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Risikoschwangerschaft in Corona-Zeit

Risikoschwangerschaft in Corona-Zeit

lila281

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Hallo ihr Lieben, seit ein paar Tagen geht mir dieses Problem nicht mehr aus dem Kopf. Wie wird das eigentlich eigentlich bei einer Risikoschwangerschaft gehandhabt, wenn man in Quarantäne müsste oder sogar positiv wäre? Ich habe eine Plazenta praevia, Plazenta ist bereits Stadium 2 und das Kind ist sehr klein. Muss jetzt wöchentlich zum CTG um die Versorgung des Kindes überprüfen zu lassen. Ich selbst bin seit einigen Wochen zu Hause und beschränke meine Kontakte stark. Aber mein Freund geht zum Beispiel ganz normal arbeiten. 2 seiner Kollegen sind jetzt in Quarantäne. Einmal ist die Mutter positiv und im anderen Fall das Kind des Kollegen. Das gab mir heute schon zu denken. Was mach ich denn im Fall der Fälle, falls es uns wirklich erwischt oder meinen Freund. Ich kann ja nicht auf meine Kontrolle verzichten und will ich auch gar nicht, es geht ja schließlich um das Leben meines Kindes. Vielleicht weiß ja jemand von euch was dazu, was mich da irgendwie beruhigen kann.


mutti6

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Antwort auf Beitrag von lila281

Wenn es medizinisch notwendig ist, darfst du natürlich zum Arzt gehen, die ärztliche Versorgung darf ja auch in Corona-Zeiten nicht verboten werden. Natürlich muss der Arzt vorher darüber informiert werden, damit er sich entsprechend schützen kann und der Patient sollte nach Möglichkeit auch eine FFP-Maske tragen.


heli89

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Ich kann dir mal meine Erfahrung berichten und gebe dir den Tipp: frag einfach in deinem Krankenhaus nach und schildere denen die Situation. Jeder setzt Maßnahmen etwas unterschiedlich um. Ich habe jetzt gerade erst zwei verschiedene Vorgehensweisen erlebt. Du wirst definitiv behandelt, aber es ist für dich bestimmt beruhigender zu wissen wie es da explizit läuft. Ich war vorletzte Woche im KH, hatte aber dummerweise eine Erkältung. Ich habe vorher kurz angerufen, dann wusste das KH Bescheid und ich kam halt extra isoliert rein und mit vermummeltem Arzt zur Begutachtung der Erkältung. In der Notaufnahme wurde deshalb ein Schnell- und standardmäßig ein PCR-Test gemacht. Ich wurde trotzdem normal behandelt und nicht erst auf die Wartebank geschoben. Als der Schnelltest negativ war durfte ich auf die Station. Aber dort konnte ich nicht operiert werden. Inzwischen war mein Haushalt dummerweise auch noch in Quarantäne, ich war K2. Im nächsten KH wo ich operiert wurde, habe ich wieder Bescheid gegeben. Ich sollte trotzdem erstmal hinkommen. Ich war zu den Vorgesprächen, Blut abnehmen, EKG usw. und weder die Erkältung, noch daß ich K2 war hat jemanden an dem Tag interessiert. Schnelltest Fehlanzeige. Aber es wurde ein PCR-Test gemacht, weil ohne den wiederum wird niemand operiert oder stationär aufgenommen (außer Lebensgefahr). Zwei Tage darauf wurde ich dann mit negativen Test operiert.


lila281

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Also vor zwei Wochen war ich bei uns schonmal über die Notaufnahme im Krankenhaus, waren dann aber zum Glück keine vorzeitigen Wehen. Musste auf der Station in einem extra Testzimmer warten und einen Schnelltest machen bevor der Arzt kam. Hab halt nur Angst, wenn so ein Test doch mal positiv ausfällt. Selbst wenn man versucht sich so gut wie möglich zu schützen aber kann mich ja nicht zu 100% isolieren für die letzten zwei Monate. Wie das bei einer normalen Geburt bei uns im Klinikum von Statten geht wenn man positiv ist, weiß ich. Aber ich bekomme ja definitiv einen Kaiserschnitt, wenn es blöd kommt, halt auch Notfall mäßig. So hab ich mir das alles nicht vorgestellt... Und dabei soll ich Stress vermeiden.


Meyla

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Stress vermeiden heißt ja nicht in watte verpackt und von allem unangenehmen fern gehalten werden..... so empfindlich sind Schwangerschaften nicht. Du darfst genau so mit normalem Alltagsstress konfrontiert werden wie jeder andere auch. Der Rest wurde gesagt. Behandelnden Arzt informieren und normal weiter hin gehen. Du bist ja nicht positiv, sondern versuchst viel zu weitläufig Eventualitäten abzudecken. Ds hilft Fragen weit mehr als spekulieren.


Philo

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Antwort auf Beitrag von lila281

Frag den Frauenarzt. Hier takten viele Ärzte die Termine so, dass kein Aufeinandertreffen der Patienten im Wartezimmer stattfindet. Für Patienten in Quarantäne / mit Erkältungssymptomen gibt es Extra Sprechstunden in Randzeiten.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von lila281

Zum Betriebsarzt gehen und Beschäftigungsverbot. Basta.


luvi

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Sternchen, Wer soll vom Betriebsarzt das Beschäftigungsverbot bekommen? Der Vater vom Kind? LG luvi


heli89

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Sie schreibt ja, daß sie bereits seit einigen Wochen Zuhause ist. Und wenn man ins KH geht ist das BV ja nicht ausschlaggebend dafür, wie die Abläufe dort sind... Ich hatte auch kaum Kontakt, wenn zu meinem Mann und dem Baby, aber irgendwo hatte ich die Erkältung trotzdem her. Die beiden waren durchgehend gesund.