Elternforum Coronavirus

Regel-paradox

Regel-paradox

Emmi77

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Guten Morgen. In meiner Stadt liegt der Inszidenzwert bei über 70 (sprunghaft angestiegen). In den sozialen Medien wird diese Info durchweg im besten Fall angezweifelt, meist jedoch als komplette Lüge mit den abstrusesten "Beweisen" hingestellt... Na ihr kennt das... Genau so in dem Geschäften, auf Arbeit,.... Kein (!!!!) Abstand, viele Maskenverweigerer,.... Ich habe keine panische Angst aber es stört mich!!!! Ich fühle mich angegriffen, wenn die (oft älteren) Leute mich an den Supermarktkassen bedrängen, die Kassiererinnen grds den MNS am Kinn tragen und sich neben mich drängen,... Wenn ich um Abstand bitte werde ich beschimpft,.... Respekt vor anderen Meinungen gibt es nicht mehr. Auch bei mir merke ich immer deutlicher, wie dieser schwindet. Gestern klingelt genauso viele Kinder (mit Eltern!!!) bei uns, wie an Halloween vor Corona. Und ich merke diese Wut in mir, warum ich als Elternteil das meinem 8 jährigen Kind nicht erkläre??? Ich wünsche mir mehr Verständnis (im doppelten Sinne) und habe selbst immer weniger. Ist das die normale Reaktion. Druck erzeugt Gegendruck? Je mehr Regeln umso mehr Widerstand? Extremisieren wir uns zwangsläufig alle in irgend einer Weise, eine Richtung, weil wir das Gefühl haben, das Gegenüber tut es auch? Das nervt mich aktuell wahnsinnig an anderen und mir... Wie geht ihr damit um?


Frau Steinmann

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

In welcher Gegend lebst Du? Hier, im Kreis Bergstraße, erscheinen mir die Menschen alle sehr diszipliniert.


Emmi77

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Antwort auf Beitrag von Frau Steinmann

Ich wohne recht provinziell in Sachsen-Anhalt


Frau Steinmann

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ach so. Anscheinend glauben viele, ihr seid immun (Ironie)


heli89

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ich kann dein Gefühl sooo sehr nachempfinden! Ich glaube die Menschen sind einfach müde und haben keinen Bock mehr. Hab ich auch nicht, aber Bock auf Corona noch weniger. Inzwischen wird man richtig angepflaumt, wenn man freundlich auf Dinge hinweist. Eine nette Erinnerung an die Maskenpflicht einer Kassiererin an einen Kunden in unserem Baumarkt endete vorgestern in einem Polizeieinsatz. Aber wenn man sich doch infiziert ist die Regierung Schuld, weil sie dies oder jenes falsch gemacht haben soll oder die anderen. Ich bin aus unserer PEKIP-WhatsApp-Gruppe geflogen, weil ich meine Meinung zu den privaten Treffen kundgetan habe, die jetzt stattfinden, weil der offizielle Kurs abgesagt wurde. Dann waren es scheinbar die falschen Leute für meine Wertvorstellungen. Man kann nur höflich drauf hinweisen, sachlich bleiben und sich nicht den falschen Meldungen anschließen. Man kann nicht die ganze Welt retten. Aber mit umsichtigem Verhalten seine Familie, Freunde usw. und z.B. mit Maske tragen Stellung beziehen.


Emmi77

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Antwort auf Beitrag von heli89

Genau das ist mein Empfinden!!!


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von heli89

Na, mit der Pekip-Gruppe hast dann wohl keinen wahren Verlust erlitten, auch wenn es erstmal schade ist.


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Du musst mehr auf dich schauen. Kauf dir eine FFP2 Maske und geh so einkaufen. Wenn dich das Klingeln bei Halloween gestört hat, dann hättest du deine Klingel abstellen und die Tür nicht öffnen sollen. Nimm dich raus aus Situationen, die dich nerven und versuche möglichst wenig mitzubekommen, dann regst du dich nicht auf.


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Bin auch ziemlich schockiert und verstehe dich voll. Sind gerade nach Deutschland zurückgezogen und sehr verwundert wie wenig Abstand hier gehalten wird auch in Situationen wo viel Platz wäre. Was hat man davon, anderen so auf die Pelle zu rücken? Und wieviele "Nur-Nasen-Atmer" es hier zu geben scheint ...


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Hier sind die meisten Menschen diszipliniert, aber nicht panisch. Maske scheint selbstverständlich zu sein. Meine Kinder waren gestern kurz unterwegs, in unserer Straße und auf dem Weg zu einer Freundin. Geklingelt wurde nur bei Leuten, die einen beleuchteten Kürbis draußen stehen hatten und offenbar keine Angst vor Kindern haben. Wer nicht mitmachen wollte, musste ja nicht. Das war ja noch nie Pflicht. Die Übergabe fand weitestgehend kontaktlos statt. Über einen heruntergelassenen Korb, aufgestellte Schlüsseln, aufgehängte Tüten, abgestellte Tasche etc. Definitiv weniger gefährlich als ein Einkauf im Supermarkt oder der Besuch der Schule. Für alle Beteiligten. Es war aber wohl kaum jemand unterwegs. Unsere Schüssel war gestern Abend noch ziemlich voll, was sehr ungewöhnlich ist. Ich halte nichts davon, den Kindern Angst zu machen. Sie müssen weiterhin in dieser Gesellschaft funktionieren. Wie soll man ihnen erklären, dass sie natürlich weiterhin zur Schule oder zu Therapien und ärztlichen Behandlungen gehen müssen, ohne Angst, wenn das Killervirus da draußen ist und sie über 5 Meter oder von einer Schokoladentafel aus anspringen könnte? Oder von ihnen auf die Nachbarn hüpft, trotz Abstand und Hygiene? 300/100.000 heißt, dass man theoretisch immer noch 99.700 Menschen nahe kommen kann ohne jegliche Gefährdung. Und auch ein Kontakt mit einer positiven Person bedeutet nicht, dass man sich anstecken muss. Und selbst dann muss man nicht krank werden. Es ist immer noch sehr unwahrscheinlich, sich anzustecken und ein riesiges Pech. Ich will mir Corona nicht einfangen, und ich will es auch nicht weitergeben. Ich befürworte die allermeisten Maßnahmen und verstehe, warum es für unsere Gesellschaft wichtig ist, die Zahlen zu verringern. In meiner Familie ist jeder so vorsichtig, wie er es für nötig hält. Aber Panik verspüren auch die Risikopersonen nicht, und zum Glück macht auch niemand unseren Kindern Angst. Weder vor dem Killervirus, der sie über 5 Meter hinweg oder von einer Essensverpackung anspringt, noch vor der Maske, die Sauerstoffmangel verursacht und Gehirnzellen abtötet. Wir tragen die aktuellen Maßnahmen weitestgehend ohne Diskussion mit. Aber unser Leben geht weiter. Wir müssen weiter zur Arbeit gehen, die Kinder zur Schule. Ich hasse es, dass es Menschen gibt, die die Situation wegen ihrer eigenen Ängste öffentlich überdramatisieren. Ich habe ein Problem mit Menschen der beiden Extreme, die unschuldige Kinder mit in ihr Loch reinziehen. Die Kinder müssen in dieser Gesellschaft weiter funktionieren, und dazu gehört auch ein Stück Unbeschwertheit, wenn sie geistig gesund durchkommen sollen. Ich zeige meinen Kindern, dass man sein Leben trotz der Einschränkungen von außen unter Einhaltung der Hygieneregeln weitestgehend "normal" genießen kann. Gefahren muss man abwägen, und auch den Sinn mancher Regeln hinterfragen und darüber diskutieren.


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Schön geschrieben! Meine Tochter war auch gestern unterwegs, als eine der wenigen. Ich hab bei einigen vorher geklärt, ob das klingeln ok ist, darunter auch Risikoleute. Niemand hatte ein Problem, die haben sich eher gefreut. Wir haben die Feuerschale angemacht, zwei Freundinnen von mir waren da und es war eine traumhafte Nacht. Alles coronagerecht und mit Abstand. Hier am Ort gibt es seit 5 Tagen einen aktiven Fall. Aber auch mich nerven manche Sachen bei anderen, aber ich versuche mich da einfach rauszunehmen. Und das mit der Feuerschale werden wir im Winter sicher nochmal machen!


linghoppe.

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Antwort auf Beitrag von Shanalou

mir ist es auch aufgefallen, viele Menschen halten sich nicht mehr an die Regeln im Supermarkt, was aber auch schwierig ist, auch wenn Pfeile auf dem Boden sind, drehen die Leute um,und kommen einen entgegen... Bei uns in der Einkaufsstrasse muss man jetzt auch Masken tragen, wegen dem Baugerüst kommen einen die Mneschen engegen da ist kaum 50 cm Abtstand.. da müsste man schon Regern setzen, mand arf nur links oder rechts gehen also immer so wie auch die Auofahrer..etc


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von linghoppe.

......aber ein Rechtsgehgebot zur Vermeidung von maximaler sekundenlanger Unterschreitung des Abstands im Freien halte ich jetzt doch für leicht übertrieben. Sogar im Supermarkt müsstest du schon sehr geschwächt sein, wenn du dir auf diesem Weg das Virus einfängst. Ich oute mich mal als ein im Supermarkt Umdreher, weil ich was vergessen habe, oder schlichtweg nicht gefunden.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Ich stimme dir in einigen Punkten zu. Allerdings halte ich einen Punkt nicht für richtig: Eine Einschränkung des Halloweentreibens (z.B. indem man nicht erlaubt, dass die Kinder bei Fremden klingeln) macht man ja in der Regel nicht, weil man Angst hat, die Kinder könnten sich anstecken, sondern weil man in Coronazeiten nicht jemand den Kontakt quasi aufnötigen möchte, der - berechtigterweise oder unberechtigterweise - Angst vor Ansteckung hat. Dass es Menschen gibt, die im Falle einer Ansteckung ein großes Risiko haben, im Gegensatz zu den meisten Kindern, die normal in die Schule gehen, kann man einem Grundschüler ja durchaus schon erklären. Und seit uns mal eine Horde Jugendlicher die Tür von oben bis unten angespuckt hat, weil wir krankheitsbedingt nicht geöffnet haben, sehe ich das mit dem "Man muss ja nicht aufmachen, wenn man nicht möchte" auch etwas eingeschränkt. Grundsätzlich sind manche Grüppchen hier in den letzten Jahren schon auch sehr penetrant aufgetreten und eben nicht akzeptiert, wenn jemand nicht öffnen wollte. Allerdings war heuer bei uns niemand unterwegs. Wir hatten ein Selbstbedienungs-Poster für die Wohnungstür gebastelt, aber bis in den dritten Stock hat sich dann keiner verirrt ....


Felica

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

ich auch. Zumal mir die Wege in den wenigsten Fällen was bringen da ich dann oft genug deutlich näher an die Leute rankomme.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Deshalb wurde hier (noch nie!) bei Leuten geklingelt, die mit Halloween nix zu tun haben wollten. Meine Schwiegereltern haben früher immer die Klingel abgestellt und wurden nie Opfer von Eierwerfern o.ä. Seit ein paar Jahren hat meine Schwiegermutter Spaß an Halloween. Sie war gestern traurig, dass außer unseren Kindern und ihrem Freund keiner vorbeikam. Ich bin selber kein Halloween-Fan. Meine Kinder haben sonst immer das Türe öffnen übernommen oder die Kinder gleich vorne am Tor erschreckt und abgefangen. Dieses Jahr habe ich eine Schüssel rausgestellt und die Klingel abgestellt (weil mein Mann vor der Nachtschicht geschlafen hat).


Mibu

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Danke, Häsle!! Ich bin ganz bei dir, ich kann weder das eine noch das andere Extrem verstehen. Wir halten uns selbstverständlich an alle Regeln, aber bitte ohne Panik bei allen!! Immer mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Häsle

So sehe ich es auch! Meine Kinder durften übrigens auch durch die Straßen ziehen. Die Tochter mit ihrer besten Freundin, der Sohn mit seinem besten Freund, selbe Klasse, Nebensitzer. Wir haben ihnen ein "Hygienekonzept" mitgegeben (Sammelkörbchen vor die Tür stellen, klingeln, mindestens 2 Meter zurücktreten, warten, drum bitten, den Süßkram ins Körbchen legen, Korb nehmen, wenn Türe wieder geschlossen). Ich denke, die Kinder haben sich an die "Regeln" gehalten. Für die ist das alles gar kein soooo riesen Problem, sich an neue Regeln zu gewöhnen. Ich glaube nicht, dass unter den Umständen die Ansteckungsgefahr hoch war.


Barbara79

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Du vergisst, was DU alles tun kannst um dich nicht anzustecken und damit andere zu schützen. Halte Abstand, warte vor der Kasse bis weniger Leute anstehen, geh zu Zeiten in denen weniger eingekauft wird. Kaufe nach Möglichkeit alles online, nutze Lieferdienste der Einkaufsmärkte, Apotheken oder zumindest die Möglichkeit click and collect. Vermeide es grundsätzlich dich in Fußgängerzonen oder anderen belebten Orten aufzuhalten. Treff dich nach Möglichkeit nicht mit Menschen außerhalb deines Hausstandes, wenn dann nur online. Fahre mit dem Auto oder Fahrrad statt Bus und Bahn. Wasch dir wann immer möglich die Hände, achte dabei auf die Zeit. Handdesinfektion für die Handtasche oder Handschuhe sind nicht verkehrt. Trage außer Haus immer eine vernünftige Maske, mindestens FFP2. Halte dich dabei an die Gebrauchsanweisung sie nur an den Ohrschlaufen zu berühren, sie regelmäßig mit desinfizierten Händen zu wechseln. Alles ein bisschen aufwendig und doof? Ja, aber nur so kannst du Verantwortung für deine Gesundheit und die deiner Lieben übernehmen. Und es schont deine Nerven. Und die der anderen. Barbara Wenn ein gesundes Immunsystem, getriggert durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und Freude beim Kontakt mit anderen erleben, helfen würde eine Ansteckung mit Viren jeder Art zu reduzieren hätten wir sicher in den letzten Monaten davon erfahren. Da darüber aber kein Wort zu hören ist halte ich das für verschwurbelte Verschwörungstheorie von ein paar rechten Spinnern


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Die Empfehlung sein Immunsystem in „Schuss“ zu halten ordnest du als rechte politische Gesinnung ein? Spannend.........


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Manche Menschen, v.a. viele aus der Risikogruppe, haben deshalb nicht die Möglichkeit, die Einkäufe online zu erledigen oder Kontakte über Internet zu halten, weil sie keinen Computer und kein Smartphone haben. Die Anzahl der Älteren, die nicht so sehr in der digitalen Welt leben wie der Durchschnitt, darf man nicht unterschätzen. Denen bleibt dann nur noch das Telefon.


Lauch1

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Gesundes Immunsystem, ausgewogene Ernährung, Bewegung im Freien, psychische Ausgeglichenheit, moderate Vitamin D Einnahme, niedriger HbA1c & die bekannten Hygieneregeln (nicht anstatt) werden natürlich empfohlen.


As

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Dein letzter Absatz ist nicht besonders gut geraten, wenn er so ne Art Satire sein sollte. Dass ein gesundes Immunsystem hilft, Viren abzuwehren, wissen sogar meine Kinder -seit Kindergarten und Grundschule spätestens. Sollte das an dir vorbeigegangen sein? Dass angeblich niemand darüber redet (und dieses Wissen den Leuten sogar bewusst vorenthalten wird) ist tatsächlich eine " verschwurbelte Verschwörungstheorie" von Leuten wie dir. Klär mich auf, wenn ich dich falsch verstanden hab. Oder lass es halt.


Lauch1

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Kauf dir in der Apotheke eine teure Filtermaske, wenn Ventil dann trag einen MNS drüber. Bei der Supermarktkassa Einkaufswagen hinter dich stellen, dann kommt dir auch keiner zu nahe. Die Kassiererinnen sind doch ohnehin hinter Plexiglas, oder? In meiner Umgebung halten sich eigentlich alle, dass die Zahlen trotzdem so rausgehen, obwohl hier seit 10 Tagen Herbstferien sind und auch die Öffis relativ leer und auch in Oberitalien/Slowenien die Zahlen so hochgehen (die waren viel disziplinierter den ganzen Sommer lang) finde ich bedenklich.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Lauch1

....


Lauch1

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Es ist jedenfalls offensichtlich, dass Maßnahmen, die im Frühsommer sofort Wirkung gezeigt haben im Herbst nicht anschlagen. Dann müsste man aber die Einschränkungen ausweiten: In Israel gehen die Zahlen der Neuinfizierten nämlich runter und in Europa die Zahl der Intensivpflichtigen beunruhigend rauf. Das kann man nicht wegdiskutieren.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Lauch1

wird bald erreicht, schon nächste Woche, vermutlich. Montgomery hat ja darüber schon gesprochen.


Lauch1

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ist jetzt aber nichts, was man aktiv anstreben sollte, oder? Ich für meinen Teil halte mich da lieber und kann uneingeschränkt raus, als einen Radius von 1km vom Militär verordnet zu bekommen. Und ein betreutes Intensivbett bei Bedarf hätte ich für die Meinen und mich auch gerne.


Ludwiga

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Marianna, überlass das mal den Fachleuten und mach dir keinen Kopf darüber. Wirklich nicht.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Lauch1

Ich fürchte, dass ein Lockdown ohne eine Schließung von oder Entzerrung bei den Schulen und Kitas und v.a. auch bei der Nachmittagsbetreuung nicht funktionieren wird. Wenn ich mir die Kontakte vieler Familien anschaue, machen die Nachmittagsbetreuungs- und Schulkontakte einen großen Anteil der Gesamtkontakte der Familien aus, und vieles findet (immer noch) in ständig sich neu durchmischenden Gruppen statt. Solange man diesen Bereich unangetastet lässt, halte ich es für undenkbar, dass die Kontakte auf 25% reduziert werden, selbst wenn die Familien wirklich alles Sonstige sein lassen. Einen weiteren wesentlichen Unterschied sehe ich im ÖPNV: Im Frühjahr waren die U- und Trambahnen leer. Jetzt nicht mehr. Bei der Enge, die inzwischen im Stoßverkehr wieder herrscht, dürften dann auch trotz Masken (selbst bei korrekter Trageweise) Ansteckungen stattfinden.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

was den Privatbereich angeht, nicht mehr. Weihnachten werden wir mit der Familie feiern, aus 3 Haushalten. Sylvester mit Leuten aus 4.


memory

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Och wir wissen,s nun.....mein Gott...wie ein Kleinkind , das Gequengel


Felica

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Antwort auf Beitrag von memory

Eine der Folgen von Corona können neurologische Auffälligkeiten sein. Kommen sogar recht häufig als Langszeitfolge vor, gerade bei den leichteren Verläufen.


Marielue

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Also hier waren gestern auch einige wenige unterwegs! Wenige Leute haben aufgemacht und die, die aufmachten haben Schüsseln oder Tüten vor die Tür gestellt. Finde ich persönlich um ein Vielfaches ungefährlicher, als dicht gedrängt in der Schule nebeneinander zu sitzen ( aber das ist ein anderes Thema). Hier gibt es leider auch oft Probleme in Geschäften mit Personen welche keine Maske tragen wollen. Das ist für mich sehr unverständlich und ja es ärgert mich auch, wenn ich in unmittelbarer Nähe stehe! Ich finde es auch nicht toll in Geschäften oder Einkaufsstraßen ( letzteres meide ich weitgehend soweit es möglich ist) Maske zu tragen, ich tue es, auch aus Respekt anderen Menschen gegenüber. Mein 11 Jähriger , schwerer Asthmatiker, trägt seine Maske überall wo man es erwartet und nun auch 6 Stunden in der Schule, das ist nicht schön, aber es ist für ihn selbstverständlich! Überhaupt haben dich die meisten Kinder keine Probleme mit dem Tragen. Vielleicht sollten sich manche Erwachsene davon mal eine Scheibe abschneiden! Aber Respekt in der Gesellschaft findet man doch eh nur noch selten und das ist traurig! Und ja bei mir schwindet auch allmählich die Geduld und Akteptanz gegenüber Denen die sich einfach an nichts halten und denken Ihnen gehört die Welt und umgekehrt aber genauso. Vielleicht sollten wir doch einfach mal versuchen sich in andere hinein zu versetzen, vielleicht klappt dann die Akzeptanz auf beiden Seiten etwas besser.


memory

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ja finde ich auch. Wir schützen uns so gut es geht . Ich bin auch nicht traurig, dass ich 4 Wochen Zuhause bleiben muss ( arbeite im Fitnesstudio und haben eine Pension mit Wirtshaus als Familienbetrieb ) . Aufregen tue ich mich schon lange nicht mehr , mich kotzt es nur an, dass Menschen die sich bewusst querstellen und dann infizieren, ganze Systeme lahm legen und alle anderen drunter leiden . ( erst am Donnerstag in der Onko Ambulanz erlebt ) .


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Hallo Emmi! Ich kann das nachvollziehen, dass du dich ärgerst und ich kann nachvollziehen, dass es bei euch viele als "Lüge" hinstellen. Warum? Es hat euch in S-A bislang kaum getroffen. Wenn man niemanden persönlich kennt, der betroffen ist, kann man schnell auf die Idee einer Verschwörung kommen. Hier war auch ein KiGa-Kind-Papa, der das Ganze lautstark angezweifelt und nach Kräften torpediert hat. Im August ist seine innig geliebte Patentante ohne Vorerkrankung an Covid19 verstorben - hochdramatischer Verlauf, 9 Tage nach den ersten Symptomen tot. Seither ist er wehementer Verfechter von allem, was schützen könnte. Unsere Grundstücksnachbarn (beide ü 60) sind auch furchtbar erbost, dass ihre Kinder keine Party machen dürfen (ähhhh ja - ich bin froh, wenn wir das irgendwann mal wieder machen können) und sie nicht zum Schwimmen können. Und nicht mal im Krieg sei es soooo schlimm gewesen, sagt der 85jährige Opa (der offensichtlich nicht ausgebombt wurde, nicht flüchten musste, seinen Vater zurück bekommen hat.....). Ich lasse sie jammern und versuche zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann. So böse es klingt: Wahrscheinlich muss es bei euch erst noch deutlich schlimmer kommen. Bis dahin bleibt dir und deiner Familie nur, sich selbst zu schützen und die Nerven zu behalten. Ein gewisser Anteil an Menschen ist leider nicht über Wissenschaft und Vernunft zu erreichen, sondern nur über Emotionen.


Emmi77

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Danke für die vielen Meinungen und Antworten. Es ging mir nicht explizit um Halloween oder so. Ich merke nur, dass ich die Aggressivität der"Verharmloser" verurteile und selbst innerlich immer aggressiver werde, wenn ich mich in solchen Situationen befinde.... Je weniger andere die Regeln einhalten (ob die immer logisch sind oder nicht) umso mehr beharre ich innerlich darauf. Komisch...


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ist ganz normal, würde ich sagen. Versuch dich, so gut es geht raus zu nehmen. Ich sag immer, die Coronasache hockt einem wie ein kleiner Teufel im Nacken, egal welche Einstellung man hat. Da wird man einfach dünnhäutiger.