Muts
Hallo ihr lieben, mich würde interessieren, ob bei Euch denn Sportheime/ Gemeindehäuser von Kirchengemeinden, Schützenhäuser, Kleintierzucht-Vereinsheime oder ähnliche Räumlichkeiten für private Feiern gemietet werden können. Wie sieht dann da ein Hygiene -konzept aus? Wir als Kirchengemeinde müssen darüber beschließen ob unser Gemeindehaus vermietet werden darf für private Feste. Ich bin aktuell nicht dafür. Würde gern wissen, wie es anderswo aussieht. LG Muts
Hallo, unsere Kirchengemeinden vermieten ihre Räume derzeit nicht, wg. Corona. Lg, Lore
Vor Corona ja - aktuell nicht.
Sollte so einer Feier in euren Räumlichkeiten zum Superspreader-Event entwickeln, kommt ihr in Teufels Küche. Hier: nein.
Die Leute sollten begreifen, dass aktuell nicht die Zeit ist, Feste zu feiern, die extra einen Raum benötigen.
Genau, alle sollten begreifen das man sich zu Hause einschließen soll. Gut das dieses Forum nicht repräsentativ ist.
Ach komm, nicht hyperdramatisieren bitte. Zwischen daheim einschließen und ner 50-Mann-Feier liegen Welten.
Nur, wenn die Leute ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorlegen. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Für mich (und das Virus) macht es keinen Unterschied, ob man in einem angemieteten Raum oder zu Hause mit 50, 100, 200 Leuten feiert. Ich feiere meinen runden Geburtstag in diesem Jahr weder auswärts noch zu Hause in großer Runde. Euren Gemeinderaum würde ich zur Zeit definitiv auch nicht vermieten. Liebe Grüße, Gold-Locke
huhu Frage wäre ja auch wer für was haften muss ein Hygienekonzept ist eine Sache aber sich daran zu halten eine ganz andere. In Lokalen hier darf man ( bzw durfte bisher) mit 75 Personen private Feiern machen, drum wäre der raum sicher auch bis zur Höchstzahl zulässig. Frage ist, möchte das die gemeinde, Schlagzeilen bei fest in Gemeinderäumen angessteckt kommen nicht so gut und auf die Hygiene achten und sich danebenstellen wird der Pfarrer auch nicht wollen. gerade gehen die Zahlen hoch wie selten zuvor - ich würde es auch nicht machen im Frühling neu überdenken dagmar
Wir vermieten aktuell verstärkt an Chöre etc, die keine anderen Räume haben. Private Feiern nicht, außer es geht um einen kleinen Sektempfang nach einer Taufe.
Private Feiern würde ich als Kirchengemeinde im Moment auch eher ablehnen. Du kannst zwar als Gemeinde auf einem Hygienekonzept bestehen und dir das vorlegen lassen, in der Praxis wird aber bei privaten Feiern (bei denen ja auch Alkohol getrunken wird und Abstandsregeln irgendwann schlichtweg vergessen werden, weil man sich ja untereinander kennt, das ist einfach menschlich) viel weniger darauf geachtet werden als bei einem Verein oder Veranstalter, der sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst ist. Und wenn es dumm läuft und bei euch im Gemeindehaus das eine "Superspreader-Event" in eurem Ort stattfindet, dann fällt das durch die Berichterstattung auch auf euch als Gemeinde zurück. Das würde ich mir gut überlegen. Für Chöre oder andere Gruppen, die jetzt andere oder größere Räumlichkeiten finden müssen, finde ich das weniger kritisch. Wir als Chor proben auch in einem neuen, großen Raum einer Tanzschule, und wir achten akribisch auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Ich würde auch generell davon ausgehen, dass alle, die jetzt neue Räume mieten müssen, damit ihre Vereine oder Gruppen überhaupt die Pandemiezeit "überleben", ein großes Interesse daran haben, nicht über die Stränge zu schlagen und sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Ganz verhindern kann man Infektionen natürlich trotzdem nicht, aber die Standards, die sich die einzelnen Teilnehmer da auferlegen, sind deutlich höher als bei einer privaten Feier.
Mein Kind wollte mit andren ne Feier im Nov. planen. bisher haben ALLE Anbueter von Räumlichkeiten.auch Gemeindehäuser in der Gegend. abgesagt. Denke keiner will im Moment die Konsequenzen und Verantwortung tragen: Sollte ein Superspreader "erfolgreiche" Arbeit leisten. Verständlich.
Danke für die Antworten, dann kann ich in der Sitzung angeben, dass es fast nirgendwo möglich ist. Es ist alles unklar, wer dann haftbar ist, wer das Hygienekonzept vorlegen muss, wer kontrolliert, ob denn wirklich nur 30 oder 40 Leute feiern. Zudem kann es in meinen Augen nicht sein, dass die Gruppen und Kreise der Kirchengemeinde die das Haus nutzen, sich an Abstandsregeln halten müssen und keine Bewirtung in irgend einer Weise machen dürfen, bei einem privaten Fest aber Catering kommen würde und da bestimmt nicht nur abgepackte Riegel angeboten werden, wie es der Jugendkreis macht...... Ich bin momentan- auch angesichts steigender Infektionszahlen und der Tatsache, dass gerade die Privaten Feiern sich als "Corona- Infektionsherde" zeigen- in jedem Fall dagegen. LG Muts
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