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Schuljahr 2021/22

Schuljahr 2021/22

marienkäfer15

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Hallo zusammen, es ist noch eine Weile hin, aber mich würde interessieren, wie Ihr glaubt, dass das Schuljahr 2021/22 ablaufen wird. Mein Kind soll dann eingeschult werden und ich frage mich, ob dann noch die gleichen Maßnahmen gelten wie aktuell - Masken, Lüften, Quarantäne etc. Bis dann sollten ja alle eine Impfung angeboten bekommen haben, aber die Kinder sind ungeimpft und bestimmte Personengruppen werden evtl. auch nicht geimpft sein wie Schwangere, Stillende, schwere Allergiker. Vielen Dank für Eure Meinungen.


dana2228

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Da auch keiner weiß wie lange die Impfung wirkt, denke ich das Schuljahr 2021/2022 wird genau so starten wie das letze. Einschulung nur im kleinen Kreis und mit Maske..


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich glaube leider, dass auch bis zum Sommer nicht alle geimpft sind, die das möchten. Das verzögert sich, weil die Bestellung richtig übel versemmelt wurde. Dadurch wird der Spuk auch 2021 nicht vorbei sein.


Muts

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Was die Impfungen angeht, nervt es mich, dass da immer nur geschimpft wird. Im letzten Frühjahr war die Rede davon, dass es mindestens 1,5 Jahre dauern wird, bis überhaupt ein Impfstoff entwickelt ist und zugelassen werden kann. Jetzt haben wir 10 Monate nach Beginn der Pandemie in Europa schon mehrere Impfstoffe zur Verfügung, es werden immer mehr. Klar läuft es nicht ideal, könnte besser laufen, aber noch im Sommer hat man gedacht, dass vor dem kommenden Sommer eh kein Impfstoff da sein wird. LG Muts


Lovie

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich befürchte, dass das 2021/22 Schuljahr genauso toll wird wie das jetzige. Home schooling und gedöns. Und genau deshalb bin ich gottfroh dass mein Kind so geboren wurde, dass ich in Bayern ganz einfach sagen kann, "nein danke wir schulen erst nächstes Jahr ein". Ich hab nämlich keine Lust, meinem Kind selbst Lesen schreiben und rechnen beizubringen, während ich arbeite und ein weiteres Kind bespaße.


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Wie es sein wird, weiß aber keiner. Meine wird auch eingeschult. Ich gehe davon aus, dass das mit den Impfungen noch lange dauert... Daher: Ich hoffe inständig, dass auf eine große Feier (an unserer Schule ca. 400. Personen inkl. Oma/Opa/Tante etc) zur Einschulung verzichtet wird. Man könnte das auch nett im Klassenverbund machen. Aber das wird unsere Schulleitung wohl nicht machen...dann fehlt ihr nämlich der tolle Auftritt. Ansonsten werden wir wohl noch lange mit Quarantäne, Lüften, Masken leben.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich denke leider auch - sagt mein Bauchgefühl - dass 2021 generell noch schlimmer, strenger mit Auflagen sein wird, als 2020... und ich gehe davon aus, dass es in den Schulen eher noch strenger werden wird, als lockerer.. Mit den Impfungen: die Lehrer sind ja meist eher am Schluss dran, da muss man sehen, ob das überhaupt noch in diesem Jahr klappt, stand aktueller Dinge. Kinder werden ja erstmal gar nicht geimpft - von daher werden Schulen mit DAS sein, wo die Maßnahmen sicherlich noch über Jahre hinweg gelten werden, wahrscheinlich immer neu angepasst, aber ich vermute fast, dass einige Dinge bleiben werden. Lg, Lore


Philo

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Lehrer sind mit den Impfungen - wie Erzieher - in Gruppe 3 mit Impfungen dran.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

daher wird das Schuljahr 2021/22 genauso sein, wie dieser. D.h. alles wird davon abhängig sein, ob dein Kind Glück mit der Klassenleitung haben wird. Oder, da wirst du wohl Lehrerin daheim spielen müssen. Wenn da nur ein Packen Zettelchen zum abholen kommt. Vor allem im Spätherbst/Winter.


Philo

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

naja, wer aktuell schwanger ist, kann im Herbst wahrscheinlich geimpft werden, und stillen wird man auch nicht die nächsten 30 Jahre. Einen Impfstoff wird es langfristig auch für Kinder geben, da ist die Zulassung nur viel aufwändiger und ethisch schwieriger. Daher dauert das immer länger (lt. Aussage meiner Schwester, die Pharmazeutin ist). Und Maske, Lüften und Abstand sind nicht das Problem. Mein Kind ist in der 1. Klasse und hatte die Regeln schnell intus. Schwieriger ist das Homeschooling. Da hoffe ich, dass es das letzte Schuljahr ist, in dem die Kinder zu Hause lernen müssen.


Junijunge

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich rechne mit einer Einschulung im kleinen Kreis. Unterricht bis in den Herbst hinein vielleicht so wie letztes Jahr. Und dann mal schauen. An der Schule, an der wir angemeldet sind und hoffentlich unterkommen (ist eine andere als die zuständige), läuft der Distanzunterricht sehr, sehr gut. Jeden Morgen und mittag kurze Konferenz und einen festen Plan mit Tanz- und Sporteinlagen dazwischen. Gelöste Aufgabenblätter sind täglich per Foto der Lehrerin zu schicken. Ich reisse mich da überhaupt nicht drum, aber es ist schon mal beruhigend zu wissen, dass es von Seiten der Schule laufen würde, wenn es immer noch nötig wäre.


Melkerin

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Antwort auf Beitrag von Junijunge

nah glauben will man , dass es dann wieder normal wird, aber so alnge nicht alle geimpft sind man nicjt weiss wie das mit der Aggressiven Briten-Mutation B.1.1.7 weiter geht wird es 2022 nocht nicht vorbei sein.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Guten MOrgen, das wird keiner sagen können weil wir jetzt gerade sehen dass Mutationen schöne Pläne ganz schnell wieder umfegen. Würde Dir das Wissen was helfen, denkst Du ggf an Rückstellung wegen fehlender Beschulung ? LG


memory

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich denke( hoffe) ja, dass man bald umschwenkt und parallel zu den Risikogruppen auch die Gruppe der Lehrer/ Erzieher ( und noch viele andere) ein Impfangebot macht ( machen kann ). Diese Prioliste ...frei jeglicher Nutzenabwägung für das Alltags- Miteinander, finde ich unglücklich. Ich habe selbst Lehrer in der Familie und ja, die meisten haben ganz egoistisch einfach nur Angst , selbst an C . zuerkranken , wenn die in einem Raum mit 25 Personen sind und sind NUR deshalb nicht unglücklich über die Schulschließungen . (Ginge mir genauso. ) Da finde ich , ist die Impfung die einzige Möglichkeit um wieder normal arbeiten zu können. Zusätzlich finde ich eine ordentliche Testung der Kinder bei Verdacht , angebracht. Da hapert es hier gewaltig. Entweder alle in Q. , oder alles vertuschen Wie lange das aber dauert.....ungewiss


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich verstehe deine gedanken, aber ich würde darauf vertrauen, dass es läuft. Denn es läuft! Die schulen sind nicht überall musterschüler, aber an den meisten orten klappt‘s - dank schulleitungen, lehrerschaft, eltern und schülern. Einzelfälle mit peinlichen situationen gibt es auch, klar. Doch was ich in meinem umfeld so sehe, dann gibt das gros der beteiligten sich sehr grosse mühe, damit der betrieb möglichst gut aufrecht erhalten werden kann. Ich vertraue auch darauf, dass dort, wo es nicht läuft, irgendwie aufgeholt werden kann, was jetzt versäumt wird. Wir mütter wissen doch, wie das geht - plötzlich kommt ein (wachstums)schub. Das funktioniert auch auf der kognitiven ebene. Online verbraucht gemäss meinen beobachtungen meistens mehr energie, viele schüler haben dann keine mehr, wenn’s drauf ankommt. Kinder sind aber neugierig und durchaus in der lage, wieder aufzuholen. Masken, impfungen - ich bin nicht vom fach. Hier gibt’s grad ein paar skandale, reiche und wer an der quelle sitzt, lässt sich impfen. Lehrerschaft - darüber wird diskutiert, doch es gibt nicht genügend kapazitäten für ältere und vulnerable, deshalb vertrau ich nicht darauf, dass bis zum schuljahr 21-22 lehreinnen und lehrer geimpft sein werden. Viel glück für die einschulung - das kind wird mal was zu erzählen haben!


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von kunstflair

wer wird diese betreuen und unterrichten? Geimpfte ü80?


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ach, marianna, es tut mir leid wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe, und wiederhole es gern: hier bei uns tut man alles, damit das kind im mittelpunkt steht, und es möglichst zu seinem schulstoff kommt. Die kinder sind toll, aber auch viele eltern, lehrer und schulleitungen. Ich kenne keine schulklasse, die von ü80jährigen geimpften betreut werden. Schlägst du das bei euch so vor? Berichte mal!


cube

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Die Schulen werden erst wieder nach Ostern wirklich öffnen - und dann aber noch unter Pandemiebedingungen. HJ 1 ist also schon mal für die Tonne gewesen dank Null-Langfrist-Konzept. Dann kommt Frühling/Sommer - super! Zahlengehen von selbst runter, man kann sich wieder zurück lehnen. Und außerdem: Homeschooling läuft doch ... Herbst/Winter - oh mein Gott! Konzept? Welches Konzept? Ach naja - wir impfen ja (hoffentlich) fleißig weiter und hat das nicht letzten Winter auch gut geklappt mit Homeschooling und Online? Mag pessimistisch klingen - aber da es seit 11 Monaten nicht wirklich an Konzepten gearbeitet wurde, bezweifle ich, dass sich plötzlich irgendetwas ändert.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von cube

Bei uns läuft auch alles wunderbar - ebenso im Bekanntenkreis, wenn man mal so rumtelefoniert. Ich weiß gar nicht, woher so viele schreiben, dass das mit den Schulschließungen und dem Homeschooling so gut läuft - hier definitiv nicht :-( Und das mit den Konzepten sehe ich genauso: es hat sich nichts geändert - und es wird sich nichts ändern !!! Warum auch ?? Auf der Homepage unseres Kreises steht, dass alles super läuft und alle Eltern zufrieden sind und die Schulen stolz auf ihre Schüler. Ich hätt fast meinen Bildschirm zerkloppt, als ich das gelesen hab.. Lg, Lore


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Hier bei uns gilt:viele haben online schwierigkeiten (verständlicherweise) und deshalb wird probiert, am schulbesuch festzuhalten. Online? Kann funktionieren, und verlorener stoff kann meistens nachgeholt werden, ist aber ultima ratio. So wie ich es beobachte, hängt der erfolg von der einzelnen lehrkraft ab. Da gibt’s unglaubliche unterschiede. Die besten konzepte nützen nix, wenn die lehrkraft nicht engagiert ist. Hier tut man alles, um den kindern entgegen zu kommen. Nicht wie in Italien, die schüler machen sit-ins, weil sie in schule zurück wollen.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

dem seltsamen rechner traue ich nicht so wirklich und wenn man nun liest der dritte Impfstoff solle Ü55 ggf nicht zugelassen werden verschiebt es ja wieder die Zahlen, viele Lehrer/Erzieher sind Ü55. Die ungefähre Zeiten einer möglichen Impfung wären mal spannend zu lesen, das "alle können ab Sommer" ist ja längst revisiert. ( Gestern habe ich allerdings nur mit dem halben Ohr einen gehört dass man wohl die Altersheime Ende April durch hat, so spät ???)


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Ellert

trompetet.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

- da sie noch keinen Impfstoff haben !! Ich glaub echt ich bin manchmal im falschen Film, wenn ich Nachrichten höre. Alles läuft so toll und alles prima... ... das mit den Schulen ist toll und das Impfen läuft auch.. ..hey, ich seh doch, das dem nicht so ist ?!? Ich denke allerdings, dass die Prioritätenliste nochmal überdacht werden wird, sobald mehr verschiedene Impfstoffe zur Verfügung stehen. Logisch und sinnvoll wäre es allemal. Lg, Lore


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Der hätte bei der Sparkasse bleiben sollen von seinem jetzigen Beruf hat er keine Ahnung


IngeA

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Wann wie viel Impfstoff geliefert wird ist jetzt noch gar nicht vorauszusehen. Es ist jetzt ein einziges Chaos, sowohl mit den Bestellungen als auch mit den Lieferungen als auch mit der Organisation. Und wenn ich mir anschaue wie bisher die Organisation seitens der Regierung während Corona war, wird das auch so bleiben. LG Inge


IngeA

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Antwort auf Beitrag von misses-cat

Vielleicht hatte er da ja auch keine Ahnung In der Wirtschaft wird man leichter gekündigt als in der Politik. Da scheint Unfähigkeit ja Grundvoraussetzung zu sein. LG Inge


Philo

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

aufgrund des Klimawandels kann man doch bis November (heuer hoffentlich) warme Temperaturen haben und diese Monate noch zum Sommer zählen, oder nicht?


kunstflair

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Ich fürchte, es wird winter. Hab keine zahlen.


Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Meine Große wird auch eingeschult. Ich hoffe ja wirklich, dass da Homeschooling freiwillig möglich ist, das wäre wirklich schön, vor allem da ich vormittags zu Hause bin und nur nachmittags arbeite. Ich glaube aber, dass es doch auf Maskenpflicht und Hygiene- und Abstandsregeln hinausläuft, aber mit normalem Präsenzunterricht, zumindest in der Grundschule.


cube

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Gruppenarbeiten - unmöglich KL in der Klasse unterwegs/setzt sich mal dazu - unmöglich ständiges Händewaschen verlängert Abläufe derart, dass zB 2. kurze Pause entfallen muss ebenso ist das normale Essen in der Mensa nicht mehr möglich bzw. unter großem Zeitdruck, da ja in mehrere Gruppen (weg. Abständen) gegessen werden muss Pause auf dem Schulhof - bloß keine Klassen vermischen, jede Klasse bleibt in ihrer Ecke usw Es sind viele Kleinigkeiten und jede für sich genommen nicht soo dramatisch - alles zusammen genommen ist aber "Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen" genau nicht normaler Unterricht. Normaler Unterricht wird erst wieder stattfinden, wenn Corona ähnlich wie Masern "mit gelebt" wird. Deswegen wird der Unterricht noch lange eher eingeschränkt stattfinden und ruckzuck haben die Kinder, die letztes Jahr schon eingeschult waren, insgesamt 2 Schuljahre mit Unterrichtsausfall (ach nee - vorgezogenen/verlängerte Ferien) und eingeschränktem Unterricht/Lernen verbracht. Aber hey - "meine Großeltern hatten auch 2 Kurzschuljahre und sind nicht dumm" oder so ähnlich. Nur das sich die Ansprüche an Schüler seit dem Krieg/Nachkriegszeit doch erheblich verändert haben und man das kaum miteinander vergleichen kann.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

dann viel spass bei dem lehren der grundkenntnisse eines 1.klässlers. das ist eine andere liga , als wenn man ein kind ,was vorkenntnisse hat begleitet


Petra28

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Antwort auf Beitrag von cube

Könntest du das bitte mal näher erläutern?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

du meinst im bezug auf die ausabildung der jungen menschen der nachkriegszeit und den heutigen ?? niht ernst gemeinte frage oder?


Tonic2108

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Armes Kind! Anstatt zu hoffen, dass das Kind freudig in die Schule kann, sich „groß“ fühlen und neue Sozialkontakte knüpfen darf, hofft Mutti Lehrerin spielen zu dürfen. Viel Spaß, vor allem beim Aufwachen. So easy wird das nämlich nicht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Für den einen ja, für den anderen nein. Das kann man nicht verallgemeinern.


Mitglied inaktiv

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wenn du grundschullehrein bist , wird es sicher nicht so schwer. und kinder lernen besser unter kindern, das war nie anders


Petra28

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Doch, ernst gemeinte Frage in Bezug auf die Grundschule.


Mitglied inaktiv

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Nein, auch das ist nicht grundsätzlich so. Viele Kinder lernen besser ohne Ablenkung.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Petra28

vielleicht, dass ein Hauptschulabschluss damals Standard war und man damit trotzdem gute Berufschancen hatte?


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Antwort auf Beitrag von Petra28

schon allein die respektsebene des lehrers war eine andere. heute wird er doch dank der eltern zum kasper degradiert. ausserdem war damals wichtig , das lesen und schreiben gelehrt wurde , heute muss man fast ein kleiner professor sein, um dem gängigemn standard zu genügen. fängt schon an ,dass im kiga englisch und erste schreibzüge gelehrt werden


Petra28

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Also das mit dem Schreiben war in meiner Kindergartenzeit Standard. Bei meinen Kindern nicht. Und Englisch wurde in der Grundschule wirklich nur spielerisch vermittelt.


fritzi3

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Ich sehe das anders: in Bayern wird doch heute auch nichts anders gemacht als Lesen und Schreiben lernen und ein paar HSU-Themen, gerade aktuell in der zweiten Klasse z.B. die Monate und die Jahreszeiten. Da muss man im Vergleich mit den 40er/50er-Jahren wirklich kein kleiner Professor sein, um das zu bewältigen, v.a. weil es in der Nachkriegszeit viel weniger Unterstützung durch die Lehrer gab, die meist über 40 Kinder und über mehrere Jahrgangsstufen verteilt unterrichten mussten. Ich habe vor kurzem ein Matheheft, ein Deutschheft und ein HSU-Heft aus meiner Grundschulzeit sowie ein Mathe- und ein Deutschheft meiner Mutter aus der 4. Klasse (Anfang 50er Jahre) in die Finger bekommen. Der Stoff, der Anforderungsgrad der Aufgaben und (zumindest von mir zu meinen Töchtern) auch die Stoffverteilung auf die verschiedenen Grundschulklassen war erstaunlich identisch. Als Hauptunterschied fällt auf, dass bei meiner Mutter schon bei dem kleinsten Buchstabenwackler eine Rüge unter dem Text steht, selbst wenn alles fehlerfrei ist, bei meinen Heften steht ein "Fein" nur drunter, wenn es wirklich fehlerfrei ist und die Schrift erträglich, ansonsten gab es bei einem Rechtschreibfehler auf 2 Seiten in der 3. Klasse schon ein "Schade" und heute sind bei weitgehend ambitioniert gelösten Aufgaben positiv motivierende Stempel und Kommentare drunter. Und: Wenn jetzt durch längeres Händewaschen etc. das Thema "hecke" oder "Feuerwehr" wegfallen müsste, dann ist das zwar schade, aber kein Bildungsdrama, wie es immer wieder beschworen wird.


Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Ich soll mich freuen, dass mein Kind in die 1. Klasse kommt? Und ganz speziell, in die 1. Klasse einer gewöhnlichen deutschen Grundschule? Was für einen Grund sollte ich haben, mich deswegen zu freuen? (Das ist eine ernst gemeinte Frage.) Ganz abgesehen davon, was für Sozialkontakte meinst du? Welche Sozialkontakte können denn mit Abstandsregeln zustande kommen? Die auf 2 Meter Entfernung? Ich habe jahrelang mit Schülern gearbeitet, auch mit Erstklässlern, die ganz normal in die Schule gingen und dann dort Schwierigkeiten hatten, dort die Grundkenntnisse zu erwerben. Genau deswegen würde ich für meine Tochter gerne das Homeschooling wählen für die erste Klasse, sofern es möglich sein sollte.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Viele Kinder lernen das Schreiben ja auch schon vor der Schule „ganz von alleine“. Einfach dadurch, dass sie ihre Fragen zu Buchstaben beantwortet bekommen.


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von cube

Traurig liest sich das, was du schreibst. Natürlich kann man das nicht mit der zeit der grosseltern vergleichen. Doch die kinder sind top, sie schaffen das! Die schutzkonzepte lassen auch gruppenarbeit zu. Hände waschen, oh ja, das auch, wir haben jetzt sogar seife (ich brachte sie jahrelang selber mit). Das schlimmste sind die pausen, nicht der unterricht. Bin froh für alle, wenn wir das hinter uns haben.


Ivdazo

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Und das, was sie in Mathe lernen in der ersten Klasse, das könnte man innerhalb von 3-4 Monaten erlernen, statt sich das ganze Jahr damit zu langweilen. 20 Mal dieselbe (!) Rechenaufgabe lösen? Muss das sein?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

was ist an unseren grundschulen auszusetzen? ich habe weder zeit und lust ,ein kind zu beschulen , was den stoff der 1. klasse betrifft. wenn es so wäre, wäre ich lehrer geworden. letztich müsste ich dann aber neben meinem job zusehen , dass ich das hinbekomme, da ich mein kind ja nicht mit sich allein lasse.


Tonic2108

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Es ging mir eher um das Kind. Die Kinder freuen sich nämlich in der Regel, wenn sie in die Schule dürfen. Es sei denn, sie haben Mütter die meinen sie könnten eh alles besser und ihnen die Schule madig machen. Normal begabte Kinder mit entsprechenden Deutschkenntnissen haben in der Regel keine Probleme die Grundkenntnisse in der Grundschule zu erwerben. Sofern normaler Unterricht stattfindet natürlich. Ich gehe mal davon aus, dass nicht ewig Abstandsregeln in der Schule gelten und Sozialkontakte zu Gleichaltrigen haben sie dort sicher mehr als mit Mutti zu Hause. .


As

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Da bin ich deiner Meinung, fritzi.


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Antwort auf Beitrag von As

Ich auch. Und man kann das ganze auch noch auf das „Thema“ Betreuung ausweiten. Mein Mann war in den 1970er Jahren ab der 1. Klasse ein „Schlüsselkind“, also ganz auf sich gestellt. Er hat seine Nachmittage draußen in der Natur verbracht, auf einem Bauernhof geholfen usw. Trotzdem (oder deswegen?) hat er später studiert und ist Akademiker. Heutzutage wird die komplette Freizeit der Kinder „pädagogisiert“. Erwachsene geben das Programm vor, Erwachsene „kontrollieren“, alles ist „pädagogisch wertvoll“... Für die Kinder bleibt nur wenig Freiraum. Ich sehe, unabhängig von Corona, nicht jede Entwicklung positiv und ich glaube, dass man vielen Kindern durchaus mehr zutrauen könnte. Was für die Kinder besser ist, darüber kann man streiten.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Wer hätte das gedacht! Zustimmung von mir! Ich finde nicht, dass in der Grundschule die Ansprüche höher geworden sind, eher finde ich sogar, dass sie niedriger geworden sind.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Wir sprechen aber gerade über die Zeit, in der Abstandsregeln gelten (zumindest hoffentlich bald).


Tonic2108

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Auch mit Abstandsregeln lernen sich die Kinder kennen


Tonic2108

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Komische Grundschule habt ihr...


kati1976

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Ich sehe das auch so. Allerdings wird hier schon in der 1.Klasse angefangen mit dem Füller zu schreiben und es werden Fehler angestrichen aber nicht bewertet.


Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Das kann man aber schlecht "Sozialkontakte" nennen, oder? Die Sozialkontakte hat man genauso gut auch auf dem Spielplatz, dazu muss man nicht erst in einem Klassenraum hocken mit auseinandergerückten Tischen.


As

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Antwort auf Beitrag von kati1976

Ich spekuliere mal, dass du aus dem Osten kommst. Da hat sich dieser Kinder-Perfektionierungswahn erst langsam und auch noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Ich denke, da wirken die ausnahmsweise positiven DDR-typischen Verhältnisse noch nach.


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Antwort auf Beitrag von As

Wen meinst du?


kati1976

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Antwort auf Beitrag von As

Ja da hast du recht.


As

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Alles gut, ich meinte dich nicht .


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Antwort auf Beitrag von As

Okay


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

Genau. Sozialkontakte sind „draußen“ sicherer möglich.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von As

Mich oder? Also hier kommt sehr viel Druck von den Elternhäusern , der sich dann eben in der Schule widerspiegelt, da man den eltern gerecht werden will...traurig aber so kenne ich es hier. Grundschule: man konnte schon ab Klasse 1 einen externen englischkurs buchen , was auch alle gemalt haben ,da kein Kind hinten runter fallen sollt. Geschadet hat es aber generell nicht, da ich keinen Zusatzstress bei meinem Kind entdecken konnte. Viel wert wird auf schoenschrift gelegt und auf Fehler geachtet. Mit füller wurde ab Tag 1geschrieben und dann auch gleich Schreibschrift. Lautes vorlesen ( was man eben lesen nennen konnte) gab es täglich. Kopfnoten gab es nicht aber eine aehnliche schriftliche Bewertung


SunnyGirl!75

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Also ich habe immer glücklich miteinander spielende Kinder gesehen wenn ich meine Tochter von der Schule abgeholt habe, trotz Maske!! Auf dem Spielplatz sieht man "zur Zeit" fast nie welche!


SunnyGirl!75

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Antwort auf Beitrag von SunnyGirl!75

... Auch draußen meine ich natürlich. Ins Schulgebäude selbst kann ich ja nicht rein!


As

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Nee, Pauline, ich meinte Kati. Ich empfand die Grundschule bei meinen Kindern sehr viel lockerer, viel mehr Motivation, Spielerei, Nachsicht bei Fehlern und Faulheit und Schludrigkeit... als in meiner eigenen Grundschulzeit. Ja, viel "Expertenwissen", aber fehlende Grundlagen. Anders, aber wirklich anspruchsvoller? Kann ich jetzt nicht so sehen. Ich hab inzwischen den Faden zum AP verloren und mag auch nicht nochmal nachlesen, worum es eigentlich ging.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von As

As, bei uns genau anders herum. Meine Kinder hatten es so streng und sehr viel Druck während der GS Zeit. Zwei verschiedene Grundschulen. Englisch war von Anfang an ein vollwertiges Fach, nichts spielerisch. Die Eltern standen auch täglich in der Schule Spalier. Wenn man da nicht mitmachte, hatte das eigene Kind schlechte Karten. Gut, dadurch ist jetzt die Zeit entspannter. Meine GS Zeit war mit viel mehr Nachsicht und Güte. LG maxikid


Tini_79

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Ich erwarte, dass die Maßnahmen bestehen bleiben und im Herbst auch wieder Unterricht teilweise nach Hause verlegt wird. Finde ich zwar blöd, aber immerhin bleiben mir dann ewig lange Elternabende und monatliche Kuchenbasare erspart


marienkäfer15

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Antwort auf Beitrag von marienkäfer15

Vielen Dank für alle Eure Antworten. Wir sind uns ja offenbar alle einig, dass auch das kommende Schuljahr kein normales sein wird. Meine Sorge ist dabei weniger, dass ich mein Kind selber beschulen muss, sondern vielmehr, dass ich es trotz hoher Infektionszahlen in die Schule schicken muss, wo es mit vielen anderen eng an eng sitzt, ggf. sogar ohne Maske.