ramalamadingdong
Überall lese und höre ich mittlerweile von Leuten, die sich auflehenen. Gegen die Maßnahmen und alles hinterfragen und klagen. Richtig so, finde ich. Wie geht der nächste Schritt? Mittlerweile kommt ja viel Wasser auf die Mühlen, aber arbeiten sie auch?
Weil die Leute, die Regeln einfach auch nicht mehr verstehen.... Bei uns in Bayern haben wir Ausgangssperre, mich betrifft es zwar nicht (was soll ich abends um neun noch draußen), aber das Virus verteilt sich ab neun evtl. erst??? FFP2, OK - ABER warum nur bei uns und nicht in ganz Deutschland? Supermärkte dürfen ALLES verkaufen, Kleidung ectr. Aber Baumarkt, Spielzeugladen ectr. hat zu. Nein, Ich finde es nicht mehr gut, was gemacht wird. Bin kein Querdenker oder Leugner, aber es ist nicht mehr nachvollziehbar. Und so kenn ich inzwischen viele, die noch vor einem halben Jahr voll hinter den Regeln und Beschlüsse standen, inzwischen aber auch anders "drauf" sind.
Wir haben hier wegen hoher Zahlen schon länger eine Ausgangssperre. Das Problem war das Party Volk, das sich abends in Gruppen in der Stadt getroffen hat. Man kann aber nicht einzelnen Gruppen oder ein Ausgangs verbot erteilen also trifft es alle. Bei den Supermärkten ist es teilweise so, dass die nicht Lebensmittel Bereiche abgetrennt werden, ich persönlich wäre für Öffnung des Einzelhandels, wenn darauf geachtet wuerde, dass die Kundenanzahl begrenzt waere und auch kontrolliert werden wuerde. Andererseits kann man nicht jedes Geschäft kontrollieren und auf die Vernunft der Leute braucht man nicht zu setzen.
Und - wieviele Klagen hast du schon eingereicht?
Wie geht der nächste Schritt? Langsam alles wieder öffnen, auf Freiwilligkeit hoffen. und laufen lassen. Die Stimmen: Merkel, Söder, Laschet, Weil, ... müssen weg, werden lauter. Interessant, auf die Frage "Wer stattdessen?" kommt keine Antwort.
schon ausreichend diskutiert. Hast nix mitgekriegt?
Wer stattdessen? ...Wo wurde das diskutiert? Leider nichts mitgekriegt, aber gespannt auf die Idee.
Nein, ich habe die Antwort auf "Wer stattdessen?" nicht mitbekommen. Und auch wie es wirklich besser laufen könnte, ist nicht wirklich geklärt. Die Stimmen die Schreien: "Vernunft und Freiwilligkeit" werden lauter, aber wo hat das funktioniert? Vielleicht habe ich das aber auch nur nicht gelesen. Bin nicht täglich hier und lese auch nicht alles.
Ich bin zwar täglich hier, aber wirklich produktives so als Alternative habe ich hier auch noch nie gelesen. Nur gemecker was alles blöde ist. Wenn man was halbherziges kommt, dann in Richtung nicht bis Mittag gedacht.
Grundschulen im Normalbetrieb, weiterführenden im Wechselunterricht/verpflichtende Online Konferenzen, vor allem in den HF in den Wochen, wo Kinder zuhause sind. Mit dieser Kleinigkeit könnte man ruhig anfangen.
Dafür muss man aber nicht "alles hinterfragen" und "sich auflehnen"... und das ist auch gar nicht das, was die Troubelmaker wollen. Darüber muss man diskutieren, angesichts von Zahlen und Fakten, aber nicht, indem man auf der Straße randaliert. Man kann damit anfangen, wenn man zu dem Schluss gekommen ist, dass es das Ziel " Eindämmung der Pandemie" nicht gefährdet. Im Moment also nicht möglich. Warum glauben hier immer einige , dass "die da oben" noch nie über diese Möglichkeit nachgedacht haben, sie aber vermutlich aus Gründen, die nicht jede beschränkte Forenmami nachvollziehen kann, verworfen haben?
....
Da ist wohl kaum jemand anderer Meinung. Wobei bei uns das Homeschooling gut funktioniert. Solange wir Internet haben. Beide Kinder sind viel schneller fertig, als mit dem zur Schule gehen. Bin trotzdem für gestaffelte Schulöffnung.
Schule offen wäre schön. Meine Groß hat genauso viele Stunden täglich, wie normal auch. Sie ist sehr gut beschäftigt. Aber, sie vermisst die Schule LG
Ich fürchte, das ist der nächste Schritt, der uns vermutlich dem absoluten Chaos einen Schritt näher führt, wie einem ein Blick ins Nachbarland vor Augen führt. Dann werden nicht " nur" die jetzt Betroffenen, denen der Staat mit Finanzhilfen und Sozialleistungen das ( nackte) Überleben sichert, am Arsch sein, sondern auch der Rest. Wobei es durchaus demokratische Möglichkeiten von "sich Auflehnen" und "klagen" gibt, nämlich den regulären Weg über die Gerichte. Alle anderen Arten der Gegenwehr lehne ich ab, denn sie bringen uns keinen Schritt weiter, binden stattdessen Ressourcen, die besser gegen die Pandemie einzusetzen wären. Letztlich sehe ich schwarz für dieses Land, dank der Dummheit und Ignoranz seiner Bewohner.
Nicht alle bekommen Prozesskostenhilfe.
Was kostet denn ein Klage vor dem VG oder einstweiliger Rechtsschutz vor dem VGH (bzw OVG)? Insbesondere wenn man den Rechtsstreit gewinnt?
Sammelklagen???
Abwägen, was einem das wert ist, wofür/ wogegen man klagt.
Hinterfragen ist doch ok. Dies machen doch fast alle. Wir haben das Rechtsstaatsprinzip in D. Auch wenn du mit der Regelung nicht einverstanden bist, hast du diese zu befolgen. Dies ist eines unserer wichtigste Werte des Grundgesetzes. Du hast (fast) immer die Möglichkeit, eine Regelung vor Gericht kontrollieren zu lassen. Aber mehr Klagen? Beim VGH Hessen sind in Bezug auf die Corona Regelungen nicht mehr Normenkontrollverfahren eingereicht worden als bisher. Die Linie des VGH ist dieser verfassungsrechtlichen Frage klar. Auch bei den Verwaltungsgerichten in Hessen gehen nicht mehr Klagen ein. Der überwiegende Teil wird als unbegründet abgelehnt; mit Ausnahme des 15 km Radius und dem Alkoholverbot bei einem VG. Ansonsten wird fast bundesweit die Corona Regelungen als verhältnismäßig angesehen. Ausnahmen sind handwerkliche Fehler bei der Formulierung der Regelung (15 km Radius, Alkoholverbot usw). Diese können wie in Hessen mit dem Alkoholverbot präziser nachgeholt werden.
Glücklicherweise ist es nur ein Minderheit, die lauter wird. Da diese sich aber nur ihrer Blase bewegt, bildent sie sich ein, dass es mehr werden. In den Niederlanden machen auch nur die „üblichen“ Krawallmacher( Neonazis und Fußballhooligans und einige charakterlose Mitläufer) Krach und sind auch noch so asozial und greifen Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen an... Wer wirklich demokratisch etwas bewegen möchte, kann problemlos klagen. Das finde ich auch absolut gut und richtig, dass das möglich ist.
Es ist die Frage, wessen Stimmen lauter werden? Das sind doch meist die Leute, die Corona eh schon für eine Lüge halten. Das sieht man doch auch hier im Forum. Es sind immer wieder die gleichen Leute, die ab und zu mal hochploppen, um Stimmung zu machen - so wie du. Die große Mehrheit der Bevölkerung steht nach allen Umfragen immer noch hinter den Maßnahmen, viele wünschen sich sogar härtere Maßnahmen, damit diese Sch... schneller vorbei ist. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1117657/umfrage/corona-krise-umfrage-zu-aktuell-geltenden-corona-massnahmen/
bewerten. Viel mehr als der gemeine Bürger so denkt und in seinen Bart brabbelt, welche Ungerechtigkeit das denn sei. Im Großen und Ganzen - gehe ich mit den Maßnahmen mit. Bei #ZeroCovid bekomme ich allerdings das große Grauen. Wir dürfen uns über alles aufregen, der Meinungsfreiheit sei Dank. Und ich heule und jaule auch gerne mit. Ich finde das muss man tun, sonst stirbt man am Unausgesprochenen. Es erlöst auch - so eine Art Psychotherapie. Wir dürfen alle mal im Kollektiv jammern. Dafür bin ich jederzeit.
Das sehe ich auch so. Interessant finde ich noch, dass Hinterfragen offenbar nur zu dem Ergebnis kommen kann / darf, dass alles Mist ist und dass man sich auflehnen und klagen muss.
Läuft! ![]()
Astra Zeneca hat das Gespräch mit der EU nicht platzen lassen. Es findet nur später als ursprünglich geplant am heutigen Tag statt.
Ja, so lange es gesundes jaulen ist. Ist für mich der wichtigste Aspekt dabei. Wer schon morgens aufsteht und meint das es nur ein weiterer scheiß Tag ist, der sollte dringend zum Telefon greifen und sich fachliche Hilfe holen. Die täglichen 5min dagegen finde ich gut und richtig ![]()
Naja, jeder kann ja die Mittel nutzen, die es in unserer Demokratie gibt. Seine Meinung frei äußern, als Leserbriefe, Forenbeiträge, Kommentare, im Freundeskreis etc. Sich politisch beteiligen und engagieren. Mit den eigenen Lokalpolitikern reden in der Hoffnung, dass sie ihren Einfluss geltend machen. Landes- und Bundespolitiker anschreiben. Initiativen gründen, sich an die Presse wenden, Petitionen einreichen, versuchen, Demonstrationen zu organisieren. Klagen, wenn man Rechtsverstöße sieht. Zuhören, welche Partei / welcher Politiker was vertritt, und bei der nächsten Wahl entsprechend wählen. Oder an was für Schritte hattest du gedacht? LG sun
Ich habe immer alles mitgetragen in der Hoffnung, dass wir bald wieder raus kommen. Aber so manches erscheint einem doch mittlerweile unsinnig. Wieso zB reisen immer noch Leute aus Privatvergnügen in Deutschland ein und aus, wie sie lustig sind? Ja, jeder bekommt gesagt, er muss in Quarantäne oder sich frei testen. Aber kontrolliert das überhaupt jemand? Ich glaube nicht. Also wird das Virus immer schon weiter verteilt. Oder noch besser, die Leute, die mit positivem Test noch ins Flugzeug steigen wollten. Eines zeigt die Krise, auf die Eigenverantwortung und den gesunden Menschenverstand kann man sich in dieser Republik leider nicht verlassen. Und über dieses Impf-Debakel bin ich stocksauer. Heute las ich dass, die Impfung der über 80jährigen bis Ende Marz dauern soll, evtl noch länger. Wann bitte kommen wir Normalbürger dann dran? Dieses Jahr nicht mehr, fürchte ich. Und sollen wir also folglich das ganze Jahr weiter auf alles verzichten. Maske trage ich gerne, aber ein weiteres Jahr kein Urlaub, kein Restaurant, kein Kino, keine live-Musik, kein vernünftiger Unterricht für die Kinder? Das geht doch nicht so weiter. Da muss doch was passieren.... Wie immer, wird in Berlin ausgesessen, gewartet bis eine Lösung vom Himmel fällt. Und jeder der meckert wird sofort abgekanzelt. Das kann in einer Pandemie doch keine Lösung sein...
braucht doch kein Mensch sowas. Urlaub ist unnötiger Luxus, kochen kann man selbst, Filme kann man streamen oder auf DVD daheim schauen, Musik kann man ebenfalls online streamen und die Bildung der Schratzen....die sollen sich nicht so haben. Es gehen ja weltweit viele Kinder gar nicht zur Schule, sollen unsere wegen den poppeligen 2 Jahren nicht so jammern. (Ironie off, versteht sich)
Haha, genauso... Und überhaupt bin ich ja selbst Schuld, dass ich Kinder habe. Hätte ich keine bräuchte ich mich über die Schule ja nicht aufregen ;).
Hat mir eine Freundin (kinderlos natürlich) wirklich so gesagt, als ich mich auskotzte.
" Selber Schuld, du wolltest ja Kinder haben" oder meine Schwägerin (kinderlos) " das sind ja jetzt wieder lange Ferien, die ihr habt".
Bei so Aussagen könnt ich erst Recht kotzen ![]()
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