Elternforum Coronavirus

Schulen rücken in den Fokus

Schulen rücken in den Fokus

ara-sunshine

Beitrag melden

https://www.tagesschau.de/inland/corona-krise-schulen-diskussion-101.html Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, forderte von der Politik, bei den Corona-Beratungen Wechselunterricht ab einem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 50 zu beschließen. "Ich erwarte, dass es eine Entscheidung für den Wechselunterricht gibt", sagte sie der "Passauer Neuen Presse". "Wir müssen die Gesundheit von Lehrern, Schülern und deren Eltern schützen." Der Präsenzunterricht sei sehr wichtig, aber nicht um jeden Preis.


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Würde ich befürworten... auf jeden Fall. Nicht um jeden Preis. Ich denke den meisten Eltern stößt eh eher der Betreuungs- denn der Bildungsnachteil der Brut sauer auf. Aber das muss man dann losgelöst davon klären.


Muts

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Es muss gehandelt werden! Und Lehrer haben im Sommer berichtet, wie viel effektiver der Unterricht in halben Klassen war! Die Kinder haben regelmäßig Kontakt zum Lehrer und doch kann man Infektionen vermeiden, wenn die Kinder nicht mehr kuschelig eng im Klassenzimmer sitzen! Manche Klassenzimmer ermöglichen es dem Lehrer ja nicht mal, den Mindestabstand zur ersten Reihe ein zu halten. Zu dem wird es für jüngere Schüler ( bis Kl 7) wieder Notbetreuung geben und für Kandidaten, die daheim nichts tun gibt es auch Angebote, in der Schule zu bleiben!


Sume76

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Muts

Wo wird es Notbetreuung geben? Meine Kinder waren vor den bay. Herbstferien 3 Wochen im Schichtunterricht. Die Grundschule des Kleinsten bot zunächst Notbetreuung an, dies wurde ihr nach einer Woche untersagt, da dies dem Infektionsgeschehen zuwiderlaufen würde. Der 10jährige, frisch am Gym, hat sich ganz allein mit Hilfe seines 12jährigen Bruders durch Videokonferenzen geackert. Mama und Papa, selbst Lehrer in einem anderen Landkreis waren täglich von ca. 7 Uhr bis 15.00 Uhr unterwegs und nachmittags damit beschäftigt wütende Anfragen Ihrer Schülereltern bezgl. Notbetreuung usw. zu beantworten. Unseren Kleinsten haben wir dann mit zu uns in die Schule genommen. Er musste den ganzen Vormittag in einem Kämmerlein sitzen, damit er nur keinen Kontakt zu unseren Schülern hat und ich habe neben meiner Klasse auch noch mein Kind betreut. Auf meine Anfrage am bay Kumi kam die lapidare Antwort: Sie verstehen meine Sorgen, Notbetreuung wäre aber nun mal nicht vorgesehen. Nach den Herbstferien kam dann - oh Wunder - wieder Präsenzunterricht für alle. Jetzt dürfen in Bayern ja auch alle Kinder mit Erkältung wieder zur Schule. So läuft das hier und nicht anders.


kuestenkind68

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Muts

Ach ja, effektiver? Bei uns genau das Gegenteil, weil meine Kinder 2 bzw 3 Tage insgesamt nur in der Schule waren.... Da konnte man genau gar nichts lernen bzw aufarbeiten, da gings nur darum, seine Schulfreunde nochmal vor den Sommerferien sehen zu können... Und leider gibt es immer noch Lehrer, die Distanzunterricht nicht können oder nicht wollen. Mein Oberstufenschüler hat eine Lehrerin, die aus Gesundheitlichen Gründen von zuhause unterrichtet. Der sogenannten Unterricht sieht dann so aus, dass es pro Woche eine Aufgabe gibt, die schriftlich eingereicht werden muss. Es gibt keine Videokonferenz, keine Telefonkonferenz. Die Dame antwortet ggf auf Fragen per mail. Eine Diskussion des Stoffes findet nicht statt. Es gibt kein Lehrwehr für das Fach, wo man Nachlesen kann, keine Anleitung von Seiten der Lehrerin, wie man erfolgreich für dieses Fach arbeiten kann. Nichts. Aber dafür ist sie bei vollem Gehalt zuhause. Den Job mache ich sofort auch. Eine Aufgabe pro Woche ausdenken kann ich mir auch und ein paar halbherzige Sätze als Antwort zurückschicken auch...


Lauch1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Hier gibt es die ersten Erkenntnisse der Gurgeltest Studie: Ich vermute, dass die Schulen nächste Woche geschlossen werden (kein Unterricht, Betreuung weiterhin möglich). Oberstufen und Unis sind ohnehin schon in Distance Learning Modus. „Eine erste Erhebung fand 0,4 Prozent Covid-positive Schüler und Lehrer. Kinder unter zehn sind genauso häufig infiziert. Deutlich höhere Ansteckungsraten gibt es in Brennpunktschulen„ https://www.derstandard.at/story/2000121673318/gurgeltest-studie-viel-mehr-corona-infizierte-in-benachteiligten-schulen


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

"Deutlich höhere Ansteckungsraten gibt es in Brennpunktschulen". Das würde ich ungeprüft so glauben. Meine Kinder sind an einer Brennpunkt Schule in Berlin ( GS), 600 Kinder. Der nebenliegende Sportplatz ( zum Glück Kunstrasen) wird jetzt als Schulhof mitbenutzt, trotzdem ist es eng und als ich gestern kurz drauf musste, habe ich mindestens 2 Rauferein gesehn - und ich war vielleicht 5 Minuten da .. des kann's ja nicht sein. ( mein Sohn, 10J, war übrigens mittendrin statt nur dabei ).


estelle03

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lauch1

Also bei uns haben die Oberstufen kein Distanzlernen. Hier mischen sich alle durch die verschiedenen Kurse.


memory

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Ich wäre schon zufrieden, wenn man bei Verdacht ALLE testen würde. Ach was rede ich , wenn man es wenigstens ERFAHREN würde ob jemand positiv an der Schule ist. Ich könnte schwören , es wird alles getan um die Zahlen niedrig zuhalten. Denn es kann ja nicht sein..... Vertrauen in die Kultuspolitik ist hier 0. Und einfach mal den Lehrplan entkernen in einer Pandemie....und auf die Kernkompetenzen konzentrieren


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von memory

Absolut! Fokus auf wichtige Inhalte. Gerne auch Persönlichkeitsbildung, Umgang mit Krisen, Medienkompetenz. Und die wichtigsten Inhalte in den wichtigsten Fächern. Hier wurde jetzt teilweise 2 Monate verpennt, den Schülern (und Lehrern!) die neuen Werkzeuge Moodle &BigBlueButton usw nahezubringen. Etwas Trockenübungen wären nett gewesen. Dass lange nicht mehr alle Fälle, die in Schulen auftreten auch offen kommuniziert werden, kann ich auch bestätigen. Hier ist bald jede zweite Schule betroffen, das weiss ich aber nur, weil ich Eltern aus unterschiedlichen Schulen kenne. Die Zeitungen berichten kaum noch. Und getestet wird eigentlich kaum noch bei (symptomarmen) Kindern...


Charlotte7

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Das wäre jetzt mal wirklich an der Zeit, dass sich da was tut !!! Bei uns Inzidenzwert ca. 300 und in meiner 7. Klasse sitzen 30 Schüler in einem winzigen Klassenzimmer eng zusammen wie die Heringe ... Und Lüften kann man wirklich nur noch begrenzt (4 Grad letzte Woche), wenn man nicht will, dass alle schon vom Zug und der Kälte krank werden.


miaandme

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Charlotte7

Von Zug und Kälte wird eigentlich niemand krank, sondern von Viren und Bakterien. Unterkühlen kann man, aber sicher nicht von 5 Minuten Stoßlüften, wo die Kinder die jacken anziehen können.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

hier haben sich Kinder 12 Wochen schon selbst beschult, schaffen die auch weitere........Wochen locker. Und wenn es nicht klappt, ist es auch egal. Denn im Zeugniss wird’s, wie letztes Jahr, nix von den Wochen ohne Unterricht und den Lehrern, die kaum präsent waren, stehen.


cube

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

wie man schon bei der 1. Welle festgestellt hat. Zumindest wurde das ja von der Mehrzahl der Schulen so mitgeteilt. Aus welchen Gründen auch immer. Und ja: wer betreut denn alle 2 Wochen oder jeden 2. Tag mein Kind wenn ich arbeiten muss? Das ist doch das Hauptproblem. Und ja: diesbezüglich wurde seit dem Frühjahr gepennt bzw. nach den Ferien einfach so getan, als wenn ja jetzt alles normal läuft und es keinen Grund gibt, da weiter drüber zu reden/Konzepte zu entwicklen.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von cube

hatten wir ne Sitzung. Die liebe Schulleitung auf die Frage, was gedenke sie denn zu tun, falls Zahlen steigen, und gibt es denn Plan b, sagte diese genervt, das man dazu noch Konzepte entwickeln muss. Und man solle positiv denken, und hoffen, dass der normale Unterricht einfach weiter läuft.Noch Fragen?


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von cube

Es wurde aber auch massivst gefordert .... Kinder nicht einsperren!, die müssen in die Schule, weil ich muss arbeiten, usw. ... dass die Schule regulären Betrieb hat. Bitte nicht vergessen! Warum engagierst du dich nicht politisch und machst es dann besser?


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

das Problem hab ich nicht mehr. Aber er hat nur dort die Möglichkeit die Lehrer zu erleben, vor allem in den Hauptfächern. Und deine Bemerkung wegen der Arbeit, stell dir vor, es gibt sehr viele Eltern, die arbeiten müssen und dies auch wollen.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

...


cube

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Nee ;-) Ist ja genau das, was ich immer kritisiere: Konzepte? Jaaa... aber jetzt gerade läuft es ja erst mal. Da kümmern wir und später (nie?) drum. Ich muss sagen, das ich genau deswegen halt auch froh bin, dass Schule noch offen ist (egal wie), weil ohne Konzept gibt es aktuell ja nur die andere Option: Schulen ganz schließen.


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von cube

Hier, weiterführende Schule, steht das Konzept des Hybridunterrichts und des kompletten Heimunterrichts seit langem.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

das es überall läuft. Und wo müssen Kinder in dem Grundschulalter nach der Schule hin? Wenn beide Eltern arbeiten? Zur Großeltern oder mehrere Stunden alleine daheim?


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Da habe ich, außer dem Einbau von Filtern und dem freiwilligen Homeschooling für Eltern ohne Betreuungsproblem keine Lösung. Aber bei den Großen? Ggf. individuell nach Möglichkeiten der Schule? Da gibt es doch schon viele Konzepte, siehe Solingen.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

umsetzen.


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ist ja nicht erlaubt in NRW.


Sume76

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ich werde nicht müde, Dir zu erklären, dass keine Schulleitung über Präsenzunterricht, Wechselunterricht oder Distanzunterricht entscheiden kann. Hier liegt die Inzidenz weit über 300. Das Kultusministerium hat verfügt, dass die Schulen offen bleiben, solange an einer Schule selbst kein gesteigertes Infektionsgeschehen vorliegt. Die Maßnahmen dann werden auch nicht von der Schulleitung, sondern vom Gesundheitsamt bestimmt. Wenn Klassen oder einzelne Schüler in Quarantäne sind, werden diese natürlich im Distanzunterricht beschult. In welcher Form das geschieht. Ist das Einzige, was die Schule entscheiden kann. Capito?


ak

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Nicht gut .... für die Kinder die Unterricht zum Lernen brauchen und mit dem Online-Unterricht ( sofern er denn überhaupt stattfindet ) nichts anfangen können. Ich denke hier noch nicht einmal an Grundschulkinder.... das sollte jedes Elternteil ja wohl auf die Reihe bekommen den Stoff zu vermitteln... aber gerade die Teenies..... übel ganz übel.


Sume76

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Du kannst gerne meinen Beitrag weiter oben lesen. Mich stört massiv, dass du immer auf der Schulleitung und den Lehrkräften herumhackst. Die sind nicht die, die entscheiden. Die viele Zeit, die du hier im Forum verbringst, könntest du super nutzen, um den wirklichen Entscheidungsträgern die Hölle heiß zu machen. Schreib Briefe, Emails ans Kumi, verfasse Leserbriefe in de Presse, melde ne Demo an, gründe eine Elterninitiative, was weiß ich...


Philo

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ist doch ganz klar. Man hatte DEN Stufenplan und das Virus hat sich einfach erdreistet und sich nicht an die Obergrenze gehalten. Ganz schön dreist von dem Virus!


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ak

Erstens hätten die Schüler ja jeden zweiten Tag Ansprache vom Lehrer und zwar intensiver als sonst und zweitens fragt ja sonst auch keiner, wenn Schüler eigentlich besser zu Hause lernen als in der Schule - die müssen dann trotzdem klarkommen.


kevome*

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sume76

Genau so ist es doch auch richtig. Anpassung an das aktuelle Infektionsgeschehen in der jeweiligen Schule und nicht alle Schulen mit Hybridunterricht oder Schulschließungen beglücken, wenn diese ihren Hygieneplan im Griff haben. Viel kritischer finde ich, dass Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt wird. Da müsste man konsequent sein. Für mich ist eine Erkältung trotz AHA ein Beweis, dass offensichtlich die Regeln nicht konsequent befolgt wurden. Denn woher sollte die Ansteckung sonst kommen?


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sume76

sondern erhalten via IServ AB mit dem Hinweis, falls was nicht klar sein soll, bitte die Eltern fragen oder Mitschüler zu kontaktieren. Einige Lehrer erteilen extra Hinweise, dass sie für Quarantäne Kinder nicht zur Verfügung stehen.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sume76

oder arbeiten.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ak

"Das sollte jeder auf die Reihe bekommen" Es ging hier auch darum, Lösungen zu finden für jene Eltern von GRUNDschülern, die jetzt Ende des Jahres keinen einzigen Tag Urlaub mehr haben, kein Homeoffice machen können und daher nicht wissen, wohin mit den Kindern, wenn die Schule schließt. Es gibt mit Sicherheit einige in dieser Gruppe, die den Stoff ordentlich rüberbringen könnten, wenn sie ZUHAUSE wären. Kündigung und unbezahlter Urlaub scheiden aus, weil: Wieso geht man arbeiten? Weil evt. ein Haus abbezahlt werden muß? oder oder... Es ist ein Teufelskreis. Nur bin ich nach wie vor der Überzeugung, die wenigsten Ansteckungen finden IN den Schulen statt. Die wenigen, die positiv sind/werden, stecken sich im privatem Umfeld an. Durch die Hygienekonzepte AHAL klappt es doch ganz gut. Sonst wären ja inzwischen ganze Klassen positiv. Und dem ist nicht so. Das Problem liegt an der Quarantäne. Weil noch oft die ganzen Klassen in QU gesteckt werden. Deshalb sind so viele tausende Schüler daheim.


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ja, zur Zeit leider nur stundenweise und in Kurzarbeit, aber ja... hab halt andere Arbeitszeiten, die auch ohne Schulschließungen alles abdecken. Hier gibt es leider massig Kinder, die wo von 7-18 Uhr in Betreuung geschickt werden, weil man das Geld ja verdienen müsse. Damit man dann 3x im Jahr Urlaub machen kann. Dann soll man sein Betreuungsproblem ansprechen. Hat mit Schulbildung aber nicht wirklich viel gemeinsam. Aber ich bewerte das nicht. Jeder hat seine Gründe.


Sume76

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ich kenne faule Lehrer, durchschnittlich motivierte uns äußerst motivierte. Einen solchen Fall, wie du ihn schilderst, kenne ich keinen einzigen. Sollten solche Aussagen tatsächlich schriftlich vorliegen, würde ich das als Mutter umgehend an die Schulleitung und falls wirkungslos an die nächsthöhere Stelle weiterleiten. Das Problem ist meiner Meinung, dass es vielen Eltern schon fast Spaß macht, sich gegenseitig hochzuschaukeln mit ihrer Kritik, dass in anonymen Foren gewettert wird, was das Zeug hält, dass man dann aber bei den zuständigen Stellen den Mund nicht aufbekommt. Ich kenne das aus diversen Whatsappgruppen meiner Kinder, aus denen ich inzwischen soweit das ging, augetreten bin. Mir kam da beim mitlesen immer spontan das Wort "Müttermafia" in den Sinn. Weiß auch nicht warum....


Momvon3

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ak

Ich denke nicht, dass in sozial schwachen Familien alle grundschulkinder ausreichend unterstützt werden können. Ab mittel - und Oberstufe darf man aber doch erwarten, dass Kinder eine gewisse Zeit mit online Unterricht umgehen können. Stattfinden muss er dazu natürlich. Bei Grundschüler sehe ich sogar weniger das Problem der Wissensvermittlung als viel mehr der Betreuung.


Sume76

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Wie du das verhindern kannst, hab ich Dir ja oben geschrieben....Indem Du hier anonym wetterst sicher nicht. Aber meistens sind die, die hier ständig ihren Frust ablassen genau die, die sich im wahren Leben nichts sagen trauen.


Marianna81

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sume76

das Schulamt hilft schon, nur nicht ausreichend. Auch andere Maßnahmen wurden getätigt.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von cube

Welche Schulen haben denn gesagt, ein Wechselmodell wär nicht möglich? Bei uns wurde das flächendeckend nach dem 1. LD so gehandhabt. ( jeden 2. Tag halbe Klasse in Präsenz, andere Hälfte Aufgaben zu Hause) Das war nicht die schlechteste Idee.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Und jetzt lies bitte noch einmal besonders gründlich, was Sume dir eben geschrieben hat.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von As

Ging an Marianne.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Marianna81

Und jetzt, Marianne, lies bitte noch einmal in Ruhe, was Summe dir heute zu diesem Problem geschrieben hat und versuche es doch bitte zu verstehen.


Gold-Locke

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Was mich an der Diskussion um die Schulen wirklich wundert: Es gibt einen Aufschrei und massive Gegenwehr wegen der 2 Tage bei den vorzeitigen Weihnachtsferien in NRW und dann wird gleichzeitig das Wechselmodell gefordert ? Wer betreut denn da die Kinder, die an den 2 zusätzlichen Ferientage nicht betreut werden können ? Liebe Grüße, Gold-Locke


KKM

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Du hast absolut Recht. An diesen 2 zusätzlichen Schultagen werden viele Kinder Filme gucken und Weihnachtsfeiern verpassen. Sicher wichtig für das Klassengefühl, ber kein Kind wird an diesen 2 Tagen abgehängt. Ich finde die Idee gut. Sie bietet die Möglichkeit, sich freiwillig 4 Tage zu isolieren.


kirshinka

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

So so - sie erwartet. Das ist wahrscheinlich so eine vollzeitmama, die gerne homeschooling machen möchte...


Barbara79

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Ich hätte kein Problem mit geteilten Klassen, WENN der Unterricht in der Präsenzzeit nahezu am vollen Stundenplan orientiert ist und nicht wie vor den Sommerferien aus einer Stunde pro Fach und Woche besteht und in der Fernlernzeit wenn es hoch kommt ein Arbeitsblatt zur Vertiefung angeboten wird (beides angeblich weil die Ressourcen fehlen mehr anzubieten). Die Schüler müssen in Präsenz und Fernlernphasen annähernd laut Stundenplan unterrichtet/mit Aufgaben versorgt werden. Aber ich sehe es schon kommen, dass unsere Schule erst mal zwei Wochen komplett schließt und die Schüler fast ohne Aufgaben alleine lässt, weil sie erst einmal alles planen und umstellen müssen. Die letzten acht Monate waren nicht genug Zeit um sich auf dieses Szenario vorzubereiten. Und mir stellt sich die Frage ob die Schüler weiterhin acht, neun Stunden die Maske tragen müssen auch Wenn (durch geteilten Unterricht wahrscheinlich) die mindestabstände eingehalten werden könnten. Und wenn ja, warum. Barbara


Ludwiga

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Barbara79

Stichwort: Aerosole. Es geht darum, das Infektionsrisiko weiter zu reduzieren.


tolles-timing

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

... hier schließt einer Schulen, nur weil es woanders kritisch ist! Hier läuft es wunderbar. Keine Infektionen seit Ende August (2 Schüler damals, keine Lehrer). Alle halten sich an die Regeln, strikte Ermahnungen, regelmäßiges Lüften, immer mit Maske. Und ja, die Kinder hier sind dankbar für jeden Tag Präsenz und tun was dafür. Wenn das woanders anders ist, dann gern dort reagieren. Ich kann es nicht nochmal leisten, neben Vollzeitjob mit vielen Telefonkonferenzen auch noch das Kind zu unterstützen. Denn nicht alle Kinder auch mit 16 wuppen das alles easy. Manche brauchen einfach Kontakt zu Lehrern und Schülern. Und hier gibt es einfach kein Problem - die Inzidenz ist niedrig und speziell an unserer Schule ist man sehr gut organisiert was Abstand und so angeht.


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von tolles-timing

Das ruhige Wasser kann morgen stürmisch werden.... Und beim Wechselmodell hätte dein Kind doch ausreichend Kontakt zum Lehrer. Oder braucht ein 16jähriger jeden Tag 1:1 Unterricht? Wehe....


kevome*

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Meine 17jährige braucht jeden Tag Unterricht um wirklich erfolgreich zu sein. Wenn es bei anderen anders ist mag das so sein. Ihre Klasse besteht aber auch sowieso nur aus 15 Kindern und hat ein Super Konzept- Was spricht den dagegen, nur dort vom Präsenzunterricht weg zu gehen, wo es an den Schulen nicht klappt.


DecafLofat

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von tolles-timing

Süß. "Wehe"... Bei einem 16 jährigen "Kind"? Hast du da in der Erziehung an anderer Stelle irgendwas versäumt, wenn du deinem Kind nix zutrauen kannst?


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

Gar nichts. Genauso wenig spricht ja dagegen, Kinder wo es klappt, vom Präsenzunterricht ( jeden Tag) zu befreien, oder? Dafür spricht sogar einiges, nämlich dass die Klassen gedünnt werden.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

ist bei uns auch so, mit kind und schule. bei uns sind 20 schüler in der klasse. ich bete jeden tag, dass es genau so bleibt! meine emails checke ich immer mit einem hauch von Aufregung.


kevome*

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Dann sind wir ja schon zu dritt, die in der Erziehung versagt haben


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

ich steh ja schon in der dauerschämecke, da kommts auf ein versagen mehr oder weniger auch nicht an! cheerio miss Sophie!


lilly1211

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

Zu viert! Mein Sohn braucht dringend Unterricht, 11 jahre, es sind 16 Kinder in der Klasse. Es ist quasi so als wäre anderswo geteilt. Ich hoffe es ändert sich nichts.


Caot

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von luna8

Ich bin dafür zu doof. Ich Steig aus im Mathe Leistungskurs meines 16-Jähriger Kursstüflers. Ich bin auch für tägliche Präsenz!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

sind wir dann. du bist ja auch ein dauerschämmüsser, caot!?


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

wenn er jede Mathestunde Präsenzunterricht bräuchte.


Gold-Locke

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

6 und 7 ! Ich zähle als Mutter und Grundschullehrerin doppelt !


Momvon3

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

8 oder 9, beide Kinder brauchen Präsenz, aus unterschiedlichen Gründen. Doppelt versagt.


Momvon3

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Dann war ich wohl vor 20 Jahren schon in jedem lk falsch, frag mich nur wie es da solch guten Noten in Abi und Studium kam... Mal ehrlich, Petra, kannst du das überhaupt beurteilen?


Muts

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von tolles-timing

den Kontakt hätten die Kinder- eben entweder jeden zweiten Tag oder jede zweite Woche, je nach Konzept der Schule. Aber: Wenn ich in einem Risikogebiet war, muss mein Kind 2 Wochen dem Unterricht fern bleiben. Wenn ich im Riskogebiet lebe, dann hocken die Kinder täglich eng aneinander im Klassenzimmer und frieren wegen der Lüfterei.......


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

Weil Mathematik im Leistungskurs nicht ausschließlich darin besteht, dass der Lehrer etwas erklärt, sondern man muss sich das Verständnis selbst erarbeiten.


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Momvon3

Keine Ahnung, ich hatte im Mathe Leistungskurs seinerzeit eine 1, und du so? Und was hast du denn studiert - ich kenne kein Studium, bei dem der Professor einem alles erklärt, ganz im Gegenteil, das Selbststudium ist integraler Bestandteil und macht mindestens die Hälfte des Aufwandes aus, den man reinstecken muss.


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

Was hat das mit Erziehung zu tun? In den Klassen meiner GS Kinder sind leider bis zu 24/25 Kinder .... schon was anderes, oder? Bei 15/16 Schülern pro Klasse sag ich auch nix ;)


luna8

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Das zudem noch.... Meine Kinder sind Grundschüler (2. und 4. Klasse) und des pack ich schon noch. Weiterführende Schule wsre dann schwieriger- in manchen Bereichen - aber jeden 2. Tag Präsenz sollte doch reichen, um die Fragezeichen zu lösen. Das ist ja dann mit halber Klassenstärke auch eine andere Qualität des Lernens, hoffentlich. Manche tun immer weiß Gott wie gebildet, aber 7. Klasse Lehrstoff geht gar nicht... Traurig.


Momvon3

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Keine Ahnung, wie das im präsenzstudium ist, ich hab während ich vollzeit arbeitete mein Studium absolviert. Da musste ich zwangsläufig viel selbst erarbeiten, denn die meisten Vorlesungen waren ja während meiner Arbeitszeit. Aber ich habe eigentlich nicht vor deine wunschgedanken weiter zu beflügeln. Das Thema war, dass manche Kinder Präsenz brauchen und das hat absolut gar nichts damit zu tun, dass man im Unterricht gelerntes vertieft oder sich weiter erarbeitet. Wieso versteht man das nicht mit einer 1? Falscher lk? Zuwenig Empathie?


kevome*

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, ob man dabei die Struktur des Präsenzunterrichts braucht und mit Hybrid- oder Onlineunterricht nicht klar kommt. Da spreche ich als Diplom-Mathematikerin auch aus eigener Erfahrung


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von kevome*

Es ging hier aber doch gar nicht um die Struktur, sondern dass man als Elternteil den Stoff des Leistungskurses nicht und damit auch nicht unterrichten könne - was bedeutet, dass derjenige Schüler stets die Anwesenheit einer erklärenden Person braucht.


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Momvon3

Ich hatte auf die Aussage geantwortet, dass man als Elternteil den Stoff des Leistungskurses nicht könne und damit seinem Kind auch nicht erklärend zur Seite stehen könne. Was bedeutet, dass in dem Fall das Kind stets die Anwesenheit eines Erklärenden neben sich braucht. Und das halte ich für Quatsch. Ich hatte nicht allgemein darauf geantwortet, dass manche Kinder den Präsenzunterricht brauchen, das sieht man auch an der Baumstruktur. Allerdings soll es ja auch Kinder geben, die besser selbstständig zu Hause lernen. Und die müssen sonst im Normalbetrieb auch klarkommen. Es gibt nie für alle die optimale Lernumgebung.


Caot

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ich, weil ich keinen Kursstüfler unterrichten kann und mein Kursstüfler ja scheinbar auch - wenn Petra es so sagt. Ich senke mein Haupt und stell mich in die Ecke. Zu Hülf!


Momvon3

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

"Ich mach mir die Welt, Widewide wie sie mir gefällt..." Zwischen uns liegen Welten, zum Glück nicht nur geografisch!


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Caot

Es wird dir sicher aufgefallen sein, dass ich den Konjunktiv benutzt hatte. Dein Sohn wird klarkommen, 16jährigen kann man ruhig mal was zutrauen.


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Momvon3

Ja, da hast du Recht - du machst dir die Welt, so wie sie dir gefällt. Ist ja auch vollkommen in Ordnung, hat nur nichts mit mir zu tun.


Häsle

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ara-sunshine

Das hatten wir hier schon ab dem Wert 50. Ich fände das Modell ideal, wenn es für Schüler bis zur 6. Klasse Notbetreuung gäbe. Hier gab es keine, weil die Lehrer logischerweise mit den Schülern beschäftigt waren, die gerade Präsenzunterricht hatten. Notbetreuung war laut Kultusministerium nicht vorgesehen. Der Elternbeirat hat dann wenigstens eine Aufbewahrung organisiert. Im Sommer gab es an derselben Grundschule auch Wechselunterricht. Jedes Kind wurde täglich drei Stunden unterrichtet, in den Hauptfächern. Die Not-Kinder wurden von den Nebenfachlehrern und den von Sportverein ausgeliehenen FSJlern betreut. Das lief sehr gut, wurde aber für dieses Schuljahr nicht mehr genehmigt. Wäre ja auch blöd, wenn da tatsächlich ein Rektor mit einem guten Konzept ankommen würde...