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Teilnahme an Impfstudie

Teilnahme an Impfstudie

Philo

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Eine Klinik sucht Probanden für Phase 3 eines bereits für andere Viren erprobtes Impfstoffes, der die ersten beiden Phasen gut durchlaufen hat. Es ist eine Doppelblindstudie, heißt u.a., der Hälfte der Probanden wird Placebo verabreicht. Die Studiendauer beträgt 2 1/2 Jahre. Würdet ihr teilnehmen? Das hieße, die Impfung erfolgt zeitnah nach einem gründlichen Gesundheitscheck. ABER die Chance, dass es ein Placebo ist, liegt bei 50% - und ob eine Impfung mit einem zugelassenen Impfstoff dann möglich ist, wenn man an der Reihe ist, ist fraglich. Bin mit meinem Mann am diskutieren... und auf Antworten gespannt.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Philo

ich will kein Placebo und unklar ist, ob man dann normal geimpft werden kann.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Philo

Nein, ich will schon richtig geimpft werden


Luna Sophie

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Antwort auf Beitrag von Philo

Klingt danach, wenn du Glück hast wirst du schnell, mit einem noch nicht sicher getesteten Impfstoff geimpft, bei Pech mit Placebo. Wahrscheinlich darfst du dich über die Studiendauer nicht Impfen lassen, weil dadurch die Wirksamkeitsstudie unmöglich wird. Mögliche Nebenwirkungen kaum zuzuordnen sind. Also 2,5 Jahre Ungewissheit. Nein, ich würde das nicht tun.


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

Ich aus den gleichen Gründen nicht


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von misses-cat

Ja, ich würde daran teilnehmen. Allerdings finden diese Studien meistens an Unikliniken statt, das wäre mir zu viel Aufwand, dort jeweils "anzutreten". Ansonsten, gerne. Allerdings nicht für "lau", das muss auch honoriert werden (aber das wird es sicherlich). Ansonsten gerade gerne, da ich mich zeitnah erst einmal nicht impfen lassen muss/möchte, aber auch nichts dagegen hätte - von daher wäre es egal, ob Placebo oder Impfstoff... Klingt das logisch *lach* ?? Lg, Lore


Philo

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

die Uniklinik ist 3 km von uns entfernt... Das wäre kein Thema :)


Korya

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Ich (bzw. mein Baby) haben damals bei dem Oxford-Team an einer 2jährigen Impfstudie für Neugeborene teil genommen - dasselbe Team, das jetzt an der Entwicklung vom AstraZeneca- Impfstoff beteiligt ist. Die kamen damals zu jeder Impfung mit einem 2-Mann-Team ins Haus. Vielleicht muss man nicht unbedingt zur Uniklinik toben? Wobei es hier ja nur ein oder zweimal wãre. Für eine Impfung würde ich das in Kauf nehmen. Aber das Risiko, das Placebo zu erwischen, wäre mir zu hoch.


cube

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Antwort auf Beitrag von Philo

Nicht wenn das hieße, dass ich dann aus der Impfliste der bereits zugelassenen Stoffe rausfliege und 2,5 Jahre keine Chance darauf habe, statt eines Placebos wirklich geimpft zu werden.


Trini

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Antwort auf Beitrag von Philo

An einer Studie würde ich überhaupt nur teilnehmen, wenn es gegen meine Krankheit kein anderes Mittel gibt, wenn ich also in der Placebo-Gruppe keine Nachteile gegenüber der traditionellen Behandlung habe. Trini


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Philo

Nein Ich möchte einen echten Impfstoff haben und kein Placebo


Mia186

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Antwort auf Beitrag von Philo

Mein, ich würde nicht Versuchskaninchen spielen wollen.


zweizwerge

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Antwort auf Beitrag von Philo

Huhu, ich würde da davon abhängig machen, warum Du Dich überhaupt impfen lassen würdest. Willst Du es, weil Du als Person mit Risikofaktoren eine ernsthafte Covid-19-Erkrankung fürchtest, dann würde ich wahrscheinlich auf den normalen Impfstoff warten. Würdest Du Dich aber aus Solidarität mit dem "normalen" Impfstoff impfen lassen, dann kannst Du meines Erachtens etwas noch solidarischeres machen, wenn Du beim Testen des Impfstoffes hilfst und für den Fall, dass Du Placebo bekommst, entweder auf die dann hoffentlich durch Impfen/Infektionen entstandene Herdenimmunität oder auf Dein auch sonst fittes Immunsystem setzt. Gutes Entscheiden!


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Philo

Nein. Es gibt zwei richtig gute, extrem wirksame Impfstoffe, ich werde versuchen, damit geimoft zu werden.