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Tiefer Rachenabstrich bei (Kindergarten)-Kindern?

Thema: Tiefer Rachenabstrich bei (Kindergarten)-Kindern?

War da schon einmal jemand bei? Wie machen die Kinder das so mit? Mich wundert, dass jetzt häufig der Ruf nach flächendeckenden Kontrollen bei Kindern (und ErzieherInnen) kommt, aber machen die Kinder den Test (der ja ihre Mitarbeit verlangt) wirklich mit? Er ist ja wirklich sehr unangenehm. Ich würde eher denken, dass die meisten Kinder die Zähne zusammenbeißen. Und finde doch, dass man ihnen den Test, nach Möglichkeit, ersparen sollte. Ich habe noch nicht gehört, dass Kindergartenkinder betroffener Einrichtungen in Quarantäne vorsorglich getestet wurden. Hier wurde er den Kindern betroffener Einrichtungen jedenfalls eher erspart.

von Johanna3 am 19.05.2020, 17:41



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Ich weiß nur von meinem 8jährigen, der sonst schon beim in den Hals schauen würgt, dass es überhaupt nicht schlimm ist. Beim Streptokokken-abstrich ist das ja auch ähnlich. Findet mein Sohn jedenfalls viel schlimmer. Das war's dann nämlich bei ihm.

von Momvon3 am 19.05.2020, 17:59



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Sorry Johanna - aber auch hier findest du wieder etwas, was man nicht machen kann/besser ersparen sollte und statt dessen lieber die ganze Hütte wieder zu macht. Ehrlich - jeder Post von dir läuft darauf hinaus, das alles nicht geht.

von cube am 19.05.2020, 18:01



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von kati1976 am 19.05.2020, 18:06



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Nun ja, die Wahrheit ist, dass in den hier geschlossenen Notgruppen die Erwachsenen die unter Quarantäne stehen getestet wurden. Die Kinder nicht. Seltsam....

von Johanna3 am 19.05.2020, 18:10



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"Sorry Johanna - aber auch hier findest du wieder etwas, was man nicht machen kann/besser ersparen sollte und statt dessen lieber die ganze Hütte wieder zu macht." Die "Hütte" würde ja aber eh schließen, wenn ein Kind (oder Betreuer) nachweislich erkrankt. Die betreffende Gruppe müsste dann ohnehin in Quarantäne. Was aber hätte man davon das Kind zu testen?

von Johanna3 am 19.05.2020, 21:35



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Hier werden Kinder bis 12 Jahre mit so einer Gurgellösung zum Ausspucken getestet.

von lilly1211 am 19.05.2020, 19:00



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Das hatte ich hier auch schon geschrieben. Never würden die meisten Kindergartenkinder öfter als einmal bei so einer Prozedur freiwillig den Mund aufmachen. Meine Kids hatten das schon mal, der Große einen echten "tiefen Rachenabstrich", die Mittlere eben "gut gemachte" Streptokokkentests. Mit dem Erfolg, dass sie sich komplett geweigert hat, zum Arzt zu gehn, wegen etwas ganz anderem... aus Angst, dass er nochmal mit dem Stäbchen kommt. Bis heute kommt die Frage, ob er auch ja keinen Abstrich macht... Aber es gibt ja auch die Gurgellösung, schreibt Lilly oder hoffentlich werden auch die Tests mit Spucke besser. Denke, dass wir mittelfristig um solche Pooltestungen nicht rumkommen. Wenn sie das bei Kindern auch machen wollen, brauchen sie eine "kindgerechte" Testform.

Mitglied inaktiv - 19.05.2020, 19:15



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zwei Erwachsene, drei Kinder, der jüngste Junge ist drei. Alle bis auf den Kleinsten wurden getestet (alle positiv). Beim Jüngsten geht man einfach jetzt davon aus, dass er es auch gehabt hat. Alle fünf waren drei Tage furchtbar schlapp, nur geschlafen, leichte Halsschmerzen, dann waren sie durch. Aussage des Arztes: Dem Jüngsten wollte man das traumatische Erlebnis ersparen. LG sanogo

von sanogo am 19.05.2020, 19:23



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Sorry, aber impfen oder Blutabnehmen finden meine auch nicht toll und trotzdem muss es sein. Streptokokken hatte meiner bereits mit 1 und 2, den Abstrich hat er auch überlebt. Da gibt es hier gar keine Diskussion drüber. Manchmal sind es auch die Mütter, die alles schlimmer machen

von Momvon3 am 19.05.2020, 19:33



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Oh meine Kids sind sonst auch tapfer. Aber dieser Test ist schon fies, viele reagieren mit Würgereiz. Abgesehen davon: 1x machen wenn es wirklich notwendig ist, klar. Aber über Wochen / Monate 2x wöchentlich? Autsch.

Mitglied inaktiv - 19.05.2020, 19:41



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Aber geht das denn? Für Impfungen und Blutabnahmen kann man das Kind ggf. festhalten. Aber wenn es die Zähne zusammenbeißt, ist man da wohl eher machtlos. Es gibt ja auch Kinder, die sich nicht vom Zahnarzt behandeln lassen - so dass manchmal eine Narkose unumgänglich ist.

von Johanna3 am 19.05.2020, 21:31



Antwort auf Beitrag von Johanna3

Hallo, hier ist es verschieden - bei ganz kleinen Kindern (unter 12 Monaten) ist es noch am einfachsten, da die oft schreien.. und dann geht der Abstrich kurz und schnell und zack geht's wieder raus aus mit Mama oder Papa. Ältere Kinder sind total verschieden - ihr müsst eins auch bedenken: der Abstrich wird nicht unter Normalbedingungen gemacht, sondern der Untersucher hat Schutzkleidung an: Kittel/Anzug, Haube/Kapuze, Handschuhe, Schutzbrille/Faceshield, FFP2-Maske, Überziehschuhe - sprich man sieht wirklich nur noch die Augen und sonst keine Mimik. Allein schon dieses Outfit könnte ein Kind verunsichern oder ängstigen. Kinder sind aber sehr verschieden - manche haben Angst, manche nicht, die sind sogar neugierig und fragen "warum siehst du aus wie ein Astronaut ?". Beim Abstrich ist es das selbe - manche haben eben Angst, kennen es nicht, die ganze Umgebung etc. verunsichert, vielleicht haben auch die Eltern noch Angst, sie kommen also alle angespannt und voll Sorge zum Abstrich. Der Abstrich selbst geht schnell: Mund auf, evtl. Zunge raus, AAA-sagen. Einmal mit dem Watteträger gut an den Rachen - und fertig ! An sich für Kinder machbar - manche sagen, dass es wie beim Kinderarzt ist. Kinder bekommen ja häufiger einen Rachenabstrich wg. Streptokokken zum Beispiel. Man könnte es im Kindergarten/Kita ja auch bisschen anders machen, die Untersuchung ankündigen, bisschen spielerisch, die Erzieher oder Eltern könnten es vormachen. Auch das Stofftier darf dabei sein. Ich würde sagen: ist machbar :-) Traut es euren Kindern zu, falls es dazu kommt :-) Die Schutzkleidung macht glaube ich echt mehr Angst, als der Abstrich selbst... Lg, Lore

von Loretta1 am 19.05.2020, 19:46



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Meien Tochter würde da nicht mit machen. Sie lässt so schon keinen Arzt an ihren Mund seit sie zahnt.

von Meyla am 19.05.2020, 20:02



Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ich kann Dich beruhigen: Man kann auch einen tiefen Nasenabstrich machen (genauso wie für RSV, gleicher Tupfer, lang und dünn). Da kann man das Kind festhalten, die Nase kann es ja nicht zumachen. Die Kinder meiner Kollegin (2 und 5) haben mitgemacht und wider Erwarten überlebt. Abgesehen davon: wenn die Kinder 2 Wochen in Quarantäne sind, muß man ja auch keinen Abstrich machen. Grüße, Jomol

von Jomol am 20.05.2020, 09:35



Antwort auf Beitrag von Jomol

Als ich zum Test musste fragte ich noch naiv, ob man zwischen Nasen - und Rachenabstrich auswählen kann. Nein, wurde mir gesagt, um ein sicheres Ergebnis zu erzielen, wären beide Abstriche erforderlich.

von Johanna3 am 20.05.2020, 12:42



Antwort auf Beitrag von Johanna3

… aber die meisten Leute wünschen eine Kombi: Rachen- und Nasenabstrich... und sind froh, wenn beides gemacht wird. Rein theoretisch geht man bei beiden Abstricharten an die selbe Stelle weit hinten im Rachen - somit würde eigentlich ein Abstrich ausreichen. Bei der Nase muss man halt wirklich bis ganz nach hinten, was tatsächlich manchmal auch nicht gelingt (und bei anderen gelingt dafür der Rachenabstrich nicht so toll). Würde wenn ich könnte erstmal Rachen versuchen (lassen) und falls das nicht gut war, noch über die Nase... Alles Gute, Lg, Lore

von Loretta1 am 20.05.2020, 20:04



Antwort auf Beitrag von Loretta1

Woher weißt du, dass die meisten die "Kombi" wünschen? Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich mich für den "Nasenabstrich" entschieden. Mir wurde aber klar gesagt, dass ein Test nicht aussagekräftig genug wäre.

von Johanna3 am 21.05.2020, 00:43