Mitglied inaktiv
„Arbeitnehmer, die zu Hause arbeiten und deshalb auf private Ressourcen zurückgreifen, müssen dafür einen steuerlichen Ausgleich erhalten“, sagt der Präsident des Steuerzahlerbundes Reiner Holznagel." Seht ihr das auch so ? Was ist denn mit "privaten Ressourcen" gemeint ? Mit dem privaten PC wird ja wohl kaum einer Homeoffice machen. Und ob ich jetzt meinen Küchentisch "missbrauche" um das Laptop abzustellen...naja. Ich finde, wer jetzt Homeoffice machen kann hat es doch gut: keine Ansteckungsgefahr, keine Fahrtkosten/Zeiten. Wenn also der Heimarbeiter entlastet wird, warum dann nicht auch der, der NICHT ins Homeoffice kann ? Oder übersehe ich was ?
Sie werden das private Klopapier meinen das man mühevoll hamstern musste! Vielleicht noch den Strom? Der der nicht ins Homeoffice kann, der kann ja seine Fahrtkosten absetzen.
Mein Mann ist im Homeoffice.
Ja er hat einen Firmenlaptop, aber damit ist es nicht getan. Er hat sich noch 2 zusätzliche Bildschirme kaufen müssen, die gab es nicht vom AG. Dazu noch einen Bürostuhl und neuen Schreibtisch, der alte war zu klein.
Dazu kommt ja letztlich auch, dass man neben dem Klopapier
, einen höheren Wasserverbrauch und auch Heizkosten hat.
Vielleicht sollte man versuchen, auch eine Steuerentlastung für Quarantäne- und Homeschoolingtage zu bekommen. Da hocken ja ganze Familien wochenlang daheim, verbrauchen Strom, Heizung, Wasser, Klopapier ;-)
Also Homeschooling sollte als außergewöhnliche, wenn nicht sogar als unzumutbare Belastung gelten und mit 100 EUR pro Tag geltend gemacht werden können. Pro Kind!
Ja, Laptop gibt's vom Arbeitgeber. Aber wir verbrauchen deutlich mehr Strom, haben höhere Heizkosten, müssen unser privates Handy nutzen. Internet mussten wir aufrüsten, das sind auch monatliche Zusatzkosten. Dazu Schreibtische und Bürostühle. Über Wasser und Toilettenpapier müssen wir da überhaupt nicht sprechen. Da wir nur einen sehr kurzen Arbeitsweg haben, gibt es da kaum Zeiteinsparung. Da im Homeoffice viele Abstimmungen schwieriger sind arbeite ich eher länger. Und wegen "wer Homeoffice machen kann hat es doch gut".... natürlich ist die Ansteckungsgefahr geringer. Aber wir sind seit März im Homeoffice, das ist für mich sehr belastend. Die sozialen Kontakte im Büro, der geregelte Ablauf das fehlt schon sehr. Man hat gefühlt keinen Feierabend, ist eigentlich immer erreichbar. Die Trennung Beruf/Privat ist nicht mehr wirklich da. Vielleicht kann man sich das nicht vorstellen wenn man nicht betroffen ist. Mal Homeoffice ist ja wirklich toll, aber über Monate nur.....auch nicht so einfach.
Ich gebe dir absolut Recht. Wir sind seit März mit meinem Mann im HO und auf Dauer ist es schon sehr anstrengend. Zu allen Sachen die du aufgezählt hast, kommt noch die Kinderbetreuung dazu. Jeder der HO machen konnte, konnte nicht ins Kurzarbeit gehen oder bekam keine extra Urlaubstage um seine Kinder zu betreuen. Wir waren von März bis Juni in Dauerstress, gleichzeitig zu arbeiten und auf unser dreijähriges Kind aufzupassen. Bei mir endete der Arbeitstag manchmal mitten in der Nacht, da ich mit der Arbeit, Haushalt und normalen alltäglichen Aufgaben, erst anfangen konnte, wenn der kleine ins Bett war. Zum Glück sind die Kitas jetzt noch offen und ich hoffe es bleibt auch so. Trotzdem ist es belastend, da die sozialen Kontakten extrem begrenzt sind. Da unseren Eltern und Schwiegereltern auch noch im Ausland leben, haben wir sie schon 1,5 Jahr nicht mehr gesehen. Für jeden ist die Krise schwierig und es ist keiner daran schuld. Auf das Geld können wir aber verzichten, ich glaube andere haben es im Moment nötiger. Man sollte sich vllt überlegen sie jetzt eher zu unterstützen. Wir müssen alle zusammen durch, hoffentlich haben wir es bald geschafft. Bleibt gesund!
Naja ich hab mir hier einen neuen Schreibtisch reingestellt und einen zweiten gescheiten Stuhl. Ausrüstung EDV-mäßig gibts vom AG gestellt. Genauso eine Pauschale vom AG eben für Strom, Heizung, Internet , (Klopapier;-) Arbeiten auf dem Küchentisch /Esstisch mit zwei Bildschirmen, Dockingstation, Tastatur, Maus, Headset usw... das ist dauerhaft keine Lösung. Trotzdem brauche ich keine steuerliche Entlastung, da ich aufgrund des HOs in der Krise tatsächlich so viele Vorteile habe, dass ich einfach froh darüber bin, dass das so funktioniert.
Doch, mein Mann nutzt den privaten PC um sich remote aufzuschalten ins system. Er hat sich einen vernünftigen Bürostuhl gekauft (600€) und zwei Headsets, eins mit USB für den PC, eins mit Klinkenstecker für sein Diensthandy, auf welches sein Arbeitstelefon umgeleitet wird. Zusätzlich noch eine Kamera für Teams. All diese Dinge hätte er auch vom Arbeitgeber stellen lassen können, allerdings mit drölf Formularen und entsprechend Wartezeit. Um das zu umgehen, hat er es eben selbst besorgt. Ne ordentliche Lampe für frühe und späte Stunden hat er sich auch gekauft. Außerdem wird das Zimmer jetzt auch sehr viel mehr geheizt als früher. wenn ich das richtig mitbekommen habe, soll es sich um 5 € als tagespauschale, für maximal 100 Tage pro Kalenderjahr handeln. Die Tage hatte er bereits im September erreicht.
Ich nutze auch den privaten PC und gehe über remote ins Firmensystem. Weiterhin habe ich einen zweiten Bildschirm gekauft. Der Stromverbrauch und die Heizkosten sind deutlich gestiegen.
ich finde es absolut gerechtfertigt. Bislang kann nur der sein Büro absetzen, der so großzügig wohnt, dass er ein eigenes Arbeitszimmer - ohne Privatnutzung - einrichten kann. Dann und nur dann können anteilige Miete, Strom, Heizung, Müll etc. geltend gemacht werden. Jetzt haben sich viele Menschen mehr oder minder freiwillig ihr Heimbüro irgendwo im Haus eingerichtet. Oft im Schlaf- oder Esszimmer und dann eben nicht absetzbar. Sollen da wirklich nur die gut verdienenden mit großen Wohn und Häusern begünstigt werden? Wenn ich nicht im Homeoffice bin, kann ich die Fahrtkosten doch auch absetzen. Das fällt natürlich im Homeoffice weg. Dafür habe ich daheim eben Mehrkosten, wenn ich nicht im Büro arbeite.
Finde Geld dafür zu verteilen, gerechtfertigter und nachvollziehbarer , als das jetzt der Einzelhandel schon wieder nach Steuergeldern pläärt , weil die bösen bösen Leute angeblich nicht genug konsumieren.
Mein Mann ist im auch im Homeoffice und ja er bekommt oder hat einen Firmennotebook (bei mir auf der Arbeit muss man für Homeoffice übrigens seinen Privat Pc nutzen). Aber es ist bei uns definitiv so das, das Homeoffice uns mehr kostet als würde er auswärts Arbeiten. Um sich einen Gesundheitskonformen Arbeitsplatz einzurichten wurden etliche Dinge angeschafft die hier sonst benötigt wurden. Und es definitiv das wir dadurch auch einen höheren Strom, Gasverbrauch haben. Ob die pauschale jetzt sein muss weiß ich auch nicht. Wir werden sie nutzen - hätten auch ohne überlebt. Bin kein Steuerberater und weiß nicht was es unterm Strich ausmacht.
Werden dafür runter gerechnet. Also nicht zu früh freuen.
Hallo, bei mir würde ich es lohnen... Ich bin 2/3 Firma und 1/3 Homeoffice am Tag. Also kann man das nicht so generell ausschliessen. Je nachdem wie das formuliert wird. Grüße
1) Strom, Wasser, Heizung 2) Ggf. zusätzliche Büroausstattung (guter Stuhl, geeigneter Tisch, Beleuchtung, abschließbare Schränke) 3) manche müssen tatsächlich ihre eigenen Laptops / Bildschirme etc nutzen.
Also ich brauche die Erleichterung nicht, nutze aber folgendes private: Handy, muss alle beruflichen Telefonate mit dem Privathandy machen. Schreibtisch, spezieller Bürostuhl, Heizung (würde sonst mein Schlafzimmer nie heizen)und natürlich Strom für den PC, Internet bezahle ich auch komplett alleine. Aber die Vorteile überwiegen für mich klar. Vielleicht wollen sie so noch mehr motivieren, es zu nutzen. Hier gibt es nämlich noch viel Kollegen die es gar nicht wollen. Aber ca. 20 sind jetzt schon wieder in Quarantäne. Mugi
halte - ich weiß es als großes Glück zu schätzen, dass mein Mann und ich ohne finanzielle Einbußen durch die Krise kommen und wir durch ho sowohl uns schützen können und auch das Homeschooling gut stemmen konnten- haben wir doch einige finanzielle Einbußen: Ich habe ein Laptop gebraucht ( stellt mein AG auch ohne Coronazeiten nicht) und es laufen zusammen dann doch 60 Stunden die Laptops. Darüber hinaus verbrauchen wir sicher Einiges mehr an Heizungskosten, die Heizung läuft jetzt auch ca 4 Stunden mehr am Tag. Da wir beide mit dem Rad, bzw StraBa zur Arbeit fahren, haben wir auch keine Fahrtkostenersparnis , im Gegenteil, wir haben eine Jahresfahrkarte , die jetzt auch seit März quasi unbenutzt Geld kostet, das sind 58€ im Monat. Also unterm Strich zahlen wir bestimmt ca 100€ drauf, wenn's reicht LG
huhu ir mussten erstmal ein Arbeitszimmer einrichten, auf dem Küchentisch kann ich ncht sinnvoll arbeiten, wenn ich keine Fahrtkosten habe dannkann ich auch keine km absetzen, logisch. man braucht daheim dann Heizung und Licht... der normal zur Arbeit fährt setzt normal ab wie immer, was willst Du da wegen Corona mehr absetzen können, 5 Stoffmasken ? dagmar
PS Laptop gibts vom AG Telefon und Handy muss man privat nutzen geht über WLan ins Netz allerdinsg denke ich jeder hat da eine Flatrate. ich zB habe keine Flatrate auf dem Handy, ich zahle das wenn ich telefoniere auch wenn ich vom Festnetz auf ein Handy anrufen muss zahle ich das, da gilt keine Flat Wie gesagt, wir mussten erstmal ein Büro möblieren und wer wie wr nicht mit dem Laptop Bildschirm gescheit schaffen kann kauft sich einen Bildschirm den man sonst nicht gebaucht hätte ich finde sowas osllte man schon absetzen können Anschaffungen die man machen musste dagmar
Es geht um gestiegene Heizkosten, Strom- und Wasserverbrauch. Auch benutzen viele ihre eigenen Telefone (auch wenn das meist keine zusätzlichen Kosten verursacht, aber eben Abnutzung). Ich erwarte, dass die 500 bis 600 € gegen die Pauschale gerechnet werden und da wäre ich dann eh raus. Außerdem ist ja mal wieder alles gar nicht spruchreif. Was ist mit Pendlern, die tatsächlich Kosten ansetzen und nicht die Kilometer, zum Beispiel? Auch wenn die nur den halben Monat in die Firma fahren, bleiben die Kosten für das Monats/ Jahresticket ja gleich.
Hallo, unser Anteil an Heiz- und Stromkosten ist sicher auch höher. Aber für mich zählen die enormen Vorteile im Homeoffice mehr- bei mir täglich 2h Fahrzeitersparnis und somit auch Kosten dafür. Unser Arbeitgeber stellt alles (Laptops, Bildschirme,Büromaterial, stuhl, Tisch). Ich bin seit März im Homeoffice und liebe ist. Ab Januar soll es bei uns auch eine Pauschale geben für Heizung, Strom und Warmwasser - wie hoch wissen wir noch nicht. VG Kathi
Strom, Heizung, Wasser, Abwasser, fläche..... das sollte schon vergünstigt werden. Finde es gut, dass man hier ansetzt. Pendler bekommen ja auch Geld und sind an ihrer Entfernung "selber schuld".
Also, ich kann nur HO machen wenn ich selbst meinen Rechner/Laptop nutze, mein Internet, sogar mein Privathandy... im Amt war es nicht möglich das für alle Mitarbeiter anzuschaffen. Sollte ja auch nur eine kurzfristige Notlösung sein... kam halt anders. Wir gehen in "Schichten" alle 2 Wochen im Wechsel, außer bei Terminen, da müssen wir auch ins Amt oder eben in den Außendienst. Wer das nicht kann oder will geht nicht ins Homeoffice. Also zumindest beim Strom ist es definitiv ein Unterschied, auch würde das Büro bei uns sonst nicht geheizt werden.
Ich finde das auch gerechtfertigt - allein schon der Verlust der Lebensqualität, weil wir unser Wohnzimmer tagsüber nicht mehr nutzen können, weil wir dort im Wechsel arbeiten während der andere Elternteil das Kind in Küche und Kinderzimmer betreut... Unsere Stromkosten sind stark gestiegen (wie es beim Wasser aussieht weiß ich noch nicht) und wir haben mehrere Internetkabel selbst kaufen müssen, ebenso einen weiteren Bildschirm um nicht völlig durchzudrehen bei der Arbeit am langsamen Mini Laptop der Firma. Die 100 Tage hatten wir längst im Sommer schon voll. Ich finde das mit den 5 Euro auf jeden Fall fairer, als wenn nur die Personen absetzen dürfen, die den Luxus eines zusätzlichen Arbeitszimmers haben.
Ist das nicht anstrengend, anderen immer was zu neiden? Irgendwie hat es doch jeder nicht so leicht grad, oder?
Ich bin im Homeoffice und das an meinem eigenen Laptop über eine Remote-Verbindung, also gibt es doch solche Leute. Ich finde es gut, dass ich das geltend machen kann.
ach da müssen wir durch , jeder muss nun eben sein opfer bringen ....das sagen doch die meisten immer hier oder nicht?
Ich arbeite halbtags, homeoffice. Nutze meinen privaten pc mit remote. Mein Mann arbeitet zzt Vollzeit im HO, pc wurde gestellt. Trotzdem haben wir uns einen zweiten großen Bildschirm angeschafft, weil bei mir manche programme auf dem Laptop kaum zu lesen sind. Das geht auch nur für einen halben Tag nicht. Ich fahre ca 2-3x pro Woche ins Büro, tausche Arbeit aus. Unsere Strom- und Wasserkosten sind merklich gestiegen. Das Arbeiten zu Hause macht mir an sich nichts aus, ich baue mir meine Sachen abends am Esszimmertisch aus und mittags wieder ab. Konnte so während des Lockdowns bei den Kids sein, habe gerade mit KindKlein Quarantäne durch... Insofern praktisch. Aber mir fehlen die Kollegen, die Kontakte. Und man kriegt so wenig mit, so wenige Infos, die "zwischen Tür und Angel" ausgetauscht werden... Da ist man schon recht einsam.
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