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Präsenztreffen im Kanzleramt

Präsenztreffen im Kanzleramt

SybilleN

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Hat jemand ne Ahnung, warum die jetzt alle persönlich da anreisen müssen? Warum geht das nicht per Videokonferenz? Was bitte gibt das für ein Signal? "Alle anderen ins Homeoffice, nur wir sind unverwundbar?" Mein Kollege meinte schon: "Angela hat Angst, dass der Söder sonst während der Konferenz einen Leitungsausfall simuliert und dann wieder macht was er will..." Mein Abteilungsleiter hat sich übrigens gerade darauf berufen ("die treffen sich ja auch...") und uns 50% Präsenzarbeit verordnet, obwohl eigentlich von der Leitung aus jeder, dessen Job das zulässt, Homeoffice machen sollte (dann wären wir bei 20% Präsenz).


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Die haben doch bisher die ganze Zeit per Videokonferenz getagt. Wird ein Krisengipfel sein...


SybilleN

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Warum geht Krisentreffen mitten in der Coronakrise nur in Präsenz? Will mir irgendwie nicht einleuchten.


Felica

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Wobei der Kollege da recht haben könnte, so mit der Einschätzung des Söders. Der macht ja wirklich was er will. Macht also Sinn ihm diese Ausrede zu nehmen. Aber klar, persönlich ist blöde.


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Die werden schon Schnelltests haben . Wobei der Rosengarten ja bewies, dass das nicht die ultimative Lösung ist. Ich denke, es wird auch einen psychologischen Effekt haben (sollen). Wir sind EINE Gemeinschaft, wir machen das ZUSAMMEN. Dafür noch einmal ein persönliches Gespräch - vor der sicher langen Winterpause, die wieder mit Video-Konferenzen abgehalten werden wird. Oder sie haben alle noch Reisebudget übrig, das verbraten werden muss vor Jahresende bzw Kilometer auf den Dienstwägen drauf, die benutzt werden müssen . Sag Deinem Chef, mit Schnelltests kommst Du auch zum Präsenztreffen vorbei.


SybilleN

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"Oder sie haben alle noch Reisebudget übrig, das verbraten werden muss vor Jahresende bzw Kilometer auf den Dienstwägen drauf, die benutzt werden müssen ." Das wird es sein! Ich gehöre eh zu den 20% mit Präsenzpflichten, d.h. ich kann gar nicht durchgängig ins Homeoffice. Aber viele Kollegen könnten und sollen jetzt nicht. Nur aus Gründen der persönlichen Befindlichkeit eines alten Herrn, der nicht gerne skypt. Was eben schwachsinnig ist: In der Stadt, in der ich arbeite, sind es jetzt schon deutlich mehr Fälle pro 100.000 Einwohner, als bei der ersten Welle..


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oh je. und Präsenzpflicht heisst nicht Einzelbüro, nehm ich an. Da bin ich schon so froh an meinem AG. Der stellt das frei, allerdings Einzelbüro -Pflicht quasi. So spar ich wenn ich daheim bleib weiterhin über eine Stunde Fahrzeit, kann in Ruhe zwischendrin anfangen zu kochen usw. Perfekte Sache. Klar, wenn ich Kollegen live sehen möchte, hab ich Pech, es gibt durchaus Leute, die ich seit März nicht mehr in "echt" gesehen habe, da sie versetzte Bürozeiten haben und neue Geschäftspartner sind auch eigentlich gut, mal "geschnuppert" zu haben, dürfen aber gerade alle nicht rein. Unser alter Chef war auch immer gegen HO, bis er selbst mal monatelang aus dem HO arbeiten musste (private Gründe) - vor Corona - und feststellte, dass es super geht und er effektiver arbeitet. Viel effektiver. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Erkenntnis. Davon profitieren wir gerade.


Korya

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Mir fehlt der persönliche Austausch sehr. Einen MA habe ich die letzte Januarwoche das letzte Mal gesehen. Dabei lernt man in sämtlichen Präsentationsschulungen als erstes, dass nur 20% der Botschaft verbal vermittelt wird und der Rest der Kommunikation über Körpersprache, Gesichtsausdruck, Haltung etc läuft. Das fällt am Telefon alles weg, und oft genug ist auch noch die Leitung nicht 100%, oder der Sprecher trägt Maske, sodass der eh schon geringe verbale Teil noch zusätzlich beschnitten wird. Unsere Firma fordert 50% Präsenzzeit mit strengen Abstands- und Hygieneregeln im Großraumbüro. Wenn man sich in die Firma beamen könnte und ich nicht jedesmal ewig in den Öffentlichen unterwegs wäre, würde ich 80% Präsenz einfordern. Die Einsparung der Anfahrtswege ist der einzige wirkliche Vorteil, den ich im HO sehe. Ob alle soviel effizienter arbeiten, kann ich nicht sagen. Man kann besser überwachen, wer wieder bis Mitternacht am Rechner war, aber ich hab noch keine Strafe gefunden, die wirkt.


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Antwort auf Beitrag von Korya

In Meetings, bei denen die nonverbale Seite wichtig ist, schalten wir auch mal das Video dazu. Immerhin hat man dann die Mimik, sogar besser als im selben Raum mit Maske. Kann aber auch gut sein, dass es bei mir auch daran liegt, dass ich seit vielen Jahren nur halbtags arbeite, somit mit wenigen Kollegen engeren Kontakt habe, da ich heim gehe, wenn sie in die Mittagspause gehen (bzw weiterarbeite und erst gehe, wenn sie wieder zurück sind) . Klar, Meetings sind teilweise ganz nett auch zu Corona-Zeit. Da es bei uns aber auch oft komplizierte und auch streitbare Themen gibt, bin ich ganz froh, gerade auf die Themen Haltung und Ausdruck nicht mehr die ganze Zeit achten zu müssen. ich darf die Augen verdrehen oder auch mal schimpfen (wenn ich auf mute bin zumindest) oder auch mal ne Runde Sudoku spielen... während Themen durchgekaut werden, die mich nicht betreffen (oder nebenher weiterarbeiten, damit ich früher fertig werde) Persönliche Kontakte sind mir im privaten Bereich viel wichtiger. Da gibts eigentlich keinen Tag, wo ich nicht Freunde und oder Familie persönlich treffe.


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Es hieß, dass es bei Online-Treffen zu viele Mithörer gäbe (u.a. Assistenten und Techniker) und daher zu viel nach außen getragen würde. Silvia