Toadie
Hallo, NRW Risikogebiet, noch diese Woche Ferien Vorweg, ich habe schon im April gesagt, es muss ein Plan her fur Schule mit Corona mit Sicht auf 2 Jahre. Mein Standpunkt, die Kinder werden bald regelmäßig in Quarantäne sitzen. Und die dauert dann 14 Tage ab letzen Kontakt. Die bleibt auch bestehen wenn der Test negativ ist. Das Kind darf zu keinem anderem Kontakt haben und muss in Wohnung/Haus, Garten/Grundstück bleiben. Dies wird kontrolliert. Da ist dann nichts mit Fremdbetreuung. Auch die Lehrer werden regelmäßig in Quarantäne sein da sie zur Kontaktperson 1 zählen, wenn sie in einem gewissen Zeitraum vorher in der Klasse/ Stufe unterrichtet haben. Und dazu kommt noch... es ist Herbst und es gibt noch andere Krankheiten außer Corona. Irgendwann ist Lehrermangel und es bleibt nichts anderes übrig als die Schule für eine gewisse Zeit zu schließen. Dies sind alles Situationen, die eher spontan kommen. Man sich schlecht vorbereiten kann. Ich kann nur von mir sprechen, auch ich gehe arbeiten, mein Mann auch und wir haben 4 schulpflichtige Kinder, die Großen könnten im Notfall die Kleinen betreuen, aber die Großen können es eigentlich nicht machen, denn sie brauchen ihre Noten fürs Abi. Mir persönlich (wie gesagt, meine Ansicht für mich), wäre es viel lieber wenn es etwas planbarer wäre. Auch haben zwei Schulen von uns, einfach weiter geschlafen, die „Chance“ vom Sommer bis jetzt nicht genutzt ihr Lernen auf Distanz auszubauen. Mit den Kindern ihre „ach wie tollen Plattformen“ nicht eingeübt. Man hätte es einfach zweigleißig/nebenher laufen lassen können, damit es nun wo wir es wohl bald brauchen jeder hätte gekonnt, gewusst wie damit umzugehen ist. Halbe Klassen fänd ich gar nicht schlecht für ab 5. Klasse. Aber mit System !!!! Und nicht stumpfes abarbeiten von Arbeitsblättern. Es war so viel Zeit um sich damit zu beschäftigen. Und es war doch davon auszugehen, dass der Frühling sich im Herbst nur schlimmer wiederholt. Es muss definitiv etwas passieren was die Schulen betrifft, denn ständig in Quarantäne hilft den Kindern auch nicht. Und auch den Eltern nicht. Und wer denkt, ach passiert uns nicht. Okay. Dann ist das so. VG
da auch Lehrer krank werden und mit der Vertretung sieht es vielerorts eher schlecht aus. Hier hat die Schule auch kein Plan B. Der Schulleiter wimmelt alle Fragen ab mit dem Satz:“Wir hoffen, dass der Regelbetrieb so weiter geht. Wenn nicht, dann müssen auch Eltern kreativ werden“.
Online Unterricht jeden 2. Tagsüber, präsenz jeden 2.Tag. Versteh gar nicht, was daran so schwer ist.
Ähm das nicht alle Eltern Jobs haben die sie nur alle 2 Tage ausüben müssen und Homeoffice machen können vielleicht? Kinder im Grundschulalter allein zuhause lassen geht auch nicht! Bei uns gabs bisher an allen Schulen weder einen Quarantänefall noch eine Schulschließung.
Weil die Kinder nicht jeden Tag die gleichen Fächer haben. Wie soll das gehen? Diese halben Klassen halte ich für Humbug. Das funktioniert nicht wirklich. Die Hälfte die Zuhause ist wird den Stoff nicht richtig durcharbeiten und nicht richtig kapieren, da muss der Lehrer dann in der nächsten Stunde alles wieder neu erklären. Alles wird länger dauern. Die Kinder haben aber eh schon soviel verpasst... Mein Großer muss 2022 sein Abi machen, das geht nicht, wenn die Schule weiter ausfällt.. An diese Kinder denkt keiner. Die Abiturienten 2021 tun mir jetzt schon leid, die werden eiskalt vergessen und im Regen stehen gelassen...
Das ist aber ein guter Punkt. Vielleicht könnten sich die Schulen mal durchrechnen, ob man den Lehrplan so aufteilt, dass man wenigstens morgens eine ähnliche Stundenaufteilung hat? Bei Grundschulen wahrscheinlich am einfachsten, aber vielleicht auch noch in der Mittelschule?
Ähm ... Dann muss man sich halt überlegen, was wichtiger ist - die Kinder oder 9-17 Uhr zu arbeiten. Ich meinte aber eher, dass die Klassen ( jedenfalls hier in B) zu voll sind und ein gescheiter Unterricht eh so kaum möglich ist. Aber Hauptsache die Kinder sind betreut/ verwahrt. Versteh ich schon...
Warum immer so ein Drama?
Meine Tochter hat dieses Jahr ( mit C) Abi gemacht, ein gutes :) und studiert jetzt.
Geht alles.
Aber wenn die Eltern schon nen Wurm im Kopf haben überträgt sich das natürlich auf die Kinder - scheint hoch ansteckend zu sein
Oh da könnte ich kotzen. Wieviel Stoff haben denn die diesjährigen Abi Kinder verpasst? Als hier die Schulschliessung los ging wäre eh der letzte Reguläre Schultag für die Abiturienten gewesen. Und dann wären die Prüfungen auch noch später - demnach mehr Zeit zum lernen. Ich habe sofort gesagt, die im diesen Jahr Abi gemacht haben haben kein Problem. Ggf. sogar noch großzügigen Bonus. Die im nächsten oder übernächsten Jahr dran sind, denen viel Stoff fehlt die haben kein Problem
Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, vielleicht in Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern..... Wo es kaum Fälle gibt. Vielleicht aber auch im Ruhrgebiet oder im bergischen Land.... Dann überlege dir am besten schon mal, wie du arbeiten willst, wenn dein Kind in quarantäne sitzt. Denn das ist nur eine Frage der Zeit, bis es dazu kommt. Da wäre es doch besser, wenn von vornherein so unterrichtet würde, zb mit halben Klassen, damit ein total Ausfall verhindert wird, finde ich. Es könnte ja auch weiter Betreuung angeboten werden. Das geht in der quarantäne nämlich auch nicht. Und sie wird kommen, wenn jetzt in den Risiko Gebieten nicht gehandelt wird.
Du bist ziemlich unverschämt. Wenn man die miete nicht zahlen kann weil dann mit der Betreuung der Kinder das Einkommen flach fällt ist das auch nicht zum wohl der Kinder. Nicht jeder hat den Luxus Zuhause bleiben zu können weil arbeiten nur ein Hobby ist. Es mag sogar Menschen geben die allein erziehende sind.
Nur noch einmal zur Erinnerung: meine Kolleginnen sind so gut wie alle weiblich und haben so gut wie alle Kinder ! Meinst du nicht, dass in manchen Berufen "Daheimbleiben" schlichtweg unmöglich ist ? Ich glaube da würden sich hier die Leute auch aufregen, wenn jetzt das Pflegepersonal und medizinische Personal doch findet, dass die Kinder wichtiger sind als Arbeit.. und sich mal schön beurlauben lässt. Vielleicht erstmal bei sich selbst nachsehen - und dann über andere urteilen... Aber Hauptsache ihr steht abends am Balkon und klatscht fleißig und klopft euch auf die Schulter, wie schön das mit dem Homeschooling und Homeoffice im Jogginganzug läuft.. Hoffen wir, dass die Schulen offen bleiben, denn es trifft tatsächlich nicht nur die faulen Mütter, die lieber arbeiten gehen :-( Lg, Lore
Ich bin auch für die Halbierung der Klassen. Hier gab es schon den Vorschlag, die Betreuung der Kinder, die nicht zu Hause bleiben können, in großen Hallen zu betreuen und beim lernen zu unterstützen. Der Vorschlag kam schon vor den Sommerferien, aber wurde natürlich nicht weiterverfolgt. Es ist schon ein Armutszeugnis, mit welcher Naivität die Politik das Ganze managt. Es wird eh wieder ähnlich laufen, wie im Frühjahr. Das sieht man ja jetzt in Berchtesgaden. Aber Hauptsache man führt eine Maskenpflicht draußen ein und stopft die Kinder weiter in überfüllte Busse.
Uuuuuhhhhh......Luna. Hauptsache dein Kind ist 18, hat die Schule hinter sich und du brauchst dich nicht mehr kümmern
Ja klar sind die Schwestern wichtig - honoriert nur selten jemand, egal ob Geld oder wenigstens Wertschätzung. Gesellschaftliches Problem. Also unsere Mitmenschen.....
Meine Kleinen sind 7 und (heute ) 10 Jahre alt - Grundschule .... Betrifft mich also schon.
Ich habe sofort gesagt, die im diesen Jahr Abi gemacht haben haben kein Problem. Ggf. sogar noch großzügigen Bonus. Die im nächsten oder übernächsten Jahr dran sind, denen viel Stoff fehlt die haben kein Problem Genau das ist das Problem.... lass die doch mal machen. Meist ist es doch die Eltern Generation, die überall Probleme wittert. Der Spross (kann) macht nicht, wie ICH es mir vorstelle. Armes Deutschland
Was ist dann deine Hauptaufgabe in deinem Leben, dass du so leicht sprichst?
Bist du für das Familieneinkommen verantwortlich?
Fällt es weg, wenn du weg fällst? Oder bricht ein essentieller Teil weg, wenn du Mitverdienerin bist?
Zauberst du trotz Coronazeiten die alternative Kinderbetreuung aus dem Hut, weil du arbeiten musst (weil Allein- oder essentieller Mitverdiener), das Jungvolk aber betreut werden muss? Schaffst du deinen 40h Job im HO inkl. aller Meetings trotz Haushalt inkl. Einkauf, Essen kochen (wenn nicht täglich Pizzadienst&Co bemüht werden soll/kann) zuzüglich Lernunterstützung der Kinder, die, ich wünsche es dir, sich möglichst den Lehrstoff eigenverantwortlich und verständlich alleine aneignen sollen, trotz ihres Grundschulalters?
Wenn du alle diese Fragen mit ja beantworten kannst, dann knie ich ehrlich und aufrichtig vor dir
Und ich weiß, dass es diese Leute gibt, vorwiegend sogar Frauen, aber ich schätze das sind die, die in absehbarer Zeit in Einsteins Klinik das Behindertenbad beanspruchen müssen.
Ich bin tagsüber für meine Kinder da, arbeite abends/ nachts dafür ( Teilzeit), es gibt auch mal Lieferando.. nach Gusto meiner Kinder. Ich hab aber auch Zeit zum Kochen. Ich arbeite in der Gastro, mein Mann ist mit mehreren Läden selbstständig in der Gastro. Wir leiden.... glaub es oder nicht. Aber wir heulen nicht. Weiter gehts...
Aber genau damit stehst du schon mehr auf der Sonnenseite als so manch anderer. Und die jammern auch nicht herum. Aber gerade, wenn man selbst gewisse Vorteile genießt, wie einen Hauptverdiener an der Seite, dann sollte man sich solche Kommentare, wie "Kinder abschieben" echt schenken. Du kannst einen Teilzeitjob, den du abends/nächtens erledigen kannst, schlichtweg nicht mit einer Präsenz- und Arbeitspflicht tagsüber vergleichen. Schon gar nicht, wenn er für die Familie zwar ein nettes Zubrot, aber keine existenzielle Notwendigkeit ist.
Du verstehst gar nix, sonst würdest du nicht so einen Bullshit schreiben. Man kann seine Rechnungen und Lebensmittel nur zahlen, wenn auch Zahlungsmittel da sind. Und rate mal, woher die kommen? Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen arbeiten, auch zu zweit, weil es sonst hinten und vorne nicht reicht.
Ich hab so aber schon immer mein Geld verdient, auch als ich alleinerziehend war. Da gabs zusätzlich Unterhalt und Kindergeld.... sonst nix. Bei vielen klingts halt so - Kind muss betreut werden, sonst geht arbeiten nicht. Das sind auch die, wo die Kinder während dem Lockdown 'eingesperrt' waren und die den halben Tag hier rumhängen ( wer weiß, wo sonst noch). Jammern bringt doch niemanden weiter.
In Zeiten von C gibts in der Gastro leider wenig Sonnenschein - wir haben ab 23 Uhr Sperrstunde. Sind wir egal, oder warum tust du so, als hätte ich keine Sorgen? Habs ja nun überdeutlich geschrieben.
Weil du im Vergleich die wesentlich geringeren Sorgen hast, sh. Hauptgeldheimbringer. Und wenn du bereits mal alleinerziehend warst, dann solltest du das eigentlich wissen. Wenn du allerdings damals angemessenen Unterhalt (vielleicht sogar nicht nur für´s Kind, sondern für dich auch) bekommen hast, tja.....dann ging sich das mit dem Teilzeitjob wahrscheinlich aus. Dann warst du aber nicht Alleinverdiener, denn du hattest Unterhalt. Ich will deine Sorgen ja gar nicht kleinreden, aber du tust das mit oben genannter Aussage jedem gegenüber, der seine Kinder nicht mal eben verwahrt wissen will, aber trotzdem Betreuung/Beschulung braucht. Also ja.....in vielen Fällen geht arbeiten ohne Betreuung nicht, eigentlich sogar in den meisten Fällen.
Isso...
Da brauchst du nicht gleich nen Herzinfarkt bekommen.
Probleme, Probleme .... aber Hauptsache emanzipiert
Eure Kinder werden es bestimmt danken.
Ich sehe es weniger dramatisch, wir sind hier in einer Großstadt mit zig Schulen, so gut wie jede hatte Corona-Fälle, in der Regel muss dann die Klassen, im schlimmsten Fall der Jahregang in Quarantäne gehen. Unseren Sohn hat es einmal "erwischt", Quarantäne allerdings nur noch 5 Tage, da die entsprechende Kontaktperson vorher schon einige Zeit krank zu Hause geblieben war. Und obwohl regelmäßig Lehrer/Schüler in Quarantäne müssen, ist bisher so gut wie kein Unterricht ausgefallen. Ein Fachlehrer musste bisher 2x je 1,5 Wochen fehlen, der hat seinen Unterricht in der Zeit per Videokonferenz live in den Klassenraum geschaltet. Ebenso während der Quarantäne der Klasse unseres Kindes: tägliche Aufgaben, Unterricht per Video über IServ,....
Die Schulen haben das wirklcih gut im Griff. Zumindest unsere. Wir hatten einen Corona-Fall, die entsprechende Klasse und ein paar Lehrer mussten in Quarantäne. Das größte Problem waren die Lehrer die ausfielen. Den Vertretungsplan hätte ich in der Woche nicht machen wollen. Unsere Schulleitung hat dann angeordnet, dass die Jahrgänge jeweils einen Tag zuhause bleiben und home-schooling haben. Es gab online Aufgaben, die dann am nächsten Unterrichtstag besprochen und kontrolliert wurden, teilweise gab es auch richtig gute Online-Konferenzen, das konnten aber nicht alle Lehrer machen, denn die sollten dann ja für den Vertretungsunterricht in der Schule bleiben... Ich denke, wenn man den Schulleitungen mehr Vertrauen gibt, dass die das geregelt bekommen, dann wird das weiter gut laufen. Probleme gibt es doch nur, weil das Ministerium seine Arbeit nicht macht. Wenn halt aus Düsseldorf nichts kommt, dann machen die Schulen das selbst und oftmals besser. Übrigens, an unserer Schule hat sich niemand weiter angesteckt, weil bei uns alle (Schüer und Lehrer) freiwillig weiter Masken tragen. Das funktioniert wunderbar. Und die Kinder haben sich daran gewöhnt. Keiner wird dadurch krank oder sonstwie beeinträchtigt... Und zumindest meine Kinder sind froh, dass wenigstens bis zu den Herbstferien jetzt regulärer Unterricht stattfand. Die waren froh gemeinsam mit ihrern Freunden in der Schule zu sein statt immer isoliert alleine zu hause...
Wir hatten das bis letzte Woche, aber es war für die Lehrer extrem arbeitsaufwendig. Inzwischen sind wir zum Glück wieder bei vollem Präsenzunterricht mit der Option des Homeschooling für die Familien, die das wünschen. In solchen Klassen läuft dann halt die Kamera mit. Gleichzeitig gibt es jedem Kind die Möglichkeit, sich für ein paar Tage von zuhause zu verbinden, wenn es z.B. einen Schnupfen hat - so halten sich hoffentlich die Quarantänefälle in Grenzen. Aber für Eltern mit kleinen Kindern ist das natürlich auch keine Lösung, wenn beide arbeiten müssen.
Das mit der Kamera finde ich eine echt super tolle Lösung. Löst tatsächlich nicht die Probleme der Eltern mit kleinen Kindern und ohne HO, aber besser als nix so wie bei uns. Vor den Herbstferien kam ein Brief mit dem Homeschooling-Konzept, 2 Seiten lang. Ergebnis: Verteilung von Arbeitsblättern, die die Eltern mit den Kindern in einem bestimmten Zeitraum erarbeiten müssen. (NRW, Grundschule) Da hat sich viel getan seit März... Damals hatten wir das gleiche Konzept. Dabei gibt es so toll Videokonferenzsysteme mit denen auch schon Grundschule umgehen können.
Bei uns sind grad viele der Großen (11. Klasse) in Quarantäne, aber keine einzige Lehrkraft (anscheinend sind wir immun). 80% der Lehrkräfte hat mit Tag 1 auf Videounterricht umgestellt (und das mit absurde Hardware... an unserer Schule haben die Laptops weder Kamera noch Mikros, also mussten wir mit Geld des Fördervereins Webcams und Headsets kaufen). Das heißt, die wenigen übrig Gebliebenen sind vor Ort (bei mir 2 von 25) und der Rest per Video dabei. Ich halte tatsächlich viel davon, den Präsentunterricht so lange es geht aufrecht zu halten. Bei uns tragen aber auch alle Masken, und zwar auch am Platz.
Eben weil Präsenz Unterricht wichtig ist hätte ich ihn gern jeden 2. Tag ( und nicht dauerhaft garnicht), aber das versteht nicht jeder.
Das sehe ich ganz genau so.
Oder ihr könnt als Lehrkräfte AHA einigermaßen umsetzen. Wäre auch eine Erklärung.
Ich gehe davon aus, dass Klassen/Schule unterschiedlich oft in Quarantäne gehen, je nachdem wo die Kinder zur Schule gehen. Mein Bruder hatte schon zwei pos Coronakinder in seinem Unterricht hocken. Hat sich nicht angesteckt, weil er konsequent Frontalunterricht macht und lüftet. Wenn man meint, man muss den lieben Kleinen aber über die Schulter schauen und Arm in Arm trösten (machen Kolleginnen, die die Vorschriften für scheiße halten und sich nicht dran halten) ,wird es schwierig. Andere Freundin von mir arbeitet an einer Berufsschule. Von den 'bildungsferneren' Lehrgängen war noch keiner in Quarantäne, wobei sie da es eher erwartet hätten, dass die AHA schlechter hinbekommen. Stehen typischweise zzsammen rauchend draußen rum, wo man sich auch eher nöher kommt. In Quarantäne mit pos Fällen wären drei Klassen mit Schwurbelinen, die AHA aus ideologischen Gründen ablehnen und kindlich trotzend sich außerhalb des Geländes weiter umarmt haben.
In der Schule meiner Kinder war noch niemand in Quarantäne
ich weiß, ist nur die Frage der Zeit. Andere Schulen in der Gegend gehen dann klassenweise in Quarantäne. Was in Einzelfällen vor den Ferien vorkam. Der Knackpunkt hier sind die Busse.
Meine Tochter geht in die 4. Klasse in Bayern. Bis Februar steht ja der Übertritt auf die weiterführende Schule an und die Kids werden meines Erachtens noch mehr belastet als ohne Corona. Hier nimmt keiner Rücksicht. Wenn es jetzt noch Schulschließungen oder geteilte Klassen gibt, wäre das für einen notenabhängigen Übertritt, wie es ja leider in Bayern der Fall ist, doch mehr als unfair oder? Bin echt gespannt, was das werden soll.....
weisst was ich glaube, die werden dann alle 4.klasskinder aufs gym lassen. oder die, die einigermassen mitkommen. die anderen auf die mittelschule. wenn ich mir anschaue, wie easy mein kind aktuell an gute noten kommt, könnte man schon meinen, es gäbe was gschenkt.
@ Kravallie: Das kann ich eben von uns nicht behaupten. Die jagen mit dem Stoff durch und die Noten sind durchschnittlich in der Klasse (Schnitt meist so ab 2,5). Gymnasium peilen wir gar nicht an, meine Tochter würde aber schon gerne auf die Realschule. Bin gespannt.....LG
Wir haben zum Glück *klopf auf Holz* bis zu den Herbstferien normalen Unterricht gehabt. Mein Großer macht dieses Schuljahr Abi, die mussten sich schon im letzten Schuljahr so viel selbst erarbeiten und die Noten im 2. Halbjahr waren ein Glücksspiel. Ich verstehe nicht, warum es keine Videoübertragung des Unterrichts gibt, wenn Klassen geteilt werden bzw Homeschooling ist. Das wäre für mich eine akzeptable Lösung. Außerdem müsste es auch irgendwie einheitliche Regelungen geben. Bei uns wird grundsätzlich die ganze Kohorte in Quarantäne geschickt, im Bundesland nebenan wird nach Sitzplatz entschieden. Da müssen nicht alle in Quarantäne und die Lehrer sind immer K2.
Das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Also Eltern, wo nicht einer seinen Job einfach an denNagel hängen kann, weniger Stunden arbeiten oder sonst etwas, die finden ihre Kinder also nicht so wichtig? Oh man, was für eine Klatsche du das austeilst ... Sorry, aber da fällt mir echt nichts mehr zu ein. Aber ok, das Thema hatten wir ja schon öfter hier und ich muss leider sagen: deine Arroganz/Überheblichkeit diesbezüglich ist wirklich nicht zu übertreffen. Ohne Worte...
Paar Worte haste ja doch gefunden. Und genau solche wie dich meine ich.
Ich halte die Situation für sehr komplex - und man hat natürlich zunächst seine eigenen Probleme im Blick. Ich bin Lehrerin, schwanger und bisher ohne Kind. Demnach sieht meine Perspektive zur Zeit auch aus. Ich fühle mich derzeit eher wie ein Versuchskaninchen, da die AHA-Regeln in vollen Klassen schlicht nicht einzuhalten sind und für mich in NRW das Lüften nicht das alleinige Konzept sein kann. Ich habe Angst um mein Baby und blicke sorgenvoll auf die jetzige Entwicklung. Schwangere Lehrerinnen zählen übrigens nicht zu der Risikogruppe und wir arbeiten, wenn es nicht durch Ärzte anders verordnet wird (was tatsächlich auch nicht passiert), in vollen Klassen ohne Mundschutz. Ich verstehe die Haltung der Politik nicht, dass das Virus im Schulgebäude nicht ansteckend sein soll, aber bei 10 Personen im Privathaushalt extreme Infektionsgefahren bestehen. Auch wenn die Kinder oder Schüler nicht schwer erkranken, verbreiten sie das Virus eben doch. Aus Lehrersicht bin auch ich sehr genervt, dass es keinen Plan B gibt. Präsenzunterricht ist das große Ziel, aber es wird so getan, als wären Schließungen so absurd. Es müssen aber Pläne für den Fall der Fälle - egal, ob Quarantäne oder Shutdown - her, bei denen alle Beteiligten wissen, was auf sie zukommt. Es braucht klare Regeln und meiner Meinung nach hatten die Ministerien genug Zeit, um Alternative Vorgehensweisen zu beschließen. Dummerweise sind die Schulen hier nicht so selbstständig, wie die Gesellschaft es gerade gerne hätte. Wir müssen schlicht die Regeln umsetzen, wie sie uns vorgegeben werden. Wir können nicht einfach Plan B und C ohne Zustimmung etablieren und uns werden jede Menge Steine in den Weg gelegt. Für Außenstehende ist das vielleicht nicht immer so sichtbar... Aber viele Lehrer und Lehrerinnen geben ihr bestes, soweit es gerade geht. Ich verstehe die Eltern und Beteiligten, die bei so hohen Zahlen den Distanzunterricht fordern. Die Gesundheit ist mit unser höchstes Gut und die Überlastung der Gesundheitssysteme ist für mich das größte Risiko bei dieser Pandemie. Aus ihrer, vielleicht priviligierteren, Sicht ist das die Priorität 1. Bei anderen sieht die arbeits- und finanzielle Situation nicht so großzügig aus. Da ist die Arbeit nicht das Mittel, um Urlaube und Vereine zu finanzieren. Wenn es um die Existenz geht, kann man nicht noch mehr unbezahlten Urlaub nehmen. Der Gürtel kann bei vielen Familien nicht noch enger geschnallt werden. Dieses Jahr hat besonders die sozial schlechter gestellten Familien genug gebeutelt. Hinzu kommt die Ausstattung für den Distanzunterricht. Wenn die nicht vorhanden ist, werden die Kinder auch dort benachteiligt. Die Schere zwischen arm und reich wird umso größer. Aber was soll man tun, wenn die Zahlen zu hoch steigen? Das gesundheitliche Risiko für die gesamte Gesellschaft erhöhen? Wie ich es drehe oder wende, mir fällt keine optimale Lösung ein. Aber der jetzige Tunnelblick der Entscheidenden ist für mich auch nicht tragbar. Es fehlt mir eine komplexe Sichtweise und auch klare Worte. Wenn die Verantwortlichen Mal offene Worte a la "wir können die Schulen nicht schließen - das würde in einer Katastrophe in der Betreuung enden" übrig hätten, wäre die Akzeptanz vielleicht größer. Ich würde es zumindest willkommen heißen. Außerdem wünsche ich mir, wie oben gesagt, mehr Pläne für den Fall der Fälle, statt immer wieder auf ihren Standpunkten zu beharren und diese immer und immer wieder zu verteidigen. Das kostet zu viel wertvolle Energie, Ressourcen und Zeit.
Du hast viel Gutes geschrieben, unterschreibe ich gern. Aber:Kinder übertragen das Virus, ohne zu erkranken. Meist. Maske auf . Abstand halten! Bitte.
Da sind wir uns absolut einig. Kinder übertragen es eben doch. Abstand halten ist im Schulalltag nicht möglich. Die Flure bieten nicht den Raum, um 1,5m Abstand zum Vorder-, Hinter- oder Nebenmann einzuhalten. Besonders, wenn einem Horden von Schülern entgegen kommen. Außerdem sind die Klassenräume zu klein. Das Pult steht praktisch direkt vor einem Schülertisch. Nur die wenigsten Schulen sind baulich so veranschlagt, dass die Abstandsregeln gewahrt werden können. Ich trage immer meine Maske. Damit verhindere ich eine mögliche Verbreitung, falls ich positiv bin. Es liegt nicht in meinem Sinn meine Schützlinge zu gefährden. Leider gilt die Maskenpflicht nicht mehr und die Schüler können dafür mich anstecken. Davon bin ich nicht gerade begeistert, aber meine Situation ist noch ein wenig komplexer, als ich es hier gerade ausführe.
Wie du es sagst, im Gegenzug zu dem was einige hier gerne so glauben, sagt das Virus eben nicht ab Schulhof, halt stopp, hier stecke ich niemanden mehr an. Aber würden die Politiker zugeben, das Schulen sehr wohl zur Verbreitung ihren Teil dazu tun, dann hieße es öffentlich zu bekennen das man in dem Bereich komplett versagt hat und da auch aktuell nichts ändern kann. Diese Blöße will sich aber keiner geben. Also wird fleißig behauptet, Schulen spielen keine Rolle. Und mit ein bißchen lüften wäre das locker zu schaffen. Ich bin auch gegen absolute Schließungen. Ich hätte gerne den Mittelweg mit verkleinerten Klassen. An einige Schulen wäre das auch umsetzbar. Den ob die Lehrer nun Überstunden schieben müssen weil sie die Kollegen vertreten müssen welche mal wieder gerade nicht unterrichten können oder weil sie eben wegen kleineren Klassen darüber mehr Stunden machen müssen ist unterm Strich wohl auch egal. Außerdem ist es mir deutlich lieber es fällt weniger Face to Face Unterricht statt als gar keiner. Ist für mich auch besser planbar wenn ich weiß, Kind ist wechselnd eine Woche in der Schule, eine Woche im HS.
Deshalb müssen die, wo es geht halt aufpassen. Ich arbeite auch mit Maske - geht alles. Wenn man WILL. Ich ermahne auch Spielfreunde zu ein bisschen Abstand. Unser aller Situation ist doch komplexer, oder nicht?
"Mein Bruder hatte schon zwei pos Coronakinder in seinem Unterricht hocken. Hat sich nicht angesteckt, weil er konsequent Frontalunterricht macht und lüftet. Wenn man meint, man muss den lieben Kleinen aber über die Schulter schauen und Arm in Arm trösten (machen Kolleginnen, die die Vorschriften für scheiße halten und sich nicht dran halten) ,wird es schwierig."
dein ERNST!?! Die Elternbeschwerden möchte ich sehen, wenn man einen Erstklässler einfach so hocken lässt, wenn er sich weh getan hat z.B. Was sagst du dem? Ach komm schon, stell dich nicht so an, kannst dich ja selbst verarzten oder wie!?
Sollen Kita Kinder auch nur noch aus der Entfernung versorgt werden? Spitzen Idee!!! Immer her mit mehr solch guter Ideen!
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