lucky_me
Hallo, mein Sohn (16) rief mich gerade an, dass in der Pause das Ordnungsamt da war und mehrere beschuldigt habe, keine Maske zu tragen (außerhalb des Schulgeländes, da wo sich ein GroßteilderSchüler aufhält). Er sagt, er und sein Klassenkamerad hätten die Masken getragen, einige andere aber nicht. Das Ordnungsamt behauptet, keiner hätte Maske getragen und hat von allen die Personalien aufgenommen. Mein Sohn beteuert, er hätte sie aber die ganze Zeit getragen und das glaube ich ihm auch. Ich gehe davon aus, dass uns also demnächst ein Bußgeldbescheid (min.150€) ins Haus flattert. Natürlich werden wir Einspruch erheben aber wie soll er nachweisen, dass er die Maske wirklich getragen hat? Ich bezweifle, dass die anderen für ihn aussagen würden. Was am besten machen? LG Lucky_me
Muss man denn an der Stelle wo sie waren überhaupt Maske tragen? Kann es sein dass sie vor allem gegen die 2 Haushalte Regel verstoßen haben? Die ist nämlich einzuhalten, und ich beobachte ständig Schülergruppen die exakt das nicht tun.
Ja, das halte ich auch für wahrscheinlich, dass es darum geht.
Hier checken dass viele nicht. Es ist so dass man sich entweder auf dem Schulgelände in der Gruppe mit Maske aufhalten kann, oder aber im öffentlichen Bereich zu zweit ohne Maske. Die hier gehen aber in Fünfergruppen oder so zum Bäcker und mit dem Essen durch den Park. Da wurden gestern auch einige vom Ordnungsamt aufgehalten.
….bis Ihr den Bescheid habt und die Begründung des Vergehens dort schwarz auf weiß steht. Einspruch könnt Ihr eh erst dann erheben. Maske? sicher? oder zu große Gruppe? Wobei ich es nicht in Ordnung finde, hier die Kids vor der Schule abzufangen. Auch mein Kind fährt mit zwei weiteren Kindern in die Schule. Außerdem läuft es in der Mittagspause zum Supermarkt. Sauberer Abstand ist da wohl selten dazwischen.
Wer hat die denn angezeigt Die Ämter gehen doch nicht wahllos in Schulen Dagmar
Die Ordnungsdienste fahren/laufen Streife.
Bei uns laufen die halt durch den Park, und weisen Menschen zurecht die sich nicht an die Regeln halten. Seltsamerweise sind das meist Schüler wenn ich Gruppen beobachte, die gehen in die Oberstufe und können immer noch nicht bis zwei zählen.
wäre ich Stadt würde ich das auch so machen. Eine gefundene Einnahmequelle. Ab und vor die Schule, damit das Kässle klingelt.
Ich muss jetzt mal meine Teens anrufen. Nicht dass die es noch wagen zu dritt in den Supermarkt zur Mittagspause zu laufen. ![]()
Das klingt jetzt alles so lächerlich, aber es ist einfach mit gutem Grund verboten. Sie gehen ja auch ohne Masken. Wenn man das duldet hat man nicht nur Schülergruppen im Park, sondern auch Studentengruppen und Büromenschen die zu zehnt losziehen. Was ich beobachtet habe mussten die nichts zahlen, die wurden nur aufgefordert die Gruppe aufzulösen.
Aber dann werden die Betroffenen sofort angesprochen ...
Sorry, was für eine Aussage
Die gehen doch auch alle zusammen zur Schule,
das ist ja auch okay!
Warum das Virus dann ausgerechnet in der Freizeit rüberhüpfen sollte musst Du mir mal erklären.
Es passiert natürlich auch nix (mit 70 Schülern) im überfüllten Schulbus
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Hallo lucky_me, ich kann dir zwar keine konstruktive Antwort bzgl. des Vorgehens von/beim Ordnungsamt geben, aber generell zeigt das Beispiel, dass irgendwo die Kommunikation stockt. Vielleicht kann man mit der Schule diesbezüglich sprechen und die aktuellen Verordnungen/Bedeutung dieser, zum Thema machen. Gruß, L.
sie 1 m entfernt auf dem Schulhof in Gruppen zusammen stehen dürfen - und vor dem Zaun dann plötzlich andere Regeln gelten. Sorry aber ja, ich kann durchaus verstehen, dass man da auch mal vergisst "bis 2 zu zählen". Ach nee, eigentlich stört mich viel mehr, dass sofort überhaupt mal wieder so ein Spruch ausgepackt wird. Schön, das man selbst natürlich obersupergenau korrekt sind und sich nieeeemals in seinem ganzen Leben so verhalten hat wie das diese unmöglichen Teenies tun. Wahlweise auch jeder andere, der sich nicht auf das i-Tüpfelchen genau an alles hält. Mal etwas vergessen zB gibts nicht mehr - das ist einfach nur verantwortungslos, gell? Davon ab, glaube ich auch, dass es bei der AP um die Regelung bzgl. Haushalten/Personen geht und nicht um die fehlende Maske.
Ich habe meinen Mädels gesagt, das sie da aufpassen müssen, also Gruppentrennung etc. Ich hoffe sie sind aufmerksam genug. Garantieren kann ich es nicht. Sie sind aber auch irritiert über die vielen Leute in Uniformen ( Gruppen von Polizei und Ordnungsamt), denen sie begegnen. Manchmal stehen mehrere Einsatzfahrzeuge an den Busbahnhöfen. Und wenn sie im Bus sind, ist Abstandhalten gar nicht möglich. Alles doch sehr verwirrend für Teenies und Kinder.
Besondere Situationen erfordern besondere Regeln Kinder verstehen das eigentlich ganz gut Und von der Logik her sollte es auf dem Schulhof auch gehen wie außen aber da den Abstand zu halten ist der Platz zu gering . Klar sind die genervt aber hilft ja nichts Was mich wundert dass eure Schüler raus dürfen Bei uns war das erst ab Klasse 11 erlaubt Dagmar
Hier ist die Mensa geschlossen. Und was sehe ich? Kinder die in der Traube vor'm Döner stehen. Und dann sitzen sie halt, denn nur mitnehmen ist erlaubt, einen Häuserblock weiter, auf den nächst verfügbaren Treppenstufen, drei link, drei rechts und mampfen Döner. Wo sollen sie denn sonst hin? Die anderen "Kneipen" haben geschlossen. Die Mensa hat geschlossen, aus der Schule müssen sie, denn die Aufenthaltsräume haben auch geschlossen. Und nun? Sorry - aber ich kann da nur noch den Kopf schütteln. Tut mir leid. Wir wollen das so. Genau so! Arme Kinder!
Elternerlaubnis ab 7. Klasse in der großen Mittagspause. Und zum Busbahnhof müssen sie so oder so. Das Töchterchen Groß hätte normalerweise in der 9. und 10. Stunde Theater-AG, da ist klar das sie nicht 3 Stunden in der Schule hockt und Däumchen dreht. So viel Hausaufgaben haben sie dann doch nicht auf. Ich bin froh, das es mit Elternerlaubnis möglich ist.
Ehrlich gesagt, verstehe ich deine Aufregung nicht. Du musst dich auch nicht bemühen zu erraten oder zu beurteilen, wie ich mich als Teenager benommen habe. Das hilft niemandem an dieser Stelle weiter und geht dich ehrlich gesagt auch nichts an. Wenn ich jedoch immer wieder lese, dass wir uns doch eigentlich nach mehr Freiheit und Normalität sehnen, dann würde ich durchaus daran arbeiten, das Ziel anzustreben. Und das beginnt nun mal beim Verhalten von uns ALLEN. Es geht nicht um das Verurteilen und Bestrafen - das tut bereits das Ordnungsamt - sondern den Sinn der Sache zu ERKLÄREN. Und das traue ich persönlich durchaus auch Teenagern zu. Vielmehr finde ich es bedenklich, sie grundsätzlich für unfähig zu erklären. Hast du gestern zufällig Tagesschau geguckt? War sehenswert und beinhaltete auch den Umgang von jungen Menschen mit der Pandemie.
Sie werden dafür selbstständiger, Pizzabringdienst an der Ecke, eine holt die Pizza und dann wird geteilt...
Und immer aufpassen, Mutti wird sonst ärgerlich wegen Ordnungsgeld
Ja, die Frage, weshalb nicht ausreichend Schulbusse eingesetzt werden, stellen sich auch 7. Klässlerinnen, wenn sie dann von Kündigungen bei den Reisebusunternehmen in der Zeitung lesen.
und der nebenwohnende Nachbar das Ordnungsamt um die Mittagspause bringt. ![]()
wenn man alle Rohre schließt, aber vergisst das Wasser abzudrehen, muss man sich nicht wundern, wenn's links und rechts um die Rohre läuft. Oder?
Warum wurde denn die Mensa geschlossen? Bei uns hat die geöffnet.
das ist genauso wie mit dem dauerlüften. Es gibt auch keinen Kiosk mehr. Nicht mal in der Schule können sie bleiben. Noch Fragen? Jetzt dafür aber die Kinder zu bestrafen, indem man sich vor die Schule stellt und diese abfängt - das geht gar nicht. Egal ob erlaubt oder nicht!
bei mir in der arbeit ist eine private uni im Gebäude nebenan, die Studenten wissen auch nicht wohin und stehen mittags essend zusammen. ich warte schon drauf, dass sie irgendjemand verpfeift....
Raus vom Schulhof ist erst ab 11. Klasse erlaubt. LG
Er ist in der 11.
die Kursstüfler haben immerhin ihre Aufenthaltsräume - mittlerweile mehrere.
Bei meiner Tochter gehen sie gleich ab der fünften raus. Sie gehen mittags jetzt auch zusammen zum Pizza holen, die Mensa hat wegen Corona zu,wobei meine Tochter noch nie ein Fan des Schulessens war und mittags schon immer außerhalb der Schule gegessen hat. Ich glaube nicht, dass da gross Abstand halten möglich ist, es gibt eine Pizzeria, einen Doenerladen und einen kleinen Kiosk bei 4 Schulen mit insgesamt über 3000 Schülern. Da ist mittags die Hölle los.
Glaubt ihr ernsthaft dass DAFÜR Geld locker gemacht wird?
Meint ihr etwa der Busunternehmer bekommt für Mehraufwand Geld?
Wisst ihr was nen Bus + Fahrer + Sprit etc kostet?
Es ist verrückt
Milliarden Steuergelder werden verschleudert
ABER für so etwas
Bildung/ Schulen
und alles was damit zusammenhängt ----> NICHT
Armes Deutschland! ![]()
Also laut Aussage meines Sohnes hatten er und der Klassenkamerad die Masken an, andere Schüler z.T. aber nicht. Sie waren auch nur zu zweit, standen nicht bei den anderen. Der Schulhof ist nicht eingezäunt sondern nur durch eine rote Linie auf dem Boden vom öffentlichen Raum abgetrennt. Da mein Sohn weiß, dass das Ordnungsamt öfter mal vorbeikommt (haben die Lehrer auch mit den Schülern besprochen), passt er nochmal extra gut auf. Er meinte aber, das Ordnungsamt wäre explizit nur auf ausländische Schüler zugegangen und hätte die angemotzt und die deutschen nicht-Maske-tragenden Schülern absichtlich "übersehen". Da sein Klassenkamerad Türke ist, sind sie auch zu ihm gekommen...obwohl beide Maske trugen und Abstand gehalten haben. Er sagt, auch die Polizei war anwesend und er und sein Klassenkamerad hätten die auch angesprochen, was sie machen sollen, da sie zu Unrecht beschuldigt wurden und sie hätten als Antwort nur zu hören bekommen: "Wir haben nichts mitbekommen!". Wir warten jetzt mal den Bußgeldbescheid ab und werden dann Einspruch erheben.
Legt ein Gedächtnisprotokoll an und lass es von deinem Sohn und von dem Freund unterschreiben.
Gute Idee, danke.
Dagegen würde ich dann vorgehen! Viel Glück dabei!
Wir hatten hier ähnliches, allerdings außerhalb der Schulzeit an einer Skateranlage. Dort wurden die Jugendlichen lediglich ermahnt, sich an die Abstandsregelungen und die Maskenpflicht zu halten. Bußgeldbescheide sind nicht gekommen, die Skateranlage jetzt allerdings abtrassiert und geschlossen. Ich kenne die Geschichte nur vom Hörensagen, weiß also nicht den genauen Wortlaut.
Vielleicht kommt nichts mehr nach und die ganze Sache wird eingestellt, wenn ihr Widerspruch einlegt. Aber ich finde es traurig, dass es bei uns überhaupt so weit kommt und junge Schüler kriminalisiert werden, nur weil sie, im Freien, keine Maske tragen und sich tatsächlich das Recht herausnehmen, frische Luft zu atmen. Aber die Mehrheit findet es wahrscheinlich auch noch gut, dass so vorgegangen wird. Viel Glück für dich und deinen Sohn, hoffe, die Sache geht gut für euch aus.
*Aber die Mehrheit findet es wahrscheinlich auch noch gut, dass so vorgegangen wird.*
ja alba, so ist es, sieht man ja hier im Forum schon..... ![]()
Das glaube ich nicht dass die Mehrheit das gut findet, und ich glaube auch nicht dass das oft vorkommt. Bei uns beobachte ich dass das Ordnungsamt mit den Schülern redet. Mehr nicht. Und das ist ja auch ok so.
Naja, von den "Ordnungshütern" wird man sicherlich nicht stets viel Empathie und pädagogisches Geschick erwarten können. Das kennt wahrscheinlich jeder vom täglichen Leben, ob vergessenes Ticken in der Strassenbahn, falsch geparktes Auto etc. Das soll den Vorgang durch diese, wenn er so wie beschrieben stimmt, jedoch nicht entschuldigen. Eine kurzer Hinweis hätte möglicherweise auch völlig ausgereicht und 150€ sind für die meisten Eltern nicht gerade wenig Geld. Letztendlich wissen nur die betroffenen Schüler wie es tatsächlich gelaufen ist. Ich finde es aber übertrieben, die "Kinder" in der beschriebenen Situation als arm und nach frischer Luft ringend zu bezeichnen und finde vor allem, dass sie nicht zu dumm sind, logische Zusammenhänge zu verstehen, wenn man es ihnen denn erklären würde. Ich beobachte wenn, dann eher solche Mutproben, d.h. einer zieht die Maske z.B. in der Strassenbahn runter und die anderen bewundern ihn dafür. Man kann sie auch nicht wie dämliche Kälber behandeln, die völlig wehrlos den rigiden Regeln unterworfen sind. Das finde ich schlimm. Sie albern möglicherweise rum, weil sie die Konsequenzen ihres Tun nicht abschätzen können und möglicherweise auch die Einstellung ihrer Eltern nachahmen. Bußgelder sind dann das letzte Mittel der Wahl und ändern nichts am Verständnis. Aber das wäre die Aufgabe der Pädagogen und der eigenen Eltern.
Hier im Käffchen ist keine Außenmaskenpflicht, in der Kreisstadt nur an bestimmten Stellen. Und die werden da auch überwacht. Dazwischen ist Raum. Wenn man sich nicht völlig bekloppt und provozierend anstellt, läuft es. Aber der Druck auf dem Kessel wird höher.
du vergisst, dass viele KEINE Kinder haben und auch dass es eben nicht nur putzige grundschulkinderle gibt, sondern eben auch die Teenies, das böse feiervolk, das ja auch schon angefeindet wurde, dass so unvernünftig ist und nicht verstehen will/kann.
Sehe ich auch so. Ich finde es auch schlimm, dass viele den jungen Leuten nicht zutrauen, ihren Verstand einzusetzen, das Coronaproblem zu verstehen und einen Schultag mit Maske durchzustehen. Ehrlich, ich habe täglich mit vielen Kindern zu tun. Kaum einer stört sich z.B. an der Maskenpflicht, sie schnappen auch nicht etwa wie Erstickende auf dem Schulhof Luft, wenn sie raus dürfen. Im Falle der AP denke ich zwar nicht, dass das maskenlose Rumstehen das Problem war, ich verstehe aber zumindest die Ordnungskräfte, die mit Eieiei und Dududu nichts durchsetzen, sondern sich lächerlich machen. Es ging ja wohl auch nicht um Grundschulkinder, sondern junge Erwachsene? Da könnte man auch clevererweise die Versammlung auflösen oder mal die Maske hochziehen, wenn man die Ordnungshüter kommen sieht.
Egal wie strange manch jugendlicher ist aber kommt das Ordnungsamt gewinnt die Obrigkeitshörikeit die oberhand.....auch mein Kind wurde so erzogen ,darauf zu achten und auch zu hören. Nur finde ich es sehr verwirrend und abstoßend , da jetzt ein Machtspiele daraus zu machen und das ist es definitiv.
Ähnlichen Mist hatten wir auch Mitte Oktober, also noch vor der Verschärfung. Mein Sohn ist 20 und hat 4 Bier aus dem Keller geholt, hat sich mit drei Freunden nach draußen gesetzt (2 auf der Bank, 2 auf der Tischtennisplatte) und ein bisschen gequatscht. Da kam das Ordnungsamt und hat Personalien genommen, nach 23 Uhr darf man in der Öffentlichkeit keinen Alkohol trinken. Super, auf die Strafe warten wir noch, soll angeblich 150 € pro Nase kosten. Ich finde, da fehlt die Verhältnismäßigkeit, ein Bier macht keinen besoffen, es war auch keine Partymeile.
Das war doch aber bestimmt alkoholfreies Bier!
Würde ich so begründen
Hallo, Muss man bei euch im öffentlichen Raum Maske tragen? Wenn nein, dürfte es doch eigentlich überhaupt kein Problem geben. Dein Sohn und sein Freund waren sowieso nur zu zweit. Und dann auch noch mit Abstand (und Maske). LG luvi
Nein, man musste keine Maske tragen, man durfte lediglich nach 22 Uhr keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken
Wie alt sind denn die Schüler?
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