knödelchen00
Gesundheitsminister informiert Bevölkerung und WHO Neue Corona-Variante in Großbritannien aufgetaucht - sie breitet sich rasant aus 14. Dezember 2020 - 21:50 Uhr Die Weltgesundheitsorganisation beschäftigt sich bereits mit der Mutation In London werden ab Mittwoch wieder schärfere Corona-Beschränkungen gelten. Angesichts drastisch steigender Fallzahlen müsse die Hauptstadt in die höchste Corona-Warnstufe eingruppiert werden, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag im Londoner Unterhaus erklärte. Für die hohen Fallzahlen könne unter anderem eine neue Variante des Virus verantwortlich sein, die "in Verbindung mit der schnelleren Ausbreitung im Süden von England" in Verbindung stehen könne, sagte Hancock. Man habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert.
Man kann es echt nicht mehr hören.
Das hat mir mein Mann gestern Abend auch erzählt, hat er in den englischen Medien gelesen, wo weiß ich aber nicht.
Gestern kam es im "Guardian", ich nehme aber an auch in etlichen anderen, da die Quelle das Gesundheitsministerium ist. https://www.theguardian.com/world/2020/dec/14/how-a-new-covid-strain-may-have-spread-virus-in-south-of-england
"könne" bedeutet doch nicht, dass es bereits Fakt ist und bewiesen. Sowas ärgert mich - wenn Medien (oder andere) titeln, als wenn etwas Fakt wäre, um dann im Text aber eigentlich nur eine noch unbewiesene Vermutung oder Möglichkeit unter vielen zu verkünden. Panikmache.
Schon im Sommer griff eine Corona-Mutation um sich
Rund 1000 Fälle der neuen Variante wurden inzwischen in Südengland diagnostiziert. Diese breite sich laut Hancock schneller aus als die bisherige COVID-19-Variante. Dennoch deute laut dem Gesundheitsminister nichts darauf hin, dass diese Version gefährlicher sein könnte, auch die Impfung wäre für die neue Variante wirksam. ![]()
Ist das nicht die aus Spanien "eingeschleppte" Variante, die sich durch die Aufhebung der Reisebeschränkungen verbreitet hat? Da gab es nämlich eine mit veränderten Spike-Proteinen (wobei inzwischen wahrscheinlich sowieso verschiedene Mutationen im Umlauf sein dürften). Von Expertenseite hieß es bisher auch immer, dass es keinen Grund zu der Annahme gäbe, dass sich durch die Mutationen etwas Grundlegendes im Infektionsgeschehen verändern würde.
So ist das eben mit Viren - sie mutieren. Schon immer und das ist nichts neues. Man muss eben lernen, mit einem Virus zu leben und nicht immer nur von LD zu LD springen. Das bekämpft nur die Symptome.
ich wüsste gern, was du damit meinst. Wie lernen wir, die sich füllenden Intensivstationen zu ignorieren? Wie lernen wir, das "elektive" OPs und Behandlungen eben zurückstehen müssen, weil die Kapazitäten nicht reichen? Was genau kann man daran lernen?
Seh ich auch so. Risikogruppen schützen sollte das Ziel sein. Sprich Altersheime etc. Und das klappt mal so gar nicht und ich begreife nicht warum. Und dann langsam Richtung Normalität. So hat es auch der Virologe Dr. Streeck empfohlen. Unsere Politik versagt meiner Meinung nach komplett.
Ich denke, der Post zielt eher darauf ab, langfristige Strategien zu entwicklen, um eben das Taumeln von LD zu LD zu verhindern als darauf, dass sich füllende ITS zu ignorieren wären.
Der beste Schutz für alle Risikogruppen und auch für Altersheime ist eine geringe Anzahl von Infektionen in der Gesamtbevölkerung. 1) Menschen aus Risikogruppen leben nicht nur in Heimen. 2) Heime kann man nicht hermetisch abriegeln. Und ja, nach dem lockdown brauchen wir eine langfristige Strategie. Diese regional an die Inzidenz zu koppeln wäre vernünftig.
Der beste Schutz für alle Risikogruppen und auch für Altersheime ist eine geringe Anzahl von Infektionen in der Gesamtbevölkerung. 1) Menschen aus Risikogruppen leben nicht nur in Heimen. 2) Heime kann man nicht hermetisch abriegeln. Und ja, nach dem lockdown brauchen wir eine langfristige Strategie. Diese regional an die Inzidenz zu koppeln wäre vernünftig.
Diese - im übrigen schon viele Monate alte - Forderung nach dem Schutz der Risikogruppen hat überall da, wo man das ausprobiert hat, versagt. Auch wenn das Herr Streeck vielleicht zwischendurch mal empfohlen hat, weiß man inzwischen längst, dass es nicht funktioniert, weil fast ein Viertel der Bevölkerung in D als potenzieller Risikopatient gilt. Wir werden (genau wie überall sonst auf der Welt) nicht drumherum kommen, die Inzidenzen so tief zu drücken, dass man Infektionsketten wieder gut nachverfolgen kann. Frau Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum sprach davon, dass das selbst bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50/100.000 schon Oberkante Unterlippe ist. Wir sollten also nach Möglichkeit unter diesen Wert. Anders wird es nicht gehen.
Diese langfristigen Strategien helfen doch aber nicht JETZT?
Herr im Himmel! Nein, jetzt geht eben nur noch LD. Aber danach wäre es doch schön, wenn es endlich mal Strategien gäbe, die einen neuen LD mit Schließung aller Geschäfte etc nach Möglichkeit verhindern?
die auf die Impfung gar nicht reagiert? Dann ein LD bis zum Sanktnimmerleinstag?Oder die Impfung zeigt grundsätzlich weniger Wirkung als erwartet?
Die Strategie ist, wir haben eine Impfung und impfen. Von Anfang an so gewesen und kommuniziert. Mir ein Rätsel was du immer mit Strategien willst .
Bis dahin halt bitte AHA( L) ...so gut es geht, ging halt nur nicht soooo gut.
Nö nö, cube…..die Erde ist und bleibt eine Scheibe.
Ach ja? Dann war von Anfang an klar kommuniziert, dass wir bis zu einer Impfung und vor allen Dingen auch Durchimpfung eh nichts anderes geplant war, als immer mal wieder einen Lockdown, falls AHA etc nicht reicht? Also für Schulen zB war eh nicht geplant, mal was zu entwicklen, damit die Kinder trotz Corona wirklich unterrichtet werden können? Zumal ja nicht klar war, dass ein Impfstoff so schnell fertig sein würde. Also tatsächlich - das man einfach mal abwarten wollte und im Zweifel halt regelmäßig die Hütte dicht macht, war MIR zumindest nicht klar.
War schon immer so. Haben wir noch nie anders gemacht. Geht nicht. Aber ... (egal was, hauptsache erst mit aber alles zurückweisen)... Und ganz wichtig: erst mal abwarten - vielleicht verschwindet es ja von selbst wieder...
Ja , von Anfang an wurde klar und deutlich von Hammer and Dance bis zur Impfung gesprochen.
nicht LD und auf Eigenverantwortung setzen ist SCHIEFgegangen einfach laufen lassen ist keine gute Idee, weil dann eben "Pillepalle" nicht mehr behandelt wird (was alle "Pillepalle"-Kranken erstaunlich doof finden)und evtl. triagiert werden muss. Impfung dauert noch Medikamente werden entwickelt, aber auch die wirken eben nicht 100%, bislang, wir probieren uns so durch. Das genau IST ja "lernen, mit dem Virus umzugehen", offenbar ist das aber ja nicht das, was gemeint ist. # es scheint ja Strategien zu geben, die trotz noch fehlender Durchimpfung und trotz nur allmählich sich verbessernder Behandelbarkeit ZUSÄTZLICH und offenbar flott ergriffen werden könnten, um den nächsten LD zu vermeiden (also sehr flott, wir reden dann ja höchstens von einigen Monaten) Was zur Hölle SIND denn die Langzeitstrategien, auf die offensichtlich all die dämlichen Politiker und Wissenschaftler der GANZEN Welt nicht kommen??? Und nein, bislang habe ich hier KEINE genialen Weltrettungs- oder zumindest Deutschlandrettungs-Vorschläge gelesen, auch wenn das immer wieder behauptet wird. es sind Lieschen-Müller-Ideen, die an der Finanzierung, der Gesetzeslage (und Gesetzesänderungen werden ja auch nicht gern gesehen) scheitern ODER einfach nur an der Machbarkeit.
Ich verstehe die Wiederholung des Lockdowns nicht als Fehlen einer Langfriststrategie, sondern im Gegenteil als Anwendung einer Langfriststrategie ("the hammer and the dance"). Wenn schon viele Maßnahmen angewendet werden, die die üblichen Beschäftigungen möglich machen und dabei Ansteckungen vermeiden helfen (Maske tragen, Abstand, kleinere Veranstaltungen, ...), gibt es vielleicht keine großartigen Langfrist-Strategien mehr, die eine phasenweise Wiederholung des Lockdowns unnötig machen (wobei man über einen sinnvollen Zeitpunkt sicher diskutieren kann). Vielleicht kann man noch über eine Neuorganisation der Kontaktnachverfolgung nachdenken, so dass diese effizienter funktioniert, oder die von Drosten vorgeschlagene Cluster-Quarantäne einführen etc. Aber ob das eine Wiederholung des Lockdowns unnötig gemacht hätte, weiß man auch nicht. Man muss einen phasenweisen Lockdown ja auch nicht unbedingt negativ als "Taumeln von Lockdown zu Lockdown" verstehen, sondern könnte die letzten Monate auch positiv sehen als eine lange Lockdown-Unterbrechung im Sommer und Herbst, in der fast alles möglich war. Vielleicht ist ja für viele Menschen eine phasenweise starke Einschränkung auch viel leichter ins Leben einzubauen als eine ständige mittelstarke. Vielleicht wäre es auch insgesamt sinnvoller gewesen, den starken Lockdown früher zu machen, weil er dann kürzer hätte sein können (zu dieser Einschätzung tendiere tendiere ich). Wir wissen es nicht. Aber ohne Einschränkungen wird wahrscheinlich auch eine andere Langfriststrategie nicht funktionieren, solange der Impfstoff nicht großflächig angewendet ist.
kostenlose Fahrdienste für Risikogruppen (damit die nicht den ÖPNV nutzen müssen), kostenlose FFP2-Masken, Einkaufszeiten für Risikogruppe, alles und immer Durchtesten in Senioreneinrichtungen etc - ja, kostet Geld. Aber weniger, als ein LD. Dafür ist die Inzidenz auch noch deutlich unter 50. Es geht schon. Und ja, dann müssten wir mal von dem Trip runter kommen, dass Schutz-Angebote für Risiko-Gruppen gleichbedeutend mit einer Ausgrenzung wären.
Dann hast du nicht richtig zugehört. Was die Schulen betrifft, gebe ich dir aber Recht. Unsere landeseigene Lernplattform liegt seit gestern brach... Ich kann nicht arbeiten, meine Schüler sind ratlos.
einige hier wollen unbedingt beweisen, dass man auf keinen Fall etwas anderes tun kann als LD. Und weil Ideen von Normalsterblichen kommen, können die ja auch nur Mist sein. Hast du schon mal etwas von Brainstorminge tc gehört? Wo anscheinend unausgereifte oder auch nicht funktionierende Ideen letztendlich zu großartigen Innovationen führen? Ach ja: und guck mal nach Tübingen. Da geht es mit recht einfachen Dingen sehr wohl besser. Aber ich bin mir sicher, jetzt kommt gleich ein "ja das kann man doch nicht einfach mal überall machen/auf andere Städte etc übertragen". Genau so, wie hier einige aus Strategien pochen - gibt es einige, die sind einfach gegen alles was nicht dramatisch ist und Einschränkungen von allen erfordert.
Lernsax? Shit , ich habe noch gar nicht nachgeschaut, wir haben ja noch gefühlt 45 Arbeitsblätter zu bearbeiten ![]()
Genau, gestern angeblich Hackerangriff ( glaube ich nicht), heute können wir uns nicht mal einwählen. Sei froh, dass ihr Arbeitsblätter habt. ![]()
war auf kleine Wellen bezogen. Hammer = LD Dance = ein kontrollierbares Auf und Ab und LD´s Aber klar: wenn man Familienfestivitäten und/oder Veranstaltungen mit zu 1.500 oder mehr Menschen gleich nach dem Hammer wieder erlaubt, Konzepte zum digitalen Unterricht einfach mal abblockt (weil die LR ja gesagt hat "die Schulen bleiben verdammt noch mal offen"), digitale Systeme der Nachverfolgung für die Gesundheitsämter lieber erst mal nicht installiert usw - ja, dann hat man einen Dance, den man nicht mehr kontrollieren kann.
Das ist nicht lustig , Kind will den Sportzettel angehen und ich soll ihm die Rolle rückwärts zeigen und 15min Dauerlauf, danach Ethik ...irgendwas mit nem Matthäus....so wichtig in nem Lockdown
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Und warum glaubst du, dass dieses Brainstorming nur hier im Mütterforum stattfindet? Ich denke, vor dem irrsinnig teuren und ruinösen Lockdown haben sogar Politiker den einen oder anderen Gedanken gewälzt und evt. auch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen. All diese Brainstorming weltweit haben KEINE Idee, zumindest hörte ich nichts davon.
Klar könnte man das Tübinger Konzept in der breiten Fläche anwenden. Vielleicht wäre es auch sinnvoll (wobei auch die blütenreine Weste der Tübinger Altenheime gerade wackelt). Die Frage ist aber tatsächlich, ob man das, was in einer kleinen Universitätsstadt gut funktioniert, so ohne weiteres auf ländliche Gegenden oder Großstädte anwenden kann, ob die Testkapazitäten deutschlandweit reichen würden, wenn überall so viel getestet würde etc. Aber das größere Problem ist doch noch: Das Tübinger Konzept schützt nur die Risikopersonen, die nur mit anderen Risikopersonen oder Alten in einem Haushalt oder im Heim leben. Alle die, die auch stark gefährdet sind und z.B. mit schulpflichtigen Kindern in einem Haushalt leben, profitieren nicht vom Tübinger Modell. Die haben nur etwas davon, wenn insgesamt die Zahlen niedrig bleiben.
Jede Neuerung beginnt mal mit einer Idee, die dann ausgefeilt, gesetzlich angepasst und wasweißich noch alles müsste um umgesetzt werden zu können. Ob diese Idee dann ursprünglich von Lieschen Müller stammt, ist mir herzlich egal. (Wer bestimmt übrigens, ob die Idee nicht doch über Lieschen Müllers Niveau hinausgeht? Du?) Die Grundvoraussetzung ist, dass man nicht nur sieht, was alles NICHT geht, sondern auch andenkt, was davon umsetzbar ist. Dass man qualifiziert in ALLE Richtungen diskutiert, aber nicht nach dem Motto "geht nicht, weil...." und fertig. Aktuell hätte ich gemeint, dass das flächendeckende Durchtesten (Ö) sinnvollerweise nicht 2 Wochen, sondern 2 Tage vor Weihnachten stattfinden hätte sollen, und zwar in allen Bundesländern gleichzeitig. Nachdem die Testbereitschaft überschaubar war, wäre sich das kurz vor Weihnachten vielleicht auch noch ausgegangen. Und zu Weihnachten selbst ist zwingend damit zu rechnen, dass sogar die Regelkonformsten ihre Schlupflöcher finden werden.
das ist sicher eine gute Idee. Da in meinem Umkreis allerdings die Tests schon wieder knapp wurden, habe ich einfach so ein Lieschen-Müller-bauchegfühl (ich schließe mich ja ein beid en Lieschen Müllers, ich fand zB, dass oOnlineunmterricht wie in Japan möglichs ein müsste, wurde aber eebn eiens besseren belerht, da Datenschutz, mangelnde Ausstattung der Schulen und Unmöglichkeit, allen Lehrern Laptops zu beschaffen dem eben entgegenstehen, offensichtlich etwas, dass so IST und nicht so fliott geändert werden kann) , dass es eben nicht einfach so Tests für alle GIBT. Ich habe zudem inzwischen deutlich gesteigerten Respekt vor einer Infektion auch in meinem zarten Alter vor 42. Ich möchte eher ungern ausprobieren, ob ich Corona problemlos überstehe (zumal es jetzt eine Studie gibt, dass es bei medizinischem Personal schlimmer verläuft, aber ich glaube, das liegt an hohen Viruskonzentratuionen bei Covid-Behandlern) deshalb ist der Schutz all der Greise nett, ja, aber fröhlich alle anderen durchseuchen zu lassen, scheint mir (erneut Lieschen-Müller-mäßig) nicht komplett risikofrei oder auch nur - arm zu sein. Aber ok, Du hast jetzt eine Stadt, in der es im Moment ganz gut läuft genannt- übertragen wir das auf ganz Deutschland? Wer bezahlt das? Insbesondere wenn man die großen Unternehmen (also die, die auch viel unternehmenssteuern zahlen) eher zum Untergang bringen will, als die kleinen Einzelhändler und Zombiefirmen. und wer macht all diese Testes? Und lassen sich denn auch alle testen ? (In Wien haben glaube ich nur 13% der theoretisch möglichen das angenommen). Ansosnten wäre das natürlich nebgute Idee, nur dürfte danach ddann auch keienr merh zum tanken nach Polen oder Einkaufen in Tschechien oder Frankreich oder kurz nach Holland für Kaffee... und so weiter und so weiter... ich glaube wirklich nicht, dass es so einfach zu lösen ist, ansonsten würden reichere und weniger datesnchutzversessene und diktatorischere Staaten das sicher machen.
Verstehe ich dich so richtig: Du hättest dafür plädiert, nach dem Lockdown weniger "Dance" zuzulassen, d.h. keine großen Feiern, mehr Distanzunterricht etc. ....? Dem würde ich zustimmen, aber es gab im Sommer und Herbst ja eine laute Minder- oder Mehrheit, die vehement auf diese Lockerungen gedrängt hat und gegen deren Widerstand die Politik sich nicht zu agieren getraut hat. Wenn es eine Minderheit war, war das eine Fehleinschätzung. Wenn es aber die Mehrheit war, dann hätten wohl die nötigen Einschränkungen zu solchen Protesten und Verwerfungen geführt, dass es wohl auch nicht geklappt hätte.
Meine Schüler und ihr Eltern allesamt tun mir wirklich leid... Ich glaube, da kannst du nur Prioritäten setzen und den Mist einfach weglassen. Rückwärtsrolle würde ich nicht vormachen, wir wollen ja eine Überlastung der Notaufnahme vermeiden... Joggen finde ich aber gut. Meine hängen leider nur in der Bude rum -einer zumindest. Müsst ihr alle Lösungen hochladen?
Anscheinend - es macht halt den Eindruck - werden viele Ideen einfach abgeblockt, weil ... kannst du dir aussuchen. Wie erklärst du dir denn sonst, dass man das digitale System für die Gesundheitsämter nicht bereits im Frühjahr installiert hat? Da war es bereits möglich, wurde aber von den einzelnen BL´s abgelehnt - nee, jetzt nicht. Und nun wird es als große Leistung angekündigt, dass man im Januar ein neues System hat bzw. auf den Weg bringt. Wie erklärst du dir, dass Städte Konzepte entwicklen für Hybrid-Unterricht und dieses abgelehnt wird, weil vorher halt gesagt wurde, dass die Schulen offen bleiben? Warum wird eine Fluggesellschaft mit Milliarden unterstützt - während im ÖPNV zu wenige Busse vorhanden sind, um das ganze zu entzerren. Gleichzeitig aber private Busunternehmen pleite gehen - deren Busse man gegen sicher sehr viel weniger Milliarden hätte mieten können um sie zB als Schulbusse zusätzlich einzusetzen? Das sind übrigens keine Ideen, die nur im Mütterforum gewälzt wurden. Im Gegenteil. Aber seltsamerweise scheint die Flexibilität hauptsächlich von normalen Arbeitnehmern gefordert zu werden - auf höherer Ebene hat man es damit anscheinend nicht so. Kann sein, dass alles ganz anders ist - auf mich wirkt es aber nicht so. Und sorry, wenn ich nicht einfach alles hinnehme was mir von oben so vermittelt wird. Nach dem Motto "wenn die Regierung das nicht macht, ist es wohl ein dummer Vorschlag" weil "die werden schon mit allem Recht haben".
ich habe NICHT das Gefühl, dass alle die Hände in den Schoß legen und zusehen. ich habe das Gefühl, es wird viel herumgetanzt, damit auch ja keiner ZU unglücklich ist (Wiederwahl, Parteivorsitze, Kanzleramt usw.), das schon, aber ich habe durchaus das Gefühl, dass insgesamt wein bemühen da ist, Dinge in den griff zu bekommen und keiner wartet einfach ab. Wir haben einen sehr guten verlauf bisher, verglichen mit vielen anderen Ländern mit ähnlicher Witschaftskraft und ähnlicher Staatsstruktur(es macht natürlich wenig Sinn, uns mit Dritte-Welt-Ländern oder Diktaturen zu vergleichen) und sind bislang sehr glimpflich davon gekommen und dennoch lese ich bei Dir (aber das mag Interpretation sei) ausschließlich Unzufriedenheit und Gemotze, als wenn absolut alles scheiße wäre und nichts vernünftig liefe. und das macht mich aggressiv, ich kann Dauergemotze nicht gut ab. Es tut mir leid, wenn ich Dich da fehlinterpretiere, so was passiert bei nicht-persönlichen Auseinandersetzungen leichter (wobei es auch in persönlichen Gesprächen natürlich passieren kann). Aber ich lese NUR Unzufriedenheit, aus jedem Satz heraus und das finde ich so ungerechtfertigt, WEIL es eigentlich im weltweiten Vergleich bei uns recht gut läuft bisher.
Ja, so sehe ich das auch. Prioritäten sind alles.
Hochladen? Nö stand nix da
Die Arbeitsblätter sind aber GS , da nimmt er das alles danach halt mit . Vielleicht wird es nicht so genau kontrolliert.
Bei Kind 1(16)Gym......keine Ahnung ......der schläft. Gestern kam auf Nachfrage nur ein " mach dir keinen Kopf Mutti"....na dann. ![]()
Die Tübinger Maßnahmen sind definitiv eine gute Ergänzung, aber keine Alternative zu Lockdown-Strategien. Boris Palmers Ego würde es zwar sehr schmeicheln, wenn ausgerechnet er das Ei des Kolumbus gefunden hätte, aber das dachte schon so manch anderer außer ihm und wurde dann eines Besseren belehrt. Versteht mich nicht falsch: Ich will auch keine Stop-and-Go-Lockdowns für die nächsten 2 bis 3 Jahre (wer will das schon?), aber wir sehen meines Erachtens gerade sehr deutlich, dass der vermeintliche Musterschüler Deutschland in der ersten Welle vor allem eins hatte: Glück, dass die Infektion zuerst in massiver Form in anderen Ländern ankam. Weil wir dadurch die Chance hatten, früher und leichter dichtzumachen. Die bislang erfolgreichsten Strategien - weltweit betrachtet - waren komplette Abschottung, Massentestung, superstrenge Quarantäneauflagen und Tracking. Die ersten beiden Dinge funktionieren in D nicht so gut wie anderswo wegen der vielen Außengrenzen und der Bevölkerungsdichte, die beiden zweiten lassen sich in einer liberalen Demokratie, in der nicht nur der Meinungs- sondern auch der "Faktenpluralismus" blüht, viel weniger gut durchsetzen. Das Politikerbashing bringt nichts, we're in this together, alle miteinander. Die, die jetzt Sterbende oder Schwerkranke, die sich schlecht erholen, politisch zu verantworten hätten, würde man auch bashen. Wie die Zukunft aussieht, weiß ich auch nicht, weil du mich das gefragt hast, Marianna81. Das weiß keiner, dafür bräuchte man wohl eine Kristallkugel. Das "alte Leben zurück" gibt es jedenfalls nicht so schnell, ist zumindest meine Prognose. Was auch immer das dann heißt. Wir werden uns eher daran gewöhnen müssen, mit (Teil-)Schließungs- und Quarantänemaßnahmen zu leben, zumindest über die nächsten 1 bis 2 Jahre. Ich schreibe das nicht, weil mich das freut oder ich mir das so gewünscht hätte, sondern weil ich das für realistisch halte.
ich habe in den letzten Tagen ein Interview mit Palmer gesehen, wo er selbst sagte, dass das Modell nicht auf andere Städte übertragbar sei. Die Altersstruktur ist dort eine ganz andere als in andere Städten
Digitaler bzw. Hybrid-Unterricht mit richtigem Konzept - ja gerne. Nein, wenn damit gemeint war, wir machen alle mal fröhlich weiter Homeschooling mit einem Packen kopierter Blätter. Und was zB wäre denn so schlimm daran gewesen, die Risikogruppe etwas mehr in die Pflicht zu nehmen bzw. Angebote zu machen wie Einkaufszeiten, kostenlose Masken? Aber nein, ist ja Ausgrenzung. Naja, ein LD mit Besuchsverboten in Senioreneinrichtungen sind ja ganz klar weniger ausgrenzend. Auch schön, dass die Regierung Geschäfte einfach schließen kann - aber nicht in der Lage ist, die Gesundheitsämter so digital auszustatten, dass zB auf der App nicht erst 7 Tage nach einem Test überhaupt eingetragen werden kann, dass man getestet werden muss und/oder positiv getestet wurde.
Das sind aber doch lokale Ansätze, die auch in einigen Gemeinden umgesetzt werden. Wenn es bei euch nicht so ist, kann die Bundes- oder auch Landespolitik nichts dafür.
Risikogruppe heisst nicht, dass es sich nur um uralte Personen handelt. Man kann in Deutschland offiziell mit 67 in Rente gehen. Wir haben sehr viele ältere Mitarbeiter. Was machen wir mit denen? Hier häufen sich die Todesfälle der Männer zwischen 60 und 70, sie sind sogar mehr betroffen als die zwischen 70 und 80,wahrscheinlich weil sich Rentner wirklich besser schützen können. Im Prinzip macht es einfach die Masse aus, es erkranken viel zu viele und auch wenn es eine Minderheit schwer trifft, reicht es aus, dass unsere Systeme ins wanken kommen. Ich habe es schon öfter geschrieben, in meiner Firma mussten wir zwangsweise einige Tage schließen, weil uns die Mitarbeiter ausgegangen sind. Die Betroffenen waren hauptsächlich nicht schlimm betroffen, aber trotzdem so krank, dass sie nicht mehr arbeiten konnten, sie haben Angehörige angesteckt, zufällig ganz viele aus der Pflege, die dann wiederum gefehlt haben, ihre Kinder, die es an die Spielkameraden verteilt haben, eine richtige Kettenreaktion.
Beim Thema Einkaufszeiten war es doch nicht die Risikogruppen, die sich daran gestört haben, sondern die Nicht-Risiskogruppen, die einkaufen gehen wollen, wann es ihnen passt und nicht bereit sind Rücksicht zu nehmen. Zum Thema Programmänderung in den Gesundheitsämtern, darf man auch die damit verbundenen Risiken vergessen. Ich habe noch nie erlebt, dass große IT Änderungen in der Fläche problemlos laufen. Und wenn es schlecht gelaufen wäre, hätte man auch einige Gesundheitsämter komplett arbeitsunfähig machen können. Ich könnte mir vorstellen, dass auch dort eine Risikoabwägung statt gefunden hat. Wenn alles problemlos durchgelaufen wäre, wäre es natürlich super. Aber genau das weiß man eben nicht
Also, ich weiß nicht ... aus meiner beschränkten Muddi-Sicht hätte man vielleicht scnon die relativen ruhigen Frühjahr und Sommermonate nutzen können, um einen Plan festzuzurren so in der Art: bei Inzidenz xy ist das und das erforderlich, bei Inzidenz z muss noch jenes hinzukommen und bei noch höherer Total-Lockdown oder so, ganz vereinfacht, nixblicker-muddi-mäßig. Dann hätte man sogar eine Debatte haben können und es von den zuständigen Parlamenten beschließen lassen können. Natürlich wären da auch nicht alle zufrieden und Gemotze gäbe es sicher auch viel, aber es gäbe feste, vorher demokratisch festgelegte, einigermaßen vorhersehbare Regelungen. Da wäre manchem Motz-Ansatzpunkt zumindest mal der Wind aus den Segeln genommen. Da hätte man dann sogar einigermaßen flexibel auf jeweilig regionale Gegebenheiten reagieren können. Ob es jetzt bis auf Kreisebene runter flexibel gehandhabt werden können, weiß ich nicht, aber auf Bundesländerebene vielleicht schon. Und dan müssten die ungeheuer diszipl ierten Nordlichter auch nicht wegen uns loddrigen, undisziplinierten Südländern so leiden ....
Es erkranken aber nicht nur Risikopatienten schwer an Covid-19, Und auch die leichter erkrankten Menschen haben oft schwere Spätfolgen. Ich kenne sehr viele ehemals Infizierte von Februar und März und auch einige, die im Herbst erkrankt sind. Leider haben davon fast alle noch Nachwirkungen. Eine Freundin von mir (erkrankt im März), ein Angehöriger (erkrankt im Februar) und eine Verwandte (erkrankt im August) (beide keine Risikogruppe) sind bis heute arbeitsunfähig. Sie haben neurologische Ausfälle, sind dauermüde, Gedächtnisstörungen und schildern einen Nebel im Kopf; Herzrhythmusstörungen oder extrem hoher Puls , dazu Gelenkschmerzen. Andere Bekannte von mir haben bis heute Probleme bei körperlicher Anstrengung und sind extrem schnell aus der Puste. Auch Haarausfall haben zwei mir bekannte Frauen. Einige der ehemals Infizierten sind optisch und auch von der Konstitution her seit der Infektion um Jahre gealtert. Deshalb ist es nicht sinnvoll, nur die vermeintlichen Risikogruppen zu schützen. Die Gesamtbevölkerung muss geschützt werden. Die gesundheitlichen Spätfolgen, die sich auf das Gesundheitswesen, aber auch auf die Wirtschaft auswirken, sind noch überhaupt nicht absehbar. Aktuell geht es nur mit einem harten Lockdown.
Ich stimme dir insofern zu, dass man diesen Plan ( ab Inzidenz x passiert y) konsequent hätte vorher kommunizieren und dann umsetzen müssen. Das Rumgeeiere brachte ja tatsächlich nichts. Sehen wir jetzt. Auch die regionale Inzidenz hätte man dann durchaus berücksichtigen können. Aber: Für meinen Bereich existierte solch ein Plan, der ab 50! strikte Maßnahmen vorsah, die regionalpolitisch ergriffen werden sollten.Zumindest in dem Bereich, wo ich Einblick habe. Letztendlich haben dort die Verantwortlichen aus verschiedensten Gründen gekniffen. Kein einziger Fall in einer Schule, aber Klassen teilen? In diesem Land nicht vermittelbar. ( siehe dieses Forum) Noch 10 Intensivplätze frei? Wozu dann Panik? Maskenpflicht in Grundschulen? Unzumutbar! Unpopuläre Maßnahmen werden hier nicht nur hinterfragt, sondern mit Protestgeschrei abgelehnt, egal ob sinnvoll oder nicht. Das kostet den Lokalpolitiker dann schon mal seine Wiederwahl, und nicht nur das, man muss leider heute sogar mit persönlichen Angriffen rechnen. Shitstorm auf SM ist da noch das geringste. Alle wären da mit härteren flächendeckenden Regeln besser weggekommen. Hinterher ist man natürlich immer schlauer.
"Ich fand zB, dass Onlineunterricht wie in Japan möglich sein müsste" Einspruch, da habe ich vielleicht ein falsches Bild vermittelt. Nur ganz wenige Schulen in Japan haben online unterrichtet - wir hatten nur das unendliche Glück, dass unsere dazu gehörte. Drei Kreuze (wie schon so oft) dass wir uns für eine kleine, aber extrem engagierte "Dorfschule" entschieden haben. Die meisten japanischen Schulen boten hingegen ein ähnlich desolates Bild wie die deutschen, mit kopierten Arbeitsblättern und abgetauchten Lehrern. Nimm stattdessen Korea, dann stimmt's. Die haben das gesamte Schulsystem online abgebildet, und Kinder, die keinen Laptop haben, bekamen einen vom Staat. Und die öffentlich-rechtlichen schaltete auf Fernsehunterricht und sendeten tagsüber Schulstunden. Ok, bin Fan, ich geb's zu, aber da gibt es viel abzuschauen.
Ja, ich weiß, dass es ansatzweise solche Pläne gibt/gab. Mein Kritikpunkt ist v.a., dass man da nichts in Gesetzesform gegossen hat. Dann hätte man zumindest dem Kritikpunkt ein bisschen wenigstens entgegengewirkt, dass alles nur noch unter Umgehung der demokratisch-parlamentarischen Prozesse läuft und das Ganze nur der Aushebelung unserer Demokratie dient. Und es wäre halt Gesetz gewesen. Offensichtlich werden hier in D (und wahrscheinlich auch anderswo) solche Pläne und Vorgaben, die nicht förmliches Gesetz sind, bestenfalls als Anregungen/Vorschläge verstanden ...
aber gut, dann halt Korea :)
Ich will die Ansätze von Boris Palmer gar nicht scnlecht reden. Ich finde sie gut und er versucht wenigstens etwas und ich glaube schon auch, dass sie etwas beingen. ABER: Tübingen und insbesondere die eigentliche Stadt hat ja auch eine vergleichsweise junge Bevölkerung durch die vielen Studenten und eine Bevölkerung, die von ihrem Hintergrund her eher gewillt ist und der es auch eher möglich ist, die Maßnahmen sehr gut zu befolgen. Außerdem rühmt sich Herr Palmer auch, dass in Tübingen die Intensiven noch nicht voll seien, es noch jede Menge Kapazitäten gebe. Das ist sicherlich nicht gelogen. Aber man sollte doch in Betracht ziehen, dass es in dem relativ kleinen (Kreis) Tübingen massenweise Unikliniken plus BG-Kliniken jeglicher Fachrichtung gibt, die durch die universitäre Maximalversorgunv auch jede eine Intensiv hat. Da gibt es natürlich viele Kapazitäten ... und auch die Tübinger Kliniken fahren Routinesachen und aufschiebbare Dinge runter ...
...
mit dem mutierten Virus aus den Nerzfarmen?
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