Vic
Hallo, ich weiß nicht, ob das hierher gehört, falls nicht, bitte Bescheid geben. Mein Mann und ich streiten fast täglich wegen Corona bzw. ob unser Teenager mit 1-2 Freunden in der derzeitigen Zeit (gerade jetzt wo alle zahlen hoch gehen) raus darf. Mein Mann, Risiko Mensch ist strikt dagegen, ich dafür, wenn Abstand bzw Maske getragen wird. Diese Diskussionen machen mich fertig, er uneinsichtig, weil zu viel Angst von einer Ansteckung, ich vorsichtig, aber nicht dafür, den Teenager nur in die Schule zu lassen... Hat eine von euch auch so Diskussionen bzw Tipps? Danke
Halten sich denn die Teenies an Abstand und Maske beim Treffen? Bist Du Dir da 100 % sicher? Wieso streitet ihr Euch jeden Tag? Weil jeden Tag der Teenie sich treffen muss mit anderen Leuten? Bist Du vielleicht die, die nicht einsichtig ist und ihren Mann als Risikopatient nicht unterstützt?
Hallo, wie alt ist dein Sohn und was sagt er selbst dazu? Was machen die Jungs, wenn sie sich treffen? Und wer sind sie? Sehen sie sich sowieso jeden Tag in der Schule? Ich verstehe dich, ich verstehe deinen Mann. Streiten hilft doch nicht. Könnt ihr nicht mit euren jeweiligen Argumenten einen Kompromiss finden? Alles Gute, Jannas
Mein Kind ist 13, treffen nur mit 1- 2 Personen, die auch in der Schule sind. Klasse ) Sie sitzen in unserem kleinen park und reden/Handy oder laufen im Ort rum alles draußen. Ich verstehe meinen Mann, wirklich, aber auch mein Kind, täglich geht es nicht Weg 3-4 mal die Woche, waren auch gerade Ferien . Wir streiten, weil er glaubt, es sei mir egal, das ist aber nicht so, ganz im Gegenteil, dennoch Schule ist doch auch noch und sonst ist alles eingeschränkt bzw findet nicht statt ( Friseur etc)
Wenn die Freunde aus der gleichen Klasse sind, sehe ich kein Problem. Kommt natürlich auch drauf an, was sie machen. Aber grundsätzlich darf er sich ja eh mit einem Freund ab Montag treffen. Was sagt dein Mann zum Thema Schule? Geht er denn nicht selbst arbeiten? Ich würde den Teenager natürlich raus lassen.
Schule muss ja sein, und arbeiten gehen wir auch beide. Das ist ja mein Problem. Er möchte, Schule und dann Heim, fertig. Trotz das die Kinder in einer Klasse sind
Was macht deinen Mann zur Risikogruppe? Da gibt es ja große Unterschiede. Ist er eindeutig sehr stark gefährdet? Dann verstehe ich ihn gut! Eine Freundin hat Brustkrebs gerade überstanden. Deren Kind geht in die Schule, es gibt keine Alternative, das muss sein. Aber für die Freizeit gibt es eben Alternativen. Da muss das Kind sich sehr einschränken. Allerdings ist es verständig genug und diskutiert nicht. Nur weil Kinder in der Schule zusammen sind, muss man es nachmittags nicht provozieren. Und jetzt sind sie ja nicht vormittags zusammen, das Argument zieht also nicht. Ich bin auch Risikogruppe, allerdings nicht so stark gefährdet. Ich würde es bei meinem Kind lockerer sehen, allerdings reduziert mein Kind freiwillig alle Kontakte, weil es sich solidarisch mit dem Kind meiner Freundin zeigen möchte. Die zwei telefonieren und skypen halt.
Sie sind zusammen in einer Klasse und treffen sich draußen zum Abhängen, immer die gleiche Mini-Gruppe? Da übertreibt dein Mann. Und solche Kinder tun mir dann tatsächlich mehr leid als die Teenies, die gleich ausquartiert werden und wenigstens ihr Privatleben nicht an den Nagel hängen müssen. Mir würde mein Kind da vorgehen und der überängstliche Mann dürfte sich isolieren. Verbietet er dir auch alle Kontakte? Bestellt ihr alle Waren nach Hause? Falls nein, ist das mit dem Kind lächerlich. Falls ja, würde ich definitiv den Mann isolieren. Meine Große ist 14. Die würde ziemlich sicher ihr Privatleben dem Kuscheln mit Papa vorziehen und zur Not Maske tragen, wenn sie mit ihm zusammentrifft. Auch weil sie nicht verstehen würde, warum sie ihre Freunde in der Schule treffen muss, nachmittags aber nicht darf. Sie trifft auch immer die selben Leute und fast ausschließlich draußen. Das geht doch noch ewig so weiter mit Corona. Ein paar Wochen wären kein Problem. Es gab bei uns hier zwischendurch keine Zeit, wo es ganz weg war. Da wird dein Mann immer eine Gefahr sehen. Und im vorliegenden Fall ist diese erhöhte Gefahr nicht mal da, weil die Jungs sich eh im Unterricht sehen. Du kannst ihm ja eine FFP2-Maske mitgeben, für den Fall, dass man doch mal irgendwo hingeht, wo mehrere Kinder rumhängen. Ich würde den Sohn nochmal bitten, Abstand zu halten und ihm das mit den Aerosolen nochmal in einem Video zeigen. Da gibt es eindrucksvolle Versuche. Bei meinem Sechsjährigen klappt das ganz gut, und er hält meistens Abstand, weil er sonst nicht zum Opa darf. Auch die Maskenpflicht in der Schule akzeptiert er deshalb klaglos. Die 14-Jährige hält lieber Abstand zum Opa und trägt Maske, wenn sie mal zusammen in einem Raum sind.
Mein Sohn-12- darf grade auch nur mit Klassenkameraden was ausmachen. Die sitzen in der Schule eh eng aneinander und die Maske schützt dort nur bedingt. Mit zwei der Klassenkameraden trifft er sich immer mal sowieso, auf die haben wir es nun begrenzt. Sein Freund aus der anderen Schule muss sich gedulden, bis die Zahlen wieder runter gehen. Bei uns wohnen meine Eltern im Haus- beide Risikopatienten- und die will ich wenn irgend möglich vor dem Virus schützen. LG Muts
Hallo, wir versuchen Lösungen zu finden, die allen gerecht werden. Wir haben hier 3 Jungs im Alter von 21J, 18J und 16J im Haus und Oma und Opa - Opa als Krebspatient nach Chemo sicher ein starker Risikopatient. Ich finds gar schwierig, die beiden Großen haben kaum noch soziale Kontakte - nur noch Online. Uni ist nur noch online, er durfte jetzt ein paar mal wegen einem Praktikum in die Uni, das mit 10 Leuten stattgefunden hat, wird es aber ab November auch nicht mehr geben. Der 18jährige ist in der Ausbildung und ist seit März !! im Homeoffice - er kennt die Leute mit denen er momentan zusammenarbeitet noch nicht mal - ausser online. Nur noch Berufsschule alle paar Wochen. Nur der 16jährige darf noch regelmässig in die Schule - findet es aber schrecklich vorallem den vollgestopften Schulbus. Fussball ist jetzt dann ja auch wieder gecancelt - dabei würde er den Sport und die Bewegung so dringend brauchen. Alle drei vermeiden sonstige Kontakte - nicht weil es jemand verbietet, sondern von sich aus. Da mach ich mir momentan ehrlich gesagt richtig Sorgen um das soziale Leben meiner Jungs. Nur noch Onlinefreunde zu haben und sonst nur noch zur Kernfamilie ist doch für die auch nicht gesund. Streit gibt hier höchstens, weil Oma und Opa das ganz schlimm finden, das sich die Jungs auch ihretwegen so isolieren. Wie meinte der Opa gestern, da hat er ja noch mehr Kontakte durch Arztbesuch oder Krankenhaus - und da wäre das Risiko sicher höher als wenn die Jungs einen Freund treffen. Gruß Dhana
Mich würde es auch interessieren was denn Mann zum Risikokandidat macht. Bin sowieso erstaunt wieviele „Risikokandidaten“ es gibt oder wer sich alles als solche sieht. In unserem Umfeld und sind auch schon Mitte 40 gibt es kaum Risikogruppen außer Altersbedingt so Ü60. Bei mir würden aber definitiv die Kinder vorgehen, d.h mit 1 oder 2 aus der Klasse dürfte man sich auch Nachmittags treffen. Dann muss man halt zu Hause mehr Abstand halten. Es ist ja nicht mit ein oder zwei Wochen getan, bis die Kinder wieder unbesorgt raus dürfen. Es glaubt jawohl keiner das im Dezember alles besser ist.
Mein Mann hatte letztes Jahr einen Schlaganfall, einen Defibrillator und Diabetes.
"Bei mir würden aber definitiv die Kinder vorgehen" Ähm, auch wenn der Partner dann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf der Intensiv landen könnte?
Ja würde es, dann müssen andere Lösungen gefunden werden als das ich meine Kinder am Nachmittag einsperre. Das Risiko durch Schule oder eigene Arbeit ist doch eh da. Und das Risiko war auch den ganzen Sommer da, auch wenn die Zahlen nicht so hoch waren. Ich bezweifle das, dass Kind sich in der Zeit nicht verabreden durfte. Als weiteres ist ja auch zu klären wie lange das Kind das dann nicht mehr darf. In vier Wochen wird Corona auch nicht vorbei sein.
Hallo, in die Schule und mit Freunden treffen jeweils mit FFP2-Maske, das wäre viell. eine Lösung? So macht es mein Sohn (13) konsequent (er hat selbst ein etwas erhöhtes Risiko, will / soll aber nicht völlig vereinsamen).
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