordert ist. Später, wenn die Kinder arbeiten müssen, werden sie evtl. auch alle möglichen Vorgaben bekommen die nicht so prickelnd sind. Mein 17jähriger sagte übrigens vor 4 Wochen, als ich ihm sagte die Menschen seien von den Einschränkungen so sehr abgetörnt "welche Einschränkungen denn??? Ich merke da gar nix davon" - wie man sieht - alles eine Sache der Einstellung..... viele Grüße
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