mama0407
Guten Morgen zusammen. Ich hab die Nase so voll. Ende Oktober war unser zweitältester wegen 2 Kontakten in Quarantäne. Dann die zweitjüngste bis zum 22.12.20. Und nun wurde meine Mutter positiv getestet, das heißt wir sind alle in Quarantäne. So und nun kommt das Problem. Wir dürfen ja ab sofort die Wohnung nicht mehr verlassen ohne Zustimmung des GA. Wir haben aber 3 Asthmatiker in der Familie und sind 2 Erwachsene und 5 Kinder. Wir haben niemanden der für uns einkaufen könnte da alle anderen auch in Quarantäne sind. Wie läuft das denn da? Die Symptome fingen bei ihr Samstag an. 2 Tage davor kam sie nach ihrer Krebs Diagnose aus dem KH. Ich war jeden Tag zweimal dort, allerdings mit Abstand und unter 15 min. Was ist denn mit Arztterminen, Rezepten und Einkauf wenn niemand raus darf?
Wenn ihr in angeordneter Quarantäne seid, dürft ihr nicht raus. Zwecks Einkaufen würde ich Freunde, Bekannte und Nachbarn fragen. Es gibt auch mancherorts Einkaufsdienste über Vereine, Kirchen etc. Da musst Du Dich drum kümmern.
Erst mal hoffe ich, dass Deine Mutter den Infekt ohne Probleme übersteht. Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist, dass ihr alle in Quarantäne seid? Du hast sie jeweils unter 15 Minuten besucht? Dann bist doch theoretisch nicht mal Du K1, höchstens K2. Aber selbst wenn Du als K1 giltst, Deine Familie hatte doch keinen direkten Kontakt?
durch.
mh... in einer Nachbargemeinde gab es einen heftigen Ausbruch auch mit Mutationen. Ich hab nicht das Gefühl, dass hier überreagiert wird. Massentests, ja, aber keine extrem strengere Quarantäne. Aber ja, man weiss nie... drum frag ich ja nach.
Nein, die Zeiten werden über den infektiösen Zeitraum aufkumuliert. Mehrere kurze Kontakte ergeben dann halt einen langen. Warum die Familie mit in Quarantäne muss erschließt sich mir allerdings nicht.
Ist die Quarantäne vom Gesundheitsamt angeordnet? Hattet ihr alle 7 Kontakt zu deiner Mutter? Weil eigentlich sind nur K1 die, die Kontakt zu deiner Mutter hatten (ohne Maske und über 15 Minuten). Bei uns könntest du bei der Stadt anrufen, die haben ein Pool an Freiwilligen, die genau dafür da sind, für Menschen in Quarantäne einzukaufen. Ich würde in so einem Fall meine Nachbarn fragen. Arzttermine verschieben. Rezepte - da würde ich bei der Apotheke telefonisch nachfragen, vielleicht können sie dir die Sachen bringen. So viele noch nicht eingelöste Rezepte wirst du ja nicht haben, oder?
Ich bin immer wieder ehrlich überrascht, dass es tatsächlich Menschen gibt, deren soziales Umfeld so klein ist, dass sie im Falle einer Quarantäne niemand finden, der für sie einkauft? In eurem Fall seid ihr 7!! Leute....und von denen kennt keiner einen, der zumindest den täglichen Bedarf vor die Tür stellt? Keine Freundin, keine Eltern eines Freundes, kein wohlmeinender Nachbar, Arbeitskollege.....Niemand? Einen Arzttermin kann euch keiner abnehmen, aber das Essen? Hääää? Ich hab das Ganze jetzt auch schon 2x durch.....und keinen, der direkt in der Nähe wohnt, und doch hab ich essenstechnisch nie so gut gelebt, wie während der Q. Ich würde nach Ablauf einmal ernsthaft an meinen Sozialkontakten arbeiten.
Auch die Apotheke hat geliefert. Wir waren Anfang Januar alle in Quarantäne. Mit dem Liefern hat das gut funktioniert. Ein Bio Gemüse und Obstkiste bekomme ich sowieso 1 x in der Woche, dort konnte ich alles andere auch bestellen. Ansonsten bei den Supermärkten anfragen? LG
Eben....irgendeine Möglichkeit gibt es immer. Wobei ich die "Hausmeisterpartys" bei unseren Essenslieferungen schon auch witzig fand. Die Gäste (natürlich immer einer nach dem anderen) standen immer ein Geschoss tiefer neben dem offenen Fenster und wir sind in der Tür gehockt.
Ich habe im ersten Lockdown einen Lieferservice mit Ehrenamtlichen aufgebaut. Das lief nicht so gut, die Ehrenamtlichen waren sehr schnell genervt von den Forderungen einiger Leute. Nicht bezahlt, extreme Forderungen wie drei Dinge aus drei Supermärkte, tägliche Inanspruchnahme der Ehrenamtlichen und dann sauer sein, weil sie zur Arbeit müssen und nicht sofort springen. Klar kann ich schnell Helfer*innen finden für echte Notfälle, aber erst müssen die Leute selbst denken. Die Supermärkte haben Lieferdienste, ja klar, die kosten etwas. Die Apotheken beliefern auch. Und auf den Dörfern haben sich Nachbarschaftshilfen gut gefestigt. Für echte Notfälle, okay, aber nicht das Ausnutzen von Leuten, die helfen wollen.
Bei uns kostet der LIeferdienst und beim Bio Lieferanten 3 Euro extra, dass ist nicht die Welt. Da GA hat uns auch gleich gefragt, ob wir Lebensmittel etc. brauchen. Sie hätten und dann geholfen. Ich pers. würde niemals auf die Idee kommen, jemanden der für mich einkaufe, in div. Geschäfte zu schicken. Leute gibt es. Das mache ich auch selber so gut wie nie. I LG maxikid
Bei Gott nicht nur...…..aber auch für solche Notfälle baue ich schon in Normalozeiten eben auf ein funktionierendes soziales Netzwerk. Damit im echten Notfall der Lieferdienst noch immer als letzter Ausweg übrig bleibt. Die wissen aber auch, dass ich im Gegenzug ebenso springe. Und sei´s nur für eine Flasche Prosecco.
Ich glaube kaum das du über unsere Kontakte urteilen kannst. Wenn ich sage da ist niemand, dann ist das so!!
Ich glaube kaum das du über unsere Kontakte urteilen kannst. Wenn ich sage da ist niemand, dann ist das so!!
Rewe bietet zum.Beispiel einen Lieferservice an aber wir haben hier nur einen Netto, der liefert nicht. Und für sich einkaufen lassen, klappt vielleicht bei 2 oder 3 Personen aber nicht bei 7! Es ist ja auch nicht so das da nur Kleinigkeiten gebraucht werden
Aber ein paar Vorräte habt ihr doch bestimmt noch? Oder ist alles komplett leer? Informiere dich doch mal bei A...on. Dort kann man doch Lebensmittel bestellen. Kenne mich dort nicht aus. Seit unserer Quarantäne, habe ich meine Vorräte enorm aufgestockt. Soweit es in einer Wohnung möglich ist. LG
Das weißt Du dann aber auch nicht erst seit heute, dass da niemand ist. Habt ihr denn im Vorfeld nie durchgespielt, was wäre wenn..... Gerade wenn ich weiß, dass ich keine Unterstützung habe, lege ich doch entsprechende Vorräte an.
Sie urteilt ja nicht, sie wundert sich nur. Zurecht. Echt traurig...
mama: Ich bin ehrlich, ich hätte auch gerne frische Milch, Käse ... . Überleg dir einmal, was ihr jetzt unbedingt wirklich frisch braucht. Ihr habt doch bestimmt Vorräte (Trockenware wie Nudeln, Reis, Tiefkühlkost), die ihr jetzt aufbrauchen könnt. Dann müssen die Helfer auch nicht so viel für euch einkaufen. Milch in Flaschen kann man notfalls eine Woche lagern, d. h. es müsste vielleicht zwei Mal jemand für euch einkaufen. Das würde ich für meine Freunde schon machen. Es geht ja nur um ein oder zwei Mal!
Biokisten liefern normalerweise Obst, Gemüse, Brot, Eier und Milchprodukte und das gerade im ländlichen Raum und ab einem Mindestbestellwert von 20-30€ kostenlos
Mein Gott seid ihr alle super schlau... wenn sie sagt da ist keiner dann kann man das doch einfach so hin nehmen. Kennt ihr die Umstände warum das so ist? Nein... also. Urteilt nicht über Menschen. Klar ist es unglücklich aber so ist es halt jetzt.
wenn wirklich garkeine Notlösungen existieren was ist dann die Alternative ausser zu verhungern oder den rewe oder wen auch immer Lieferdienst zu nutzen Quarantäne brechen und andere anstecken ? Dann muss man ggf auch unbequem jemand fragen bei 5 Kindern hat es sicher Schulfreunde und deren Eltern die man von den Elternabenden kennt alles besser als zu verhungern wenn auch unbequem---- Kollegen von der Arbeit hat man sicher auch Umgekehrt, wenn mich Kollegen bitten würden einen Großeinkaufe zu machen würde ich in der Situation sicher nicht nein sagen, - Ihr ?
ich kann bei meiner Biokiste/Lieferanten so gut wie fast alles bestellen, ausser Klopapier, aber WC Reiniger sogar. So muss ich auch jetzt viel seltner einkaufen gehen und kann mir das Geschleppe von den schweren Dingen sparren. Kartoffeln, Äpfel, Milch, Joghurt im Glas, Getränke etc. LG
Sebstverständlich nicht. Wenn ich bei Dir wohnen würde, könntest Du mich bitten. Lg
ich denke auch dass besondere Zeiten auch besondere Lösungen bieten manchmal muss man aktiv danach fragen und dann damit leben wenn es nicht die Marke A oder der Laden B ist der genutzt wird Hauptsache man verhungert nicht.
wenn mir in den 2 Wochen nicht so schlecht gewesen wäre, ich hätte bestimmt neues Erfunden...bin da aber auch kreativ. Aber, besondere Zeiten....LG
Meine Biokiste nimmt schon länger keine Neukunden mehr auf, da offenbar zu viele die Idee hatten, sich im Lockdown beliefern zu lassen. Rewe und co. bieten hier Lieferdienste an. Klar, dauert ein bisschen, Wunschtermin wäre auch schlecht, aber wenn man eh in Quarantäne zu Hause bleiben muss, ist das dann ja auch egal.
Meine Biokisten-Lieferant, war nur bis Weihnachten komplett dicht. Aber, wir haben im Umfeld auch sehr viele Bio Kisten Lieferanten. Da ist für alle etwas möglich. Meinen habe ich ausgewählt, weil er bei uns im Haus sowieso schon liefert. Ist dann ja auch praktisch. LG maxikid
Obwohl du also bereits mehrmals das Problem hattest, hast du immer noch nicht entsprechend vorgesorgt? Dann halt jetzt in den sauren Apfel beissen. Es gibt wirklich zig Lieferdienste, mit Sicherheit auch bei euch. Oder kemanden finden dee bereit ist für euch einzukaufen. Ob für 3 Personen oder für 7 ist doch egal, wenn du denjenigen nicht durch zig Läden jagst.
Das jemand wirklich niemanden ha, ist eher selten. In den allermeisten fällen will will man aber nicht fragen, aus falscher Scham. Dann darf man aber auch nicht jammern. Zudem es nicht die erste Quarantäne bei der Userin ist sondern die 3te. Sie also etwas Übung haben sollte.
Warum seid ihr denn alle in Quarantäne? Ich kann mir absolut nicht vorstellen dass man niemanden hat der einem einkauft. Bist du so unbeliebt dass alle deine Bekannten dich verhungern lassen? Ehrlich, sowas kann ich mir nicht vorstellen.
Könnt ihr Essen nicht bestellen und liefern lassen - z.B. regionale Anbieter von Biokisten, evtl. auch sowas wie hello fresh, amazon fresh ... Auch DM und Rossmann haben viele haltbare Lebensmittel & liefern innerhalb weniger Tage. Auch fertiges Essen im Restaurant .... bestellen und vor der Wohnungstür ablegen lassen ist möglich. Arzt - Termin verschieben. Apotheke - anrufen & liefern lassen. Wird schon!
Verstehe ich nicht ganz. Die ganze Familie ist in Quarantäne, aber nur du hattest Kontakt? Und was heißt alle anderen auch? Andere Familienangehörige? Seid ihr getestet? Dann dauert es ja nur bis zum Ergebnis. Ehrlich gesagt, für ein paar Tage sollte man in diesen Zeiten auch einfach vorbereitet sein. Sicherlich hat man dann nicht alle Lieblingssachen im Haus, aber fürs grundsätzliche kann man sich bevorraten. Wer schrieb das von den ehrenamtlichen? Nynaeve? Hier ist es auch so. Viele sind wieder abgesprungen, aus den gleichen Gründen.
...werden (auch?) ganze Familien weggesperrt, wenn einer Kontakt hatte. Trini
Weggesperrt? Wo kommen die denn hin?
In ihr Haus/Wohnung
, aber ohne Option, selbige zu verlassen.
Trini
Achso, na dann. Fände ich persönlich jetzt nicht so dramatisch. Mal abgesehen von meiner persönlichen Situation, weil dann gewisse Dinge pausieren müssten - das wäre natürlich Mist. Aber ohne das - wäre nicht das Problem.
ich fand die 14 Tage zu hause auch nicht schlecht. Es tat mal gut, nichts zu machen. Es war so ein mistiges Wetter, dass passte uns ganz gut. Krank war ich ja länger bzw. vorher auch schon. Es war dann ganz komisch, nach fast 4 Wochen das erste mal wieder zum Supermarkt zu gehen bzw. sowieso draussen zu sein. LG maxikid
Ich hatte schon einige Male Kontakt zu infizierten, jedes Mal die Info keine Quarantäne da unter eienr Stunde und immer mit Maske.... Wenn aber unter Quaranäne darf keiner raus auch nicht heimlich nachts, ggf mal bei den Sozialdiensten anfragen ob die einkaufen wenn Eure Vorräte aufgebraucht sind Freunde fragen etc
Was ich nicht kapiere ist, wie es nach einem Jahr Pandemie sein kann, dass Leute immer noch nicht genug Vorrat haben, um notfalls 14 Tage zu essen und trinken zu haben. Und auch unerklärlich ist mir, wie man jetzt so geschockt und von dem newsflash überrannt ist, dass Quarantäne eben heißt, dass man nicht einkauft, zum Arzt geht oder in die Apotheke... Das gibts doch nicht erst seit gestern. Da muss man sich doch mal Gedanken gemacht haben, was ist wenn es uns trifft...
Wir haben auch Vorratsmassen und dann lebt man halt mit anderen Kochgewohnheiten und H-Milch statt Frischmilch isst den Gefrierschrank leer. Im Zweifel den Pfarrer anrufen ob er jemand aus der Altenbetreuung kennt der einen Großeinkauf machen könnte nach Liste
So sieht es aus. Zumal wenn man schon öfters davon betroffen war.
Kontakt hatten wir alle mindestens einmal. Aber unter 15 min, bei geöffneter Tür und mit ausreichend Abstand. Das GA prüft gerade ob K1 oder K2. Unsere Nachbarn sind alle knapp unter 80, Freunde wohnen nicht in der Gegend und ehrenamtliche Helfer gibt es bei uns nicht. Wir wohnen in einem kleinen Ort. Da hat man nicht so viele Möglichkeiten wie in der Stadt.
Dann werdet ihr verhungern. Sorry, aber deine Argumentation ist lächerlich. Ihr seid die einzigen unter 80 im Dorf? Ihr kennt da niemand, so gar keinen? Freunde fahren auch mal 20 km zu Freunden damit sie zu Essen haben.
Gerade in den kleinen Dörfern klappt es besser mit der Nachbarschaftshilfe. Ortsbürgermeister und Ortsbürgermeisterinnen wissen da oft zu helfen, Kirchengemeinden... Man muss sich natürlich auf den Weg machen und nachfragen und nicht warten, bis jemand nachfragt. Hier haben die Dörfer ihre eigenen FB-Gruppen, WhatsApp-Gruppen. Alles klein und überschaubar.
Ihr habt beide nicht einen einzigen Freund in der Nähe, die Großeltern haben auch kein soziales Netzwerk? Arbeitskollegen ? Als wir in Quarantäne waren boten sich bei mir Kollegen per Whats app an, andersrum hab ich auch einmal was für eine Kollegin in Quarantäne besorgt. Bekannte über die Kinder? Ich kann es mir absolut nicht vorstellen dass es so garnichts gibt, erst Recht auf dem Dorf nicht. Hier helfen Fussball und Schützenverein in Notfällen. Selbst wenn du es auf Facebook in eine Ortsgruppe stellst werden sich Menschen melden. Und grad in solchen Zeiten hole ich die Rezepte für Dauermedikation immer etwas früher damit ich einen Puffer in solchen Fällen habe. Ich glaube es dir in der Form nicht, sorry.
Wahrscheinlich haben sie gar keine Freunde. Es gibt so Leute, die wollen niemanden um sich haben und sind sich selbst genug. Kenne auch so eine Familie. Für mich wäre das nichts.
Ja, es gibt Menschen ohne Freunde, auch wenn sie gerne welche hätten. LG
Es gibt keine Liefermöglichkeiten (Läden, Restaurants), ihr habt keine Vorräte, ihr habt keine Kontakte? Ok, schlecht vorbereitet und schlechte Voraussetzungen. Auch die 80 jährigen Nachbarn gehen doch noch einkaufen oder haben jemanden der für sie einkauft - anrufen - fragen. Mehr als "nein" kann nicht kommen und ihr habt ja jetzt Zeit. Bevor ihr tatsächlich verhungert (glaub ich nicht) - Telefonbuch auf und rauf und runter telefonieren. Auch bei der Gemeindeverwaltung, der Kirche, der Schule der Kinder o.ä. - es wird sich jemand finden lassen, der euch nicht verhungern lässt.
Wenn ich eines gelernt habe, seit ich Kinder habe, dann - auch mal schmerzfrei um Hilfe zu fragen, ganz konkret. Wir haben auch nicht wirklich viel Freunde vor Ort, aber gute Bekannte und wenn ich die Eltern von einem der besten Freunde meiner Kinder frage, ob sie uns versorgen könnten, weil wir plötzlich in Quarantäne wären, kriegen wir Hilfe. Klar, dann gibt man nicht die Einkaufsliste, die man selber besorgen würde, sondern überlegt, was ist das wichtigste und einfach zu besorgen - und dann klappt das schon. Auch wenn der Speiseplan nach ein paar Tagen sicher etwas unkonventiell würde, das macht ja nichts. Bei 7 Personen, einschließlich 5 Kinder, gibt es immer irgendwen, der helfen kann (wenn man nicht gerade auf einer einsamen Insel eingeschneit ist o.ä.). Man muss halt fragen und nicht hoffen, dass einem jemand Hilfe anbietet.
Wo wohnt ihr denn? Vielleicht kann man was organisieren.
Solange das Gesundheitsamt nix anordnet darfst du doch raus.
Ich bin chronisch krank und es gab und gibt einige Tage, an denen ich aus gesundheitlichen Gründen weder zu Fuß, noch mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Autofahren kann. Da mein Mann öfter auf Dienstreisen ist, habe ich natürlich schon vor Corona nach Lösungen gesucht. Rezepte von Ärzten lasse ich schon Jahre zur Apotheke faxen oder ich lasse mir das Rezept postalisch zuschicken ( je nach Arzt und Dringlichkeit) und schicke ein Foto an die Easy Apotheke im Nachbarort und die liefern mir dann die Medikamente nach Hause. Wenn es ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem gibt, macht mein Hausarzt Hausbesuche. Obwohl ich wirklich am ***** der Welt wohne, gibt es von Rewe hier einen Lieferservice, bei dem man im Onlineshop einkauft oder aber per Bestellzettel ( für Personen ohne Internet-(Kenntnisse) und dann seine Dinge des täglichen Bedarfs gebracht bekommt. Früher gab es das noch nicht, da habe ich dann bei Mytime bestellt, was auch immer sehr gut geklappt hat- da war allerdings der Verpackungsmüll erschreckend viel und seit der Rewe liefert , habe ich das nicht mehr genutzt. Die Waren von Rewe sind in Altpapier Papiertüten verpackt. Der Rewe bietet auch einen Abholservice an. Wenn du also Nachbarn hast oder Freunde, die dir helfen, müssen sie gar nicht lange einkaufen, sondern können direkt die gepackten Tüten mitnehmen. Warmes Essen lasse ich öfter auch mal liefern- da gibt es mittlerweile bei fast jedem Restaurant diesen Service. Es gibt in vielen Orten auch Nachbarschaftshilfevereine. Aber: Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eure doch recht große Familie niemanden hat, der euch mal Dinge vorbeibringen kann! Habt ihr keine Nachbarn, Freunde oder gute Bekannte, Arbeitskollegen? Über die Kinder bestehen doch sicher Kontakte zu Eltern. Falls ihr wirklich so isoliert seid, kann ich nur raten, dass ihr euch, wenn die Coronalage entspannter ist, Sozialkontakte sucht.
Wenn ihr niemanden habt der für euch einkauft dann fragt bei der Gemeinde oder der Kirche nach. Wenn die Quarantäne vorbei ist dann solltet ihr vorsorgen für den Fall einer Quarantäne.
aber du hast 5 Kinder. Du willst mir doch nicht erzählen das da keiner bei ist der euch mal ne Tüte Nudeln vor die Tür stellen kann? Ich könnte locker jetzt noch Kontakte aus dem Kindergarten mobilisieren obwohl mein Kind schon in der Oberstufe ist. Aber nun gut, keiner da. Keine Nachbarn? Auch gut. Örtliche Supermärkte, Amazon und zum Teil auch Biohöfe, Metzgereien hier bei uns bieten Lieferdienste an. Rezepte kann man zuschicken, Apotheken haben Lieferdienste. Arztbesuche kann man mit dem betreffenden Arzt klären wie das gehandhabt werden muss.
https://www.malteser.de/corona-hilfe.html
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