Finale
Hallo, es kommt ja hier immer der Vorwurf man wuerde nicht selbst denken, sich nicht ordentlich informieren etc. Meine wirklich ernst gemeinte Frage, wie informiert ihr euch zum Beispiel bei Impfungen. Ich habe keinerlei medizinische Kenntnisse, ich kann anhand eines Textes nicht entscheiden was richtig oder falsch ist. Für mich hören sich auch die Aussagen von Impfkritikern logisch an. Ist auch bei Corona, eigentlich bei allen Krankheiten so. Ich muss mich entscheiden welcher Seite ich vertraue, aber selbst denken hilft mir nichts.
Tatsächlich bleibt einem "Normalo" aktuell ja nichts anderes als die Medien. Ob das die Presse im Sinne Spiegel, FAZ etc ist oder Veröffentlichungen der Ärztezeitschriften. Ich würde mich natürlich normalerweise bei meinem HA informieren/aufklären lassen - aber das ist zur Zeit ja nicht möglich. Einen Termin ums ich über die Corona-Impfung - die man selber noch lange nicht bekommen kann/wird - zu bekommen ist absolut illusorisch. Tatsächlich kann man das Gefühl haben, es werden einem von der seriösen Presse eh nur die ganzen Vorteile aufgezählt und mögliche Nebenwirkungen oder Unzulänglichkeiten der Impfung nur so marginal erwähnt, dass sie nichtig wirken. Von dem, was ich so lese habe ich den Eindruck "selbstverständlich lässt man sich impfen - wirkt und ist völlig ungefährlich (Nebenwirkungsfrei) für einen sonst gesunden Menschen". Aber: ich habe ein grundsätzliches Vertrauen in die Prüfbehörden für Arzneimittel in D und gehe davon aus, dass diese keine Impfung zulassen würden, die in größerem Maße als sonst unzuverlässig oder gefährlich wäre. Ein Restrisiko wird immer bleiben.
Was die Stiko so sagt oder das Paul-ehrlich-Institut oder Herr Drosten etc.pp. Eben weil der Laie keine Ahnung hat und im Netz zu viel behauptet wird ohne es genau zu wissen. Da mache ich mich nicht verrückt. Außerdem hilft mir persönlich, dass wir bisher alle Impfungen wunderbar vertragen haben.
So mach ich das auch. Dazu Blick über den Tellerrand in andere Länder. Habe bisher alle Impfungen gut vertragen (nur etwas Angst vorm "Pieks").
Genau das ist eben wichtig! Nicht nur auf sein eigenes Land oder sogar nur Bundesland schauen!! Andere Länder, andere Mentalitäten... wenn ein Schweizer XY schreibt, schreibt ein Deutscher ABC und ein Österreicher LMN.... wenn da eine Kernaussage übereinstimmend beschrieben wird, ist da wohl schon was wahres dran! Man muss aber, ich betone es immer wieder, das gelesene auch Verstehen können!! Fragt man einen Schwurbler, warum es denn auch alle anderen Länder betrifft und ob es denn eine grosse globale Verschwörung wäre und wie dies so global funktionieren würde, bekommt man nie (oder ich hab bis jetzt noch keine Antwort darauf bekommen!!) eine Antwort darauf. Diese Frage wird immer Stumm geschwiegen!
Die gängigen Medien berichten euphorisch und unkritisch über die Impfung, dass sich dagegen laut einer Umfrage „nur“ 73% der Ärzte selber impfen lassen wollen, zeigt mir, dass selbst Experten zögerlich sind. 27% haben offen zugegeben, dass sie abwarten wollen. Oder besser: 27% geben das offen zu, wie viele es wirklich sein werden, weiß keiner. Dass die Medien die Impfung bejubeln, macht aus der Position Sinn, weil man Querdenkern kein Kanonenfutter liefern möchte. Andererseits werden so alle Bedenken mal wieder völlig negiert und als Schwachsinn abgestempelt. So spaltet man eben auch eine Gesellschaft in Schwarz und Weiß und ein Diskurs ist praktisch unmöglich. Ich möchte nicht geimpft werden und bin urplötzlich ein Impfgegner, obwohl meine Kinder und ich mehr Sticker im Impfheft haben als so manch einer in seinem Panini-Album. Mich verunsichert die Diskrepanz zwischen Berichterstattung und der zögerlichen Euphorie des medizinischen Personals eher und letztlich sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich mich nicht ganz vorne in die Warteschlange stellen sollte. Eine sachbezogenere Diskussion in der Öffentlichkeit würde mich persönlich viel mehr abholen. Ich habe nämlich nicht den Einsruck, dass irgendwo wirklich neutral berichtet wird, weder fürs Pro noch fürs Contra.
Wieviel % der Ärzte sind Experten für Impfungen? Sicher nicht annähernd 73 %. Dh, keine Experten.
Die gleiche Frage könnte man auch für Journalisten und für Mitarbeiter des RKI stellen, die aber gerne als unanfechtbare Quelle zitiert werden.
Die berufen sich halt auf Studien & Zahlen. Bei den Ärzten, die sich nicht impfen lassen, ist dies nicht klar. Einige werden sich auch deshalb nicht impfen lassen, weil sie es schon hatten.
Vielleicht berufen sich auch die 27% auf ihr mehrjähriges Fachwissen bezüglich der Humanmedizin, Virenerkrankungen und Impferfahrungen? Die Zahlen und Studien bzgl. der Impfung sind übrigens überschaubar, da sie nun mal neu ist. Das ist übrigens genau mein Problem: Jedem Skeptiker, selbst Humanmedizinern, wird wie hier vorsätzlich die Expertise abgesprochen, wenn er sich zurückhaltend äußert (auch wenn wir sonst keine weiteren Informationen haben), jeder Befürworter ist natürlich ein aufgeklärter Faktenversteher, der vielleicht selbst nicht studiert hat, aber die richtigen Studien zitiert. Gerade so, wie es passt.
Wir können aus den 73 % vs 27 % erstmal nicht viel schliessen ohne genaue Infos. Und wild spekulieren bringts nicht. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die 27% nicht unbedingt Experten sein müssen.
Ich entscheide danach, ob die Quellen der Informationen nach meiner Einschätzung vertrauenswürdig sind oder nicht.
ich frage nach bei meiner Schwester (promovierte Apothekerin), meinem Cousin, (Notarzt und Unfallchirurg) und meiner Cousine (Diplom-Biologin, Ärztin, Psychiaterin). Da sich die beiden letztgenannten bereits impfen ließen und und auch meine Schwester die Impfung befürwortet, vertraue ich ihnen. LG
... kann man regelmäßig bei Impfdiskussionen bestaunen, nicht erst seit Corona. Da ist vieles, was da gesagt wird, einfach medizinisch, biologisch, physiologisch gesehen Blödsinn! Auf Web-Seiten von impfkritischen Ärzten (Rabe, Hirte und Co.), das finde ich besonders perfide, werden oft sogar seriöse Studien zitiert, die eine Schädlichkeit oder Unwirksamkeit oder was auch immer belegen sollen, die Aussagen werden aber total aus dem Zusammenhang gerissen oder isoliert betrachtet, wichtige Zusätze weggelassen ... Merkt man halt erst dann, wenn man sich die zitierte Studie selbst anschaut (und so einigermaßen versteht; ich kann notfalls im Umfeld fragen ...).
Ich vertraue eben mehr oder weniger einfach darauf , dass ein Herr Drosten oder Herr Lauterbach ect.pp, genauso die Impfdosenhersteller , Warnungen und Medikamente nicht aus Jux und Dollerei aussprechen und entwickeln, oder nur um uns zu ärgern.
Ich vertraue auch meinem Kfz Mechaniker, wenn der sagt , mensch M....du brauchst neue Bremsen...genauso meinem Zahnarzt, wenn der meinst..es wäre gut wenn...ich vertraue sogar der Verkäuferin, wenn die mir auf Nachfrage antwortet, "dass das Klopapier alle ist" . Ich vermute da nicht jedesmal eine riesen Verschwörung oder Betrug , ich bin auch nicht besonders Obrigkeitshörig oder von prinzip aus contra gegen alles was andere sagen. Oder rufe sofort den Großhändler an und möchte eine Liste der Chargen des Szpermarktes , nur um zu beweisen, die Verkäufer lügen alle.
Nein ich vertraue eben einfach darauf, dass es bei Problemen, egal ob nun Corona , Bremse oder Zahn , bestimmte Menschen besser wissen , weil es IHR Fachgebiet ist, als wenn ich mir da den Kopf mache und am Ende eigentlichdoch keine Ahnung habe.
So gehe ich auch vor, ich bemerke aber seit einiger Zeit, dass ich im Beruf immer oefter nach Quellen, Belegen etc. gefragt werde, wenn ich unliebsame Sachverhalte mitteile (arbeite im Personalbuero). Früher wurde, glaube ich, da weniger hinterfragt. Man kommt halt mittlerweile sehr leicht an viele Infos, früher konnte man nicht einfach Google befragen.
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