mimel
Wenn ich hier so lese, befürworten viele eine Verschärfung und Weiterführung des Lockdowns. Ich weiss das viele bereit sind die Arbeitsplätze der anderen zu opfern. Aber wärt ihr auch bereit euren Arbeitsplatz im Kampf gegen die Pandemie zu opfern? Bereit evtl. euer Haus aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen, weil ihr arbeitslos geworden seid. Weil auch euer Arbeitsplatz den wirtschaftlichen Folgen zum Opfer gefallen ist. Wärt ihr bereit Lieferengpässe von Lebensmitteln in Kauf zu nehmen? Wärt ihr immer noch bereit diesen Weg des strengen Lockdowns zu gehen, wenn die finanzielle Pleite genau euch und nicht die anderen betreffen würde? Ich denke das müssen wir uns das alle fragen, wenn dann nämlich die große Pleitewelle nach dem Lockdown kommt, wird es uns alle betreffen, die einen frühr die anderen evtl. etwas später.
Die Maßnahmen helfen meinen Arbeitsplatz zu sichern. Wegen vieler Corona Erkrankten konnten wir Aufträge nicht mehr abarbeiten, mussten eine Zeitlang zumachen. Das interessiert dich aber Null. Dich interessieren auch nicht die Einzelhändler oder Gastronomen, du willst Stimmung machen oder "dein altes Leben zurück".
Das war nicht die Frage. Würdest du den Lockdown auch befürworten wenn du z.B. bei Hussel im Verkauf arbeiten würdest. Und wissen, das dein Arbeitsplatz durch jeden Tag Lockdown immer mehr auf der Kippe stehen würde?
Ich weiß nicht, wie ich reagieren wuerde, wenn ich keinen Coronatoten kennen würde, keine schweren Verläufe von eigentlich gesunden Leuten, die wochenlang im Koma lagen, wenn Homeschooling nicht gut funktionieren wuerde und wenn ich in einem Bereich arbeiten wuerde, der von den Maßnahmen betroffen wäre. Der persönliche Hintergrund spielt aber nie eine Rolle von politischen Entscheidungen. Kinderlose zum Beispiel zahlen durch ihre Steuern auch Schulen und Kinderbetreuung mit, was ich richtig finde, da ja die gesamte Gesellschaft davon profitiert. So ist es hier auch, für mich überwiegen die Vorteile der Maßnahmen für den Gesamtnutzen, obwohl ich manche Maßnahmen für komplett bescheuert halte, wie zum Beispiel die 15 Km Regel.
Das Meme kann ich mir jetzt nicht verkneifen..
Dann bewerbe ich mich bei Edeka oder anderen Lebensmittelhandel. Oder in einen der Läden welche es schaffen trotz geschlossener Läden den Betrieb aufrecht zu erhalten. Freundin von mir arbeitet im einem spielzeugladen, die haben deutlich mehr Umsatz als vor Corona. Trotz das der Laden zu ist. Statt persönlich vor Ort, beraten sie die Kunden per Mail und am Telefon und packen dann die Bestellung zusammen. Entweder Versand oder Abholung. Die haben nun sogar noch ein paar Aushilfen eingestellt.
Ich glaube, dass es weniger Pleiten und weniger Schaden für die Wirtschaft gibt, wenn man den Lockdown jetzt noch verschärft und dann (wenn die Zahlen um einiges niedriger sind als jetzt) schneller wieder ein halbwegs normales Leben einführen kann, als wenn man jetzt noch viel länger so weiterwursteln muss wie im Moment. Aber jede Variante, also auch diese wird uns Wohlstand kosten. Und ja: Ich bin bereit, wegen Corona auf Wohlstand zu verzichten, wobei die bisherigen Maßnahmen unserer Familie sowieso schon einiges an Verlusten einbringen und wir sowieso kein Haus oder eine schicke Wohnung haben, die wir noch aufgeben könnten. Aber das Virus hat ja nicht vorher angefragt, ob es kommen darf. Und ich glaube, dass in den nächsten Jahrzehnten noch so manche globale Probleme sich so verschärfen könnten, dass sie uns Deutsche Wohlstand kosten werden, insbesondere der Klimawandel und die Ungleichheit auf der Welt. Unser Wohlstand beruht zu einem gewissen Teil auf Ungerechtigkeiten im globalen Miteinander. Das kann man guten Gewissens sowieso nicht so weiterführen.
Es geht nicht um Ohlstand. Es geht um Existenz. Deine Kinder sollen bestimmt auch mal arbeiten!? Wo, wenn alles pleite ist? Wir reden hier nicht von 2-3 Firmen pro Stadt die schließen. Es betrifft mittlerweile fast jedes Unternehmen, das geschlossen ist, weil es nicht systemrelevamt ist. Z.B. die gesamte Gastronomie (Hotels, Bars, Kneipen, Restaurants), die gesamte Kosmetikbranche (Friseur, Kosmetiker, Nageldesign, Fußpflege), Zoos, Schwimmbäder, Massagepraxen, Bordelle (ja, auch Prostituierte haben nicht selten Kinder und keine andere Möglichkeit einen Job zu finden), Baumärkte, Haushaltswaren, Dekoartikel, Schreibwaren, Reisebüros... Wenn es dir nicht zuviele Umstände bereitet, schau doch mal über deinen Tellerrand. Und falls deine Kinder keine Ärzte oder Krankenschwestern werden wollen, sehe ich schwarz für die Zukunft. Und selbst wenn, irgendwann ist der Arbeitsmarkt auch in dem Bereich gesättigt. Es hängt mehr dran als Einzelschicksale. Die Zukunft kommt auch.
Ja, es ist tragisch für die einzelnen. Aber Pleiten und Umstrukturierungen gab es schon immer. Und ich bin sicher: Sobald wieder ein normales Leben kommt, werden auch wieder mehr Reisebüros und Restaurants etc. eröffnen. Es war schon immer so, dass es gewisse Umorientierungen in der "Wirtschaft" gab, und es wird auch weiterhin so sein. Ich habe 10 Jahre in einem Großstadt-Viertel gewohnt, dass in dieser Zeit in großem Rahmen modernisiert wurde. Die Folge war, dass die Mieten unbezahlbar wurden und die ganzen alten eingesessenen Läden schließen mussten und wahnsinnig angesagte Coffee-Bars etc. von Ketten, aber auch viele Einzelversuche für Läden/Gastronomie an deren Stelle traten. Von den Einzelversuchen haben die meisten nur drei Monate bis drei Jahre durchgehalten, bis sie auch aufgegeben haben. An ihre Stelle traten wieder neue. Da haben in einer Straße auf 500 Meter in kürzester Zeit mindestens zehn Gastronomie-Betriebe geschlossen. Aber es gibt auch jetzt wieder und noch welche: An die Stelle der pleite gegangenen sind andere gerückt. Ganz genauso wird es nach Corona mit der Gastronomie, den Reisebüros und der Kosmetikbranche sein - weil dann ja wieder Bedarf an diesen Dienstleistungen da sein wird. Ganz abgesehen davon: Es machen ja nicht 100% der Unternehmen in den genannten Branchen pleite. Ein größeres Problem sehe ich im nicht staatlich subventionierten Kulturbetrieb. Wenn sich die Künstler und Musiker jetzt notgedrungen umorientieren, wird es länger dauern, bis der Kulturbetrieb nach Corona wieder anläuft. Bestimmte kulturelle Leistungen kann man nicht so aus dem Boden stampfen wie ein Restaurant. Aber auch das wird wieder kommen. Insofern mache ich mir um das Arbeitsleben meiner Kinder keine Sorgen.
Übrigens: Eine Bekannte von mir betreibt ein Restaurant mit Eisdiele. Sie gehört zu denen, die mit aller Vehemenz eine Lockdown-Verschärfung und -verlängerung fordern, weil sie zu der Ansicht gelangt ist, dass eine stärkere und schnellere Reduzierung der Zahlen ihr wesentlich eher wieder einen halbwegs normalen restaurant-Betrieb ermöglichen würde.
Die gesamte Gastronomie und auch die Kosmetikbranche wird aber einen massiven Boom erleben, sobald sie wieder öffnen dürfen. Da besteht doch bei jedem massiver Nachholbedarf.
ich glaube auch, dass die Nachfrage enorm groß sein wird, inkl. meiner Wenigkeit, aber ob die Menschen dann noch Geld haben, um etwas aufzubauen, ob die Banken dann noch so einfach Kredite dafür geben? Ich denke eher nicht. Alle werden vorsichtiger werden.....LG
Da die Wirtschaft immer noch besser dasteht als 2009, sehe ich jetzt nicht so schwarz. Damals hat der Aufschwung auch recht gut geklappt. warum sollte das nun anders sein?
Ich kann einen Tisch aber nicht 3x besetzen.
Dem kleinen Gastronom nützt ein " Boom" oftmals gar nichts. Wir ( kleines Wirtshaus 35Plätze)sind an We,s für Schulanfänge, Konfis, Geburtstage teilweise bis 2022 ausgebucht. Ob da noch 10 Mann anrufen oder nicht , ist egal , wenn die Plätze voll sind, sind sie voll. Das haben die Leute schon nach dem 1 . LD nicht verstanden und meinten pikiert, " man wolle wohl ihr Geld nicht". ![]()
kommt evtl. auch drauf an, wie lange es noch so wie jetzt weiterläuft....noch 2-3 Jahre, dann sehe ich aber schwarz. LG
Du kannst einen tisch 3x besetzen! Machen die grosskopferten wiesnwirte auch! Im ernst, ich gebe dir recht! Was weg ist, ist in vielen branchen unwiederbringlich weg. Verstehen aber schreibtischtäter, nerds, systemrelevante und hausdamen nicht. Zur mimelfrage: Mir ging es finanziell durch c fast besser als ohne, trotzdem bin ich dagegen und könnte aus der haut fahren, weil ich grad erlebt habe, wie es mal war, das leben....
Nein aber wenn alle Tische wieder besetzt sind geht es doch auch weiter. Der Weg bis dahin ist blöd und sicher schaffen es Einzelne, um die es mir leid tut, nicht,. Aber die Gastronomie wird es weiter geben und das Wirtshaus wird dann eben von jemand anderem betrieben. Ich will damit überhaupt nicht absprechen, dass es für jeden einzelnen Gastwirt mehr als bescheiden ist. Ich habe aber auf die Aussage, dass es nach dem Lockdown keine Gastronomie mehr geben wird geantwortet. Und das sehe ich nicht so. Und ohne Lockdown würde es auch nicht besser aussehen. Dann würde der Betrieb auf Grund eines Coronafalls geschlossen und es gäbe keine stattlichen Hilfen
Natürlich geht es dann weiter , aber es gibt in dem Sinne keinen " Boom" um das verlorene Geld wieder reinzuholen. Das wollte ich damit sagen. Und wer es bis dahin nicht schafft ( wir haben da Glück, zwar kaum Einnahmen aber auch kaum laufenden Kosten , weil unser) ,
der wartet jetzt nicht geduldig mit Hatz4 und sagt sich ...ach mach ich halt nach C. einfach weiter , dann sind die Tische voll.
Die Leute werden sich umstellen MÜSSEN. Wenn ich an die Empörung denke, wo wir vorigen Sommer 2 Wochen zugemacht haben....wie das sein kann...wir hatten doch schließlich soooo lange frei. Wir werden ALLE Federn lassen....auch die Nachholer werden merken, das Nachfrage und Angebot dann 1zu1 geht.
Ich meide das wirtschaftliche Thema auch in meiner Familie ( Lehrer und Beamte)
Lösungen hab ich auch nicht....ich hätte max. die Impfstrategie geändert....aber ich sitz das jetzt aus....viell. fangen ja die 90-100Jährigen so einiges auf ..und dann mach ich so bald als möglich ne Kreuzfahrt
( OHNE KINDER ). ![]()
Du hast auch die kosmetikbranche angesprochen, die und zb die fitnessstudios holen das im leben nicht nach, genau wie die gesamte reisebranche.... Hättedadiwari halte ich auch für überflüssig und fast höhnisch, die karre steht tief im dreck-für viele. Überleben wird zb memory, da eigentum. mein exnagelstudio, vietnamesen, no way. Für meine friseurin seh ich auch schwarz, aber die hat sich einen mann aus der it geangelt und grad ein baby bekommen, very smart....
Die Gastronomie welche nun pleite geht, die wäre es langfristig auch ohne corona. Oder machen sich aktuell selbst kaputt weil unflexibel. Essen auf Räder boomt.
Was soll denn diese Frage? Soll ich jetzt einen Thread aufmachen ala: wärst Du bereit, Deine Gesundheit zu opfern? Wieviel oder welchen teil Deiner Gesundheit, wie lange ITS oder Beatmung oder REHA würdest Du akzeptieren? Die Gesundheit Deiner Kinder? Das Leben deiner Eltern? welchen Nachbarn würdest Du Opfern? Schwachsinn, oder? Diese Fragen bringen doch nichts. Letztlich geht es doch um einen Mittelweg, der gesamtgesellschaftlich gesehen möglichst wenig Schaden macht, aber auch Leben und Gesundheit schützt. Das ist niemals absolut, sondern ein Abwägen, Ausprobieren, in-Kauf-nehmen, und manchmal fallen auch schlechte Entscheidungen. Und ich finde aktuell, so ganz insgesamt, im Vergleich zu anderen Regionen dieser Welt, dieser Mittelweg den Deutschland geht, der bringt uns ganz gut durch die Zeit... auch wenn mir einzelne Regelungen unplausibel erscheinen. Und ja, mein persönlicher Alptraum heute, wenn der Lockdown verlängert oder verschärft wird... weiterhin Homeoffice Wahnsinn mit 2 Kindern...
....
Vieles sind wirtschaftliche Folgen des Virus, nicht der Maßnahmen. Und so interessant - die gleichen, die schwer erkrankte/Verstorbene als "alt / vorerkrankt" relativieren, wollen nun jede Firma retten. Aber vielleicht gehen hauptsächlich Firmen krachen, deren Konzept ohnehin nicht zeitgemäß ist?
Ja, das viele Firmen krachen, deren Konzept nicht mehr zeitgemäß ist, sehe ich auch so. Leider passiert das jetzt alles auf einmal, ohne Corona, wäre es zeitversetzter.
Das Hauptproblem fuer die Firma in der mein Mann arbeitet war, dass im Frühjahr keine Lieferungen aus Italien und China kamen. Deswegen musste er kurz in Kurzarbeit, aber eben nicht wegen der Maßnahmen. Wir haben die Auswirkungen auch schon im Februar 2020 gemerkt, weil wir eng mit China zusammen arbeiten. Wir haben dorthin normalerweise viele Reisen, die damals alle kurzfristig storniert werden mussten, das war sehr teuer.
bullshit und zur frage: nein - ich befürworte eine weiterführung und verlängerung definitiv nicht! und warten immer noch geduldig auf die versprochenen hilfen, die nicht kommen
Ich bin ebenfalls gegen eine Verlängerung.
"Aber vielleicht gehen hauptsächlich Firmen krachen, deren Konzept ohnehin nicht zeitgemäß ist?"
Naja so ganz kann man das auch nicht sagen. Viele waren vielleicht nicht reich...aber es reichte.;)
Gerade kleinere Geschäfte werden kein großes Polster haben um die ganzen Monate auszugleichen.
Ich finde da näml. nicht mal den Lockdown als Schuldigen. Selbst wo alles auf war , sind die Leute fern geblieben. Also ja, es ist das Virus, zum größten Teil das Problem.
Ich frage mich aber auch, inwiefern Fachkräftemangel, nach Corona noch Thema ist. ![]()
Witzig - du relativierst in einem Atemzug genauso. Es gehen eh nur die pleite, denen es sowieso schlecht geht ist genau das selbe wie wenn du sagst, es sterben eh nur die, die vorerkrankt sind.
Danke, das musste mal gesagt werden.
Kein Bullshit. Die Wirtschaft würde deutlich mehr leiden, wenn wir alles laufen ließen. Es gab jetzt trotz Maßnahmen schon mehrfach große Produktionsfirmen, die auf Grund des Krankenstandes bei sich oder bei den Zulieferern in Kurzarbeit musste. Unserer Dorfmetzgerei musste am 23.12 plötzlich schließen und alle Waren vernichten, weil Corona in der Belegschaft war. Die hat immer noch nicht wieder auf. Wer geht in Restaurants, Kino oder shoppen, wenn es in der Familie Kranke gibt?
... wie bei den Alten und Vorerkrankten. Die sollen sich bitte selber schützen, schlagen doch viele vor. Die Firmen sollen sich doch bitte jetzt auch selber schützen. Zweite und dritte Standbeine aufbauen, Online-Fähigkeiten aufbauen, zukunftsfähig werden. Gibt tolle Beispiele. natürlich klappt das nicht immer und überall. Corona ist ein Katalysator in jeder Hinsicht.
Denen geht es aber schlecht, weil sie sich nicht weiterentwickelt haben. Ein Geschäftsmodell, das vor Jahren erfolgreich war, muss es nicht unbedingt heute auch noch sein. Google mal Disruptive Innovationen. Wer da nicht aufpasst ist schnell weg vom Fenster und das braucht dazu nicht mal Corona
Sich selbst zu schützen kannst du eben auch selbst bewerkstelligen. Ein Unternehmen vor der Pleite zu schützen liegt eben genau nicht in deiner Hand - es ist nämlich der Staat, der dich zwingt, zu schließen. Und nein, es sind eben nicht nur die betroffen, die kein gutes Konzept haben oder die jenigen, die wirtschaftlich eh nicht gut aufgestellt waren. Wer sowas denkt oder als Fakt verbreitet, hat wirklich gar keine Ahnung, sorry.
"Sich selbst zu schützen kannst du eben auch selbst bewerkstelligen." Wie schützt sich denn die Seniorin im Pflegeheim? Oder die, die zweimal täglich vom Pflegedienst besucht wird? .....
Wie schützt Du dich selbst wenn Du Hochrisiko bist, aber Schulkinder hast und der Ehepartner zum Arbeiten muss?
dazu zu zwingen eben öfter nicht durch die Gegend zu rennen, als es den Firmen bitte aber schnell was abverlangen. In England hat man es geschafft die Rentner dazu zu bewegen. Soll man ruhig auch hier machen.
nicht falsch verstehen... auch ich bin dafür, dass die Alten deutlich besser geschützt werden. Scheint ja gerade vieles eher freiwillig zu sein. Der eine erzählt von Tests alle drei Tage, wenn man zu Besuch rein will, plus strenger Anmeldung bzw max. Besuchszeiten und Besucheranzahl pro Stockwerk. Der nächste erzählt von Pflicht FFP2 ... und das wars. Das Dritte Heim hat das ein oder andere auch - aber nur theoretisch, weil praktisch zu wenig Personal zum Aufpassen da ist und jeder mit normaler Stoffmaske reinlaufen kann. Ergo, da gehört zu aller erst eine strenge Auflage her (auch wenn es inzwiscgen fast jedes Heim hier getroffen hat und die PflegerInnen mit den Nerven eh durch sind) Aber man kann auch nicht sagen, alle Ü70 und mit Vorerkrankungen bleiben daheim. Das machen viele eh schon. Seit März. Und die virlen fitten Rentner sind fitter als so manche 50er. Aber generell sagen: das ist halt persönliches Pech, wenn man Risiken hat... das gilt WENN dann genauso für Betriebe
@Tonic. Die einen sind pleite, die anderen tot. Ist schon noch ein Unterschied.
![]()
DANKE
hast du nagel voll auf kopp getroffen!!!!!!!
es gibt in diesem forum zu viele taubblinde....
mal schauen WAS bleibt
dank dem 3-4 seiten-langem § 28a wird sich mancher überlegen
mach-ichs-mach-ichs-nicht-mach-ichs-mach.......
ABER IST JA NUR EIN §
ich höre sie noch alle schreien,
doch nur wenige verstehen.....
habt ihr euch den EINEN § überhaupt mal angeschaut???
(welcher ALLES außer kraft setzt und das von diesem veganen ex-fliegenträger angeordnet werden kann)
möge die macht mit ihm sein ![]()
auf die Soforthilfen aus dem März 2020 warte ich immer noch.
GENAU!
aber das können hier viele nicht glauben und noch weniger nachvollziehen....
und die politik ist immer nur ehrlich! ![]()
dass es zuhauf solcher Fälle gibt. Bei den Novemberhilfen sind da auch viele Stolpersteine. Aber der dicke Peter verspricht weiterhin Hilfen, die einfacher sein sollen. Na, da bin ich sehr gespannt. Da scheint man aber beim Wort "einfach" eine große Bandbreite im interpretieren zu haben.
Unser Staat verschenkt nie einfach so etwas, einen Haken gibt es immer. Ich kenne auch einige Selbstständige, die noch gar keine Hilfe bekommen haben. LG
klappt.
da kannste aber lange drauf warten. Direkt und geradeaus, wird doch nie etwas gesagt. LG
ach soooooooooo! na ganz toll!
Das ist mies und besch... und tut mir ehrlich leid, für jeden, den es wirklich trifft. Ein befreundeter Steuerberater sagte allerdings, dass er sich gerade fremdschämt bzw nicht stolz auf seinen Beruf ist, da von überall her Anforderungen für diese staatliche Beihilfe kommt. Jeder Betrieb - selbst wenn er mehr verdient als im Jahr zuvor - kommt mit den Anträgen zu ihm bzw bittet ihn zu prüfen, wie man am besten tricksen kann, um auch noch staatliche Hilfe einzusacken. Ein bisschen was vom Kuchen abzubekommen. Vielleicht, nur vielleicht liegt es auch ein Stück daran, dass der Staat deswegen jeden Antrag sehr genau prüft und vorsichtig mit dem Geldausschütten ist. Aber genauso gut kann es auch daran liegen, dass solche Dinge auf öffentlichen Ämtern einfach nie reibungslos und schnell laufen. Beamten-Mikado ;-) ... ich darf das, die halbe Verwandschaft arbeitet dort und jeder von denen, der schon mal in der freien Wirtschaft war, bestätigt das. Denke eine Mischung aus beidem.
Ich denke auch, dass die Anträge deshalb komplizierter geworden sind, weil - wie bei den Maßnahmen auch - jeder noch versucht hat, iiiiiiiirgendwie Geld abzugreifen...da sitzen dann wieder all in einem Boot - wie mit den Maßnahmen und dem Kampf gegen das Virus allgemein...
Das ist leider ganz oft so und eine Unverschämtheit. Ist auch oft bei Flutopfern so. Da wird unbürokratische Hilfe versprochen und dann muss man ewig beantragen und warten. Ich glaube grundsätzlich nicht, dass die Politik ehrlich ist, ich glaube aber nicht, dass hier systematisch die Wirtschaft ruiniert werden soll. Ich fand die Maßnahmen eher zu zögerlich und zu spät. Ich haette im Sommer nicht alles gelockert und mir wäre über Weihnachten ein strengerer Lockdown komplett ohne Verwandtenbesuche lieber gewesen. In meiner Stadt sinken die Zahlen uebrigens kontinuierlich, wir haben aber, da wir mal Hotspot waren, strengere Maßnahmen seit Anfang November. Meine Tochter hatte das letzte Mal im Oktober regulär Unterricht. Es hat aber bis jetzt gedauert, dass die Zahlen runtergehen.
haben sogar schön mit den Hilfen geprahlt, die sie gar nicht gebraucht hätten.
traurig, oder... vor allem dass DESWEGEN jetzt viele die es wirklich nötig hätten, nicht mehr komplikationslos an die staatliche Hilfe kommen
Indem man die Kontrolle wiedergewinnt oder es weiter aus dem Ruder laufen lässt. Ich denke, dass ersteres in Summe zu weniger Schaden führt und deshalb auch die beste Option ist.
Es darf dann aber nicht so enden wie in Irland. Also, muss ein gutes Konzept für die Zeit danach her. Denn ich denke, die Zahlen werden dann wieder steigen, sobald alles normal läuft und die Impfungen immer noch nicht laufen....LG
Nein wäre ich sicherlich nicht. Ich finde immer weitere teilweise sinnlose Verschärfungen auch unnötig. Man sollte lieber da ansetzen wo es Probleme gibt. Man sollte die vulnerablen Gruppen schützen, das hat man ja immer noch nicht auf die Reihe bekommen. Es gibt genug Vorschriften die man erst mal durchsetzen muss. Und man sollte sich um den Impfstoff kümmern, da wurde ganz viel verbaselt mit ganz verheerenden Folgen.
Ja. Ich würde allerdings auch nirgends wohnen, wo es mir eigentlich zu teuer ist bzw. auf Kredit leben. Mein Arbeitsplatz ist nicht in Gefahr, da systemrelevant. Aber ich wäre mir auch nicht zu schade dafür, mich im Supermarkt an die Kasse zu setzen. Von rationierten Lebensmitteln dürften wir weit entfernt sein. Noch immer werden tonnenweise nicht verkaufte Lebensmitteln weggeworfen. Und wenn Hefe, Konserven und Milch rationiert werden würden könnte ich damit leben. Ich würde eher befürchten, dass so einige im Lockdown verfetten- aber nicht verhungern.
Ja, das tun wohl die meisten ganz normalen Menschen. Was aber, wenn du eben auch deine günstige Wohnung nicht mehr leisten kannst? Lebensmittel müssen nicht rationiert sein, um sie sich nicht mehr leisten zu können. Einen Job an der Kasse muss man erst mal bekommen, wenn sich um den plötzlich ganz viele bewerben.
Die Wohnung gehört mir. Aber auch Menschen die kein Geld mehr haben, werden nicht unter einer Brücke schlafen müssen. Was soll denn passieren, was hier Lebensmittel für finanzschwache Menschen unerschwinglich macht?
Du agierst gegen die Impfungen und gegen den Lockdown gleichzeitig! Wie hättest du es denn gerne? Und komm jetzt nicht mit „man muss die Alten schützen“!
Jeder kann sich impfen, solange es freiwillig bleibt. Aber wenn jemand für die Pflichtimpfung plädiert, dann bin ich dagegen. Meine Befürchtung ist, das nach einem strengen Lockdown, die Zahlen wieder steigen, sobald gelockert wird und das Ganze von Vorne beginnt. Dann kommt eine neue Mutation, ein neuer Impfstoff muss entwickelt werden und die Geschichte wiederholt sich. Also müssen wir völlig anders denken. Nicht versuchen, das Virus auszulöschen, sondern damit zu leben.
Warum müssen WIR anders denken? Weil DU deine Denkweise als richtig erkannt hast? ![]()
Wie würdest du es handhaben? Ich höre ganz oft, man muesse mit dem Virus leben? Wie meinst du das? Wir leben ja mit dem Virus, niemand hat ernsthaft in Betracht gezogen, dass es keine Ansteckungen oder Tote geben wird. Die Einzelschicksale interessieren die Regierung natürlich nicht.
Du musst nicht denken so wie ich. Du kannst denken was und wie du willst. Du darfst dich Impfen lassen, darfst für immer und ewig zu Hause bleiben, darfst dir alle 5 min die Hände desinfizieren, darfst auch zu Hause mit Maske rumlaufen, nur fordere das bitte nicht von mir.
Und wie stellst du es dir dann weiter vor, wenn wir einfach so tun, als gäbe es das Virus gar nicht? Mit dem Virus leben bedeutet für dich ja, dass das keine Konsequenzen hätte! Du bist doch irgendwie nicht ganz in der Realität, oder?
Wieso? Ich fordere von dir doch wirklich gar nichts! Ich bezog mich auf deine Aussage, dass WIR anders denken müssten. Das klang nicht so, als würdest du nur von dir selber schreiben.
Würde mehr mehr auf Freiwilligkeit setzen. Z.B. Schulen öffnen, aber die Anwesenheitspflicht aussetzen. Dann können die Eltern selbst entscheiden ob Homescooling oder nicht. Homeoffice für Risikogruppen fördern. Für die Rentner / Risikogruppe kein öffentlicher Nahverkehr sondern so eine Art Ruftaxis (gibt es bei uns zum Teil schon). Alle Läden und Gastronomie offen. Wer möchte kann dort einkaufen/essen, wer Angst hat kann sich beliefern lassen (Lebensmittelliefer Service sollten gefördert werden, gibt es bei uns z. B. in der Nähe nicht). Natürlich braucht man da noch eine gute Strategie für Altenheime, vielleicht kleinere feste Gruppen. In dem Gebiet kenne ich mich nicht gut aus. Aber es gibt sicher Möglichkeiten. Wer möchte darf sich impfen lassen, auch freiwillig. Ich würde die Schließung von Krankenhäusern aus wirtschaftlichen Gründen von der Politik aus verhindern. Vielleicht sind staatliche Krankenhäuser doch gar nicht so schlecht. Es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten.
Also DU hast doch die Frage gestellt was nach Corona? Also schreibst du doch zu denken das irgendwann ein Leben ohne Corona gibt. Ich kenne niemanden der das glaubt. Alle sind sich einigt, wir werden irgendwann mit Corona leben, aber der Weg dahin bis das möglich ist, für den braucht es Lösungen. Deshalb stehen zwar alle über die aktuellen massnahmen, aber die meisten halten sich dran. Jedenfalls die im Freundes und Bekanntenkreis und in der Familie. Anders sieht es an anderen Stellen aus. Aber da gibt es zwei extreme Gruppierungen, die mit dem niedrigen Bildungsstand und die absolut Alternativ, abgehoben leben und die auch so schon Impfungen und Medizin als Gefahr sehen. Und Krebs lieber per Pendel heilen.
Genau, sollen manche ihre Kinder noch ein Jahr daheim lassen, damit die anderen zur Schule können. Sehr fair. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber. Fast alle im Freundeskreis schicken ihre Kinder zur Schule und in den Kindergarten, obwohl es nicht nötig wäre. „Weil es den Kindern so gut tut.“ Was soll ich dazu sagen, ich verstehe das, meinen würde es auch gut tun. Aber so dauert halt alles viel länger.
Und alle welche das Pech haben daheim jemanden zu pflegen sperren sich auch ein, samt Kind und Kegel. Das gilt selbstverständlich auch für alle Mitarbeiter eines Heims und deren Angehörigen. Und die welche Angehörige in Heimen haben, tja Pech gehabt, nichts mit besuchen. Den wie sonst will man verhindern das Mitarbeiter oder Angehörige das Virus in die Heime tragen? Aktuell profitieren die nämlich indirekt davon das möglichst viele sich an die massnahnen halten und dadurch deutlich weniger Infizierte rumlaufen.
Ja, ich befürworte eine Verlängerung des Lockdowns. Und das obwohl es meine Familie getroffen hat. Privat und beruflich. Schwiegersohn hat seinen Arbeitsplatz verloren, weil die Firma komplett geschlossen wurde. Aber er hat schnell etwas neues gefunden, weniger Geld, ungeliebter Arbeitsplatz. Für seine Familie macht er das trotzdem. Sucht aber weiter. Eigener Mann verdient deutlich weniger. Ich kann zur Zeit kaum arbeiten, Nachts geht nicht alles und 4 Stunden Schlaf brauche ich nun doch. Ersparnisse sind futsch. Warum gibt es die Hilfsgelder nur zögerlich und mit einem Aufwand, schon mal darüber nachgedacht? Liegt an den vielen, die ohne Bedarf beantragt haben. Liegt an denen, die im ersten Lockdown sofort und teilweise mehrfach abgegriffen haben. Genau deshalb musste es erschwert werden. Genau deshalb muss jetzt jeder Antrag sehr genau geprüft werden. Meinst du wirklich, wenn jetzt alles wieder öffnet, dass es dann keine weiteren Schäden gibt? Schon jetzt gab es Gebiete in Deutschland da mussten Rettungskräfte sehr lange fahren, um ein Krankenhaus zu finden, dass den Patienten aufnimmt. Und das traf den Haushaltsunfall, Autounfall, Schlaganfall, Herzinfarkt,... blöd, wenn diese Zeit dann im Krankenhaus fehlt um den Patienten zu retten. Aber vermutlich sind alle Zahlen ja nur falsch. Corona ist ein ganz leichter Schnupfen. Die Röntgenbilder von Corona-Lungen alle gefälscht. Corona ist eine weltweite Verschwörung, da stecken "DIE" dahinter und alle Politiker sind so dumm und machen mit. Wie haben die Menschen es nach den Kriegen eigentlich geschafft sich ein Leben aufzubauen? Ganz sicher wird es viele Schließungen geben. Aber genauso sicher auch Menschen, die wieder etwas aufbauen und eröffnen.
ich befürchte, dass es nach einem harten LD so wie in Irland kommen wird. Die Zahlen werden dann sofort wieder hochschnellen. Ich denke nicht, dass unsere Regierung einen Plan für danach hat. LG
Einen echten Plan haben ist natürlich auch schwierig. Sobald irgendwo etwas geöffnet wird rennen alle, um es zu nutzen. Schon jetzt wird ja nach Schlupflöchern gesucht, um die Maßnahmen zu umgehen. Auch ist ein ganz harter Lockdown aktuell eher vom Tisch. Der jetzige wird bis Mitte Februar verlängert, evtl. mit kleinen Änderungen. Der Plan ist wohl, sie hoffen auf den Sommer und auf die Impfung.
solange es noch erlaubt ist auf er Arbeit Party zu machen und keine Masken pflicht sind was soll das? Verschärfung der Maßnahmen ist lächerlich, sollen sie erstmal alles was sie beschließen für alle duchführen.
Eigentlich gilt auch auf der Arbeit Maskenpflicht. Überall dort wo der Abstand nicht eingehalten werden kann muss Maske getragen werden, ausser im privaten Bereich und teils draußen. Das viele AG ihre AN nicht dazu anhalten, anderes Thema.
Nein ich glaube das wäre ich nicht. Wir haben Glück im Unglück, mein Mann arbeitet und ist gerade Alleinverdiener. Wir haben ein Haus abzuzahlen und 3 Kinder. Ich wüsste nichtmal, ob wir hier in der Gegend überhaupt so einfach bezahlbaren Wohnraum finden würden. Ich glaube nicht! Meine Firma hat seit dem letzten Frühjahr Kurzarbeit angemeldet. Ich bin aktuell in Elternzeit. Keiner von uns kann die Auswirkungen von den ganzen Maßnahmen vorhersehen. In meinen Augen ein Spiel mit dem Feuer. Es ist immer eine Sache der persönlichen Situation. Ich bin überzeugt die Solidarität hört auf, wenn es um den eigenen Komfort geht. Was mich persönlich am meisten stört: Todeszahlen mit und an Corona gestorben. Von 3 Fällen kenne ich nun zwei mit Corona gestorben.
Nein. Meine Arbeit ist aber sicher die vom meinem Mann auch ( er ist als Intensivpfleger beim Land NRW angestellt, seit 20 Jahren, ich arbeite in einem der größten Krankenhäuser hier in der Gegend die extrem viele covid Patienten haben) Aber für alle anderen tut es mir einfach nur leid
Hallo, meinen Arbeitsplatz würde ich aufgeben, arbeite in der Pflege - eben weil ich weiß, dass man dort sehr schnell wieder etwas Neues findet. Lebensstil mit allem drum und dran würde ich nicht ändern wollen. Es könnte etwas entspannter sein, also vielleicht luxuriöser, aber schätze du zielst auf das Gegenteil ab ;-) Lg, Lore
Wenn ich hier so lese, befürworten einige massive Lockerungen der Maßnahmen. Ich weiß, dass viele bereit sind, die Gesundheit und das Leben der anderen zu opfern. Aber wärt ihr auch bereit euer Leben im Kampf gegen die Maßnahmen zu opfern? Bereit evtl. keinen Intensivplatz zu bekommen und zu sterben, weil die Intensivstationen voll sind. Weil auch eure Gesundheit dem Virus zum Opfer gefallen ist. Wärt ihr bereit, fehlende Behandlung in Kauf zu nehmen? Wärt ihr immer noch bereit diesen Weg der massiven Maßnahmenlockerungen zu gehen, wenn der Tod genau euch und nicht die anderen betreffen würde? Ich denke das müssen wir uns das alle fragen, wenn jetzt nämlich die große Krankheits- und Sterbewelle noch schlimmer werden wird, wird es uns alle betreffen, die einen frühr die anderen evtl. etwas später.
Ich empfinde es nicht so als entweder oder...schwarz und weiß.
Ich möchte keines von dem , von dir beschriebenen.
Ich möchte aber auch keinen massiven Bildungsrückstand bei den Kindern und ich möchte auch nicht alles, was wir die letzten Jahre mühsam aufgebaut haben, den Bach runtergehen sehen , zum Schutz der Allgemeinheit. Da muss es Lösungen geben.
Bis zu einem gewissen Grad kann ich auf allen möglichen Schnick Schnack verzichten aber wenn es an die wirkliche Existenz geht, erwarte ich vom Staat mehr, als " ein Deutscher jammert nicht, der freut sich, dass er helfen kann...koste es was es wolle". So dann auch nicht für MONATE ![]()
Wir sprechen hier aber nicht über den Ebolavirus mit Letalitätsraten zwischen 60 und 90% oder über die Pest. Sondern über einen Virus mit einer Infektionssterblichkeit von etwa 1%. Sicherlich tödlicher als die Influenza, aber eben nicht annähernd so letal wie Pest, Pocken, Ebola oder Lassa. Dazu haben etwa 80% der Bevölkerung ein eher geringes bis kein Risiko von einem Schweren Verlauf. Das was du schreibst, klingt, als ob jeder zwangsläufig früher oder später an C. verstirbt.
.... So sieht es aus!!!
Ach, nur 1%. Dann ist es ja nicht so schlimm, lasst das Virus durchlaufen... https://www.belfasttelegraph.co.uk/sunday-life/news/long-covid-could-claim-up-to-700-doctors-in-northern-ireland-39975807.html
Welche Auswirkung hat es wohl auf Letalitätsrate, wenn keiner mehr ins Krankenhaus kann?
Ja, ich mache mir Gedanken, ob die getroffenen Maßnahmen im Verhältnis stehen. Das mag deinen persönlichen Moralvorstellungen nicht entsprechen, ändert letztendlich jedoch nichts.
Das hat nichts mit Moral zu tun, sondern mit den Schäden, die ein Durchlaufen langfristig verursachen würde. Und damit meine ich nicht die Verstorbenen.
Von mir auch einen Daumen hoch.
Aber, das wurde ja schon unendlich durchgekaut und offensichtlich bleibt es nicht hängen. Oder wie unser Oberarzt sagte, alles reine Mathematik!
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Sehr anstrengend solche Argumente, wirklich. Meine Bekannte hatte vermutlich Glück und ist vom Krebs befreit und das nur, weil Sie sich regelmäßig untersuchen lässt! Das war ganz knapp, musste sofort operiert werden! Wieviele Menschen gehen aufgrund von Corona jetzt nicht zur Vorsorge oder es werden wichtige Operationen verschoben? Übrigens hatte die Arme kurz vorher Corona und das war nicht schön. Letzteres war aber sicherlich halb so schlimm. Warum geht es Dir um Andere? Das ist für mich vorgeschoben. Was ist mit Kindern aus sozial schwachen Familien? Die bekommen eben das dritte mal heute Prügel oder nichts zu essen. Interessiert dich das? Oder alte Menschen, die jetzt noch mehr vereinsamen. Auch hier gibt es genug Suizid. Interessiert dich das? Interessiert es Dich wenn andere Familien an Ihrer Belastungsgrenze angekommen sind und alles aus dem Ruder läuft? Zähl doch die ganzen Schicksale, ja den Rattenschwanz mal zusammen. Glaubt eigentlich irgendwer ernsthaft, dass ist alles halb so wild?! Wenn der Opa sich den Fuß bricht oder was auch immer und nicht ins KH kommt, wird das hier als Katastrophe dargestellt. Schön, wenn sich jemand um den Opa kümmert und dann die Muße hat es hier kund zu tun. In den von mir genannten Beispielen wirst du hier keinen finden der diese Schicksale preis gibt. Schütze Dich selber und schieb es nicht den Anderen in die Schuhe. Wirklich ich kann es nicht mehr hören. Erst waren es die Kinder, dann die Urlauber, dann die Feierwütigen und zum Schluss waren es die bösen Familien die unbedingt die Feiertage zusammen verbringen wollten. Komisch das die Zahlen dann doch runter gegangen sind. Noch komischer, das wohl am Flughafen reger Betrieb herrscht und die Polizei alle Hände voll zu tun hat. Na ob das alles Urlauber sind.... Maßnahmen ja, aber nicht um jeden Preis! Die Milliarden, die jetzt in Impfungen gesteckt werden, hätte man auch sicherlich sinnvoll einsetzen können. Jetzt kommt eine Mutation nach der Anderen und wir haben null aufgerüstet. Aber klar wahrscheinlich hilft die Impfung auch einfach gegen alles was da jetzt kommt. Hoffen wir einfach auf den Frühling so wie im letzten Jahr. Da sind die Zahlen gesunken bevor die Maßnahmen ergriffen wurden. Man hat sich da definitiv zu früh auf die Schulter geklopft.
Danke dir
So ist es. Sie werden erst wach, wenn der Kühlschrank sich schneller leert als man ihn auffüllen kann.
die andauernd an die anderen denken. Komisch nur, dass sie das Leid auf der Welt immernoch da ist.
Du antwortetest auf meine lieblingsjojo? Deinem und ihrem kommentar möchte ich noch hinzufügen, dass es doch nicht nur die schuld der vielen erkrankten ist, wenn unser gesundheitssystem ach so überlastet ist oder? Wird doch über die bezahlung und die ständige überlastung des personals gejammert... Überstunden ohne ende etc, schlechter schutz etc krankenhäuser müssen profit machen etc. Das ist jetzt nicht mehr aktuell? Ich hab die letzten 2 wochen gar keine deutsche berichterstattung gelesen, södi's maskentirade ging nicht an mir vorbei. Aber sag, jumalowa, hat sich was geändert? Hat es für all die betten nun genug gut bezahltes personal??
Das stimmt ja so nicht ganz. Damit versucht man eben Verständnis in der Bevölkerung zu bekommen. Das war ein Denkfehler der Regierung, mit Solidarität zu werben. Unterm Strich geht es ja jeden was an. Niemand bereichert sich durch diese Krise, außer evtl Amazon. Daher ist weiterhin das Ziel, die Zahlen gegen null zu drücken, damit endlich Ruhe ist. Nochmal, NIEMAND findet diese Situation toll. Es ist eigentlich eine Schande, dass man sich das überhaupt vorwerfen lassen muss.
Und wie ist das mit der "Welle der Arbeitslosen und Pleiten" - da wird doch auch mit dem Leid der "anderen" argumentiert, das man verhindern möchte...
Keine selbstlosen sondern schlicht und ergreifend kaum betroffene! Die liste derer erspar ich uns zwei hübschen, kennst du selbst und hab ich oben schon mal erwähnt. Wer kaum betroffen aber trotzdem kritisch ist, der wird plattgewalzt. Hast du ja selbst schon erfahren müssen.
Da muss ich jetzt aber mal widersprechen, tzz...Jeder der nicht dem politisch gewünschten Zeitgeist entspricht, braucht hier ein dickes Fell ![]()
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Das ist ja kein widerspruch oder? Ob sich die meinung der lady's am politischen zeitgeist orientiert, glaub ich gar nicht, dazu sind sie zu unterschiedlich. Ein dickes fell, ja, unbedingt! Oder besser, viel öl, damit das gewäsch auch mal abperlen kann, if you know what I mean?
geben soll. Bestätigt wurde es offiziell noch nicht. ![]()
Mein Post ist genauso viel oder wenig schwarzweiß wie das AP.
wurde hier schon öfter damit argumentiert.
Es macht keinen Sinn, die von dir erwähnten Viren wie Ebola mit Sars-coV-2 zu vergleichen. Die Problematik bei Sars-CoV-2 liegt an der raschen Ausbreitung. Das Virus ist so erfolgreich, dass es super viele Menschen infizieren kann. Die Folgen sehen wir. Sehr tödliche Viren wie das Ebola-Virus sind meist deutlich leichter einzudämmen. Tödliche Viren lassen ihren Wirt i.d.R. so schwer erkranken, dass der Infizierte nicht mehr viele Menschen anstecken und das Virus so weiterreichen kann. Das ist die Crux. Die Statistik nützt einem nichts, wenn man selbst schwer erkrankt oder seine Liebsten verliert. Aktuell haben wir einen 26-jährige an der ECMO hängen. Vor wenigen Tagen sind zwei 50-jährige verstorben. Hier hat die Statistik für die Angehörigen keinen Nutzen. Ich finde es immer wieder überraschend, wie sich die Menschen in Sicherheit der Statistik wiegen. Bei Corona kann man darüber hinaus nicht die absoluten Zahlen aus dem Blick lassen.
Vielleicht können wir die Zahlen nicht gegen Null drücken, einfach weil es schon zu weit verbreitet worden ist und durch die Symptomlosen übertragen wurde? Wenn wir versuchen würden den Schnupfen auszurotten, würde das auch nicht klappen. Einfach weil er zu weit verbreitet ist. (Ich vergleiche allerdings nicht die Coronaerkrankung in ihrer Schwere mit dem Schnupfen, falls mir das jemand unterstellen möchte)
Doch, das wäre schon möglich, wenn man zeitgleich eine hohe Impfrate schaffen würde. Die Zahlen sind zu hoch, das stimmt. Aber sie sinken ja offensichtlich schon . Hätte man die Schotten im Oktober schon dichtgemacht, wären Leute wie du doch erst recht ausgeflippt. Keine Leichen, keine Kapazitätenprobleme in den KHs, niedrige Fallzahlen etc, wäre ja wohl auch nicht recht gewesen. So war das nämlich im März und man hat sich sehr oft bitter beschwert, weil ja alles halb so schlimm war.
Aber nur wenn die Impfung, auch die Ansteckung verhindert (was noch nicht bewiesen ist) und alle Länder um uns herum auch konsequent sind, sonst holen wir es uns aus dem Ausland.
Aber nur, wenn du dich nicht impfen lässt, sonst holst du es dir auch nicht aus dem Ausland.
sehr gut!
und danke für deinen mut!
(im panikmacher-angst-forum)
sicherlich wirst du eines tages zum ritter geschlagen!
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Du kannst es an deinen geimpften Nachbarn auch nicht weitergeben. Und der auch nicht, wenn sein Nebenmann geimpft ist.
Im Alten- und Pflegeheim Haus Itzstedt ist Corona ausgebrochen. 25 Bewohner und 8 Pflegekräfte haben sich mit Covid-19 infiziert. Das Erstaunliche: Alle 61 Bewohner des Heims sind eine Woche vor Ausbruch geimpft worden.
Ja, blöd ne. Aber sicher weißt du ja, dass es eine zweite Impfung braucht um immun zu sein und sicher sagt dir der Begriff Inkubationszeit was. Ich hab mich gestern testen lassen müssen, weil wir einmal wöchentlich getestet werden. Wird ja gerne behauptet, dass man dann positiv ist, wenn man geimpft wurde. Muss dich leider (schon wieder) enttäuschen, ich hab nix!
Man ist nicht ab dem Zeitpunkt geschützt, ab dem man die Spritze kriegt, sondern erst nachdem das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert hat. Bei Corona dauert es nach meinen Informationen wohl so ca. 12 Tage ab Impfung, bis man geschützt ist. Also kann man Erkrankungen in den ersten zwei Wochen nach Impfung noch als Misserfolg der Impfung werten.
Lsss mich mal überlegen, dann steigt die um 99%. Aber egal, die sterben dann nur wegen Corona. Nicht an oder mit. Also was völlig anderes. Also nicht schlimm.
Wer sich informiert hat weiss das 1 Woche nach der Impfung keine Immunität zu erwarten ist. Vor allen dann nicht, wen man sich, was recht wahrscheinlich ist, bereits vor Impfung infiziert hat. Ziemlich dummes Beispiel.
Das weißt DU so genau? Prima! Kleine Krankenschwester weiß also mehr als Forscher und Ärzte! Topp!
Es wissen ja noch nicht einmal die Forscher WIE OFT geimpft werden muss! Erstaunlich, dass Ihr mehr wisst
Nee, die kleine Krankenschwester hört den großen Wissenschaftlern zu.
Zweimal, dann ist der Impfstoff zu (ich meine) über 90% sicher. Unsicher ist, ob man Überträger sein kann. Aber auch da sieht es bisher ganz gut aus. Aber, das kann man selbs5 rausfinden, wenn man selbst denkt und sich informiert Also das, was so den Schlafschafen immer empfohlen wird.
Ich kann diesen Vorwurf, man würde andere Leben mal eben so aufs Spiel setzen, nicht mehr hören. Da gibt es eine Kehrseite der Medaille. Darauf wollte ich hinaus. Garnichts ist passiert und ich verrate Dir was, da wird auch nichts passieren. Die Pflegekräfte und Krankenhauspersonal kann man so richtig schön auslutschen. (sind ja überwiegend auch nur Frauen, die sich vermutlich grad zwischen Kindern, Haushalt und der Arbeit zerreissen) Da geht es eben nicht um den Oberarzt oder irgendwelche Pharmakonzerne. Ich habe diese Woche eine Petition unterschrieben, ob es was bringt, ich weiss es nicht!
Hast Du etwa nicht aufgepasst?
Doch! Inkubationszeit bis zu 14 Tagen, bekannt seit Frühjahr 2020. Seit März im Koma gelegen, oder kognitives Problem?
noch NIEMAND wie lange die zu 90% sichere Impfung vorhält! Nicht aufgepasst! Setzen! 6
Man weisd aber das man eine Inkubationszeit von bis zu 14 Tage hat, das die allermeisten Tests erst 5 Tage nach Infektion anschlagen. Und jetzt lernt man in der ersten Klasse 1 Woche = 7 Tage. Also 7 - 5 Tage wären 2 Tage. 14 Tage minus 7 ergibt 7. Und jetzt bringe das man einfach in den Zusammenhang, ohne Berücksichtigung wie viele Impfungen man benötigt. Und das jemand 2 Tage nach Impfung ausreichend Antikörper hat um sich nicht mehr zu infizieren, das ist wohl bei fast keiner Impfung der Fall. Um das zu wissen muss man nicht mal studieren.
Sie ist auf „wie lange ist man immun“ umgeschwenkt, ohne es vorher zu thematisieren. Die Infizierten im Altenheim waren nur aus Propagandagründen Thema, wurde widerlegt, jetzt probiert sie es halt so! Halt total Banane!
Danke, Einstein und Felica, dass ihr meinen "Kampf ausgefochten" habt, es war aber, wie ich sehe, vergebliche Liebesmüh.
@Knödel, schön, dass du mich für Dr. med. hc. As hältst , ,aber so eine Kleinigkeit kann ich dir ganz fix erklären: Die Impfung braucht eine zweite, nach 3 Wochen, um vollständig zu sein. Dann wirkt sie recht gut. So lange, bis die nächste fällig ist, weil die Immunität abnimmt. Wie bei der Grippe. Im allerbesten Fall jedes Jahr eine Spritze und kein Corona. Das alles unter Vorbehalt, weil seit Existenz der Impfung noch kein Jahr um ist. Also, frag nur, wenn du was nicht verstehst.
...die lese ich eh nicht mehr. nun ja, es war auch ironisch gemeint, denn ich weiß selbst, dass sich gar nichts geändert hat. das zerreissen bezweifle ich auch, zumindest vom forumsklientel, zerreisser hätten gar nicht die zeit, ständig hier rumzutexten. das mit der Petition....hmmmm...ich glaube nicht, dass irgendwas was bringt. aussitzen und hoffen.
Also ich kenne inzwischen.mehr Leute welche beruflich durch Corona gewinnen als welche die ddn Job verloren haben. Da kenne ich genau keinen. Aber mehrere welche beruflich umgesattelt haben, nun mehr verdienen, wo der Job mehr spass macht oder wo Stunden aufgestockt wurden weil extrem viel Arbeit. Betrifft übrigens auch Gastronomie. Dort wo Jobs wegfallen werden neue geschaffen.
Kenne leider viele Leute, in deren Betriebe Stellen abgebaut werden sollen, Kurzarbeit stattfindet etc. Betrifft vor allem Leute die in der Autoundustrie arbeiten. Die hier bei uns sehr stark vertreten ist.
Hier sind Teile der Autoindustrie umgestiegen . Bereits im Frühling 20. Statt Autoteile produzieren die nun in riesen Menge Masken. Weit weg von Kurzarbeit. Nur ein Beispiel. Das ist das was eben was wirklich Erfolgreiche ausmacht. Die Fähigkeit sich auf veränderte marktbedingungen einzustellen. Mich würde übrigens interessieren, haben die Firmen entlassen wegen der Vorgaben unserer Regierung bezüglich Abstand und Maske. Oder weil denen die Zulieferer aus dem Ausland wegbrechen? Es nützt nämlich gar nichts wenn man das Personal und die Maschinen hat, man produzieren darf wie man mag und dann kommt kein nachschub. Dann nützen auch Kunden wenig welche alle jeweils 3 Autos kaufen würden.
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/masken-ausschreibungen-100.html
Mich würde wirklich, ganz ohne Gezicke, interessieren, inwiefern der Stellenabbau in der Autoindustrie eine Folge der Coronamaßnahmen ist. Weil die Leute keine Autos mehr kaufen? Oder wie hängt das zusammen?
Es gibt/ gab bestimmt Zweige, die drunter leiden aber hauptsächlich wegen Zulieferprobleme.
In wie weit ein Einbrechen des Absatzmarktes für verlorene Stellen verantwortlich ist, weiß ich auch nicht.
Ich kenne nur 5 Personen in der Sparte , 2 hatten im 1. LD Kurzarbeit wegen Lieferengpässe und auch jetzt noch verschobene Schichten , sonst alles wie immer .
1 hat jetzt noch KA , der arbeitet bei Skoda in der Werkstatt. Da kommen in der Tat weniger Leute , wegen Änderungen, Aufträgen ect.
Und 2 arbeiten sich dämlich...1x Auspuffsysteme DL weit und 1x Ingenieur bei Audi ( da war im Frühjahr aber auch KA )
Generell stehen in der Branche ja schon seit einiger Zeit Umbrüche an. ![]()
Im Frühjahr war es tatsächlich so, dass Teile aus China gefehlt haben und deshalb Kurzarbeit gemacht werden musste. Jetzt auch teilweise, weil weniger Autos verkauft werden teilweise wegen Lieferschwierigkeiten. Das wegen der Abstandregeln jemand entlassen wurde, habe ich nicht mitbekommen.
Teilweise ist es auch so, das manche Betriebe ihre Zulieferer verloren haben, weil die jetzt Masken oder Ähnliches produzieren und zur Zeit kein Interesse an der Produktion von Autoteilen haben. Das bringt die Produktionsbetriebe teilweise auch in große Schwierigkeiten. Manche wollen produzieren können aber nicht in dem Maße wie sie es wollen.
Ich bin da bei fritzi3. Ich hab ja schon mal in einem anderen Thread angesprochen, dass man nie ein gesichertes ewiges Anrecht darauf hat, dass alles so bleibt und nichts den eigenen Wohlstand ändert. Verschiedene Faktoren können mich meinen Job kosten. Pandemien. Ein Unfall. Klimaveränderungen. Gesetzesänderungen. Gesellschaftliche / politische Veränderungen (wenn man z.B. auf der Zeche gearbeitet hat und die Gesellschaft / Politik weg von der Kohle will). Naturkatastrophen. Technische Weiterentwicklung. Hetzkampagnen. Anschläge. Krieg. Ein Börsencrash, oder nur eine geplatzte Blase dort. Der Wegfall notwendiger Lieferanten. Usw. usf. Dass es sein kann, dass wir aus unserer letztes Jahr frisch bezogenen Wohnung wieder ausziehen müssten, weil wir sie uns vielleicht nicht mehr leisten könnten, wenn unsere Arbeitsplätze das nicht überstehen, das war einer meiner ersten Gedanken im Frühjahr 2020. Es hätte mir ganz furchtbar weh getan. Aber es wäre irgendwie weiter gegangen, und ja, ich hätte die Schließungen und Einschränkungen trotzdem befürwortet. Meinen letzten Job habe ich verloren, weil ein Großkunde die Bezahlung so rausgezögert hat. Stand als Hauptverdienerin einer 5köpfigen Familie mehrere Monate ohne Einkommen und ohne Hilfszahlungen da. Einen neuen Job in der Region habe ich nicht so schnell gefunden, wir sind dann alle zusammen 150 km weiter gezogen. Das nur als kurze Erläuterung, dass ich so eine Situation durchaus kenne. Ich finde die Vorstellung furchtbar, dass gerade ausgebildetes Personal, aufgebaute Firmen den Bach runter gehen und sich anders durchschlagen müssen (auch wenn es so etwas im kleineren Maßstab immer wieder gegeben hat und geben wird). Und das wird sich nicht alles schnell wieder erholen. Das wird natürlich Langzeitfolgen haben, für die Gesellschaft, für uns, für unsere Kinder. Ich sehe es aber auch nicht als Alternative, die Krankenhäuser überquellen zu lassen und die Leute dadurch massenhaft sterben zu lassen. Und die Alternative dazwischen sehe ich gerade noch nicht. Ich hoffe auf möglichst schnelle Impfungen. LG sun
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